Die Geschichte wie alles begann:
Rund 40 Jahre in der Vergangenheit
Die ersten strahlen der Morgensonne blitzten in sein Gesicht während er den letzten Schluck aus seinem Bierkrug nahm.
„Ahhhh“ kam es aus seiner Kehle ehe er mit seinem in Stoff umwickelten Handrücken über seinen Bart fuhr um sich den Schaum grob aus dem selbigen zu wischen. Nicht unweit von ihm drückte sich der Fluss, der an dieser Stelle flach und ruhig vor sich hin strömte durch das Tal.
Auf seltsame Weise wurde er vom Fluss angezogen, wahrscheinlich ein Vermächtnis seines Ururururururgroßvaters und dessen Ahnen, der so verlauteten es die Steintafeln, zweiter Vorsitzender der Flößerinnung bei der Auflösung eben selbiger gewesen war.
Sein Vater hatte ihn beschimpft, ihm gedroht, ihn mit Amboss und Esse eingesperrt. „Ein Cirmias gefälliges Handwerk musst dar ausüben! Wie willst dar denn sonst genug Münzen sammeln um beweisen zu können, dass dar Cirmiasgefällig bist. Schlag dar die Flausen aus dem Kopf sonst prügle akh sie dir aus dem Kopf!“
Aber es hatte nicht viel gebracht… die Werkstücke die er mehr aus Langeweile gefertigt hatte waren alles andere als Cirmias gefällig und nicht ein anständiger Kalur hätte auch nur eine Münze dafür bezahlt. Die Langbeine vielleicht, aber auf die konnte man ja eh nichts geben. Vielen schon nach 6 Humpen Bier um.
Und nach einer Weile hatte selbst sein Vater eingesehen, dass man ihm das Schmieden nicht mehr beibringen würde, so dass er es Aufgab und ihm erlaubte zu tun und zu lassen, was auch immer er tun wollte.
Und so hatte er beschlossen, dass er sich auf die Suche nach Cirmias begeben würde, der schon so lange nicht mehr bei den Zwergen gesehen wart.
Er betrachtete das große Bierfass, das ihn an Größe um gut zwei Köpfe überragte und doppelt so lang war wie er selbst. Er hatte es über die letzten 4 oder 5 Wochen geleert und dann angefangen es auch von außen abzudichten. Im Inneren hatte er seinen Proviant, Kalter Braten, ein in Pilzen gekochtes Schaf, Pilze und allerlei andere Köstlichkeiten an Ösen die er in die Wand eingelassen hatte ordentlich verzurrt. Außen hatte er noch zwei weitere nicht ganz so große und nur halb volle Bierfässer angebracht. Zum einen als Proviant für sein Abenteuer, zum anderen hatte er bei seinem ersten Versuch den Fluss in einem Fass zu befahren gemerkt, dass Fässer auch im Wasser ins Rollen geraten konnten.
Seinem Magen hatte das ganz und gar nicht gefallen. Zum Glück hatte er nur leicht Gefrühstückt und nur zwei Schweinshachsen und 6 Humpen Bier zu sich genommen. Dies hatte er allerdings wieder Rückwärts gegessen und danach wurde er selbst darin ordentlich mariniert ehe das Fass angespült worden war.
Daher dienten die außen angebrachten Fässer nun auch zur Stabilisierung seines Floßes.
Er schenkte sich noch einen Humpen Bier ein, bevor er die Haltekonstruktion bis auf einen Pflock löste den er auch von der Einstiegsluke aus entfernen konnte Stieg in sein Fass und entfernte nun auch den letzten Pflock.
Ehe sich das Fass auf den Baumstämmen in Bewegung setzte verging ein Moment und er brach schon in wüste Flüche aus als ein sanfter Ruck durch das Fass ging. Erst langsam und dann immer schneller werdend rollte das Fass in Richtung des Flusses bis ein Wanken und ein lautes Platschen zu hören war als das Wasser gegen die Wand des Fasses platschte.
Dann wurde das Fass vom Fluss erfasst und er sah durch die noch offene Luke, wie er nun auf dem Fluss dahintrieb. Bei diesem Anblick brach er in lautes Gelächter aus, das für eine ganze Weile anhielt, die einzigen Unterbrechungen gab es, wenn er einen kräftigen Schluck aus seinem Krug nahm.
