Wühlertagebuch des Belgrom Donnerfaust

Moderator: Zwerge [Mod]

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*ein Botenbeisser mit einem Steinbuch auf dem Rücken, sowie einer Angel mit einem Stein daran, welcher vor der Nase des Käfers hängt, trippelt unbeirrt an den Wachen vorbei zur Kal-Khaz-Graik Kommandantur zu einem der beiden Skilams. Eine kleine Notiztafel dabei lässt folgendes lesen:*

Cirmias seinen Hammer über die beiden Skilams!

Hiermit überbringe akh euch das Kriegstagebuch, welches akh über die letzten Tage des Krieges geführt habe. Dieses schildert meine Eindrücke über diese Tage.

( http://forum.alathair.de/viewtopic.php?p=622078#622078 )

*darunter prangt eine Unterschrift des Rhukums, sowie sein Erkennungszeichen ein Pilz in einem Bierglas*

Belgrom Rhukum Donnerfaust
Gast

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Nun war der Tag gekommen... es war der Tag der Überprüfung des Fortschrittes des Rhukums. Bereits am Eingang wartete sein guter Freund und nun auch sein Waffenträger der Verdaermler der Getwergelyn Kaz. Zusammen betraten beide den Thronsaal des Berges, in welchem die Kal-Khaz-Graik seit jeher Wache hielt und für den Schutz des Herzen des Berges und für einen möglichen König,sollte es wieder einen geben, sorgte.

Am Fuße des Thrones warteten die beiden Skilams bereits und auch die anderen Wachen musterten die beiden durchdringend als sie den Raum betraten. Die Schilde vergangener Wühler weckten zu Beginn als Erstes die Aufmerksamkeit der Anwesenden, doch dies hielt nur kurz an.
Während Kaz und Belgrom nach dem Eintreten auf die Knie vor den Skilams und dem Thron gingen, neigten beide ihr Haupt damit es beginnen konnte.

Zu Beginn wurde Belgrom von den Skilams über die gestellten Aufgaben befragt.
Zum einen hatte er einen aus Varunesischem Marmor gemeißelten Tisch im Zuge des Projektes Magnixhandlix zu verkaufen. Dabei durfte ein Wert von 35 Kronen nicht unterschritten werden. Diese Aufgabe hatte der Rhukum gelöst, wartete aber wohl noch auf die Abholung des Tisches, sowie die Bezahlung.

Die nächste Aufgabe wurde ihm während des Krieges, einer sehr kritischen Zeit, auferlegt. Ihm wurde die Ehre zuteil, die Flamme des Berges, eines der Größten Heiligtümer der Khaz-Aduir zu bewahren und immer am brennen zu halten. Würde sie erlöschen, so würde großes Unheil über die Khaz-Aduir kommen. Auch diese Aufgabe wurde gemeistert, trotz aller Hindernisse, welche ihm in den Weg gelegt worden waren. Selbst die Versuche der Skilams selbst waren Erfolglos und wurden vom Rhukum unter Einsatz seines Lebens abgewehrt.

Nun sollte allerdings erst die wahre Prüfung stattfinden. Während der Ithem Dar Paz Getwergelyn die Fleischtrauben der Raserei zu verteilen, begab sich der Alte Kal Khazad in den Nebenraum, wo er begann in Trance zu verfallen. Währenddessen begannen der Rhukum, Kaz und der Skilam und Kal Dar Laz sich zu rüsten. Denn der Khazad verfiel in eine Trance der Raserei, welche über die drei Khaz-Aduir im Namen Cirmias richten würde.
Schon während des rüstens ertönten Geräusche der Raserei aus dem Nebenraum und als der Schlachtenheilige den Saal betrat, preschte er auch sogleich auf die drei los.
Die drei warfen dem rasenden Schlachtenheiligen alles entgegen, wurden allerdings dennoch ausser Gefecht gesetzt. Doch sie hatten es überlebt. Damit war Cirmias ihnen gnädig und somit auch diese Prüfung überstanden.

