Das Geräusch aufknallender Klingen ertönte in später Nacht.
Vier Streiter Alatars hatten sich auf den Trainingsplatz der heiligen Stadt versammelt. Durch die späte Nacht mag man wohl kaum noch erkennen wer oder was sich da Duellierte.
Zwei Streiter standen in einem der kleinen Ringe. Mit Holzwaffen in ihren Händen und zerrissenen Bandagen am Leib, machten sie sich nun ein weiteres Mal zum Kampf bereit.
Im anderen Ring sah man zwei weitere Streiter stehen die mit Waffen aus Metal aufeinander einschlugen, dass Keuchen der Vier hörte man über den ganzen Platz aber keiner machte den Anschein als würde er deswegen nun sein Training beenden.
Ein gedämpfter Knall war zu hören aus einer der beiden Ringe. Ein Streiter lag am Boden. Der reglose Körper zuckte noch einmal bevor er dann, wie starr, am Boden lag.
Mit lachender Stimme begann Ark in die Richtung, der am Boden liegenden zu sprechen
"So bringt sie uns schon mal nichts" Dabei hob er seinen Fuß leicht an und trat Lythiana in die Seiten, jene lag noch immer regungslos da.
Yasirina blickte zu ihr herab und seufzte einmal tief, woraufhin ihr Blick dann auf Sharay fiel, die auf dem Weg stand und nur zu Arks Worten bestätigend nickte.
Ein seltsames Murren erklang als Lythiana sich nach einiger Zeit wieder erhob, man konnte die Schande förmlich sehen die sie in dem Moment in sich trug.
Leicht neigte Yasirina nun ihr Haupt in den Nacken und sprach mit ruhiger Stimme und recht emotionslosen Blickes "Pause.“
"Im Krieg kann sie auch keine Pause machen wenn sie einmal hinfällt, Schwester Mares."
Ohne das sie Ark einen Blick schenkte sprach sie ruhig ins leere hinein "Wir sind hier aber nicht im Krieg, Bruder"
"Das ganze Leben ist ein Krieg." Wieder mal kam ein bestätigendes nicken aus Sharays Richtung als Ark sprach.
Es brach schweigen aus in der kleinen Runde. Lythiana stand ruhig da, wohl auf weitere Worte Yasirinas wartend.
"Nun dann machen wir weiter bis sie uns was nützt." Ihr Blick fuhr dann zu Lythiana die schon wieder Kampfbereit vor ihr stand.
"Auf ein neues" Erklang es nun aus ihrem Mund.
Und wieder war das Klingen scheppern und das Keuchen zu vernehmen...
Aufstieg der Bruderschaft
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Shan´Rhyl
Als Yasirina, nun frisch gebackenes Vollmitglied, mit Seran Vandree den Besprechungsraum der Bruderschaft verließ, um ihm das Anwesen zu zeigen, ließ das Oberhaupt in vollkommener Ruhe, den schmächtig, hageren Körper auf die marmorne Bank niedersinken. Einige Zeit war bereits vergangen, seit er die Bruderschaft als Anführer übernommen hatte und in jenem Moment durchzogen nachdenkliche Gedankenstränge sein inneres Auge. Lange Zeit bekam eigentlich niemand recht viel von der einst so ansehnlichen Vereinigung Alatars mit, doch das sollte sich von nun an ändern. Neue Anwärter brachten frischen Wind in die Gilde, und das Geschehen pulsierte neuerlich in einer ungeahnten Stärke, sowie dem Zusammenhalt der einzelnen, wie riesige Zahnräder, die in einander griffen.
Das meiste Vertrauen brachte er natürlich immer noch den alt eingesessen entgegen, doch auch auf die neuen konnte Shan’Rhyl bauen. Sie waren Überzeugte Anhänger Alatars die alles darum gaben, die Worte des Herren im Land zu verbreiten.
