Artefaktbuch der Getwergelyn

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Daz Getwergelyn
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Artefaktbuch der Getwergelyn

Beitrag von Daz Getwergelyn »

Wie so oft sitzt Daz Getwergelyn an seinem steinernen Arbeitstisch im Sippenhaus der Getwergelyn. Vor ihm aufgeschlagen liegt das neu gefertigte Buch, dessen Seiten aus hauchdünn gewalztem Diamanterz gefertigt und mit Ringen aus feinstem Katzengold, dem Sippenerz der Getwergelyn, gebunden sind. Er nimmt seinen hauchfein angespitzten Mithrillstift aus dem Nasenloch des ausgestopften Orkschädels und beginnt, kunstvolle Schriftzeichen in das Metall zu ritzen.

Auf das Deckblatt ritzt er in großen Kapitelrunen, die er anschließend mit einer glitzernden Paste aus Zottelrattenleim und Mithrillstaub auffüllt:

„ARTEFAKTBUCH DER GETWERGELYN“
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Daz Getwergelyn
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Beitrag von Daz Getwergelyn »

„ORAX ET LABORAX“
Tonschild der Runentöpfer


Als die Zeit noch noch jung, aber schon aus dem Gröbsten raus war, begab es sich, dass Orax, der Priester, und Laborax, der Hammerschwinger, gemeinsam in den Wald gingen, um ein Fass Zwergenbier zu heben. Heimlich rollten sie es durch einen Hinterausgang aus Nilzadan, denn sie wollten den köstlichen Gerstensaft mit keinem ihrer Brüder und Schwestern teilen.

Als sie endlich auf der kleinen Lichtung angekommen waren, legen sie sich in das weiche Moos, zapften an, und genossen die golden schimmernde Flüssigkeit in gierigen Zügen.
Cirmias jedoch missfiel dieses eigensinnige Tun und in seiner unendlichen Weisheit beschloss er, ihre Selbstsucht hart zu strafen. Durch seine Allmacht, so besagt die Legende, wandelte er das relativ schwache Bier in relativ starkes: Und es kam, dass die beiden Sünder sich heillos berauschten. Nach einiger Zeit fielen sie in tiefe Ohnmacht.

Dux Orcorum, eine Kreatur von gar erschrecklicher Gestalt, kam schnüffelnd auf die Lichtung. Er hatte die Zwerge gewittert und war ihrer Fährte gefolgt. Er trug sie in seine nahe gelegene Höhle, wo er sie an eine Kette legte, die fest in der Wand verankert war. Er würde sie fressen, so viel war sicher; doch erst wollte er das Fässchen holen: Nach Schmorzwerg in Bier stand ihm der Sinn.

Oh! Wie jämmerlich erwachten die beiden kurz darauf aus ihrem Rausch. Vergeblich zogen sie an der Kette, ungehört verhallten ihre Hilferufe. Bald schon, das war ihnen bewusst, würde das Monstrum zurück sein. In äußerster Verzweiflung besannen sie sich ihres Glaubens und verspürten tiefe Reue für ihr eigennütziges Verhalten; händeringend flehten sie um Cirmias‘ Gnade: Nicht für dieses, sondern für das nächste Leben.

Schlagartig verklärte sich Orax‘ Blick und er begann, wie in Trance zu handeln. Mit dem Blut seiner aufgeschürften Hand malte er den Kopf eines Bären an die glatte Steinwand. Dieser begann im selben Augenblick lebendig zu werden und mit gewaltigem Ausdruck zu sprechen: „Formet einen Schild aus dem Tone des Bodens! Beschreibet ihn mit den Runen eurer Bekehrung!“

Hastig gruben sich Laborax‘ schwielige Hände in den Grund und mit höchster Hingabe formte der Schmied den weichen Teig zu einem tönernen Zwergenschild.

Als er fertig war, legte Orax seinen Zeigefinger an und überzog die Form mit großen Runen innigster Erkenntnis: „Bete, arbeite und teile dein Bier mit allen Kindern des Steins!“
Die Augen des gemalten Bären begannen zu verlaufen und perlten wie zwei blutroten Tränen Richtung Boden. Tief bewegt hielten Orax und Laborax ihre Hände hin und fingen je einen der Tropfen auf. Gemeinsam verstrichen sie den weihevollen Saft auf der rauen Oberfläche des Schildes.