Damit war der Rhukum nun in den Rang des Khaz Rhukum erhoben worden. Er erhielt den Waffenrock der Kal-Khaz-Graik vom Kal Khazad und zog diesen ehrfürchtig über.

Auf diesen Erfolg wurde im Nachhinein dann angestossen in der Taverne, ehe die angeschlagenen Khaz-Aduir sich erholen mussten.
Gast

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Vollgerüstet stand der Khaz Rhukum mit dem verliehenen Waffenrock der Kal Khaz Graik neben seinen Brüdern Kaz der Hammer Getwergelyn, Grindol Pilzfresser Donnerfaust und Tharkosh das kahle Fass Graufels um die Leibgarde der Priesterschaft zu bilden. Aufgrund seines Ranges unterlag die Verantwortung des Schutzes der beiden Priester ihm persönlich, was seinen ersten Einsatz als Khaz Rhukum darstellen sollte.

Baznuk der Artefaktwächter Donnerfaust und Darogan die Weise Graufels waren im Auftrag der Bauhütte, mit der Leibgarde der Graik nach Adoran unterwegs, um dort eine Zeremonie abzuhalten. Eine Zeremonie zur Weihung des Marktes des Stadt, welcher im Namen Cirmias gesegnet sein sollte.

Der Weg dorthin verlief ruhig und unereignisvoll, denn der Biergeruch der Khaz-Aduir, gemischt mit der heiligen Kohlenpfanne der Segnung, welche an der Flamme des Berges selbst entzündet wurde, vertrieb jegliches Gesindel von den Straßen. Auch wenn der Geruch nicht gereicht hätte, so hätte der Schildwall der Graikler jegliche Gefahr abgewandt.

Nach einem kleinen Wettrennen zum Tor der Stadt Adoran wurde die Leibgarde strategisch auf der Mitte des Platzes platziert und dabei stets die Umgebung im Auge behalten. Während die Priesterschaft sich zur Platzierten Esse zur Segnung im Namen Cirmias begab und begann die Zeremonie abzuhalten, wurde jegliches Bier gesichtet, sowie jegliche verdächtige Person im Auge behalten. Auch jegliches Essen wurde genauestens beobachtet und studiert.

Als dann die Kohlen aus der heiligen Kohlenpfanne in die Esse überführt wurden, haftete der Blick der Khaz-Aduir auf diesem innigen Moment, in welchem Belgrom in Kaz Augen beinahe einige Tränen hätte erkennen können.
Kurz darauf wurden die Schilde ratternd wieder gegliedert und es wurde die Ehrwürdige Darogan in Schutz genommen und zurück nach Nilzadan überführt.

Baznuk verweilte auf Wunsch noch etwas länger in der Stadt, um einige Gespräche zu führen, weswegen der Khaz Rhukum den Graikler Kaz Getwergelyn zu seinem Schutz abbefohl während der Rest zurück in den Berg kehrte mit der Hohepriesterin.
Als wenig später Baznuk ebenfalls mit Kaz, welcher wie ein Elf roch, wieder in Nilzadan angekommen war, war der Einsatz zum Geleitschutz der Priester vorbei. vorüber.
Gast

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Mit einem zufriedenen Lächeln schlürfte Belgrom nun an seinem bereits vierten Bier und war sichtlich Stolz. Immerhin war er in der Lage gewesen seinen Khaz Skilam beeindrucken zu können.