Doch als er den Krug noch nicht mal zur Hälfte geleert hatte wandelte sich das Lachen nach einem lauten Rumps, plötzlich in ein klagendes Heulen.
Sein Floß war gegen einen Stein gefahren und er wurde ordentlich durchgeschüttelt. Doch was viel schwerer wog war, dass der Inhalt seines Kruges im Fass verteilt wurde und ihm Plötzlich sein Schwerwiegender Fehler bewusst wurde.
Er hatte versäumt sich darüber Gedanken zu machen wie er aus den Fässern Bier bekommen sollte ohne anzulegen. Und außerdem hatte er nicht daran gedacht wie sein Bierfassboot überhaupt steuern wollte. „Kein Bier…“ heulte er, „in einem Bierfass!“ Cirmias war ihm heute wohl nicht wohl gesonnen.
Naz Getwergelyn - Ein Wehrfassfahrer
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Naz Getwergelyn
Naz Getwergelyn - Ein Wehrfassfahrer
Zuletzt geändert von Naz Getwergelyn am Montag 26. September 2016, 23:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Naz Getwergelyn
Nur wenige Tage später
Schlaftrunken machte er die Augen auf. Es hatte einen lauten Rumps gegeben von dem er Aufgewacht war und als er die Augen geöffnet hatte wusste er auch warum, er war von seinem Schlafplatz gefallen. Fluchend rappelte er sich wieder auf das Bett und drehte sich in Schlafposition und schon nach wenigen Augenblicken gab er das beruhigende Schnarchen von sich, welches für Ihn ein sicheres Zeichen war, dass er eingeschlafen war.
Ruuuummmppppss. „Beim Bart meiner Vorväter! Was ist denn hier los.“ Wieder rappelte er sich auf und er ging zu der Einstiegsluke um sie zu öffnen. Als er dies Tat kam ihm ein Schwung Wasser entgegen. Es schmeckte … salzig. Er wusste, dass es im Berg einige wenige Quellen gab, die salziges Wasser ausspien. Aber so viel auf einmal? Und wie sollte er in einen Berg gelangt sein. Er schaute mit seinen schlechten Augen in die Dunkelheit und sah nichts außer Wasser, das sich zu kleinen Bergen auftürmte um anderer Orts Täler zu bilden.
‚Oh oh… ahk hab wohl das Ende des Flusses gefunden. Reichlich unbeabsichtigt zwar, aber akh hab es gefunden. ‘ dachte er bei sich während er die Luke schnell wieder verschloss ehe einer der Berge aus Wasser in das Fass quellen konnte.
Nun brauchte er erstmal einen kräftigen Schluck Bier. Darum hatte er sich sofort gekümmert, als er an ein Ufer getrieben wurde. Er hatte die kleinen Bierfässer über ein Rohr mit dem Hauptfass verbunden, so dass er, wenn er fest genug daran zog Bier trinken konnte. Sich bei dieser wichtigen Aufgabe noch Gedanken um die Steuerung des Floßes zu machen, dafür hatte er wirklich keine Zeit gehabt.
Nachdem er sich einen Schluck, vielleicht waren es auch ein paar mehr Schluck, genehmigt hatte überlegte er was er nun tun sollte und kam ihm eine grandiose Idee. Er nahm eines der Seile zur Hand und zurrte sich damit gut an der Fasswand fest, so dass er nicht mehr aus dem Bett fallen konnte.
Als er am nächsten Tag, er schätze gegen Mittag erwachte, war sein Floß ruhig und erhielt einen geräucherten Schinken umklammert den er im Schlaf an sein Gesicht gedrückt hatte. „Ahhh Frühstück!“
Als er sich dann umsah merkte er, dass der meiste Proviants überall im Fass verstreut herumlag.
Als er die Luke öffnete sah er in einigem Abstand eine Felswand die sich steil nach oben streckte und dazwischen lag ein Strand aus groben Kieseln. Plötzlich schob sich das Gesicht eines Walrosses von links an die Luke heran und beschnupperte ihn und er tat es dem Tier gleich, dann riss er einen Brocken von dem Schinken ab und hielt dem Walrossen Brocken hin.
