Ein Duell mit Folgen

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Mikhail Kalveron
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Registriert: Dienstag 18. Juli 2017, 19:07

Ein Duell mit Folgen

Beitrag von Mikhail Kalveron »

Spät ward die Stunde und der Abend dämmerte schon… die Sonne begann fern am Horizont im Meer zu versinken… und es währe wohl ein schöner Anblick gewesen… ich Zeit gehabt jenen zu genießen… doch die Eile trieb mich… die Flanken meines Pferdes von Schweiß durchnässt und die meine Ebenfalls… schon vor einiger Zeit ward ich mit meiner geliebten Schwester vor den Zinnen der Burg Eisenwart verabredet… man wollte nach langen Zeiten wieder einmal hinab steigen in die Finsteren Grüfte des Landes um die Untoten heim zu suchen. Doch es sollte alles ganz anders kommen…
An der Burg angekommen traf man mit nichten Kajol… sie schien sich wohl ebenfalls zu verspäten, statt dessen wurde man Zeuge eines Treffens von absonderlichem Anklange… sich gegenüber Standen Saldor Falkenau und Valion Tal, beide gehüllt in Panzer aus Platten und mit scharfen Klingen aus Diamant bewaffnet… verblüfft hielt ich inne und stieg vom Rosse… offensichtlich ward meine Anwesenheit bemerkt den Saldor wand sich um und bat mich den Unterlegenen ihres Duelles zu versorgen ehe er sich zu Valion umwandte… Inara Tiefenbach, welche ebenfalls schon anwesend ward, versuchte mit harschen Worten unterdes die Kontrahenten von ihrem Tun ab zu bringen, doch nur mit Mangelhaftem Erfolg… man versuchte sie zu überzeugen sich heraus zu halten und das die beiden schon wüssten was sie tun würden… doch mit keinem Erfolg…
Mit einem Kriegsschrei auf den Lippen stützte Saldor vor und sein Schwert blitzte in der Abendsonne… das Schwert sauste auf Ziel zu… doch keiner hatte Inara gesehen… auf einmal ward sie da und warf sich zwischen die Kontrahenten… die Klinge raste auf ihr Herzen zu, doch im letzten Moment gelang es jenem Kämpen die Diamantene Klinge hinfort zu reißen… ein Schrei… dann tropfte Blut zu Erde…
Die Klinge ragte aus Inaras Schultern und Blut stürzte in einem Strome zur Erde… sie verlor das Bewusstsein… und in meinem Kopf setzte etwas aus… zu oft habe ich solche Wunden versorgt als das ich zulassen würde das Emotionen mich in diesem Falle behindern mögen…
Schnell forderte ich Valion Tal und Saldor auf Inara ins innere der Burg zu bringen… doch so weit sollte es nicht kommen… den zu sehr floss das Blute… so ward den der Mantel ausgebreitet und Inara auf den Boden und auf jenen gelegt.
Das Schwerte als dann mit einem Ruck aus der Wunde gerissen und eine Bandage auf die Wunde gepresst… ich überließ diese Aufgabe schnell Saldor, während Valion Tal sie fest hielt und ihr gut zuredete…
Zum Glück führe ich steht eine Unzahl an Salben und Pasten in meiner Gürteltasche mit mir… das Schicksal hat mich gelernt immer bereit zu sein… und so ward eine Salbe gemixt und auf Inaras Wunde auf getragen… diese Würde sie desinfizieren und außerdem Schnell aushärten um die Blutung zu stoppen… Inara in der zwischen Zeit wieder zu Bewusstsein gekommen begann zu Fantasieren… sie müsse doch noch auf dem Hof arbeiten… verdammt… mir fehlte eine bestimmte Flüssigkeit, welche ihrer Genesung zuträglich sein würde… so befahl man Saldor und Valion acht zu geben das sie nicht einschließe und brach gen der Praxis auf, welche unweit entfernt lag…
Die Zeit trieb mich und ich bin niemals zuvor und niemals danach bis zum heutigen Tage mit solcher Hast geritten… das Mittel von welchem ich zum Glück immer einen Vorrat in der Praxis aufbewahrte ward ergriffen und schnell ging die Hatz zurück um ihr jenes zu verabreichen… wie es die Wirkung des Mittels veranlasste begann Inara in einen tiefen Schlaf zu versinken…
Als dann bat man Saldor Inara hinein zu tragen, während Valion sich erbot Malachai auf zu suchen… er sollte da sein wenn sie aufwacht und so ward es gut geheißen und Inara ins Innere gebracht… ihre Chancen zu jenem Zeitpunkt standen nicht einmal schlecht… etwa 60 zu 40 das sie überleben würde… so war es zumindest noch als Saldor sie in ihre Schlaffstätte legte… dann passierte etwas folgenschweres… ein kurzer Krampf zuckte durch Inaras Körper und trotz aller Vorsicht begann die Wunde erneut zu bluten… fluchend ward Saldor geschickt Steine zu besorgen… welche er auch alsbald erbrachte… anschließend schickte ich ihn hinaus und legte eine Druckverband an, welcher verhindern würde das Inara noch viel mehr Blut verlöre… jedoch würde jener nicht lange drauf bleiben können ohne den Arm seiner Versorgung zu berauben… zu diesem Zeitpunkt waren die Chancen für jene Verletzte ins Bodenlose gefallen…
Man verließ als dann die Kammer und Traf Kajol und Saldor vor dieser… Saldor berichtete wie es zu der Wunde gekommen ward als er sich mit einem guten Freund Inaras Duellierte… nun ward es an mir schlechte Kunde zu verbringen… den nur noch Glück und der Beistand der Götter würden dafür sorgen das Inara den Blutverlust überleben würde…
So waren Nachtwachen eingeteilt für Inara… und ich würde ebenfalls in der Burg schlafen um alsbald zur Stelle zu sein… so es mit Inara schlecht Stünde…
Mikhail Kalveron
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Schicksalsschlag während der Nachtwache