Seine Gedanken auf Daat fokkusierend, musste er daran denken, dass er jenen Chaosritter bereits seit seinem Eintritt in die Bruderschaft kannte. Ein zuverlässiger Kämpfer und überzeugter Bruder, der bei jedem Problem zur Stelle wäre. Großes Vertrauen hegte der Lethyr ihm gegenüber.
Cira Ad Ethir, die er bereits ebenso lange kannte, jene sich jedoch in letzter Zeit etwas rar aufgrund ihrer Ausbildung zum Chaosritter machte, doch genauso im Vertrauen des Oberhauptes lag.
Über Nyrae musste nicht viel gesagt werden, so ersah er jene Lehtry nahezu als seine rechte Hand und vertraute ihr blind. Die Loyalität, die trotz der häufigeren Meinungsverschiedenheiten zugegen war, konnte wohl in Ewigkeiten nicht gebrochen werden. Er war Stolz auf seine Schülerin, auch wenn sie noch ein wenig geformt werden musste.
Kir’Sehn war nicht zuletzt als Letharf, eine äußerst zuverlässige Leibwache, in dessen Hände sich Shan’ ohne bedenken gab. Er folgte ihm aufs Wort und gab niemals Widerworte, denn er verstand seine Rolle als Lethrixor im engen Raster der Letharen.
Ark Detrium war ein, von Ehrgeiz getriebener Kämpfer, der sein Handwerk verstand und seinen Platz in den Reihen der Bruderschaft fand. Er wusste, wie er sich Shan gegenüber zu Verhalten hatte, wodurch ihm klar war, dass auch auf diesem Krieger großer Verlass lag.
Ja, und dann war da noch Yasirina Mares, die erst gerade zum Vollmitglied ernannt hatte. Sie war ein wenig kühl, doch gerade dadurch passte sie hervorragend in die Gemeinschaft. Keinerlei Zweifel hegte er an ihr, auch wenn sie sicherlich noch eine Menge lernen musste, nicht zuletzt ihrem Benehmen gegenüber ihr höher stehenden.
Einen kurzen Augenblick überdachte er die Lage um die Anwärter und mit einem folgenden nicken, eher zu sich selbst, war er auch mit jenen zufrieden. Sie hatten einen langen Weg vor sich, indem sie über den Glauben lernen und ihre Kampfkunst perfektionieren mussten. Doch die Zuversicht war groß, dass auch jene zu vorbildlichen Gläubigen wurden, die es wert waren die Bruderschaft zu repräsentieren. Auch wenn ein Großteil nur aus Menschen bestand, so war der Letharf sich sicher, dass jene gehörig dazu beitragen konnten, dem höherwertigen Ziel Alatars zu gute zu kommen. Zumindest so lange, bis sie den nutzen für die Sache verloren hatten.
Ein hinterhältiges, schmales lächeln umwanderte bei diesem Gedanken die Lippen des hohen Lethyren und mit ruhigem Gewissen erhob er sich, um den Weg nach unten anzutreten…..
Eine neue Ära der Bruderschaft begann…..
Das meiste Vertrauen brachte er natürlich immer noch den alt eingesessen entgegen, doch auch auf die neuen konnte Shan’Rhyl bauen. Sie waren Überzeugte Anhänger Alatars die alles darum gaben, die Worte des Herren im Land zu verbreiten.
Seine Gedanken auf Daat fokkusierend, musste er daran denken, dass er jenen Chaosritter bereits seit seinem Eintritt in die Bruderschaft kannte. Ein zuverlässiger Kämpfer und überzeugter Bruder, der bei jedem Problem zur Stelle wäre. Großes Vertrauen hegte der Lethyr ihm gegenüber.
Cira Ad Ethir, die er bereits ebenso lange kannte, jene sich jedoch in letzter Zeit etwas rar aufgrund ihrer Ausbildung zum Chaosritter machte, doch genauso im Vertrauen des Oberhauptes lag.
