[Event] Du bist, was du isst
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Lucien de Mareaux
Die Nacht war recht kurz gewesen. Ich hätte gut liegen bleiben können, als die Hand eines siebenjährigen Rotzlöffels an meiner Schulter rüttelte und erklärte, er habe Hunger. Als ob! Garantiert hatte er sich den kleinen Ranzen schon mit Süßigkeiten vollgestopft.
Aber gut, es musste sein, er hatte Anrecht auf ein gescheites Frühstück und es war mir allemal lieber, er aß das, als diese verdammten Süßigkeiten. Irgendwann würde ich diese Kiste in seinem Zimmer verschwinden lassen, auf wundersame Weise. Geraubt von Kelos, dem Albtraum aller Kinder!
Mh, die Idee war gar nicht so schlecht…
Nach dem Frühstück übergab ich den Spross getreulich in die Hände meiner Frau und verzog mich in die Heilstube. Dort lag noch ein Päckchen und wartete auf Untersuchung. Ich suchte mir ein Rasiermesser, diverse andere Utensilien, die ich eventuell brauchte und wusch mir dann erst einmal die Hände. Danach setzte ich mich hin und begann das Stück Hundefleisch mit Fell auszupacken. Mit etwas Mühe machte ich mich daran das Fell von dem Stück Tier abzurasieren und in einer kleinen separaten Schale zu sammeln. Danach öffnete ich die Fenster für mehr Tageslicht, auch die Türe, die hinten herausging wurde aufgerissen für mehr Licht.
Danach setzte ich mich wieder vor das Stück und begutachtete es eingehend und sehr genau, mit dem Ziel herauszufinden, was den Bluterguss verursacht hat. War es ein Biss gewesen? Ein Stich? Wie gestaltete sich die Verfärbung darum. Kurz, ich versuchte zu eruieren, ob das Tier ausgesaugt wurde, oder nur gestochen oder gebissen und daher der Bluterguss stammte. Ebenso entnahm ich einige Gewebeproben aus unmittelbarer Nähe, denn ich wollte prüfen, ob sich etwaige Gifte handelte. Es musste schließlich ja nicht alles magischer Natur sein, auch wenn einiges vom Gehörten dafür sprach.
Ich legte das Stück also erst mal beiseite und begann mich mit den Proben zu befassen. Ein jedes bekam in seiner kleinen Schale weitere, und sehr unterschiedliche Substanzen hinzugefügt, da ich schauen wollte, wie es sich verfärbte, und ob überhaupt. Hierbei beschränkte mich zunächst einmal darauf herausfinden zu wollen, ob ich es mit Giften zu tun hatte, und zwar aller mir bekannter Art (und das waren ja bedingt durch die Vergangenheit nicht wenige), auch jene, die betäubten und lähmten. So verging allein mit dem Ansetzen dieser kleinen Prüfungen schon der ganze Vormittag und ich vergaß sogar zu Mittag zu essen.
Ich erinnerte mich noch kurz, dass Majalin hereinsah und fragte, dann aber kehrte wieder Ruhe ein.
Die Proben ließ ich erst einmal stellen, als alle soweit vorbereitet waren. Manches musste länger wirken, um auch eine Antwort geben zu können. Also wandte ich mich wieder dem Stück zu, das da lag und bestimmt irgendeine Geschichte erzählen wollte. Die Frage war nur welche?
„Was hat dich armer Hund so sehr mitgenommen, dass du daran gestorben bist, erzähl“, murmelte ich leise vor mich hin.
In dem Moment knurrte mein Magen ungeheuerlich laut. Also stand ich auf, wusch mich erneut sehr gründlich und verschloss das Zimmer hinter mir sorgsam. Fenster, Türen, und ging hinunter, um mir etwas Essen zu gönnen. Außerdem wollte ich Majalin fragen, ob sie noch Vorschläge hatte, worauf man das Stückchen noch untersuchen konnte, neben möglichen Seuchen und Krankheiten, die mir noch einfielen.
Was mir Sorgen bereitete, war die Ratlosigkeit, die so viele zeigten. Es war schwer sich davon nicht anstecken zu lassen, denn in der Regel sorgte es dafür, dass es irgendwann einfach hingenommen wurde. Ich war fest überzeugt davon, irgendwo war der Hinweis, der alles erklärte. Ganz vielleicht bedurfte es nicht mal eines Liedwirkers, um auf des Köters Kern zu kommen. Vielleicht waren gerade diese blind dafür, obwohl sie so viel mehr zu sehen vermochten.
Irgendwie erinnerte es mich ein bisschen an die Höhle damals auf Lameriast, wo das Stück, das wir brachten in der Truhe verborgen war und keiner auf die Idee kam dort mal nachzusehen, außer der übereifrige Ganove, der sich einfach hinschlich, während sich alle auf dieses Vieh konzentrierten und sich daran machte das Schloss zu knacken. Mich ließ das Gefühl nicht wirklich los, dass ich es hier mit ähnlichem Dilemma zu tun hatte, nur eben.. anders.
Also, Weißhaar, strenge dein Hirn an und hol raus, was du aus den gesammelten Erfahrungen dort finden kannst.
Solange der Verstand allerdings nicht das ausspucken wollte, wonach alle suchten, machte ich mich nach dem Imbiss wieder daran Proben zu erstellen. Die zweite Runde sollte sich auf Seuchen und Krankheiten konzentrieren. Das war wiederum etwas schwieriger, denn das Tier war tot, das Stück Fleisch nun eben nur noch das, und wer war schon so verrückt sich irgendwas im Haus zu halten, was eine Epidemie auslösen konnte? Also wir jedenfalls nicht! Knifflig. Es stellte sich wirklich die Frage, wie ich das nun am besten anging. Gut, da es nur die Tiere betraf, konnten wir schon mal Seuchen und Epidemien ausschließen, die auf den Menschen übersprangen.
Blieben ja nur etliche andere Möglichkeiten übrig, wie schön! Hatte ich eigentlich bei der Ansammlung an Tieren Vögel gesehen? Hatte ich? Ich konnte mich an Eichhörnchen, Bär, Wildkatze, Schaf erinnern, aber an keinerlei Federvieh. Könnte ein Anhaltspunkt sein, nicht wahr? Gut, dann galt es also erstmal nur herauszufinden, welche Seuchen unsere vierbeinigen Tiere betraf, die sich auf dem Boden der Tatsachen aufhielten. Was auch immer sie angriff, konnte nicht fliegen – wahlweise waren Geflügelte der möglichen Krankheit immun gegenüber.
Ich setzte eine Randnotiz für Neralon in mein Notizbuch. „Find mal raus, ob Vögel betroffen sind.“
Danach konzentrierte ich mich erst einmal auf Krankheiten, Seuchen oder ähnliches, die unsere gefiederten Freunde nicht interessierten.
Dabei kam eine weitere Frage auf. Bären zählten nicht mehr als Kleintiere. Bei diesen Knopfaugentieren ging es, so erzählte man mir, um Kleintiere. Ob auch noch Größeres betroffen war als Bären?
Hoftiere schienen ebenfalls verschont geblieben, von Hund und Katze abgesehen. Die streunten aber auch schon einmal in Feld und Flur herum, verließen den sicheren Hof und dergleichen. Aber wenn sie es hatten, konnte es dann nicht sogar Hoftiere erwischen? Die Schafe! Aber was war mit Kühen? Überhaupt, waren es Schafe oder Mufflons gewesen? Ich schätzte, Mufflons. Wie sonst hätte das Tier es bis nach Schwingenstein hinein schaffen sollen.
„Götter, ich wollte Antworten finden, nicht mehr Fragen!“
Also setzte ich mich daran weitere Proben vorzubereiten, wobei ich mich bemühte die Probe mit dem Gegenmittel für etwaige tierische Krankheiten zum Reagieren zu bringen.
Aber gut, es musste sein, er hatte Anrecht auf ein gescheites Frühstück und es war mir allemal lieber, er aß das, als diese verdammten Süßigkeiten. Irgendwann würde ich diese Kiste in seinem Zimmer verschwinden lassen, auf wundersame Weise. Geraubt von Kelos, dem Albtraum aller Kinder!
Mh, die Idee war gar nicht so schlecht…
Nach dem Frühstück übergab ich den Spross getreulich in die Hände meiner Frau und verzog mich in die Heilstube. Dort lag noch ein Päckchen und wartete auf Untersuchung. Ich suchte mir ein Rasiermesser, diverse andere Utensilien, die ich eventuell brauchte und wusch mir dann erst einmal die Hände. Danach setzte ich mich hin und begann das Stück Hundefleisch mit Fell auszupacken. Mit etwas Mühe machte ich mich daran das Fell von dem Stück Tier abzurasieren und in einer kleinen separaten Schale zu sammeln. Danach öffnete ich die Fenster für mehr Tageslicht, auch die Türe, die hinten herausging wurde aufgerissen für mehr Licht.
Danach setzte ich mich wieder vor das Stück und begutachtete es eingehend und sehr genau, mit dem Ziel herauszufinden, was den Bluterguss verursacht hat. War es ein Biss gewesen? Ein Stich? Wie gestaltete sich die Verfärbung darum. Kurz, ich versuchte zu eruieren, ob das Tier ausgesaugt wurde, oder nur gestochen oder gebissen und daher der Bluterguss stammte. Ebenso entnahm ich einige Gewebeproben aus unmittelbarer Nähe, denn ich wollte prüfen, ob sich etwaige Gifte handelte. Es musste schließlich ja nicht alles magischer Natur sein, auch wenn einiges vom Gehörten dafür sprach.
Ich legte das Stück also erst mal beiseite und begann mich mit den Proben zu befassen. Ein jedes bekam in seiner kleinen Schale weitere, und sehr unterschiedliche Substanzen hinzugefügt, da ich schauen wollte, wie es sich verfärbte, und ob überhaupt. Hierbei beschränkte mich zunächst einmal darauf herausfinden zu wollen, ob ich es mit Giften zu tun hatte, und zwar aller mir bekannter Art (und das waren ja bedingt durch die Vergangenheit nicht wenige), auch jene, die betäubten und lähmten. So verging allein mit dem Ansetzen dieser kleinen Prüfungen schon der ganze Vormittag und ich vergaß sogar zu Mittag zu essen.
Ich erinnerte mich noch kurz, dass Majalin hereinsah und fragte, dann aber kehrte wieder Ruhe ein.
Die Proben ließ ich erst einmal stellen, als alle soweit vorbereitet waren. Manches musste länger wirken, um auch eine Antwort geben zu können. Also wandte ich mich wieder dem Stück zu, das da lag und bestimmt irgendeine Geschichte erzählen wollte. Die Frage war nur welche?
