Amber - ein Leben voller Überraschungen

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Amber Cedewain

Amber - ein Leben voller Überraschungen

Beitrag von Amber Cedewain »

Nun bin ich bereits eine Woche im Land und schon habe ich so viel erlebt und nun bin ich dabei alles in mein Buch einzutragen.

1. Achtung im Westen gibt es Echsen, die fressen Menschen!!!
(Anmerkung: Ich kenne nur die kleinen Echsen bisher, die in der Sonne auf Steinen sitzen und sich wärmen, aber die fressen keine Menschen, die sind viel zu klein, total lieb und scheu! (Drei Rufzeichen da muss ich echt aufpassen bei diesen Riesenechsen.)
Außerdem gibt es im Westen blaugefärbte Spitzohren, die entführen dich!!! (Anmerkung: ich habe keine Ahnung was man da nun meinte. Auch drei Rufzeichen, weil entführt werden will ich nicht von wem auch immer.)
Ich bin nicht sicher, ob sie die Entführten nun auch fressen, aber da frage ich auch noch nach und wo genau das alles im Westen ist? ( Anmerkung: nicht vergessen all dem nachzugehen!)

2. Meine Schwester hat eine gute Lehrstelle in Bajard bekommen! Dort besuche ich sie regelmäßig, damit sie sich keine Sorgen macht. Dort habe ich schon mehrmals den Gruß „Der Eine sie mit Euch“ gehört. Noch ist mir schleierhaft wer das sein könnte, aber das bekomme ich bestimmt noch heraus.

3. Ich habe eine Lederrüstung von meiner Schwester bekommen! Eine Aufforderung quasi die auch zu benutzen! Mel hat mir erzählt da gibt es diesen Jammermann in Bajard, mit dem ich reden sollte, wo genau sein Problem mit den Ratten ist! Ich habe Mel zur Sicherheit erklärt was alles Ratten übertragen können. Ich glaube sie passt nun gut auf bei den Ratten! Mel habe ich zufällig in Bajard kennengelernt.

4. Mein Palast im Hafenviertel! Schöner kann es nicht sein auch meiner Schwester hat er gefallen! Zur Sicherheit habe ich vor dem Einzug meinen Palast einen Tag lang mit einigen Kräutern ausgeräuchert gegen Ungeziefer, dann Sandelholz verbrannt für den Duft und dazu noch Johanniskraut für das Wohlbefinden. Der Geruch schwebt nun über dem ganzen Viertel, was mich stolz macht! Die Duftlampe, ein Geschenk von Aeppla habe ich dann am nächsten Tag erst angezündet um nicht unnötig Öl zu verschwenden!

5. Gestern bin ich in einen See gefallen! Zum Glück ohne die neuen Schuhe, aber der Rest von mir war dennoch klatschnass. Zuhause im Palast hat der Wind vom Meer, der durch einige Mauerlöcher hinein wehte zur Begrüßung, dann meine Kleider getrocknet. Ich darf nicht vergessen, da Moos, bevor der Winter kommt, rein zu stopfen!!! ( Anmerkung: ganz wichtig)

6. In der kleinen Schatztruhe von Aeppla war ein Buch! Da haben wir aber alle gestaunt, als der Herr Torjan die für Aeppla geöffnet hat. Das Buch hat sie mir dann geschenkt!
Ich habe das Buch heute in meinem Palast gelesen und zu den anderen dann in meinen Rucksack gesteckt. Ich wollte wirklich langsam Möbel kaufen, jetzt wo alles so wunderbar hier duftet!!!
Amber Cedewain

Wulfgard

Beitrag von Amber Cedewain »

29.Ashatar
Ein weiterer Eintrag in mein Buch.

Heute bin ich frühmorgens einer Wolfsfährte gefolgt und dann dem Geheule. Ich mag Wölfe und fürchte mich nicht vor ihnen, was nicht heißt dass ich Respekt vor einem Wolfsrudel habe und danach trachte ihnen nie zu nahe zu kommen. Was diesmal misslang in dieser so fremden Gegend wo ein heftiger Wind durch meine Locken wehte. Rundum waren Wölfe und sie haben mich schon weitaus früher bemerkt, als ich sie. Was für einen wunderbaren Geruchssinn sie haben, auch wenn der meine durch viel Übung seit der Kindheit ausgeprägter ist als bei manch anderem, so besteht doch kein Vergleich zu jenem der Wölfe. Beneidenswert! So viele Wölfe habe ich mein Leben lang noch nicht gesehen wie hier. Auf der Suche nach jemandem, den ich fragen könnte, wo genau ich hier wäre, fand ich Frowe, die nahm mich gleich mit.