Über Nyrae musste nicht viel gesagt werden, so ersah er jene Lehtry nahezu als seine rechte Hand und vertraute ihr blind. Die Loyalität, die trotz der häufigeren Meinungsverschiedenheiten zugegen war, konnte wohl in Ewigkeiten nicht gebrochen werden. Er war Stolz auf seine Schülerin, auch wenn sie noch ein wenig geformt werden musste.
Kir’Sehn war nicht zuletzt als Letharf, eine äußerst zuverlässige Leibwache, in dessen Hände sich Shan’ ohne bedenken gab. Er folgte ihm aufs Wort und gab niemals Widerworte, denn er verstand seine Rolle als Lethrixor im engen Raster der Letharen.
Ark Detrium war ein, von Ehrgeiz getriebener Kämpfer, der sein Handwerk verstand und seinen Platz in den Reihen der Bruderschaft fand. Er wusste, wie er sich Shan gegenüber zu Verhalten hatte, wodurch ihm klar war, dass auch auf diesem Krieger großer Verlass lag.
Ja, und dann war da noch Yasirina Mares, die erst gerade zum Vollmitglied ernannt hatte. Sie war ein wenig kühl, doch gerade dadurch passte sie hervorragend in die Gemeinschaft. Keinerlei Zweifel hegte er an ihr, auch wenn sie sicherlich noch eine Menge lernen musste, nicht zuletzt ihrem Benehmen gegenüber ihr höher stehenden.
Einen kurzen Augenblick überdachte er die Lage um die Anwärter und mit einem folgenden nicken, eher zu sich selbst, war er auch mit jenen zufrieden. Sie hatten einen langen Weg vor sich, indem sie über den Glauben lernen und ihre Kampfkunst perfektionieren mussten. Doch die Zuversicht war groß, dass auch jene zu vorbildlichen Gläubigen wurden, die es wert waren die Bruderschaft zu repräsentieren. Auch wenn ein Großteil nur aus Menschen bestand, so war der Letharf sich sicher, dass jene gehörig dazu beitragen konnten, dem höherwertigen Ziel Alatars zu gute zu kommen. Zumindest so lange, bis sie den nutzen für die Sache verloren hatten.
Ein hinterhältiges, schmales lächeln umwanderte bei diesem Gedanken die Lippen des hohen Lethyren und mit ruhigem Gewissen erhob er sich, um den Weg nach unten anzutreten…..
Eine neue Ära der Bruderschaft begann…..
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Cira Ad Ethir
- Beiträge: 22
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Es war bereits dunkel als Cira durch das Stadttor Rahals trat. Nie nickte den Wachen kurz zu und ging geradewegs auf das Haus der Bruderschaft zu.
Ein nur schwacher Kerzenschein trat durch die Fenster nach außen. Sie öffnete die Tür und betrat den Vorraum. Es war still im Haus.
Kurz verharrte sie bevor sie die Treppen nach oben stieg und leise die Tür zum Besprechungsraum öffnete. Auch hier war alles still und nur einige Kerzen hüllten den Raum in einen schwach flackernden Lichtschein.
Nachdenklich trat Cira an den Gildenstein neben dem Kamin heran.
Ihr Blick fiel auf die eingemeißelten Namen und die Kerben wo einst Namen standen.
Name derer, die sie aufgenommen hatten als sie vor langer Zeit nach Rahal kam. Gläubige, aufs Tiefste Alatar ergeben, die ihr seine Lehren näherbrachten, und sie auf seinen Weg führten. Brüder und Schwestern, die ihr die Stärke und das Wissen gaben im Kampfe zu bestehen und mit denen sie Seite an Seite für den Herrn gefochten hatte und die für ihn in den Tod gegangen waren.
Doch es sind nun neue Namen in diesen Stein gehauen, viele Namen, und es würden noch mehr werden.
Die Bruderschaft wuchs zu neuer, größerer Stärke heran.