Beitrag von Mikhail Kalveron »

… ich weiß nicht mehr zur welchen Stunde es ward als meine geliebte Kajol mich unsanft weckte… ich blinzelte sie an und schon beim Anblicke ihrer besorgten Augen schwante mir Ungutes… und so berichtete sie schnell was geschehen ward… sie hatte Saldor abgelöst welcher unablässig an Inaras Seite gewacht hatte und ihm Befohlen sich einige Stunden zur Ruhe zu legen… ohne einen Befehl hätte dieser es wohl kaum wahrgenommen…
Zu jenem Zeitpunkt sah noch alles gut aus mit der daniederliegenden Inara…
Und es blieb auch eine weile gut… bis kurz vor beginn meiner Eigenen nachwache… Inara hatte vermehrt in ihrer Bewusstlosigkeit gestöhnt und als dann begonnen leise vor sich hin zu reden… bis urplötzlich ihr Körper sich wie im Wahne aufgebäumt und geschüttelt hatte und Schrei durch die Burg hallten… wirres Gerede kam von ihren Lippen und ihre Stirn mochte wohl in den Unbekannten Höhenpochen…
Mit einem Fluch ward ich aus meiner Lagerstadt und betrat von Kajol begleitet Inaras Zimmer… ihr Körper immer noch in wilden Zuckungen gefangen, bat ich Kajol sie fest zu halten und schnell entfernte ich den Verband… und was ich sah ließ meine Hoffnung für Inara ersterben… die Wunde von einem dunkel Rotem Rand umgeben und im Zentrum mehrer Gelber Eiterstreifen welche in alle Richtungen verliefen…
Wundbrand…
Schnell ward Kajol geheißen Saldor zu wecken… dieser sollte sich SOFORT auf den Weg machen um Malachai her zu holen… dann sollte Kajol heißes Wasser auf setzen und eine Schale mit heißter Glut füllen…
Inaras Leben hing am Seidenen Faden… nun zählte jede Sekunde…
Valion Tal

Beitrag von Valion Tal »