„Was hat dich armer Hund so sehr mitgenommen, dass du daran gestorben bist, erzähl“, murmelte ich leise vor mich hin.
In dem Moment knurrte mein Magen ungeheuerlich laut. Also stand ich auf, wusch mich erneut sehr gründlich und verschloss das Zimmer hinter mir sorgsam. Fenster, Türen, und ging hinunter, um mir etwas Essen zu gönnen. Außerdem wollte ich Majalin fragen, ob sie noch Vorschläge hatte, worauf man das Stückchen noch untersuchen konnte, neben möglichen Seuchen und Krankheiten, die mir noch einfielen.
Was mir Sorgen bereitete, war die Ratlosigkeit, die so viele zeigten. Es war schwer sich davon nicht anstecken zu lassen, denn in der Regel sorgte es dafür, dass es irgendwann einfach hingenommen wurde. Ich war fest überzeugt davon, irgendwo war der Hinweis, der alles erklärte. Ganz vielleicht bedurfte es nicht mal eines Liedwirkers, um auf des Köters Kern zu kommen. Vielleicht waren gerade diese blind dafür, obwohl sie so viel mehr zu sehen vermochten.
Irgendwie erinnerte es mich ein bisschen an die Höhle damals auf Lameriast, wo das Stück, das wir brachten in der Truhe verborgen war und keiner auf die Idee kam dort mal nachzusehen, außer der übereifrige Ganove, der sich einfach hinschlich, während sich alle auf dieses Vieh konzentrierten und sich daran machte das Schloss zu knacken. Mich ließ das Gefühl nicht wirklich los, dass ich es hier mit ähnlichem Dilemma zu tun hatte, nur eben.. anders.
Also, Weißhaar, strenge dein Hirn an und hol raus, was du aus den gesammelten Erfahrungen dort finden kannst.
Solange der Verstand allerdings nicht das ausspucken wollte, wonach alle suchten, machte ich mich nach dem Imbiss wieder daran Proben zu erstellen. Die zweite Runde sollte sich auf Seuchen und Krankheiten konzentrieren. Das war wiederum etwas schwieriger, denn das Tier war tot, das Stück Fleisch nun eben nur noch das, und wer war schon so verrückt sich irgendwas im Haus zu halten, was eine Epidemie auslösen konnte? Also wir jedenfalls nicht! Knifflig. Es stellte sich wirklich die Frage, wie ich das nun am besten anging. Gut, da es nur die Tiere betraf, konnten wir schon mal Seuchen und Epidemien ausschließen, die auf den Menschen übersprangen.
Blieben ja nur etliche andere Möglichkeiten übrig, wie schön! Hatte ich eigentlich bei der Ansammlung an Tieren Vögel gesehen? Hatte ich? Ich konnte mich an Eichhörnchen, Bär, Wildkatze, Schaf erinnern, aber an keinerlei Federvieh. Könnte ein Anhaltspunkt sein, nicht wahr? Gut, dann galt es also erstmal nur herauszufinden, welche Seuchen unsere vierbeinigen Tiere betraf, die sich auf dem Boden der Tatsachen aufhielten. Was auch immer sie angriff, konnte nicht fliegen – wahlweise waren Geflügelte der möglichen Krankheit immun gegenüber.
Ich setzte eine Randnotiz für Neralon in mein Notizbuch. „Find mal raus, ob Vögel betroffen sind.“
Danach konzentrierte ich mich erst einmal auf Krankheiten, Seuchen oder ähnliches, die unsere gefiederten Freunde nicht interessierten.
Dabei kam eine weitere Frage auf. Bären zählten nicht mehr als Kleintiere. Bei diesen Knopfaugentieren ging es, so erzählte man mir, um Kleintiere. Ob auch noch Größeres betroffen war als Bären?
Hoftiere schienen ebenfalls verschont geblieben, von Hund und Katze abgesehen. Die streunten aber auch schon einmal in Feld und Flur herum, verließen den sicheren Hof und dergleichen. Aber wenn sie es hatten, konnte es dann nicht sogar Hoftiere erwischen? Die Schafe! Aber was war mit Kühen? Überhaupt, waren es Schafe oder Mufflons gewesen? Ich schätzte, Mufflons. Wie sonst hätte das Tier es bis nach Schwingenstein hinein schaffen sollen.
„Götter, ich wollte Antworten finden, nicht mehr Fragen!“
Also setzte ich mich daran weitere Proben vorzubereiten, wobei ich mich bemühte die Probe mit dem Gegenmittel für etwaige tierische Krankheiten zum Reagieren zu bringen.
- Tybald
- Beiträge: 26
- Registriert: Freitag 30. Oktober 2015, 23:11
Tybald blickte immer wieder in das Gehege und lies seinen Gedanken freien Lauf, wie er es in den letzten Tagen immer wieder tat. Nachdem die beiden Wächter ihm das Versprechen gaben, dass es den Tieren, insbesondere der roten Katze, auch am nächsten Tag nicht schlechter gehen würde, lies er die beiden Ihre Arbeit in Ruhe verrichten. Es waren für ihm noch viele Fragen offen, aber er wollte nicht weiter stören. Vielleicht erhält er am nächsten Tag eine Chance, sofern die beiden vom Ritual nicht total erschöpft erwachen.
Er verabschiedete sich noch vom toten Hund, indem er noch ein Stück Fischfilet auf das Grab legte.
Dort sah er Torjan und die Vogtin von Belfa, welche sich über einen Fluch unterhielten.
Er bekam schemenhaft mit, dass ein Name einen Fluch lösen könnte, wollte sich aber in diesem Moment nicht näher erkundigen, da er selbst bereits zu Erschöpft von dem Leid der Tiere war.
Er wollte jedoch auf Nummer sicher gehen, gab den beiden Hauskatzen einen Namen und das Versprechen, dass die beiden einen Platz bei ihm und Schurli finden würden, wenn sie die Seuche überstehen. Er schaute noch über die anderen Tiere, meinte „Für euch werde ich sicher auch einen guten Platz finden“ und begab sich in Richtung Malenas Hauses, wo er immer die Nacht verbrachte. Weiter im Gedanken versunken, kam ihm eine Idee, wie er zumindest die Leute unterstützen kann, die sich so aufopferungsvoll um die Tiere kümmerten. Er wanderte in das Hospital und schrieb an die Bäuerin des KLLH, Nitya, einen Brief. In diesem bat er sie, einige Verpflegungen für die Leute vorzubereiten, insbesondere etwas mit Erdbeeren, was die Elfe so gern mochte – zumindest wurden ihr immer welche von den anderen angeboten. Er ritt noch mit dem Pferd in Richtung des Außenpostens, den Blick aber weniger auf dem Weg gerichtet, sondern mehr auf die Umgebung, damit ihm weder ein weiteres Tier entgeht oder er auch ungewöhnliche Dinge melden und untersuchen kann. Beim Außenposten angekommen, öffnete er das Gatter und schaute sich die Tiere dort an, welche keinerlei Anzeichen von der Seuche hatten. Allerdings hatte er es bereits lange herausgefunden, dass nicht alle Tiere befallen werden. Er schob seinen Brief in die Ritze der Tür, da er Nitya nicht wecken wollte und ritt wieder in Richtung Malenas Haus.
Dort angekommen wurde er gleich mal von Schurli begrüßt, welcher scheinbar den Kummer von Tybald verspürte. Tybald streichelte ihm an seinen Lieblingsstellen und begab sich mit ihm nach oben. Er nahm auf dem Schreibtisch Platz und kramte seine Notizen heraus. Ehe er sich versah, lag Schurli wie immer auf seinen Schoß und schnurrte. Er ging noch einmal seine Notizen von vorne durch, falls er etwas übersehen hatte. Bei der Tierliste fügte er den Bären unter den Kategorien Fleischfresser und Wildtier hinzu und ging wieder im Kopf eventuelle Gemeinsamkeiten durch.
Das Wasser konnte es nicht sein, da nicht alle Wassertrinkenden Tiere betroffen sind.
Auch die Kategorien wie Haustier, Wildtier, Fleisch- und Pflanzenfresser ergaben keinen Sinn, denn Rehe und Schafe fressen kein Fleisch und Katzen fressen keine Beeren, als auch die Pflanzen im Allgemeinen scheiden hier aus.
Auffällig waren jedoch die Gebiete, an denen die Tiere gefunden wurden. Denn bei den Kaluren und den Thyren wurde er nicht fündig. Auch bei Junkersteyn bis hin zur Reitschule wurde er nicht fündig.
Wurden die Tiere dort bereits eingesammelt, oder gibt es hier die Verbindung der Seuche nicht?
Auch seine Vermutung, dass es ein Angriff des Feindes sein könnte, wurde schnell zerstreut, da auch im Feindesgebiet bewusstlose Tiere lagen. Wer weiß, was die mit den Tieren anstellen werden – er schauderte dabei und widmete sich sofort wieder seinen Aufzeichnungen.
Er zeichnete mal vorsorglich alle Fundorte der Tiere ein, die er gefunden hat und es zeichnete sich ein Gebiet ab, wobei sich die Funde um 2 Gebäude konzentrierten. War es ein Zufall, oder könnte Norwin mit seinen Äußerungen Recht haben, die er damals sehr impulsiv gen Nyome richtete?
Er brauchte mehr Informationen, da es in Gerimor 3 Gebäude dieser Art geben würde und er will erst auf Nummer sicher gehen, bevor er diese Behauptung in die Welt setzt.
Dabei fielen ihm vorerst 3 Namen ein, denen er zutrauen kann, dass sie diese Informationen vertraulich behandeln werden und diese wird er bald aufsuchen.
Er verabschiedete sich noch vom toten Hund, indem er noch ein Stück Fischfilet auf das Grab legte.
Dort sah er Torjan und die Vogtin von Belfa, welche sich über einen Fluch unterhielten.
Er bekam schemenhaft mit, dass ein Name einen Fluch lösen könnte, wollte sich aber in diesem Moment nicht näher erkundigen, da er selbst bereits zu Erschöpft von dem Leid der Tiere war.