Die neuen Mitglieder würden gefestigt in ihrem Glauben, gestärkt in ihren Fähigkeiten, geführt von Alatar und der Gemeinschaft innerhalb der Bruderschaft.
Ein jeder, dessen Name im diesem Stein verewigt ist, wird Alatar mit all seiner Kraft dienen. Ein jeder auf seine Weise, doch der Nutzen für Alatar ist gegenwärtig.
Auch ihre Zeit war nahe, einen weiteren Schritt im Dienst für ihren Herrn zu unternehmen. Sie hatte viel gelernt in den letzten Monaten, einige der höchsten Diener Alatars hatten sie unterrichtet und es erfüllte sie mit Stolz, dass es nun ein Ritter der Bruderschaft sein sollte, jener Bruderschaft der sie beide seit langer Zeit angehörten, der sie auf ihre letzte Prüfung begleiten sollte.
Und sie würde Alatar nicht enttäuschen...
Ein nur schwacher Kerzenschein trat durch die Fenster nach außen. Sie öffnete die Tür und betrat den Vorraum. Es war still im Haus.
Kurz verharrte sie bevor sie die Treppen nach oben stieg und leise die Tür zum Besprechungsraum öffnete. Auch hier war alles still und nur einige Kerzen hüllten den Raum in einen schwach flackernden Lichtschein.
Nachdenklich trat Cira an den Gildenstein neben dem Kamin heran.
Ihr Blick fiel auf die eingemeißelten Namen und die Kerben wo einst Namen standen.
Name derer, die sie aufgenommen hatten als sie vor langer Zeit nach Rahal kam. Gläubige, aufs Tiefste Alatar ergeben, die ihr seine Lehren näherbrachten, und sie auf seinen Weg führten. Brüder und Schwestern, die ihr die Stärke und das Wissen gaben im Kampfe zu bestehen und mit denen sie Seite an Seite für den Herrn gefochten hatte und die für ihn in den Tod gegangen waren.
Doch es sind nun neue Namen in diesen Stein gehauen, viele Namen, und es würden noch mehr werden.
Die Bruderschaft wuchs zu neuer, größerer Stärke heran.
Die neuen Mitglieder würden gefestigt in ihrem Glauben, gestärkt in ihren Fähigkeiten, geführt von Alatar und der Gemeinschaft innerhalb der Bruderschaft.
Ein jeder, dessen Name im diesem Stein verewigt ist, wird Alatar mit all seiner Kraft dienen. Ein jeder auf seine Weise, doch der Nutzen für Alatar ist gegenwärtig.
Auch ihre Zeit war nahe, einen weiteren Schritt im Dienst für ihren Herrn zu unternehmen. Sie hatte viel gelernt in den letzten Monaten, einige der höchsten Diener Alatars hatten sie unterrichtet und es erfüllte sie mit Stolz, dass es nun ein Ritter der Bruderschaft sein sollte, jener Bruderschaft der sie beide seit langer Zeit angehörten, der sie auf ihre letzte Prüfung begleiten sollte.
Und sie würde Alatar nicht enttäuschen...
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Sharay Lessard
Syrellia traute ihr nicht, warum auch, war sie doch lange Zeit näher an den Dienern Temoras als den Streitern des Vaters.
Demnächst sollte eine Unterredung mit Shan'rhyl stattfinden, Worte zu Alatar zudem wartete Sharay auf den Tag ihrer Buße - Syrellia hatte gefordert an jenem anwesend zu sein.
Mit diesen Gedanken ging Sharay zum Gebäude der Bruderschaft, aß ein wenig und ging dann gen Bank, in deren Nähe sie Kampfgeräusche wahrnahm. Kurz wandte sie sich zu den Übungsplätzen, wo sie Ark, Yasirina und Lythiana antraf und sich bereit erklärte, mit Ark einige Übungen abzuhalten.
