Racheengel
- Malachai Schwarzmourne
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- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Racheengel
Malachai´s Ziel war klar, als er das Pferd bestieg, was ihn Inara gab.
Es war ein prächtiger Mustang, fit und gut genährt. So würde die Reise nicht von zu langer Dauer sein.
Die Gedanken, welch Leid Inara in ihren jungen Jahren ertragen musste, liessen den Zorn von Malachai steigen.
Er würde ihr die Rache bringen, die sie verdient hatte. Er würde vermeiden, das jene reichen und wohlhabenden Leute weiter unter der schützenden Hand ihrer Götter lebten, um mehr Leid hervor zu bringen.
Inara war eine Bewohnerin Eisenwarts, Malachai fühlte sich für sie verantwortlich, fühlte, er müsse sie beschützen. Er wusste nicht genau warum. Vielleicht, weil Inarae seiner Stephanie so ähnlich sah, vielleicht, weil Eisenwart für ihn wie eine Familie ist und für sie auch. Vielleicht aber auch, weil ihre Geschichte vom brutalen Gutsherren die seiner so glich.
Er ritt weiter, der Tag neigte sich den Ende zu, er konnte nur schätzen, wie weit es noch ist und vermutete, er würde zur Abendstund dort ankommen.
Ein großes Gutshaus, so erklärte Inara ihm, es sei kaum zu verfehlen, wenn er Richtung Norden ritt, sehr weit abgelegen und nicht in den Grenzen der großen Städte.
Er musste ab Varuna mit dem Schiff reisen, immer Richtung Norden und so würde er nach Inaras Angaben ihre Heimat erreichen.
Die Schifffahrt dauerte einen halben Tag, ehe sie an einem kleinen Hafen anlegten.
Malachai ritt mit seinem Ross vom Schiff, zwielichte Gestallten blickten ihn an. Er zog seine Maske hoch und setzte sich die Kaputze über, ehe er weiter zog. Es war eine kühle Nacht geworden, die Wolken zogen sich zu und es sah nach Regen aus. Wohl ein Unwetter, doch würde das Malachai nicht aufhalten.
Sein Umhang flatterte wild, vom Winde getragen und die kalte Luft schnitt in die offenen Hautstellen von Malachai. Doch sein Zorn liess ihn erhitzen. Es störte ihn nicht, er würde seinem Ziel folgen, die Rache einholen, die Inara zuteil ist, die sie im mindesten verdient hat und nicht einmal die Götter würden es vermögen, jenen Streiter der Nacht aufzuhalten.
Eine Wegkreuzung, Malachai hielt nicht an, er ritt nach rechts, so wurde es ihm gesagt. Das Gasthaus, dort hielt sich Inara wohl auf während ihrer Flucht. Doch Zeit zum rasten war keine...noch nicht.
Bald ist er da, alles ist so, wie man es ihm sagte. Bisher schien er auf dem richtigen Wege zu sein und tatsächlich, kam er an einer größeren Mauer, dessen Eingang einen Weg zu einem größeren Gutshof preis gab.
Langsam ritt er durch das Tor, den Weg entlang, bis er das größere Gebäude vor sich stehen hatte.
Er stieg ab, die Kaputze tief in sein Gesicht gezogen. Es zuckten plötzlich Blitze und ein starker Regen began.
Er kloppfte 3 mal mit kräftiger Faust gegen die Tür. Man sah durch die dunklen Scheiben ein Licht, das sich auf ihn zu bewegte, ehe ein jüngerer Mann stöhnend die Tür öffnet.Er erschrack kurz, wohl weil hinter Malachai ein Blitz zuckte und er so in einem Unheimlichen Bild stehen musste.
Ehe jener erfragen konnte, was das Anliegen des Vermummten seie, antwortete Malachai nur knapp:
"Kelos Amarth"
"Entschuldigt, aber der Herr des Hauses nächtigt, kommt doch morgen wieder."
"Ist er hier im Hause?"
Der Mann nickte nur und ehe er sich versah, schlug Malachai ihn mit der Faust ins Gesicht. Er sank sofort rücklings bewusstlos zum Boden, Malachai ging über ihn hinweg ins Haus hinein.
Er schaute sich um, das größte Zimmer wird sicher jenes des Hausherren sein.
Er ging geradeaus, auf eine Treppe zu, bestieg sie und schaute sich oben um.
Er hörte einige Stöhngeräusche aus einem Zimmer mit einer riesigen, weißen Flügeltür aus Eiche. Langsamen Schrittes ging er dahin, er dachte sich schon, anklopfen seie sinnlos.
Er hörte eine Frau wimmern, wie sie immer "Nein" und "Bitte nicht" rief, doch die Männerstimme schien nicht darauf einzugehen.
Ehe jener Mann sich versah, sprang die Tür aus den Angeln mit einem Tritt von Malachai. Die Frau schrie beim Blicke des Schwarzvermummten, der Mann sprang nur empört auf. Beide waren nackt und Malachai konnt sich ein lächeln nicht verkneifen.
"Was zur Hölle wollt ihr. Verschwindet, dass ist Hausfriedensbruch."
Malachai trat ein Schritt näher und der Mann auch einen auf ihn zu, wild mit dem Armen fuchtelnt, nachdem er sich eine Decke umgebunden hat.
Malachai holte aus und verpasste ihm einen Schlag ins Gesicht, er fiel Rücklings aufs Bett. Er war fett und es fehlten ihm schon einige Haare auf dem Kopf. Sein Gesicht war schlecht rasiert, denn einige Stoppeln ragten aus seinem Kinn heraus.
Die Frau schrie abermals.
"Geht hinaus, jenes Stück abschaum wird euch zu nichts mehr zwingen."
Der Frau liefen Tränen hinab, es war klar, dass sie wohl eine Hure vom Hafen war, als sie ihre spärliche und kaputte Bekleidung nahm. Sie nickte dennoch einmal dankend, ehe sie hinunter rannte und aus dem Haus hinaus.
Es zuckte abermals ein Blitz,der Hausherr schaute mit blutender Nase zu Malachai hoch.
"Was wollt ihr? Gold? Ist das ein Überfall? Ich habe hier nichts. Also verschwindet."
Wieder lächelte Malachai, ehe er näher trat.
Kelos Amarth schaute nur, er versuchte seine Angst zu verbergen, doch gelang es ihm nicht so gut.
Er versuchte Malachai zu treten, jener packte aber sein Bein und riss ihm vom Bett hinab, trat ihn einmal mit dem Fuß in den Rücken, sodass der Hausherr aufschrie. Dann kniete sich Malachai nieder und flüsterte ihn etwas ins Ohr:
"Inara Tiefenbach. Klingelt es da bei dir du mieses Stück Dreck."
Die Kälte, mit der Malachai sprach, liess Kelos erzittern, ehe er demonstrativ den Kopf schüttelte.
"Ich weiss nicht von wem ihr sprecht. Ich kenne diese Person nicht. Lasst mich nun bitte in Ruhe."
Malachai schlug ihn wieder mit der Faust ins Gesicht, man hörte etwas knacken, es schien die Nase nun gebrochen zu sein.
"Also ich frage noch einmal: Inara Tiefenbach, klingelt es bei euch?"
Eine Träne lief dem Hausherren hinab, ehe er den Kopf hastig nickte.
"Jaaaaa ich kenne sie. Sie war eine Magd bei mir. Verliess mich aber wegen einer anderen Stell..."
Malachai schlug ihn nun mit dem Ellenbogen in den Rücken, der Gutsherr schrie auf.
"Lüg mich nicht an." ,fauchte Malachai.
Das Geschrei des Gutsherren liess wohl die anderen Magden erwachen und eine trat hinein.
Malachai stand auf, sie wich zurück ans Treppengeländer und er stellte sich vor sich. Der Gutsherr ringelte sich auf den Boden, er konnte sich aber vor Schmerz kaum bewegen.
Malachai flüsterte ihr leise etwas ins Ohr, die Magd nickte nur hastig und lief dann wieder weg.
Er selbst drehte sich wieder um und widmete sich seinem Opfer. In den Augen des Gutsherren war die Angst geschrieben, das würde sogar ein Blinder erkennen.
"Habt keine Sorge um eure Magden, ich habe jener gerade gesagt, Sie solle mir eine her bringen, dann dürfen sie ohne Probleme das Gelände verlassen."
Malachai grinste etwas, als er diese Wörter sprach, der Gutsherr schaute ihn nur weiter mit erschrockenem Gesichte an. Er hoffte wohl, es wäre alles nur ein Traum, aus dem jener in wenigen Sekunden erwachen würde.
Malachai kniete sich abermals nieder, packte den Gutsherren an den wenigen Haaren hoch und schaute ihm nun ins Gesicht.
"Inara Tiefenbach" , sagte er nun eindringlicher, seine Stimme war nicht mehr kühl, sondern vor Zorn. "Also was sagt euch jener Name?"
Ehe der Gutsherr antworten kann, kam die Magd wieder herein mit einer anderen jungen Frau. Sie schrie kurz auf, als sie den Gutsherren sah und wollte sofort weg. Wahrscheinlich hat die andere Magd ihr nicht erzählt, warum sie mitkommen sollte.
Malachai stand auf und ehe sie kehrt machen konnte, packte er sie am Arm. Er zog sie an sich heran und schaute ihr in die Augen.
"Sieglind?"
Die Magd nickte nur.
Malachai schubbste sie dann aufs Bett, trat näher und kniete sich neben ihr hin. Sieglind zitterte am ganzen Körper, erwartete sie wohl angesichts des Gutsherren die größten Grausamkeiten. Doch Malachai sprach in ruhigem Tone mit ihr.
"Inara Tiefenbach, sagt euch jener Name etwas?"
Die Magd zögerte erst, als sie dann vorsichtig nickte.
"Nun sagt mir, was..." ,doch ehe Malachai aussprechen konnte, fing Sieglind wie ein Wasserfall zu heulen an und sprach mit schluchzendem Tone.