Ein jähes Beben erschütterte die Höhle und feiner Staub rieselte von der Decke, der den Schild bald zur Gänze bedeckte.

Als es ruhig ward, traten sie ehrfürchtig vor die Stelle, an der ihr gemeinschaftliches Werk nun vergraben lag. Keiner von beiden wagte, danach zu greifen. Da rollte ein Fass zum Höhleneingang herein und hinterdrein polterte das grässliche Scheusal.

Ohne zu Zögern näherte es sich den Zwergen mit fürchterlich gebleckten Hauern. Orax sank zu Boden und vertiefte sich in leidenschaftliches Gebet. Sogleich geriet Laborax völlig außer sich und griff, von heiliger Raserei erfasst, nach dem Schild. Heftig bewegt prasselte der Staub von der bläulich schimmernden Oberfläche und vernebelte jede Sicht.

Man hörte, wie tobende Schläge der scharfen Schildkante mit irrsinniger Geschwindigkeit durch den Kettenstahl schlugen und noch bevor das Ungetüm wusste, was überhaupt geschah, schoss aus der Staubwolke eine silbrig-blau glänzende Platte auf es zu, die es, mit der geballten Wucht zweier Zwergenkörper, mächtig zu Boden schmetterte. Wie ein Besessener sprang Laborax im selben Moment auf den gigantischen Leib und schaufelte ruhelos mit der spatenförmigen Spitze, die sich mühelos in den Fleischberg versenkte. Bald hatte er den ganzen Haufen abgetragen und, brenntorfartig, ein wenig versetzt wieder aufgeschichtet.

Vom heiligen Eifer fest ergriffen baggerte der Meisterminer einfach mit unvermindertem Tempo weiter und grub ein aberwitzig tiefes Loch. Währenddessen murmelte Orax, ebenfalls in einem Zustand religiöser Ekstase, ununterbrochen die Worte des Herrn. Sieben Tage und sieben Nächte lang trieben sie den Stollen weiter ohne die geringsten Zeichen der Ermüdung, bis sie plötzlich - zu ihrer eigenen Verwunderung - mitten in den Hallen von Nilzadan standen.

Der Tunnel wurde mit mit Stempeln und Verbau gesichert und ist dem kalurischen Volk der Khaz-Aduir noch heute von großem Nutzen.


Beschreibung des Artefakts:
Zwergenschild aus Mithrill, dessen Oberfläche nicht geschmiedet sondern geknetet wirkt; läuft unten scharf spatenförmig zu.
Fingerdicke Runengravur mit grobwulstigem Rand: „Bete, arbeite und teile dein Bier mit allen Kindern des Steins!“
Zuletzt geändert von Daz Getwergelyn am Donnerstag 15. Mai 2014, 13:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Paz
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Beitrag von Paz »

„GLEIPNIR“
Die Peitsche Cirmias'



"O Cirmias, o Weltenwächter, bist du doch kein Kostverächter!", so schallen die Jubelrufe der jungen Kaluren durch die hohen Bierkavernen des heiligen Berges, als dort zum dreitausendsiebenhundertdreiundfünzigsten Male die traditionelle Bizwerg Festivität begangen wird.

"Sag mir Jaz Getwergelyn...", fragt einer der Kurzen: "... sag mir von dem Gleipnir-Faden!"

Und so wird zum dreitausendsiebenhundertdreiundfünzigsten Mal innerhalb von dreitausendsiebenhundertdreiundfünzig Jahren die Geschichte jenes Artefakts erzählt, das als die Peitsche Cirmas' in die Geschichte des Zwergenvolkes einging.

Beschreibung des Artefakts:
Zwergenpeitsche aus gewundenem Bartfaden.
In ihrem fürchterlichen Knall sollen - der Legende nach - die Schreie all derjenigen zu hören sein, die im Laufe der Jahrhunderte durch sie gegeißelt worden waren.
Zuletzt geändert von Paz am Donnerstag 15. Mai 2014, 14:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Hrorin
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Beitrag von Hrorin »

Eine eingelegte Seite findet sich im Artefacktbuch.

