12.Ashatar 259
Reisebeginn:
Hatte ich eigentlich schon erwähnt das ich Gerimor und alle anderen Inseln verfluche? Und während ich mir Regelmäßig den Inhalt meines Magens nochmal durch den Kopf gehen lassen und nach Reichlichem widerstand mich doch entschließe ihn den Fischen zu Opfern keimt in mir doch die Frage, wie lange die Kaluren wohl bräuchten für einen Tunnel zum Festland?
Auf die Nachfrage beim Kapitän würde die Reise noch vermaledeite 2 Tage andauern und Lady Sophia schien die einzige an Bord zu sein die in Irgend einer Form anteil nimmt.
15.Ashatar 259
Wir haben Endlich das Herzogtum Winterfall erreicht, ich befürchte ich habe nach dieser Mater an Bord nicht das Bild des Stolzen Kronritter abgegeben. Nach 3 Tagen ohne Fester Nahrung wohl eher eine Jammergestalt, aber jetzt mit Festem Boden unter den Füßen wird es Stündlich besser und die Nahrung Rebelliert auch nicht mehr . Bis Morgen werden wir noch hier Rasten, dann Verabschiedet sich Lady Sophia und fährt zurück nach Gerimor und ich breche auf Nach Wellenberg.
16.Ashatar 259
Heute geht es mir schon viel Besser und Lady Sophia ist gen heimat aufgebrochen. Ich hatte heute die Wahl ob ich mich durch den Wald vor Wellenberg schlage oder die Straße drum herum nehme, da ich gut im Zeitplan liege bin ich gemütlichst auf der Straße geblieben . Gen Abend habe ich das Städtchen Frauenfeld erreicht und bin in einem guten Wirtshaus untergekommen. Die Stadt hat sich gut gemacht und ist seit meinem letzten Besuch auch Ordentlich Tumultartiger geworden. Andersrum könnte das auch an der bevorstehenden Hochzeit liegen, ist so ein Ereignis nun auch nicht jeden Tag gegeben. Morgen Vormittag werde ich jedenfalls die Burg erreichen.
17. Ashatar 259
Heute erreichte ich in aller frühe die Burg. Obwohl grade erst etwas mehr als eine Stunde nach dem Hahnenschrei herrschte schon Reges Treiben auf der Burg und überall wurde das alte Gemäuer ausgebessert, aufgehübscht und zurecht gemacht für das bevorstehende Ereignis.
Sir Phillip, ja der ehemalige knappe von Sir Miracell von Wellenberg, hatte vor wenigen Tagen seinen Ritterschlag bekommen, begrüßte mich bereits am Tor. Auch der Empfang bei Marie verlief diesmal weitaus glimpflicher als die letzten Begrüßungen am Hof, aber sie hatte auch genug andere dinge im Kopf um mir ob meiner ständigen Abwesenheit zu grämen und bald hätte sie ohnehin ihre eigene Familie im Kopf. Sir Miracell wirkt noch gebrechlicher als zuletzt aber die beiden lassen es ihn nicht merken. Im Kopf ist er immer noch klar genug um mich beim Schach zu Schlagen. Vielleicht bin doch ich es der Alt wird und nicht er, zumindest hatte er seine Freude daran alle meine Züge vorausgeahnt zu haben.
Marie war indes auch nicht untätig geblieben, die Inneneinrichtung der Burg wurde nach und nach recht ansehnlich gestaltet, auch wenn Sir Miracell das alles für unnötigen Tand abtat. Naja ich habe ja auch irgendwann gelernt das man Unkraut in Häusern Blumen nennt und mittlerweile haben es immerhin Fingerhut und Efeu in mein Leben geschafft. Wirklich zu bedauerlich das es wieder nicht Funktioniert hat das sich meine Verlobte und meine Tochter endlich selbst kennen lernen.