Er wollte jedoch auf Nummer sicher gehen, gab den beiden Hauskatzen einen Namen und das Versprechen, dass die beiden einen Platz bei ihm und Schurli finden würden, wenn sie die Seuche überstehen. Er schaute noch über die anderen Tiere, meinte „Für euch werde ich sicher auch einen guten Platz finden“ und begab sich in Richtung Malenas Hauses, wo er immer die Nacht verbrachte. Weiter im Gedanken versunken, kam ihm eine Idee, wie er zumindest die Leute unterstützen kann, die sich so aufopferungsvoll um die Tiere kümmerten. Er wanderte in das Hospital und schrieb an die Bäuerin des KLLH, Nitya, einen Brief. In diesem bat er sie, einige Verpflegungen für die Leute vorzubereiten, insbesondere etwas mit Erdbeeren, was die Elfe so gern mochte – zumindest wurden ihr immer welche von den anderen angeboten. Er ritt noch mit dem Pferd in Richtung des Außenpostens, den Blick aber weniger auf dem Weg gerichtet, sondern mehr auf die Umgebung, damit ihm weder ein weiteres Tier entgeht oder er auch ungewöhnliche Dinge melden und untersuchen kann. Beim Außenposten angekommen, öffnete er das Gatter und schaute sich die Tiere dort an, welche keinerlei Anzeichen von der Seuche hatten. Allerdings hatte er es bereits lange herausgefunden, dass nicht alle Tiere befallen werden. Er schob seinen Brief in die Ritze der Tür, da er Nitya nicht wecken wollte und ritt wieder in Richtung Malenas Haus.
Dort angekommen wurde er gleich mal von Schurli begrüßt, welcher scheinbar den Kummer von Tybald verspürte. Tybald streichelte ihm an seinen Lieblingsstellen und begab sich mit ihm nach oben. Er nahm auf dem Schreibtisch Platz und kramte seine Notizen heraus. Ehe er sich versah, lag Schurli wie immer auf seinen Schoß und schnurrte. Er ging noch einmal seine Notizen von vorne durch, falls er etwas übersehen hatte. Bei der Tierliste fügte er den Bären unter den Kategorien Fleischfresser und Wildtier hinzu und ging wieder im Kopf eventuelle Gemeinsamkeiten durch.
Das Wasser konnte es nicht sein, da nicht alle Wassertrinkenden Tiere betroffen sind.
Auch die Kategorien wie Haustier, Wildtier, Fleisch- und Pflanzenfresser ergaben keinen Sinn, denn Rehe und Schafe fressen kein Fleisch und Katzen fressen keine Beeren, als auch die Pflanzen im Allgemeinen scheiden hier aus.
Auffällig waren jedoch die Gebiete, an denen die Tiere gefunden wurden. Denn bei den Kaluren und den Thyren wurde er nicht fündig. Auch bei Junkersteyn bis hin zur Reitschule wurde er nicht fündig.
Wurden die Tiere dort bereits eingesammelt, oder gibt es hier die Verbindung der Seuche nicht?
Auch seine Vermutung, dass es ein Angriff des Feindes sein könnte, wurde schnell zerstreut, da auch im Feindesgebiet bewusstlose Tiere lagen. Wer weiß, was die mit den Tieren anstellen werden – er schauderte dabei und widmete sich sofort wieder seinen Aufzeichnungen.
Er zeichnete mal vorsorglich alle Fundorte der Tiere ein, die er gefunden hat und es zeichnete sich ein Gebiet ab, wobei sich die Funde um 2 Gebäude konzentrierten. War es ein Zufall, oder könnte Norwin mit seinen Äußerungen Recht haben, die er damals sehr impulsiv gen Nyome richtete?
Er brauchte mehr Informationen, da es in Gerimor 3 Gebäude dieser Art geben würde und er will erst auf Nummer sicher gehen, bevor er diese Behauptung in die Welt setzt.
Dabei fielen ihm vorerst 3 Namen ein, denen er zutrauen kann, dass sie diese Informationen vertraulich behandeln werden und diese wird er bald aufsuchen.
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Gast
Ein leises seufzen auf den Lippen verliess Lilja den Wald nähe der Academia Arcana, ihr Blick fiel auf die Wachen. Sie kniff die Augen leicht zusammen und man konnte ihr ansehen wie sie mit sich rang.
Die junge Magierin straffte ihre Haltung und schritt dann auf Grenzwarth zu. „Die Wachen müssen doch etwas gesehen haben, oder zumindest gehört.“, murmelte sie vor sich hin.
„Guten Tag die Herren!“, begrüsste sie die Wachen am Dorfeingang.
„Seinen Segen!“, kam auch prompt und mehrfach die Antwort.
„Ich hätte da eine kurze Frage, wenn ihr etwas Zeit erübrigen könntet?“, fing sie dann das Gespräch an, und an den gelangweilten Mienen der Wachen zu urteilen hatten sie schon Zeit.
„Was gibt's denn, Fräulein Masson? Was zieht euch wieder nach Grenzwarth?“, fragte die eine Wache, die sich wohl noch erinnerte das Lilja mal hier gewohnt hatte.
„Ich würde gerne wissen was ihr mir über die ohnmächtigen Tiere erzählen könnt, die hier rumlagen, ich weiss das die meisten davon bei Rahal verbrannt wurden, ich hab die Überreste gesehen, aber vielleicht könnt ihr mir etwas mehr erzählen?“ frage sie die Wachen dann hoffnungsvoll.
„Na ich hatte die letzten Tage keinen dienst, und als ich wieder antratt da lagen die Viecher schon rum. Aber vielleicht hat er was gesehen?“, die erste Wache schubste eine andere an welche murrig brmmte. Doch nach einem weiteren Schubs der ersten Wache begann er dann zu erzählen; „Also wisst ihr, bei den ersten Tieren hab ich mir ja noch nicht so viel bei gedacht, als dieser Hund angerannt kam und sich im Dorf hingelegt hat, tja so was kommt eben schon mal vor, genau so wie entlaufene Schafe vom Hof eben manchmal den Weg zurück finden.“
Lilja dachte schon das wäre das Ende des Berichtes, und wollte schon etwas sagen, als die zweite Wache dann doch weiter erzählte: „Aber dann die Rehe, ich weiss nicht, wir haben sie schreien hören, klang ganz schön übel. Aber wegen Viecher können wir ja den Wachposten nicht einfach verlassen also haben wir's ignoriert. Aber dann raschelte es im Unterholz und äh ja dann kam erst das eine Reh an und brach hier zusammen und dann etwas später das zweite.“
„Du hast dir dabei fast in die Hose gemacht!“, mischte sich eine dritte Wache ein.
„Ja, ja du hast genau so zu deiner Waffe gegriffen!“, wehrte sich die zweite Wache.
Den Blick zur dritten Wache wendend, sah sie ihn fragend an; „Ihr ward auch dabei?“.
„Ähm ja, war schon irgendwie gruselig mit den Viechern, aber wenn ihr wirklich was gruseliges hören wollt dann fragt die Wache auf dem Turm. Der glaubt er hat was gesehen, aber da fragt ihn lieber mal selbst.“, kommentierte die dritte Wache Liljas fragenden Blick.
Wirklich Dankbar für die Antworten, bedankte sie sich höflich bei den Wachen und übergab ihnen noch Obst als Zehrung für den Dienst, und machte sich dann auf zu der Wache am Turm.
Das Gespräch mit dieser Wache blieb Lilja noch lange im Gedächtnis, sie wusste nicht ob die Wache übertrieb. Es schien so als ob die Wache Gruselgeschichten mochte und sie durchaus noch etwas ausschmückte, aber er hatte geschworen bei Alatar, dass er eine seltsam schimmernde Katze, er sagte sie war nackt, ums Dorf hat schleichen sehen und das sehr schnell.
Nach diesem Gespräch setzte sie sich in ihrem Heim hin und liess die Gedanken schweifen. Wenn diese Turmwache recht hatte, würde es zu den Tieren passen mit den komischen schwarzen Augen. Das wiederrum würde heissen das sich das Tier entweder unheimlich schnell bewegt, oder es mehrere davon gab, denn die ohnmächtigen Tiere waren überall auf der Insel verstreut. Beide der Varianten gefielen der Magierin nicht. Sie musste unbedingt mit der Matriarchin sprechen.
Die junge Magierin straffte ihre Haltung und schritt dann auf Grenzwarth zu. „Die Wachen müssen doch etwas gesehen haben, oder zumindest gehört.“, murmelte sie vor sich hin.
„Guten Tag die Herren!“, begrüsste sie die Wachen am Dorfeingang.
„Seinen Segen!“, kam auch prompt und mehrfach die Antwort.
„Ich hätte da eine kurze Frage, wenn ihr etwas Zeit erübrigen könntet?“, fing sie dann das Gespräch an, und an den gelangweilten Mienen der Wachen zu urteilen hatten sie schon Zeit.
„Was gibt's denn, Fräulein Masson? Was zieht euch wieder nach Grenzwarth?“, fragte die eine Wache, die sich wohl noch erinnerte das Lilja mal hier gewohnt hatte.
„Ich würde gerne wissen was ihr mir über die ohnmächtigen Tiere erzählen könnt, die hier rumlagen, ich weiss das die meisten davon bei Rahal verbrannt wurden, ich hab die Überreste gesehen, aber vielleicht könnt ihr mir etwas mehr erzählen?“ frage sie die Wachen dann hoffnungsvoll.
„Na ich hatte die letzten Tage keinen dienst, und als ich wieder antratt da lagen die Viecher schon rum. Aber vielleicht hat er was gesehen?“, die erste Wache schubste eine andere an welche murrig brmmte. Doch nach einem weiteren Schubs der ersten Wache begann er dann zu erzählen; „Also wisst ihr, bei den ersten Tieren hab ich mir ja noch nicht so viel bei gedacht, als dieser Hund angerannt kam und sich im Dorf hingelegt hat, tja so was kommt eben schon mal vor, genau so wie entlaufene Schafe vom Hof eben manchmal den Weg zurück finden.“
Lilja dachte schon das wäre das Ende des Berichtes, und wollte schon etwas sagen, als die zweite Wache dann doch weiter erzählte: „Aber dann die Rehe, ich weiss nicht, wir haben sie schreien hören, klang ganz schön übel. Aber wegen Viecher können wir ja den Wachposten nicht einfach verlassen also haben wir's ignoriert. Aber dann raschelte es im Unterholz und äh ja dann kam erst das eine Reh an und brach hier zusammen und dann etwas später das zweite.“
„Du hast dir dabei fast in die Hose gemacht!“, mischte sich eine dritte Wache ein.
„Ja, ja du hast genau so zu deiner Waffe gegriffen!“, wehrte sich die zweite Wache.
Den Blick zur dritten Wache wendend, sah sie ihn fragend an; „Ihr ward auch dabei?“.