Dieser, sowie ein weiteres Mitglied der Getwergelyn-Sippe namens Geodiz "Stollengammler" Getwergelyn hatten ihn auf der Frostklamm erwartet, wo der Schlachtenheilige ihn auffordernd fragte, ob der Rhukum sein Leben für den Stollengammler in die Bresche werfen und beschützen würde, obwohl dieser bisher ein Schmarotzer der Kalurischen Gesellschaft gewesen ist. Mit einer klaren Antwort hatte der Rhukum seinen Schwur wiederholt, den Berg, sowie jeden Angehörigen des Volkes der Khaz-Aduir zu beschützen und damit war auch Geodiz eingeschlossen.
Im Anschluss daran war es an Belgrom gelegen den Stollengammler mit all seinem können zu schützen und seinen Tod zu verhindern. Zuerst begann es nur auf der Schattenklamm, wo die Riesen keine nennenswerte Gefahr darzustellen vermochten und mehr schon über ihre eigenen Füße fielen. Doch weiter drinnen in den frostigen Höhlen, wo selbst Schnee und Eis begannen zu Leben gelangte auch der Rhukum ins Schwitzen.
Dennoch erhielt Geodiz keinerlei Kratzer durch die Gefahren der Höhle, da ihn Belgrom wie einen Mithrillpanzer aus den Schmieden der Khaz-Aduir schützte.
Die letzte Herausforderung stellte in den Höhlen die Insel im Fluss aus geschmolzenem Schnee dar, auf welcher das Nest eines frostigen Dämon lag. Diesen sollte Belgrom nur mit seiner Zweihandaxt niederstrecken, während sich Geodiz stets ebenfalls auf der Insel aufzuhalten hatte. Nach einem kurzen aber harten Kampf streckte Belgrom das Ungetüm schließlich mit einem Sprungangriff nieder und beendete somit die Prüfung seiner Kampftechniken erfolgreich. Auch der Khaz Skilam war beeindruckt gewesen und hatte ihn gelobt.
Doch beendet war das Schauspiel noch lange nicht, denn im Anschluss sollte der Khaz Rhukum sich noch gegen den Schlachtenheiligen behaupten und überleben. Es war ein kurzer Schlagabtausch, welchen der alte Greis mit seiner Jahrelangen Erfahrung schnell entscheiden konnte, doch überlebte Belgrom diese Begegnung und wurde daraufhin mit dem Beissmal von BIXI-BEISS gesegnet, welches fortan seinen Hintern zieren würde.

Damit hatte Belgrom einen weiteren Teil seiner Ausbildung abgeschlossen.
Gast

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Mit einem kleinen Gebet an den Bergvater und einem kühlen Starkbier machte Belgrom es sich an seinem Meißeltisch für Notizen bequem, während er sich das gerade ereignete Gespräch mit Baznuk durch den Kopf gehen ließ.

Nachdem der Prister der Bauhütte den Khaz Rhukum in die Bauhütte begleitet hatte, führte eben dieser ihn tiefer in den Berg hinein in eine große Zeremonienkammer, in welcher der Lavafluss Ilmansunt begann. Die Halle war von feinen Goldadern durchzogen, welche letztendlich alle in einer riesigen Goldtafel endeten, in welcher Alt-Kalurische Runen eingemeißelt waren, welche Belgrom nicht einmal entziffern oder einer neueren Rune zuordnen konnte.

Während beide es sich dann vor dieser Tafel im Schein der Lava bequem gemacht hatten, begann der Priester zu erzählen, über was die Runen handelten und was sie zu bedeuten hätten.
Die Goldtafel war ein Relikt aus alten Zeiten, der Zeit in welcher Missgunst und Neid zwischen den Khaz-Aduir drohte diese zu entzweien. Ein Ereignis, welches den Bergvater zutiefst erschüttert und erzürnt haben muss. Denn er hatte es als geeintes Volk erschaffen mit dem Auftrag den Götterberg zu schützen. Dies war seine Aufgabe an jeden Khaz-Aduir gewesen.
Dieses Zeitalter der Zwietracht wurde letztendlich nur durch ein Eingreifen des Vater selbst beendet, wodurch das friedliche Wetteifern um einfach der beste zu sein erneut begann.

Diese Tafel war eine Warnung an alle Khaz-Aduir, dass solch eine Zwietracht nie wieder erfolgen darf und der Schutz des Berges und das Wohl des gesamten Volkes an oberster Stelle steht, so wie Cirmias es für die Khaz-Aduir vorgesehen hat.

