Nun war es schon fast ein Mondlauf her, dass er den Weg nach Gerimor gefunden hat. Lange hatte er schon von dieser Reise geträumt und wollte diese Insel bereisen und sehen was ihn dort erwarten wird. Der Palast in Adoran musste unbeschreiblich sein! Die Schreine der sieben Tugenden Temoras waren hier alle zu finden und der Zentrale Konflikt zwischen den Göttern war hier am stärksten zu spüren. Bajard war das Erste was dem Jungen Burschen auf seiner Reise begegnete und nach den Erzählungen von Piraten und Rahalern, die dort öfter für Unruhen sorgten, war es erstaunlich friedlich und ruhig. Dennoch verweilte er nicht lange da und machte sich auf den schnellsten Weg nach Adoran. Hier wollte er all die Jahre schon einmal hin und die Chance haben vielleicht sogar einmal den König selbst sehen zu können.
Etikette, schreiben, lesen und rechnen. Sein bisheriges Leben war geprägt von der Erziehung seiner Eltern
die eine gewisse Strenge auf eben jene Ausbildung setzten. Alle drei ihrer Kinder sollten durch diese Schule durch,
wobei keiner geringer geschätzt wurde. Jeder jedoch hatte seine einzelnen Fähigkeiten die besonders gefördert wurden. So war es bei dem älteren Bruder, Sebastian, die Schule des Schwertkampfes und des Heeres, worauf hier besonderes Augenmerk gelegt wurde. Mit der geerbten Statur des Vaters war ihm die Soldatenlaufbahn bereits in die Wiege gelegt worden.
Rubina, die kleinere Schwester war vom selbigen schlag wie ihre Mutter, äußerlich sehr ansehnlich und hübsch und innerlich besaß sie ein starkes Durchsetzungsvermögen. Früh wurde bestimmt sie eines Tages reich zu vermählen lassen und somit der Familie ansehen zu bescheren.
Bücher waren es welche es Robin angetan haben. Selbst außerhalb der blichen Stunden des Lernens, versank er in der Bücheransammlung seiner Eltern und lass Stunde um Stunde, meist bis tief in die Nacht. Obgleich eine Gute Geschichte, ein niedergeschriebenes Abenteuer von längst vergessenen Helden oder Werke über Götter Ländereien und fremden Kulturen und Völkern. Nichts gab es was den wissbegierigen Burschen nicht interessiertere. So war es nicht ganz ungewöhnlich das Robin sich sehr zurück zog und für sich alleine Lebte, für sich und seine Bücher.
Erschwert kam dazu dass er seid seiner Geburt ein Merkmal besitzt welches bei vielen Verwunderung auslöst aber auch unbegründete Angst. Dein linkes Auge hat eine herbstgoldene Farbe, hingegen sein rechtes Auge ein smaragdgrün aufweist. Die Götter haben ihn aus bestimmten Grunde so gezeichnet. Es würde Unheil bringen mit ihm zu spielen. So spotteten die anderen Kinder des Dorfes über ihn. Robin besaß aber ein ungewöhnlichen starken Willen und überhörte die Worte der anderen und konzentrierte sich so mehr auf das Lernen und Lesen. Mit dem 16. Lebensjahr was nun seine Zeit gekommen. Daheim war kein Platz für ihn und er wollte die Welt kennen lernen. Darum machte er sich, nach langen Überredungskünsten seiner Eltern gegenüber, endlich auf den Weg in das Unbekannte. Sein Eigener Wille brachte ihn so nach langem Reisen endlich nach Adoran. Hier würde er seine Zukunft gestalten wollen, hier würde er eine Heimat finden, hier wird er sein Schicksal selbst bestimmen.
Der eigene Wille.
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Robin Simantes
Der eigene Wille.
Zuletzt geändert von Robin Simantes am Montag 29. Februar 2016, 15:48, insgesamt 4-mal geändert.
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Robin Simantes
Re: Der eigene Wille.