18. Ashatar 259
Heute hätte ich fast den Haus und Hofschneider erdolcht, erdrosselt, gevierteilt, erhängt oder einfach nur gefressen, am besten alles auf einmal. Wagte er es doch glatt mich nicht zum Brautvater sondern zum Hofnarren einkleiden zu wollen und zu allem Überfluss schienen Sir Phillip , Sir Miracell und Marie auch noch dessen Meinung zu teilen. Hoch-gebundene Schnabelschuhe , eine viel zu enge Blaue Hose und eine viel zu weite geviertelte Stofftunika mit meinen Adelsinsignien und als Krönung einen Hut an dem nur die Glöckchen fehlten um als Narr am Hofe des Königs engagiert zu werden. Das Trägt Mann von Welt heute so! Gut ich komm aus einem Dorf, dann führe ich die Braut halt in Rüstung vor den Altar. Endlich hellten sich die versteinerten vier Gesichter auf und gingen in schallerndes Gelächter über, hatten sie mich doch dran gekriegt. Mit dem Richtigen gewand für die Hochzeit konnte ich leben. Eine gut sitzende Hose aus festem Schwarzen Tuch, bequeme Lederne Schuhe , darüber eine Helle Tunika mit Wappen und einen halben Umhang, gegürtet natürlich mit dem Ritterschwert.
Am Abend durften wir dann Zeuge werden das Marie doch Recht viel von Ihrer Mutter vererbt bekommen hat und so erfüllten die Klänge von der Großen Harfe und ihrer Stimme die Halle der Burg. Das Musikalische Talent stammte eindeutig aus Anettas Richtung.
19. Ashatar 259
Morgen ist der Große Tag gekommen , der Altar wurde unter dem Musikpavillon im Rosengarten auf der angelegten Terrasse vor der Burg aufgebaut, die Burgkapelle war für so einen Anlass einfach zu klein.
Der Zeremonienmeister spielte mit und wieder und wieder und wieder , und ähm..... wieder den Einmarsch durch. Wahrscheinlich träume ich zurück in Gerimor noch davon. Der Kerl brachte mich so durcheinander das ich halb bei der Sache dem Priester mit , " ja ich will" auf die frage des Textes bei der Braut-übergabe an den Bräutigam antwortete, was mir wiederum von allen beteiligten schallendes Gelächter einbrachte. Es war einfach nicht mein Tag, aber wie heißt es so schön, lieber am vortag Patzen dafür gelingt es wenn es darauf ankommt!
20. Ashatar 259
Heute war es endlich soweit, Sir Phillip und Sir Miracell waren schon sehr Früh aufgebrochen und bereiteten am Zeremonie-platz alles vor. Ich hatte bis zum Mittag einen Recht Ruhigen Tag und konnte sehr ausgiebig Frühstücken. Meiner Tochter fehlte jeglicher Appetit und bald war sie mit zwei Zofen in ihrer Kemenate verschwunden. Ich hatte ihr Extra aus Gerimor das Hochzeitskleid von Anetta mitgebracht, an dem sie seit meiner Ankunft mit einer Schneiderin Änderungen vornehmen ließ, aber heute schienen es eher ihre Haare zu sein die die Zoffen verzweifeln ließen, zumindest Eilte mal die eine , mal die andere, entweder Seufzend oder Kopfschüttelnd, am ende gar Fluchend durch den Flur. Ich erlaubte mir dann doch mal ein klopfen und an der Tür und wurde von einer etwas verzweifelt weinenden Tochter empfangen. Anscheinend bekamen grade heute die Zofen die Haare nicht so geflochten wie sie es gerne wollte, so wie es Anetta früher bei ihr getan hat eine Geflochtene Krone ,worauf sie heute den Schleier mit einem Blumenkranz tragen wollte. Manchmal ist es doch ganz gut eine Tochter zu haben und nach zwei versuchen der Väterlichen Hand war sie mit dem Zopf zufrieden, den Rest haben dann die Zofen Toupiert und verschleiert und er durfte wieder Hinaus. Zehn Minuten vor dem Zweiten Glockenschlag nach Mittag stand sie dann bereit im Innenhof der Burg. Das Weiße Kleid aus Samt und Seide schmiegte sich an ihren Körper, dazu ein Blumenkranz der den Schleier hielt mit Roten Röschen und auch einen Brautstrauß mit roten Rosen und weißen Glockenblumen. Wie am Vortag geübt legte sie ihre Hand auf meine und ich geleitete sie aus der Burg hinab zu den Terrassen. Kaum das wir an den Terrassen ankamen setzte die recht Vertraute Hochzeitsmusik ein und im Gemäßigtem würdevollen Schritt geleitete ich sie die Sitzreihen entlang gen Altar wo Sir Phillip wartete. Die Reihen an denen wir vorbeikamen waren gut gefüllt. Sogar der Graf Saldur Marinon Callendes von Dorwacht samt Familie und Gefolge war gekommen und leistete Sir Miracell in der ersten Reihe Gesellschaft.