Als baldiger Elitekrieger der Kal-Khaz-Graik war es daher seine Aufgabe den Willen Cirmias zu sichern und so den Zusammenhalt innerhalb des Volkes zu wahren und so den Schutz des Götterberges mit einem starken Volk zu gewähren. Dabei steht er als baldigen Kal-Khaz-Graik mehr denn je im Mitelpunkt des Volkes, darf allerdings nicht seine Wurzeln und seine Sippe vergessen oder vernachlässigen. Er handelt in Verantwortung vor Cirmias selbst, sowie vor dem Rat des Volkes und muss sich daher seiner Entscheidungen bewusst sein, dass diese vor dem Vater selbst gerechtfertigt sein müssen.
Denn jeder Einzelne Khaz-Aduir stellt einen Erzbrocken des Bergvaters dar. Ein einzelner Brocken kann nicht viel bewirken, doch viele dieser Erzbrocken können durch den Vater zu einem festen Metall und somit zu einer wirksamen Waffe gegen die Feinde des Götterberges geschmiedet werden. Daraufhin verließen beide die Zeremonienkammer ehrfürchtig.

Nach diesem Gespräch widmeten beide Khaz-Aduir sich einem kühlen Bier aus den Vorräten des Bhir-dars, ehe sich ihre Wege trennten und Belgrom es sich erneut in seinem Heim bequem machte.
Gast

Beitrag von Gast »

Mit blinzelnden Augen folgte Belgrom dem Graik Dar und Priester Baznuk durch den Götterberg und an die Oberfläche. Dort musste der Kampfbewährte Khaz-Aduir erst einmal einige Male blinzeln, ehe seine Augen sich annähernd an die Helligkeit der Sonne gewöhnt hatten. Er folgte seinem Sippenbruder einiges an Strecke bis hin zu einer weiten Wiese. Dort angekommen sollte seine Lehrstunde zu Feldkenntnissen und dem Kampf an der Oberfläche beginnen.

Der Graik Dar begann auch gleich damit, den Khaz Rhukum mit Fragen zu löchern und ihn dabei zu umkreisen. Dabei verpasste er dem Rhukum immer wieder mal stärkere mal leichtere Schläge mit seinem Hammer um die Konzentration von ihm zu stören.

Die erste Frage war es, was am Kampf an der Oberfläche zu beachten war.
Zum einen war es wichtig, dass ein Kampf auf offenem Felde komplett andere Voraussetzungen besaß als in den Stollen. An der Oberfläche war ein Schlacht von mehreren Fronten geprägt, sodass in der Regel die Flanken und teilweise sogar der Rücken gedeckt und gesichert werden musste oftmals.

Einen weiteren Faktor stellte die Sonne dar, welche bei einer falschen Positionierung die eigenen Legionen behindern oder sogar komplett blenden konnte, was bei der schlechteren Augenangepasstheit der Khaz-Aduir ein erheblicher Nachteil sein konnte. Dazu kam der Fakt, dass der Feind Kavallerie einsetzen konnte, was sowohl Segen als auch Fluch werden konnte. Zum einen bewegte sich der Feind selbstständig zu den eigenen Legionen hin, was Kraft und Ausdauer der Truppen sparte, aber auf der anderen Seite war es für die Legionen der Khaz-Aduir eine ungewohnte Einstellung gegen berittene Feinde zu kämpfen, allerdings nichts, was nicht schnell in den Legionen untergehen würde.

 Den größten Nachteil, so unterwies der Graik Dar den Rhukum, war die wesentlich größere Fläche des Schlachtfeldes, wodurch längere Wege entstanden, die zu überwinden waren. Zwar besaßen die Kämpfer des Bergvolkes eine außerordentliche Ausdauer, doch waren sie keineswegs für lange Strecken gebaut und eher als Kurzstrecken-Sprinter geeignet. Die Armeen der Langbeine hingegen waren genau an diese Umstände angepasst. Daher ist es am klügsten den Feind selbst zu einem kommen zu lassen, um die Kraft und Ausdauer zu schonen.