Es war nun schon etwas mehr als zwei Mondläufe her seit der junge Bursche Gerimor betreten hatte und die großen Stadtmauern Adorans durchschritt. Alles war so ungewohnt für ihn. Das alleine Leben in einem Tavernenzimmer und das beschaffen von Lebensmittel. Durch die strenge und lange Erziehung hatte er viel über solche dinge mit auf den Weg bekommen, doch meist nur die Theorie.
Nach einigen Tagen schaffte er es sogar einen Ort zu finden um seine Liebe zu Büchern und die damit verbundene Wissbegierigkeit stillen zu können. Der Hort des Wissens, eine Bibliothek die auf den Weg zwischen Adoran und Berchgard, den beiden Städten im Herzogtum, im Lehen Nebelpass lag. Hier konnte er Stunden damit zubringen die vielen interessanten Bücher zu durchwälzen. Nie hätte er sich solch einen Ort erträumen können. Die Leiterin des ganzen war niemand geringeres als die Freiherrin Lilian von Nebelpass. Eine sehr gütige und freundliche Person die sogar nach kurzer Zeit beschloss Robin, aufgrund seiner doch recht ausgeprägten Lese und Schreibkenntnisse, als Hilfslehrkraft einstellen zu wollen. Unsicher, einer solchen Aufgebe gewachsen zu sein, brauchte er einige Tage Bedenkzeit. Nachdem jene verstrichen war nahm er natürlich an, es was die Gelegenheit ein Standbein fassen zu können und eine Aufgabe zu finden die ihm liegen würde.
Unterdessen fand er sogar die Zeit sich mit dem Reich auseinander zu setzen. Geographie, Adels Hierarchie, Gesetze und vieles mehr. Kurz darauf hatte er dann auch ein Bürgergespräch bei der Hochedlen Nyome von Belfa, der Vogtin Adorans, welches er mit Erfolg hinter sich brachte.
So widmete er sich tagtäglich seinen Büchern und dem lernen von Neuem, wovon es viel in der Bibliothek gab.
Eines Abends, es war von wenigen Augenblicken noch viel Trubel im unteren Bereich des Horts, kehrte viel zu schnell Ruhe ein. Robin war einmal mehr damit beschäftigt ein Buch zu lesen. Durch die Mauern der Bibliothek säuselte ein leichter Luftzug welcher von einem offenen Fenster stammte. Voller Konzentration las er ein Wort nach dem anderen doch mit jedem gelesenen Wort wurde der Gesamttext undeutlicher. Bald las er sogar nur noch zusammenhanglose Wörter, nichts ergab mehr einen Sinn. Seine Augen wurden schwach und die Lider sanken immer weiter nach unten. Ein kurzes aufbäumen als er nahe des Schlafes war. Mit einem leichten Schlag fielen die Seiten des Buches aufeinander und erzeugten einen Schall welcher sich im Raum ausbreitete. Er erhob sich und ging einige Schritte hin und her. „Bloß noch nicht einschlafen!“ dachte er sich, das Buch war doch gerade so spannend gewesen. Seine Füße brachten ihn barfuß vor die Tür, hinter der er über die Wiese lief. Noch etwas Kühl waren die Nächte aber die Luft war hier so erfrischend und füllte seinen Körper und Geist mit neuer Energie. Eine ganze weile, gefühlt eine Ewigkeit, stand er dort. Die Nase in den Wind haltend und dem Mondschein, welcher durch die Wolken drang, entgegen gestreckt. Tiefes ein und Ausatmen war das einzige was von ihm vernehmbar war. Es hatte fast eine weditierende Wirkung auf ihn. Es war alles friedlich und so... er riss die Augen wieder auf und blickte sich um. „Da war doch etwas? Etwas war anders als zuvor! Ganz sicher!“ Mit zusammen zugekniffenen Augen starte er in die Dunkelheit. „Etwas ist anders.“ wiederholte er in Gedanken immer und immer wieder, selbst auf den Weg zurück nach Adoran. Aber er wusste beim besten willen nicht was es war, noch konnte er diese Veränderung in seiner Umgebung greifen. Es war vielleicht nur ein Gefühl aber ein sehr starkes und anhaltend, eines, dass ihn noch fast die ganze Nacht wach hielt, bis sein Körper doch irgendwann erschlaffte und er einschlief.
