Vaters Hass seinen Mitstreitern.
Seine Heiligkeit beliebte es zum gestrigen Abend zur 11ten Stunde zu einem Ausritt an die Landesgrenzen des alatarischen Reiches.
Unteranderem vermochte der Alka seine eigenen Landesgrenzen zu statuieren und zu bestreifen. Deshalb rief er alle fähigen Streiter dazu auf sich am Südtor Rahals zu versammeln, um gemeinsam jenen Ritt zu bewältigen. Nach einiger Zeit konnte ein doch recht ansehnliches Gespann aus Letharen, Rashar und Menschen zusammengestellt werden. Alle waren gewillt ihre eigenen Landesgrenzen zur Not auch mit dem eigenen Blut zu verteidigen..
*eine Karte verdeutlicht die Reit-Route des Trosses wieder. Sie ist mit Kohlestiftpfeilen auf einem Stück Karte eingezeichnet. Wobei mit blutroter Farbe die Kreuze einen Antreteort symbolisieren und der rote Blitz ein Scharmützel mit Ketzern verdeutlicht...*

Der Ritt begann zur 11ten Stunde am Abend. Der Tross wurde durch die ballende Faust seiner Heiligkeit in Bewegung gesetzt, bis er schließlich im südlichsten Teil Alatariens an der Grenze zur Wüste Durrah zum Stehen kam. Bedrohlich schienen die sandigen Gemäuer und Zinnen der Sandmaden auf den ersten Blick. Doch keiner der dunklen Reiter ließ sich seine Schwäche anmerken. War es doch nicht zuletzt die Anwesenheit der fleischgewordenen Präsenz Vaters, verkörpert durch den Alka, welche den Recken Kraft und Stärke spendete.

Nachdem der Alka und auch seine Reiter ihre einschlägige Meinung "Tod dem Emir" mehrfach wutentbrannt gebrüllt hatten begann die Abwehrmauer der Sandmaden förmlich zu zittern. Doch waren es nicht die auf der Mauer stationierten Wachen, welche vor Angst zu zittern begannen. NEIN! Es war der unbändige Hass Vaters, welcher unter den gallopierenden Hufen der unzähligen Schimmel und Echsen zu vibrieren begann.
Der wütende Mob setzte seinen Kontrollritt fort und kam nun im ketzerischen Fischerdorf an. Das schallende Geräusch der Hufen war schon meilenweit vorher zu hören. Nicht zuletzt waren auch alle Fenster und Türen der Häuser in Bajard verbarrikadiert. Keine Menschenseele vermochte es nun noch auf den Gassen angetroffen zu werden, während der Mob seinen Weg durch das Dorf fortsetzte.

Doch einer schien wohl so töricht gewesen zu sein und wagte es sich dem Tross von Hinten zu nähern. Der von Blutfehde und Rache durchzogene Mob fackelte nicht lange und setzte der eh schon zu lange auf dieser Erde weilenden Seele sein Ende.
"Tötet ihn, verteilt seine Gebeine, setzt ein Exempel!" - waren wohl die letzten Worte des Alkas, welche im Gehörgang des kleinen Fischermannes verhallten, ehe die Pantherklaue eines unserer Brüder seinen Kopf vom Halse trennte und unzählige Pfeile in seinen Leib hagelten. Der leblose Leib sackte schließlich in sich zusammen.
Die folgenden Handlungen waren wohl nur für die härtesten und gestandensten unter den dunklen Recken bestimmt. Als wäre es nicht genug der Taten. So wurde der Leib des ketzerischen Fischermannes wie ein Kunstwerk vor dem Eingang Bajards verteilt. Als Mahnmal an einen jeden Ketzer welcher fortan die Stadt betreten wird. Es war ihnen bewusst, dass es sich rumsprechen wird. Doch genau das war es was sie wollten!

Nach jenem Akt der Rache, war es dem Alka scheinbar nicht genug. Er setzte seine Reiterschaft weiter auf Adoran zu. Blut! Das war es was er sehen wollte...
In sicherem Abstand zu dem gewaltigen alumenischen Mauerwerk blieb der Tross stehen. Leider konnte der madige Ketzerkönig nicht dazu bewegt werden vor seine schier unüberwindbaren Mauern zu treten und das Wort direkt an uns zu richten. Die Alarmglocken ertönten. Die Mauern wurden durch Soldaten besetzt. Die Pfeile gespannt.
Was will Adoran auffahren, wenn die gesamte Armee des alatarischen Reiches gesammelt wird? Wenn sie doch jetzt schon bei der umnachteten, spontan zusammengezogenen Reiterschaft erzittert?

