Ein schneller Abschied ?

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Ciaran Aumar
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Ein schneller Abschied ?

Beitrag von Ciaran Aumar »

Ciaran stand vor der Tür zu Leana's Haus und das sehr verwirrt.
Eben noch hatten sie gelacht, gescherzt ... doch es war spät und beide wussten, das es zeit für ihm war zu gehen.
Doch so abrupt ? Er seufzte - Kaum war er vor die Tür getreten, hatte sie schnelle Worte des Abschieds an ihn gerichtet und dann rasch die Türen geschlossen.
Ciaran starrte diese Türen an, sein Herz schwer.
Leana hatte ihn jede Möglichkeit genommen sich angemessen zu verabschieden, sich jeden Gruße und guten Wunsche von ihm entzogen.
Eine Dame ohne angemessene Verabschiedung gehen zu lassen. Er seufze. Dies war ein schweres Vergehen in seinen Augen.
Zum Anderen ... warum hatte sie es getan ? Wodurch hatte er sie beleidigt, sie verstimmt? Was hatte er falsch gemacht?
Immer noch starrte Ciaran auf das Portal, ohne es wirklich warzunehmen, tief in Gedanken versunken.
Sie hatte ihm für Morgen - eigentlich schon heute - Abend zum Tee eingeladen. Galt dies noch ? Oder hatte er diese Gunst mit seinen Fehler verspielt? Doch was war sein Fehler ?
Ciaran, der sonst immer scherzte und lachte war gänzlich ernst zu Mute.
Da dachte er an das, was er immer noch in der geballten Faust hielt.
Langsam hob er die Hand, langsam öffnet er sie ... die Locke ... die Locke die er von ihrem Haar nahm, nachdem sie es geschnitten hatte.
Diese wunderschöne Locke feuerroten Haares, das ihn fast ebenso faszinierte wie die schöne Leana selbst.
Hatte er sie mit diesem "Diebstahl" verstimmt und gegen sich aufgebracht?
Ciaran schloss die Hand wieder um die Locke, fester noch als zuvor. Einen letzten Blick auf das Tor werfend ging er davon. Nicht zur Herberge, wie er zuvor sagte, er konnte nun den Anblick anderer Menschen nicht ertragen.
Vorbei an den Gassen die nur wenig begangen wurden, hinaus aus der Stadt eilte er, ohne den Weg wirklich wahrzunehmen. Die Locke in seinen Händen, das Zeugniss seines frechen Diebstahls, wog plötzlich so schwer.

Zwischen einigen dichtstehenden Bäumen rollte er schliesslich seine Bettstatt aus und legte sich nieder ... immer noch die Locke in der Hand, das schöne Gesicht der Maid Leana vor Augen, die eigentlich auf die schimmernden Sterne zwischen den Ästen gerichtet waren.

Irgentwann fiel Ciaran in einen unruhigen Schlaf ...


[P.S.: Gefundene Rechtschreibfehler dürfen behalten werden]
Leana Leador

Beitrag von Leana Leador »

So rasch war sie selten ins Haus gehuscht wie an diesem Abend.
Die tiefe Schwärze der Nacht hatte sich bereits seit einigen Stunden über Varuna gelegt. Unruhig zuckten die Lichter in den Lampen als sie die Tür hinter sich schloß. Das Flackern des Lichtes ließ den Raum einen Moment gespenstisch erscheinen und sie löschte die Lampen ehe sie ein Lächeln im Gesicht die Treppen hinauf eilte.
Kurz nur luscherte sie aus dem Fenster in die Dunkelheit starrend. Da sie jedoch nichts außer der Schwärze ausmachen konnte zog sie sich rasch zurück, sich für die Nacht fertig zu machen. Das frisch geschnittene Haar wurde fest durchgebürstet ehe sie es in einen Zopf flocht und sich ein Nachthemd überzog. Ihr Blick fiel einen Liedschlag lang auf das kaputte Bett ehe sie sich seufzend auf einer der Schlafmatten ausstreckte.

Ihr Lächeln verflog und sie schien nachdenklich. Anfangs hatte sie Ciaran´s Zuvorkommenheit für schlichte Höflichkeit gehalten doch inzwischen fürchtete sie das mehr dahinter steckte und entzog sich den Avancen immer öfters. Im Scherz hatte sie ihm schon öfters gesagt er dürfe ihr nicht diese Komplimente machen doch hatte er es abgetan ob er den nicht die Wahrheit sagen solle.

Über den Gedanken hinaus flogen ihre Erinnerungen zu Falco. Der junge Schreiner hatte sie in aller herrgottsfrühe empfangen und freundlich in sein Haus gebeten. Sie selbst hätte einen Besucher zu dieser Uhrzeit wohl bestimmt darauf hingewiesen dass normale Menschen um diese Zei ihren Träumen nach hängen. Verwundert war sie eingetreten und hatte ihm ihr Anliegen dargebracht. Ein Bett wollte sie kaufen um endlich einmal richtig ausschlafen zu können. Falco schien zwar ein wenig verwundert doch hatte sie bald bei ihm erstanden was sie wollte.

