Wühlertagebuch von ''Wühlschwein'' Tharkosh Graufels.

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Tharkosh Graufels
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Wühlertagebuch von ''Wühlschwein'' Tharkosh Graufels.

Beitrag von Tharkosh Graufels »

Die Augen ruhten auf der glimmenden Glut der Esse welche ab und an vor sich hin knisterte und kleine Rauchwölkchen empor stiegen.
Sein größter Wunsch war Wirklichkeit geworden, eine Ausbildung welche sich nur die Wenigsten unter ihnen stellen durften. Wärend er so die letzten Wochen vor seinem geistigen Auge erneut an Licht herauf beschwor, trank er genüsslich an dem Bier, welches Theaghan vor ihrem zu Bett gehen gebracht hatte. Er hingegen konnte nicht schlafen, der bevorstehende Krieg, die Zukunft Nilzadans, seine Zukunft machte ihm zu schaffen und ließ die müde wirkenden Äuglein einfach nicht ruhen.
Die Gedanken schweiften ab, um sich innerlich zu beruhigen dachte er über die letzte Ausbildungseinheit und das darauf folgende Training mit welchem es galt einen Schritt weiter an das Ziel zu kommen was er sich vorgenommen hatte.

Zuerst einmal galt es dem Gegner nahe zu kommen, dies konnte man in der Regel mit einem Schild bewerkstelligen so es ein Fernkämpfer war welcher ihn zu Fall bringen könnte ehe er diesen erreichen würde. Aber auch der Stachelhelm Sturmangriff war eine Möglichkeit nah genug an seinen Feind zu kommen um diesen den Dorn des Helmes in den Wanst zu jagen oder im richtigen Moment mit den Armen zu greifen, zu greifen und nochmals zu greifen. Die wenigsten Kämpfer kannten den direkten Nahkampf eines Kalurens welcher die Ausbildung eines Wühlers bestanden hatten. Dann galt es zu quetschen, sich am Gegner fest zu klammern und somit den direkten Nahkampf einzuleiten welcher im Idealfall auf dem Boden ausgefochten wurde, denn ein gepanzertes Langbein hatte ganz klar starke Einbußen so es nicht mehr auf den Beinen stand und wie eine Würgeschlange von einem Wühler umschlossen und mit den spitzen Stacheln der Wühlerrüsten letzten Endes zu Tode gequetscht und gespießt wurde. Die Wühlschweintaktik nannte er es wenn es mit dem Gegenüber zu Boden ging und der Kalure Zärtlichkeiten sich dort unten herum wälzend austauschte. Bei großen Gegnern wie ein Troll, Zweikopf, Oger oder gar ein Demon galt es wenn möglich seinen Rücken hinauf zu klettern um sodann die Arme um den Hals zu bringen und den Gegner in den Schwitzkasten zu nehmen was katastrophale Schäden auslöste selbst wenn sich der Gegner von dem Würgegriff befreien könnte da die Dornen an der Rüstung dort ihren Rest taten.
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Mittlerweile hörte man ein Schnarchen aus der Schmiede und dem Sessel wo Tharkosh allzugerne verweilte. Die kommenden Tage würde er wohl wieder erneut einiges an Energie benötigen, der mächtige und weise Schlachtenwühler hatte ihn Geodiz erneut unterstellt.
Zuletzt geändert von Tharkosh Graufels am Donnerstag 9. Juni 2016, 17:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Tharkosh Graufels
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Beitrag von Tharkosh Graufels »

Großer Tumult war eingetroffen im Haus der Graufelse während die drei Mathematiker die Wände auf und abgingen, die wildesten Formeln an die Hauswände kritzelten um sie nach einer lautstarken Diskusion nur wieder zu verwerfen und durchzustreichen. Theaghan war damit beschäftigt einen Humpen und einen Teller nach dem Anderen immer und immer wieder aufs neue zu befüllen und die marodierenden Gäste zu bewirten. Die Luft stand im Raum und die Krautpfeifen der Kaluren glühten wie die Schmelzöfen Nilzadans. Tag ein Tag aus war Licht im Graufelshaus und die Stimmen drangen ebenso aus den Fenstern hinaus als würde hier eine drei Tage wach Feier von statten gehen mit Substanzen welche den Geist beflügelte und nicht einschlafen ließ.

