[url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=11423]Schriftverkehr[/url]
Wohl nur wenige Momente zuvor hatte Ronya das seltsam verpackte Schreiben empfangen und war damit im Haus verschwunden. Dieser Knochen mit der Gravur konnte nur eines bedeuten. Isara war beim Jarl und hatte vom gestrigen Gepräch berichtet und nun konnte wohl nichts anderes gekommen sein als ein Brief vom Jarl. Nachdem Ronya den Boten wieder fortgeschickt hatte, ging Xinthra auf sie zu, wohl schuldbewusst und meinte "Ich glaube, ich muss dir da was erzählen".
Reaktion auf den Brief des Jarls
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Ronya Sotan
Ernst blickte Ronya sie an.
" Was ist passiert Xinthra ? "
Sie zeigte Ihr die Nachricht des Clans und fragte daraufhin :
" Was meint der Jarl mit Schwerwiegenden Anschuldigungen ? Hast du einen der seinen verletzt ? "
Fragend blickte sie Xinthra an und dann machte sie eine Geste ihr ins Haus zu folgen.
" Da drin sind wir ungestört und können unter vier Augen reden "
Sie setzen sich und Ronya lauschte gewissenhaft den Ausführungen .
" Was ist passiert Xinthra ? "
Sie zeigte Ihr die Nachricht des Clans und fragte daraufhin :
" Was meint der Jarl mit Schwerwiegenden Anschuldigungen ? Hast du einen der seinen verletzt ? "
Fragend blickte sie Xinthra an und dann machte sie eine Geste ihr ins Haus zu folgen.
" Da drin sind wir ungestört und können unter vier Augen reden "
Sie setzen sich und Ronya lauschte gewissenhaft den Ausführungen .
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Xinthra
Beide setzten sich an den Tisch, Xinthra gegenüber Ronya und blickten sich in die Gesichter. Xinthra begann zu sprechen.
"Isara war gestern hier. Hier, im Lager. Ich unterhielt mich mit ihr, über meine Erlebnisse gestern im Unheilsberg. Ich erklärte ihr, woher die blauen Flecken kommen, vom Boxen mit Erinna. Ich habe mich gefreut über ein wenig Gesellschaft so vor dem schlafen gehen.. und da fiel mir ein dass sie einstmals behauptete, Frauen könnten nicht durch Felle rutschen und fragte sie, ob sie inzwischen wisse, wie das geht." Ein sachtes Schmunzeln ging durch ihre Lippen, ehe sie weiter erzählt. "Das Gesicht hättest du sehen sollen. Sie wusste nicht was ich meinte, also versuchte ich, den Hergang von damals zu erklären.. den Tag, den Grund warum sie, also Isara, überhaupt bei mir im Zelt war damals. Sie wisse es nicht, weil sie nicht mit Männern verkehre."
Xinthra atmete durch. "Ich meinte.. nicht mit einem Mann sondern mit einer Frau. Sie wurde wieder nervöser.. vielleicht hätte ich da aufhören sollen, zu fragen. Doch ich fragte noch weiter. Ob sie das mal ausprobieren wollte. Sie druckste wieder, meinte nein, der Clan würde das verbieten. Ich meinte, sie solle doch kurz vergessen dass sie im Clan sei, für die eine Frage. Sie wurde erbost und ging. Ich hätte wissen müssen, dass sie die Fragen mißversteht. Noch dazu hatte ich meine Lederkleidung an... das hier auch schon, und ich habe meine Beine so überschlagen gehabt.. und mit dem einen gewackelt. Vermutlich dachte sie, ich wollte sie verführen. Ich hätte das früher bemerken müssen. Wahrscheinlich hat sie alles brühwarm dem Jarl erzählt und deshalb jetzt dieser Brief, richtig? Jetzt, nachdem ich ihnen schon Erinna "weggenommen" habe. Klar, dass der Jarl da so reagiert, ich verstehe ihn. Ronya, wenn es Konsequenzen für unsere Gemeinschaft geben soll, lass sie mich tragen. Wenn ich mein loses Maul schon nicht halten kann, dann sollen nicht andere dafür leiden."
Endet sie und wartet auf Ronyas Reaktion.