Schließlich löste sich der erste Pfeil aus dem Mauerwerk Adorans heraus und es folgtem gefühlt zichtausende mehr. Unter den schützenden Schildern seiner Gefolgschaft kündigte seine Heiligkeit widerwillig den Rückzug gen Norden an, wo die Reiterschaft seinen Weg letztlich am Blutdenkmal Varunas vorbei weiter gen Angurenfestung fortsetzte.
Unter schallendem Getrampel der Maultiere stieß der Reitertross auf Wegelagerer am Flussbett Weteraus.
"Welch Frevel wagt es sich seiner Heiligkeit in den Weg zu stellen?" - war wohl die meistgestellte Frage innerhalb der dunklen Recken.
Es waren tatsächlich Räuber und Diebe welche es wagten sich in den weiteren Weg gen Nilzadan zu stellen. Sie leisteten nicht nur passiven Widerstand. NEIN! Sie drohten sogar dem Ritter Bruchsteig, welcher durch den Alka als Redeführer auserkoren wurde und mit dem Pack kommunizieren sollte.
Letztlich war es wohl das Schwert, welches die uneinsichtigen Lumpensammler zur Besinnung bringen sollte und somit erhob sich ein jedes Schwert innerhalb der Reiterschaft. Mit schallendem, wutentbrannten Geschrei stürmte der dunkle Tross auf die Wegelagerer samt ihrer jämmerlichen Barrikaden zu.

Begleitet von schmerzverzerrten Schreien und hier und da einem abgetrennten Körperteil ging der blutige Rachefeldzug des Alkas zu Ende.
Schlussendlich wandte sich seine Heiligkeit höchstpersönlich mit einigen ehrenhaften Worten an seine Gefolgschaft und kündigte weitere Taten im Namen Alatars an und rief zu aktiver Gewaltbereitschaft und Blutvergießen gegen Ketzer auf!

Unteranderem vermochte der Alka seine eigenen Landesgrenzen zu statuieren und zu bestreifen. Deshalb rief er alle fähigen Streiter dazu auf sich am Südtor Rahals zu versammeln, um gemeinsam jenen Ritt zu bewältigen. Nach einiger Zeit konnte ein doch recht ansehnliches Gespann aus Letharen, Rashar und Menschen zusammengestellt werden. Alle waren gewillt ihre eigenen Landesgrenzen zur Not auch mit dem eigenen Blut zu verteidigen..
*eine Karte verdeutlicht die Reit-Route des Trosses wieder. Sie ist mit Kohlestiftpfeilen auf einem Stück Karte eingezeichnet. Wobei mit blutroter Farbe die Kreuze einen Antreteort symbolisieren und der rote Blitz ein Scharmützel mit Ketzern verdeutlicht...*

Der Ritt begann zur 11ten Stunde am Abend. Der Tross wurde durch die ballende Faust seiner Heiligkeit in Bewegung gesetzt, bis er schließlich im südlichsten Teil Alatariens an der Grenze zur Wüste Durrah zum Stehen kam. Bedrohlich schienen die sandigen Gemäuer und Zinnen der Sandmaden auf den ersten Blick. Doch keiner der dunklen Reiter ließ sich seine Schwäche anmerken. War es doch nicht zuletzt die Anwesenheit der fleischgewordenen Präsenz Vaters, verkörpert durch den Alka, welche den Recken Kraft und Stärke spendete.

Nachdem der Alka und auch seine Reiter ihre einschlägige Meinung "Tod dem Emir" mehrfach wutentbrannt gebrüllt hatten begann die Abwehrmauer der Sandmaden förmlich zu zittern. Doch waren es nicht die auf der Mauer stationierten Wachen, welche vor Angst zu zittern begannen. NEIN! Es war der unbändige Hass Vaters, welcher unter den gallopierenden Hufen der unzähligen Schimmel und Echsen zu vibrieren begann.
Der wütende Mob setzte seinen Kontrollritt fort und kam nun im ketzerischen Fischerdorf an. Das schallende Geräusch der Hufen war schon meilenweit vorher zu hören. Nicht zuletzt waren auch alle Fenster und Türen der Häuser in Bajard verbarrikadiert. Keine Menschenseele vermochte es nun noch auf den Gassen angetroffen zu werden, während der Mob seinen Weg durch das Dorf fortsetzte.