Tharkosh hingegen hatte es nicht so mit komplexen Formeln, mathematischen Gleichungen, oder das Auslesen von hochkomplexen Diagrammen. So hatte er sich in eine Ecke vor den Kamin zurück gezogen, neben ihm auf dem Abstelltischlein ein Humpen Bier von seiner Theaghan sowie ein Teller gefülltes Ferkel welches schon über den Tellerrand guckte.
Langsam drehte sich der Kopf gen der vielen Kisten wo Geodiz seine Steinsammlung aufbewahrte und zu dem Kännchen Politur und dem von den Jahren abgenutzten Lappen welcher diesem beilag.
Wieder spähte er gen der drei Verrückten auf welche gerade durch das Zimmer rollten und sich an den Bärten zogen weil keiner die Meinung des Anderen teilte und Theaghan welche mit dem Besen auf sie einklopfte.

Die Stunden vergingen während sich Tharkosh einem jeden Steinchen ob groß oder klein zu widmen begann. Erst einmal sortierte er sie nach den verschiedenen Arten des Gesteins, nach Formationen, Größe, Gewicht und dem Alter welches er nur grob erahnen konnte.
Dann machte er sich daran einen jeden als wäre es der Einzige den es zu bearbeiten gilt daran ihn zu Säubern und mit der Steinpolitur aus den geheimen Pilzextrakten einzureiben um jedem seinen einzigartigen Glanz im Auge des Betrachters zurückzugeben. Tharkosh wusste wie pingelig Geodiz bei der Erfüllung seiner Aufgabe war, weswegen es galt wieder besondere Sorgfalt und Genauigkeit walten zu lassen. Tharkosh sah es wie das polieren, ausbessern und pflegen seiner Waffen und Rüstung. Je länger er einen jeden Stein seine Zuwendung schenkte umso mehr merkte er wie ihm die großen und kleinen Steine ebenso ans Herze wuchsen. Ein Jeder hatte bestimmt seine eigene Geschichte zu erzählen wenn er nur sprechen könnte. So vergingen die Tage bis Tharkosh den letzten Stein bearbeitet hatte und wieder sortiert in die vorgesehenen Behälter platzierte.

Im Graufelshaus war es mittlerweile ruhig geworden, lediglich das das Schnarchen der drei Mathematiker war zu vernehmen, welche auf und unter dem Tisch lagen.


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Tharkosh Graufels
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Beitrag von Tharkosh Graufels »