Nach dieser Informativen Fragerunde wurde damit fortgefahren, dass weitere Kampfvorgehen geübt wurden. So wurde ein effektiver Sturmlauf mit erhobenem Schild zum Schutz vor Geschossen gegen die feindliche Linie geübt, indem der Rhukum mit aller Kraft gegen den Schild des Graik Dars prallte.
Zuzüglich dazu wurden mit erhobenem Schild-Ausdauer Übungen vollzogen um die Ausdauer des Rhukums zu testen.

Nach diesem Test wurde wieder das Wissen des Rhukums getestet, was genau für ihn als Wühler an der Oberfläche wichtig sei.
Wichtig war zu wissen, dass an der Oberfläche er seine wichtigste Waffe, seine Rüstung, nicht zur Gänze nutzen konnte, da durch den vielen Platz der Gegner leichter ausweichen oder ihn auf Abstand halten konnte. Daher war für ihn ebenso der Schildkampf wie der Kampf mit Hammer und Axt wichtig. Denn bei einem Vorrücken auf den Feind, musste vor den Pfeilen und Geschossen Deckung aufrechterhalten werden. Wenn dann die Front erreicht worden war, so konnte dieses weggeworfen werden und den tödlichen Klauen freien Lauf gelassen werden. Dies war allerdings mit einigen Bedingungen Verknüpft. Sinnvoll war es den Schild zu behalten, sollte es nur ein Teil des Feindesheeres darstellen. Bei der Hauptstreitmacht hingegen, so war es am sinnvollsten unter ihnen alle Kraft zu entfesseln, bis niemand mehr stand, oder bis der Wühler selbst gefallen war.

Auch das Fallen eines Wühlers konnte dabei erhebliche Folgen haben. Entweder es würde die eigenen Truppen demotivieren oder in Panik versetzen oder aber, was durch die Disziplin der Khaz-Aduir wahrscheinlicher war, eine Rache-Motivation für die Kämpfenden darstellen.
Mit einer letzten Ausdauer-Übung, ein Lauf bis in die Frostklamm, wurde daraufhin die Lehrstunde beendet.
Gast

Beitrag von Gast »

Einige Wochen sind nun seid der Zeremonie zur Ernennung in den Rang des Skilam Dars vergangen und Belgrom hatte sich an die neue Bewaffnung, sowie die neue Rüstung gewöhnt. Es war zu Beginn ungewohnt, den angeschmiedeten Stachelpanzer zu tragen und somit ohne unterbrechung eine Gefahr darzustellen. Keiner konnte ohne die Stacheln zu berühren an ihn heran kommen, was zu Beginn zu einigen schwierigen Situationen führte, als er aus Gewohnheit versuchte einen Sippenbruder zu umarmen der ähnliches.

Nun beherrschte er auch zur Perfektion die Techniken des Wühlerkampfstils, welche vorher ohne die Entsprechende Rüstung, entgegen vielem gelernten standen und voll und ganz auf Körperkontakt ausgelegt waren und vorallem die Stacheln und Klingenplatten der Rüstung ausnutzten.

Vieles in seiner Ausbildung hatte er gelernt, auf das er nun zurückblicken konnte. Vieles hatte er den Brüdern aus seiner Sippe zu verdanken, vorallem seinen nun in die Tiefen Stollen losgezogenen Bruder Alaric, sowie vorallem dem Schlachtenpriester Baznuk, welcher stets an seiner Seite weilte. Er verdankte ihnen vieles, vieles, was er womöglich nie gut machen können würde.
Wie es nun weiter gehen sollte würde die Zeit schon bald zeigen, denn die nächsten Anwärter der Kal Khaz Graik würden ihre Ausbildung schon in kürze beginnen.
Zuletzt geändert von Gast am Mittwoch 18. Mai 2016, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

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Mit einem Seufzen blickte Belgrom auf die vergangenen Umläufe zurück in denen er oft in den Tiefen Wegen unterwegs war oder mit einer schlechten Gesundheit zu kämpfen hatte. Doch nun hatte sich einiges getan und nur würde er die Ausbildung der neuen Khaz-Graik Anwärter weiter voran treiben und eine weitere Generation von Wühlern trainieren, die den Schutz des Berges mit zuversicht sichern würden.