„Ähm ja, war schon irgendwie gruselig mit den Viechern, aber wenn ihr wirklich was gruseliges hören wollt dann fragt die Wache auf dem Turm. Der glaubt er hat was gesehen, aber da fragt ihn lieber mal selbst.“, kommentierte die dritte Wache Liljas fragenden Blick.
Wirklich Dankbar für die Antworten, bedankte sie sich höflich bei den Wachen und übergab ihnen noch Obst als Zehrung für den Dienst, und machte sich dann auf zu der Wache am Turm.
Das Gespräch mit dieser Wache blieb Lilja noch lange im Gedächtnis, sie wusste nicht ob die Wache übertrieb. Es schien so als ob die Wache Gruselgeschichten mochte und sie durchaus noch etwas ausschmückte, aber er hatte geschworen bei Alatar, dass er eine seltsam schimmernde Katze, er sagte sie war nackt, ums Dorf hat schleichen sehen und das sehr schnell.
Nach diesem Gespräch setzte sie sich in ihrem Heim hin und liess die Gedanken schweifen. Wenn diese Turmwache recht hatte, würde es zu den Tieren passen mit den komischen schwarzen Augen. Das wiederrum würde heissen das sich das Tier entweder unheimlich schnell bewegt, oder es mehrere davon gab, denn die ohnmächtigen Tiere waren überall auf der Insel verstreut. Beide der Varianten gefielen der Magierin nicht. Sie musste unbedingt mit der Matriarchin sprechen.
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Gast
Es war schon später Abend als Lilja noch mit einer Frau am Lagerfeuer in Bajard sass und sich unterhielt, sie hatte diese Frau als Lestin im Kopf aber war sich nicht mehr sicher woher sie diese kannte, aber wohl ebenfalls vom Lagerfeuer.
Das Gespräch kam dann abrupt ins Stocken als ein Mann in den Lichtkegel des Lagerfeuers trat, dieser wirkte etwas abgehetzt.
Auch er wurde wie es brauch war am Lagerfeuer begrüsst und er setzte sich dann auch dazu.
Als hätte er etwas mitgebracht, etwas unheimliches, fing dann an das Licht der Strassenlaternen zu flackern, doch darauf wurde Lilja erst einige Zeit nach den Anderen aufmerksam, sie sass mit dem Rücken zur Strasse.
Als das Licht immer mehr schwand, sprach der Mann von Nebel und Wind. Das ungute Gefühl in Lilja wollte einfach nicht weichen.
Die junge Magierin versuchte die Anwesenden in ein Gespräch zu verwickeln, und sie von dem Phänomen etwas abzulenken, denn Angst mache eine solche Situation nie besser.
Trotzdem kramte Lilja ihren Stossdolch hervor und stach ihn neben ihrem Fuss in den Boden, sicher ist sicher.
Jener Mann stellte sich als Covran vor, und Lestin stellte sich dann ebenfalls nochmals vor, jedoch war sie sichtlich verängstigt.
Der nächste Satz von Corvan würde Lilja noch lange im Gedächtnis bleiben; „Ich wollte zur Academia Arcana um aufgenommen zu werden. Aber bei diesem Wetter.. „.
Lilja blickte zum Himmel, um abzuschätzen wie spät es war und dann sah sie es, dieses wolkenartiges Gebilde. Spätestens da, schlug das was ihr unbewusst wohl schon klar war, an die Mauern des Bewussten. Völlig sicher dass das nicht gut Enden würde war sich Lilja als Corvan erzählte das er von etwas verfolgt wurde.
Das Licht um sie herum schwand immer mehr, aber im Lied konnte die Magierin keine wirkliche Veränderung wahrnehmen. Sie wollte Corvan zur Akademie bringen, zumindest versuchen ihn in Sicherheit zu bringen doch dann war es zuspät.
Sie wurden von völliger Dunkelheit erfasst, sie tastete nach dem Dolch bei ihrem Fuss und bekam diesen auch zu Fassen. Lestin schrie um Hilfe. War sie das Ziel?
Im Lied nach den Klängen von den Beiden suchend, und dann war sie sich sicher das Corvan das Opfer sein würde; Sein Klang war so hell und klar.
Lilja fuchtelte mit dem Dolch herum, doch schien es nichts zu bringen, sie nahm im Dunkeln Bewegung wahr, es schlug etwas ins Lagerfeuer ein, eigentlich hätte es helle Funken streuen müssen doch es blieb dunkel. Noch schlimmer, dieses etwas umwand Corvan. Es war zu spät, das Wesen hatte Corvan schon erreicht und Lilja konnte immer noch kaum etwas erkennen, Centimeter für Centimeter tastete sie sich durch das Schwarz auf den Mann zu.
Auch im Lied konnte sie nichts von dem Wesen erkennen, doch nahm sie wahr wie sich die Klänge im Körper langsam anfingen zu bewegen, und sich einzelne Klänge daraus lösten und mit der Umgebungsenergie verschmolzen. Dann wurde das Bewegen stärker, schlugen Wellen und die Elemente begannen sich wirbelnd zu bewegen und wurden dann in den Körper gesogen.
Der Magierin wurde warm, durch den heissen Wind der aufkam. Dann fing der Körper des Opfers dumpf an zu leuchten. Das Leuchten durchdrang die Dunkelheit und verscheuchte diese für einen Moment. Lilja konnte den zuckenden Leib des Opfers kurz erkennen. Doch dann wurde der Körper zu hell, gleissendes Licht ging von ihm aus und Lilja musste ihre Augen mit dem Arm abschirmen um dem Licht zu entgehen.
Immer noch konnte sie wahrnehmen wie die Elemente in Aufruhr waren um sie herum, auf dem ganzen Platz.
Immer wieder versuchend zu dem Körper zu blicken, knallte es plötzlich und dicke Stränge aus waberndem Schatten schossen aus dem Köper in den Himmel hinauf. Dann kehrte zumindest äusserlich Ruhe ein.
Die Sekundarenergien, die Elemente waren vorhanden doch sie bewegen sich kaum mehr. „Jetzt ist es vorbei“, dachte sich Lilja und rutschte auf den Knien näher an die Leiche. Irgendwer schrie, doch drang das nur wie durch einen Nebel zu ihr,.
Die nächsten Momente liefen irgendwie seltsam ab, sie wusste nicht mehr sicher was sie gesagt oder getan hatte. Ein Mann, den sie als Viryo kannte, drückte sie, wo kam er auf einmal her? Immer noch im Schockzustand machte sie sich dann auf zur Academia Arcana. Sie lies eine panische Lestin zurück, doch war ihr dies nicht bewusst.
In der Akademie verfasste sie sogar noch ein Schreiben an die Matriarchin. Irgendwie brachte sie es sogar zustande Nelrim abzuringen das er sich um die Leiche kümmerte.
Auf dem Sofa der Akademie kauerte Lilja dann zusammen und schlief ein, um dann irgendwann in den frühen Morgenstunden den Weg in ihr Zuhause fand und sich in der Küche beschäftigte.
Das Gespräch kam dann abrupt ins Stocken als ein Mann in den Lichtkegel des Lagerfeuers trat, dieser wirkte etwas abgehetzt.
Auch er wurde wie es brauch war am Lagerfeuer begrüsst und er setzte sich dann auch dazu.
Als hätte er etwas mitgebracht, etwas unheimliches, fing dann an das Licht der Strassenlaternen zu flackern, doch darauf wurde Lilja erst einige Zeit nach den Anderen aufmerksam, sie sass mit dem Rücken zur Strasse.
Als das Licht immer mehr schwand, sprach der Mann von Nebel und Wind. Das ungute Gefühl in Lilja wollte einfach nicht weichen.
Die junge Magierin versuchte die Anwesenden in ein Gespräch zu verwickeln, und sie von dem Phänomen etwas abzulenken, denn Angst mache eine solche Situation nie besser.
Trotzdem kramte Lilja ihren Stossdolch hervor und stach ihn neben ihrem Fuss in den Boden, sicher ist sicher.
Jener Mann stellte sich als Covran vor, und Lestin stellte sich dann ebenfalls nochmals vor, jedoch war sie sichtlich verängstigt.
Der nächste Satz von Corvan würde Lilja noch lange im Gedächtnis bleiben; „Ich wollte zur Academia Arcana um aufgenommen zu werden. Aber bei diesem Wetter.. „.
Lilja blickte zum Himmel, um abzuschätzen wie spät es war und dann sah sie es, dieses wolkenartiges Gebilde. Spätestens da, schlug das was ihr unbewusst wohl schon klar war, an die Mauern des Bewussten. Völlig sicher dass das nicht gut Enden würde war sich Lilja als Corvan erzählte das er von etwas verfolgt wurde.
Das Licht um sie herum schwand immer mehr, aber im Lied konnte die Magierin keine wirkliche Veränderung wahrnehmen. Sie wollte Corvan zur Akademie bringen, zumindest versuchen ihn in Sicherheit zu bringen doch dann war es zuspät.
Sie wurden von völliger Dunkelheit erfasst, sie tastete nach dem Dolch bei ihrem Fuss und bekam diesen auch zu Fassen. Lestin schrie um Hilfe. War sie das Ziel?
Im Lied nach den Klängen von den Beiden suchend, und dann war sie sich sicher das Corvan das Opfer sein würde; Sein Klang war so hell und klar.
Lilja fuchtelte mit dem Dolch herum, doch schien es nichts zu bringen, sie nahm im Dunkeln Bewegung wahr, es schlug etwas ins Lagerfeuer ein, eigentlich hätte es helle Funken streuen müssen doch es blieb dunkel. Noch schlimmer, dieses etwas umwand Corvan. Es war zu spät, das Wesen hatte Corvan schon erreicht und Lilja konnte immer noch kaum etwas erkennen, Centimeter für Centimeter tastete sie sich durch das Schwarz auf den Mann zu.
Auch im Lied konnte sie nichts von dem Wesen erkennen, doch nahm sie wahr wie sich die Klänge im Körper langsam anfingen zu bewegen, und sich einzelne Klänge daraus lösten und mit der Umgebungsenergie verschmolzen. Dann wurde das Bewegen stärker, schlugen Wellen und die Elemente begannen sich wirbelnd zu bewegen und wurden dann in den Körper gesogen.
Der Magierin wurde warm, durch den heissen Wind der aufkam. Dann fing der Körper des Opfers dumpf an zu leuchten. Das Leuchten durchdrang die Dunkelheit und verscheuchte diese für einen Moment. Lilja konnte den zuckenden Leib des Opfers kurz erkennen. Doch dann wurde der Körper zu hell, gleissendes Licht ging von ihm aus und Lilja musste ihre Augen mit dem Arm abschirmen um dem Licht zu entgehen.