Erst schnupperte das Walross an dem Stück Fleisch ehe es danach schnappte. Hastig zog er die Hand zurück „Heya! Vorsichtig, meine Hand brauch ahk noch.“
Nachdem das Walross seine Neugier und seinen Hunger gestillt hatte, robbte es über den Strand davon. Er schaute Ihm nach und dabei fiel sein Blick auf den immer breiter werdenden Strand, der übersäht mit Walrossen war.
Er griff nach seiner Harpune, schließlich konnte man nie wissen wo sich ein Riese oder Drache befand und verließ das Fass. Zuerst begutachtete er das Fass, es war zum Großteil auf den Strand gespült worden.
Dann begann er damit die Umgebung zu erkunden. Er befand sich in einer Bucht. Der Großteil war mit steilen, hohen Klippen umgeben. Er war an der einen Spitze der Bucht angelandet und an der anderen Spitze fielen die Klippen langsam ab und er konnte erkennen, dass man von dort aus nach oben gelangen konnte.
Das wollte er sich ansehen und so stapfte er über den groben Kies in diese Richtung. Die Walrösser ließen sich nur wenig von Ihm stören. Einige robbten davon als er sich näherte, andere blieben stoisch an Ihrem Platz und er musste sie umrunden.
Dann bemerkte er ein besonders imposantes Exemplar, welches sich überraschend schnell auf ihn zu bewegte. Nur zwei Zwergenschritt von ihm entfernt richtete sich der Bulle vor Ihm zu seiner vollen Größe auf und gab ein erschütterndes Geräusch von sich. Instinktiv spannte er seine Muskeln an und richtete sich selbst, zu seiner nicht ganz so imposanten Größe auf. Doch das Geräusch das er selbst von sich gab musste ebenso imposant geklungen haben.
Der Bulle schoss nach vorne und versuchte ihn mit seinen Hauern zu treffen, doch er selbst machte mit einem Fuß einen Schritt zurück und schob den Schaft seiner Harpune gegen seinen Stiefel, so dass diese nach vorn gerichtet. Er spürte den Druck und hörte das Ächzen des Schafts, als sich der Kopf der Harpune in das Fleisch des Bullen bohrte. Er wurde etwas nach hinten geschoben, ehe er sich mit einem Satz zur Seite vor dem über ihn hereinbrechenden Koloss in Sicherheit brachte.
Als der Bulle auf den Boden krachte vernahm er unter seinen Füßen die Vibration und er sah, wie die Spitze der Harpune sich auf dem Rücken des Walrosses einen Weg aus dem Tier heraus bahnte. Das Tier gab ein letztes gurgelndes Schnaufen von sich, ehe es still wurde.
Triumphierend stieß er einen Schrei aus. „Mrâââââââââââââââââ! Seht her das passiert, wenn ihr euch mit Naz Getwergelyn anlegt!“. Er kostete den Sieg über das mächtige Walross noch etwas aus ehe er versuchte seine Harpune aus dem Tier zu bekommen. Er, zerrte und zog so fest er es vermag aber die Harpune rührte sich nicht. Also holte er aus dem Fass einen Krug Bier und sein scharfes Messer und begann damit das gewaltige Tier auseinander zu nehmen.
Es dauerte eine Weile bis er seine Harpune befreit hatte. Diese hatte nicht nur den Magen, sondern auch das Herz des Tieres durchbohrt. Als er sie dann schließlich herausziehen konnte strömte aus dem Magen allerlei Unrat heraus, unter anderem eine kleine Kiste, die an einigen Stellen noch leicht golden glänzte.
Eine Kiste? Mhmmm. Das Vieh hat wirklich eine Kiste verschluckt. Eilig krabbelt er auf allen vieren zu der Kiste und setzte sich auf seinen Vier Buchstaben davor hin, so dass er die Kiste zwischen seinen Beinen hatte. Er betrachtete Sie von allen Seiten, schüttelte Sie und Roch daran. Irgendetwas klimperte darin.
Die nächsten Stunden verbrachte er damit zu versuchen die Kiste zu öffnen. Er schlug mit Steinen, darauf herum, versuchte seine Harpune als Hebel zu verwenden malträtierte die Kiste mit seiner Axt, doch all die Versuche waren sinnlos. Er wühlte selbst im Mageninhalt des Wahlrosses herum. Vielleicht hatte es den Schlüssel ja gleich mit geschluckt – wie eigentlich zu erwarten war, war dies vergebens. Aber er besann sich darauf, dass er vielleicht einen Schlüssel fertigen könnte, oder einen dieser Dietriche.