Ein dunkler Schatten lag vor ihm, sein Schatten?
Er war anders als Robin seinen eigenen Schatten in Erinnerung hatte. Er war deutlich größer und seine Form entsprach nicht dem seiner gewöhnlichen. Ein Schritt vorwärts. Der Schatten wich zurück. Zwei Schritte hastig nach vorn und der Schatten wich abermals. Schnell sprang er etwa eineinhalb Schritt zurück und wieder bewegter der Schatten sich gleichartig. War es also doch seiner?
Er war nur so anders, so anders wie zuvor und dennoch war es seiner.
Langsam erhob sich sein Schatten und bildete eine schemenhafte Gestalt. Robin zuckte zusammen und auch dies war die Reaktion der Gestalt. Zweifelsohne es war sein Schatten!
Anfangs nicht bemerkend, schlich die Gestalt bewegungslos auf Robin zu. Immer näher kam sie ihm. Viel zu spät bemerkte der junge Bursche dies und da war es auch schon um ihn geschehen. Die schemenhafte Gestalt lag sich wie ein Schatten über den Körper des Jungen und umhüllte ihn komplett. Es war erst ein bedrückendes Gefühl, Panik kam kurzzeitig in ihm auf. Jene legte sich aber schnell. Aus Panik wurde Irritation. Es fühlte sich Eigenartig friedvoll an, als ob er zu sich selbst gefunden hätte, erst jetzt richtig er sein würde. Im nächsten Moment merkte er, dass ihm schon immer etwas gefehlt hatte und er dieses jetzt endlich gefunden habe. Es war ihm nur unmöglich gewesen es in Worte gar in Gedanken fassen zu können. Sein Schatten wurde nach und nach von seinem Körper aufgesogen und wurde eins mit Robin. Er kniff die Augen einmal zusammen. Im nächsten Moment öffnete er wider seine Augen und erblickte, wie üblich auf dem Boden vor ihm, sein Schatten in gewohnter Form.
Unruhig lag er bis vor wenigen Minuten noch in seinem Bett.
Doch nun war er still, völlig entspannt und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen Schlief er weiter.
Nach einigen Tagen schaffte er es sogar einen Ort zu finden um seine Liebe zu Büchern und die damit verbundene Wissbegierigkeit stillen zu können. Der Hort des Wissens, eine Bibliothek die auf den Weg zwischen Adoran und Berchgard, den beiden Städten im Herzogtum, im Lehen Nebelpass lag. Hier konnte er Stunden damit zubringen die vielen interessanten Bücher zu durchwälzen. Nie hätte er sich solch einen Ort erträumen können. Die Leiterin des ganzen war niemand geringeres als die Freiherrin Lilian von Nebelpass. Eine sehr gütige und freundliche Person die sogar nach kurzer Zeit beschloss Robin, aufgrund seiner doch recht ausgeprägten Lese und Schreibkenntnisse, als Hilfslehrkraft einstellen zu wollen. Unsicher, einer solchen Aufgebe gewachsen zu sein, brauchte er einige Tage Bedenkzeit. Nachdem jene verstrichen war nahm er natürlich an, es was die Gelegenheit ein Standbein fassen zu können und eine Aufgabe zu finden die ihm liegen würde.
Unterdessen fand er sogar die Zeit sich mit dem Reich auseinander zu setzen. Geographie, Adels Hierarchie, Gesetze und vieles mehr. Kurz darauf hatte er dann auch ein Bürgergespräch bei der Hochedlen Nyome von Belfa, der Vogtin Adorans, welches er mit Erfolg hinter sich brachte.
So widmete er sich tagtäglich seinen Büchern und dem lernen von Neuem, wovon es viel in der Bibliothek gab.