Ebenso würde er selbst sein Können weiterhin verbessern und seine Reflexe und Kampffertigkeiten bis zur Perfektion trainieren und im Sinne des Bergvaters Cirmias leben, um eines Tages in die Fußstapfen des Schlachtenheiligen Daz Getwergelyn zu treten und ebenfalls vom Vater persönlich gesegnet zu werden um den Berg mit größter Macht zu verteidigen.

Doch zuerst werden die neuen Rekruten ausgebildet um weitere Generationen für den Bergschutz zu haben.

Mit diesen Gedanken machte der Skilam Dar sich auf den Weg in sein Bierbad, um sich vom langen Tag zu erholen.
Gast

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Er hatte es geschafft näher an den Schlachtenheiligen heranzutreten. Seit einigen Umläufen nun hielt er, Belgrom Donnerfaust, nun den Titel des Kal Dar inne.

In einer feierlichen Zeremonie ist es vollzogen worden.
Eine Ansprache der Priesterschaft war der Beginn der Zeremonie gewesen, auf welche dann unter großem Aufwand seine Rüstung ihm aufgebogen wurde vom Ithem Dar Paz Getwergelyn. Diese Prozedur erfolgte unter großem Aufwand und ebenso, wenn nicht sogar größeren Qualen für ihn selbst, da der Ithem Dar nicht zimperlich bei soetwas vorging.

Als es endlich vollbracht war, und der freie Oberkörper mit prachtvoller Wampe sichtbar wurde, war es der Khazad, welcher sich Richtung Kohlenschalen hinter dem Thron bewegte und dort den prachtvollen Grollzack emporhob. Eine Art Zepter, welches seit der Zeit der Wiedervereinigung von Graikführung an Graikführung übergeben wurde. Es hatte etliche Kerben und Schrammen aus vielen Kämpfen davongetragen und war dennoch immer ganz geblieben, wie der Kampfeswille des Volkes der Khaz-Aduir.

Dieser Grollzack wurde vom Khazad in den Kohlenschalen, in denen das Feuer des Berges hell brannte, bis zum Glühen erhitzt, sodass er statt seiner normales Farbe ein helles Gelb, fast schon Weiß aufwies. Dieses Glühen hielt auch nach dem Erhitzen in der Schale viele Momente lang an, wodurch der Schlachtenheilige in aller Ruhe mit der weiteren Zeremonie fortfahren konnte.

Denn nun kam das Siegel des Berges auf seinen Rücken, welches ihn in Zukunft als Kal Dar auszeichnen sollte.
Der Khazad tauchte den Grollzack mit einer schwungvollen Bewegung in einen Behälter, welcher flüssiges Mithrill enthielt und schwang diesen mit einer Präzision, welche lediglich feinste Linien auf dem Rücken hinterließen. Beinahe in Trance folgte eine Linie auf die nächste, bis die Rune komplett war. Ein Seufzen entfuhr ihm lediglich, als das Mithrill sich in seinen Rücken brannte und aushärtete. Denn nun hatte er es geschafft.

Der Khazad überreichte ihm nach der Prozedur den noch heißen Grollzack, welcher ihn leiten und schützen würde. Ebenso erhielt er die Handschuhe welche in der Lage waren, die Grundsteine der Graik zu zerschmettern. Diese sollten jederzeit am Körper getragen werden, jedoch niemals angezogen werden, denn sie sind nur für die Auflösung der Graik geschaffen worden.

Kurz darauf war die Zeremonie beendet, was ihn veranlassen ließ, dass seine Rüstung wieder an den Körper geschmiedet wurde.
Nun mit neuer Kraft durch das Zeichen des Berges war er der neue Kal Dar der Bergwacht.
Gast

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Er hatte es geschafft näher an den Schlachtenheiligen heranzutreten. Seit einigen Umläufen nun hielt er, Belgrom Donnerfaust, nun den Titel des Kal Dar inne.