„ÞYRSTARIZ“ (thyrstariz - Der Dürster)
Der mächtige Trinkschlauch der Bhir Dar



Da kam Cirmias in der Gestalt des wandernden Zwerges an die große Halle der Runenschmiede. Da saß der hohe Runenschmiedmeister Dirghaztr auf seinem Hochsitz.

Der Wandernde aber hob wieder seinen Kopf zum Runenschmiedemeister und sprach: "Drei Schmiede weiß der Wandersmann, die das Eisen getrieben. Der erste Razlukaz, er sprach vom Kettlingaz. Einen zweiten Schmied weiß ich, Hraurinaz, er sprach von khuzdûm ôsidraz. Einen dritten Schmied weiß ich, Dwal-Rîmaz, er sprach von Gûlmyrraz. Runenmeister, Herr der Halle, Wächter des Wendehammers, sag dem Wand'rer: Was weißt du noch mehr?"

Der Runenschmiedemeister antwortet:
"Einen Trinkschlauch weiß ich, þyrstariz geheißen.
Sein Bauch ist gefüllt mit dem kostbaren Gold aus den Hallen des Hohen, dem Vater des Berges. Der Dürster geheißen, ist er unersättlich. Nicht Skymiz, nicht Rattlingaz vermag ihn zu füllen, so ist der mächtige Trinkschlauch."

Der Wandernde spricht:
"Sag, was weißt du noch mehr?"

Der Runenschmiedmeister hebt an:
"Einen Ort weiß ich, da der Hohe ihn gab an den Manne im Stein.
Einen Steinmann weiß ich, Dirr war sein Name, Rostbart der Stein.
Der Prüfende stellte ihn hart auf die Probe, doch Dirr bestand.
Er wurde zum Ersten, der den Steinmännern gab von des Bergvaters Bräu. Ein Spender unter den Vergeudern des Feindes, ein Stärker des Töters der Assel."

Der Wandernde spricht:
"Sag, was weißt du noch mehr?"

Der Runenschmiedmeister antwortet:
"Einen Meister weiß ich, der Hohe geheißen, Vater im Stein.
Er gab den Dürster. Und so sprach er zu Dirr:
Nehmet und trinket alle daraus. Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Bräu, das für euch vergossen wird zur Stärkung eures Geistes und zur Vernichtung meiner Feinde.
Tut dies zu meinem Gedächtnis."

Da stützt der Wanderer sich auf den Stock und er ging seines Weges.

Beschreibung des Artefakts:
Ein großer Trinkschlauch mit unbekanntem Fassungsvermögen.
Der Legende nach ist er unerschöpflich und trägt das Bier der Zwerge und den Kvas der Garde in seinem mächtigen Bauch.
Seit Jahrhunderten wird er von Bhir Dar zu Bhir Dar weitergereicht und verkörpert die Würde und den Stolz des pflichtbelasteten Amtes des Bhir Dar, der von Cirmias verpflichtet ist die Truppe mit dem heiligen Bräu zu versorgen.
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Hrorin
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Beitrag von Hrorin »

Kelevra
Der Höllenhund
Der Bluthund des Bergvaters
Der Knochenbrecher von Kharasch Ghôrr



Im zweiten Jahrtausend des Volkes im Stein, zur Zeit der Entdeckungen und als die Tiefenstollen gegraben wurden, da gab es einen Ort, wo es Kharasch Ghôrr hieß. Dort waren die Türme aus Mithrill und Chirmit und groß war der Stolz der Zwerge dort, eine mithrillene Festung aus spitzen Türmen und einem gigantischen Bollwerk, ähnlich den Pforten Kumasch Ghôrrs. Doch der Stolz der Schmiedemeister und Priester der Zwerge in Kharasch Ghôrr wurde zu groß und die Stadt verdarb. Ein gefallener Priester des Cirmias, durchwirkt von der göttlichen Flamme des Baumeisters, wirkte den göttlichen Segen um dem Tod zu entrinnen, doch er verlor den Verstand und kehrte als Wiedergänger zurück. So ging sei Zauber schief und befiehl die ganze Festungsstadt.
Als verdorbener Zich (ein zwergischer Lich) brachte er den Tod in die einst blühende Stadt und machte die Bewohner zu seinen willenlosen, untoten Dienern. Fortan kam niemand mehr in die Stadt, denn der Tod herrschte dort als Heerscharen untoter Kaluren durch die Straßen zogen mit einem unstillbaren Hass auf alles Lebende.