"Er hat seinen Sohn und seinen Enkel umgebracht. Das Kind von Inara *schluchzt*...ich habe sie verraten, aber....aber ich wollte das doch nicht."
Sie legte das Gesicht in die Hände und sprach weinend weiter.
"Ich liebte Manus, ich wollte ihn haben...aber....aber ich wollte nicht, dass irgend...irgend jemand stirbt...ich wusste nicht..."
Sie schluchzte weiter, Malachai tätschelte ihr leicht auf der Schulter und sprach in ruhigem Tone.
"Ich glaube dir. Du kannst gehen. Deine Worte scheinen ehrlich zu sein."
Die Magd schaute ihn an, immer noch rannten ihr Tränen hinab. Sie könnte gehen, doch entschied sie noch etwas zu sagen.
"Es...es tut mir so leid....seit dem das Geschehen ist....ich kann nicht mehr ruhig schlafen....es.....ist meine Schuld...alles.....bitte....wenn ihr Inara kennt und seht...bitte richtet ihr aus....es....es tut mir leid."
Sie legte ihren Kopf auf Malachais Schulter und weinte, er streifte ihr kurze über den Rücken, flüsterte einige Worte und sie schaute hoch. Sieglind nickte, wischte sich eine Träne aus dem Gesicht und stand auf. Sie trat weiter, in der Höhe vom Gutsherrn schaute sie hinab zu ihm.
"Du Mörder......du MÖRDER."
Sie trat ihn mit aller Kraft in die Rippen und er schrie auf, ehe sie den Raum verliess.
Malachai ging festen Schrittes auf den Gutsherrn zu, kniete sich nieder.
"Du hast mich angelogen."
"Nein....nein....ich wollte....ja ich hatte es vergessen....ich wollte euch die Wahrh....arghhhhhh."
Malachai packte ihm an nacken und schleppte ihn hinaus. Er war ihn die Treppen hinab in die Eingangshalle. Er stampfte sie ebenfalls herunter, seine schwere Eisenrüstung die er trug, polterte bei jedem Schritt lauter. Der Gutsherr versuchte sich über den Boden weg zu schleifen, kam aber nicht weit und Malachai packte ihm am Bein und drehte ihn hinunter.
"Ich hoffe, ihr seit nun ehrlicher zu mir."
Der Gutsherr nickte schnell und hastig.
"Je ehrlicher ihr seit, desto länger ist eure Lebenswahrscheinlichkeit."
Er grinste einmal, ehe er weiter sprach.
"Was hast du mit jenem Kinde getan, deinem Enkel."
Der Gutsherr schaute erschrocken drein, er wusste wohl nicht, was er sagen sollte.
"Ich....ich habe....ein Kloster...da ha....argh...."
Malachai schlug ihn wieder ins Gesicht, der Gutsherr drehte und wendete sich vor Schmerz, während er seine Nase fest hielt.
"Lüg mich nicht an. Also noch einmal. Was hast du mit dem Kind getan."
"ICH HABE DEN BASTARD UMGEBRACHT." , schoss es Kelos Amarth heraus. Er erschrack über diese Worte und zitterte. Malachai lächelte nicht, er sank nur den Kopf. Er hatte Hoffnung, dass das Kind noch leben würde, er es Inara wiederbringen könnte. Jene Hoffnung war zerstört.
"Wo habt ihr ihn Beerdigt."
Der Gutsherr sagte nichts, er zitterte nur.
"Wo ist das GRAB." ,schrie Malachai, der Gutsherr zuckte zusammen.
Er zeigte nur hinaus.
Malachai packte ihm am Kragen und sie stampften in den Regen. Die Blitze zuckten nun vermehrt und liessen den Hof für wenige Sekunden hell erleuchten. Dert Gutsherr führte Malachai, sie mussten nicht weit gehen. Er deutete auf eine Stelle, Malachai drückte ihm eine Schaufel in die Hand, die an einer Wand zu einer Scheune stand und befahl, er soll graben.
Die Erde war vom Wasser aufgeweicht, der Gutsherr, welcher kaum richtig stehen konnte, grub ein nicht sehr tiefes Loch und so fand er schon bald ein kleines Bündel.
Malachai schubbste ihn zur Seite und trat hervor. Er nahm vorsichtig das Bündel, er wusste schon, was darin lag. Seine Hände zitterten, eine Träne lief ihm hinab. Er öffnete es und zuckte kurz zurück.
Der kleine Körper von Inaras Sohn Malus fing schon etwas an zu verwesen. Malachai schloss das Tuch wieder, ging auf die Scheune zu und legte es vorsichtig auf einen Heuballen.
Der Gutsherr zitterte mehr, er machte wieder anstallten zu flüchten. Doch Malachai rammte ihn aus Wut sein Schwert ins rechte Bein. Der Gutsherr schrie auf, Malachai drehte das Schwert schön in der Wunde umher, ehe er es wieder hinaus zog.
Dann packte er den Gutsherren, schleifte ihn über den Matschigen Boden und ging auf sein Pferd zu. Er schmiss Kelos Amarth auf den Boden, dieser schluckte und hustete, da er in einer Matschpfütze landete und Malachai nahm etwas vom bepacktem Pferde hinab. Es war eine kleine Kiste, fein aus Holz geschnitzt wie ein Sarg. Malachai fertigte jenen auf dem Schiffe an, er hoffte, er würde ihn nie gebrauchen, doch er irrte leider.
Er ging zurück zur Scheune, der Gutsherr versuchte,nachdem Malachai einige Schritte entfernt war, das PFerd hinauf zu besteigen. Doch dieses, wohl gewittert welch böse Person ihn zu besteigen versucht, trat nur mit den Hinterhufen auf den Gutsherren ein, sodass er wieder fiel.
Malachai kam wieder, in seinen Armen trug er den Sarg. Er hatte ihn fest verschlossen und band ihn vorsichtig hinten auf das Pferd.
Dann packte er Kelos Amarth am Halse und schleifte ihn ins Haus.
Er schmiss ihn auf den Boden der Eingangdhalle, er wimmerte und zitterte und flehte um Gnade. Doch Malachai hatte den Punkt seiner Wut erreicht, an der er nur noch an eines dachte: Rache.
Er quälte ihn lange. Er tat vieles, was er bei seinem Stiefbruder auch tat. Er nahm seine Feuerschwerter, stah damit in wunden hinein, die dadurch Brandwunden wurden. Er quälte ihn lange, er Gutsherr flehte schon nicht mehr um sein Leben, er bettelte nach dem Tot. Doch der Tot war für Malachai eine Erlösung, keine Bestrafung.
Es ging lange so weiter, das Unwetter war schon ruhiger gewesen und nur in weiter ferne sah man Blitze auflodern.
Der Gutsherr, völlig entstellt am ganzen Körper, überall mit Blut verseht, stöhnte nur leicht, jammerte schwach vor schmerzen und regte sich kaum.
Malachai stand über ihn, sein Schwert in die Hand, drehte er die Klinge, sodass die Spitze auf den Körper von Kelos Amarth zeigte.
Dann stach er langsam und ruhig zu. Der Gutsherr schrie einmal auf, dann verstummte er. Er war tot.
Malachai trat langsam hinaus, es war immer noch dunkel und einige Regentropfen bildeten sich auf seiner Rüstung.
Er bestieg das Pferd, bedacht darauf, dass dem kleinem Sarg nichts passierte, und reitete vom Gutshof des Todes hinab.
Er war fast fertig. Es fehlte nur noch eines.
Er ging zum Kloster, klopfte dort und ein junger Mönch machte auf. Malachai berichtete ihm, dass Kelos Amarth gefoltert worden seie und müsse nun dringend mit dem Klosterführer sprechen. Jener kam herbei geeilt, Malachai berichtete ihm, dass ein Unbekannter den Gutsherren folterte wegen eines vergessenen Sache. Doch der Klosterführer wusste wieso. Er nickte Malachai zu, als jener ihn fragte, ob er ihn begleiten würde zum Gutshof. Er schien Malachai zu vertrauen, wohl nicht vermutend, wer der Mörder war.
Sie kamen nicht weit. In einem nahem Walde hörte man die Schreie in einer Holzhütte, die einen Unterkeller besass. Der Klosterführer war nicht so willenstark wie der Gutsherr, er wollte schnell den Tot, bekam ihn aber nicht und so starb er während der langen Folterungen.
Dann bestieg Malachai sein Pferd und ritt zurück. Zurück in die Heimat, um Inara die Wahrheit über ihren Sohn zu sagen. Um ihr die Gewissheit zu geben, dass er tot ist und das seine Mörder ihre Strafe bekamen.
So ritt er, richtung der Aufgehenden Sonne, zum Hafen um mit dem Schiff nach Gerimor zu reisen.
Die Götter halten ihre Hände über ihre Schützlinge. Mit amüsiertem Blicke scheinen sie die qualen der Menschen zu folgen und sie richten nicht über jene, die wirklich böse sind. Malachai tat es sich zur Aufgabe, jenes versäumnis der unfähigen Götter zu erfüllen. Er war ein Racheengel, so empfand er. Er würde jene Strafen, die anderen Mensche Leid zufügten. Leid, dass seinem Schicksale sehr nahe kommt. Leid, dass Menschen zugefügt wurde, welche für Malachai wie eine Familie waren.
Er war ein Krieger Eisenwarts. Jeder dieser Burg sollte nicht in Furcht leben. Malachai kümmert sich um die anderen, wie auch die anderen sich um ihn kümmern. Nun kann Inara hoffentlich ihren Frieden finden. Vielleicht würden Malachai und Sie es zusammen schaffen.
Er ritt weiter, der selbsternannte Racheengel....
Es war ein prächtiger Mustang, fit und gut genährt. So würde die Reise nicht von zu langer Dauer sein.