Eines Abends, es war von wenigen Augenblicken noch viel Trubel im unteren Bereich des Horts, kehrte viel zu schnell Ruhe ein. Robin war einmal mehr damit beschäftigt ein Buch zu lesen. Durch die Mauern der Bibliothek säuselte ein leichter Luftzug welcher von einem offenen Fenster stammte. Voller Konzentration las er ein Wort nach dem anderen doch mit jedem gelesenen Wort wurde der Gesamttext undeutlicher. Bald las er sogar nur noch zusammenhanglose Wörter, nichts ergab mehr einen Sinn. Seine Augen wurden schwach und die Lider sanken immer weiter nach unten. Ein kurzes aufbäumen als er nahe des Schlafes war. Mit einem leichten Schlag fielen die Seiten des Buches aufeinander und erzeugten einen Schall welcher sich im Raum ausbreitete. Er erhob sich und ging einige Schritte hin und her. „Bloß noch nicht einschlafen!“ dachte er sich, das Buch war doch gerade so spannend gewesen. Seine Füße brachten ihn barfuß vor die Tür, hinter der er über die Wiese lief. Noch etwas Kühl waren die Nächte aber die Luft war hier so erfrischend und füllte seinen Körper und Geist mit neuer Energie. Eine ganze weile, gefühlt eine Ewigkeit, stand er dort. Die Nase in den Wind haltend und dem Mondschein, welcher durch die Wolken drang, entgegen gestreckt. Tiefes ein und Ausatmen war das einzige was von ihm vernehmbar war. Es hatte fast eine weditierende Wirkung auf ihn. Es war alles friedlich und so... er riss die Augen wieder auf und blickte sich um. „Da war doch etwas? Etwas war anders als zuvor! Ganz sicher!“ Mit zusammen zugekniffenen Augen starte er in die Dunkelheit. „Etwas ist anders.“ wiederholte er in Gedanken immer und immer wieder, selbst auf den Weg zurück nach Adoran. Aber er wusste beim besten willen nicht was es war, noch konnte er diese Veränderung in seiner Umgebung greifen. Es war vielleicht nur ein Gefühl aber ein sehr starkes und anhaltend, eines, dass ihn noch fast die ganze Nacht wach hielt, bis sein Körper doch irgendwann erschlaffte und er einschlief.
Ein dunkler Schatten lag vor ihm, sein Schatten?
Er war anders als Robin seinen eigenen Schatten in Erinnerung hatte. Er war deutlich größer und seine Form entsprach nicht dem seiner gewöhnlichen. Ein Schritt vorwärts. Der Schatten wich zurück. Zwei Schritte hastig nach vorn und der Schatten wich abermals. Schnell sprang er etwa eineinhalb Schritt zurück und wieder bewegter der Schatten sich gleichartig. War es also doch seiner?
Er war nur so anders, so anders wie zuvor und dennoch war es seiner.
Langsam erhob sich sein Schatten und bildete eine schemenhafte Gestalt. Robin zuckte zusammen und auch dies war die Reaktion der Gestalt. Zweifelsohne es war sein Schatten!
Anfangs nicht bemerkend, schlich die Gestalt bewegungslos auf Robin zu. Immer näher kam sie ihm. Viel zu spät bemerkte der junge Bursche dies und da war es auch schon um ihn geschehen. Die schemenhafte Gestalt lag sich wie ein Schatten über den Körper des Jungen und umhüllte ihn komplett. Es war erst ein bedrückendes Gefühl, Panik kam kurzzeitig in ihm auf. Jene legte sich aber schnell. Aus Panik wurde Irritation. Es fühlte sich Eigenartig friedvoll an, als ob er zu sich selbst gefunden hätte, erst jetzt richtig er sein würde. Im nächsten Moment merkte er, dass ihm schon immer etwas gefehlt hatte und er dieses jetzt endlich gefunden habe. Es war ihm nur unmöglich gewesen es in Worte gar in Gedanken fassen zu können. Sein Schatten wurde nach und nach von seinem Körper aufgesogen und wurde eins mit Robin. Er kniff die Augen einmal zusammen. Im nächsten Moment öffnete er wider seine Augen und erblickte, wie üblich auf dem Boden vor ihm, sein Schatten in gewohnter Form.
Unruhig lag er bis vor wenigen Minuten noch in seinem Bett.
