Kron und Reich zur Ehr,
Hochedle Dame von Belfa,
Eure Hochwürden Aurea,
Lady Sophia,
leider muss ich den Rat zu Lichtenthal über den Verlust dreier Gardisten im Hauptdienst der Stadtwache informieren.
Gardist Cian, Gardist Rian und Gardist Goderic fielen in Erfüllung ihrer Pflichten heimtückischen Attakten des Feindes zum Opfer. Der fanatisch verblendete Mörder der beiden Gardisten Rian und Goderic wurde mit Hilfe einer Patrouille und Seiner Gnaden Antorius festgesetzt. Ebenso leistete Fräulein Kahstein ihren Bürgerpflichten gemäß tatkräftige Hilfe bei der Festsetzung. Der Fanatiker ist bisher nicht vernehmungsfähig.
Die Übeltäter im Falle des Gardisten Cian konnten trotz eines erhöhten Suchaufgebotes entommen. Die Trauerfeier zur Einäscherung der drei Gefallenen findet am 25. Cirmiasum 259 zur achten Abendstunde vor den Toren Adroans statt, wie es von Diakon Antorius angesetzt wurde. Sofern seitens des Rates hier noch Änderungswünsche vorliegen, bitte ich jene schnellst möglich mitzuteilen.
Ebenso vermelde ich eine verstärkte Sichtung von Letharen und anderem alatarischem Unheil auf lichtenthaler Reichsboden. Hierbei sind Herzstücke des Reiches wie Kronwalden und Bergfall betroffen.
Aus diesen Gründen möchte ich dem hohen Rat empfehlen für die nächste Zeit den Bürgern des Reiches das Mitführen von Bewaffnung zu erlauben. Das Regiment vertraut bei der Sichtung vor den Städten und im Umlande auf die Mitarbeit und Kampffähigkeit der Bevölkerung.
Dem Reiche Alumenas
und unserem König Ador I. zur Ehr.
Seid mir gegrüßt Oberstleutnant von Senheit,
im Namen des Rates, nehmen wir mit Bedauern Kenntnis vom Verlust der gefallenen Gardisten und sprechen Euch und dem Regiment, unser Beileid für den Verlust Eurer Kameraden aus.
Den Hinterbliebenen soll der Sold eines Jahres , des jeweiligen Verstorbenen, bezahlt werden.
Sofern sich Neuigkeiten bezüglich des Mörders oder seines Komplizen ergeben wünschen wir in Kenntnis gesetzt zu werden.
Bezüglich der Sichtung von Letharen, sollten vorerst die Patrouillen erhöht werden und mit äußerster Härte gegen die Eindringlinge vorgegangen werden. Da das mitführen einer Waffe sofern diese nicht jederzeit zum ziehen bereit ist – eingewickelt / verschnürt – ist den Bürgern durchaus die Möglichkeit gegeben sich im Fall des Falles kampfbereit zu machen. Von offen mitgeführten Waffen am Schwergurt oder ähnlichem ist, sofern sich die Lage nicht dramatisch verschlimmert abzusehen.
Mit hochachtungsvollem Gruße,
im Namen des Rates von Lichtenthal Rätin Lichtenthal's
Vogtin der Stadt Adoran