Er blickte nochmal auf Burg Eisenwart und lief los. Er lief so schnell er konnte zum Hafen. Dort bestieg er ein Schiff und reiste nach Bajard. Dort angelangt lief er weiter bis zu Malachais Haus.
Es klopfte dreimal laut an die Tür und rief dazu noch Malachais Namen! Er brüllte sich die Seele aus dem leib und wartete nur darauf das Malachai die Tür öffnet!
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Malachai Schwarzmourne
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Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Malachai war gerade auf dem Wege nach Hause geritten. Er hatte einiges zu tun, hauptsächlich hielt er sich in Varuna auf und auch in Rahal, zur Glockenzeit der Hochzeit, welche dort stattfand, war er anzutreffen.
Er brauchte nicht genau hören, was mit den Amarths und Inara vorgefallen ist, es reichte ihm, um zu Wissen, was zu tun sei.
Ermüdet, gar erschöpft, machte er einen Umweg zu seinem Hause, ehe er wie versprochen zu Inara zurück kehren würde. Zuviele Stunden hatte er sie nun alleine gelassen.
Seine Gedanken wurden hinaus gerissen, als er eine Stimme nahe seines Hauses seinen Namen schreien würde. Er erkannte sie sofort, er würde Sie immer erkennen: Valion.
Er lächelte, ritt zum Hause, doch als er Valions Gesicht sah, verstummte jenes Lächeln.
Valion schien in Eile, Schweiß rannte ihm die Stirn runter und als er anfing zu erzählen, dass es ihm Leid tat und Inara verletzt ist, verdrehte sich die Welt in Malachais Kopf.
Valion erzählte, was vorgefallen war, Wut entbrannte, doch gegen wen?
Valion, weil er sich nicht Malachai´s Wunsch zu Herzen nahm, die Sache mit Saldor zu belassen und ebenso auf Saldor, dass er nicht nachgab und bei Schwierigkeiten ihm oder gar einem anderen der Burg bescheid gab.
Ja auf jene könnte der Zorn gelenkt sein, doch Malachai hasste sich selber am meisten.
Er hatte Inara gesagt, er würde Sie zum Hofe begleiten. Oh ihr Götter, warum tat er es nicht. Warum nur musste er wieder versuchen, alles andere Gut zu machen, als auch nur einmal bei ihr zu sein.
Er wäre jener gewesen, der den Streit der beiden beendet hätte. Er wäre es im schlimmsten Falle gewesen, der die Klinge abbekommen hätte.
Sie hätten auf ihn gehört, beide als Freunde von ihm.
Valion schien auf eine Antwort zu warten, doch er konnte nichts sagen, er wollte nichts sagen. Jene Worte würden aus der jetzigen Emotion heraus kommen und Sie würden dann wohl der Falschheit entsprechen.
Malachai wandte sich ab, bestieg hastig sein Pferd und gab jenem die Sporren.
Es war schon tief in der Nacht, Valion schien Stunden bei Malachai´s Haus verbracht zu haben, um auf ihn zu warten.
Malachai ritt zum Schiffe, er schmiss dem Kapitän einen Sack Gold hin, wenn er mit aller Kraft nach LAmeriast segeln würde und so dauerte die Fahrt kürzer denn je.
Auf Lameriast wurde er von Saldor empfangen. Er konnte nur noch hinterrufen, dass er schnellst zur Burg kommen sollte, doch dahin war Malachai eh schon. Er ritt mit schnellem Tempo vorbei an ihm, sein Blick war Eisig und doch voller Angst.
Was würde er bloss tun, wenn er Sie verlieren würde. Er könnte dann nicht leben, es wäre zu viel.
Das Pferd schien schon an seinen Seiten zu Bluten, so oft gab Malachai ihm die Sporren und es schnaubte, während die Eiskalte Luft wie Messerschnitte ins Gesicht prallten.
Die Straße entlang, richtung der Burg, dort der Wald, hier hinein und mit Galopp an den Bäumen vorbei. Äste wurden einfach zur Seite geschlagen und vor ihm erhob sich die riesige Nordmauer der Burg. Während des Galoppes sprang Malachai ab, das Pferd würde schon auf ihn warten, zu erschöpft war es, als könnte es wegrennen.