Die Gedanken, welch Leid Inara in ihren jungen Jahren ertragen musste, liessen den Zorn von Malachai steigen.
Er würde ihr die Rache bringen, die sie verdient hatte. Er würde vermeiden, das jene reichen und wohlhabenden Leute weiter unter der schützenden Hand ihrer Götter lebten, um mehr Leid hervor zu bringen.
Inara war eine Bewohnerin Eisenwarts, Malachai fühlte sich für sie verantwortlich, fühlte, er müsse sie beschützen. Er wusste nicht genau warum. Vielleicht, weil Inarae seiner Stephanie so ähnlich sah, vielleicht, weil Eisenwart für ihn wie eine Familie ist und für sie auch. Vielleicht aber auch, weil ihre Geschichte vom brutalen Gutsherren die seiner so glich.
Er ritt weiter, der Tag neigte sich den Ende zu, er konnte nur schätzen, wie weit es noch ist und vermutete, er würde zur Abendstund dort ankommen.
Ein großes Gutshaus, so erklärte Inara ihm, es sei kaum zu verfehlen, wenn er Richtung Norden ritt, sehr weit abgelegen und nicht in den Grenzen der großen Städte.
Er musste ab Varuna mit dem Schiff reisen, immer Richtung Norden und so würde er nach Inaras Angaben ihre Heimat erreichen.
Die Schifffahrt dauerte einen halben Tag, ehe sie an einem kleinen Hafen anlegten.
Malachai ritt mit seinem Ross vom Schiff, zwielichte Gestallten blickten ihn an. Er zog seine Maske hoch und setzte sich die Kaputze über, ehe er weiter zog. Es war eine kühle Nacht geworden, die Wolken zogen sich zu und es sah nach Regen aus. Wohl ein Unwetter, doch würde das Malachai nicht aufhalten.
Sein Umhang flatterte wild, vom Winde getragen und die kalte Luft schnitt in die offenen Hautstellen von Malachai. Doch sein Zorn liess ihn erhitzen. Es störte ihn nicht, er würde seinem Ziel folgen, die Rache einholen, die Inara zuteil ist, die sie im mindesten verdient hat und nicht einmal die Götter würden es vermögen, jenen Streiter der Nacht aufzuhalten.
Eine Wegkreuzung, Malachai hielt nicht an, er ritt nach rechts, so wurde es ihm gesagt. Das Gasthaus, dort hielt sich Inara wohl auf während ihrer Flucht. Doch Zeit zum rasten war keine...noch nicht.
Bald ist er da, alles ist so, wie man es ihm sagte. Bisher schien er auf dem richtigen Wege zu sein und tatsächlich, kam er an einer größeren Mauer, dessen Eingang einen Weg zu einem größeren Gutshof preis gab.
Langsam ritt er durch das Tor, den Weg entlang, bis er das größere Gebäude vor sich stehen hatte.
Er stieg ab, die Kaputze tief in sein Gesicht gezogen. Es zuckten plötzlich Blitze und ein starker Regen began.
Er kloppfte 3 mal mit kräftiger Faust gegen die Tür. Man sah durch die dunklen Scheiben ein Licht, das sich auf ihn zu bewegte, ehe ein jüngerer Mann stöhnend die Tür öffnet.Er erschrack kurz, wohl weil hinter Malachai ein Blitz zuckte und er so in einem Unheimlichen Bild stehen musste.
Ehe jener erfragen konnte, was das Anliegen des Vermummten seie, antwortete Malachai nur knapp:
"Kelos Amarth"
"Entschuldigt, aber der Herr des Hauses nächtigt, kommt doch morgen wieder."
"Ist er hier im Hause?"
Der Mann nickte nur und ehe er sich versah, schlug Malachai ihn mit der Faust ins Gesicht. Er sank sofort rücklings bewusstlos zum Boden, Malachai ging über ihn hinweg ins Haus hinein.
Er schaute sich um, das größte Zimmer wird sicher jenes des Hausherren sein.
Er ging geradeaus, auf eine Treppe zu, bestieg sie und schaute sich oben um.
Er hörte einige Stöhngeräusche aus einem Zimmer mit einer riesigen, weißen Flügeltür aus Eiche. Langsamen Schrittes ging er dahin, er dachte sich schon, anklopfen seie sinnlos.
Er hörte eine Frau wimmern, wie sie immer "Nein" und "Bitte nicht" rief, doch die Männerstimme schien nicht darauf einzugehen.
Ehe jener Mann sich versah, sprang die Tür aus den Angeln mit einem Tritt von Malachai. Die Frau schrie beim Blicke des Schwarzvermummten, der Mann sprang nur empört auf. Beide waren nackt und Malachai konnt sich ein lächeln nicht verkneifen.
"Was zur Hölle wollt ihr. Verschwindet, dass ist Hausfriedensbruch."
Malachai trat ein Schritt näher und der Mann auch einen auf ihn zu, wild mit dem Armen fuchtelnt, nachdem er sich eine Decke umgebunden hat.
Malachai holte aus und verpasste ihm einen Schlag ins Gesicht, er fiel Rücklings aufs Bett. Er war fett und es fehlten ihm schon einige Haare auf dem Kopf. Sein Gesicht war schlecht rasiert, denn einige Stoppeln ragten aus seinem Kinn heraus.
Die Frau schrie abermals.
"Geht hinaus, jenes Stück abschaum wird euch zu nichts mehr zwingen."
Der Frau liefen Tränen hinab, es war klar, dass sie wohl eine Hure vom Hafen war, als sie ihre spärliche und kaputte Bekleidung nahm. Sie nickte dennoch einmal dankend, ehe sie hinunter rannte und aus dem Haus hinaus.
Es zuckte abermals ein Blitz,der Hausherr schaute mit blutender Nase zu Malachai hoch.
"Was wollt ihr? Gold? Ist das ein Überfall? Ich habe hier nichts. Also verschwindet."
Wieder lächelte Malachai, ehe er näher trat.
Kelos Amarth schaute nur, er versuchte seine Angst zu verbergen, doch gelang es ihm nicht so gut.
Er versuchte Malachai zu treten, jener packte aber sein Bein und riss ihm vom Bett hinab, trat ihn einmal mit dem Fuß in den Rücken, sodass der Hausherr aufschrie. Dann kniete sich Malachai nieder und flüsterte ihn etwas ins Ohr:
"Inara Tiefenbach. Klingelt es da bei dir du mieses Stück Dreck."
Die Kälte, mit der Malachai sprach, liess Kelos erzittern, ehe er demonstrativ den Kopf schüttelte.
"Ich weiss nicht von wem ihr sprecht. Ich kenne diese Person nicht. Lasst mich nun bitte in Ruhe."
Malachai schlug ihn wieder mit der Faust ins Gesicht, man hörte etwas knacken, es schien die Nase nun gebrochen zu sein.
"Also ich frage noch einmal: Inara Tiefenbach, klingelt es bei euch?"
Eine Träne lief dem Hausherren hinab, ehe er den Kopf hastig nickte.
"Jaaaaa ich kenne sie. Sie war eine Magd bei mir. Verliess mich aber wegen einer anderen Stell..."
Malachai schlug ihn nun mit dem Ellenbogen in den Rücken, der Gutsherr schrie auf.
"Lüg mich nicht an." ,fauchte Malachai.
Das Geschrei des Gutsherren liess wohl die anderen Magden erwachen und eine trat hinein.
Malachai stand auf, sie wich zurück ans Treppengeländer und er stellte sich vor sich. Der Gutsherr ringelte sich auf den Boden, er konnte sich aber vor Schmerz kaum bewegen.
Malachai flüsterte ihr leise etwas ins Ohr, die Magd nickte nur hastig und lief dann wieder weg.
Er selbst drehte sich wieder um und widmete sich seinem Opfer. In den Augen des Gutsherren war die Angst geschrieben, das würde sogar ein Blinder erkennen.
"Habt keine Sorge um eure Magden, ich habe jener gerade gesagt, Sie solle mir eine her bringen, dann dürfen sie ohne Probleme das Gelände verlassen."
Malachai grinste etwas, als er diese Wörter sprach, der Gutsherr schaute ihn nur weiter mit erschrockenem Gesichte an. Er hoffte wohl, es wäre alles nur ein Traum, aus dem jener in wenigen Sekunden erwachen würde.
Malachai kniete sich abermals nieder, packte den Gutsherren an den wenigen Haaren hoch und schaute ihm nun ins Gesicht.
"Inara Tiefenbach" , sagte er nun eindringlicher, seine Stimme war nicht mehr kühl, sondern vor Zorn. "Also was sagt euch jener Name?"
Ehe der Gutsherr antworten kann, kam die Magd wieder herein mit einer anderen jungen Frau. Sie schrie kurz auf, als sie den Gutsherren sah und wollte sofort weg. Wahrscheinlich hat die andere Magd ihr nicht erzählt, warum sie mitkommen sollte.
Malachai stand auf und ehe sie kehrt machen konnte, packte er sie am Arm. Er zog sie an sich heran und schaute ihr in die Augen.
"Sieglind?"
Die Magd nickte nur.
Malachai schubbste sie dann aufs Bett, trat näher und kniete sich neben ihr hin. Sieglind zitterte am ganzen Körper, erwartete sie wohl angesichts des Gutsherren die größten Grausamkeiten. Doch Malachai sprach in ruhigem Tone mit ihr.
"Inara Tiefenbach, sagt euch jener Name etwas?"
Die Magd zögerte erst, als sie dann vorsichtig nickte.
"Nun sagt mir, was..." ,doch ehe Malachai aussprechen konnte, fing Sieglind wie ein Wasserfall zu heulen an und sprach mit schluchzendem Tone.
"Er hat seinen Sohn und seinen Enkel umgebracht. Das Kind von Inara *schluchzt*...ich habe sie verraten, aber....aber ich wollte das doch nicht."
Sie legte das Gesicht in die Hände und sprach weinend weiter.