Der neu gegründete Khorasrat bestellte die VII. Graik der Bergwache ein um die Stadt im Namen des Cirmias zu reinigen. Hohe Priester wurden ihnen an die Seite gestellt um Kharasch Ghôrr von der Befleckung des Verderbten zu reinigen oder auf immer zu versiegeln.
Vom Rat in Auftrag gegeben wurde ein mächtiger Hammer gegen die Wiedergänger geschaffen und die Priester der Bauhütte salbten ihn und gaben ihm den Namen Kelevra oder den Höllenhund. Denn wie ein Bluthund des Bergvaters sollte der Hammer die unruhigen Seelen und den Zich zurück in die Ruhe des Grabes drängen und schmettern. Die Legende sagt der berühmte Held Oidem selbst habe den Hammer geschmiedet.

Mit der VII. Graik ging auch der Kelevra verloren. Beim zweiten Feldzug gegen den Zich konnte er jedoch wieder geborgen werden und befindet sich seitdem in der pflegenden Obhut der Tempeldiener der Familie Blaufels. Durch eine geschickte Heiratspolitik geriet der Hammer jedoch später (sehr zum Missfallen der Blaufelse) in den Besitz der Raubfelse über. In einem Cirmiasduell um die Sühnung eines alten Hasses ging er dann wieder in den Besitz der Blaufelse zurück, wurde jedoch noch später in einem Trinkwettbewerb an die Graufelse verloren, die seither den geringen Artefakt pflegen und den Grünspan seither in besonderen Ehren halten.

Beschreibung des Artefakts:
Ein massiver Kriegshammer aus Grünspan, dem Metall des Oidem.
Zuletzt geändert von Hrorin am Montag 18. August 2014, 10:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Hrorin
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Beitrag von Hrorin »

„Naganobu“
Der mondsichelförmige Zwergenzweihänder



Vergänglich ist die Pfirsichblüte, doch weiß sie nichts von der Klugheit der Kirsche oder der Beständigkeit des Bergmooses. So kann man es von vielen Sachen sagen, doch in keiner Sache trifft es so genau wie in der Langlebigkeit des mondsichelförmigen Zwergenzweihänders Naganobu, dessen Name "das lange Vertrauen" oder "langer Glauben" in der Sprache der Menschen bedeutet.

[img]http://s15.postimg.org/8h99wo597/daiklavezwerg.png[/img]
Der mystische Zwergenkrieger Nilzu Adan-no-Motomaz Donô mit dem Naganobu in einer urzeitlichen Zwergenrüstung aus Mithrilllamellen und Geodenmaschierung. Am Helm trägt er einen Schlagschutz, der der Form von Steinbeißerkauwerkzeugen nachempfunden ist.


Vom archaischen Zwergenpoeten Mutsuzaza no Kamibataz, an dem auch König Kalur Gefallen gefunden haben soll, wird gesagt er habe das folgende Runenhaiku gedichtet, als die Zwerge das Mondlicht durch einen Bruch im Gestein sahen:

Grün glänzt das Bergmoos
Die Sichel seh ich vor mir
Erze poltern dumpf.

Ob solch kühner und unverfrorener Töne sollen viele den Poeten gerügt haben.
Fürst Bragaz "Reimverschwender" aber antwortete mit einem schlauen Skaldenvers:
Stabil steht die Sichel, so sieh her,
Hier sticht sirrend der Bergvaters Blaubart.
Dort doch, dünkt dem Bergblauvergeuder,
Sicher steht der Schwertgaute, der die Sichel
sein eigen nennt; Speichenstichling heiß ich ihn.

Da stimmten viele der Versammelten zu und gaben ihm recht. Mutsuzaza aber entgegnete:

Wohl weiß ich den Nageltreiber beim Namen
Norgul ist der Reißer der Reime, der Gaute der Großaxt.
Der Grauharte greift gierig, doch Wenig will er wühlen.

und

Sicheln schneiden scharf
Nägel muss man hart treiben
Der Nachtmond schaut zu.


