Ein Bote überbringt ein Schreiben für Anastasia Swynedd

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Janos Brynn
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Registriert: Freitag 28. November 2014, 20:16

Ein Bote überbringt ein Schreiben für Anastasia Swynedd

Beitrag von Janos Brynn »

Es waren einige Tage vergangen seit dem Gespräch mit Tzion über dessen Verlauf Janos im nachhinein sehr zufrieden war. Sicherlich war es riskant, aber dennoch verliefen die Dinge derzeit alle nach Plan, sodass es wohl an der Zeit war, die nächsten Schritte in Angriff zu nehmen, denn auch diese mussten wohl überlegt sein.

Es war mitten am Tag, die Frühlingssonne stand am Himmel und wärmte seinen Rücken als Janos über die derzeitige Lage sinnierend auf der Bank vor seinem Haus saß. Noch eine Weile wurden Möglichkeiten abgewogen, Strategien und Folgen seines Handelns bedacht, ehe sich Janos an sein Schreibpult setzte und eine längst überfällige Nachricht auf einem Stück Pergament verfasste

Heil dem All-Einen,

es ist längst überfällig, dass ich euch dieses Schreiben an euch richte, bedenkt man wieviel Zeit seit unserem letzten Aufeinandertreffen verstrichen ist. Es gibt vieles zu besprechen und auch sonst würde ich mich freuen, wenn ihr abermals den Weg nach Grenzwarth findet.

Nennt mir eine Zeit, wann es euch möglich ist.


Janos
Einen kurzen Moment überlegte Janos, ob die Formulierung seiner Worte zu harsch, zu fordernd für dieses sture Weibsbild waren. Ein Lächeln zuckte über seine Lippen, ehe die Feder schwungvoll über das Pergament kratzte und seine Unterschrift unter die Zeilen setze. Er würde sehen, ob sie sich darauf einlässt, dass er diesen Tonfall anschlägt, sie herbestellt und - so dachte er sich - es würde langfristig dabei helfen den Stand des unterwürfigen Handlangers ein für alle Mal abzustreifen.

Am Abend des gleichen Tages fand der Brief durch einen Boten den Weg zum Heim von Anastasia Swynedd
Gast

Beitrag von Gast »

Insofern der Bote versucht haben sollte, die Frau persönlich anzutreffen, wird er wohl in den letzten Tagen keinen Erfolg gehabt haben. Sollte er den Brief irgendwann aber in den Postkasten geworfen haben, wird er auch dort eine ganze Weile ungeöffnet liegen.

Nach einigen Tagen aber, findet der Brief so oder so den Weg in die Hände der Empfängerin.

Die Brauen wanderten tatsächlich überrascht in die Höhe, als sie sich dieser Art der Formulierungen bewusst wurde. Ungewöhnlich und vor allem nicht das, was sie von diesem jungen Mann erwartet hätte. Worte waren das eine, Taten aber durchaus das andere. Es blieb abzuwarten, wie viel er davon hielt.

So finden lediglich ein paar Worte Platz auf einem Pergament, das wenige Stunden später wohl auch zum Haus des Mannes gebracht werden sollte. Die Art und Weise der Formulierung wird keinerlei Rückschlüsse darauf ziehen lassen, ob sein Tonfall irgendeine Emotion bei der Frau wecken konnte:


Heil dem All-Einen, Herr Brynn.

Ich werde Euch an einem der kommenden Abende in Grenzwarth aufsuchen. Ihr könnt jeweils etwa ab der achten Abendstunde mit mir rechnen. Weitere Informationen wird Euch mit Sicherheit der aktuelle Wachplan geben können.

Für den Herrn.


A. Swynedd
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