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Gegeben am 27. Searum 259
Unter dem wachsamen Blick des All-Einen entbiete ich Euch meinen Gruß, Statthalter.
Ich wende mich erneut im Falle Aethelinde Aschengardt an Euch. Es ist inzwischen mehr
als ein Mond vergangen, seit ich bei Euch vorsprach. Da mir noch keinerlei Belege seitens
des Tempels oder der Garde vorgelegt wurde, geschweige denn Frau Aschengardt bei
mir wie gefordert vorsprach, gehe ich davon aus, dass sie dem alatarischen Reich nicht
weiter dienlich sein möchte und die Auflagen nicht zu erfüllen gedenkt.
Ich gebe Euch hierzu aber gerne meine Einschätzung der Sachlage ab:
Da sie aus dem lichtenthaler Herzogtum zu uns geflüchtet ist, besteht hier meines Erachtens
nach damit eindeutig die Gefahr der Spionage. Ich persönlich halte es für gewagt, sie
weiterhin im alatarischen Reich zu dulden, zumal sie in aller Deutlichkeit zeigte, dass
sie kein wirkliches Interesse daran hegt sich hier zu integrieren. Das offensichtliche
Desinteresse stellt sich im Fehlen der geforderten Nachweise seitens des Tempels,
der Garde und dem fehlenden Vorsprechen bei meiner Person dar. Ferner wurde sie
seit unserem Gespräch zu Ihrem Fall nicht mehr oder kaum noch gesehen.
Mir ist jedenfalls keine Person bekannt, die Ihre weitere Anwesenheit im Reich aktuell
bezeugen kann.
Die weiteren Vorgehensweise mit dem Umgang mit Frau Aschengardt lege ich damit
in Eure fähigen Hände.
Ritter des All-Einen