Darauf mussten viele der Anwesenden lachen und der Bragaz war sehr beschämt. Man sagt selbst der Mond und die Sterne mussten über das Ungeschick des Steinskalden Bragaz lachen, bis eine Träne der Freude sich an der Mondsichel bildete und vom Himmel herab fiel. Der Zwergenschmied Tsuzuremon Breitbolt soll die diamantharte Mondträne gefunden haben und er soll sie ohne Unterlass und ohne Rast 1000 Tage und 1000 Nächte lang im Bergfeuer bearbeitet und erweicht haben, bis er sie schmieden konnte. So sagt man, er habe sie noch 1000 Tage und 1000 Nächte danach verarbeitet und daraus entstand der mächtige Zwergenzweihänder Naganobu, die mondsichelförmige Klinge des langen Vertrauens, mit der später der berühmte Zwergenkrieger Nilzu Adan-no-Motomaz Donô den Orkhäuptling Moshkar Gitfetza bei der berühmten Schlacht von Danna Ûra in zwei geteilt haben soll. Man sagt die Klinge ist so rein wie die Tränen des Himmels doch so scharf wie der Verstand des Steinskalden Mutsuzaza no Kamibataz.

Beschreibung des Artefakts:
Ein übertrieben langes Zwergenschwert in der schlanken Form einer Mondsichel. Aufgrund ihrer Länge muss sie zweihändig geführt werden, kann aber auch aus zweiter Reihe dem Gegner noch Schaden zufügen. Durch ihre relative Schlankheit ist sie, gemessen an ihrer Größe, relativ schnell im Kampf und erlaubt eine relativ hohe Kampfgeschwindigkeit. Man sagt der Artefakt wurde früher benutzt um gegen Kavalerie zu kämpfen, wobei Reiter wie Ross gleichermaßen entzweigehauen wurden.
Regwarn Margol
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Registriert: Sonntag 27. Oktober 2013, 04:46

Beitrag von Regwarn Margol »

falscher char -bitte löschen-
Zuletzt geändert von Regwarn Margol am Freitag 8. Mai 2015, 19:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Groma
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Beitrag von Groma »

Azgal Gromthi – Axtgurt des Spalters
Uralter Axthalter der Kal Khaz- Graik


Zu der Zeit als der letzte König, Karggosch, Oberhaupt der Sippe Hammergrund, noch am leben war, war die Kal Khaz- Graik stärker denn je aufgestellt um den Heiligen Berg zu schützen.
Vom Reichtum der damaligen Zeit profitierend, wurde den „Gotteskriegern“ ein mit Gold ummantelter Axthalter mit dem Siegel der Kal Khaz- Graik, der früheren Elite, verliehen.
Über die Jahrhunderte sind die meisten dieser als unzerstörbar geltenden Axthalter, auf Grund mangelnder Pflege so stark beschädigt worden, dass sie, von den Rüstzwergen in ihre Einzelteile zerlegt wurden, als die Zeiten schlechter waren.
Doch bis heute, wo die Bergwache von der Graik, der Garde Nilzadans übernommen wird und die Kal Khaz- Graik nur noch die fanatischsten aller Bergwächter, die Schlachtenwühler, beherbergt, hält sich das Gerücht, dass es noch einen letzten dieser wertvollen Axthalter geben soll.
Er wurde über Jahrhunderte durch viele Hände gereicht, hat viele Schlachten auf dem Rücken der besten Kaluren Krieger verbracht.
Bis er einem eher unbekannten, Cirmias fürchtigen Kaluren Namens Balgosh, in die Hände viel. Balgosh war nicht gerade für seinen Mut bekannt, jedoch beschenkte er Cirmias von Tag zu Tag mit seinem Fleiß. Jeden Tag arbeitete er hart in den Minen und am Abend pflegte er seine Kriegsausrüstung, auch wenn er sich fürchtete, sie jemals nutzen zu müssen.
Eines Tages kam es, wie es kommen musste. Balgosh wurde aufgefordert den Berg zu verteidigen. Das zerriss den Kaluren innerlich.
Er fürchtete sich, war sich jedoch seiner Aufgabe bewusst und wusste, was auf dem Spiel stand. Er entschloss sich also, sich zwischen den Berg und seine Angreifer zu stellen und seinen Brüdern und Schwestern zur Seite zu stehen.
Doch als er den Kampfeslärm hörte, verließ ihn seine Entschlossenheit und er begann das zu tun was er am besten konnte... Er betete zu seinem Schöpfer.
Der Legende nach erhörte Cirmias die Gebete des fleißigen Zwerges und er machte ihm ein Geschenk. Cirmias nahm dem Kaluren die Furcht und verlieh ihm besondere Stärke.
Von Cirmias angesport wütete Balgosh unter den Angreifern an der Seite seiner Brüder und Schwestern und trug maßgeblich zum Ausgang der Schlacht bei.
Die Ausrüstung des „Spalters“, wie Balgosh später von seinen Brüdern genannt wurde, wurde nach seinem natürlichen Tod, innerhalb der Kal Khaz- Graik weitergereicht.
Zuletzt ging der uralte Axthalter der Kal Khaz- Graik wohl durch die Hände des letzten Schlachtenwühlers, dem alten Kal Khazad Daz Getwergelyn, der ihn zum Zeichen des Anbruchs einer neuen Ära, einer Ära in der die Wächter der Berge gegründet werden sollten, an Groma Donnerkeil weiter reichte, die ihn Wohl bis heute besitzt.
Es wird getuschelt, dass Azgal Gromthi seinem Träger bis heute die Furcht im Kampf nimmt und ihm Stärke verleiht.