Immer noch konnte sie wahrnehmen wie die Elemente in Aufruhr waren um sie herum, auf dem ganzen Platz.
Immer wieder versuchend zu dem Körper zu blicken, knallte es plötzlich und dicke Stränge aus waberndem Schatten schossen aus dem Köper in den Himmel hinauf. Dann kehrte zumindest äusserlich Ruhe ein.
Die Sekundarenergien, die Elemente waren vorhanden doch sie bewegen sich kaum mehr. „Jetzt ist es vorbei“, dachte sich Lilja und rutschte auf den Knien näher an die Leiche. Irgendwer schrie, doch drang das nur wie durch einen Nebel zu ihr,.
Die nächsten Momente liefen irgendwie seltsam ab, sie wusste nicht mehr sicher was sie gesagt oder getan hatte. Ein Mann, den sie als Viryo kannte, drückte sie, wo kam er auf einmal her? Immer noch im Schockzustand machte sie sich dann auf zur Academia Arcana. Sie lies eine panische Lestin zurück, doch war ihr dies nicht bewusst.
In der Akademie verfasste sie sogar noch ein Schreiben an die Matriarchin. Irgendwie brachte sie es sogar zustande Nelrim abzuringen das er sich um die Leiche kümmerte.
Auf dem Sofa der Akademie kauerte Lilja dann zusammen und schlief ein, um dann irgendwann in den frühen Morgenstunden den Weg in ihr Zuhause fand und sich in der Küche beschäftigte.
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Zahrak Salberg
"Ich fürchte, ich könnte nicht mal helfen, wenn dieses... Schattenwesen!? angreifen würde. Oder sind die zufällig gegen Fäuste allergisch?"
"... Gestern wurde es mit einem Spaten in die Flucht geschlagen. Also findet es Fäuste bestimmt auch nicht gut. ..."
"''Mit einem Spaten''.. Ein wenig gruselig, dass ich nun an meine Großmutter denken muss.."
Schmunzelnd streichelte er das bald erwachende Rehkitz, während seine Gedanken um jene Erinnerungen kreisten. "Es gibt nie nur Licht oder nur Schatten. Ebenso wenig hat eine Medaille nur eine Seite.", hatte Arwan damals zu sagen gepflegt, wenn sich die Salbergkinder auf einen Standpunkt versteiften. Und seine Worte erwiesen sich ein weiteres Mal als wahr. Auch in der Lage, in der sich Gerimor derzeit befand, konnte man mit einer nötigen Portion gutem Willen positive Momente sehen. Zwischen all der Verzweiflung, der Angst, Ungewissheit und des gefühlten Drucks, der auf manchen Schultern lastete, musste Zahrak feststellen, dass er am gestrigen Abend tatsächlich mit der Freiherrin von Nebelpass, einer Erzmagierin über seine Großmutter und disziplinarische Maßnahmen innerhalb der Salbergfamilie geredet hatte. Er hatte noch etwas über den Ball geplauscht und Meinungen dazu ausgetauscht. Etwas, was er sich noch vor einem Wochenlauf kaum zu träumen gewagt hätte. Schließlich trennten ihn und die Freiherrin mehrere Stufen des Standessystems. Ganz zu schweige von Ruf und Erziehung. Aber er hatte tatsächlich und ganz in Wirklichkeit mit ihr und über so etwas geredet und auch mit seiner Gnaden Antorius fand er endlich andere Gesprächsthemen, als Flüche im Hochsommer oder gestorbene Schwestern. Amelie hatte sich endlich wieder aus dem Haus getraut und auch Nathelia ließ sich nun am Auffangsgehege blicken. Keylon wurde zwischen Soldatendienst und Knappenausbildung etwas abgelenkt.. Ohne es egozentrisch zu meinen, aber für die Salbergs hatte dieses was auch immer mehrere positive Aspekte und auch ganz allgemein betrachtet konnte es nur für weitere Zusammenarbeit im Reich und mit den Verbündeten sorgen. Er war da ausnahmsweise mal guter Dinge. ... Trotz Magie und Kampf in Aussicht..
"... Gestern wurde es mit einem Spaten in die Flucht geschlagen. Also findet es Fäuste bestimmt auch nicht gut. ..."
"''Mit einem Spaten''.. Ein wenig gruselig, dass ich nun an meine Großmutter denken muss.."
Schmunzelnd streichelte er das bald erwachende Rehkitz, während seine Gedanken um jene Erinnerungen kreisten. "Es gibt nie nur Licht oder nur Schatten. Ebenso wenig hat eine Medaille nur eine Seite.", hatte Arwan damals zu sagen gepflegt, wenn sich die Salbergkinder auf einen Standpunkt versteiften. Und seine Worte erwiesen sich ein weiteres Mal als wahr. Auch in der Lage, in der sich Gerimor derzeit befand, konnte man mit einer nötigen Portion gutem Willen positive Momente sehen. Zwischen all der Verzweiflung, der Angst, Ungewissheit und des gefühlten Drucks, der auf manchen Schultern lastete, musste Zahrak feststellen, dass er am gestrigen Abend tatsächlich mit der Freiherrin von Nebelpass, einer Erzmagierin über seine Großmutter und disziplinarische Maßnahmen innerhalb der Salbergfamilie geredet hatte. Er hatte noch etwas über den Ball geplauscht und Meinungen dazu ausgetauscht. Etwas, was er sich noch vor einem Wochenlauf kaum zu träumen gewagt hätte. Schließlich trennten ihn und die Freiherrin mehrere Stufen des Standessystems. Ganz zu schweige von Ruf und Erziehung. Aber er hatte tatsächlich und ganz in Wirklichkeit mit ihr und über so etwas geredet und auch mit seiner Gnaden Antorius fand er endlich andere Gesprächsthemen, als Flüche im Hochsommer oder gestorbene Schwestern. Amelie hatte sich endlich wieder aus dem Haus getraut und auch Nathelia ließ sich nun am Auffangsgehege blicken. Keylon wurde zwischen Soldatendienst und Knappenausbildung etwas abgelenkt.. Ohne es egozentrisch zu meinen, aber für die Salbergs hatte dieses was auch immer mehrere positive Aspekte und auch ganz allgemein betrachtet konnte es nur für weitere Zusammenarbeit im Reich und mit den Verbündeten sorgen. Er war da ausnahmsweise mal guter Dinge. ... Trotz Magie und Kampf in Aussicht..
Zuletzt geändert von Zahrak Salberg am Freitag 18. März 2016, 12:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Earon Auenbacher
- Beiträge: 2459
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Nach den vielen und aufwühlenden Erlebnissen mit dieser recht unbekannten Bedrohung, die ihn doch zum Teil auch etwas ratlos stimmte, war wohl die Zeit gekommen, dass er den Kontakt zur Göttin suchte. Zumindest wollte er versuchen ihr von den Geschehnissen auf Gerimor zu berichten, denn wer wusste schon, wieviel davon eine Göttin in ihrem Schlaf wahrnehmen konnte? In Träumen war sie den Brüdern bisher, nach ihrem Abschied und dem Beginn ihres Schlafes, am ehesten erschienen und so lag darin wohl der Schlüssel, um den Kontakt am besten aufnehmen zu können.
Dafür suchte er jene besondere Stelle in Vernementon auf, welche die Göttin damals offenbart hatte und an der die Verbindung zwischen ihrer Schöpfung und ihrem Schlaf wohl besonders eng war. Nachdem er überprüft hatte, ob der Schutz, der dort einst gesprochen wurde, als Bruder Isaac sein Leben gab für den Schutz des Haines und der Ruhestatt Eluives, verbrachte Earon erst einmal eine längere Zeit damit, sich auf den Ort einzustimmen. Die besonderen Energien der Erde, die den Platz umwoben und erfüllten, wurden dabei sehr bedächtig aufgenommen. So wählte und bat er die Urkraft der Erde, dass sie ihn während seiner tiefen Meditation und Trance behüten würde, in der er, in einem dem Schlaf ähnlichen Zustand, die Verbindung zum Schlaf Eluives suchen würde.
Ein Kreis aus Salz, erfüllt durch einen starken Ruf gen Osten, um die Urgewalt der Erde zu seinem Schutz zu rufen, waren seine Vorbereitung. Dann begab er sich in den Zustand tiefer Verbundenheit mit dem Gleichgewicht der Urkräfte und Elemente, dem Hüter der Elemente. In diesem sehr baumigen Zustand würde er, Photosynthese sei Dank, wohl einen längeren Zeitraum jenseits des Schleiers dessen, was die meisten Menschen "die Realität" nannten, verweilen können.
Da er noch nie versucht hatte die Göttin auf diese Weise, direkt in den Träumen, aufzusuchen, wusste er auch nicht, wie lange es wohl dauern würde, bis sie auf sein Anliegen eingehen würde oder ob sie es überhaupt erhören würde. Dies war aber auch nicht wichtig, wichtig war alleine sein Ziel. Auch wenn es viele, vor allem die Menschen und manche der übereifrigen Götter - eine Weltsicht, wie sie vermutlich von nur wenigen geteilt wird - manchmal zu vergessen schienen, das Lied gehörte Eluive. Sie war dessen Schöpferin und selbst die uralten Regeln, die sie dem Lied gegeben hatte, waren Ausdruck ihres Wesens. Gerade die Selbstheilung nach einem Eingriff eines gewöhnlichen Liedwirker war ein Beispiel dafür, dass sie stets einen Kreislauf in ihrer Schöpfung suchte. Werden, Sein und Vergehen, so würde es wohl ewig sein. Wer auch immer sich außerhalb dieses Kreislaufes stellen wollte, der würde Konsequenzen tragen müssen. Vielleicht war es diesen Wesen noch nicht klar, aber vielleicht würde es ihnen bald klar werden. Jedenfalls dann, wenn Eluive beschloss, dass dies eine Bedrohung war, die es wert war, ihr Aufmerksamkeit zu schenken.
All diese Gedanken und Vermutungen waren wohl die letzten Gedanken eines wachen Geistes, bevor er in den Zustand tiefer Meditation versank und mit der Hilfe der Urkräfte und seiner Träume die Verbindung zur Göttin zu suchen. Er würde ihr von den Geschehnissen erzählen, von den Gefahren, von dem unbekannten Feind, den sie, die älter war als alle anderen Geschöpfe, die man kannte, vielleicht sogar schon aus dieser Vorzeit kannte. Da ihr Bruder Horteras sich geopfert hatte, war sie wohl die einzige Quelle für Informationen aus dieser Zeit. Ob sie darüber sprechen wollen würde, war wohl eine andere Sache. Schon einmal hatte er einen Teil von ihr versucht über soetwas zu befragen. Damals war es ihm schwer gefallen eine Form von Sprache zu wählen, die verständlich war. Vielleicht würde dies über die Verbindung von Träumen und Visionen, Erinnerungen und Bilder besser funktionieren.