Mit ihrer Schwester zusammen hatte sie es ganz ohne Hilfe aufgebaut und beide waren recht stolz über das Ergebniss. Der Schreck jedoch kam in der Nacht. Mit einem lauten Krachen brach ein Fuß des Bettes ein und die Schwestern landeten unsanft auf dem Boden. Sich einen Liedschlag lang anblickend brachen sie in Gelächter aus und bereiteten sich kurzerhand die inzwischen vertrauten Schlafmatten aus. Am nächsten Tag suchte sie den Schreiner zu einer etwas gewöhnlicheren eit auf und bat ihn sich das Ganze einmal anzusehen. Als er verkündete das er da wohl nichts machen könne und sie eine neue Ecke des Bettteiles erstehen müssten nickte sie. Kurze Zeit später fanden sich die Beiden am Tisch wieder und schwatzten. Als das Gespräch fortgeschritten war find er ganz wie Ciaran an ihr Komplimente zu machen und einen Augenblick war sie verwirrt ehe sie diese verlegen abtat.

Mochten die beiden Mannen doch sagen was sie wollten. Mit ihrer blassen Haut und dem dunkelroten Haar sah sie eher aus wie ein Kobold. Krönend waren die zarten Sommersprossen auf der Nase und die zierliche Figur die sie trotz ihres Alters noch immer Mädchenhaft wirken ließen. Sich auf der Matte umdrehend schloss sie die grünen Augen. Schlaf fand sie lange nicht.

Hatte sie durch ihr davonhuschen gar Ciaran´s Gefühle verletzt? Manchmal war er seltsam. Im einen Moment schien er so vertraut da er sie an Gor erinnerte. Im anderen Moment wirkte er so fremd das sie sich weit von im fern wünschte. Aber sie mochte ihn sehr. Seine Art heiterte sie auf und er verstand es auf ihre Scherze gepfeffert zu Antworten. Dennoch, Liebe empfand sie nicht. Ehe sich die Sache zuspitze sollte sie ihm dies vielleicht deutlich machen. So beschloss sie im Halbschlaf sich bereits mehr oder minder in den Gedanken verlierend beim abendlichen Tee Klarheit zu schaffen.

Sie würde...sage.. Ganz in Gedanken schlief sie ein sich an das weiche Kissen kuschelnd das wohl das bequemste an der ausgebreiteten Schlafmatte war.
Falco Pendri
Beiträge: 14
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Falco Pendri »

Eines morgens wachte Falco früh morgens auf,er hatte sich vorgenommen sehr früh in den Wald zu gehen und Bäume zu Fällen.Er sprang voller Tatendrang aus dem Bett und zog sich rasch an,damit er jah nicht zu spät kommt.Er fürchtete das andere Holzfäller schon schneller als er waren,obwohl es erst die 7. Tagesstunde war.Er ging die Treppe hinunter und schaute aus dem Fenster.Er sah,dass der Himmel mal nicht stark bewölkt war und das die Sonne schon ein wenig,ihre warmen Strahlen auf die Stadt entsannte.Er nahm seinen Mantel von einem der Stühle an seinem Tisch und zog ihn sich über als es plötzlich an der Tür klopfte.

Er überlegte wer das seien könne,aber fand keine Antwort.Er ging zur Tür und öffnete sie.Er sah nun eine wunderschöne Frau in einem dunklen und langen Kleid vor der Tür stehen.Ihm stockte der Atem.Er musterte sie kurz als er sie hinein bat.Er bat sie zugleich sich doch zu setzen und ihm zu erzählen,was sie von ihm wolle.Ihre Stimme war lieblich und schön anzuhören und sie sagte das sie ein großes Bett suche,in dem zwei Leute schlaf finden können.Er lauschte weiter ihrer Stimme und sagte ihr dann schließlich das er noch ein solches Bett auf Lager habe.Sie war sehr erfreut und wollte es sich anschauen.Falco nickte ihr zu und bat sie einen Moment auf ihn zu warten.Er ging rasch hinauf ins Lager und holte das Bett,welches er zugleich vor ihr,mit nur wenigen Handgriffen,stabil aufbaute.Sie strahlte als sie das komplette Bett sah.Sie sagte sofort das sie das Bett haben wolle und kaufte es Falco dann auch sofort ab.In der ganzen Hektik vergaßen die beiden sich vorzustellen und Falco ging voran und stellte sich ihr höflich vor.Auch sie stellte sich ihm vor.Man nennt sie also Leana dachte er saich und war sofort von ihr begeistert.Nun musste Falco aber los in den Wald denn es war schon viel Zeit verstrichen.Deswegen verabschiedete er sich von Leana und hoffte das sie sich wieder sehen.Sie verließ nun das Gebäude und Falco fühlte sich nicht gut.Er hätte alles dafür gegeben weiter mit ihr zu Reden,doch sein Auftrag zwang ihn nun in den Wald zu gehen.Er nahm nun die restlichen Dinge die er für den Wald benötigte und sattelte Rasch sein Pferd.Er schwang sich in den Sattel und ritt los Richtung Wald.

Am Wald angekommen musste er feststellen,dass andere Holzfäller schneller gewesen waren als er,denn es waren schon alle markierten Bäume gefällt worden.Er ärgerte sich und ritt weiter,in der Hoffnung,weitere markierte Bäume zu finden.Während er ritt musste er an Leana denken.Sie ging ihm nur schwer aus dem Kopf.Als sich der Weg gabelte,entschloss sich Falco wieder zurück nach Varuna zu reiten.Weiterhin dachte er an Leana und ihre süße Stimme.Als er an seinem Haus angekommen war,band er das Pferd an und ging in sein Haus.