Viele weitere Stunden später in denen er mit einem selbst zusammengebogenen Dietrich versucht hatte das Schloss zu öffnen, sprang das Kistchen plötzlich auf. Zum Vorschein kamen einige Münzen und Edelsteine die fast so eifrig wie seine Augen im Licht der untergehenden Sonne funkelten. Er brach in schallendes Gelächter aus, als er die Münzen und Stein durch seine Hände gleiten ließ. ‚Walrosstöter und Schatzfinder – gleich zwei neue Errungenschaften an einem Tag!‘
Nach einer kurzen Weile hörte er ein grummeln und dann gleich noch eins. Er schaute sich um, um auszumachen woher es kam. Als er es ein weiteres Mal vernahm schaute er auf seinen Bauch. ‚Beim Barte seiner Vorfahren.‘ Er hatte keine seiner 5 Mahlzeiten zu sich genommen die er bis jetzt verpasst hatte. Dass musste er schleunigst Ändern. Als er auf das Walross Blickte freute er sich schon auf den Braten den es heute geben würde.
Schlaftrunken machte er die Augen auf. Es hatte einen lauten Rumps gegeben von dem er Aufgewacht war und als er die Augen geöffnet hatte wusste er auch warum, er war von seinem Schlafplatz gefallen. Fluchend rappelte er sich wieder auf das Bett und drehte sich in Schlafposition und schon nach wenigen Augenblicken gab er das beruhigende Schnarchen von sich, welches für Ihn ein sicheres Zeichen war, dass er eingeschlafen war.
Ruuuummmppppss. „Beim Bart meiner Vorväter! Was ist denn hier los.“ Wieder rappelte er sich auf und er ging zu der Einstiegsluke um sie zu öffnen. Als er dies Tat kam ihm ein Schwung Wasser entgegen. Es schmeckte … salzig. Er wusste, dass es im Berg einige wenige Quellen gab, die salziges Wasser ausspien. Aber so viel auf einmal? Und wie sollte er in einen Berg gelangt sein. Er schaute mit seinen schlechten Augen in die Dunkelheit und sah nichts außer Wasser, das sich zu kleinen Bergen auftürmte um anderer Orts Täler zu bilden.
‚Oh oh… ahk hab wohl das Ende des Flusses gefunden. Reichlich unbeabsichtigt zwar, aber akh hab es gefunden. ‘ dachte er bei sich während er die Luke schnell wieder verschloss ehe einer der Berge aus Wasser in das Fass quellen konnte.
Nun brauchte er erstmal einen kräftigen Schluck Bier. Darum hatte er sich sofort gekümmert, als er an ein Ufer getrieben wurde. Er hatte die kleinen Bierfässer über ein Rohr mit dem Hauptfass verbunden, so dass er, wenn er fest genug daran zog Bier trinken konnte. Sich bei dieser wichtigen Aufgabe noch Gedanken um die Steuerung des Floßes zu machen, dafür hatte er wirklich keine Zeit gehabt.
Nachdem er sich einen Schluck, vielleicht waren es auch ein paar mehr Schluck, genehmigt hatte überlegte er was er nun tun sollte und kam ihm eine grandiose Idee. Er nahm eines der Seile zur Hand und zurrte sich damit gut an der Fasswand fest, so dass er nicht mehr aus dem Bett fallen konnte.
Als er am nächsten Tag, er schätze gegen Mittag erwachte, war sein Floß ruhig und erhielt einen geräucherten Schinken umklammert den er im Schlaf an sein Gesicht gedrückt hatte. „Ahhh Frühstück!“
Als er sich dann umsah merkte er, dass der meiste Proviants überall im Fass verstreut herumlag.
Als er die Luke öffnete sah er in einigem Abstand eine Felswand die sich steil nach oben streckte und dazwischen lag ein Strand aus groben Kieseln. Plötzlich schob sich das Gesicht eines Walrosses von links an die Luke heran und beschnupperte ihn und er tat es dem Tier gleich, dann riss er einen Brocken von dem Schinken ab und hielt dem Walrossen Brocken hin.