Mein erster Weibermet, der es in sich hatte. Die ersten Stiefel und gleich dazu noch weiche aus Fell für den Winter, beides ein Geschenk von Frowe. Ich wünschte ich hätte mehr dabei gehabt als eine Muschel, die war zwar etwas besonderes aber eben eine Muschel. Und rundum hier ist das Meer. Mir hätte wirklich etwas Besseres einfallen können, dennoch hat Frowe sich gefreut darüber und ich mich erst über ihre Stiefeln.
Meine erste Duftkreation gehört nur Frowe, das habe ich dort vor dem Feuer, mit der Wange an diesen so weichen Stiefel gepresst, beschlossen und auch irre viel darüber erzählt. Was mich erstaunt hat war, dass Frowe all das neu war, was ja nicht schlimm ist, mir war ja auch der Weibermet bisher unbekannt. Der heißt so, weil, logisch den nur Weiber trinken und
die vertragen nicht viel, also ist der schwächer. Das hat mir Frowe erklärt und ich bin doppelt dankbar dafür: 1. weil ich ein Weib bin und sicherlich nicht mehr davon vertragen hätte und 2. dass sie mir noch erklärt hat was da alles drinnen ist. Den Honig hab ich gerochen aber die verschiedenen Kräuter, die dem Gegorenen aus Pflaumen oder Trauben zugesetzt werden, sind ein Geheimnis.

Da war noch Agrar, wie ich nachher erfahren habe, ein Medizinmann, mit dem muss ich unbedingt nochmals reden, vielleicht weiß er wo ich meinen geheimnisvollen Lapis finde von dem ich nicht mehr loskomme seitdem ich in einem alten Buch darüber gelesen habe.
Die Reise geht schneller mit dem Schiff, auch das habe ich von Frowe erfahren und gleich notiert, denn ich werde dieses gastfreundliche liebe Volk, das sich Thyren nennt, sicherlich wieder besuchen! Diesmal per Schiff!
Nun darf ich es ja, denn ich habe eine Einladung und was noch wichtiger ist, ich mag die beiden sehr und hab sie auch in meinen Palast eingeladen! Ach ja und die Gegend wird Wulfgard genannt.

Das Buch von Aeppa habe ich wieder zuhause angekommen nochmals genau gelesen. Das mit dem Auswendig lernen mag ich nicht so sehr, ich hoffe das sieht sie mir nach. Hauptsache ist doch, dass ich weiß worum es geht.
Amber Cedewain

Von Seuchen und Spinnen

Beitrag von Amber Cedewain »

6. Searum 259

Ein weiterer Eintrag in mein Buch.

Endlich kann ich heute wieder meine Erlebnisse der letzten Tage zusammen fassen.
1. Es gibt Menschen, die stinken. Nicht weil sie sich nicht waschen, nein es ist ein besonderer Duft von Moder und Fäulnis, der sie umgibt. Ich erinnere mich noch an den Tag, als meine Mutter erwähnt hat, dass es schreckliche Krankheiten gibt, die Glieder faulen lassen und dann
fallen sie ab. Das muss es sein was ich an diesem Herrn gerochen habe. Aus Höflichkeit, weil er ja sehr nett war, habe ich das aufsteigende Übelkeitsgefühl in meiner Magengegend unterdrückt und mich auf meine Milch konzentriert. Aber meine Nase hat noch lange, da war ich bereits zuhause, den Geruch nicht vergessen. Die Folge war ich habe mich mit Kräutern ab geschruppt, gründlich mit Seife gewaschen, und da meine Nase noch immer das nicht vergessen wollte, sie in eine Schüssel gefüllt mit Jasminblüten gesteckt. Das hat geholfen! Endlich war er weg dieser Geruch!
Aber einige Tage später war er wieder da, haftete an einer Person, und als sie bereits weg war, umgab er mich und wollte nicht weichen! Auch wenn es tief in der Nacht war, ich bin in den nahe stehenden Wald gelaufen hin und her bis meine Nase abermals den Geruch beiseite geschoben hat und ich die klare Luft der Bäume und Gewächse rundum wieder einatmen konnte. Die Nacht war sternenklar und kein Mensch unterwegs nur ich. Es muss das sein, was Mutter erzählt hat, überlegte ich. Aber gleich zwei? Eine Seuche? Sogleich beruhigte ich mich wieder, als ich an das Hospital in der Stadt dachte. Der liebe Herr Torjan und alle, die da arbeiten haben alles im Griff, also mach dir keine Sorgen Amber! Glücklich nun, weil es ja das Hospital gab, die da sicherlich wirksame Mittel dagegen hätten, machte ich mich auf dem Heimweg.