Es war spät geworden.Falco fühlte sich müde und ausgelaugt,denn er hatte noch Kunden bekommen die seine Dienste in Anspruch nahmen.Er löschte das Licht in seiner Werkstatt und in seinem unteren Teil des Hauses und ging dann langsamen Schrittes nach oben.Er warf seinen Mantel und sein Hemd über einen Stuhl und ging auf seinen Balkon.Er setzte sich dort auf seinen Stuhl und betrachtete den Himmel.An diesem Abend waren mehr Sterne zu sehen als sonst.Er lächelte.Er saß noch Stunden auf dem Balkon und seine Augen,welche gen Himmel gerichtet waren,wurden immer schwerer.Er beschloss in sein Bett zu gehen und löschte das Licht in der oberen Etage des Hauses.Er legte sich in sein Bett und dachte an Leana.Schließlich schlief er ein.

Am nächsten Morgen stand Falco mit voller Freude auf den Tag auf und ging in den Wald.Diesmal war er der erste gewesen und fällte fast alle Bäume die er mit einer Markierung fand.Voller Freude über seine Arbeit brachte er,mit der Hilfe seines Pferdes,das Holz zu seinem Haus.Er band,nachdem er das Holz abgeladen hatte sein Pferd an und machte sich daran das Holz zu verarbeiten.Als dies geschafft war,verstaute er die Stämme und setzte sich auf seinen Stuhl.Doch kurze Zeit später klopfte es an der Tür.

Er öffnete die Tür und sah Leana dort stehen.Er freute sich,dass sie zu ihm gekommen war und bat sie wieder hinein.Er bat sie dann,als sie sich hinsetzten,ihm zu erzählen was er für sie tun könnte.Sie erzählte ihm von dem Unglück mit dem Bett und bat ihn,ihr zu ihrem Haus zu begleiten um sich das Bett einmal anzuschauen.Er tat wie sie wollte und folgte ihr.Bei ihr angekommen bat sie ihn herein und sein Blick schweifte durch den Raum.Er sah ein wohl gut eingerichtetes Untergeschoss.Sie ging nach oben und er folgte ihr.Oben ließ er wieder seinen Blick schweifen und erkannte,dass der Raum zwar gut eingerichtet war,aber doch immer noch kahl wirkte.Sie brachte Falco nun zu dem Bett.Er sah sich das Bein an und musste leider feststellen,dass das Bein nicht mehr zu reparieren sei.Er sagte ihr anschließend das er ein neues bestellen müsste,weil er selber solche Beine nicht herstellen kann.Sie wirkte traurig,aber musste dem leider zustimmen.Sie tat ihm Leid,weil er ihr nicht helfen konnte und weil sie nun wieder auf den unbequemen Matten auf dem Boden schlafen musste.Doch was sollte er tun?Schließlich entschloss sie sich auf das Bein zu warten bis es eingetroffen ist.Kurz danach redeten die beiden miteinander und Falco machte ihr Komplimente,welche Leana verlegen machten.Jeder musterte den anderen,wenn diese oder dieser nicht hinsahen und erzählten dabei weiter.Falco berichtete ihr,wo er auf Reisen war und was er dort erlebt hatte.Die Zeit verging und als Falco geendet hatte verabschiedeten sich die beiden.Falco war traurig,dass sie nicht weiter miteinander reden konnten,doch konnte er nichts dagegen tun.Er ging nun nach Hause und dachte wie am Tage zuvor wieder an Leana.

Als er sich am Abend zu Bett begab,musste Falco wieder an Leana und ihre zusammen verbrachte Zeit nachdenken.Er betrachtete wieder die Sterne und musste einige Stunden später,nach vielem Nachdenken feststellen,dass er mehr für Leana empfand als nur Freundschaft.Nur er wusste nicht was sie für ihn empfand.Empfand sie genauso wie er oder nicht?Doch bevor er weiter darüber nachdenken konnte,versank Falco in seinen ruhigen Schlaf.
Leana Leador

Beitrag von Leana Leador »

Furchtbar hatte der Tag begonnen.
Dauernd stürmte jemand in den Laden der lautstark seine Anwesenheit bekundete. Alle schienen aufgeregt und verwirrt. Bereits zu Mittag verrichtete sich die Arbeit mehr mechanisch als mit Herz. Eine Stunde später war ich angespannt und reizbar. So konnte es nicht weitergehen. Kurzerhand schloss ich die Ladentüre ab und lief gen der Ställe. Die Wangen vom Laufen ein wenig gerötet verlangte ich freundlich nach meiner Stute und ritt kurze Zeit später aus. Der Wind pfiff mir in die Haare, spielte mit ihnen und endlich wurde sich ruhiger. Das hatte ich gebraucht. Diese wunderschöne Einsamkeit auf dem Rücken des Tieres in der Natur. Ich wusste bereits wo sie hinwollte und ließ das Tier nun in einen geregelten Trab verfallen. Mich ein wenig vorbeugend klopfte ich ihm lobend den Hals als ich mein Ziel erreicht hatte und sprang behende ab. Die Zügel kurzerhand hängen lassend wandte ich mich um. So nichts unvorhergesehenes passierte würde mir das stämmige Tier nicht fortlaufen. Mich ein letztes Mal umblickend, sah ich zurück und bemerkte lächelnd wie es bereits zu Grasen begonnen hatte. Vorsichtig nun balancierte ich über den schmalen Trampelpfad hinweg, auf eine fast schon Insel zu nennenden Fläche. Ich genoss die Ruhe die mich umfing und setzte mich auf einen der umgekippten Baumstämme den Blick gen Wasser gerichtet. Tief atmete ich die Luft ein und schloss die Augen. Niemand würde mich hier stören. Zumindest war ich mir dessen sicher da ich noch nie einen Menschen hier angetroffen hatte. Die Augen lange geschlossen haltend schoss ich irgendwann hoch als ob ich mich verbrannt hätte. Heute Abend wollte ich mit Ciaran beim Tee über gewissen Dinge sprechen.