Erst schnupperte das Walross an dem Stück Fleisch ehe es danach schnappte. Hastig zog er die Hand zurück „Heya! Vorsichtig, meine Hand brauch ahk noch.“
Nachdem das Walross seine Neugier und seinen Hunger gestillt hatte, robbte es über den Strand davon. Er schaute Ihm nach und dabei fiel sein Blick auf den immer breiter werdenden Strand, der übersäht mit Walrossen war.
Er griff nach seiner Harpune, schließlich konnte man nie wissen wo sich ein Riese oder Drache befand und verließ das Fass. Zuerst begutachtete er das Fass, es war zum Großteil auf den Strand gespült worden.
Dann begann er damit die Umgebung zu erkunden. Er befand sich in einer Bucht. Der Großteil war mit steilen, hohen Klippen umgeben. Er war an der einen Spitze der Bucht angelandet und an der anderen Spitze fielen die Klippen langsam ab und er konnte erkennen, dass man von dort aus nach oben gelangen konnte.
Das wollte er sich ansehen und so stapfte er über den groben Kies in diese Richtung. Die Walrösser ließen sich nur wenig von Ihm stören. Einige robbten davon als er sich näherte, andere blieben stoisch an Ihrem Platz und er musste sie umrunden.
Dann bemerkte er ein besonders imposantes Exemplar, welches sich überraschend schnell auf ihn zu bewegte. Nur zwei Zwergenschritt von ihm entfernt richtete sich der Bulle vor Ihm zu seiner vollen Größe auf und gab ein erschütterndes Geräusch von sich. Instinktiv spannte er seine Muskeln an und richtete sich selbst, zu seiner nicht ganz so imposanten Größe auf. Doch das Geräusch das er selbst von sich gab musste ebenso imposant geklungen haben.
Der Bulle schoss nach vorne und versuchte ihn mit seinen Hauern zu treffen, doch er selbst machte mit einem Fuß einen Schritt zurück und schob den Schaft seiner Harpune gegen seinen Stiefel, so dass diese nach vorn gerichtet. Er spürte den Druck und hörte das Ächzen des Schafts, als sich der Kopf der Harpune in das Fleisch des Bullen bohrte. Er wurde etwas nach hinten geschoben, ehe er sich mit einem Satz zur Seite vor dem über ihn hereinbrechenden Koloss in Sicherheit brachte.
Als der Bulle auf den Boden krachte vernahm er unter seinen Füßen die Vibration und er sah, wie die Spitze der Harpune sich auf dem Rücken des Walrosses einen Weg aus dem Tier heraus bahnte. Das Tier gab ein letztes gurgelndes Schnaufen von sich, ehe es still wurde.
Triumphierend stieß er einen Schrei aus. „Mrâââââââââââââââââ! Seht her das passiert, wenn ihr euch mit Naz Getwergelyn anlegt!“. Er kostete den Sieg über das mächtige Walross noch etwas aus ehe er versuchte seine Harpune aus dem Tier zu bekommen. Er, zerrte und zog so fest er es vermag aber die Harpune rührte sich nicht. Also holte er aus dem Fass einen Krug Bier und sein scharfes Messer und begann damit das gewaltige Tier auseinander zu nehmen.
Es dauerte eine Weile bis er seine Harpune befreit hatte. Diese hatte nicht nur den Magen, sondern auch das Herz des Tieres durchbohrt. Als er sie dann schließlich herausziehen konnte strömte aus dem Magen allerlei Unrat heraus, unter anderem eine kleine Kiste, die an einigen Stellen noch leicht golden glänzte.
Eine Kiste? Mhmmm. Das Vieh hat wirklich eine Kiste verschluckt. Eilig krabbelt er auf allen vieren zu der Kiste und setzte sich auf seinen Vier Buchstaben davor hin, so dass er die Kiste zwischen seinen Beinen hatte. Er betrachtete Sie von allen Seiten, schüttelte Sie und Roch daran. Irgendetwas klimperte darin.
Die nächsten Stunden verbrachte er damit zu versuchen die Kiste zu öffnen. Er schlug mit Steinen, darauf herum, versuchte seine Harpune als Hebel zu verwenden malträtierte die Kiste mit seiner Axt, doch all die Versuche waren sinnlos. Er wühlte selbst im Mageninhalt des Wahlrosses herum. Vielleicht hatte es den Schlüssel ja gleich mit geschluckt – wie eigentlich zu erwarten war, war dies vergebens. Aber er besann sich darauf, dass er vielleicht einen Schlüssel fertigen könnte, oder einen dieser Dietriche.