Mit den Richtigen Worten " Sir Phillip ich lege diese Zarten Hände meiner Tochter Marie Elisabeth von Reensdorf vertrauensvoll in eure Hände, möget ihr sie an meiner Statt für immer Festhalten."
Es war eine sehr Schöne Predigt und Zeremonie und selbst der Stolze Miracell musste ein Tränchen verdrücken als das alles entscheide " Ja ich Will" von beiden gesprochen wurden und auch ich war durchaus etwas Stolz .
Die Feierlichkeit wurde dann in die Burghalle verlegt und zu Kaffe und Kuchen ließ es sich die Braut nicht nehmen Selbst für etwas Untermalung an der Harfe zu sorgen.
Anschließend war es an mir noch ein Paar Worte zu Sagen und welcher Moment wäre da trefflicher gewesen als als Mitgift das Erbe Anettas offiziell in die Hände des jungen Brautpaares zu legen. Sir Phillip und Marie Elisabeth von Wellenberg.
Es gab viel Zeit für einige angenehme Gespräche und nach einem Festmahl spielte dann die Kapelle auf und das über alles strahlende Paar eröffnete die Tanzfläche. Gut das er mit Helisande doch durchaus dann und wann zum üben kam, war er es nun der nach dem Eröffnungstanz an der Reihe war die Braut über die Tanzfläche zu scheuchen und das allzu für ihn bekannte, Drehung Rechts, Drehung links, Braut fallen lassen, wäre hier doch eher negativ aufgefallen. Selbst Sir Miracell brachte die kraft auf mit seiner Nichte ein Paar schunkelnde Schritte zu machen.
Das Fest ging noch bis in die Morgenstunden ehe sich das Brautpaar zurück zog und die Festgemeinschaft sich auflöste. Sir Miracell war zwischendurch sogar in seinem Sessel vor dem Kamin eingenickt und nun war es auch für mich an der Zeit ins Bett zu gehen.
Fortsetzung folgt:
Wenn die Tochter Erwachsen wird. Tagebuch einer Reise
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Thelor Reensdorf
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Thelor Reensdorf
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21. Ashatar 259
Es war geschafft , eine wundervolle Feierlichkeit war es. Anetta hätte es sehr gefallen und Helisande hätte auch ihre Freude gehabt. Naja in ein Paar Tagen muss ich schon wieder aufbrechen. Marie fing gestern schon mit den Sticheleien an, würde ich nun wohl eher selber nochmal Vater oder doch Großvater werden. Temora steh mir bei, soweit hatte ich das noch gar nicht bedacht. Dann würde es wirklich zeit für den schaukelnden Stuhl einer Veranda an einem See und eine Angel. Großvater Thelor , mir gruselt es.
Ich hatte Anettas Mutter nie kennen gelernt aber nach den Worten von Graf von Dornwacht hat Marie wohl mehr als nur den Zweitnamen von Elisabeth geerbt, er freue sich auf zukünftige Musikalische stücke , ein lang ersehnter Wunsch seiner Erlaucht. Da die beiden heute genug zu tun haben mit dem Sichten all der Geschenke und Grußschriften bleibt mir genug Zeit bei Sir Miracell Nachhilfe im Schach zu bekommen, oder man nennt es auch Lernen durch Niederlagen.