2. Mein Palast ist kein Palast, denn was ich bei der Edlen erblickt habe, das ist ein Palast! Endlos große Zimmer, gefüllt mit Schätzen, dann noch mehr Zimmer und einem riesigen Labor und noch einem weitaus riesigerem Bad, das war ein Palast! Heimgekommen nach dem Besuch bei der Edlen, die mir wunderbare Ratschläge gab und weiter geholfen hatte bei meiner Arbeit, schaute mich in der Hütte um. Gut sie war klein, aber rein von meiner Räucherung vor dem Einzug und ja es duftete hier wunderbar dank meiner Duftlampe. Ich hatte alles, was ich brauche und auch wenn es nicht der Palast der Edlen war, das hier war meiner und wird es bleiben! Zufrieden stellte ich meine Schuhe auf den Arbeitstisch, den ich mit Sorgfalt aus Stein erstanden habe, damit bei Experimenten nicht gleich der Tisch und dann das Haus nieder brennen! Zufrieden habe ich all das nach dem Besuch betrachtet und war glücklich! Meine Hütte, mein Steintisch, aber kein Palast, was soll’s!

3. Mitten in der Nacht als ich am Feuer vor meiner Hütte gerade eben etwas Fisch gebraten habe, war sie da! Ellen eine wirklich liebe Abenteuerin eine ganz große, hat sie mir gesagt.
Sie hat viel Bier getrunken, als ich das bemerkt habe, habe ich ihr ein wenig von meinem geräucherten und dann gebratenem Aal angeboten. Bei seinem Fett sollte er den Alkohol ein wenig ausgleichen. Sie war richtig tapfer und hat mich eingeladen in diese Höhle zu gehen. Na gut, eine Gelegenheit die für mich angefertigte Rüstung meiner Schwester zu probieren. Sicherheitshalber habe ich da spitze Ding aus Eisen mitgenommen und den Metallteller und bin zu dem Platz geeilt, wo Ellen auf mich gewartet hat. Der Metallteller ist keiner, hat sie mir gleich erklärt, das ist ein Schild, die nennen es Buckler und mit dem kannst du die Kreaturen in der Höhle abwehren, Amber! Beim Wort abwehren wurde mit mulmig, denn das bedeutet, die gehen auf dich los! Aber ich habe da Ellen vertraut. Das spitze Ding, war ein Rapier und mit steche ich zu! Nicht lange hat es gedauert da standen wir vor der Höhle im Wald und ich dachte mir, das ist ja harmlos, wieso hatte ich Angst, als da schon blitzschnell eine riesige Spinne auf mich zugerannt kam, und es war keine dieser kleinen harmlosen Küchenspinne. Ich konnte schon die Mordslust in ihren Augen funkeln sehen, als sie sich auf mich stürzte, aber Ellen ging dazwischen! Was gut war, denn ich stand da steif vor Angst! Bei der nächsten Spinne nahm ich schon meinen Mut zusammen und halt mit, so gut es ging. Den Buckler habe ich der Spinne auf den Kopf geschleudert, was die noch wütender machte bis sie tot war dank Ellen. Weiter ging es in die Höhle nachdem einige Kobolde böse zu uns waren. Ich dachte immer Kobolde sind lieb und nett, aber die waren richtig in Fahrt. Die Zunge rausstrecken war eher das harmlose. Aber auch das haben wir überstanden, dann einige Skelette noch und Kreaturen in einem Raum, die spuckten und gar nicht gesellig waren. Dort habe ich dann das Blut bemerkt am Boden und mir wurde mulmig! Ellen meinte, sieh weg Amber und schau ja nicht auf den Altar dort, das habe ich auch getan und dabei diesen vermoderten abgeschlagenen Kopf erblickt und geschrien, was das Zeug hält! Schreiend bin ich gegen die Wand gelaufen und hab dort die aufgehängten verwesten Körper erblickt und wieder so laut geschrien vor Angst dass der Hall noch lange um uns nachklang. Ohne zu überlegen bin ich dabei in einen anderen Raum schnell gelaufen. Die tapfere Ellen ist mir sogleich gefolgt! In dem Raum war nichts, was für eine Erleichterung! Kaum habe ich mich beruhigt, meint Ellen schau das ist ein Loch in der Mauer! Blöderweise habe ich dann durch das Loch gesehen, weil ich neugierig war. Zu meinem Elend habe ich dann dieses haushohe Monster an Spinne entdeckt und wollte mich schon zurückziehen, als diese grässliche Spinne mich entdeckt hat und gleich eine geschickt hat, die mich fressen sollte, die war ein wenig kleiner und Ellen hat es geschafft sie zu besiegen. Ich habe auch versucht sie mir vom Leib zu halten und habe irgendwie da und dort zugestochen. Kaum war diese Spinne tot, kam diese haushohe Spinne durch das Loch! Ich sagte noch zu Ellen, die steckt fest und zu mir keine Angst Amber, die kommt da nicht durch! Sie kam durch und war richtig wütend!
Nach Stunden so kam es mir vor, war sie endlich bezwungen! Richtig erschöpft sind wir dann schnell da raus. Ich habe mich noch von der tapferen Ellen verabschiedet, die mein Leben da unten gerettet hat, und bin heim gelaufen, aber richtig gelaufen aus Angst es folgt mir noch so eine Spinne.
Das einzig Gute an dem Erlebnis ist, dass ich meiner Schwester berichten kann, dass ich ihre Rüstung benutzt habe. Den Rest verschweige ich lieber,
außer dass ich richtig froh bin Ellen zu kennen.
Amber Cedewain

Vom Tod und dem Leben

Beitrag von Amber Cedewain »

22. Searum 259

Endlich ist es mir wieder möglich einen weiteren Eintrag in mein Buch zu schreiben.