Viele weitere Stunden später in denen er mit einem selbst zusammengebogenen Dietrich versucht hatte das Schloss zu öffnen, sprang das Kistchen plötzlich auf. Zum Vorschein kamen einige Münzen und Edelsteine die fast so eifrig wie seine Augen im Licht der untergehenden Sonne funkelten. Er brach in schallendes Gelächter aus, als er die Münzen und Stein durch seine Hände gleiten ließ. ‚Walrosstöter und Schatzfinder – gleich zwei neue Errungenschaften an einem Tag!‘
Nach einer kurzen Weile hörte er ein grummeln und dann gleich noch eins. Er schaute sich um, um auszumachen woher es kam. Als er es ein weiteres Mal vernahm schaute er auf seinen Bauch. ‚Beim Barte seiner Vorfahren.‘ Er hatte keine seiner 5 Mahlzeiten zu sich genommen die er bis jetzt verpasst hatte. Dass musste er schleunigst Ändern. Als er auf das Walross Blickte freute er sich schon auf den Braten den es heute geben würde.
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Naz Getwergelyn
Vor wenigen Wochen
Viele Jahre hatte er nun schon in und um die Bucht herum verbracht. Er hatte mit einer Siedlung der Langbeine Handel getrieben.
Salz zum Pökel und Proviant hatte er gekauft, die Edelsteine und sonstigen Schätze, die immer wieder in kleinen Kisten an den Strand gespült wurden, Fleisch, Fisch und was ihm sonst noch unter die Finger kam verkauft.
Außerdem hatte er angefangen mit einigen Schiffsbesatzungen mit zweifelhaftem Freibeuterhintergrund Handel zu treiben, die die Bucht nutzten um Nahrung und Wasser aufzunehmen. So bekam er auch von Zeit zu Zeit ein Fass Zwerghirschen Bieres – die Meiste Zeit musste er sich allerdings mit dem minderwertigen Langbein Gesöff abfinden, bei dem die Zweibeine es wagten es Bier zu nennen.
Sein Fass war immer weiter mit Münzen gefüllt worden, so dass er angefangen hatte eine Höhle in den Fels zu schlagen um mehr Stauraum zu erhalten.
Erst an diesem Morgen hatte er wieder eine Kiste aus dem Meer gezogen, die er gerade geöffnet hatte. Er ließ die Münzen durch seine Hände gleiten, als ihm eine Münze besonders auffiel. Auf ihr prangerte der Bärenkopf. Einige Zeit betrachtete er die Münze und er ließ seine Gedanken schweifen. Er vermisste den Berg, das Bier, das Essen, seine Brüder und Schwestern. Das wurde ihm nun klar. Und seine selbstgesteckte Aufgabe erfüllte er nicht indem er nur am Strand herum saß. Außerdem musste er endlich das Patent für seine glorreiche Erfindung, dem ‚Zwergischen Wehrfassfloß mit eingebauter Bierversorgungsmechanismus‘ beim zuständigen Amt einreichen und das Graik vom Nutzen eben dieser Erfindung überzeugen um die Bach- und Flusshoheit zu verteidigen.
Einige Tage ging ein Schiff in der Bucht vor Anker und er handelte mit dem Kapitän den Preis für eine Überfahrt nach Gerimor aus. Das Größte Problem war sein Fass, das er nicht zurück lassen wollte. An Deck war nicht genug Platz und unter Deck mussten seine Reichtümer versteckt werden. Mit der Unterstützung einer Monetären Entscheidungshilfe konnte er den Kapitän dann schließlich davon überzeugen das Fass ins Schlepptau zu nehmen. Eine Woche waren die Matrosen damit beschäftigt seine Habe im Schiff zu verladen und das Fass, welches leer geräumt werden musste, so zu vertäuen, dass es geschleppt werden konnte.