Hastig trippelte ich den schmalen Pfad zurück und pfiff undamenhaft nach meiner Stute, die sich daraufhin umwandte und zu mir trabte. Den Sattel und das Zaumzeug kurz überprüfend schwang ich mich auf und ritt zurück. Stets schon hatte sich sehr zum Ärger meiner Eltern Pferde geliebt und konnte besser reiten als mein Bruder. Fast schon 5 Stunden nach der Mittagsstunde traf ich wieder in Varuna ein. Das Tier beim Stallmeister abgebend eilte ich nach Hause und machte mich frisch. Die Haare durchkämmend zog ich frische Kleidung an und stellte mir den Tee zurecht.

Unbewusst hatte ich nach dem speziellen Traubentee von Alassea gegriffen den ich für meine Schwester erstanden hatte. Nachdem Aylin mir zur Ausnüchterung einige Krüge Wasser über den Kopf gekippt hatte beschloss sieich mich im Gegenzug mit einer unerwarteten Haarpracht bei ihr Schwester zu bedanken. Ich beschrieb der Alchemistin was ich für ein Getränk brauchte und bat darum dessen Wirkung nicht auf den Etiketten zu erwähnen. Bereits am Abend hatte ich einige Fläschchen mit dem Tee im Haus verstaut. Ichwusste das Aylin gerne süßlichen Tee trank und es würde wohl kaum lange gehen bis sie nach einer der Flaschen griff.
Heute jedoch griff ich selbst danach ohne sich an deren Wirkun zu erinnern und stellte sie auf einem Tablett zurecht.

Erneut pochte es an der Türe und ich konnte mir keine weiteren Gedanken machen und eilte hinnab. Ein fremdes Mädchen blickte mir entgegen das für irgendwen eine perfekt sitzende Robe verlangte. Dem Mädchen kurz erklärend das der Besagte dann selber vorbei sehen müsse da ich seine Maße bräuchte wurde ich zusehends nervöser. Kaum war die Kleine gegangen und ich erneut Oben mir noch etwas herraussuchend als es schon wieder klopfte. Seufzend schwirrte ich nach Unten mich gänzlich wie eine Biene fühlend. Ich öffnete die Tür mit dem gewohnten Lächeln auf den Lippen und blickte in Ciarans Augen. Einen Moment sahen wir uns an ehe er verlegen von einem Diebstahl sprach den ich ihm verzeihen müsse. Verwirrt musterte ich den stattlichen Mann. Diebstahl? Nachdenklich kniff ich die Augen ein wenig zusammen als er mir eine rote Haarsträhne hinhielt. Aus allen Wolken fallend klärte ich ihn umgehend auf das ich den Verlust einer wertlosen Strähne sicherlich nicht als Diebstahl ansehen würde und keineswegs deswegen vrstimmt wäre. Ihn nach Oben bittend stellte ich das Tablett mit dem kalten Tee und 2 Tassen auf den Tisch. Mich sammelnd lehnte ich mich im Stuhl zurück und setzte an ihm zu erklären das ich ihn mochte aber nicht...

Schwere Schritte stampften die Treppen hinauf und unterbrachen mich mitten im Satz. Lautstark verkündete Aylin ihre Anwesenheit und störte uns Beide. Ciaran verhielt sich seltsam fast als würde er vor der Aussprache flüchten wollen und mehr als energisch schien ich meine Schwester abzuwimmeln um mich ihm erneut zuzuwenden.
Das Gespräch wurde alsbald wieder auf den gestrigen Abend gelenkt. Gerade dabei ihm zu erklären das ich fürchtete hinter seinem Verhalten mir gegenüber könne mehr als zuvorkommende Höflichkeit stecken drängte sich erneut ein heftiges Pochen dazwischen. Fast schon die Augen rollend sah man mich aufstehen und nach Unten flitzen. Da von meiner Schwester keine Spur zu sehen war riss ich die Tür auf und blickte in das Gesicht Viola´s. Schlagartig änderte sich meine Mine und ich lächelte ihr herzlich entgegen. Da jedoch nach ihr eine Unbekannte eintrat bat ich Viola kurzerhand Oben Platz zu nehmen. Die Fremde auf einen Hocker weisend hastete ich die Treppen hinauf und wäre fast in Viola und Ciaran gerannt. Beide Standen kurz hinter dem Treppenaufgang und wirkten nicht eben glücklich. Viola ebenfalls etwas Tee anbieten forderte ich sie auf sich zu setzen, was natürlich nur ein kurzes Stirnruneln auf ihrem Gesicht hervorrief. Nachdem ich kurz daran erinnert worden war das sie lieber stand, flüchtete ich kurzerhand wieder hinnab.