Die Brüder waren informiert und wussten, dass sie sich um dieses Problem kümmern mussten. Einige unter ihnen waren sich sehr scharf darauf, dass sie sich beweisen konnten. Vielleicht würde dieser Drang nun Früchte tragen, doch wer wusste das vorher schon. Sie durften in dieser Zeit nur nie wanken und schwach werden in ihrem Glauben und in ihrem Vertrauen an Eluive. Immer hatte sie sie belohnt, wenn sie fest an ihr hielten und diesen Glauben gegen jede Unweglichkeit, gegen jeden Angriff und jeden Zweifel in ihrem Herzen bewahrten. Dies war der Weg der Druiden und es spiegelte sich in ihrem Leben und Sein wieder. Bei der Geburt bereits gezeichnet und stets, wenn auch zunächst schwach und intuitiv, mit dem Lied verbunden, waren sie immer schon ganz anderen Ursprungs gewesen als die Magier, welche nun von diesen Wesen so heimgesucht wurden. Vielleicht würde er auch darauf Antworten finden können.
So hörte man wieder eine Weile wohl nichts von dem Derwyddon, der sich so auf die Reise gemacht hatte, auf der Suche nach jener Kraft, die stets über den Dingen stand und die doch nur selten ins Geschehen der Welt eingreifen wollte. Dass sie selbst etwas machen würde, davon ging er erstmal nicht aus, aber Antworten würde sie vielleicht ihm, den Naturmagiern gleich welcher Art, Form, Größe und Öhrchenform - denn hoffentlich würde sie Shala nicht vergessen - geben können. Oder zumindest Zeichen, wie sie sich verhalten sollten in dieser Zeit der tiefen Erschütterungen des Glaubens der Magier an das, was sie über das Lied zu wissen glaubten.
Sollten sie den Magiern helfen und mit ihnen, die doch so anders waren und dachten, zusammenarbeiten und gemeinsam einen Weg suchen oder sollten sie auf ihre geheimen Orte und Verstecke vertrauen, in welchen Eluive oder Wesen wie Schnattelfeu sie noch immer beschützt hatten? Man würde es sehen, vielleicht schon bald.
[img]http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/kontaktaufnahme0spjaql7db.jpg[/img]
Dafür suchte er jene besondere Stelle in Vernementon auf, welche die Göttin damals offenbart hatte und an der die Verbindung zwischen ihrer Schöpfung und ihrem Schlaf wohl besonders eng war. Nachdem er überprüft hatte, ob der Schutz, der dort einst gesprochen wurde, als Bruder Isaac sein Leben gab für den Schutz des Haines und der Ruhestatt Eluives, verbrachte Earon erst einmal eine längere Zeit damit, sich auf den Ort einzustimmen. Die besonderen Energien der Erde, die den Platz umwoben und erfüllten, wurden dabei sehr bedächtig aufgenommen. So wählte und bat er die Urkraft der Erde, dass sie ihn während seiner tiefen Meditation und Trance behüten würde, in der er, in einem dem Schlaf ähnlichen Zustand, die Verbindung zum Schlaf Eluives suchen würde.
Ein Kreis aus Salz, erfüllt durch einen starken Ruf gen Osten, um die Urgewalt der Erde zu seinem Schutz zu rufen, waren seine Vorbereitung. Dann begab er sich in den Zustand tiefer Verbundenheit mit dem Gleichgewicht der Urkräfte und Elemente, dem Hüter der Elemente. In diesem sehr baumigen Zustand würde er, Photosynthese sei Dank, wohl einen längeren Zeitraum jenseits des Schleiers dessen, was die meisten Menschen "die Realität" nannten, verweilen können.
Da er noch nie versucht hatte die Göttin auf diese Weise, direkt in den Träumen, aufzusuchen, wusste er auch nicht, wie lange es wohl dauern würde, bis sie auf sein Anliegen eingehen würde oder ob sie es überhaupt erhören würde. Dies war aber auch nicht wichtig, wichtig war alleine sein Ziel. Auch wenn es viele, vor allem die Menschen und manche der übereifrigen Götter - eine Weltsicht, wie sie vermutlich von nur wenigen geteilt wird - manchmal zu vergessen schienen, das Lied gehörte Eluive. Sie war dessen Schöpferin und selbst die uralten Regeln, die sie dem Lied gegeben hatte, waren Ausdruck ihres Wesens. Gerade die Selbstheilung nach einem Eingriff eines gewöhnlichen Liedwirker war ein Beispiel dafür, dass sie stets einen Kreislauf in ihrer Schöpfung suchte. Werden, Sein und Vergehen, so würde es wohl ewig sein. Wer auch immer sich außerhalb dieses Kreislaufes stellen wollte, der würde Konsequenzen tragen müssen. Vielleicht war es diesen Wesen noch nicht klar, aber vielleicht würde es ihnen bald klar werden. Jedenfalls dann, wenn Eluive beschloss, dass dies eine Bedrohung war, die es wert war, ihr Aufmerksamkeit zu schenken.
All diese Gedanken und Vermutungen waren wohl die letzten Gedanken eines wachen Geistes, bevor er in den Zustand tiefer Meditation versank und mit der Hilfe der Urkräfte und seiner Träume die Verbindung zur Göttin zu suchen. Er würde ihr von den Geschehnissen erzählen, von den Gefahren, von dem unbekannten Feind, den sie, die älter war als alle anderen Geschöpfe, die man kannte, vielleicht sogar schon aus dieser Vorzeit kannte. Da ihr Bruder Horteras sich geopfert hatte, war sie wohl die einzige Quelle für Informationen aus dieser Zeit. Ob sie darüber sprechen wollen würde, war wohl eine andere Sache. Schon einmal hatte er einen Teil von ihr versucht über soetwas zu befragen. Damals war es ihm schwer gefallen eine Form von Sprache zu wählen, die verständlich war. Vielleicht würde dies über die Verbindung von Träumen und Visionen, Erinnerungen und Bilder besser funktionieren.
Die Brüder waren informiert und wussten, dass sie sich um dieses Problem kümmern mussten. Einige unter ihnen waren sich sehr scharf darauf, dass sie sich beweisen konnten. Vielleicht würde dieser Drang nun Früchte tragen, doch wer wusste das vorher schon. Sie durften in dieser Zeit nur nie wanken und schwach werden in ihrem Glauben und in ihrem Vertrauen an Eluive. Immer hatte sie sie belohnt, wenn sie fest an ihr hielten und diesen Glauben gegen jede Unweglichkeit, gegen jeden Angriff und jeden Zweifel in ihrem Herzen bewahrten. Dies war der Weg der Druiden und es spiegelte sich in ihrem Leben und Sein wieder. Bei der Geburt bereits gezeichnet und stets, wenn auch zunächst schwach und intuitiv, mit dem Lied verbunden, waren sie immer schon ganz anderen Ursprungs gewesen als die Magier, welche nun von diesen Wesen so heimgesucht wurden. Vielleicht würde er auch darauf Antworten finden können.
So hörte man wieder eine Weile wohl nichts von dem Derwyddon, der sich so auf die Reise gemacht hatte, auf der Suche nach jener Kraft, die stets über den Dingen stand und die doch nur selten ins Geschehen der Welt eingreifen wollte. Dass sie selbst etwas machen würde, davon ging er erstmal nicht aus, aber Antworten würde sie vielleicht ihm, den Naturmagiern gleich welcher Art, Form, Größe und Öhrchenform - denn hoffentlich würde sie Shala nicht vergessen - geben können. Oder zumindest Zeichen, wie sie sich verhalten sollten in dieser Zeit der tiefen Erschütterungen des Glaubens der Magier an das, was sie über das Lied zu wissen glaubten.
Sollten sie den Magiern helfen und mit ihnen, die doch so anders waren und dachten, zusammenarbeiten und gemeinsam einen Weg suchen oder sollten sie auf ihre geheimen Orte und Verstecke vertrauen, in welchen Eluive oder Wesen wie Schnattelfeu sie noch immer beschützt hatten? Man würde es sehen, vielleicht schon bald.
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Earon Auenbacher
- Beiträge: 2459
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Die lange Zeit der Meditation und Trance hatten Spuren hinterlassen an seinem Körper. Vollkommen ausgelaugt fühlte er sich, leer und ausgetrocknet. Die heimischen Süßigkeitenvorräte, viele Krüge Wasser und die Nähe seiner Frau halfen ihm jedoch rasch darüber hinweg. Auch wenn der ursprüngliche Plan, mit der Göttin selbst Kontakt aufzunehmen, nicht geklappt hatte, so war es überhaupt kein Misserfolg gewesen. Denn seine Versuch wurde von jenen Wesen durchaus registriert, die ihnen schon das ein oder andere Mal geholfen hatten und eine Antwort hatte er, wenn auch recht nebulös, erhalten. Mit ihm wohl auch seine Brüder, so sie sich zu dieser Zeit im Hain aufgehalten hatten. Sie alle hatten wohl etwas ganz ähnliches geträumt. Was daraus wohl entstehen würde, war allerdings noch genauso ungewiss, wie die Bedeutung des Gezeigten.
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Arenvir von Kronwalden
Das Treffen mit der Schwesternschaft war anders verlaufen, als er sich das vorgestellt hatte. Zunächst einmal lag das wohl daran, dass Lilian ihn mehr oder minder ins kalte Wasser geworfen hatte. Er wusste nicht wirklich was dort geschehen sollte. Sie hatte etwas von einer Art Ritual erwähnt.
Da sie selbst verhindert war, bat sie ihn hinzugehen. Die Schwesternschaft. Ein mystischer Orden von Frauen, im Volksmund Hexen genannt. Mehr ein Mythos denn alles andere. Es war viele Jahre her, seit er zuletzt mit ihnen zu tun gehabt hatte und er hatte insgeheim nicht angenommen, dass sie überhaupt noch existieren. Allerdings waren jene Schwestern von damals wohl nicht mehr unter ihnen vertreten.
