"Möge ihm gefallen was er sieht."
Die Augen des Letharfen weiteten sich für den Bruchteil einer Sekunde.
Ein Moment des -Hätte ich es lieber nicht gelesen -, kam in ihm auf.
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Zu oft musste er nun schon jene Redewendung lesen. Dabei war erschreckend, dass auch hochbekleidete Würdeträger jene Abschlussworte nutzten und sie auch oftmals, in für ihn adressierte Schreiben verpackten.Ein Moment des -Hätte ich es lieber nicht gelesen -, kam in ihm auf.
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Ein toller Satz, dachte er sich wiedermal.
Erneut ein Schreiben dieser Bauern mit dieser wundervollen Redewendung am Ende ihrer Aushänge, dachte er sich als er vor einem rahalischen Aushang von Obst, Gemüse und Reagenzien stand.
Ein zum Himmel stinkendes, verbales Flakon, welches ungefähr genauso genüsslich hinterhereiert wie der beißende Biergeruch eines davonrennenden Kaluren. Der hinterherkriechende Mokkageruch eines dieser Sandmaden, der meilenweit vernehmbare Metgeruch einer dieser Wolfspelze. Sofort stellten sich ihm bei jener Vorstellung die Nackenhaare auf.
Gut gemeint, doch schlecht in der Ausführung.
Menschlich eben, dachte er sich.
Möge, wiederholte er still, immer wieder auf's Neue.
Manchmal zweifelte er an seiner Entscheidung jemals die menschliche Sprache gelernt zu haben. Doch war es ihm als angehender Lethyr durch Vater allein in die Wiege gelegt worden.
Erneut wiederholte er still murmelnd das Wort : Möge.
Ob sie sich jemals Gedanken darüber gemacht hatten was sie da faseln?
Vielleicht schreiben sie das nächste mal ja auch noch:
Vielleicht gefällt ihm was er sieht? Mal schauen wie es läuft. Vielleicht hast du Glück und es gefällt ihm, oder eben nicht!
Möge. Es hört sich fast so an, als würde Vater auch ein Scheitern akzeptieren. Als sei das Nichteintreten des Erfolgs passabel. Doch das ist es nicht!
Ja gut, es sind nur Worte. Allerdings die falschen! - dachte er sich in seiner typisch arschigen, letharischen Denkweise.
Sicherlich würde er hierfür niemals einen Hehl daraus machen, doch wusste er, dass jegliche Nutzer dieser Redewendung in seiner inneren Gunst ein Treppchen absteigen würden. Immer und immer wieder, bis er schließlich auf der Ebene eines Runenlosen landen würde.
Ein dreckiges, markerschütterndes Lachen bei jener Vorstellung.
Da fiel ihm ein, er musste noch Runenlose maltretieren.
Letztere Gedanken schon wieder fast vergessen stiefelte er straffen Schrittes zurück in Richtung des Axorns und roch dabei nochmal kurz am rosa Damenschuh, welchen er dem Lethyren gemoppst hatte...