Beschreibung:
Ein mit Gold beschlagener Axthalter, der die Axt, mit der Klinge nach oben, bequem auf dem Rücken tragen lässt. In alt-kalurischen Runen ist „Azgal Gromthi“ eingraviert. In eben diesen Runen findet man bei genauem hinsehen einen viel kleineren Schriftzug „Axtgurt des Spalters“.
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Hrorin
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Beitrag von Hrorin »

Spanglerich der Fragende
Der Sphinxenstichling des Runenschmieds



Die Sage von Spanglerich dem Sphinxenstichling

Hier hebt an die Sage von Spanglerich, der meisterhaften Zwergenbardiche.
Uns ist aus alter Zeit durch die Wanderungen eines Reisenden im Zwergenreich Khalurien
überliefert, die Sage des Zauberolms Kronwalda und den Artefakten von Adramoz.
Dem mächtigen Feuerbeil Shalmonail, der Krähenkeule Kradonai, dem Schmiedehandschuh Ranglerich
und vielen anderen. Verschollene Waffen mit den verborgenen Zeichen der Runenschmiedekaste.
Zalmaij, Dalmai, Radonai!

Am elften Tag des vierten Monats kam der Reisende dorthin, wo man es Wyrmensturz nannte.
Denn, so besagten es die Sagen der alten Zeit, hier war es gewesen, da Raufuz Rautenbein den
wüsten Wyrm Wûtanr aus dem alten Geschlecht der Wehrwyrmen in seinen Tod gestürzt hatte.

[img]http://s28.postimg.org/6g8t9xk31/wyrmsturz.png[/img]
Hie stürzet Raufuz mit der Wyrmenpike Wulsaz WûtanR Wehrwyrm in den Wyrmensturz.
Die Wyrmenpike war so lang, dass sie von 3 Zwergen gleichzeitig getragen werden musste.
Hinter Raufuz Rautenbein stehen seine Vettern Hâfuz und Bâfuz Rautenbein in typischer
Rautenbein-Clantracht. Zu erkennen sind außerdem die doppelseitigen
Wühlerdornen des Wyrmenwürgers an Raufuz' Händen.

An dieser Stelle machte der Reisende Rast an einem Wasser, das sich hie seinen
Weg durch Erde und Gestein gebahnt hatte.
Aus den Stalagtiten tropfte es an dieser Stelle herab und formte im coeliumdurchsetzten
Gesteinsboden einen cirmitischen Heiltümpel. Als der Reisende sein Bier bereitmacht, nähert sich im Wasser des Tümpels
ein für Khalurien typischer Grottenolm und hebt den Kopf aus dem Wasser und zum Zwergen hin an.
Da hebt [sie] ihren Kopf und sprach:
Wohl Wanderer und Weitgereister, hör gut mich an!
Ich weiß den Spanglerich -- du Zwergenmann.

