Laina kommt aus dem Wald. Zumindest hat sie einige Jahre ihres Lebens dort verbracht. Und dem Klischee eines Waldkinds entsprechend, empfindet sie kaum Schamgefühle beim Nacktsein. Es ist etwas Natürliches - denkt sie.
Bevor die kleine Frau allerdings eine Zusage losschickt, basieren ihre Gedanken nicht auf Schamlosigkeit, sondern Gold. Ja, Gold. Ein notwendiges Übel, wenn sie ihre Karriere als angehende Bardin vorantreiben möchte. Und es gehören Instrumente dazu. Teure Instrumente. Also fix nach Papier und Federkiel gegriffen, schreibt sie eine Antwort ans Hospital Berchgards. Wie immer in wunderschöner Künstlerinnenhandschrift, aber unhübscher Rhetorik:
Eluives Segen, Assamaril,
ich kann gerne das weiplische Modell sein.
Ann wellchem Tak unt zu welcher Urrzeit ist der Unterischt gäplant?
Biss auff den kommendenn Dienstak Abent hätte isch imma Zeit. Isch würde den Wochenentnachmittak beforzugen, halte misch aber gerne an den Wunsch dess mänlichen Modells.
Fiele Grüße
Laina
[OOC: Ich kann an allen Tagen und Zeiten. Nur nächste Woche Dienstag Abend nicht.]