"Ich liebte Manus, ich wollte ihn haben...aber....aber ich wollte nicht, dass irgend...irgend jemand stirbt...ich wusste nicht..."
Sie schluchzte weiter, Malachai tätschelte ihr leicht auf der Schulter und sprach in ruhigem Tone.
"Ich glaube dir. Du kannst gehen. Deine Worte scheinen ehrlich zu sein."
Die Magd schaute ihn an, immer noch rannten ihr Tränen hinab. Sie könnte gehen, doch entschied sie noch etwas zu sagen.
"Es...es tut mir so leid....seit dem das Geschehen ist....ich kann nicht mehr ruhig schlafen....es.....ist meine Schuld...alles.....bitte....wenn ihr Inara kennt und seht...bitte richtet ihr aus....es....es tut mir leid."
Sie legte ihren Kopf auf Malachais Schulter und weinte, er streifte ihr kurze über den Rücken, flüsterte einige Worte und sie schaute hoch. Sieglind nickte, wischte sich eine Träne aus dem Gesicht und stand auf. Sie trat weiter, in der Höhe vom Gutsherrn schaute sie hinab zu ihm.
"Du Mörder......du MÖRDER."
Sie trat ihn mit aller Kraft in die Rippen und er schrie auf, ehe sie den Raum verliess.
Malachai ging festen Schrittes auf den Gutsherrn zu, kniete sich nieder.
"Du hast mich angelogen."
"Nein....nein....ich wollte....ja ich hatte es vergessen....ich wollte euch die Wahrh....arghhhhhh."
Malachai packte ihm an nacken und schleppte ihn hinaus. Er war ihn die Treppen hinab in die Eingangshalle. Er stampfte sie ebenfalls herunter, seine schwere Eisenrüstung die er trug, polterte bei jedem Schritt lauter. Der Gutsherr versuchte sich über den Boden weg zu schleifen, kam aber nicht weit und Malachai packte ihm am Bein und drehte ihn hinunter.
"Ich hoffe, ihr seit nun ehrlicher zu mir."
Der Gutsherr nickte schnell und hastig.
"Je ehrlicher ihr seit, desto länger ist eure Lebenswahrscheinlichkeit."
Er grinste einmal, ehe er weiter sprach.
"Was hast du mit jenem Kinde getan, deinem Enkel."
Der Gutsherr schaute erschrocken drein, er wusste wohl nicht, was er sagen sollte.
"Ich....ich habe....ein Kloster...da ha....argh...."
Malachai schlug ihn wieder ins Gesicht, der Gutsherr drehte und wendete sich vor Schmerz, während er seine Nase fest hielt.
"Lüg mich nicht an. Also noch einmal. Was hast du mit dem Kind getan."
"ICH HABE DEN BASTARD UMGEBRACHT." , schoss es Kelos Amarth heraus. Er erschrack über diese Worte und zitterte. Malachai lächelte nicht, er sank nur den Kopf. Er hatte Hoffnung, dass das Kind noch leben würde, er es Inara wiederbringen könnte. Jene Hoffnung war zerstört.
"Wo habt ihr ihn Beerdigt."
Der Gutsherr sagte nichts, er zitterte nur.
"Wo ist das GRAB." ,schrie Malachai, der Gutsherr zuckte zusammen.
Er zeigte nur hinaus.
Malachai packte ihm am Kragen und sie stampften in den Regen. Die Blitze zuckten nun vermehrt und liessen den Hof für wenige Sekunden hell erleuchten. Dert Gutsherr führte Malachai, sie mussten nicht weit gehen. Er deutete auf eine Stelle, Malachai drückte ihm eine Schaufel in die Hand, die an einer Wand zu einer Scheune stand und befahl, er soll graben.
Die Erde war vom Wasser aufgeweicht, der Gutsherr, welcher kaum richtig stehen konnte, grub ein nicht sehr tiefes Loch und so fand er schon bald ein kleines Bündel.
Malachai schubbste ihn zur Seite und trat hervor. Er nahm vorsichtig das Bündel, er wusste schon, was darin lag. Seine Hände zitterten, eine Träne lief ihm hinab. Er öffnete es und zuckte kurz zurück.
Der kleine Körper von Inaras Sohn Malus fing schon etwas an zu verwesen. Malachai schloss das Tuch wieder, ging auf die Scheune zu und legte es vorsichtig auf einen Heuballen.
Der Gutsherr zitterte mehr, er machte wieder anstallten zu flüchten. Doch Malachai rammte ihn aus Wut sein Schwert ins rechte Bein. Der Gutsherr schrie auf, Malachai drehte das Schwert schön in der Wunde umher, ehe er es wieder hinaus zog.
Dann packte er den Gutsherren, schleifte ihn über den Matschigen Boden und ging auf sein Pferd zu. Er schmiss Kelos Amarth auf den Boden, dieser schluckte und hustete, da er in einer Matschpfütze landete und Malachai nahm etwas vom bepacktem Pferde hinab. Es war eine kleine Kiste, fein aus Holz geschnitzt wie ein Sarg. Malachai fertigte jenen auf dem Schiffe an, er hoffte, er würde ihn nie gebrauchen, doch er irrte leider.
Er ging zurück zur Scheune, der Gutsherr versuchte,nachdem Malachai einige Schritte entfernt war, das PFerd hinauf zu besteigen. Doch dieses, wohl gewittert welch böse Person ihn zu besteigen versucht, trat nur mit den Hinterhufen auf den Gutsherren ein, sodass er wieder fiel.
Malachai kam wieder, in seinen Armen trug er den Sarg. Er hatte ihn fest verschlossen und band ihn vorsichtig hinten auf das Pferd.
Dann packte er Kelos Amarth am Halse und schleifte ihn ins Haus.
Er schmiss ihn auf den Boden der Eingangdhalle, er wimmerte und zitterte und flehte um Gnade. Doch Malachai hatte den Punkt seiner Wut erreicht, an der er nur noch an eines dachte: Rache.
Er quälte ihn lange. Er tat vieles, was er bei seinem Stiefbruder auch tat. Er nahm seine Feuerschwerter, stah damit in wunden hinein, die dadurch Brandwunden wurden. Er quälte ihn lange, er Gutsherr flehte schon nicht mehr um sein Leben, er bettelte nach dem Tot. Doch der Tot war für Malachai eine Erlösung, keine Bestrafung.
Es ging lange so weiter, das Unwetter war schon ruhiger gewesen und nur in weiter ferne sah man Blitze auflodern.
Der Gutsherr, völlig entstellt am ganzen Körper, überall mit Blut verseht, stöhnte nur leicht, jammerte schwach vor schmerzen und regte sich kaum.
Malachai stand über ihn, sein Schwert in die Hand, drehte er die Klinge, sodass die Spitze auf den Körper von Kelos Amarth zeigte.
Dann stach er langsam und ruhig zu. Der Gutsherr schrie einmal auf, dann verstummte er. Er war tot.
Malachai trat langsam hinaus, es war immer noch dunkel und einige Regentropfen bildeten sich auf seiner Rüstung.
Er bestieg das Pferd, bedacht darauf, dass dem kleinem Sarg nichts passierte, und reitete vom Gutshof des Todes hinab.
Er war fast fertig. Es fehlte nur noch eines.
Er ging zum Kloster, klopfte dort und ein junger Mönch machte auf. Malachai berichtete ihm, dass Kelos Amarth gefoltert worden seie und müsse nun dringend mit dem Klosterführer sprechen. Jener kam herbei geeilt, Malachai berichtete ihm, dass ein Unbekannter den Gutsherren folterte wegen eines vergessenen Sache. Doch der Klosterführer wusste wieso. Er nickte Malachai zu, als jener ihn fragte, ob er ihn begleiten würde zum Gutshof. Er schien Malachai zu vertrauen, wohl nicht vermutend, wer der Mörder war.
Sie kamen nicht weit. In einem nahem Walde hörte man die Schreie in einer Holzhütte, die einen Unterkeller besass. Der Klosterführer war nicht so willenstark wie der Gutsherr, er wollte schnell den Tot, bekam ihn aber nicht und so starb er während der langen Folterungen.
Dann bestieg Malachai sein Pferd und ritt zurück. Zurück in die Heimat, um Inara die Wahrheit über ihren Sohn zu sagen. Um ihr die Gewissheit zu geben, dass er tot ist und das seine Mörder ihre Strafe bekamen.
So ritt er, richtung der Aufgehenden Sonne, zum Hafen um mit dem Schiff nach Gerimor zu reisen.
Die Götter halten ihre Hände über ihre Schützlinge. Mit amüsiertem Blicke scheinen sie die qualen der Menschen zu folgen und sie richten nicht über jene, die wirklich böse sind. Malachai tat es sich zur Aufgabe, jenes versäumnis der unfähigen Götter zu erfüllen. Er war ein Racheengel, so empfand er. Er würde jene Strafen, die anderen Mensche Leid zufügten. Leid, dass seinem Schicksale sehr nahe kommt. Leid, dass Menschen zugefügt wurde, welche für Malachai wie eine Familie waren.
Er war ein Krieger Eisenwarts. Jeder dieser Burg sollte nicht in Furcht leben. Malachai kümmert sich um die anderen, wie auch die anderen sich um ihn kümmern. Nun kann Inara hoffentlich ihren Frieden finden. Vielleicht würden Malachai und Sie es zusammen schaffen.
Er ritt weiter, der selbsternannte Racheengel....
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
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Sari´Lu
Wie immer verlief der Tag von Sari'lu sehr ruhig, ihre gebete im Tempel Alatars sprechend und ihre Tägliche Zeremonie im einklang mit der ruhe die sie umhüllte. Des Friedens den sie durch den Weg ihrer Famile fand und den gedanken und willen der Amarth´s in sich tragend. Jedoch wurde diese Stille gebrochen, ein zerlumptes Kind - mit von Regen aufgeweichten Kleidern betrat den Tempel. Sari'lu kannte dieses Kind. Fast ebenso wie Luzcilla im dunklen Keller aufwachsend - um des Familien willens.