Heute also war es soweit, der Auftrag war gegeben und nach tagelangen Überlegungen im Bierwahn hatten Arthox und Tharkosh eine Idee. Es galt einen neuen Kampfanzug zu fertigen welcher selbst dem garstigen Wasser trotzen konnte ohne das der Träger dabei sein Leben lassen musste. Also machte man sich daran in der Graufelswerkstadt die Schmelze zum Glühen zu bringen. Etliche Tage dauerte es bis bis Arthox das nötige Metall geschmolzen und es verarbeitet hatte. Aber auch Glas, wasserdichtes Leder war von Nöten, welches mit in den Kampfanzug eingebaut wurde. Letzten Endes war man sich doch einig das eine gewisse Bewegungsfreiheit notwendig sei um sich auf dem Grund zumindest halbwegs fortbewegen zu können. Spezielle Luftkontainer aus Metall wurden ebenso an dem Rücken der schweren Kampfmontur angebracht welche mit Metallrohren an den luftdichten Hauptanteil des Anzugs befestigt wurden und für eine längere Überlebensdauer sorgen sollten. Um dort unten zumindest etwas sehen zu können, wurden noch zwei Cirmiasrunen aus Pyrian im Helm angebracht welche ihm hoffentlich das nötige Sehvermögen schenken würden. Nachdem Tage vergangen waren in welchen es in der Graufelsschmiede niemals an Hammerschlägen oder sonstigen Geräuschen gefehlt hatte, war es letzten Endes doch geschafft. So machte sich Tharkosh daran das neue Rüstwerk von Arthox anzulegen welches ihm förmlich an den Leib geschmiedet werden musste. Hier und da wurde noch an einigen Ventilen und Schrauben quietschend nachjustiert ehe es darum ging den Kaluren mit einem Kran auf seinen Steinbeißer zu setzen. Bewaffnet mit einem Anker aus Diamant welcher gen der Schulter gelehnt wurde, setzte sich der Käfer sodann mit seinem Reiter in Bewegung. Der Ritt war holprig und selbst für den rüstungsgewohnten Kaluren war das Tragen jener Montur alles andere als angenehm. Einige Tage war er bereits ohne Pause unterwegs auf seinem treuen Käfer welcher die schwere Last, Richtung der Grenze weitestgehend unbemerkt transportierte. Tharkosh wusste, würden sie ihm hier in dieser Montur habhaft werden, hätte er wohl ganz schlechte Karten wenn es darum ging sich den Weg freizukämpfen.
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Es war mittlerweile Nacht geworden und die eigene Hand vor Augen nicht mehr erkennbar wärden der Steinbeißer zum stehen kam und Tharkosh hinunter murrte, dass wir doch noch gar nicht da seien. Ein geplagtes Klackern ging von dem Käfer aus während dieser sich auf die Hinterbeinchen drückte und somit den Reiter Kopf über nach vorne abwarf. Ein langgezogener ertrinkender Laut von Tharkosh war noch zu vernehmen als dieser auch schon im Wasser aufschlug und wie ein Stein unter ging. Tharkosh wusste erst nicht wie ihm geschah, als es in die Tiefen des Stadtgrabens ging.
Während der Anker den Kaluren immer weiter auf den Grund des Gewässers zog begann dieser etwas hektisch an den Ventilen zu drehen, so das die Wassertanks des Anzugs geflutet werden konnten und er letzten Endes im Boden mit seinem Kopf welcher von einer gigantischen Taucherglocke umhüllt wurde steckte. Zum ersten mal in seinem Leben verspürte Tharkosh etwas wie Platzangst und die Furcht des Ertrinkens lieferte den Rest, so die Fischlein ihn beobachteten einen mit den Füßen strampelnden Kaluren erblickten.

Es dauerte einige Momente bis Tharkosh wieder Herr seiner Sinne war und die panisch wirkenden Bewegungen aufhörten. Mit Hilfe des gigantischen Ankers vermochte er es dann doch den Kopf aus dem Boden zu bekommen und sich mit den Füßen am Grund aufzurichten. Das Wischen mit den Handschuhen über die Glasscheibe an welcher seine Nase klebte half nicht wirklich, als ich dann doch noch die Worte Arthox in den Kopf schossen und er begann an seinem Helm ein weiteres Rädchen zu drehen was die Pyrian besetzten Runen im Helm inneren zum Vorschein brachten und zwei von außen zwei rötliche ''Augen'' durch den Helmschlitz leuchteten und zumindest ein paar Schritte sich am Boden brachten. Schnaufend und schwerfällig kämpft der Kalure gegen die Tiefe des Wassers mit dem Anker gen der Schulter gelehnt sich zeitlupenartig über den Grund hinfort zu bewegen.