1. Ich kann den Tod riechen. Genau das hat man nun gestern heraus gefunden und ich muss damit irgendwie nun klar kommen. All das erklärt auch mein mulmiges Gefühl, wenn ich Blut rieche und dann einfach umfalle. Aber es ist nicht der Anblick von Blut, der das bewirkt, sondern dessen Geruch den ich einmal als Kind an Seite meiner Mutter bei dieser Sterbenden gerochen und dann gnädiger Weise vergessen habe.
Der bestimmte Geruch von Moder, dann dieser strenge unerklärbare Geruch und dann wenn man nichts dagegen tut oder tun kann, dann kommt der Tod.
Es ist eine Gabe hat man mir gesagt und ja bisher wusste ich all die differenzierten Gerüche, die meine Nase gerochen und gespeichert hat zu schätzen. Noch immer lerne ich, verfeinere es indem ich an allem rieche, was mir unbekannt ist. Allem bis auf Blut das muss ich zugeben!
Die lieben Leute vom Hospital werden mir dabei helfen, was mich mit Dankbarkeit erfüllt. Denn ich fühle mich sehr allein gelassen in dieser prachtvollen Welt der Düfte.
Aber nun bin ich es nicht und fühle mich nach dieser gestrigen Nachricht viel wohler. Ja, ich habe sogar eine Entscheidung für mich getroffen. Wenn meine Nase all diese Gerüche unterscheiden und auch zuordnen kann, dann gibt es vielleicht einen Weg für mich Menschen damit zu helfen, denn jede Krankheit macht sich durch einen veränderten Geruch am Körper des Menschen bemerkbar. Davon bin ich nun überzeugt.
Bei dem gleichaltrigen Jungen war es Moder und Fäulnis, was auf dieser schrecklichenGliederkrankheit zurückzuführen ist, die jene verfaulen lässt, sodass sie dann abfallen.
Er ist nun tot, weil er meinem Rat das Hospital aufzusuchen nicht gefolgt ist.
Also heißt es ab nun auch bei Kranken zu riechen, zu lernen, was genau dieser bestimmte Geruch an ihnen hervorruft und das einer Krankheit zuzuordnen. Eine sehr langwierige Aufgabe wird das sein. Vor allem erzähle keinem, dass du den Tod riechen kannst!
Niemals! Das wird die Menschen erschrecken, mehr noch als es mich erschreckt hat, und sie werden dich meiden. Was verständlich ist, wer will schon von seinem kommenden Toderfahren? Also ich sicher nicht!

2. Ellen und ich waren in Varuna. Noch immer klopft mein Herz wenn ich daran denke, aber die tapfere Ellen hat uns da heil raus gebracht. Auch wenn es kurze Zeit nicht danach aussah als, diese schwarze Witwe, wie sie dieses Ungetüm an Spinne nannte und zwei weitere riesige grünen Spinnen uns verfolgt haben, bis hin zu dieser verfallenen Taverne. Zum Glück
waren die Türen nicht beschädigt und wir konnten sie vor der Nase dieser Bestien zuschlagen.
Aber sie gaben nicht auf, sondern warteten vor dem Haus auf uns, ihre Beute. Ellen hat erzählt, dass ein Biss, mich tot umfallen lassen würde. Das hat auch nicht gerade meine Angst besänftigt. Also warteten wir drinnen und die Spinnen draußen. Bis mich ein eiskaltes Händchen am Hals packte und zudrücken wollte. Ich konnte nicht einmal mehr schreien nur mehr röcheln.
Aber Ellen war sofort da und bezwang diesen Geist! Dank Ellen habe ich wieder einmal überlebt. Noch! Denn die beiden Spinnen krabbelten vor den Fenstern der Taverne herum und haben uns nicht aus den Augen gelassen! In der verzweifelten Lage, bemerkte ich, dass es da hinten ein Fenster gab, wo ich die beiden hin locken konnte und dann war die Tür
frei und nicht mehr belagert und wir konnten um unser Leben laufen. So haben wir es auch dann getan und gerannt wie wild bis wir Varuna hinter uns ließen und aufatmen konnten.
Zu gerne würde ich sagen, es war ein schönes Abenteuer! Aber das war es nicht! So viel Angst wie in dieser verfallenen Stadt hatte ich noch nie!