Die Visionen über die sie zu berichten wussten waren prophetisch. Prophezeihung und Visionen waren etwas, mit dem man sich nur unter allergrößter Vorsicht nähern durfte, da sie zuviel Spielraum für Interpretationen zuließen. Wahrscheinlich war das auch der Grund gewesen warum er einer der wenigen Männer bei diesem Treffen gewesen war. Interpretation war noch nie seine Stärke gewesen. Er dachte zwar nicht in Weiss und Schwarz doch die Mystik eines Könnte seins war noch nie seine Freundin gewesen.
Was lag näher, als Adelena die Fragen zu überlassen und lediglich hier und da eine Bestätigung zu geben. Sie war jung, trug die Scheuklappen der Wissenden und Weisen nicht und konnte damit außerhalb der Box denken. Davon ab sahen sie sich nun schon seit einem Jahr dieser Gefahr ausgesetzt, ohne das all den Magiern und Erzmagiern ihr Wissen oder ihre Macht sonderlich genützt hätten. Sollten die jungen vortreten. Er hatte eigentlich nicht vorgehabt, es laut auszusprechen und wusste später auch nicht mehr, was ihn dazu bewogen hatte. "Ich sage es frei heraus, ich bin mit meinem Latein am Ende". Das waren seine Worte gewesen und sie entsprachen der Wahrheit.
Normal etwas, das er nie vor anderen sagen würde. Schon gar nicht vor jungen Erwachten, die darauf hofften, dass die alten Magier schon irgendwann etwas finden würden um der Bedrohung Herr zu werden.
Wenn das der Fall war, so war das ganze letzte Jahr nichts weiter als eine gewaltige Enttäuschung gewesen und hatte viele Leben gekostet wenn man den Blutzoll der Akademien zusammenlegte. Das waren schließlich nur jene Erwachten gewesen, von denen die Magier wussten. Wieviele Magier, die eben nicht wussten, dass sie mit der Gabe gesegnete Erwachte waren, bereits Opfer des Verschlingers wurden, das wusste niemand so genau.
99% des gehörten förderten nichts neues zu Tage und es hätte wohl auch eines Wunders bedurft, hätte es anders kommen sollen. Für ihn selbst war es eine Bestätigung, dass seine Theorien, die bisweilen am Konsens der Magierschaft vorbeigingen, in die richtige Richtung wiesen. Das war leider nicht so erfüllend wie erhofft, da in seiner Theorie die Magier nicht in der Lage waren, etwas gegen die Schatten zu tun.
Doch halt. Etwas hatten sie dagegen tatsächlich noch nicht ausprobiert. Und das war es, was die Abgespanntheit seiner Gesichtszüge zu einem kurzen Blick grimmiger Entschlossenheit werden ließ. Sie hatten noch nicht alles ausgeschöpft.
Er musste mit der Maestra und der Matriarchin reden.
Seine Laune wurde nicht zuletzt auch dadurch gemildert, dass Adelena sich dazu bemüßigt fühlte, ihn zu drücken und ihm dankte. Wann hatte ihm zuletzt jemand abseits von etikettenhafter Höflichkeit gedankt? Das wusste er gar nicht mehr. Er gab normalerweise nicht viel auf derartige Gesten, doch in diesem Fall hatte die junge Frau ins Schwarze getroffen. Es sollte eine jener eher seltenen Nächte werden, in der er ohne Albträume schlief.
Am nächsten Tag sah man ihn früh im Konzil wo er über einer magischen Projektion einer Bannform brütete und sie immer wieder änderte. Mit den richtigen Zutaten, könnte der Vorschlag der Schwesternschaft vielleicht etwas darstellen, womit die Magier endlich arbeiten konnten.
Ein großes Vielleicht, aber bisweilen der beste Schuss ins Blaue.
Da sie selbst verhindert war, bat sie ihn hinzugehen. Die Schwesternschaft. Ein mystischer Orden von Frauen, im Volksmund Hexen genannt. Mehr ein Mythos denn alles andere. Es war viele Jahre her, seit er zuletzt mit ihnen zu tun gehabt hatte und er hatte insgeheim nicht angenommen, dass sie überhaupt noch existieren. Allerdings waren jene Schwestern von damals wohl nicht mehr unter ihnen vertreten.
Die Visionen über die sie zu berichten wussten waren prophetisch. Prophezeihung und Visionen waren etwas, mit dem man sich nur unter allergrößter Vorsicht nähern durfte, da sie zuviel Spielraum für Interpretationen zuließen. Wahrscheinlich war das auch der Grund gewesen warum er einer der wenigen Männer bei diesem Treffen gewesen war. Interpretation war noch nie seine Stärke gewesen. Er dachte zwar nicht in Weiss und Schwarz doch die Mystik eines Könnte seins war noch nie seine Freundin gewesen.
Was lag näher, als Adelena die Fragen zu überlassen und lediglich hier und da eine Bestätigung zu geben. Sie war jung, trug die Scheuklappen der Wissenden und Weisen nicht und konnte damit außerhalb der Box denken. Davon ab sahen sie sich nun schon seit einem Jahr dieser Gefahr ausgesetzt, ohne das all den Magiern und Erzmagiern ihr Wissen oder ihre Macht sonderlich genützt hätten. Sollten die jungen vortreten. Er hatte eigentlich nicht vorgehabt, es laut auszusprechen und wusste später auch nicht mehr, was ihn dazu bewogen hatte. "Ich sage es frei heraus, ich bin mit meinem Latein am Ende". Das waren seine Worte gewesen und sie entsprachen der Wahrheit.
Normal etwas, das er nie vor anderen sagen würde. Schon gar nicht vor jungen Erwachten, die darauf hofften, dass die alten Magier schon irgendwann etwas finden würden um der Bedrohung Herr zu werden.
Wenn das der Fall war, so war das ganze letzte Jahr nichts weiter als eine gewaltige Enttäuschung gewesen und hatte viele Leben gekostet wenn man den Blutzoll der Akademien zusammenlegte. Das waren schließlich nur jene Erwachten gewesen, von denen die Magier wussten. Wieviele Magier, die eben nicht wussten, dass sie mit der Gabe gesegnete Erwachte waren, bereits Opfer des Verschlingers wurden, das wusste niemand so genau.
99% des gehörten förderten nichts neues zu Tage und es hätte wohl auch eines Wunders bedurft, hätte es anders kommen sollen. Für ihn selbst war es eine Bestätigung, dass seine Theorien, die bisweilen am Konsens der Magierschaft vorbeigingen, in die richtige Richtung wiesen. Das war leider nicht so erfüllend wie erhofft, da in seiner Theorie die Magier nicht in der Lage waren, etwas gegen die Schatten zu tun.
Doch halt. Etwas hatten sie dagegen tatsächlich noch nicht ausprobiert. Und das war es, was die Abgespanntheit seiner Gesichtszüge zu einem kurzen Blick grimmiger Entschlossenheit werden ließ. Sie hatten noch nicht alles ausgeschöpft.
Er musste mit der Maestra und der Matriarchin reden.
Seine Laune wurde nicht zuletzt auch dadurch gemildert, dass Adelena sich dazu bemüßigt fühlte, ihn zu drücken und ihm dankte. Wann hatte ihm zuletzt jemand abseits von etikettenhafter Höflichkeit gedankt? Das wusste er gar nicht mehr. Er gab normalerweise nicht viel auf derartige Gesten, doch in diesem Fall hatte die junge Frau ins Schwarze getroffen. Es sollte eine jener eher seltenen Nächte werden, in der er ohne Albträume schlief.
Am nächsten Tag sah man ihn früh im Konzil wo er über einer magischen Projektion einer Bannform brütete und sie immer wieder änderte. Mit den richtigen Zutaten, könnte der Vorschlag der Schwesternschaft vielleicht etwas darstellen, womit die Magier endlich arbeiten konnten.
Ein großes Vielleicht, aber bisweilen der beste Schuss ins Blaue.
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Gast
Mit jedem Wort das die Frau der Schwesternschaft sagte drängte sich die Erinnerung stärker in Liljas Gedanken. Die Panik, der Ablauf und die Personen, alles stimmte nur der Schluss war irgendwie unverständlich, zumindest in dem Augenblick noch, das würde sich jedoch im Laufe des Abends ändern.
Hatten die Schwestern in ihre Erinnerung geblickt? Nein, die Schwestern sprachen von einem Ritual in dem ihnen Bilder gezeigt wurden. Bilder aus der Vergangenheit, aber auch Anderes.
Lilja hatte schon so manch wundersames gehört von diesem Bund aus Frauen, weshalb sie nicht so wirklich überrascht war, das ihnen so etwas möglich war.
Die Schwesternschaft teilte hier etwas mit, an das die Akademie Magier so nicht hätten herankommen können. Die Dankbarkeit dafür würde sich im Laufe des Abends noch steigern. Lilja hoffte das auch Tiara, welche sie begleitete, spüren würde welch seltene Ehre ihnen zuteil wurde.
Das zweite Bild, das die Hexen mit der Gruppe teilte, erzählte aus der Sicht der Angreifer, den Abend des Rituals das dann so ein schreckliches Ende genommen hatte. Die Magier hatten versucht ein Schattenwesen zu fangen, doch es brach dann aus.
Auch dieses Bild erkannte Lilja, da sie da ebenfalls dabei gewesen war. Doch das was sich Lilja ins Gedächtnis einbrannte war die Erklärung wie die Angreifer die Magiebegabten sahen; die Erwachten waren für die Schattenwesen schwache Lichter, nicht wie die Magier, die für sie stark leuchteten.
Sie gingen also auf die Erwachten los, weil diese nicht stark leuchteten. Und nicht weil sie unkontrolliert leuchteten, wie sie bis jetzt angenommen hatte.
Das letzte Bild von dem die Schwestern erzählten war das kryptiste von allen, aber vermutlich war es der Schlüssel zum Ganzen.
Die Schwester aus dem Bund sprach von Emotionen und Dunkel und dem auftauchen von Lichtern. Es war wirklich sehr merkwürdig das Ganze und als dann der Druide ebenfalls von einer Vision erzählte, waren so viele Gedanken in Liljas Kopf das sie kaum mehr der Diskusion folgen konnte die danach statt fand. Dazu kam noch das sie die letzte Nacht nicht geschlafen hatte, und die Müdigkeit sie nun fast zu überwältigen drohte.
Das Gespräch lief daraus hinaus das die Erwachten, nach dem Angriff wohl selbst zu Schattenwesen wurden. Eins plus Eins.... das Ende des Bildes das die Hexen als erstes erzählt hatten, die Blumenwiese und das Gras. Corvan lag hinter dem Lagerfeuer im Gras auf einer Wiese, zumindest seine ausgebrannte Leiche.