In Leder gekleidet wog sie die Holzaxt in der Hand ehe sie auf Ark zuging - der Übungskampf dauerte nicht lange, als ein kurzer Schrei, gefolgt von dem 'Ups' Yasirinas zu hören war, ein Blick zum anderen Übungsring erübrigte Fragen und Ark und Sharay besahen sich mit einer leichten Belustigung, wie Lythiana am Boden lag.
Arks Worte waren vielleicht hart gewählt, aber er hatte durchaus recht, ohne ordentliches Training würde man Alatar nur ungenügend dienen, aber Lythiana wird sich ebenso wie Sharay unter Beweis stellen.
Demnächst sollte eine Unterredung mit Shan'rhyl stattfinden, Worte zu Alatar zudem wartete Sharay auf den Tag ihrer Buße - Syrellia hatte gefordert an jenem anwesend zu sein.
Mit diesen Gedanken ging Sharay zum Gebäude der Bruderschaft, aß ein wenig und ging dann gen Bank, in deren Nähe sie Kampfgeräusche wahrnahm. Kurz wandte sie sich zu den Übungsplätzen, wo sie Ark, Yasirina und Lythiana antraf und sich bereit erklärte, mit Ark einige Übungen abzuhalten.
In Leder gekleidet wog sie die Holzaxt in der Hand ehe sie auf Ark zuging - der Übungskampf dauerte nicht lange, als ein kurzer Schrei, gefolgt von dem 'Ups' Yasirinas zu hören war, ein Blick zum anderen Übungsring erübrigte Fragen und Ark und Sharay besahen sich mit einer leichten Belustigung, wie Lythiana am Boden lag.
Arks Worte waren vielleicht hart gewählt, aber er hatte durchaus recht, ohne ordentliches Training würde man Alatar nur ungenügend dienen, aber Lythiana wird sich ebenso wie Sharay unter Beweis stellen.
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Lythiana Cronor
Nur einen winzigen Augenblick lang war sie unachtsam gewesen... Doch just in diesem Moment führte Yasirina einen kräftigen Hieb gegen Lythianas Kopf aus. Er fand sein Ziel und vor Lythianas Augen wurde es dunkel. Den Aufprall auf dem Boden spürte sie bereits nicht mehr. Als sie wieder erwachte, vernahm sie die deutlich spottende Stimme des Bruders. "Ihr sollt üben, Anwärterin, und euch nicht ausruhen. Wenn es euch zu hart ist, dann sagt Bescheid." sprach er. "Es wird nicht wieder vorkommen!" entgegnete Lythiana zwischen zusammengebissenen Zähnen hindurch. Yasirina schlug daraufhin, unter dem Hinweis dass Lythiana mit einem verletzten Körperteil keinen Nutzen für die Bruderschaft habe, vor, das Training für heute zu beenden. Doch schien dies nicht den Beifall des Bruders zu finden. "Ungeübt bringt sie uns noch weniger." sprach er und stachelte mit diesen Worten den Zorn, der in Lythiana brodelte, noch mehr an. Sie würde ihm schon beweisen, dass sie nicht unfähig war, dass sie der Bruderschaft von großem Nutzen sein konnte... Zwar wusste sie, dass sie nie eine Kriegerin sein würde - schließlich besaß sie die Gabe der Magie, nicht die Gabe der Kampfkunst - doch würde sie, bis ihre Fähigkeiten weiter geschult waren, lernen müssen, sich mit einer Waffe zur Wehr zu setzen. "Wenn ihr es wünscht, Bruder, so werde ich weiter trainieren." entgegnete sie ihm mit fester Stimme. Sie war fest entschlossen, sich seinen und den Respekt der anderen Brüder und Schwestern zu erwerben. Und sie war gewiss, dass Seran, der neueste Anwärter in den Reihen der Bruderschaft, der Mann, mit dem sie das Bett teilte, es ebenso tun würde.