In einer feierlichen Zeremonie ist es vollzogen worden.
Eine Ansprache der Priesterschaft war der Beginn der Zeremonie gewesen, auf welche dann unter großem Aufwand seine Rüstung ihm aufgebogen wurde vom Ithem Dar Paz Getwergelyn. Diese Prozedur erfolgte unter großem Aufwand und ebenso, wenn nicht sogar größeren Qualen für ihn selbst, da der Ithem Dar nicht zimperlich bei soetwas vorging.

Als es endlich vollbracht war, und der freie Oberkörper mit prachtvoller Wampe sichtbar wurde, war es der Khazad, welcher sich Richtung Kohlenschalen hinter dem Thron bewegte und dort den prachtvollen Grollzack emporhob. Eine Art Zepter, welches seit der Zeit der Wiedervereinigung von Graikführung an Graikführung übergeben wurde. Es hatte etliche Kerben und Schrammen aus vielen Kämpfen davongetragen und war dennoch immer ganz geblieben, wie der Kampfeswille des Volkes der Khaz-Aduir.

Dieser Grollzack wurde vom Khazad in den Kohlenschalen, in denen das Feuer des Berges hell brannte, bis zum Glühen erhitzt, sodass er statt seiner normales Farbe ein helles Gelb, fast schon Weiß aufwies. Dieses Glühen hielt auch nach dem Erhitzen in der Schale viele Momente lang an, wodurch der Schlachtenheilige in aller Ruhe mit der weiteren Zeremonie fortfahren konnte.

Denn nun kam das Siegel des Berges auf seinen Rücken, welches ihn in Zukunft als Kal Dar auszeichnen sollte.
Der Khazad tauchte den Grollzack mit einer schwungvollen Bewegung in einen Behälter, welcher flüssiges Mithrill enthielt und schwang diesen mit einer Präzision, welche lediglich feinste Linien auf dem Rücken hinterließen. Beinahe in Trance folgte eine Linie auf die nächste, bis die Rune komplett war. Ein Seufzen entfuhr ihm lediglich, als das Mithrill sich in seinen Rücken brannte und aushärtete. Denn nun hatte er es geschafft.

Der Khazad überreichte ihm nach der Prozedur den noch heißen Grollzack, welcher ihn leiten und schützen würde. Ebenso erhielt er die Handschuhe welche in der Lage waren, die Grundsteine der Graik zu zerschmettern. Diese sollten jederzeit am Körper getragen werden, jedoch niemals angezogen werden, denn sie sind nur für die Auflösung der Graik geschaffen worden.

Kurz darauf war die Zeremonie beendet, was ihn veranlassen ließ, dass seine Rüstung wieder an den Körper geschmiedet wurde.
Nun mit neuer Kraft durch das Zeichen des Berges war er der neue Kal Dar der Bergwacht.
Gast

Beitrag von Gast »

Die Schlacht war vorbei, doch er hatte verloren. Während die Schläge des Rahalers immer weiter auf sein Gesicht einprasselten, konnte Belgrom aus den Augenwinkeln noch kurz die geschockten Gesichter seiner Brüder und Schwestern erblicken, ehe sie sich schlossen.

Er hatte sein Leben für den Berg gegeben und würde wie es sich für einen Wühler gehörte auch für diesen sterben.
Der Anblick seiner Geschwister beruhigte ihn dennoch ungemein.
Denn er wusste, dass der Berg sicher sein würde, solange wie sie ihn verteidigen würden.
Immer wieder trafen die Schläge und brachen Nase, Kinn sogar den Schädel.
Und er verlor das Bewusstsein.
Nun würde seine letzte Reise beginnen und er würde vor den Bergvater selbst treten. Er würde zurückkehren in die Esse, aus der er erschaffen wurde und würde dort in Frieden einkehren. Er konnte denSchmiedehammer des Vaters bereits in seinen Ohren vernehmen.

Hoffentlich war der Vater zufrieden mit ihm gewesen und würde reichlich Bhir für ihn bereit halten.

Dann endete sein Atem und schließlich sollte ein finaler Hammerschlag des Feindes jegliches Hoffen beenden.
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