"Isara war gestern hier. Hier, im Lager. Ich unterhielt mich mit ihr, über meine Erlebnisse gestern im Unheilsberg. Ich erklärte ihr, woher die blauen Flecken kommen, vom Boxen mit Erinna. Ich habe mich gefreut über ein wenig Gesellschaft so vor dem schlafen gehen.. und da fiel mir ein dass sie einstmals behauptete, Frauen könnten nicht durch Felle rutschen und fragte sie, ob sie inzwischen wisse, wie das geht." Ein sachtes Schmunzeln ging durch ihre Lippen, ehe sie weiter erzählt. "Das Gesicht hättest du sehen sollen. Sie wusste nicht was ich meinte, also versuchte ich, den Hergang von damals zu erklären.. den Tag, den Grund warum sie, also Isara, überhaupt bei mir im Zelt war damals. Sie wisse es nicht, weil sie nicht mit Männern verkehre."
Xinthra atmete durch. "Ich meinte.. nicht mit einem Mann sondern mit einer Frau. Sie wurde wieder nervöser.. vielleicht hätte ich da aufhören sollen, zu fragen. Doch ich fragte noch weiter. Ob sie das mal ausprobieren wollte. Sie druckste wieder, meinte nein, der Clan würde das verbieten. Ich meinte, sie solle doch kurz vergessen dass sie im Clan sei, für die eine Frage. Sie wurde erbost und ging. Ich hätte wissen müssen, dass sie die Fragen mißversteht. Noch dazu hatte ich meine Lederkleidung an... das hier auch schon, und ich habe meine Beine so überschlagen gehabt.. und mit dem einen gewackelt. Vermutlich dachte sie, ich wollte sie verführen. Ich hätte das früher bemerken müssen. Wahrscheinlich hat sie alles brühwarm dem Jarl erzählt und deshalb jetzt dieser Brief, richtig? Jetzt, nachdem ich ihnen schon Erinna "weggenommen" habe. Klar, dass der Jarl da so reagiert, ich verstehe ihn. Ronya, wenn es Konsequenzen für unsere Gemeinschaft geben soll, lass sie mich tragen. Wenn ich mein loses Maul schon nicht halten kann, dann sollen nicht andere dafür leiden."
Endet sie und wartet auf Ronyas Reaktion.
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Ronya Sotan
Während der Ausführungen verzog Ronya kaum eine Mine.
" Und das war alles ? Deswegen dieser Aufstand wegen einer dämlichen Göre die kein benehmen und keinen Respekt in ihrem Wortschatz kennt ?"
Ronya schaut fragend gen Xinthra.
" Du wirst dich wegen nichts zu verantworten haben." Du hast gegen kein gesetz der Gefährtinnen verstossen und wir werden uns nicht vor dem Clan verantworten wegen einer der normalsten Sachen der Welt.
Wenn der Clan so zurückgeblieben und altmodisch in seinen Ansichten ist , so ist das sein Problem.
Wenn diese göre sich verführt gefühlt hat ,obgleich sie scheinbar keine Ahnung hat vom leben und seinen Facetten dann ist das ebenso Ihr probelm.
Wir werden jedenfalls nicht für irgendwas die verantwortung übernehmen was aus dem Mund dieser albernen dummen Göre stammt.
Die Gesetze des Clans sind nicht unsere Gesetze ,also hast du auch gegen keines verstossen."
Sprach Ronya ruhig .
"Ich bitte dich jedoch das reden morgen mir zu überlassen.
Der Clan mag mächtig sein und meinwetwegen auch Stark aber ich hab nicht vor mich seinem Willen zu beugen , denn so fängt es an. "
" Und das war alles ? Deswegen dieser Aufstand wegen einer dämlichen Göre die kein benehmen und keinen Respekt in ihrem Wortschatz kennt ?"
Ronya schaut fragend gen Xinthra.
" Du wirst dich wegen nichts zu verantworten haben." Du hast gegen kein gesetz der Gefährtinnen verstossen und wir werden uns nicht vor dem Clan verantworten wegen einer der normalsten Sachen der Welt.
Wenn der Clan so zurückgeblieben und altmodisch in seinen Ansichten ist , so ist das sein Problem.
Wenn diese göre sich verführt gefühlt hat ,obgleich sie scheinbar keine Ahnung hat vom leben und seinen Facetten dann ist das ebenso Ihr probelm.
Wir werden jedenfalls nicht für irgendwas die verantwortung übernehmen was aus dem Mund dieser albernen dummen Göre stammt.
Die Gesetze des Clans sind nicht unsere Gesetze ,also hast du auch gegen keines verstossen."
Sprach Ronya ruhig .
"Ich bitte dich jedoch das reden morgen mir zu überlassen.
Der Clan mag mächtig sein und meinwetwegen auch Stark aber ich hab nicht vor mich seinem Willen zu beugen , denn so fängt es an. "
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Xinthra
So waren am Abend also die Gespräche gewesen. Und was sollte man auch anderes erwarten, sie entpuppten sich als Unnütz. Zeitverschwendung. Wie der ganze Trubel darum. Sogar Falk und Argos waren mit dabei gewesen, hatten Viola sprechen lassen. Und auch wenn Ronya alleine mit ihr sprechen wollte, könnte sie doch nur das wiedergeben, was Xinthra ihr erzählt hatte.