Wie viele Stunden er hier unten verweilte, konnte er nicht zählen diese ewige Dunkelheit sowie die selbst für einen Kaluren langsamen Bewegungen ließen ihn förmlich das Zeitgefühl vergessen während er nach einem Beweis für sein Hiersein den Boden Stückchen für Stückchen abtastete.
Irgendwann fiel ihm das Atmen schwer und eine Anzeige war bereits im rot markierten Bereich, Arthox hatte wirklich an alles gedacht. Tharkosh hingegen hatte scheinbar schon wieder vergessen wofür gerade diese Anzeige war und so schnaufte der Kalure einfach weiter wie ein alter Dampfkessel. Als es ihm dann auch noch schwindelig wurde, sank er erschöpft auf die Knie sich mit der freien Hand im Schlamm abstützend den Anker zur Seite hinweg fallen lassen so das es langsam wieder an die Oberfläche ging und das schwächliche Strampeln der kleinen Stampfer dazu noch beitrugen etwas schneller aufzusteigen. Als er dann wieder an der Oberfläche auftauchte, legte er einen Hebel herum so das der Helm aufsprang und der fast erstickte Kalure wieder Luft bekam.
Die Sonne ging gerade auf und es würde nicht mehr lange dauern bis man den in Tarnfarben bemalten Käfer und ihn bemerken würde. Somit schnalzte Tharkosh in einer gewissen Reihenfolge was einem Klackern gleichte und der Käfer setzte sich langsam in Bewegung, den Kaluren an einer Metallkette mit der die Beiden verbunden waren aus dem Wasser zu ziehen. Sich schnaufend auf den Rücken seines getreuen Begleiters gezogen ging es dann auf den Weg nach Hause. In seiner Hand ein altes Höschen mit einem Pantherkopf darauf welches wohl vom Winde von der Wäscheleine über die Stadtmauer getragen, wurde Geodiz mit einem Stein auf welchem ''Drölf Stunden'' eingemeißelt stand übergeben.
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Tharkosh Graufels
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Beitrag von Tharkosh Graufels »

*Und so war der große Tag des Aufbruchs gekommen, Tharkosh hatte bisher alles bereit gelegt. Seinen extra flauschigen Überlebensrucksack welchen ihn Theaghan genäht hatte an und in welchem er alle nützlichen Dinge mitführen konnte welche für einen Kaluren auf so einer Mission wichtig waren. Aber auch die Laterne von Arthox führte er auf dem Weg zur Bauhütte mit sich in welcher er die Kerze platzieren, auf das sie zumindest von äußeren Einwirkungen geschützt wäre und kein Lüftchen sie ausblasen würde. In der Bauhütte angekommen galt es erst einmal seine Worte und Gedanken an Cirmias zu wenden. Leise murmelte der bärtige Kalure seine Gebete durch den Bart in die große Halle hindurch, gefolgt von Bitten welche Alric und den anderen Begleitern der Expedition galten. Aber auch für Theaghan, Arthox, Jaz und seinen anderen Brüdern sowie Schwestern wurden bittende Worte an Cirmias gerichtet. Nach ein paar Stunden richtete sich der Kalure sodann mit brennender Laterne wieder auf, um sich auf dem Weg zu Alric zu machen.
Während er durch die Straßen Nilzadans marschierte beladen wie ein Steinbeißer nur beladen sein konnte, begann es in seinem Bauch zu rumoren und ein ekelhaftes Kneifen zwang ihn dann doch eiligen Schrittes den Donnerbalken aufzusuchen. Sich auf diesem um Dunkeln nieder gelassen spendete ihm die mitgeführte Kerze einen kleinen Lichtschein welcher förmlich einladend auf einige Illustrierte auf der Ablage leuchtete.*


Whooooaa eine neue Ausgabe von ''Besonders haarige Kalurinen?''

*Tharkosh weitete seine Augen und begann sogleich während des Donnerns die Bildchen zu verschlingen. Die Stunden vergingen ehe sich die Tür des Häuschens öffnete und Tharkosh wieder ans Tageslicht kam um sich auf zu Alric zu machen noch immer mit der leuchtenden Laterne in seiner Hand bewaffnet.*


[img]http://www.brunisblog.kgbarts.de/wp-content/uploads/2012/06/0049_lederrucksack_impressionen_3.jpg[/img]
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Tharkosh Graufels
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Beitrag von Tharkosh Graufels »