Doch nun war er still, völlig entspannt und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen Schlief er weiter.
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Robin Simantes
Re: Der eigene Wille.
Tage vergingen und das eigenartige Gefühl dass da etwas ist blieb bestehen.
Gerade wenn er einen Moment die aufkommende Stille genoss und einfach nur da saß, wurde dieses Gefühl stärker aber dennoch nicht greifbar. Kopfschmerzen waren ihm seid je her aufgefallen die mal stärker mal schwächer seine Konzentration störte. Also machte er sich auf Richtung Berchgard wo er im Handelshaus eine fähige Heilerin aufsuchte. Assamaril war eine sehr nette wenn auch etwas zurückhaltende Person die er kennenlernen durfte, ging es aber um Beschwerden über die körperliche Gesundheit, so war sie voller Tatendrang und tat alles was sie nur konnte. Dies jedenfalls was Robins Eindruck von ihr, nachdem seine Behandlung beendet war. Leider blieb jene trotz Akupunktur und einer Kopfmassage unverändert. Eine Geistheilerin namens Loraine wurde ihm vorgestellt welche sich eben so den scheinbar unheilbaren Patienten beschaute. Die Behandlungsmethode klang in seinen Ohren vorerst sehr befremdlich „Lasst euren Geist wandern und davon schweben“
Zwei Tage später war er doch wieder auf den Weg zum Hort und somit zu seinen Büchern und vor allem zu der Gesellschaft die er gelernt hatte zu genießen. Es war fast immer jemand anzutreffen um zu Reden oder einen Tee zu trinken. Es war wohl schon bekannt das es dem jungen Burschen nicht so gut gehen würde und Lilian fragte sogleich nach. Eine kurze Erklärung der bisherigen Umstände samt einer wagen Vermutung der Ursache wurde dann der Freiherrin berichtet. Es kam recht schnell dass die abermals nach den durchgeführten Untersuchungen fragte welche alle erneut preisgegeben wurden. Dann erhob sie sich und wies Robin an ihr nach draußen zu folgen um etwas zu prüfen, was verriet sie aber nicht. Lucien und Alvrina waren ungewöhnlich interessiert daran dieser anderen Untersuchung beiwohnen zu dürfen. So gingen die Vier auf die freie Wiese Ostlich vom Eingang zum Hort. Eine Augenbinde war das erste was ihm in die Hände gedrückt wurde mit der Aufforderung jene an zu legen, was er auch dann tat. Es war finster, lediglich ein schwacher Schein der Sonne schaffte es den Stoff zu durchdringen was seine Sich dennoch nicht verbesserte. So konzentrierte er sich vorerst auf die Stimmen um sich herum. Dass Lucien scheinbar unbedingt vor Anfang des Testes seine Rüstung anlegen wollte, war nicht gerade förderlich für sein Wohlsein.
Erste Anweisungen waren dann von Lilian zu hören, wobei er versuchte trotz Augenbinde in ihre Richtung zu schauen. Auf die Umgebung Konzentrieren mit den mir verbleibenden Sinnen. Hören, Riechen, Fühlen, auf diese Sinne versuchte er sich zu konzentrieren und beschrieb mit Worten was er meine ihm zu umgeben. Wie aus dem Nichts spürte er da etwas, etwas Unbekanntes was er nicht recht wusste einzuordnen. Unwohlsein, war dies das Wort was er suchte und Lilian ihm vorsagte? Ja, vielleicht aber er wusste definitiv dass da etwas sei. Sein Kopf bewegte sich hin und her als ob er etwas suchen würde, nichts. Es war schier unmöglich den genauen Standort dieses.... ja was war es eigentlich? Kaum war dieser Gedanke gedacht kam es schon über ihn. Kaltes Wasser ergoss sich über ihn wie aus dem Nichts erscheinend. Sein Körper verkrampfte sich für einen Moment während der Dusche Dennoch war der Schockmoment zu kurz und er entspannte sich wieder schnell. Dann endlich, er durfte die Augenbinde wieder abnehmen wobei seine Hand über den nun nassen Kopf glitt und den Stoff vor seinen Augen samt etwas Wasser von seinen Haaren übers Kinn wischte.