Es gab nur ein paar wenige Worte von sich bis es schwach und mager nur noch den Tode fand vor Sari´s augen.
Inara Tiefenbach, ein dunkler Mann hat Papa getötet.
Tränen waren zu hauf auf ihren Wangen zu finden, mit einem sanften handstreich schloss Sari die Augen des jungen Kindes. Es war ein Mädchen. Es sollte eine Kriegerin werden wie es Luzcilla ist, gar Ciesa war. Ruhig und besonnen auf den Knieen verweilend betrachtete sie noch eine weile den Leblosen Körper bis sie jenen zum Altar trug und mit kräftiger Zorniger Stimme gen den wahrhaftigen Sprach. Dabei langsam den Körper des Kindes vor sich hinlegend.
Oh warhaftiger, helfe mir die Wahrheit ueber diesen Mann zu erfahren.
Gebe mir die Kraft ihn zu finden und für seine Tat rache zu üben.
Mögen die Amarth mit Schmutz dein Haupt befleckt haben,
gar so etwas verdient haben.
Jedoch nicht von einem Fremden, nicht von einem ungläubigen.
Mögen die Heiligen Krieger unserer Familie jenen aufsuchen
und sie deinem Gericht vorlegen dürfen.
Ihn mit qualen belegen, dein Licht ihm zeigen und besserem bekehren.
Möge die Familie, das Blut des Zorns, den Stolz der Krieger aufrecht erhalten und in deinem Namen verurteilen!
Kurz flackerten die Fackeln auf, stark fing es an zu leuchten und Sari schnitt mit einem kurzen und kräftigen ruck in die Kehle des Mädchens.
Möge dieses Blut zur anerkennung des hochwürdigen,
als beweis unserer Treue und unserer Ehre den Weg
in dein Reich finden.
In ruhe und frieden mit unseren Ahnen dein Antlitz finden!
Einige stunden ließ Sari das Kind noch ausbluten, ausgemärgelt und schier blass wie es war lag es vor dem Altar. Sari weiter betend verweilte sie bis es aufhörte. Nur noch restliches Blut, blieb dort am Boden kleben bis es austrocknete und nur noch eine rote lache hinter ließ.
Anschließend begrub sie es bei den toten Bäumen unweit des Donnerholmtunnels. Nur noch ein Berg von dreck sowie das skalp des kleinen Mädchens war zu erkennen
Es gab nur ein paar wenige Worte von sich bis es schwach und mager nur noch den Tode fand vor Sari´s augen.
Inara Tiefenbach, ein dunkler Mann hat Papa getötet.
Tränen waren zu hauf auf ihren Wangen zu finden, mit einem sanften handstreich schloss Sari die Augen des jungen Kindes. Es war ein Mädchen. Es sollte eine Kriegerin werden wie es Luzcilla ist, gar Ciesa war. Ruhig und besonnen auf den Knieen verweilend betrachtete sie noch eine weile den Leblosen Körper bis sie jenen zum Altar trug und mit kräftiger Zorniger Stimme gen den wahrhaftigen Sprach. Dabei langsam den Körper des Kindes vor sich hinlegend.
Oh warhaftiger, helfe mir die Wahrheit ueber diesen Mann zu erfahren.
Gebe mir die Kraft ihn zu finden und für seine Tat rache zu üben.
Mögen die Amarth mit Schmutz dein Haupt befleckt haben,
gar so etwas verdient haben.
Jedoch nicht von einem Fremden, nicht von einem ungläubigen.
Mögen die Heiligen Krieger unserer Familie jenen aufsuchen
und sie deinem Gericht vorlegen dürfen.
Ihn mit qualen belegen, dein Licht ihm zeigen und besserem bekehren.
Möge die Familie, das Blut des Zorns, den Stolz der Krieger aufrecht erhalten und in deinem Namen verurteilen!
Kurz flackerten die Fackeln auf, stark fing es an zu leuchten und Sari schnitt mit einem kurzen und kräftigen ruck in die Kehle des Mädchens.
Möge dieses Blut zur anerkennung des hochwürdigen,
als beweis unserer Treue und unserer Ehre den Weg
in dein Reich finden.
In ruhe und frieden mit unseren Ahnen dein Antlitz finden!
Einige stunden ließ Sari das Kind noch ausbluten, ausgemärgelt und schier blass wie es war lag es vor dem Altar. Sari weiter betend verweilte sie bis es aufhörte. Nur noch restliches Blut, blieb dort am Boden kleben bis es austrocknete und nur noch eine rote lache hinter ließ.
Anschließend begrub sie es bei den toten Bäumen unweit des Donnerholmtunnels. Nur noch ein Berg von dreck sowie das skalp des kleinen Mädchens war zu erkennen
Zuletzt geändert von Sari´Lu am Mittwoch 5. Juli 2006, 15:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Sari´Lu
Nach all der aufregung, all diesen unvergesslichen Bildern die sich Sari anboten ging sie wieder zurueck zum Tempel. Dort wollte sie weiter ihre gebete durchführen und ein schrieb durch die Landen aushängen. Auf jenen geschrieben steht:
Hochgeschätzte Bürger Gerimors,
vor nicht all zu langer Zeit fand ein Mord statt. Jenner soll nicht ungesühnt geschehen sein. Ein edler mann unserer Familie und Bruder unseres Vaters.
Möge ein Mord an den Amarths nicht ungesühnt sein, sowie das Kind. Das den tod durch verlassenheit fand, in meinen Armen durch Hunger und Kälte gestorben. Unschuldig, friedlebend und glücklich wie es war.. möchte ich das dieser Tod nicht ungesühnt bleiben soll.
So erbitte ich um jede Information einer Inara Tiefenbach,
damit wir baldigst die schöne Welt Germirors von einem grausamen Mörder befreien können.
So schickt mir eine Nachricht gen die koordinaten:
270-4689-46
Hochachtungsvoll

Hochgeschätzte Bürger Gerimors,
vor nicht all zu langer Zeit fand ein Mord statt. Jenner soll nicht ungesühnt geschehen sein. Ein edler mann unserer Familie und Bruder unseres Vaters.
Möge ein Mord an den Amarths nicht ungesühnt sein, sowie das Kind. Das den tod durch verlassenheit fand, in meinen Armen durch Hunger und Kälte gestorben. Unschuldig, friedlebend und glücklich wie es war.. möchte ich das dieser Tod nicht ungesühnt bleiben soll.
So erbitte ich um jede Information einer Inara Tiefenbach,
damit wir baldigst die schöne Welt Germirors von einem grausamen Mörder befreien können.
So schickt mir eine Nachricht gen die koordinaten:
270-4689-46
Hochachtungsvoll
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Es lag ein dichter Nebel auf Lamerias als das Schiff den Hafen erreichte.
Malachai ritt vom Bott hinab auf den Steg, in den Armen hielt er den kleinen Sarg, seine Rüstung wie seine Waffe war Blutverschmiert.
Er hatte immer noch seine Kaputze tief ins Gesicht gezogen, seine Maske stösste Frostatem hinaus.
Er ging geradewegs auf das Dorf zu, wo Inara ihren Hof hatte. Sie war schon so früh am Felde zum pflügen.Ihr Haar wurde vom Wind getragen, sie schien trotz des Morgentaues zu schwitzen. Malachai lächelte, als er sie erblickte, wie sie sich bewegte, liess der Nebel einiges vermuten.
Selbst war er für sie, würde sie zu ihm Blicken, nur eine schwarze Gestallt im Nebel, der sich entweder zu oder von ihr bewegte.
Er kam näher, ihre Umrisse wurden klarer so wie auch die seine. Sein lächeln verschwand bei dem Gedanken, was er in der Hand hielt Es war ihr Sohn in einem Sarg. Sie würde sicher weinen und in Trauer zerbrechen, doch da musste sie durch. Sie hatte nun die Gewiss, was geschah, sie weiss, dass die Mörder dieses Säuglings lange qualen erleiden mussten, ehe sie ihren erbettelten Tot bekamen.
Es war sicher kein großer Trost, doch würde sie nun wissen, dass jene Menschen keinen anderen mehr Leid zufügen konnten.
Er trat näher, aus dem Nebel heraus. Sie würde ihn wohl nun erblicken und trotz seiner Vermummung erkennen können. Das Ross, welches er von ihr bekam, galoppierte neben Malachai. Ein Tier, das nun nicht wusste, was geschehen würde.
Nun trat er komplett auf dem Nebel heraus, ging auf sie zu, sie hat sicher schon den Sarg erkannt.
Er würde nicht viel sagen wollen. Ihr nur den Sarg geben, sie vielleicht einmal in den Arm nehmen, dann aber gehen.
Er war seit seinem eigenen Schicksal kein großer Mann der gefühle mehr. Er hat sich für sie gerächt, dass war alles, was er tun konnte. Nur schnell den Sarg geben, dann verschwinden. Nichts erzählen, sie nur wissen lassen, dass Blut vergossen wurde.
Nun war er nur noch ein paar meter von ihr entfernt. Sie hat ihn sicher erkannt. Abwarten, wie sie reagieren würde.
Er spielte den Racheengel, doch keiner musste je nach dem Gemetzel zu einer Frau gehen und ihr ihren toten Sohn überreichen. Keiner...nur Malachai.
Malachai ritt vom Bott hinab auf den Steg, in den Armen hielt er den kleinen Sarg, seine Rüstung wie seine Waffe war Blutverschmiert.
Er hatte immer noch seine Kaputze tief ins Gesicht gezogen, seine Maske stösste Frostatem hinaus.