Tief durchatmend traute ich meinen Augen nicht als Aylin an den Kisten stand einige Kleider auf dem Boden verteilend. Fassungslos stritt ich mich kurz vor den Augen der Kundin ehe ich selbst die Kleider einsammelte und kräftig ausschüttelte. Mehere Entschuldigungen gen der Fremden sprechend setzte ich mich endlich und nahm deren Wünsche auf. Geraume Zeit später ging die Dame durchaus zufrieden mit einigen neuen Wildlederteilen von dannen.

Sich kurz die Haare zurueckstreifend huschte ich wieder nach Oben und bliebt geschockt stehen. Noch immer standen sich Ciaran und Viola gegenüber nicht sichtlich angetan voneinander. Erneut bot er an zu gehen wenn er störe. Leise aber bestimmt teilte ich ihm mit das er nicht störe und ich mich eigentlich gerne wegen des gestrigen Abends ausgesprochen hätte. Doch wenn er gehen wolle würde ich ihn selbstredend nicht aufhalten. Fast schon hastig machte er sich nach einem kurzen Abschied davon.

Inzwischen völlig verwirrt wandte ich mich Viola zu. Diese ließ einige Dinge folgen die mich nachdenklich stimmten und eröffnete mir einen Auftrag der mich gänzlich verwirrte. Die Kinnlade fiel mir hinnab und die Augen wurden groß. Ungläubig runzelte ich die Stirn und war nahe daran meine Hand auf ihre Stirn zu legen. Mich dann jedoch wieder fassend stimmte ich zu ihr zu helfen. Rasch wurde nach Unten gegangen und der geheimnisvolle Auftrag ausgeführt. Mit dem Ergebniss zufrieden huschte ein lächeln über unsere Gesichter. Ich war sich sicher dass Viola ihre Freude mit der Benutzung der Sachen haben würde. Wofür sie wohl eingesetzt würden? Bevor ich nachfragen konnte öffnete sich die Türe erneut. Viola bereits wieder hinter dem Umkleidevorhang verschwunden blickte ich die Leute ein wenig nervös an.

Cathal erkannte ich. Der Mann hatte sich mir auf der Armenspeisung vorgestellt und die Damen schienen Viola zu kennen die aus der Umkleide trat. Kurz herrschte ein wenig durcheinander ehe Viola bezahlt hatte und gegangen war. Nachdem die Frauen sich vorgestellt hatten bat ich sie Platz zu nehmen. Für Cathal wurde rasch ein Stuhl hinunter geholt. Natürlich versäumte ich es dabei nicht, meine herzallerliebste Schwester zu wecken, die es sich bereits bequem gemacht hatte.

Natürlich entstand Unten ein kleines Durcheinander ehe der Stuhl stand, Cathal Platz genommen hatte, Aylin kaum bekleidet ihre Kleider aus ihrer Truhe gefischt und ich selbst endlich am Tisch saß. Neugierig musterte ich die Frauen ein wenig genauer und musste erschrocken feststellen wie sehr ich mich auf den ersten Blick getäuscht hatte. Die Frau mit den weißen Haaren glich mehr einem Mädchen als einer Frau und ich überlegte verwundert ob sie wohl die Tochter von Cathal sei. Sie sahen sich ähnlich doch wirkte das Mädchen zeitweise so erwachsen das ich mir bald nicht sicher war wie alt sie sei. Ihr Gesicht schien wie aus Porzellan gemeiselt, sehr blass und feingliedrig. Sie war durchaus hübsch und ihre Art war mir sympatisch. Bislang waren diese späten Gäste, angefangen bei Viola, die Liebsten die wir heute im Haus hatte. Aylin hatte sich rasch wieder verdrückt und auch Cathal ging alsbald uns alleine lassend.
Zu dritt saßen wir da. Nach und nach fertigte ich die gewünschten Dinge. Es machte spass mit den Beiden zu plauschen und zu sehen wie sie die Kleider aufnahmen. Erst viel später verließen sie den Laden und ich schloss die Türen das Licht löschend.

Diesmal schlich ich förmlich nach Oben und musterte Aylin die mit den Kleidern im Arm eingeschlafen war. Seltsam, ihr Haar schien noch gar nicht merklich zu wachsen. Schulterzuckend entkleidetet ich mich und legte mich ebenfalls nieder. Siedend heiss überkam es mich und ich schlug die Augen auf. Hatte ich etwa den Tee vertauscht? Erschrocken vertrieb ich den Gedanken. Wenn dem tatsächlich so war, würde ich es bald merken. Beunruhigt schlief ich auch in dieser Nacht ein.
Ciaran Aumar
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Beitrag von Ciaran Aumar »

Es waren ein paar Tage vergangen. Der Trubel der letzen Tage hatte sich langsam aufgelöst und Ciaran stand wieder vor der dem Haus der Leador's ... im schönsten Gewand, das er besaß - es war von Leana gemacht. So stand der junge Mann da, das lange glänzende Haar war frisch gewaschen und gekämmt, sein Bart sauber gestutzt und rasiert.

