Ein paar Dinge – nur die Wichtigsten sollten lieber in Sicherheit gebracht werden.
Womit fängt man an?
Was ist wirklich wichtig?
Was braucht man, wenn man eine Zeit lang nicht nach Hause gehen kann?
Was durfte nicht vergessen werden?
Fragen, über Fragen und diese Ungeduld... Am Liebsten schon alles erledigt zu haben, bevor es überhaupt begonnen hatte!
Was braucht man jeden Tag?
Kleidung!
Es war offensichtlich das in den folgenden Tagen nicht viel gebraucht werden würde, also wurden mehrere kleine Taschen bereit gestellt und vor der großen Kleidertruhe Platz genommen. Eine Rüstung... oder auch zwei? Welche von Beiden sollte sie denn? .. Ach Beide! Ob die Nebelpost gebraucht werden würde? Bestimmt!
Mh... Flieder, vielleicht lieber zwei verschiedene.... Oh, etwas für die guten Laune-Tage, aber eigentlich überwogen ja.. die Anderen, zwei für schlechte Laune-Tage...
Natürlich blieb es nicht bei einer Tasche, bald waren gut und gerne Drei bis oben hin gefüllt.
Und so sah man sie bald den Nebelpass verlassen. Auf der Rechten, sowie auf der linken Seite eine der schweren Taschen und vor sich einen Stein her rollend.
„Cirmu wir machen heute einen größeren Ausflug, du musst in Sicherheit.“
Immer wieder war sie gezwungen stehen zu bleiben und den kleinen Stein aus Ecken zu rollen, die nur er finden konnte.
„Du musst dir wirklich keine Sorgen machen, da wo wir hingehen wird es uns gut gehen, ganz bestimmt.“ Nach der dritten Böschung, die der Stein im Rollen gefunden hatte, forderten die schweren Taschen langsam ihren Tribut.
„Wenn du jetzt nicht sofort zurück kommst! Da hast du viel mehr Steine um dich, als in der Bibliothek! Ich zähle jetzt bis drei und warte!“ ...
Irgendwann, sehr viel später am Tag, fand dann auch Cirmu sein neues zu Hause, samt der Kleidertaschen.
Viel Zeit zum Durchatmen blieb nicht, kaum die Hände frei, führte der Weg zurück zum Nebelpass.
Was wohl noch wichtig war?
Ein aufgeregtes Schnattern lenkte den Blick hinüber zum kleinen Gatter.
„Oh, nein!“
Angesichts der dort vertretenen Tiervielfalt wurde sie recht blass um die Nase.
Es hatte sich aber auch etwas angesammelt!
Als sie das zweite Mal am Tag den Nebelpass verlies, war sie umgeben von Geschnatter. In den Armen einen flauschigen, weißen Hasen.. Das Freilandhuhn immer wieder vor sich her scheuchend, hinter und manches mal auch über sich die kleine Vogelschar des Passes. Und zu guter letzt an einem Strick gezogen, die durchaus recht langsame Becka.
Jeder Grashalm musste wiedergekäut werden!
Artig wurde das kleine, kunterbunte Tiertreiben im Garten abgegeben, es dämmerte langsam, als sie sich endlich, noch mit Federn im Haar aufs Bett fallen ließ.
Meine Güte, war ein Auszug anstrengend!
Gerade dabei weg zu dämmern kam ihr ein furchtbarer Gedanke: Das war immer noch nicht alles gewesen.......... !
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