Die Tage vergingen während der Rhukum gekrümmt mit einem Weidekorb auf dem Rücken beladen mit der Steinsammlung von Geodiz die Straßen durch Nilzadan ging. Immer wieder sich einen Stein aus dem Körbchen nehmend besah er sich diesen und machte sich Gedanken zu dessen Herkunft und welcher Ort wohl der passende wäre gerade diesen Stein platzieren. Steine und nichts als Steine hatte er in seinem Kopf, der Perfekte Platz für jeden Einzelnen musste gefunden werden, nicht etwa alle in den Steinbruch über die Klamm, nein ein Jeder hatte seine Besonderheit in Form, Beschaffenheit und Farbe. So vergingen Tage wenn nicht sogar Wochen wo man den Kaluren Schritt für Schritt in demütiger gekrümmter Haltung umher wandern sah, immer mal etwas ablegend und hätte man nachgesehen was das war, hätte man es nicht heraus gefunden. So verteilte er einen Stein nach dem Anderen so als wären sie ein fester Bestandteile ihrer Umgebung und schon immer an jenem Orte gelegen das Bildnis abrundend. Letzten Endes war der Korb leer und Tharkosh hatte ein reines Gewissen sich größte Mühe bei seiner Aufgabe gegeben zu haben.

Nun war es an der Zeit in den Tunnel hinab zu gehen und für Geodiz die verloren gegangen Dinge zu beschaffen welche der große Kal Khazad im aufgetragen hatte zurück zu bringen. Noch gekrümmt von der Last welche die Wochen auf seinen Schultern verbrachten stand der Rhukum nun vor dem dunklen Schacht welcher noch tiefer in den Berg gehen sollte, so tief wie man sich sagte das selbst die Dunkelheit dort unten und die Enge einen Kaluren Angst machen könnte.
Befwaffnt mit einer Laterne und seiner Spitzhacke schluckte Tharkosh noch einmal ehe er in der Dunkelheit des Berges verschwand und immer tiefer und tiefer den Stollen folgte, die Kreuzung links, die nächste rechts, dann die Karte welche Geodiz im mit gab einmal um 90 Grad drehen und einmal im Kreis herum, dann wieder links, links, rechts, links, rechts, recht, erneut eine Drehung der Karte um 76 Grad '' nicht den drölften Weg minus der 20 Grad sollst du gehen, nein den viertel des untergehenden Sonnenstrahls gerade aus und dann wieder im Kreise.'' Die Gänge und Schächte wurden immer kleiner doch dank der ohnehin gekrümmten Haltung des Kaluren kam dieser relativ zügig voran und so vergingen statt Jahre doch nur einige Wochen wo man den Rhukum nicht mehr gesehen hatte, letzten Endes in einer großen Höhle ankommend in dessen Mitte ein See und darauf eine kleine Insel sich die Steintafel des steinmagischen Rituals sowie einige andere Dinge wie ein Schatz aufgebahrt befand.

Als Tharkosh dem Ziele näher kam und etwas genauer hinsah bemerkte er auch einen der neun Katzenköpfe welcher eilig seinen Weg in Tharkoshs Taschen fand und gerade als dieser noch nach der Steintafel greifen wollte durchdrang die Stille ein lautes ungehaltenes Gackern, was den Kaluren aufschrecken ließ und die Äuglein suchend umher wanderten. Doch da hörte er weiteres Gegacker und Gequietsche welches aus dunklen Höhlenschächten antwortete und immer näher kam. Tharkosh hatten den Ursprung des ersten Geräusch ausfindig gemacht, es war wohl ein Alpha der Voidwusel welches den Kaluren auf frischer Tat ertappte und um Verstärkung rief. Schon Bald stürmten eine schier unendliche Anzahl von kleineren Voidwuseln durch die Gänge und gingen auf den Kaluren in der Mitte der großen Höhle los welcher sich mit seinem großen Zwergenhammer auf biegen und brechen zur Wehr setzte. Er war soweit gekommen und wollte nicht versagen, so kämpfte er sich langsam eine Schneise mit seinem Hammer durch diese anhängliche Pest hindurch, dem Stollen entgegen welchen er gekommen war um sich von dort aus zu verteidigen. Immer wieder wuchtete der abgekämpfte Kalure nach Stunden weiterhin um sich mit dem Gedanken das es wohl niemals Enden würde. Seine Glieder schmerzten und die blutigen Knautschspuren der Voidwusel an seinem ganzen Körper begangen zu brennen. Da wuchtete er den großen Hammer gegen einen der Stützbalken so das das Holz brach und den Gang verschüttete und Tharkosh von einer großen Staubwolke begraben wurde.