Die Fahrt an sich, so versicherte der Kapitän ihn würde höchstens 2 bei ungünstigem Wind vielleicht auch 3 Tage dauern. Ganz wohl war Ihm bei diesem Gedanken natürlich nicht, drei Tage auf offener See zu sein, aber er hatte sich versichert, dass das Schiff einen ausreichenden Vorrat an Bier an Bord hatte. Ein Teil des Handels für die Überfahrt war schließlich auch Speis und Trank gewesen, so viel er brauchte. Wahrscheinlich hatte der Kapitän noch nie ein zwergisches Frühstück gesehen.
Am Morgen des zweiten Tages wurde die See rauer und der Kapitän wirkte den ganzen Tag über besorgt. Gegen Abend wusste er dann auch warum. Sie waren in einen Sturm geraten der heftiger kaum hätte sein können. Der Kapitän hatte unter seinem lautstarken Protest, der nur unterbrochen wurde wenn er sich wieder übergeben musste das Seil zum Fass hin gekappt.
Wenig später brach eine Meterhohe Welle über dem Schiff zusammen. Im einen Moment war er noch an Board und im anderen wurde er weit vom Schiff weg gespült. Seine Schreie wurden vom tobenden Wind geschluckt. Panisch paddelte er mehr wie ein Hund im Wasser herum um sich oben zu halten.
Dann sah er in weiter Entfernung, wie das Schiff von einer weiteren Welle erfasst wurde. Es drehte sich zur Gänze um und schwamm nun mit dem Bug nach oben auf dem Wasser, bis eine weitere Welle Über das Schiff hereinbrach. Das Schiff war nun nicht mehr zu sehen.
Da wurde ihm bewusst wie die ganzen Kisten die er über die Jahre hinweg aus dem Meer gefischt hatte wohl darin gelandet waren. In diesem Moment wurde er von hinten von etwas hartem getroffen. Sein Fass, bemerkte er als er sich Mühsam umdrehte. Noch mehr Kraft verlangte es ihm ab, die Luke zu öffnen und sich im Sturm ins Fass zu hieven, doch schlussendlich schaffte er es.
Wieviel Zeit vergangen war konnte er nicht sagen und wo oben und Unten war konnte er noch viel weniger sagen. Aber inzwischen wurde er nicht mehr ganz so heftig hin und her geschleudert und so überkam ihn ein tiefer Schlaf.
Auch diesmal konnte er nicht sagen wie viel Zeit vergangen war. Das erste Geräusch, das er war nahm, war das von Wasser, das rhythmisch gegen die Fass Wand prallte. Er rappelte sich auf und bemerkte, dass das Fass leicht schief stand. Dann öffnete er die Luke und schaute nach außen. Das Bild, das sich ihm darbot überwältigte ihn. Vor Ihm baute sich der Berg auf, welchen er von Kindheitstagen an kannte. Er lebte, war wieder zu Hause und er hatte sein Fass noch. Seinen Reichtum würde er dem Meer wieder abringen müssen, aber das war ein kleiner Preis.
Viele Jahre hatte er nun schon in und um die Bucht herum verbracht. Er hatte mit einer Siedlung der Langbeine Handel getrieben.
Salz zum Pökel und Proviant hatte er gekauft, die Edelsteine und sonstigen Schätze, die immer wieder in kleinen Kisten an den Strand gespült wurden, Fleisch, Fisch und was ihm sonst noch unter die Finger kam verkauft.
Außerdem hatte er angefangen mit einigen Schiffsbesatzungen mit zweifelhaftem Freibeuterhintergrund Handel zu treiben, die die Bucht nutzten um Nahrung und Wasser aufzunehmen. So bekam er auch von Zeit zu Zeit ein Fass Zwerghirschen Bieres – die Meiste Zeit musste er sich allerdings mit dem minderwertigen Langbein Gesöff abfinden, bei dem die Zweibeine es wagten es Bier zu nennen.
Sein Fass war immer weiter mit Münzen gefüllt worden, so dass er angefangen hatte eine Höhle in den Fels zu schlagen um mehr Stauraum zu erhalten.