Während dessen verkündete Lilian sein Erwachen worauf hin er sie mehr als fragend und unglaubwürdig beschaute. Auch wenn er es anfangs mit seiner Körperhaltung deutlich in frage stellte, was Lilian ihm verkündete, war es ihm gedanklich völlig logisch gewesen, wieso sollte auch die Freiherrin nicht die Wahrheit sprechen? Schließlich war sie ja selbst eine Liedkundige und dass von Hohem Rang. Es war damals ein Scherz an den er nun denken musste, welcher noch aussagte dass derzeit eine schlechte Zeit zum Erwachen sei. Weniger Lustig daran war die Tatsache dass ein Wessen umher wanderte und es offensichtlich auf junge Liedkundige, im speziellen auf Erwachte abgesehen hatte. Nun war er auch einer jener, potentiellen gefährdeten Opfer dieser Schatten?!
Auch wenn er sich kaum darauf konzentrieren konnte, sprach Lilien auf ihn ein bezülich seiner momentanen Lage und die Optionen sich für einer der Fakultäten zu entscheiden um dort seine Gabe zu schulen. Eben so war es die Frage wo er Schutz finden könnte, denn alleine wäre er dem Wessen schutzlos ausgeliefert. Das Regiment war wohl die erste Möglichkeit, gerade als Bürger der Herzogtums war ihm dessen Schutz gewiss. Aber er könnte eben so zur Academia Arcana gehen wo die frisch Erwachten Zuflucht zugesichert bekommen. Die Fakultät in Richtung Rahal, auch wenn ihm von jener berichtet wurde, war gleich aus seinen Gedanken gestrichen. Unmöglich diesen Ort zu besuchen wenn man die Tugenden Eluives gelehrt bekommen hat.
Nun war es an ihm eine Entscheidung zu treffen wo er Schutz sucht und ebenso an welchem Orte er lernen möchte. War es denn auch sein Freier Wille diesen Ort aus zu suchen?
Gerade wenn er einen Moment die aufkommende Stille genoss und einfach nur da saß, wurde dieses Gefühl stärker aber dennoch nicht greifbar. Kopfschmerzen waren ihm seid je her aufgefallen die mal stärker mal schwächer seine Konzentration störte. Also machte er sich auf Richtung Berchgard wo er im Handelshaus eine fähige Heilerin aufsuchte. Assamaril war eine sehr nette wenn auch etwas zurückhaltende Person die er kennenlernen durfte, ging es aber um Beschwerden über die körperliche Gesundheit, so war sie voller Tatendrang und tat alles was sie nur konnte. Dies jedenfalls was Robins Eindruck von ihr, nachdem seine Behandlung beendet war. Leider blieb jene trotz Akupunktur und einer Kopfmassage unverändert. Eine Geistheilerin namens Loraine wurde ihm vorgestellt welche sich eben so den scheinbar unheilbaren Patienten beschaute. Die Behandlungsmethode klang in seinen Ohren vorerst sehr befremdlich „Lasst euren Geist wandern und davon schweben“
Zwei Tage später war er doch wieder auf den Weg zum Hort und somit zu seinen Büchern und vor allem zu der Gesellschaft die er gelernt hatte zu genießen. Es war fast immer jemand anzutreffen um zu Reden oder einen Tee zu trinken. Es war wohl schon bekannt das es dem jungen Burschen nicht so gut gehen würde und Lilian fragte sogleich nach. Eine kurze Erklärung der bisherigen Umstände samt einer wagen Vermutung der Ursache wurde dann der Freiherrin berichtet. Es kam recht schnell dass die abermals nach den durchgeführten Untersuchungen fragte welche alle erneut preisgegeben wurden. Dann erhob sie sich und wies Robin an ihr nach draußen zu folgen um etwas zu prüfen, was verriet sie aber nicht. Lucien und Alvrina waren ungewöhnlich interessiert daran dieser anderen Untersuchung beiwohnen zu dürfen. So gingen die Vier auf die freie Wiese Ostlich vom Eingang zum Hort. Eine Augenbinde war das erste was ihm in die Hände gedrückt wurde mit der Aufforderung jene an zu legen, was er auch dann tat. Es war finster, lediglich ein schwacher Schein der Sonne schaffte es den Stoff zu durchdringen was seine Sich dennoch nicht verbesserte. So konzentrierte er sich vorerst auf die Stimmen um sich herum. Dass Lucien scheinbar unbedingt vor Anfang des Testes seine Rüstung anlegen wollte, war nicht gerade förderlich für sein Wohlsein.