Wochen später kam der Kalure sichtlich abgekämpft aus dem Stollen zurück nach Nilzadan, bei sich die benötigten Dinge, welche man ihm aufgetragen hatte zurück in die Hände seines Volkes zu bringen. Nach einem Bier würde er Geodiz aufsuchen um ihm diese zu übergeben.


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Gast

Beitrag von Gast »

*etwas brummig stiefelte der Skilam Dar durch das Hauptquartier der Wühlerschaft und pulte ab und zu einige Moosklumpen aus seinen Haaren und seinen Bart. Während er in letzter Zeit die meiste Zeit schlief, hatte er in seiner aktiven Zeit vorallem seine Rüstung und Waffen sauber gehalten, während beim Schlafen dann das Moos in seine Haare gewachsen war. Etwas brummig schaute er die Berichte der Anwärter durch, als er mit einem Fluchen eine kleine Steintafel aufsetzte*

An die Anwärterschaft!


Etwas verspätet habe akh eure Berichte zum Begleitschutz des Wüstenvolkes-Herrschers vernommen obwohl akh selbst dabei war.
Damit habt ihr einen weiteren Punkt eurer Ausbildung abgeschlossen, doch diese ist bei weitem noch nor vorbei!

Strebt stets weiter nach Perfektion und ihr werdet schon bald einen weiteren Abschnitt erfüllt haben!


*darunter prangt die Unterschrift des Skilam Dars, das Zeichen der Wühlerschaft, sowie das eigene Siegel des Skilam Dars, ein Pilz in einem Bierglas*

Belgrom Skilam Dar Donnerfaust
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Tharkosh Graufels
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Beitrag von Tharkosh Graufels »

*Tage vergingen während Tharkosh in den Taktikerhallen Nilzadans verbrachte, alte Aufzeichnungen der größten Strategen seiner Vorfahren verschlang und eine Steintafel nach der Anderen herum drehte. Belgrom hatte ihm wieder neues Wissen vermittelt was es galt weiter ausgebaut zu werden.
Schritt für Schritt, Axt um Axt und Schild um Schild galt es einen Kampf zu planen, diverse Situationen durchzuspielen und die einzelnen Szenarien durchzugehen, was geschehen könnte wenn man hier etwas nicht tat oder anders auf die Gefahr reagierte. Auch der große Steintisch mit einer Miniatur Weltkarte war hierbei von großem Nutzen mit kleinen Figuren diverse Szenarien eines Kampfes durchzuspielen. Vieles musste hierbei bedacht werden, Jahreszeiten, Wetter, Lichteinfall, Verpflegung und die üblichen Dinge welche in einen Kampf mit einspielten. Die feindliche Streitmacht, dessen Führung, die Positionierung der einzelnen Gruppierungen und das Vorgehen des feindlichen Befehlshabenden waren nur ein Bruchteil von dem was alles in den Verlauf eines Krieges mit einfließen würde. Nachschubruten, Belagerungswaffen, Truppenstärke.... Tharkosh schnaufte schwer bei den vielen Dingen welche es zu beachten gab und welche er sich merken musste. Um ihn herum befanden sich bereits einige der taktischen Altkaluren welche ihr halbes Leben damit verbracht hatten hier in jenem Raume das Wissen auszuarbeiten, durchzuspielen wie wohl das Ende eine Schlacht mit diversen Szenerien ausgehen würde. Tharkosh lernte über die Wochen immer einen Schritt weiter zu denken, denn nur wer alle Szenerien kannte und abwägen konnte welche die Richtige wäre um eine Schlacht zu gewinnen wäre unter Cirmias Augen siegreich. Nach den Wochen der Theorie war Tharkosh jedoch noch etwas klar geworden, egal wie verwirrend oder schwer es werden würde, er würde alles dafür tun das Cirmias mit Wohlwollen auf ihn herab sieht, weswegen er auch die kommenden Tage die Priesterschaft der Bauhütte aufsuchen um dort neues Wissen zu sammeln welches ihn weiter formen würde.*