3. Ich bin als Schülerin nun im Hospital aufgenommen worden und habe heute gleich viele Aufgaben bekommen, die ich bewältigen muss. Was mir eigentlich nichts ausmacht, denn das lenkt mich ein wenig vor der Angst ab, die ich noch immer in mir habe, wenn ich daran denke, was alles meine Nase riechen kann. Ellen würde wieder einmal zu mir Hasenfuß sagen, was ich ja bin! Ich gebe das frei zu! Darum habe ich mir einen sehr langen Spaziergang durch den Wald gegönnt. Die vertrauten Gerüche da eingeatmet und war glücklich!
Sogar eine Schürze konnte ich für Herrn Kolar besorgt, die hat er sich schon lange gewünscht! Endlich kann ich ihm eine Freude bereiten!

Ich habe sogar wie Malena versprochen, ein Schreiben an die Vogtin geschickt wegen dieses Bürgerbriefs. Dafür muss ich viel lernen hat Malena und Torjan mir gesagt. Das erfreut mich nicht sehr, weil es mich nicht sonderlich interessiert. Was ich natürlich den beiden nicht gesagt habe, um sie nicht zu enttäuschen. Da es sein muss, werde ich es tun und dann bei der Vogtin vorsprechen.
Amber Cedewain

Das erste Mal und einige Überraschungen

Beitrag von Amber Cedewain »

3. Goldblatt 259

1. Jeder Tag steckt voller Überraschungen!

Nie im Leben hätte ich gedacht Torjan im Morgengrauen auf den Straßen von Adoran singen zu hören, ja ihn stützend Heim zu begleiten nach unserem Besuch bei dem lieben Herrn Kolar. Während ich Torjan da in seinem Sessel umgeben von Kuschelbären zugedeckt habe, konnte ich vor Freude es nicht unterlassen ihm einen Kuss auf seine Wange zu geben, weil der Abend so wunderschön war in der Hafentaverne. Ich bin überzeugt, dass Torjan von dem Wangenkuss sicher nichts mehr mitbekommen hat, wenn doch wird es mir sehr peinlich sein, befürchte ich.
Danke Torjan, daß ich dich einmal so betrunken erleben durfte und ich freue mich schon auf das nächte Mal mit dir die Taverne zu besuchen.

2. Es gibt immer ein erstes Mal!

Ich habe das erste Mal tanzen geübt mit dem Herrn Alsted, der auch noch der Knappe von Lady Helisande ist! Das war schrecklich peinlich, wo Herr Alsted überall hin gegriffen hat, und keiner sonst außer mir fand das peinlich da in der Taverne zu Berchgard! Zuerst nahm er meine Hand, was bisher nur Mutter tat, dann ruhte schon seine andere Hand auf meiner Taille und ich musste bei all dem noch seinen Schritten folgen unter den Augen der Lady Helisande. Ich bin überzeugt davon sie hat alles genau beobachtet, also habe ich vorsichtshalber überhaupt nicht protestiert.
Und wieder gab es dann nach dieser Tanzstunde ein erstes Mal für mich, ein Ball! Alles war so prächtig geschmückt und mit Stationen, wo man spielen konnte, was ich aus Angst es könnte meinem Kleid etwas passieren, nicht tat. Ich habe andächtig dem Herrn Sonnhauf gelauscht, der herrliche Melodien, seiner Drehorgel entlockt und dazu noch gesungen hat.
Dann war er so nett und hat mich zum Zelt begleitet, wo ich richtig zulangte, denn ich hatte Hunger. In dem ganzen Trubel von Tanzen üben und dann gleich am Abend das Fest, hatte ich vergessen zu essen.
Herrn Sonnhauf habe ich dann irgendwie verloren, aber zwei wunderschöne verschleierte Damen gefunden aus Menekur mit denen ich geplaudert habe und zusammen sind wir, denn ich hatte Angst das alleine zu tun, das erste Mal auf diesem Karussell zu den Sternen geflogen! Das war richtig schön und wir drei waren begeistert und ich wurde das erste Mal von diesen beiden wunderschönen Damen eingeladen Menekur zu besuchen, was ich ja bisher nicht kannte.
Schon gab es wieder ein erstes Mal, Herr Alsted hat mich zum richtigen Tanz auf diesem Herbstball aufgefordert. Ein wenig habe ich versucht zu protestieren, aber Herr Alsted war fest entschlossen, also tanzten wir und es war diesmal wunderschön mit der Musik dazu.

Gleich darauf kam das nächste erste Mal, ich dufte mit einer Hochgeborenen sprechen, was nach einem verbalen Malheur, was die hohe Dame sehr freundlich korrigierte, gut gelang.

Und weil an diesem Tag sowieso schon alles egal war, trank ich gleich bei Herrn Kolar spät in der Nacht meinen ersten Whiskey und habe beschlossen bei dem bleibe ich! Keine Milch mehr, nach der Flasche Whiskey habe ich noch besser geschlafen!