Erste Anweisungen waren dann von Lilian zu hören, wobei er versuchte trotz Augenbinde in ihre Richtung zu schauen. Auf die Umgebung Konzentrieren mit den mir verbleibenden Sinnen. Hören, Riechen, Fühlen, auf diese Sinne versuchte er sich zu konzentrieren und beschrieb mit Worten was er meine ihm zu umgeben. Wie aus dem Nichts spürte er da etwas, etwas Unbekanntes was er nicht recht wusste einzuordnen. Unwohlsein, war dies das Wort was er suchte und Lilian ihm vorsagte? Ja, vielleicht aber er wusste definitiv dass da etwas sei. Sein Kopf bewegte sich hin und her als ob er etwas suchen würde, nichts. Es war schier unmöglich den genauen Standort dieses.... ja was war es eigentlich? Kaum war dieser Gedanke gedacht kam es schon über ihn. Kaltes Wasser ergoss sich über ihn wie aus dem Nichts erscheinend. Sein Körper verkrampfte sich für einen Moment während der Dusche Dennoch war der Schockmoment zu kurz und er entspannte sich wieder schnell. Dann endlich, er durfte die Augenbinde wieder abnehmen wobei seine Hand über den nun nassen Kopf glitt und den Stoff vor seinen Augen samt etwas Wasser von seinen Haaren übers Kinn wischte.
Während dessen verkündete Lilian sein Erwachen worauf hin er sie mehr als fragend und unglaubwürdig beschaute. Auch wenn er es anfangs mit seiner Körperhaltung deutlich in frage stellte, was Lilian ihm verkündete, war es ihm gedanklich völlig logisch gewesen, wieso sollte auch die Freiherrin nicht die Wahrheit sprechen? Schließlich war sie ja selbst eine Liedkundige und dass von Hohem Rang. Es war damals ein Scherz an den er nun denken musste, welcher noch aussagte dass derzeit eine schlechte Zeit zum Erwachen sei. Weniger Lustig daran war die Tatsache dass ein Wessen umher wanderte und es offensichtlich auf junge Liedkundige, im speziellen auf Erwachte abgesehen hatte. Nun war er auch einer jener, potentiellen gefährdeten Opfer dieser Schatten?!
Auch wenn er sich kaum darauf konzentrieren konnte, sprach Lilien auf ihn ein bezülich seiner momentanen Lage und die Optionen sich für einer der Fakultäten zu entscheiden um dort seine Gabe zu schulen. Eben so war es die Frage wo er Schutz finden könnte, denn alleine wäre er dem Wessen schutzlos ausgeliefert. Das Regiment war wohl die erste Möglichkeit, gerade als Bürger der Herzogtums war ihm dessen Schutz gewiss. Aber er könnte eben so zur Academia Arcana gehen wo die frisch Erwachten Zuflucht zugesichert bekommen. Die Fakultät in Richtung Rahal, auch wenn ihm von jener berichtet wurde, war gleich aus seinen Gedanken gestrichen. Unmöglich diesen Ort zu besuchen wenn man die Tugenden Eluives gelehrt bekommen hat.
Nun war es an ihm eine Entscheidung zu treffen wo er Schutz sucht und ebenso an welchem Orte er lernen möchte. War es denn auch sein Freier Wille diesen Ort aus zu suchen?
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Gast
Re: Der eigene Wille.
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Zuletzt geändert von Gast am Dienstag 31. Mai 2016, 22:05, insgesamt 1-mal geändert.