Er ging geradewegs auf das Dorf zu, wo Inara ihren Hof hatte. Sie war schon so früh am Felde zum pflügen.Ihr Haar wurde vom Wind getragen, sie schien trotz des Morgentaues zu schwitzen. Malachai lächelte, als er sie erblickte, wie sie sich bewegte, liess der Nebel einiges vermuten.
Selbst war er für sie, würde sie zu ihm Blicken, nur eine schwarze Gestallt im Nebel, der sich entweder zu oder von ihr bewegte.
Er kam näher, ihre Umrisse wurden klarer so wie auch die seine. Sein lächeln verschwand bei dem Gedanken, was er in der Hand hielt Es war ihr Sohn in einem Sarg. Sie würde sicher weinen und in Trauer zerbrechen, doch da musste sie durch. Sie hatte nun die Gewiss, was geschah, sie weiss, dass die Mörder dieses Säuglings lange qualen erleiden mussten, ehe sie ihren erbettelten Tot bekamen.
Es war sicher kein großer Trost, doch würde sie nun wissen, dass jene Menschen keinen anderen mehr Leid zufügen konnten.
Er trat näher, aus dem Nebel heraus. Sie würde ihn wohl nun erblicken und trotz seiner Vermummung erkennen können. Das Ross, welches er von ihr bekam, galoppierte neben Malachai. Ein Tier, das nun nicht wusste, was geschehen würde.
Nun trat er komplett auf dem Nebel heraus, ging auf sie zu, sie hat sicher schon den Sarg erkannt.
Er würde nicht viel sagen wollen. Ihr nur den Sarg geben, sie vielleicht einmal in den Arm nehmen, dann aber gehen.
Er war seit seinem eigenen Schicksal kein großer Mann der gefühle mehr. Er hat sich für sie gerächt, dass war alles, was er tun konnte. Nur schnell den Sarg geben, dann verschwinden. Nichts erzählen, sie nur wissen lassen, dass Blut vergossen wurde.
Nun war er nur noch ein paar meter von ihr entfernt. Sie hat ihn sicher erkannt. Abwarten, wie sie reagieren würde.
Er spielte den Racheengel, doch keiner musste je nach dem Gemetzel zu einer Frau gehen und ihr ihren toten Sohn überreichen. Keiner...nur Malachai.
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Inara Schwarzmourne
Inara war wie immer schon vor dem Sonnenaufgang aufgestanden. Sie hatte die Tiere zu füttern und zu versorgen, den Acker zu bestellen und später wollte sie noch ein paar Fische fangen um ein neues Gericht auszuprobieren.
Der morgendliche Nebel stand über Lameriast und sie lockerte gerade die Erde ihres Feldes, als sie eine dunkle Gestalt nahen sah. Sie lächelte kurz auf, als sie sich bewusst wurde, wer es war. Doch sogleich fiel ihr wieder ein, woher er wohl kam und ein kalter Schauer überkam sie.
Sofort lies sie ihr Werkzeug fallen und wurde bleich. Als er näher kam und ihr Blick auf den kleinen Sarg unter seinem Arm fiel, bildete sich ein dicker Klos in ihrem Hals.
Stumm ging sie zum kleinen Tor und öffnete es ihm. Seine Rüstung war blutverschmiert. Schreckliche Bilder krochen in ihre Gedanken, wie er Kelos und den Priester lange quälte, bevor er sie tötete. Doch gleich darauf kam in ihr der Gedanke auf: Sie habe es verdient, nach allem, was sie dir antaten! Er hat dir nur die Gerechtigkeit gebracht, die sie verdient haben!
Ihr Mund verzog sich zu einer schmalen harten Linie und sie sah ihn an. Sein Gesicht war von seiner Maske fast verdeckt, aber sie sah seine kalten harten Augen. Sogleich machte sich das Gefühl des Bedauerns wieder in ihr breit. Wieviel Blut musste er schon an sich kleben haben. Wie viele Leben hatte er wohl schon genommen. Dabei wollte er doch nur glücklich sein mit seiner Liebsten. Ein tiefer Stich machte sich in ihrem Herzen breit. Sie waren sich so ähnlich...
Dann blickte sie wieder auf den kleinen Sarg und streckte die Hände danach aus. Kein Wort kam über ihre Lippen, keine Mine verzog sie.
Als er ihr den Sarg übergab hielt sie ihn für einen Moment einfach nur in den Händen, fast, als wisse sie nicht, was sie damit tun sollte.
Sie hätte nie gedacht, dass sie ihren Sohn noch einmal in den Armen halten würde. Doch da war er, sein kalter lebloser Körper in einem kleinen Holzsarg, in ihren Armen. Sie wehrte sich dagegen, aber die Gedanken an alles, was geschah überfluteten sie förmlich! Wie sie Malon kennen gelernt hatte, die Flucht, das Kloster, die vielen Schläge und Tritte, die Freude, als sie Eltern wurden und immer wieder das Bild seiner leeren Augen, die sie tot anstarrten. Und jetzt war ihr Sohn Manus auch tot...
Ihr war, als hätte man ihr, den Boden unter den Füssen weggezogen und sie merkte, wie sie anfing zu schwanken. Tränen ronnen leise über ihre Wangen und sie klammerte den Sarg an sich. Er war nun alles, was sie hatte. Und mit ihm zusammen sackte sie auf die Knie und begann zu schluchzen. Nichts war ihr geblieben, ausser einem toten Kind....
Der morgendliche Nebel stand über Lameriast und sie lockerte gerade die Erde ihres Feldes, als sie eine dunkle Gestalt nahen sah. Sie lächelte kurz auf, als sie sich bewusst wurde, wer es war. Doch sogleich fiel ihr wieder ein, woher er wohl kam und ein kalter Schauer überkam sie.
Sofort lies sie ihr Werkzeug fallen und wurde bleich. Als er näher kam und ihr Blick auf den kleinen Sarg unter seinem Arm fiel, bildete sich ein dicker Klos in ihrem Hals.
Stumm ging sie zum kleinen Tor und öffnete es ihm. Seine Rüstung war blutverschmiert. Schreckliche Bilder krochen in ihre Gedanken, wie er Kelos und den Priester lange quälte, bevor er sie tötete. Doch gleich darauf kam in ihr der Gedanke auf: Sie habe es verdient, nach allem, was sie dir antaten! Er hat dir nur die Gerechtigkeit gebracht, die sie verdient haben!
Ihr Mund verzog sich zu einer schmalen harten Linie und sie sah ihn an. Sein Gesicht war von seiner Maske fast verdeckt, aber sie sah seine kalten harten Augen. Sogleich machte sich das Gefühl des Bedauerns wieder in ihr breit. Wieviel Blut musste er schon an sich kleben haben. Wie viele Leben hatte er wohl schon genommen. Dabei wollte er doch nur glücklich sein mit seiner Liebsten. Ein tiefer Stich machte sich in ihrem Herzen breit. Sie waren sich so ähnlich...
Dann blickte sie wieder auf den kleinen Sarg und streckte die Hände danach aus. Kein Wort kam über ihre Lippen, keine Mine verzog sie.
Als er ihr den Sarg übergab hielt sie ihn für einen Moment einfach nur in den Händen, fast, als wisse sie nicht, was sie damit tun sollte.
Sie hätte nie gedacht, dass sie ihren Sohn noch einmal in den Armen halten würde. Doch da war er, sein kalter lebloser Körper in einem kleinen Holzsarg, in ihren Armen. Sie wehrte sich dagegen, aber die Gedanken an alles, was geschah überfluteten sie förmlich! Wie sie Malon kennen gelernt hatte, die Flucht, das Kloster, die vielen Schläge und Tritte, die Freude, als sie Eltern wurden und immer wieder das Bild seiner leeren Augen, die sie tot anstarrten. Und jetzt war ihr Sohn Manus auch tot...
Ihr war, als hätte man ihr, den Boden unter den Füssen weggezogen und sie merkte, wie sie anfing zu schwanken. Tränen ronnen leise über ihre Wangen und sie klammerte den Sarg an sich. Er war nun alles, was sie hatte. Und mit ihm zusammen sackte sie auf die Knie und begann zu schluchzen. Nichts war ihr geblieben, ausser einem toten Kind....
- Malachai Schwarzmourne
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Malachai sah sie, wie sie am Boden kniete und weinte. Er wollte sich umdrehen, sie alleine lassen. Er hat alles getan, was er tun konnte.
Er rächte sich für sie, er gab ihr ihren Sohn wieder. Er dachte, er hätte alles getan. Fast alles.
Soviel Blut klebte an ihm und seinem Schwerte, er mordete, er quälte, doch eines tat er nicht. Er stand ihr bei.
Zwischen all der Wut und der Rache vergass Malachai völlig, dass es auch Trost sein kann, jemanden einfach in den Arm zu nehmen, jener Person in Zeiten der Not beizustehen. Er liess immer die Waffen für sich sprechen, doch an die Nähe anderer Menschen hatte er nie gedacht. Wohl, weil er seine Probleme alleine zu lösen wusste, dennoch den Schmerz nicht zu verdrängen vermochte, so sehr er auch wollte.
Er trat einen Schritt auf sie zu, kniete sich nieder und zögerte kurz.
Es war ihm doch so fremd, Gefühle nach langer Zeit zu zeigen. Für jemanden da zu sein, der seine Geschichte erzählt ist es eine Sache, deren Hand zu nehmen, aber für eine Frau, die ihr totes Kind in den Arm hielt, etwas anderes.
Malachai zögerte weiter, seine Arme wollten sie umarmen, ihr zeigen, dass er weiss, was sie fühlte, wie es ist, den toten und kalten Körper eines geliebten Menschen im Arme zu halten.
Seine Augen waren immer noch kalt, doch sein Herz erwärmte sich, je länger er Inara da mit ihrem Schmerz sah.
Er wollte ihr helfen, er konnte nun nichts anderes tun.
Er nahm sie vorsichtig in den Arm, der Sarg zwischen ihnen und streifte ihr sanft mit den Händen über den Hinterkopf.