Ich darf nicht vergessen, das nächste Mal meine Räucherstäbchen mitzunehmen, damit die den Rauch der Wasserpfeife ein wenig überdecken!
Amber Cedewain

Der erste Unterricht

Beitrag von Amber Cedewain »

9. Goldblatt 259

1. Ich befinde mich bereits im Mondlauf Goldblatt. Ich bin überzeugt davon, dass keiner eine Ahnung hat wieso man den so nennt. Aber Mutter hat es mir einmal erklärt im Wald.
Schau Amber, wie golden die Blätter sind, es ist Herbst alles verändert sich. Aber es gibt auch Bäume mit rotem Laub im Herbst, wie dein Haar! Da kannst du dich darunter verstecken und keiner sieht dich!
Genau das hätte ich bei diesem grässlichen Brummkäfer versuchen sollen,
der mir richtig Angst gemacht hat. Ein riesen Ding, das in seiner Bosheit den Hof der Dame zweimal umflog und grässlich brummte dabei! Aber, die Dame Taliara an deren Hof das passiert ist, holte ihre beiden Bären und der grässliche Käfer nahm Reißaus! Ich bewundere heute noch ihren Mut!


2. Schon wieder ein erstes Mal!
Ich, die Schülerin vom Torjan, hatte gestern meinen wirklich ersten Unterricht in Anatomie
bei der Dame Assamaril. Millie, ihre Schülerin, war auch dabei. Torjan natürlich auch und die Dame Laina auch. Ehe ich mich versehen habe, standen beide nackt vor uns. Bei den Göttern, habe ich ausgerufen weil das mir schrecklich peinlich war!!!!!! ( Anmerkung: das „bei den Göttern“ habe ich von dem guten Herrn Kolar, dem das ganze auch sicherlich peinlich gewesen wäre da).
Aber die Dame Assamaril ist eine sehr gute Lehrerin, die uns nach und nach die Scham nahm und gegen Ende des Unterrichts fragte ich sogar wie das schlaffe Ding, was man Penis nennt beim Mann, da in die wunderschöne Grotte von Laina, die man Vagina nennt, hinein bekommt! Das schien mir schier unmöglich zu sein. Ist es aber nicht, denn das Penisding schwillt in gewissen Augenblicken drei Mal so groß an und sieht wie ein
gefährliches Beil dann aus! Was wirklich sehr sonderbar ist, denn bei uns Frauen passiert so was nicht!
Zusammenfassend war es ein wirklich herrlicher Unterricht und ich darf an weiteren dank der Dame Assamaril und der Zustimmung von Torjan zusammen mit Millie teilnehmen! Ich bin so stolz und freue mich riesig darauf.
Ach ja und ich hoffe, dass ich bald auch sauber sein werde, denn die Dame Assamaril hat versprochen Millie und mir unter Aufsicht zu zeigen, wie man mit Wachs und Honig an der Scham die lästigen Haare entfernt! Die wunderschöne Dame Laina wird auch dabei sein!
Das hat die Dame Assamaril von den menekanischen Damen gelernt und Laina, Millie und ich sehnen uns nun sehr auch endlich da unten richtig sauber zu sein!
Ich bin so dankbar für all das, was ich da lernen durfte! Es war ein richtig herrlicher Unterricht!


3. Ein dreifach Hoch an die Baumeisterin! Das muss ich hier wirklich unterstreichen, denn während ich im Unterricht saß und lernte, hat sie ganz alleine meinen wunderschönen Keller gebaut! Dabei wollte ich noch helfen die Steine und all das Holz tragen zu helfen, aber nein,
sie war so gütig und hat mich beim Unterricht belassen und alles ganz alleine erledigt!

Torjan und ich haben spät nachts noch den prachtvollen Keller meiner Villa eingeweiht! Er mit meinem letzten Whiskey von dem Herrn Kolar; den ich Torjan von Herzen gönnte, und ich mit einem Rum der Seeleute. Dann haben wir lautstark noch ein richtig schönes Lied mit unzähligen Strophen von Torjan gesungen. Ich habe nur den Refrain mit gesungen und geklatscht. Wir hatten riesen Spaß dabei!

Ich kann nur betonen, es war gestern einer der schönsten Tage, die ich erleben durfte! Mögen noch viele viele davon kommen!
Amber Cedewain

Lernen

Beitrag von Amber Cedewain »

25. Goldblatt 259


1. Ich lerne wie besessen, es gibt kein anderes Wort für meine Rastlosigkeit und Bereitschaft alles einzusaugen was es an Wissen gibt. Mein Geruchssinn steigert sich und ja wie bei Mutter einst als Kind, als sie zu einer Gebärenden gerufen wurde, hatte ich wieder diese Ohnmacht im Angesicht des Todes. Nicht Blut bewirkt es, das weiß ich nun dank Malena.
Der Geruch ist es, der Geruch des Todes, den ich verdränge und doch kommt er leise unverhofft zu mir.