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Daat
Die Nacht war bereits seit einigen Stunden eingebrochen als Daat die Räumlickeiten der Bruderschaft betrat. Es schien niemand anwesend zu sein und jene die anwesend waren hatten sich wohl bereits zur Ruhe begeben. Er ging die Treppe hinauf in den großen Saal des Hauses. Das Kaminfeuer prasselte noch und erhellte die Teile des Raumes, welche sich in seinem Lichtkegel befanden. An jenem Feuer angekommen fiel sein Blick auf den Gildenstein. Trotz des schwachen Lichtes konnte er erkennen, das in jenem wieder ein neuer Name eingemeißelt war. Für einige Momente blickte er auf den Stein bevor er seinen Blick wieder auf das Feuer richtete, auf das er noch einige weitere Holzscheite legte. Kleine Funken flogen weg von dem Holz als jenes von dem Feuer erfasst wurde. Daat beobachtete dieses Feuerspiel für einige Momente als seine Gedanken begangen abzuschweifen.
Lange war es her das der Praefector Alataris ihm den damaligen Junglethyren Shan’Rhyl vorstellte. Dessen Stärke war bereits zur damaligen Zeit bemerkenswert und mittlerweile war sie noch um ein vielfaches angestiegen. Er war eine der wenigen Personen, denen Daat sein vollstes Vertrauen schenkte. In ihm hatte die Bruderschaft ein neues Oberhaupt gefunden, das ihre Stärke widerspiegeln würde.
Wenige der alten Streiter der Bruderschaft waren noch geblieben. Er lenkte seine Gedanken auf Cira, die er bereits seit seiner Ankunft in Rahal kannte. Sie war nun sein Knappe und würde schon bald in den auserwählten Kreis der Ritter Alatars aufsteigen. Ein Versagen würde er nicht akzeptieren.
Er dachte über die neuen Vollmitglieder und die Anwärter der Bruderschaft nach, welche ihren Platz bereits gefunden hatten oder noch finden würden, daran hatte er keine Zweifel. Besonders um eine von ihnen schweiften seine Gedanken in dieser Nacht.
Eine neue Ära hatte für die Bruderschaft begonnen, ihre Stärke wuchs von Tag zu Tag… Welchen Weg Alatar für sie bestimmt hatte würde die Zeit zeigen. Er wusste nur eines mit Gewissheit, er würde zur Stelle sein.
Lange noch drehten sich die Gedanken des Ritters der Bruderschaft in dieser Nacht um die Vergangenheit, die Gegenwart und die nahe liegende Zukunft…
Lange war es her das der Praefector Alataris ihm den damaligen Junglethyren Shan’Rhyl vorstellte. Dessen Stärke war bereits zur damaligen Zeit bemerkenswert und mittlerweile war sie noch um ein vielfaches angestiegen. Er war eine der wenigen Personen, denen Daat sein vollstes Vertrauen schenkte. In ihm hatte die Bruderschaft ein neues Oberhaupt gefunden, das ihre Stärke widerspiegeln würde.
Wenige der alten Streiter der Bruderschaft waren noch geblieben. Er lenkte seine Gedanken auf Cira, die er bereits seit seiner Ankunft in Rahal kannte. Sie war nun sein Knappe und würde schon bald in den auserwählten Kreis der Ritter Alatars aufsteigen. Ein Versagen würde er nicht akzeptieren.
Er dachte über die neuen Vollmitglieder und die Anwärter der Bruderschaft nach, welche ihren Platz bereits gefunden hatten oder noch finden würden, daran hatte er keine Zweifel. Besonders um eine von ihnen schweiften seine Gedanken in dieser Nacht.
Eine neue Ära hatte für die Bruderschaft begonnen, ihre Stärke wuchs von Tag zu Tag… Welchen Weg Alatar für sie bestimmt hatte würde die Zeit zeigen. Er wusste nur eines mit Gewissheit, er würde zur Stelle sein.
Lange noch drehten sich die Gedanken des Ritters der Bruderschaft in dieser Nacht um die Vergangenheit, die Gegenwart und die nahe liegende Zukunft…