Er wusste nun nicht, was geschehen wird, ob es trost für Inara war oder nicht. Er wollte einfach nur für sie da sein.
Er empfand, dass ihre Verbindung über Eisenwart hinaus ginge. Beide das ähnliche Schicksal ertragend, etwas, was viele Menschen nie erlebt haben und wohl nicht erleben werden.
Er will ihr einfach Trost und Frieden geben.
Er rächte sich für sie, er gab ihr ihren Sohn wieder. Er dachte, er hätte alles getan. Fast alles.
Soviel Blut klebte an ihm und seinem Schwerte, er mordete, er quälte, doch eines tat er nicht. Er stand ihr bei.
Zwischen all der Wut und der Rache vergass Malachai völlig, dass es auch Trost sein kann, jemanden einfach in den Arm zu nehmen, jener Person in Zeiten der Not beizustehen. Er liess immer die Waffen für sich sprechen, doch an die Nähe anderer Menschen hatte er nie gedacht. Wohl, weil er seine Probleme alleine zu lösen wusste, dennoch den Schmerz nicht zu verdrängen vermochte, so sehr er auch wollte.
Er trat einen Schritt auf sie zu, kniete sich nieder und zögerte kurz.
Es war ihm doch so fremd, Gefühle nach langer Zeit zu zeigen. Für jemanden da zu sein, der seine Geschichte erzählt ist es eine Sache, deren Hand zu nehmen, aber für eine Frau, die ihr totes Kind in den Arm hielt, etwas anderes.
Malachai zögerte weiter, seine Arme wollten sie umarmen, ihr zeigen, dass er weiss, was sie fühlte, wie es ist, den toten und kalten Körper eines geliebten Menschen im Arme zu halten.
Seine Augen waren immer noch kalt, doch sein Herz erwärmte sich, je länger er Inara da mit ihrem Schmerz sah.
Er wollte ihr helfen, er konnte nun nichts anderes tun.
Er nahm sie vorsichtig in den Arm, der Sarg zwischen ihnen und streifte ihr sanft mit den Händen über den Hinterkopf.
Er wusste nun nicht, was geschehen wird, ob es trost für Inara war oder nicht. Er wollte einfach nur für sie da sein.
Er empfand, dass ihre Verbindung über Eisenwart hinaus ginge. Beide das ähnliche Schicksal ertragend, etwas, was viele Menschen nie erlebt haben und wohl nicht erleben werden.
Er will ihr einfach Trost und Frieden geben.
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Inara Schwarzmourne
Vorsichtig legte sie den Sarg zur Seite und drückte sich dann fest an ihn und schluchzte immer weiter.
Ihr war, als hätte seine Umarmung einen Damm gelöst und aller Schmerz floss nun einfach aus ihr hinaus.
Es fühlte sich so gut an, in seiner Umarmung einfach los zu lassen. Sie spürte eine tiefe Verbundenheit zu ihm.
Leise flüsterte sie "ich danke dir" und versuchte ihn kurz zu drücken, was sein Rüstung aber erschwerte.
Langsam und nach schier unendlicher Zeit versiegten ihre Tränen dann endlich und sie wurde wieder ruhiger.
Sie atmete tief ein und lächelte ihn für einen Moment scheu an.
"Hast du eine Schaufel? Ich würde ihn gern in der Nähe der Burg begraben!"
Die Burg war die einzige Familie, die sie nun noch hatte. Sie fühlte, wie sich langsam Frieden in ihr ausbreitete. Wenn sie ihren Sohn begraben hatte, konnte sie endlich anfangen, ihre Vergangenheit abzuschliesen.
Sie wollte hier ein neues Leben anfangen, einfach nur zufrieden leben, mit ihrer neuen Familie. Und vielleicht würde sie eines fernen Tages ja auch wieder für sich das Glück finden.
Ihr war, als hätte seine Umarmung einen Damm gelöst und aller Schmerz floss nun einfach aus ihr hinaus.
Es fühlte sich so gut an, in seiner Umarmung einfach los zu lassen. Sie spürte eine tiefe Verbundenheit zu ihm.
Leise flüsterte sie "ich danke dir" und versuchte ihn kurz zu drücken, was sein Rüstung aber erschwerte.
Langsam und nach schier unendlicher Zeit versiegten ihre Tränen dann endlich und sie wurde wieder ruhiger.
Sie atmete tief ein und lächelte ihn für einen Moment scheu an.
"Hast du eine Schaufel? Ich würde ihn gern in der Nähe der Burg begraben!"
Die Burg war die einzige Familie, die sie nun noch hatte. Sie fühlte, wie sich langsam Frieden in ihr ausbreitete. Wenn sie ihren Sohn begraben hatte, konnte sie endlich anfangen, ihre Vergangenheit abzuschliesen.
Sie wollte hier ein neues Leben anfangen, einfach nur zufrieden leben, mit ihrer neuen Familie. Und vielleicht würde sie eines fernen Tages ja auch wieder für sich das Glück finden.
- Malachai Schwarzmourne
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- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Malachai schaute ihr ins Gesicht.
Es gab ihm selber ein sichtlich gutes Gefühl, in diesem Moment für sie dagewesen zu sein. Er erkannte nun, welch Möglichkeiten es gibt, schreckliche Dinge zu verkraften und zu vergessen.
Er mag immer noch Kalt wirken angesichts jener Taten, die er die letzten Tage vollbracht hat, aber sein Herz rührte sich mehr als den je.
Er stand auf, reichte ihr seine Hand und half ihr hoch. Vorsichtig nahm er den Sarg und deutete auf die Schaufel, die am Pferd angebunden war, welches ihm begleitete.
"Das du ihn an der burg begraben willst, finde ich gut." , sagt er in leisem Tone.
"Dort wird er den Schutz und den Frieden finden, den er schon seit langem verdient hat."
Dann steht er dort wartend, ob Inara nun den Weg zur Burg antritt und er würde ihr folgen, mit das Begräbnis beteiligen und weiter ihr beistehen, bis das Kapitel dieser Lebensgeschichte ihr Ende findet.
Es gab ihm selber ein sichtlich gutes Gefühl, in diesem Moment für sie dagewesen zu sein. Er erkannte nun, welch Möglichkeiten es gibt, schreckliche Dinge zu verkraften und zu vergessen.
Er mag immer noch Kalt wirken angesichts jener Taten, die er die letzten Tage vollbracht hat, aber sein Herz rührte sich mehr als den je.
Er stand auf, reichte ihr seine Hand und half ihr hoch. Vorsichtig nahm er den Sarg und deutete auf die Schaufel, die am Pferd angebunden war, welches ihm begleitete.
"Das du ihn an der burg begraben willst, finde ich gut." , sagt er in leisem Tone.
"Dort wird er den Schutz und den Frieden finden, den er schon seit langem verdient hat."
Dann steht er dort wartend, ob Inara nun den Weg zur Burg antritt und er würde ihr folgen, mit das Begräbnis beteiligen und weiter ihr beistehen, bis das Kapitel dieser Lebensgeschichte ihr Ende findet.
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Inara Schwarzmourne
Sie nickte nur, bei seinen Worten. Auch sie dachte so.
Eisenwart war nun ihr zuhause, ihre Familie. Hier sollte er seine Ruhe finden und den selben Frieden, den sie nun langsam erlangen würde.
Langsam verliesen sie so den Hof und machten sich auf zur Baustelle. Dort im umliegenden Wald an einer schönen alten Weide wollte sie sein Grab haben zwischen den Wurzeln.
Malachai würde ihr sicher helfen eine kleine Grube auszuheben und sie wollte einen Kranz aus Blumen flechten und dann auf die Stelle legen.
Als die Arbeit getan war stand sie nur still vor dem Grab und hing ihren Gedanken nach. Sie war froh, dass er bei ihr war.
"Ich danke dir, dass du mir beistehst. Ich wüsste nicht, ob ich das ohne dich geschafft hätte!" Und so er es zuliese würde sie ihren Kopf an ihn lehnen.
Eisenwart war nun ihr zuhause, ihre Familie. Hier sollte er seine Ruhe finden und den selben Frieden, den sie nun langsam erlangen würde.
Langsam verliesen sie so den Hof und machten sich auf zur Baustelle. Dort im umliegenden Wald an einer schönen alten Weide wollte sie sein Grab haben zwischen den Wurzeln.
Malachai würde ihr sicher helfen eine kleine Grube auszuheben und sie wollte einen Kranz aus Blumen flechten und dann auf die Stelle legen.
Als die Arbeit getan war stand sie nur still vor dem Grab und hing ihren Gedanken nach. Sie war froh, dass er bei ihr war.
"Ich danke dir, dass du mir beistehst. Ich wüsste nicht, ob ich das ohne dich geschafft hätte!" Und so er es zuliese würde sie ihren Kopf an ihn lehnen.
- Malachai Schwarzmourne
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- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
"Du gehörst zur Familie wie ich" ,sagte er leise und liess ihren Kopf an ihn lehnen. Er selbst nahm seinen Arm und umarmte sie dabei, während er auf das Grab schaute.
Er hatte ein tiefes Loch geschaufelt, es danach wieder verschlossen und die lockere Erde fest darauf gebracht.
Nun war für Inara jenes Kapitel zu ende. Sie wusste, wohin sie nun gehörte und wer für sie da war. Ein Band würde sich zwischen den beiden bilden, jene, deren Geschichte sich doch so ähnelten und jenes Band würde von Tag zu Tag schwerer zu zerreissen sein.
Sie würden für und miteinander da sein, jeder auf den anderen acht geben und niemand alleine gelassen.
So ist der Sinn von Eisenwart, so sind die Menschen dieser Gruppe.
Er hatte ein tiefes Loch geschaufelt, es danach wieder verschlossen und die lockere Erde fest darauf gebracht.