Und Ciaran seufzte. Vor einigen Tagen waren sie unterbrochen worden.
Er wusste das Leana mir etwas sagen wollte, die "hinweise" die sie ihm das letzte mal, trotz Unterbrechungen gegeben hatte waren eindeutig. Sie war nervös, sie war angespannt.
Die beiden saßen ihn ihrer Wohnstube über der Werkstatt.
Sie sagte sie mochte ihn.
Sie sagte sie mag ihn als Freund.
Doch nach dem ersten "stürmte" ihre Schwester dazwischen und so nett sie auch war, in diesem Moment störte sie sichtlich.
Dann wurden Leana und Ciaran von anderen Leuten unterbrochen ... und Leana war mit ihren Kunden beschäftigt.
Eine Frau namens Viola war hinaufgekommen, als Ciaran an der Treppe stand. Sie war nett, aber auch seltsam. Er hatte das Gefühl das sie ihm rein von seiner Art her Ablehnung entgegenbrachte. Er versuchte diesen Fehler nicht zu wiederholen, doch schien es ihm nicht zu gelingen.
Als Leana dann in der Werkstatt fertig war und hochkam, hatte Viola einen "besonderen" Auftrag für sie.
Leana war hin und her gerissen, ihre Anspannung hatte zugenommen.
Ciaran wusste was er zu tun hatte. In dieser Hektik und Anspannung konnte keine wirkliche Aussprache stattfinden, auch wenn die Beiden irgendwann einen Moment Zeit finden würden.
So ergriff der junge Mann die Chance auf höfliche Art sich zu verabschieden und Leana mit ihrer Kundin, ihrem Broterwerb alleine zu lassen.
Schnell war er verabschiedet und hinaus zur Tür, damit Leana mit ihren lieblichen Gesicht, ihren schönen Augen und ihrer süßen Stimme ihn nicht umstimmen konnte.

Nun war er hier für die Aussprache, die sie wollte. Nun sollte die Gelegenheit besser sein, hoffte Ciaran.
Und wirklich, es war so, bald saßen sie über der Werkstatt, Ciaran zog lächelnd den Tee hervor denn er vom letzten Mal noch aufgehoben hatte und blickte die schöne Leana an, deren seidiges Haar im Glanz der Kerzen wie Feuer schimmerte.
Leana war immer noch angespannt und wohl auch nervös. Sie begann wieder vorsichtig darauf hinzuarbeiten was sie sagen wollte ohne Ciaran dabei zu verletzten.
Doch Ciaran, der beim letzten Mal den Sinn ihrer Worte schon begriffen hatte, nahm ihr das aus der Hand. "Leana, ihr seid sichtlich nervös, angespannt. Dazu besteht kein Grund. Ihr habt letztens angedeutet das ihr mich als Freund schätzt, was schon eine große Ehre für mich ist, denn ich dachte zuvor ich sei nur ein lästiger Kunde" er lächelte sie an und sah er in ihre Augen. Dann sprachen die beiden darüber, über Leana's Befürchtungen, dass hinter Ciaran’s Galanterie, seiner Höflichkeit, mehr stecken könnte. Der junge Mann sagte ihr dass es wohl eine Beleidigung für die schöne Maid sein würde, wenn er bei ihren bezaubernden Anblick und ihren lieblichen Wesen nicht an die Liebe denken würde. Doch sagte er genauso das er wisse, solcherlei braucht seine Zeit. "Lassen wir es uns für die Zukunft offen, weder herbeifordernd noch gänzlich verbannen, doch seien wir für jetzt Freunde, lassen wir die Zukunft kommen und sehen was sie uns bringt, doch wie schon gesagt ist allein die Ehre, mit euch befreundet zu sein Maid Leana mir schon viel werd"
Die hübsche Maid stimmte zu und meinte das Ciaran sich bitte mit seinen Komplimenten und Höflichkeiten zurückhalten sollte. Dies erstaunte ihn sehr, doch stimmte er zu es zu versuchen, doch wies er darauf in das sie ihm vergeben solle, da ihm schwer fällt gegen sein Wesen zu handeln.

Als dann Tranken sie den Tee.

Mit einen mal spürte Ciaran ein seltsames prickeln, ein ziepen und ziehen. und ... schwere am Kinn. Innerhalb weniger Sekunden war sein Barthaar gewachsen, lang und voll und wäre das Haar nicht braun sondern silberweiß gewesen hätte er wohl seinen Urgroßvater damit Konkurrenz gemacht. Verwirrt und erstaunt blickte er in Leana's erschrockenes Gesicht.
Sie gestand ihm, das sie wohl die Flaschen letztens vertauscht hatte und Ciaran jene gab die für ihre Schwester bestimmt war, als Scherz.
Der junge Mann blickte die hübsche Maid nun gespielt grimmig an und murrte. "Nun wenn das so ist - ich verlange Wiedergutmachung ! " mit immer noch grimmiger Miene zog er etwas aus seiner Tasche "DIES sei die Waffe eurer Wahl !" doch nun konnte sich Ciaran das Grinsen nicht verkneifen, als er ihr sein Rasiermesser in die Hand drückte.
Sie war verwirrt, überrascht und erstaunt. nach langen hin und her und den Einwenden das sie nicht geübt sei, das sie ihm den Kopf abschneiden könnte und dergleichen, wogegen Ciaran immer bekräftigte das er ihr vertraue, holte sie eine Schale Wasser und Tücher und begann den angerichteten "Schaden" mit ihren sanften, geschickten Händen zu beseitigen. Bald schon war er glatt rasiert wie zuvor und er nahm das Messer zurück, sie anlächelnd.
Es war schon spät und so verabschiedete sich Ciaran alsbald. Zuvor noch mit Ailyn sprechend, denn er hatte der geschickten Schmiedin eine Rüstung in Auftrag gegeben. So sagte ihm die zweite hübsche Maid des Hauses Leador, das er doch Morgen zur Anprobe und letzten Korrektur vorbeikommen sollte, so er die Zeit fände.
Dann ging er, die schöne Leana in dem Wissen zurücklassend, dass er ihre Freundschaft gewonnen hatte und der Weg in die Zukunft offen stand, und auf jedenfall ein Angenehmer sein würde.