Der Wanderer in seiner Rast, hebt wunderlich, doch ohne Hast
das Haupt, vom Bier zum Zauberolm heran:
Wer bist du und wer ist dein Meister? Sag an!
Nie hörte man den Olm, der unsre Sprache kann!

Das Tier erwidert:
Kronwalda heiß ich, und wissen sollst du meinen Meister:
Ein kleiner Zwerg und großen Wunders Werker; ein Einzelgänger heißt er.
In Nebeltälern sitzt er tief, vom großen Berge weit, weit weg.
Und sitzt sein Zwergenhut auch schief, sein Herz ist stets am rechten Fleck
Die Abscheu hegt er doch vor Wasser, Niemals wird der Zwerg noch nasser;
Denn auch das Wasser - 's ist bekannt - wirft ihn stets zurück an Land.
Hör, Reisender, vom Sphinxenstichling. So bitt ich dich, erhöre mich;
Beug dich hervor und leih dein Ohr, nun weis ich dich um Spanglerich!

[img]http://s28.postimg.org/lnosuabxp/olmenaolmaxia.jpg[/img]
Hie stat Kronwalda, die Zauberolmenfrau, Vertraute und Geliebte der Zwerge vom Nebeltal

So hebt der Olm Kronwalda an die Geschichte von Spanglerich dem Sphinxenstichling,
der wundersamen Zwergenbardiche aus alter Schmiedezeit. RogalR Eisendorn war ein alter Schmiedemeister, der dritte Hüter der Runenschmiede und vierter Mithrillrunenschmied der
Runenschmiedkaste. Sandora Sandgetwergelyn kam aus der Wüste Menekurs zu ihm:
Eine große Sphinx versperrt den Reisenden den Weg und lässt niemanden hindurch, der nicht
ihre grauenhaften Fragen beantworten kann. Wer versagt, der wird gefressen. Große Angst war jener Zeit auf dem Handelsweg nach Menekur und der ehrbare Emir war übel zufrieden,
dass solch ein Untier dem Handel Schwierigkeiten bereitete. Da ließ er die klügsten und weisesten Männer aus allen Teilen des Sandlandes zu sich rufen und er gab ihnen den Auftrag die Sphinx
zu besiegen. Da war eine große Diskussion unter den Magistern und große Uneinigkeit.
Viele zogen aus, die Sphinx mit List zu besiegen, aber keiner kehrte wieder.

Nur Ismail Ibn Shafiq ben Malhab Al-Nidar war der klügste der Klugen unter den Magistern Menekurs:
Mit der geheimnisvollen Macht der Menekaneralchemie erschuf er Zwergengold aus den Essenzen eines Meerschwamms, dem getrockneten Magen einer Katze und den versteinerten Salzen des Höllenhundes MarSaabi En-whaba. Das bietet er Sandora Sandgetwergelyn feil als
Sold, so sie sich in seine Dienste begebe.

"Sandora Sandgetwergelyn", merkt RogalR Eisendorn, der dritte Hüter der Runenschmiede und vierter aus dem Amt der Mithrillschmiede der Runenschmiedekaste an, "Erzähl mir nicht deine Märchen. Gib mir den Auftrag und ich gebe dir die Eisen, die die Sphinxen bezwingen. Noch weiß ich die Runen der Metalle und der Stärke. Sphinxenzwinger sind sie gar!"

3 Tage und 3 Nächte war das Hämmern zu hören aus den Tiefen der Runenschmiede, dort wo das Seelenfeuer des Berges glühte, so dass die Luft selbst sod und schwelte und loderte und in den Lungen der Zwerge brannte wie das heilige Feuer das Cirmias ihnen dereinst eingehaucht hatte. 3 Tage und 3 Nächte stand Sandora Sandgetwergelyn dem Meister zur Seite und kühlte seine Stirn und tat wie er ihr sagte. Aus der Wurzel der Klammzeder Grieserich formt am vierten Tag Holzbein Mâti, der größte Holzarbeiter der Zwerge vom Schiefersund,
den Stiel Spanglerichs. Am sechsten Tage wurde der Stichling vom hohen Tempel des Cirmias gesalbt.