Sir Miracell muss in jüngeren Jahren ein begnadeter taktischer Berater gewesen sein. Zur Feier des Jungen Paares gab es sogar einen Kleinen Waffengang am Nachmittag , 12 Verwegene und Junge Kämpen traten gegeneinander an. Der Sieger durfte sich mit dem Bräutigam messen und die Chance erhalten dessen erster Knappe zu werden . Es waren sehr ansehnliche Kämpfe doch stach ein Blonder Junge hervor ,optisch vielleicht sogar der Jüngste der Antrat, doch er bezwang seine Gegner fast mühelos, Spielte sogar selbstsicher mit ihnen. Florian von Dornwacht, der Jüngste Spross der Grafenfamilie und daher seit Kindertagen geübt. Er war es auch der schlussendlich den Waffengang für sich entscheiden konnte und fast überheblich mit dem Schwert zu Sir Phillip zeigen wollte ehe er mit einem Schelmischen grinsen zu mir deutete.
Ich weis nicht ob es noch eine list meiner Tochter war auf jeden Fall nickt sie mir nur aufmunternd zu und auch dem Grafen von Dornwacht, schien die Wahl des Sohnes zu gefallen.
Mich geschlagen gebend ließ ich mir Gambeson und Lederharnisch anlegen und trat zu dem Jungen in die kleine Arena. Naja eigentlich wollte ich der Menge ein wenig Spass und dem Jungen etwas Ruhm bieten und überließ ihm den Angriff und Blockte die Hiebe nur ab. Er war Zweifelsohne gut für sein junges Alter, aber seine Körperhaltung ließ vorher jedesmal den Angriff erahnen. Das hätten wir stunden so machen können aber er wurde ungeduldig. " Können Alte Kronritter nur noch abwehren?" So ein frecher Naseweis aber auch! Sein nächster Vorstoß verlief ohne Parade ins Leere und mit einem doch recht kräftigem Hebel unter seiner Parierstange angesetzt Segelte seine Waffen in die höhe, was zu folge hatte das ich daraufhin mit zwei Schwertern in der Arena stand und der Junge mit Großen Augen ohne Waffe.
Zumindest im Schwertkampf hatte Sir Phillip also einen Knappen mit Potential gefunden, den Rest wird er schon Formen und den Übermut austreiben hoffe ich.
Sir Miracell konnte aber nicht anders als mich nach dem Kampf noch zu Foppen. " Als wir uns kennen lernten war eure Art zu kämpfen nicht viel anders."Naja Recht hatte er damit aber.
Zeit fürs Bett, Ich werde Alt!
23. Ashatar 259
Tag des Abschiednehmens , noch vor dem Hahnenschrei wollte ich aufbrechen um über die Straße rund um Wald herum bis Abends gemütlichen Rittes den Hafen zu erreichen wo mich das Schiff gen Gerimor aufsammeln sollte.
Es war ein Sehr Warmer Tag und trotz mehrmaligem Rasten um das Tier zu schonen kam ich Abends gemütlich am Hafen an und konnte das Schiff betreten. Wenn doch nur alle Reisetage so gemütlich und unproblematisch sein würden.
25. Ashatar 259
Gestern war ich mal wieder nicht in der Lage zu Schreiben , zu Essen, oder geschweige den irgend etwas anderes zu Tun als die Reling zu umklammern und obwohl wir noch immer auf hoher See sind geht es mir heute erstaunlich gut. Mag daran liegen das wir Flaute haben und das Meer glatter ist als ein Spiegel. Wenn wir jetzt nur fahrt machen würden, könnten mir Schiffsreisen glatt gefallen.