Die Toren wurden aufgerissen, die Stufen hinauf gesprintet und als er die Türe zu Inaras Schlafgemach öffnet, sah er schon Kajol und Mikhail, beide erschrocken von dem Lärm auf ihn blickend.
Dahinter lag Sie, die Frau die er Liebte, bewusstlos schien es, die Wunde offen.
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Malachai Schwarzmourne
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Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Die ganze Nacht lag Malachai neben Inaras Bett und hielt ihre Hand. Er nahm öfters einen kühlen Lappen in kaltem Wasser getränkt und tuppfte ihr vorsichtig die Stirn ab, wenn er merkte, dass ihr Heiß war und wenn sie am frieren war, legte er seinen Umhang um sie.
Mikhail weckte Sie, um die Wunden zu sehen, für Malachai war es ein Schock die Schmerzen zu betrachten, die Inara wohl besass. Er wünschte, er könnte ihr jenes Leid abnehmen und an ihrer Stelle dort verwundet im Bett liegen.
Er gab sich die Schuld für alles, wäre er doch nicht weggeritten, hätte er Sie nicht alleine gelassen. Warum nur, musste dies geschehen.
Er hatte seit Stunden nicht mehr geschlafen, des öfteren kam jemand von der Burg um ihn abzulösen, doch das wollte er nicht. Er redete auf Sie ein, sagte ihr, Sie solle stark bleiben und das alles gut werde. Das sie wieder vollkommen genesen würde und beide dann glücklich weiter ihr Leben gemeinsam verbringen würden.
Er wollte ihr Mut wie Trost und Hoffnung schenken, Hoffnung, die er selbst niemals verlieren würde. Es könnte nicht so enden, es sollte und dürfte nicht so enden, redete er sich stetig ein.
Würde er Sie verlieren, er wüsste nicht, was er tun würde. Zu groß wäre die Verzweiflung, denn diesen Verlust könnte er nicht ertragen. Er könnte sie nicht verlieren, die Frau, die er so sehr liebte, wie zuvor keine andere. Die Frau, für die er sein Leben geben würde.
Es war tiefste Nacht mittlerweile, die Müdigkeit nagte an Malachai´s Kräfte wie eine Ratte an einem Kadaver. Doch er wollte nicht schlafen, nein, er verprach bei ihr zu bleiben und das würde er tun, er würde Sie nicht alleine Leiden lassen, er würde Sie nicht ihren Schmerzen überlassen.
Malachai dachte, man könnte alles in der Welt regeln, alles zum guten Wenden, wenn man nur die richtigen Leute kennen würde. Er dachte, Informationen wären ein Kostbares Gut und könnten jeden Feind nieder strecken, doch all jenes, keine Waffe der Welt, könnte hier helfen. Nein. Nur die Aufopferung eines Menschens, sein Beistand, sein Herz und seine Seele, jene Waffen waren nun gefragt, jene Kraft musste helfen können. Die Götter....pah....ein Trugbild der Menschheit, welche mit jenen ihren Leben einen Sinn geben wollen. Wo sind sie nun, wenn ein Mensch leidet?
Wahrscheinlich sehen Sie alles und ergötzen sich an ihrer eigenen Schadenfreude. Das würde Malachai tun, sollte Inara sterben, er würde Vergeltung wollen und jene würde er den Göttern geben. Er würde sie Jagen und einen Weg suchen, jenen Fädenziehern einen Weg in ihr eigenes Jenseits zu geben. Er würde ihren Tot nicht einfach so hinnehmen. Doch soweit würde es nicht kommen, nein, sie würde genesen, vollkommen genesen und irgendwann würden Sie glücklich sein und in Frieden leben und über jene Tage nur noch lachen können.
Ihre Liebe ist stärker, sie überwindet jedes Hindernis, ja sogar den Tot.
Er streichelt ihr vorsichtig die Hand, küsst Sie kurz und flüstert ihr ins Ohr, er wäre da und würde Sie nie verlassen, nie von ihrer Seite weichen.
Egal wie lang es dauert, nun verlässt er Sie nicht.
Saldor Falkenau