Erst an diesem Morgen hatte er wieder eine Kiste aus dem Meer gezogen, die er gerade geöffnet hatte. Er ließ die Münzen durch seine Hände gleiten, als ihm eine Münze besonders auffiel. Auf ihr prangerte der Bärenkopf. Einige Zeit betrachtete er die Münze und er ließ seine Gedanken schweifen. Er vermisste den Berg, das Bier, das Essen, seine Brüder und Schwestern. Das wurde ihm nun klar. Und seine selbstgesteckte Aufgabe erfüllte er nicht indem er nur am Strand herum saß. Außerdem musste er endlich das Patent für seine glorreiche Erfindung, dem ‚Zwergischen Wehrfassfloß mit eingebauter Bierversorgungsmechanismus‘ beim zuständigen Amt einreichen und das Graik vom Nutzen eben dieser Erfindung überzeugen um die Bach- und Flusshoheit zu verteidigen.
Einige Tage ging ein Schiff in der Bucht vor Anker und er handelte mit dem Kapitän den Preis für eine Überfahrt nach Gerimor aus. Das Größte Problem war sein Fass, das er nicht zurück lassen wollte. An Deck war nicht genug Platz und unter Deck mussten seine Reichtümer versteckt werden. Mit der Unterstützung einer Monetären Entscheidungshilfe konnte er den Kapitän dann schließlich davon überzeugen das Fass ins Schlepptau zu nehmen. Eine Woche waren die Matrosen damit beschäftigt seine Habe im Schiff zu verladen und das Fass, welches leer geräumt werden musste, so zu vertäuen, dass es geschleppt werden konnte.
Die Fahrt an sich, so versicherte der Kapitän ihn würde höchstens 2 bei ungünstigem Wind vielleicht auch 3 Tage dauern. Ganz wohl war Ihm bei diesem Gedanken natürlich nicht, drei Tage auf offener See zu sein, aber er hatte sich versichert, dass das Schiff einen ausreichenden Vorrat an Bier an Bord hatte. Ein Teil des Handels für die Überfahrt war schließlich auch Speis und Trank gewesen, so viel er brauchte. Wahrscheinlich hatte der Kapitän noch nie ein zwergisches Frühstück gesehen.
Am Morgen des zweiten Tages wurde die See rauer und der Kapitän wirkte den ganzen Tag über besorgt. Gegen Abend wusste er dann auch warum. Sie waren in einen Sturm geraten der heftiger kaum hätte sein können. Der Kapitän hatte unter seinem lautstarken Protest, der nur unterbrochen wurde wenn er sich wieder übergeben musste das Seil zum Fass hin gekappt.
Wenig später brach eine Meterhohe Welle über dem Schiff zusammen. Im einen Moment war er noch an Board und im anderen wurde er weit vom Schiff weg gespült. Seine Schreie wurden vom tobenden Wind geschluckt. Panisch paddelte er mehr wie ein Hund im Wasser herum um sich oben zu halten.
Dann sah er in weiter Entfernung, wie das Schiff von einer weiteren Welle erfasst wurde. Es drehte sich zur Gänze um und schwamm nun mit dem Bug nach oben auf dem Wasser, bis eine weitere Welle Über das Schiff hereinbrach. Das Schiff war nun nicht mehr zu sehen.
Da wurde ihm bewusst wie die ganzen Kisten die er über die Jahre hinweg aus dem Meer gefischt hatte wohl darin gelandet waren. In diesem Moment wurde er von hinten von etwas hartem getroffen. Sein Fass, bemerkte er als er sich Mühsam umdrehte. Noch mehr Kraft verlangte es ihm ab, die Luke zu öffnen und sich im Sturm ins Fass zu hieven, doch schlussendlich schaffte er es.
Wieviel Zeit vergangen war konnte er nicht sagen und wo oben und Unten war konnte er noch viel weniger sagen. Aber inzwischen wurde er nicht mehr ganz so heftig hin und her geschleudert und so überkam ihn ein tiefer Schlaf.
Auch diesmal konnte er nicht sagen wie viel Zeit vergangen war. Das erste Geräusch, das er war nahm, war das von Wasser, das rhythmisch gegen die Fass Wand prallte. Er rappelte sich auf und bemerkte, dass das Fass leicht schief stand. Dann öffnete er die Luke und schaute nach außen. Das Bild, das sich ihm darbot überwältigte ihn. Vor Ihm baute sich der Berg auf, welchen er von Kindheitstagen an kannte. Er lebte, war wieder zu Hause und er hatte sein Fass noch. Seinen Reichtum würde er dem Meer wieder abringen müssen, aber das war ein kleiner Preis.