26. Ashatar 259
Noch immer herrscht absolute Windstille , aber es ist auch die erste Schiffsreise auf der ich Nahrung auf dem Schiff bei, beziehungsweise in mir behalte. Der Kapitän spielt auch Schach, ein gelungenes Opfer das erlernte von Sir Miracell anzuwenden. Zumindest ist er zu Späßen aufgelegt, den solange diese Flaute herrscht müssten wir nicht mit einem Angriff von Seeräubern rechnen. Sehr beruhigend, ohne die Flaute wäre der mir auch egal Kämpfen könnte ich dann eh nicht.
27. Ashatar. 259
Immer noch Flaute, der Kapitän hat keine Lust mehr auf Schach, nach der 42 Partie hat er das Brett doch Glatt den Fischen geopfert. Ob die das gute Handgefertigte Spiel wohl genauso mögen wie meine Opfergaben.
Gegen Abend kommt etwas Wind auf , der Kapitän meinte mit einer guten Briese könnten wir am Abend des 29. Gerimor erreichen. Mir reicht schon wieder das leichte Schwanken das ich mein Inneres Spüre.
29. Ashatar 259
Überstanden wir haben Adoran erreich und angelegt, natürlich habe ich die Götter des Großen Meeres wieder mit meinen Opfergaben besänftig und so unsere weitere Reise gesegnet, zumindest macht es die Vorstellung erträglicher und lässt mich nicht mit einer Großen Axt mutwillig alle Schiffe im Hafen versenken.
Heimat endlich! auf nach Berchgard , mal sehen was es so neues gibt im Land. Achja und etwas zu Essen brauch ich!
End
Es war geschafft , eine wundervolle Feierlichkeit war es. Anetta hätte es sehr gefallen und Helisande hätte auch ihre Freude gehabt. Naja in ein Paar Tagen muss ich schon wieder aufbrechen. Marie fing gestern schon mit den Sticheleien an, würde ich nun wohl eher selber nochmal Vater oder doch Großvater werden. Temora steh mir bei, soweit hatte ich das noch gar nicht bedacht. Dann würde es wirklich zeit für den schaukelnden Stuhl einer Veranda an einem See und eine Angel. Großvater Thelor , mir gruselt es.
Ich hatte Anettas Mutter nie kennen gelernt aber nach den Worten von Graf von Dornwacht hat Marie wohl mehr als nur den Zweitnamen von Elisabeth geerbt, er freue sich auf zukünftige Musikalische stücke , ein lang ersehnter Wunsch seiner Erlaucht. Da die beiden heute genug zu tun haben mit dem Sichten all der Geschenke und Grußschriften bleibt mir genug Zeit bei Sir Miracell Nachhilfe im Schach zu bekommen, oder man nennt es auch Lernen durch Niederlagen.
Sir Miracell muss in jüngeren Jahren ein begnadeter taktischer Berater gewesen sein. Zur Feier des Jungen Paares gab es sogar einen Kleinen Waffengang am Nachmittag , 12 Verwegene und Junge Kämpen traten gegeneinander an. Der Sieger durfte sich mit dem Bräutigam messen und die Chance erhalten dessen erster Knappe zu werden . Es waren sehr ansehnliche Kämpfe doch stach ein Blonder Junge hervor ,optisch vielleicht sogar der Jüngste der Antrat, doch er bezwang seine Gegner fast mühelos, Spielte sogar selbstsicher mit ihnen. Florian von Dornwacht, der Jüngste Spross der Grafenfamilie und daher seit Kindertagen geübt. Er war es auch der schlussendlich den Waffengang für sich entscheiden konnte und fast überheblich mit dem Schwert zu Sir Phillip zeigen wollte ehe er mit einem Schelmischen grinsen zu mir deutete.
Ich weis nicht ob es noch eine list meiner Tochter war auf jeden Fall nickt sie mir nur aufmunternd zu und auch dem Grafen von Dornwacht, schien die Wahl des Sohnes zu gefallen.