Beitrag von Saldor Falkenau »

Saldor stand auf der Terrasse der Burg und wandte seinen grimmig- nachdenklichen Blick gen des Waldes von Lameriast. Es stand nach wie vor schlecht um seine Kameradin Inara, die von seiner Klinge während des Duells mit Valion Tal verwundet wurde. Als er sich in der ersten Nacht nach ihrer Verletzung mit Mikhail und Kajol an ihrem Krankenbett mit Wachen abgewechselt hatte, wuchs mit jedem Blick auf Inaras geschundenen Körper sein Hass wie ein rasch aufspriessendes Geschwür in ihm. Er ballte seine mit Ringhandschuhen bepanzerten Fäuste. Dieser verfluchte Tal war an allem Schuld. Er hatte ihn auf dem Hof Eisenwart zum Duell gefordert, ihm keine andere Wahl lassen, als auf diese Forderung zu reagieren und sollte Inara ihr Leben lassen, würde er Tals Leben einfordern, da war sich Saldor sicher. Durch Tals Einfluss war es soweit gekommen, dass er eine Kameradin, die er eigentlich gerade in der Krise mit den Armaths hätte schützen müssen, fast getötet hätte. Ein schlimmeres Missgeschick konnte er sich nicht vorstellen. Die Tatsache, dass es ein bedauerlicher Unfall war, war hierbei für Saldor nicht entscheidend. Seit jenem verhängnisvollen Abend betete er täglich in Sorge um Inara zu seinem Herrn, dass er Inara erretten möge und schwor jenem, sich an Tal dafür, dass er all jenes verursacht hatte, zu rächen. Sein Hass würde Wiedergutmachung sein, sowie die einzige Hofnung auf Inaras Rettung.
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Malachai Schwarzmourne
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Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Malachai atmete tief aus, als Mikhail ihm sagte, dass Inara wohl vollkommen genesen wird. So sehr sehnte er sich danach, jene Worte zu vernehmen und die Erleichterung sprach Bände.
Er hätte nicht gewusst, was geschehen wäre, wenn Sie ihren Verletzungen unterlegen wäre. Doch wusste er auch, dass Inara, geprägt von ihrer Vergangenheit, eine Person war, die nie aufgab und kämpfte. Sie selbst hat es geschafft, mit Hilfe von Mikhail, den Kampf gegen den Tot zu bestehen.
Endlich, so war er sich sicher, würden er und Inara ihr Leben in schöner Zweisamkeit leben können und er selbst würde Sorge dafür tragen, dass sich nie wieder irgendetwas zwischen ihnen stellen würde. Nein. Er würde Sorge tragen, dass keiner ihr ein Leid antut oder gar Groll gegen sie hegt, selbst wenn er dafür noch mehr Morde begehen müsste. Zu wertvoll war diese Frau für ihn, die sein Herz in vollem Zuge eroberte. Zu groß war die Liebe für sie, die er empfand. Ihr lächeln, die Art, wie sie sich bewegt und gibt, ihre zarte Stimme und ihr schönes Gesicht. Nie will er das missen müssen und er wird dafür Sorgen, dass er es nicht muss, so wie Sie ihn nie missen muss.
Auch die Wut gegen Saldor und Valion hat sich gelegt. Beide gaben ihm ihr Wort, dass Sie ihren Zwist bei Seite legen würden. Sie wären zwar keine Freunde, doch dass Sie sich ignorieren, reicht Malachai völlig. Er wäre mehr als wütend, wenn er sehen würde, dass das Leid, das Inara wiederfahren ist, umsonst gewesen wäre.
Er streichelt ihr einmal sanft über den Kopf und küsst ihre Stirn.
Wir werden immer zusammen bleiben, flüstert er ihr leise ins Ohr und schliesst diesen Satz mit den Worten ´Ich liebe dich´ ab.
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