Von dieser Unannehmlichkeit abgesehen, hat mein Geruchssinn bereits eine Feinheit erreicht,die mich immer wieder aufs Neue erstaunt. Meine Nase nimmt ständig neue Gerüche, die mich verwirren und dann sich festsetzen und sich einprägen. Oftmals schnuppere ich an Menschen, intuitiv, ich will es nicht aber unwillkürlich tue ich es. Ich spreche darüber nie, denn ich darf das keinem anvertrauen! Wie Torjan heute meinte, die Menschen haben Angst vor jenen, die anders sind, so anders wie es auch unsere Mutter auf ihre Weise als Kräuterfrau war. Ich habe gelernt zu schweigen aus diesem Grund. Keiner wird je erfahren wie ich bin, das habe ich gelernt.

2. Ich forsche die Nächte durch. Stelle aus den Aufzeichnungen von Mutter Salben, Tinkturen Düfte, Tees zusammen, die auch heilend auf den Menschen einwirken sollen und nicht nur der Eitelkeit dienlich wären. Schreibe Bücher sobald ein Erfolg erzielt wurde und arbeite weiter. Ein endloser Kreislauf, der so kommt es mir in manchen Nächten vor, nie enden wird. So viel ist es.

3. Nebst all dem lerne ich täglich Neues von Torjan im Hospital bis mir der Kopf platzt und ich weinend davon laufen würde. Aber ich tue es nicht! Keiner soll wissen wie es mir geht oder eben auch nicht geht. Ich will und muss lernen, getrieben, ja auch zerrissen und sehr oft verängstigt von dem was noch auf mich zukommen mag.

Und in all dem Wirrwarr meines Lebens gebe ich nie die Hoffnung auf IHN zu finden, meinen Lapis! Es ist die Hoffnung, die mich weiter treibt, bis an meine Grenzen und oftmals darüber hinaus. Ich gebe niemals auf, das ist mir bewusst und auch das habe ich gelernt.

Alles in allem kann ich mich nie an Schlafmangel beklagen, erschöpft falle ich auf mein Sofa und bin weg, und in meinen Träumen geht es weiter…….all diese Gerüche, diese Vielfalt an Pflanzen, Blüten, Moosen und Hölzern…….es hört nie auf.
Amber Cedewain

Einfach nur glücklich sein

Beitrag von Amber Cedewain »

11. Alatner 259


1. Die Woche war ich oft bis in die Nacht hinein im Wald. Ich bin glücklich. Der ganz eigene
Duft der dort alles still umhüllt vor den Morgenstunden und dann die wundervollen Sterne am Himmel. All das befreit mich und meine Arbeit und Forschung geht voran wie noch nie.
Und vor lauter Glück habe ich endliche meine Bücher der Pflanzen beendet. Einige Zeichnungen der Pflanzenvielfalt muss ich noch beifügen. Damit alles beschwingter wird, habe ich auch Lieder und Gedichte oder Geschichten aus meiner Heimat über die ein oder andere Pflanze beigefügt. Es werden ziemlich bunte Bücher, aber ich denke Mutter hätte ihre Freude daran und ihre alten Aufzeichnungen waren sehr hilfreich dabei.

2. Ellen hat mich besucht! Endlich! Ich hatte schon Angst, dass ihr etwas zugestoßen wäre.
Nach endlosem Ausfragen, darin bin ich gut, wenn ich will, hat Ellen mir berichtet, dass ihr Problem noch immer nicht verschwunden wäre. Also habe ich mich sogleich an die Arbeit gemacht und ihr aus einer Pflanzenmischung Tropfen angesetzt. Sie werden sicherlich nicht sonderlich gut schmecken, aber da ich Süßes nicht mag, gibt es auch für Ellen keinen Honig darin! Sie wird sie so nehmen müssen, wie sie sind und bei den Sternen sie werden ihr helfen!

3. Ich habe das Hospital zu Adoran verlassen und alles gleich meiner Schwester erzählt.
Zuerst war sie erstaunt, dann verwundert und dann hat sie sich mit mir gefreut einfach, weil ich es so wollte und sie meine Gründe das zu tun vollends akzeptiert hat. Was mich sehr froh stimmte, und mir wieder einmal gezeigt hat, dass wir egal was passiert immer zusammen halten werden.
An diesem wo wundersamen Abend landete wieder einmal nach langer Zeit dieser Rabe auf
dem Dach unserer Hütte. Diesen Ruf habe ich sogleich wieder erkannt und bin aus der Hütte gestürzt um nachzusehen, ob er nicht verletzt wäre. Was er zum Glück nicht war. Ich mag Raben sehr, denn sie sind sehr klug und oft nehme ich mir im Wald die Zeit sie zu beobachten. Kaum hat mich der Rabe erblickt und meine Stimme vernommen, ist er wieder fort geflogen zurück in den Wald. Irgendwie hatte ich da Gefühl, dass er nur kam, um nachzusehen, ob bei mir alles in Ordnung wäre.