Mich geschlagen gebend ließ ich mir Gambeson und Lederharnisch anlegen und trat zu dem Jungen in die kleine Arena. Naja eigentlich wollte ich der Menge ein wenig Spass und dem Jungen etwas Ruhm bieten und überließ ihm den Angriff und Blockte die Hiebe nur ab. Er war Zweifelsohne gut für sein junges Alter, aber seine Körperhaltung ließ vorher jedesmal den Angriff erahnen. Das hätten wir stunden so machen können aber er wurde ungeduldig. " Können Alte Kronritter nur noch abwehren?" So ein frecher Naseweis aber auch! Sein nächster Vorstoß verlief ohne Parade ins Leere und mit einem doch recht kräftigem Hebel unter seiner Parierstange angesetzt Segelte seine Waffen in die höhe, was zu folge hatte das ich daraufhin mit zwei Schwertern in der Arena stand und der Junge mit Großen Augen ohne Waffe.
Zumindest im Schwertkampf hatte Sir Phillip also einen Knappen mit Potential gefunden, den Rest wird er schon Formen und den Übermut austreiben hoffe ich.
Sir Miracell konnte aber nicht anders als mich nach dem Kampf noch zu Foppen. " Als wir uns kennen lernten war eure Art zu kämpfen nicht viel anders."Naja Recht hatte er damit aber.
Zeit fürs Bett, Ich werde Alt!
23. Ashatar 259
Tag des Abschiednehmens , noch vor dem Hahnenschrei wollte ich aufbrechen um über die Straße rund um Wald herum bis Abends gemütlichen Rittes den Hafen zu erreichen wo mich das Schiff gen Gerimor aufsammeln sollte.
Es war ein Sehr Warmer Tag und trotz mehrmaligem Rasten um das Tier zu schonen kam ich Abends gemütlich am Hafen an und konnte das Schiff betreten. Wenn doch nur alle Reisetage so gemütlich und unproblematisch sein würden.
25. Ashatar 259
Gestern war ich mal wieder nicht in der Lage zu Schreiben , zu Essen, oder geschweige den irgend etwas anderes zu Tun als die Reling zu umklammern und obwohl wir noch immer auf hoher See sind geht es mir heute erstaunlich gut. Mag daran liegen das wir Flaute haben und das Meer glatter ist als ein Spiegel. Wenn wir jetzt nur fahrt machen würden, könnten mir Schiffsreisen glatt gefallen.
26. Ashatar 259
Noch immer herrscht absolute Windstille , aber es ist auch die erste Schiffsreise auf der ich Nahrung auf dem Schiff bei, beziehungsweise in mir behalte. Der Kapitän spielt auch Schach, ein gelungenes Opfer das erlernte von Sir Miracell anzuwenden. Zumindest ist er zu Späßen aufgelegt, den solange diese Flaute herrscht müssten wir nicht mit einem Angriff von Seeräubern rechnen. Sehr beruhigend, ohne die Flaute wäre der mir auch egal Kämpfen könnte ich dann eh nicht.
27. Ashatar. 259
Immer noch Flaute, der Kapitän hat keine Lust mehr auf Schach, nach der 42 Partie hat er das Brett doch Glatt den Fischen geopfert. Ob die das gute Handgefertigte Spiel wohl genauso mögen wie meine Opfergaben.
Gegen Abend kommt etwas Wind auf , der Kapitän meinte mit einer guten Briese könnten wir am Abend des 29. Gerimor erreichen. Mir reicht schon wieder das leichte Schwanken das ich mein Inneres Spüre.
29. Ashatar 259
Überstanden wir haben Adoran erreich und angelegt, natürlich habe ich die Götter des Großen Meeres wieder mit meinen Opfergaben besänftig und so unsere weitere Reise gesegnet, zumindest macht es die Vorstellung erträglicher und lässt mich nicht mit einer Großen Axt mutwillig alle Schiffe im Hafen versenken.
Heimat endlich! auf nach Berchgard , mal sehen was es so neues gibt im Land. Achja und etwas zu Essen brauch ich!
End