Doch einer schien wohl so töricht gewesen zu sein und wagte es sich dem Tross von Hinten zu nähern. Der von Blutfehde und Rache durchzogene Mob fackelte nicht lange und setzte der eh schon zu lange auf dieser Erde weilenden Seele sein Ende.
"Tötet ihn, verteilt seine Gebeine, setzt ein Exempel!" - waren wohl die letzten Worte des Alkas, welche im Gehörgang des kleinen Fischermannes verhallten, ehe die Pantherklaue eines unserer Brüder seinen Kopf vom Halse trennte und unzählige Pfeile in seinen Leib hagelten. Der leblose Leib sackte schließlich in sich zusammen.
Die folgenden Handlungen waren wohl nur für die härtesten und gestandensten unter den dunklen Recken bestimmt. Als wäre es nicht genug der Taten. So wurde der Leib des ketzerischen Fischermannes wie ein Kunstwerk vor dem Eingang Bajards verteilt. Als Mahnmal an einen jeden Ketzer welcher fortan die Stadt betreten wird. Es war ihnen bewusst, dass es sich rumsprechen wird. Doch genau das war es was sie wollten!

Nach jenem Akt der Rache, war es dem Alka scheinbar nicht genug. Er setzte seine Reiterschaft weiter auf Adoran zu. Blut! Das war es was er sehen wollte...
In sicherem Abstand zu dem gewaltigen alumenischen Mauerwerk blieb der Tross stehen. Leider konnte der madige Ketzerkönig nicht dazu bewegt werden vor seine schier unüberwindbaren Mauern zu treten und das Wort direkt an uns zu richten. Die Alarmglocken ertönten. Die Mauern wurden durch Soldaten besetzt. Die Pfeile gespannt.
Was will Adoran auffahren, wenn die gesamte Armee des alatarischen Reiches gesammelt wird? Wenn sie doch jetzt schon bei der umnachteten, spontan zusammengezogenen Reiterschaft erzittert?

Schließlich löste sich der erste Pfeil aus dem Mauerwerk Adorans heraus und es folgtem gefühlt zichtausende mehr. Unter den schützenden Schildern seiner Gefolgschaft kündigte seine Heiligkeit widerwillig den Rückzug gen Norden an, wo die Reiterschaft seinen Weg letztlich am Blutdenkmal Varunas vorbei weiter gen Angurenfestung fortsetzte.
Unter schallendem Getrampel der Maultiere stieß der Reitertross auf Wegelagerer am Flussbett Weteraus.
"Welch Frevel wagt es sich seiner Heiligkeit in den Weg zu stellen?" - war wohl die meistgestellte Frage innerhalb der dunklen Recken.
Es waren tatsächlich Räuber und Diebe welche es wagten sich in den weiteren Weg gen Nilzadan zu stellen. Sie leisteten nicht nur passiven Widerstand. NEIN! Sie drohten sogar dem Ritter Bruchsteig, welcher durch den Alka als Redeführer auserkoren wurde und mit dem Pack kommunizieren sollte.
Letztlich war es wohl das Schwert, welches die uneinsichtigen Lumpensammler zur Besinnung bringen sollte und somit erhob sich ein jedes Schwert innerhalb der Reiterschaft. Mit schallendem, wutentbrannten Geschrei stürmte der dunkle Tross auf die Wegelagerer samt ihrer jämmerlichen Barrikaden zu.

Begleitet von schmerzverzerrten Schreien und hier und da einem abgetrennten Körperteil ging der blutige Rachefeldzug des Alkas zu Ende.
Schlussendlich wandte sich seine Heiligkeit höchstpersönlich mit einigen ehrenhaften Worten an seine Gefolgschaft und kündigte weitere Taten im Namen Alatars an und rief zu aktiver Gewaltbereitschaft und Blutvergießen gegen Ketzer auf!