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Theaghan Graufels
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Beitrag von Theaghan Graufels »

*ein junger Kurzbart quetscht eine der dünnen Nachrichtentafeln in den Briefkasten des Rhukum. Die Zeilen sind sauber gemeiselt*

Cirmiâs Mâhal dixe Khaz Rhukum Tharkosh,

akh lade dar ein mûr aufzusuchen, nor zur Mampferei. Auk wenn akh sicherlig nok was hab. Dar bist eingeladen dôs Heilbuttkunde zu vertiefen und akh gewähre dar einen leichten Einblick in dôs höchst geheime Bierspagyrikerei von dôs Sippschaft. Selbstverständlig wûrst dar mûr einen Eid auf Cirmiâs schwören dôs Geheimnis zu wahren, mrâ.

Cirmiâs immer mit dar, auf freudiges bald!


Theaghan Graufels
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Tharkosh Graufels
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Beitrag von Tharkosh Graufels »

Der sagenumwobene Heilbutt



*Vielerlei Eigenschaften sagt man diesem Tiere nach, gilt er unter den Kaluren als eine Rarität.
So war es auch heute Tharkosh gegönnt, die vielen Eigenschaften jener Kreatur kennen zu lernen.
Erst einmal galt es solch eine Kreatur zu fangen, was sich für den ungeübten Kaluren als gar nicht so einfach heraus stellte, mit einer Reuse oder wie Theaghan das nannte sollte man sie wohl am besten fangen können, wenn man diese zuvor mit kalurischem Bierbrot und Zottelrattenfleisch bestückt hatte um sie anzulocken. Tharkosh vermasselte schon bei auswerfen der Reuse daran zu denken wie er diese wieder an Land holen sollte und so ging das Werkzeug im wahrsten Sinne des Wortes den Bach hinunter. Zum Glück für ihn hatte er ja Theaghan dabei welche beim Fangen dererlei Kreatur schon einiges an Erfahrung gesammelt hatte so das gefühlt etlichen Stunden des Erklärens wofür man jene Kreatur nutzen, letzten Endes sogar eine aus dem Wasser geholt werden konnte.

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So lag die majestätisch wirkende Kreatur zappelnd vor ihnen am Boden und keuchte ihre letzten Atemzüge bis kein Wasser mehr in den Lungen war. Während sie sich auf den Heimweg machten, erzählte Theaghan voller Begeisterung munter weiter über jene Kreatur. Daheim angekommen als Tharkosh schon die Ohren bluteten sah er benommen immer noch wie sich ihre Lippen unaufhörlich bewegten und ihm wurde schon ganz schwummrig von dem Redeschwall welche die ganz in ihrer Materie versunkene Kalurin von sich gab.

Hier und da drehte sie an den Rädchen, gab die verschiedensten Dinge zu den Mixturen und Tinkturen welche sie mit ihren flinken Fingern bediente ohne Gnade auf den völlig überforderten Kaluren einzuhämmern wie ein übereifriger Schmied welcher in Zeitzwang war, eine Waffe für den Kunden zu fertigen. Aber so kannte er Theaghan wenn sie von etwas begeistert war gab es kein zurück mehr und sie konnte sich gefühlte drölfzig Stunden damit beschäftigen.