Am nächsten Tag war die Werkstatt verlassen, doch er hatte schon oft gehört wie es hieß das Ailyn in den Minen bei Berchgard arbeitete, um Eisen zu besorgen. So eilte Ciaran, holte sein Pferd aus dem Stall und ritt los, in der Hoffung Ailyn, mit der er sich ja Heute treffen sollte, dort zu finden. Der Junge Mann hatte Glück, er fand die Hübsche Schmiedin recht bald und begrüßte sie freundlich. Wie es sich herausstellte, war sie auch gerade auf dem Weg heimwärts, ihre Arbeit hier war getan. Und so ging es los, Richtung Varuna, als ihnen auf der Strasse jemand entgegenkam. Leana. Beide begrüßten sie Freundlich, es stellte sich heraus dass sie auf dem Weg zu der Schneidermeisterin war, welche die hübsche Maid ausbildete, in der Hoffung diese auch anzutreffen. Beide wünschten ihr viel Glück und eilten Heimwärts, zu Fuße, da Ailyn ja nur über ein Packpferd verfügte, was für sie wohl auch praktischer ist.
Bei dem Haus der Leador’s angekommen stellten sie fest das sie von der berittene Leana überholt worden waren ohne das die beiden es gemerkt hatten. Ihre Meisterin war nicht daheim gewesen.
Während die schöne Ailyn nun seine Rüstung fertig stellte, plauderte Ciaran mit der bezaubernden Schneiderin und stellte fest das die beiden vorhatten noch in die Taverne zu gehen.
Dann folgte die Anprobe der Rüstung, und sie war sehr gut gearbeitet, doch … der Schritt war zu eng, was eine Frau wohl weniger gestört hatte, den armen Ciaran aber dazu brachte nur mühsam das Gejammer zu unterdrücken und der Halsschutz war zu weit und schlackerte.
So zog er die Rüstung aus und reichte sie erneut Ailyn, und für die geschickte Schmiedin war es kein Problem die Teile anzupassen und so saß die Rüstung alsbald wie ein Meisterstück.
Nach einigen höflichen hin und her war auch Ciaran eingeladen, mit in die Taverne zu kommen und so zog er seine neu erworbene Rüstung aus (an den Halsschutz musste ihn erst Ailyn erinnern, er saß so passgenau und bequem das der junge Mann nicht merkte, das er ihn noch trug) und ging mit den zwei bezaubernden Maiden, nachdem diese wundervolle Kleider angezogen hatten, in die Taverne am Marktplatz von Varuna.
In der Taverne angekommen, einen Tisch gefunden und die Sitzordnung geklärt (Ciaran saß zu seinen Vergnügen neben Leana), kam auf einmal eine Frau hinzu. Sie wirkte selbstsicher und edel und sprach dann Ciaran auf seinen Namen an. Der junge Krieger war verwirrt, was wollte die Edeldame von ihm? Aber in seiner gewohnten Höflichkeit stellte er sich vor, immer noch sitzend und eine höfliche Verneigung andeutend. Als sich dann die Dame vorstellte erlebte Ciaran eine Überraschung und Schock gleichermaßen. Die Frau, die er eben so „nebenbei“ begrüßt hatte, war die Edle Darna von Elbenau, die oberste Reichritterin …
Sofort war Ciaran auf den Beinen, versicherte ihr das es eine Ehre sei, sie kennenzulernen und verbeugte sich vor ihr.
Die Edle Darna fuhr ernst fort, ihn auf etwas hinweisen … auf einen Paragraphen des Gesetztes von Varuna … es lief Ciaran heiß und kalt über den Rücken, denn noch bevor sie es direkt angesprochen hatte, wusste er worum es ging. Der Gurt … der Waffengurt mit dem Schwert, den er immer so selbstverständlich trug, war in den Städten verboten. Er hatte es vergessen, seid ihm dieser Feine Gurt geschenkt worden war, trug er ihn zu jeder Kleidung, gar nicht daran denkend, das dies wohl gearbeitete Teil seine Waffe beinhaltete. Als Darna ihn darauf hinwies, das er seine Waffe sichern und unerreichbar auf den Rücken schnallen sollte, stimmte er schnell nickend zu, seine Hände zitterten leicht, als er versuchte den Knoten zu binden und er brauchte mehrere Versuche um die Schnallen zu öffnen und dann an seinen Rücken zu befestigen. Nochmalig tief verbeugend entschuldigte er sich bei der Edlen Darna für seine Unachtsam- und Vergesslichkeit und versprach dass es nicht wieder vorkommen werde. Zu Ciaran’s Glück war die Ritterin damit zufrieden und sah von Bestrafung ab und ging.
Der junge Mann setzte sich wieder an den Tisch, den beiden hübschen Maiden noch mal sein glück betonend und Ailyn über Ausmaß und Ursache seiner Gedankenlosigkeit aufklärend. Dass der besagte, geschenkte Schwertgurt, den er so ihn Ehren hielt, von seinen ersten Einkauf bei Leana stammte, erwähnte er aber nicht.
Bald darauf lachten und scherzten sie wieder und als Ailyn und er Hunger bekamen, eilte der junge Krieger zur Theke um ein Mahl bei der Schankmagd abzuholen, welches er auch prompt vor der schönen Schmiedin abstellte. Die bezaubernde Leana selbst hatte keinen Hunger und bemerkte das ihre Schwester wohl nie satt zu bekommen sei. Ciaran griff den Scherz auf und alsbald wurde über das Essen, und dann über Kochkünste geredet …
Ailyn meinte das ihre Schwester in jener nicht sehr bewandert sei, Ciaran hingegen, der schon das vergnügen hatte ein reichhaltiges und gutes Mahl von der Schönen Schneiderin zu empfangen, widersprach und teilte der bezaubernden Schmiedin mit, das er ihre Schwester als gute Köchin einstufte. Worauf Leana dies ihrer Schwester vorhielt. Ailyn meinte lächelnd, das die Meinung von Verliebten da nicht zähle.
Ciaran schluckte und schwieg, wartend was Leana sagen würde, wartend das sie Ailyn widersprechen würde.
Doch sie tat es nicht.
Der Abend ging bald zu Ende und Ciaran begleitete die hübschen Damen, mit einer Fackel leuchtend, heim. Varuna war zwar sicher, aber man sollte kein Risiko eingehen und den kleinen Umweg nahm er nur zu gerne für die beiden ach so bezaubernden Schwestern in Kauf. Wahrscheinlich wäre es schlimmer für ihn gewesen, sie nicht zu begleiten.
Am Eingang verabschiedeten sie sich und Ciaran stand noch einen langen Augenblick vor dem Haus, lächelnd, bevor er sich zum Gashaus aufmachte um ein Zimmer für die Nacht zu nehmen. Leana hatte ihn Heute auch zum ersten Mal geduzt, aber der junge Mann war nicht sicher ob dies nicht ein Versprecher war.