Am siebten Tage aber zog Sandora Sandgetwergelyn nach Süden.
Schon nach der Grenze stellt sich ihr die Sphinx entgegen. Sie leckt ihre Tatzen und fährt sich durch das Haar. Mit funkelnden Augen blickt sie Sandora an.

"Halt!" spricht die Sphinx. "Ich bin die Sphinx.", sagte sie.
"Wer bist du oder wer ist dein Vater und was ist dein Begehr Zwerg?"

"Sandora Sandgetwergelyn bin ich, Tochter des Sandroz Sumpfzwerg, dem Sohn von Sandogaz Astbieger, dem Bruder von Sardokar Sandfurz Wüstenwühler, dem nahen Verwandten des Morgoz Meerfahrers, dem angeheirateten Vetter des Drachentöters Dagr Fischbeißer Getwergelyn, dem Bruder des einbeinigen Trinkers Tagolaz Taumelin Taubart.
Nach Menekur werde ich gehen! Also tritt zur Seite, denn ratsam ist dies, wenn Sandora es so will, werden viele sagen." spricht Sandora Sandgetwergelyn.

"Übel scheint mir dieses Unterfangen für dich" erwiderte die Sphinx, und:
"Viele, die mehr wolten haben weniger bekommen und mussten dafür mehr zahlen. Und wenn dir dein
Leben lieb ist, dann ist es übler Rat sich mit der Sphinx zu messen.
Wisse, wenn du weiter willst, dann musst du drei Fragen beantworten.", sprach Sphinx.

Sandora erwidert, sie schrecke das nicht und "wenig imponiert mir das Wissen von Fragen. Dies ist Spanglerich, die Zwergenbardiche. Sieh, ihr Bart ist scharf und schneidet gut. Sieh! Ihr Stich trifft immer sein Ziel."

Da fährt Sandora Sandgetwergelyn herauf und versetzt der Sphinx den Todesstich.

Beschreibung des Artefakts:

[img]http://s10.postimg.org/43gtxf3cp/shotsy.png[/img]

Eine lange Zwergenbardiche mit großem, spitzem Bart. Der gekrümmte Stiel ist aus der Wurzel einer Klammzeder gefertigt.
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Daz Getwergelyn
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Beitrag von Daz Getwergelyn »

„BIXI“
Runenzahn des Schlachtenheiligen



Beschreibung des Artefakts:
– steht noch aus –


Runenbiss „BIXI-BEIX“
Ruhmeszeichen des überlebenden Herausforderers

[img]http://s9.postimg.org/ytpkq3jzj/Bixi_Beix.jpg[/img]


Beschreibung des Rituals:
– steht noch aus –
Geodiz Getwergelyn

Beitrag von Geodiz Getwergelyn »

"Kubzkhu"
Das Erbstück der Bic'kel Dar
[img]http://puu.sh/ptqYA/e707b3ac8c.png[/img]

So steht geschrieben wie der alte Seher einst sprach:


"Der Würfel einst rund, nun ein Sechsecke
Erzbrocken dreckig, nun eckig
Lava einst heiss, nun Stein
Mithrill blau, Würfel grau
Seiten leer, Seiten voll
Cirmias Cirmias Cirmias"

Unsicher, wie der Würfel sich selbst gebar, ob Schmiedekunst, Steinmetzerei, Magie oder gar Gottesgeschenk. So ward der Würfel doch Geburt des Steins, des Erzes und Mittel der Zwecke. Der Kubus ward nützlich, so sei er behalten! Das Sechsflach ist nie leer, lässt sich aber auch nicht zur Gänze bearbeiten! Gotteswerk? Ein halber Frostklammbär wohnt ihm inne, schwer durch die Gegebenheiten. So ich glauben finde, bürdet eine jede gefällte Entscheidung ihre Last dem Würfel auf, so die Kapazität gefüllt, wird es ihn eines Tages durch die Erde, wieder zu seinem Ursprung treiben..

"Würfelwurf, um jede Kurv'
Entscheidung, durch Reibung
Weisheit, durch Greisheit
Urteil entschieden, Zwerge obsiegen
Cirmias Cirmias Cirmias"
Zuletzt geändert von Geodiz Getwergelyn am Mittwoch 15. Juni 2016, 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
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