4. Gestern ist etwas Sonderbares geschehen, während ich mit einem Buch in meinem Sessel saß, flog ein Beutelchen durchs Fenster und landete auf dem Sessel neben mir. Zuerst hatte ich Angst und rührte mich nicht, nach einer Weile hat meine Neugier gesiegt und ich habe mir das Beutelchen mit der goldenen Schleife aus sicherer Entfernung angesehen. Einige Zeit danach habe ich es sogar an mich genommen und hinein gesehen.
Ich weiß nun, das kam von Horteras! Ich habe dann meinen Dank gleich an die Sterne geschickt und ein kleines Stoßgebet mit dazu, damit, und ich habe betont ich will nicht undankbar sein, vielleicht Horteras mir anstelle der Süßigkeiten, die ich gar nicht mag und nicht esse, vielleicht das nächste Mal Kräuterkekse oder Salziges oder vielleicht nur ein winziges Fläschchen Whiskey in das Beutelchen steckt.
Betont habe ich dann noch dass ich diesen Winterbär wunderschön finde, und der gleich einen Ehrenplatz erhalten wird, was ich dann auch getan habe. Und ich habe noch betont, dass ich richtig glücklich über die Gaben bin! Ich denke die Sterne, werden das alles Horteras weiter leiten und ihm sagen wie dankbar und froh ich für alles bin!

5. Am nächsten Tag habe ich von so vielen lieben Menschen noch wundervolle Geschenke
erhalten mit der Mahnung ja noch nicht in die Kästchen hinein zusehen. Was ich dann gleich zuhause getan habe, weil eben die Neugier gesiegt hat, und ja geschämt habe ich mich auch darüber, aber bei all den Gaben dieser wundervollen Menschen war ich richtig glücklich.
Meine Gaben zum Sternentag, habe ich auch mit viel Fußmarsch quer durch das ganze lichte Reich erledigt und ich wünsche mir, dass alle, die sie erhalten haben, ein wenig an den Vater der Sterne denken. Das wäre mein schönstes Geschenk!
Amber Cedewain

Beitrag von Amber Cedewain »

15. Eisbruch

1. Heute ist ein Tag der Ruhe habe ich beschlossen. Den nutze ich um meine Bücher über Pflanzen fertig zu stellen.
So war es gedacht eigentlich aber unzählige Menschen, die von meinen Heilsalben bis hin zu Duftwässerchen, Tränke und noch vieles mehr benötigten stürmten die Hütte, als hätten sie genau gewusst……Amber ist da und hat Zeit.
Also sperre ich die Bücher weg und widme mich den Menschen. Es macht mir sehr viel Freude mit ihnen zu reden, auf ihre Bedürfnisse einzugehen und ein wenig aus deren Leben zu erfahren. Das Schönste für mich ist es aber, ihnen helfen zu dürfen.
Auch meine Heilmassagen finden Anklang und immer wieder freue ich mich, wenn
sie bewirken, dass Menschen ohne Schmerzen meine Hütte verlassen.
All das Wissen der Lehrstunden meiner geduldigen Lehrerin und Freundin haben mir sehr dabei geholfen und ich bemerke, dass ich es in meine Behandlungen einfließen lasse. Es ist etwas Besonderes helfen zu können und zu dürfen und es macht mich mit jedem Tag ein Stückchen glücklicher. Irgendwann platze ich vor Glück noch, denke ich!

2. Inzwischen habe ich viele Freunde gefunden, denen ich vertraue. In langen Gesprächen mit ihnen lerne ich auch viel über mich und immer wieder gibt es Debatten, die mich zum Nachdenken anregen und auch prägen.

3. Ich bin auch viel ruhiger geworden, merke ich. Aber es sind die Tage an denen ich
wieder träume und nicht achtgebe, und dann geht immer etwas schief, was zur Folge hat, dass dann mein Temperament unangemeldet zutage kommt. Dafür schäme ich mich!
Ich hoffe, meine Schwester hat noch nicht bemerkt, dass der Vorrat an Flaschen und Tellern sich deutlich verringert hat. Es wäre mir sehr peinlich ihr das erklären zu müssen!
Das sonderbare ist, dass ein Herr, der mich eigentlich gar nicht so gut kennen kann, genau das so nebenbei ausgesprochen hat.

Amber, du scheinst viel Temperament zu haben!

Wie hat er das nun gemeint? Ich habe doch nur zugehört und nichts gesagt eigentlich?
Das sind jene Augenblicke, wo ich sprachlos bin und ich spüre, wie die Röte auf meinen Wangen für jeden sichtbar entflammt und mich dieser Umstand noch mehr verlegen macht! Ich hasse es, wenn genau das passiert und ich dem hilflos ausgesetzt bin. Ich habe schon unzähliges versucht, damit das nicht geschieht, bin aber immer bisher kläglich gescheitert.
Ich frage mich, wie gelingt das den anderen?
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