Also gingen nun auch Fragen an die Beschuldigte. Kopfschüttelnd vernahm diese, was man ihr vorwarf. Dieses Kind hatte tatsächlich all das falsch verstanden und für eine Verführung gehalten. Vielleicht hätte dies auch ein Außenstehender so gesehen. Ausschlaggebend war jedoch nicht nur der recht deutliche Altersunterschied zwischen den beiden Frauen. Xinthra hatte nie auch nur einen Gedanken daran verschwendet, was Isara ihr vorwarf.
Wenn man Xinthra etwas vorwerfen konnte, war das vielleicht ihre Naivität zu glauben, Isara verstünde was geschieht, sowie dass sie ihren Mund nicht halten könne.
Durch ihre Antworten fegte sie die Vorwürfe und Verdächtigungen regelrecht vom Tisch. Doch schien es so, als habe sich Isara durch ihr Verhalten, das auch im Clan nicht ganz unbekannt zu sein schien, auch schon nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Viola schien schnell einzusehen, dass Isaras Verhalten und ihre Unerfahrenheit zu dieser Situation geführt hatten.
Endlich waren diese haltlosen Verdächtigungen fort, die Clansleute waren inzwischen wieder gegangen. Doch allein so ein Vorwurf, und dieser Wunsch von Viola, demnächst die Finger von Clansfrauen zu lassen. Das klang doch wirklich so, als hielte sie die Gesellschaft für eine Gruppe Frauen, die auf nichts anderes aus wäre, als andere Frauen in die Felle zu bewegen. Oder eher durch die Felle zu rutschen, wie dies Isara zu sagen pflegte, immer wieder wenn sie aufkreuzte.
Diese Vorwürfe waren sehr schmerzhaft für Xinthra gewesen, zeigten sie ihr doch wieder, wie leicht sie zu mißverstehen war. Besonders, weil durch sie wieder einmal Ärger in die Gemeinschaft gebracht wurde. Sie würde das in den Griff bekommen müssen, wenn die Gemeinschaft nicht irgendwann einmal durch sie richtige Probleme erhalten sollte. Eins aber war sie gewiß. Mit Isara würde sie kein Wort mehr reden.
Also gingen nun auch Fragen an die Beschuldigte. Kopfschüttelnd vernahm diese, was man ihr vorwarf. Dieses Kind hatte tatsächlich all das falsch verstanden und für eine Verführung gehalten. Vielleicht hätte dies auch ein Außenstehender so gesehen. Ausschlaggebend war jedoch nicht nur der recht deutliche Altersunterschied zwischen den beiden Frauen. Xinthra hatte nie auch nur einen Gedanken daran verschwendet, was Isara ihr vorwarf.
Wenn man Xinthra etwas vorwerfen konnte, war das vielleicht ihre Naivität zu glauben, Isara verstünde was geschieht, sowie dass sie ihren Mund nicht halten könne.
Durch ihre Antworten fegte sie die Vorwürfe und Verdächtigungen regelrecht vom Tisch. Doch schien es so, als habe sich Isara durch ihr Verhalten, das auch im Clan nicht ganz unbekannt zu sein schien, auch schon nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Viola schien schnell einzusehen, dass Isaras Verhalten und ihre Unerfahrenheit zu dieser Situation geführt hatten.
Endlich waren diese haltlosen Verdächtigungen fort, die Clansleute waren inzwischen wieder gegangen. Doch allein so ein Vorwurf, und dieser Wunsch von Viola, demnächst die Finger von Clansfrauen zu lassen. Das klang doch wirklich so, als hielte sie die Gesellschaft für eine Gruppe Frauen, die auf nichts anderes aus wäre, als andere Frauen in die Felle zu bewegen. Oder eher durch die Felle zu rutschen, wie dies Isara zu sagen pflegte, immer wieder wenn sie aufkreuzte.
Diese Vorwürfe waren sehr schmerzhaft für Xinthra gewesen, zeigten sie ihr doch wieder, wie leicht sie zu mißverstehen war. Besonders, weil durch sie wieder einmal Ärger in die Gemeinschaft gebracht wurde. Sie würde das in den Griff bekommen müssen, wenn die Gemeinschaft nicht irgendwann einmal durch sie richtige Probleme erhalten sollte. Eins aber war sie gewiß. Mit Isara würde sie kein Wort mehr reden.