Auch am nächsten Tag besuchte Ciaran die hübschen Schwestern. Leana hatte einen Kunden und so plauderte er mit der schönen Ailyn über dieses und jenes, bis ihre Schwester fertig war. Dann wurde der junge Mann nach oben gebeten, doch als die bezaubernde Maid ihm etwas zu trinken anbieten wollte, stellte sie fest das sie nur noch einen Schluck Wein hatte. Sie sagte zu ihm das sie schnell nach unten gehen würde um etwas zu holen, doch dann blieb sie länger aus und kam abgehetzt zurück. Das arme Mädchen war seinetwegen zur Taverne gelaufen um einzukaufen, was Ciaran verstimmte … als sie die Treppen hinab ging hatte er ihr noch nachgerufen das er gerne etwas aus seinen Vorräten holen würde … doch sie hatte dies wohl überhört und als er sie darauf ansprach war sie fast erbost. Wie er auf die Idee käme das ein Gast seine Getränke selbst mitbringen könnte. Er erwiderte nichts, doch im Stillen dachte er, wie ein Mann wie er es zulassen könnte das eine junge Dame für ihn durch die Stadt hetzt.
Doch die Stimmung wurde bald wieder gelöster und sie scherzten und tranken, die hübsche Ailyn stieß auch bald hinzu … und Leana verschwand kurz, und gab Ciaran dann ein Päckchen und lies ihn versprechen das er es erst draußen öffnete. Der junge Krieger versprach es, aber er versprach auch sich angemessen dafür zu bedanken. Leana spielte auch kurz auf der Laute, doch so wie Ciaran selbst war sie sehr ungeübt. Er überlegte ob er etwas versuchen sollte zum Besten zu geben und auf Leana’s Drängen hin gab er nach. Sein spiel war Grässlich, zweimal versuchte er es, doch danach wollte er die Ohren der Mädchen nicht weiter schädigen.
Als der Abend später wurde dürfte Ciaran wohl etwas zuviel getrunken haben, denn er wachte auf einmal am Tisch auf und die Mädchen waren weg. Kurz darauf erschien Ailyn und sagte das Leana schon zu bett gegangen sei, dann geleitete die schöne Schmiedin ihn hinaus. Im Stillen fragte er sich was wohl geschehen war, denn er trank doch eigentlich maßvoll, noch nie hatte er einen solchen „Ausfall“. Oder war er einfach nur zu müde gewesen? Er hatte ja den ganzen Tag im Wald gearbeitet.
Vor dem Eingang verabschiedete er sich von der bezaubernden Ailyn, wünschte ihr eine Gute Nacht und süße Träume, und bat sie Leana dasselbe auszurichten.
Dann stand er alleine vor dem Haus im Licht der Laterne, sah hoch wo er das Schlafzimmer wusste und öffnete das Päckchen. Er staunte nicht schlecht als er sah WAS Leana ihm schenkte … ein Seidenhemd, in seiner Farbe, einen schönen Braun … erst gestern hatte er ein solches Kleidungsstück, nur in Grau, am Herrn Saldor Falkenau bewundert und sich vorgenommen Leana zu bitten so etwas für ihn zu machen. Ciaran blickte hoch zum Fenster. Konnte sie seine Gedanken erraten? Sie lesen? Dies war ein wundervolles Geschenk für ihn und er verstaute es wieder sorgfältig in seinen Rucksack als er in die Nacht aufbrach, im Wald noch etwas Musik zu üben. Doch zu seinen Schreck brach die Harfe bei den ersten Klängen entzwei …
Lanaya Shevanor

Beitrag von Lanaya Shevanor »

*edit* falscher Char
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