Nun war für Inara jenes Kapitel zu ende. Sie wusste, wohin sie nun gehörte und wer für sie da war. Ein Band würde sich zwischen den beiden bilden, jene, deren Geschichte sich doch so ähnelten und jenes Band würde von Tag zu Tag schwerer zu zerreissen sein.
Sie würden für und miteinander da sein, jeder auf den anderen acht geben und niemand alleine gelassen.
So ist der Sinn von Eisenwart, so sind die Menschen dieser Gruppe.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
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Sari´Lu
Wenn auch ruhig und besonnen wirkend, ging sie voller Zorn in ihren Gedanken von Haus zu haus. Diese Stadt sollte wieder das werden was sie war, ihre Familie würde hoffentlich wieder jenen glanz erhalten den sie hatte bevor all diese Missgeschicke von Ketzerischen gestalten diesen versauerten.
Es war für sie an ihr ob es wieder das alte ansehen erreichen würde oder doch dem Tiefen abgrund gelten würde.
Jedes Haus würde sie um Rat fragen, jeden Tag und jede Nacht spazierte sie vermummt und in ihrer doch dunklen Kleidung durch die Landen.
Baldigst, so hoffte sie würde sie mit Sicherheit jene Frau kennen lernen.
Inara Tiefenbach,
so du dich in deiner Sicherheit wiegst werde ich stetig hinter dir her sein.
Es soll der Mann gefunden werden der unsere Familie schändete, dieses
Kind auf dem gewissen hat und ich schwöre bei dem wahrhaftigen es wird ein gerechtes Urteil ueber hin verhongen werden.
Anbei hatte sie ihr Rapier, von nun an kein gewöhnliches. Nein es war ein Preces Alataris und scheinbar sollte jenes seine erste bewährungsprobe bekommen.
Es war für sie an ihr ob es wieder das alte ansehen erreichen würde oder doch dem Tiefen abgrund gelten würde.
Jedes Haus würde sie um Rat fragen, jeden Tag und jede Nacht spazierte sie vermummt und in ihrer doch dunklen Kleidung durch die Landen.
Baldigst, so hoffte sie würde sie mit Sicherheit jene Frau kennen lernen.
Inara Tiefenbach,
so du dich in deiner Sicherheit wiegst werde ich stetig hinter dir her sein.
Es soll der Mann gefunden werden der unsere Familie schändete, dieses
Kind auf dem gewissen hat und ich schwöre bei dem wahrhaftigen es wird ein gerechtes Urteil ueber hin verhongen werden.
Anbei hatte sie ihr Rapier, von nun an kein gewöhnliches. Nein es war ein Preces Alataris und scheinbar sollte jenes seine erste bewährungsprobe bekommen.
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Sari´Lu
Nicht lange hatte sie auf Nachrichten einiger Verwandte warten müssen, ihr großonkel selbst hatte ihr Informationen gegeben das sie auf den Landen Lameriasts verweilen würde. Baldigst würde sie sich auf machen um sich ein Bild dieser Frau machen zu können.
Wahrhaftiger, weiser und allwissender.
Schenke mir die Kraft, den Mut und den Schutz deiner.
Auf das sich das gerechte Urteil baldigst ueber den dunklen Mann herab beschwören kann.
Wahrhaftiger, weiser und allwissender.
Schenke mir die Kraft, den Mut und den Schutz deiner.
Auf das sich das gerechte Urteil baldigst ueber den dunklen Mann herab beschwören kann.
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Sari´Lu
Ihre Zeit war gekommen und der Tetrarch selbst, ließ sie ihren Gedanken anchgehen. Sie wollte gerechtigkeit finden, gerechtigkeit fuer einen grausamen Mord an ihrem Verwandten. Nein sie würde niemals ruhen bis sie den Täter kennen würde, sie würde so lange hinter her laufen bis sie ihn eingeholt hat. Erst dann würde sie ueber eine Strafe nachdenken, wie diese jedoch aussehen würde weiss noch keiner.
So packte sie ein paar wenige dinge ein, das meiste jedoch war Trinkwasser davon und ein paar warme sachen welche sie mit sich mit trug falls es stürmig oder kalt werden würde.
Die See war rau und mit jedem rudern des Schiffes wurde ihr Gebet der heilen Ankunft stärker. Alatar selbst würde sie bestimmt Schützen und sicher in Lameriast ankommen lassen.
So packte sie ein paar wenige dinge ein, das meiste jedoch war Trinkwasser davon und ein paar warme sachen welche sie mit sich mit trug falls es stürmig oder kalt werden würde.
Die See war rau und mit jedem rudern des Schiffes wurde ihr Gebet der heilen Ankunft stärker. Alatar selbst würde sie bestimmt Schützen und sicher in Lameriast ankommen lassen.
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Sari´Lu
Die See war rau, jeder Tag verging nicht ohne einen einzigen Sturm. Von ruhe konnte man nicht
sprechen, nein es war anstrengend und dennoch blieben ihre gebete an den wahrhaftigen nicht aus.
Das Schiff schaukelte unendwegt im starken gewässer gen Lameriast und Sari war sich ihrer Reise
noch immer bewusst. Sie freute sich regelrecht darauf auf jene zu treffen welche ihr mit Sicherheit den
Weg zum Mörder weisen konnte. Einige Briefe entsand Sari gen das Land von welchem sie kam,
in der Hoffnung das alle Familienmitglieder davon erfahren würden. Hudgarr war es der sich anbot und
auf Tante Luzcilla wartete sie ebenfalls, ständig ein Pergament in der Hand - der Familienstammbaum.
Das Blut reichte tief in alte Zeiten und jeher gedachte man an den einzig wahren und richtigen für die
Familie. Doch musste man erkennen wie es immer wieder Feinde an schwemmte. Tote mussten
her und auch die eigene Familie blieb davon nicht geschützt. So gedenkt sie noch ein einziges mal
auf dieser Reise an all jene welche fuer ihre Familie gestorben sind. Der Tod war ein weg ins
Domezil, das Paradies des großen erhabenen. So würde keiner sich davor streuben und mit allem
was man hatte ihrem Weg nachgehen. Ob Tod oder Lebendig, das war egal. Doch immer mit der
Sicherheit zurueck zu kehren, im Innern lebte jeder einzelne ihrer Ahnen in den Knochen, Muskeln
gar in den Waffen um mit Weisheit und Wissen eine überdurchschnittliche Macht darzustellen.
Land! Laaand in Sicht!
Sari blickte auf, kaum hatte sie diese Worte ergriffen stieg sie auf an Deck und blickte auf das
für sie noch geheimnissvolle Land.
Irgend wo dort bist du und bald wirst du mehr Amarths kennen lernen als dir Lieb ist!
sprechen, nein es war anstrengend und dennoch blieben ihre gebete an den wahrhaftigen nicht aus.
Das Schiff schaukelte unendwegt im starken gewässer gen Lameriast und Sari war sich ihrer Reise
noch immer bewusst. Sie freute sich regelrecht darauf auf jene zu treffen welche ihr mit Sicherheit den
Weg zum Mörder weisen konnte. Einige Briefe entsand Sari gen das Land von welchem sie kam,
in der Hoffnung das alle Familienmitglieder davon erfahren würden. Hudgarr war es der sich anbot und
auf Tante Luzcilla wartete sie ebenfalls, ständig ein Pergament in der Hand - der Familienstammbaum.
Das Blut reichte tief in alte Zeiten und jeher gedachte man an den einzig wahren und richtigen für die
Familie. Doch musste man erkennen wie es immer wieder Feinde an schwemmte. Tote mussten
her und auch die eigene Familie blieb davon nicht geschützt. So gedenkt sie noch ein einziges mal
auf dieser Reise an all jene welche fuer ihre Familie gestorben sind. Der Tod war ein weg ins
Domezil, das Paradies des großen erhabenen. So würde keiner sich davor streuben und mit allem
was man hatte ihrem Weg nachgehen. Ob Tod oder Lebendig, das war egal. Doch immer mit der
Sicherheit zurueck zu kehren, im Innern lebte jeder einzelne ihrer Ahnen in den Knochen, Muskeln
gar in den Waffen um mit Weisheit und Wissen eine überdurchschnittliche Macht darzustellen.
Land! Laaand in Sicht!
Sari blickte auf, kaum hatte sie diese Worte ergriffen stieg sie auf an Deck und blickte auf das
für sie noch geheimnissvolle Land.
Irgend wo dort bist du und bald wirst du mehr Amarths kennen lernen als dir Lieb ist!
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Malachai kam wieder nach seiner Reise und die Freude auf seine Liebste war betrübt, als er hörte, was geschah.
Die Familie Amarth suchten Sie auf, sie schienen Sie zu demütigen und zu verspotten, wollten einen Namen hören und drohten ihr.
Sie sagten zudem, dass Inara kein freier Mensch wäre und Sie immer noch als Sklavin der Amarths stehen müsste.
Mehr brauchte Malachai nicht zu wissen. Es musste zu Ende gehen, selbst wenn er sich für Inaras Freiheit eintauschen müsste. Ja selbst, wenn er sich stellen müsste.
Doch soweit, da war sich Malachai sicher, würde es nicht kommen.
Zuviele Mannen wie Frauen und der Schutz der Burg standen ihm bei, es würde sich eine andere Lösung finden.
Die Familie Amarth suchten Sie auf, sie schienen Sie zu demütigen und zu verspotten, wollten einen Namen hören und drohten ihr.
Sie sagten zudem, dass Inara kein freier Mensch wäre und Sie immer noch als Sklavin der Amarths stehen müsste.
Mehr brauchte Malachai nicht zu wissen. Es musste zu Ende gehen, selbst wenn er sich für Inaras Freiheit eintauschen müsste. Ja selbst, wenn er sich stellen müsste.
Doch soweit, da war sich Malachai sicher, würde es nicht kommen.
Zuviele Mannen wie Frauen und der Schutz der Burg standen ihm bei, es würde sich eine andere Lösung finden.