Völlig benommen bemerkte er letzten Endes wie sich die Lippen der Kalurin schlossen und sie ihm ein erste Hilfe Päckchen in die Hand drückte. Tharkosh konnte nicht länger und musste schnellstmöglich ein Erschöpfungsschläfchen machen, was sich ganz gut traf da Theaghan sowieso noch zu Darogan wollte um ihr die neue Kalurenstiefelkollektion zu zeigen wofür sie bestimmt wieder ein halbes Vermögen ausgegeben hatte.*

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Tharkosh Graufels
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Beitrag von Tharkosh Graufels »

Zu spaeter Stunde machte sich der Khaz Rhukum auf den Weg dem Kal-Khazad aufzusuchen. Als er diesen nach mehrmaligen Klopfen und Rufen an der Türe nicht Daheim antraff, fütterte der Khaz Rhukum den Briefkasten mit einem funkelnden Etwas was wohl für Daz gedacht war.

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Daz Getwergelyn
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Beitrag von Daz Getwergelyn »

Feierlich in das mächtige Fell eines uralten Walrossbullen eingeschlagen, wird das katzengoldene Behaupterszepter des Kal Khazads, ein runengeschmiedetes Artefakt aus dem mithrillenen Zeitalter, zur ewigen Esse getragen. Acht kunstvoll gefertigte Katzenköpfe zieren ringförmig angeordnet das Haupt des Szepters, jedoch befindet sich zwischen zweien eine Lücke mit leerer Fassung. Als der Oberste der Runenschmiede das Walrossfell weiter ausrollt, kugelt ihm der wiedergewonnene Katzenkopf entgegen. Der steinalte Meister, dem wohl seit vielen Jahren keine Emotion mehr angesehen wurde, hebt für einen kurzen Moment verblüfft seine weißbuschigen Augenbrauen ... damit hat er nun wirklich nicht gerechnet.

"Mrâ, unterschätze niemals meinen Waffenträger.", murmelt der greise Kal Khazad zum Ältesten der Runenschmiede und ein zufriedenes Lächeln umspielt für einen kurzen Augenblick seine zahnlosen Lippen.
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Tharkosh Graufels
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Beitrag von Tharkosh Graufels »

Eine Lektion über Vertrauen und den Paarungstanz eines Kaluren.

Schon etliche Stunden verbrachten sie hier im Unheilsberg wo Tharkosh stets auf das Flauschbärtchen an seiner Seite gut Acht geben musste das sie kein Barthärchen verlieren würde.
Immer wieder umkreiste er das Objekt was es zu beschützen galt, gegen Fledermäuse, Schlangenkreaturen und die üblichen Zweikopf und Ogerfamilien welche sich hier nieder gelassen hatten. Wichtig war dabei das man wusste wie der Andere reagieren würde, Schritt um Schritt sich darauf verlassen zu können, dass der Partner ihm zur Seite stehen und reagieren würde.
Für Tharkosh war es gar nicht so einfach die vielen Möglichkeiten abzuwägen wie das Flauschbärtchen um ihr Barthaar gebracht werden könnte. Etwas was er sich hätte niemals verzeihen können, würde eine der hier hausenden Kreaturen es ihr rauben. So blieb er weiter aufmerksam und die Geschichten des Wühlers welche ihn versuchten abzulenken wurden aus seinem Kopf verbannt, hier galt es nur alleine sie zu beschützen wie es ihm aufgetragen wurde.
Versagen wollte er nicht und so wurde er still, nicht ein Wort gesprochen oder auch nur an ein leckeres Bier laut seufzend gedacht. So vergingen die Stunden während sie hier unten verweilten und irgendwann war der Ausgang wieder erreicht. Draußen angekommen blickte er nochmal an Thorim auf und ab sich wohl aufs neuer zu versichern das er, welcher das Flauschbärtchen in seinem Kopf heute sein musste, kein Haar auch nur verlor. Wo war nur seine Theaghan dachte er sich als ihn die Realität wieder einholte und sich seine Nackenhaare aufstellten.


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