Es bekräftigte die Theorie, die Arenvir in den Raum stellte; die Erwachten wurden zu Schattenwesen, die jedoch noch zu schwach waren um Erwachte anzugreifen, weshalb sie sich von Tieren ernährten, die dann ohnmächtig zurück blieben. Wären die Schattenwesen dann einmal stärker ...
Lilja dankte dem Bund der Schwestern noch einmal aufrichtig für das Teilen ihres Wissens, ehe sie sich dann aufmachte zur Akademie. Tiara und Liljas Rückweg zur Akademie war recht still.
Doch der kurze Austausch vor der Akademie zeigte Lilja das es Richtig gewesen war die Erwachte mitzunehmen. Es war viel und nicht einfach mit dem Wissen umzugehen, doch Tiara war froh das sie dabei gewesen war und konnte mit dem Wissen umgehen.
Nach dem Abschied huschte Lilja in die Academia Arcana und hinterlegte der Matriarchin einen Zettel, der auffällig nicht so adrett aussah wie sonst, doch die Discipula war einfach zu müde. Aber die hatte Arenvir von Goldenfall versprochen das sie der Matriarchin die Botschaft hingerlegte das er sie, zusammen mit der Leiterin des OdA teffen wolle und das möglichst Bald.
Zuhause angekommen, krabbelte Lilja ins Bett und fiel in einen langen jedoch ruhigen Schlaf.
Hatten die Schwestern in ihre Erinnerung geblickt? Nein, die Schwestern sprachen von einem Ritual in dem ihnen Bilder gezeigt wurden. Bilder aus der Vergangenheit, aber auch Anderes.
Lilja hatte schon so manch wundersames gehört von diesem Bund aus Frauen, weshalb sie nicht so wirklich überrascht war, das ihnen so etwas möglich war.
Die Schwesternschaft teilte hier etwas mit, an das die Akademie Magier so nicht hätten herankommen können. Die Dankbarkeit dafür würde sich im Laufe des Abends noch steigern. Lilja hoffte das auch Tiara, welche sie begleitete, spüren würde welch seltene Ehre ihnen zuteil wurde.
Das zweite Bild, das die Hexen mit der Gruppe teilte, erzählte aus der Sicht der Angreifer, den Abend des Rituals das dann so ein schreckliches Ende genommen hatte. Die Magier hatten versucht ein Schattenwesen zu fangen, doch es brach dann aus.
Auch dieses Bild erkannte Lilja, da sie da ebenfalls dabei gewesen war. Doch das was sich Lilja ins Gedächtnis einbrannte war die Erklärung wie die Angreifer die Magiebegabten sahen; die Erwachten waren für die Schattenwesen schwache Lichter, nicht wie die Magier, die für sie stark leuchteten.
Sie gingen also auf die Erwachten los, weil diese nicht stark leuchteten. Und nicht weil sie unkontrolliert leuchteten, wie sie bis jetzt angenommen hatte.
Das letzte Bild von dem die Schwestern erzählten war das kryptiste von allen, aber vermutlich war es der Schlüssel zum Ganzen.
Die Schwester aus dem Bund sprach von Emotionen und Dunkel und dem auftauchen von Lichtern. Es war wirklich sehr merkwürdig das Ganze und als dann der Druide ebenfalls von einer Vision erzählte, waren so viele Gedanken in Liljas Kopf das sie kaum mehr der Diskusion folgen konnte die danach statt fand. Dazu kam noch das sie die letzte Nacht nicht geschlafen hatte, und die Müdigkeit sie nun fast zu überwältigen drohte.
Das Gespräch lief daraus hinaus das die Erwachten, nach dem Angriff wohl selbst zu Schattenwesen wurden. Eins plus Eins.... das Ende des Bildes das die Hexen als erstes erzählt hatten, die Blumenwiese und das Gras. Corvan lag hinter dem Lagerfeuer im Gras auf einer Wiese, zumindest seine ausgebrannte Leiche.
Es bekräftigte die Theorie, die Arenvir in den Raum stellte; die Erwachten wurden zu Schattenwesen, die jedoch noch zu schwach waren um Erwachte anzugreifen, weshalb sie sich von Tieren ernährten, die dann ohnmächtig zurück blieben. Wären die Schattenwesen dann einmal stärker ...
Lilja dankte dem Bund der Schwestern noch einmal aufrichtig für das Teilen ihres Wissens, ehe sie sich dann aufmachte zur Akademie. Tiara und Liljas Rückweg zur Akademie war recht still.
Doch der kurze Austausch vor der Akademie zeigte Lilja das es Richtig gewesen war die Erwachte mitzunehmen. Es war viel und nicht einfach mit dem Wissen umzugehen, doch Tiara war froh das sie dabei gewesen war und konnte mit dem Wissen umgehen.
Nach dem Abschied huschte Lilja in die Academia Arcana und hinterlegte der Matriarchin einen Zettel, der auffällig nicht so adrett aussah wie sonst, doch die Discipula war einfach zu müde. Aber die hatte Arenvir von Goldenfall versprochen das sie der Matriarchin die Botschaft hingerlegte das er sie, zusammen mit der Leiterin des OdA teffen wolle und das möglichst Bald.
Zuhause angekommen, krabbelte Lilja ins Bett und fiel in einen langen jedoch ruhigen Schlaf.
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Xen'draxol
Schlaflos in Rahal
Zu allem Überfluss auch noch Scheißwetter. Großartig. Die Oberfläche wusste wirklich was man einem Letharfen bieten musste damit sich die Laune einem neuen Tiefpunkt zubewegen konnte. Es war ein absolut ereignisloser Abend im Rathaus gewesen, da war der Wolkenbruch tatsächlich irgendwie eine Abwechslung. So stand Xen'draxol mit vor der Brust verschränkten Armen am Fenster des Rathauses und starrte auf den Marktplatz. Die offenen Feuer kämpften einwenig mit dem Regen, aber im Flackern der Laternen war noch das meiste auszumachen. Hier und da eilten Schatten schutz suchend durch die Nacht. Sein eines Auge war an die Dunkelheit gewöhnt, er brauchte eigentlich nicht einmal das schwache Licht der Laternen. Trotzdem war es auffällig als es tatsächlich noch dunkler wurde. Er musste einmal blinzeln um den Lichtwechsel gänzlich wahrzunehmen. Vor allem war es aber bemerkenswert, dass er tatsächlich eine Finsterniss bemerkte, die in einem Tropfen vom Himmel fiel. Seine Augen sollten eigentlich vom schwächer werdenden Licht unberührt bleiben. Es wurde nicht dunkel, es war als würde sich der Marktplatz in Finsternis hüllen. Einer dieser seltenen Momente wo selbst einem der unheimlichsten Geschöpfe des Axorns unheimlich zumute wird. Mit schnellen Schritten war der Letharf bei seiner Armbrust und hatte das schwere Geschütz geladen. Nando der Gardist wurde angewiesen den Treppenaufgang zu sichern und Xen'draxol bezog Posten auf dem Balkon des Rathauses. Als die Schreie zu hören waren, starrte er in die Finsternis, bereit auf alles zu feuern was sich zeigen sollte. Nervös zuckte das Auge, ein einzelner Tropfen Schweiß zog eine Bahn an seiner Schlefe. Und da! Plötzlich passierte es, die Finsternis hob sich gleich einem Tropfen zurück zum Himmel aber da war nichts vor seinem Auge, kein Ziel rein Garnichts! Als er den aufgeregten Schreien der Gardisten folgte stand er vor einer Leiche. Gabriella und Thorbranth waren auch bereits da und ein Unbekannter. Die beiden Arkorither setzten ihn nach und nach ins Bild, was er mit der Leiche auf sich hatte und nach einer kurzen Überlegung sollte diese rasch zum Turm geschafft werden. Seine Geschwister mussten informiert werden.... vorsichtshalber würde er schon einmal Hexenstahlhelme schmieden... Heute Nacht würde er ohnehin kein Auge mehr zu bekommen....
Zu allem Überfluss auch noch Scheißwetter. Großartig. Die Oberfläche wusste wirklich was man einem Letharfen bieten musste damit sich die Laune einem neuen Tiefpunkt zubewegen konnte. Es war ein absolut ereignisloser Abend im Rathaus gewesen, da war der Wolkenbruch tatsächlich irgendwie eine Abwechslung. So stand Xen'draxol mit vor der Brust verschränkten Armen am Fenster des Rathauses und starrte auf den Marktplatz. Die offenen Feuer kämpften einwenig mit dem Regen, aber im Flackern der Laternen war noch das meiste auszumachen. Hier und da eilten Schatten schutz suchend durch die Nacht. Sein eines Auge war an die Dunkelheit gewöhnt, er brauchte eigentlich nicht einmal das schwache Licht der Laternen. Trotzdem war es auffällig als es tatsächlich noch dunkler wurde. Er musste einmal blinzeln um den Lichtwechsel gänzlich wahrzunehmen. Vor allem war es aber bemerkenswert, dass er tatsächlich eine Finsterniss bemerkte, die in einem Tropfen vom Himmel fiel. Seine Augen sollten eigentlich vom schwächer werdenden Licht unberührt bleiben. Es wurde nicht dunkel, es war als würde sich der Marktplatz in Finsternis hüllen. Einer dieser seltenen Momente wo selbst einem der unheimlichsten Geschöpfe des Axorns unheimlich zumute wird. Mit schnellen Schritten war der Letharf bei seiner Armbrust und hatte das schwere Geschütz geladen. Nando der Gardist wurde angewiesen den Treppenaufgang zu sichern und Xen'draxol bezog Posten auf dem Balkon des Rathauses. Als die Schreie zu hören waren, starrte er in die Finsternis, bereit auf alles zu feuern was sich zeigen sollte. Nervös zuckte das Auge, ein einzelner Tropfen Schweiß zog eine Bahn an seiner Schlefe. Und da! Plötzlich passierte es, die Finsternis hob sich gleich einem Tropfen zurück zum Himmel aber da war nichts vor seinem Auge, kein Ziel rein Garnichts! Als er den aufgeregten Schreien der Gardisten folgte stand er vor einer Leiche. Gabriella und Thorbranth waren auch bereits da und ein Unbekannter. Die beiden Arkorither setzten ihn nach und nach ins Bild, was er mit der Leiche auf sich hatte und nach einer kurzen Überlegung sollte diese rasch zum Turm geschafft werden. Seine Geschwister mussten informiert werden.... vorsichtshalber würde er schon einmal Hexenstahlhelme schmieden... Heute Nacht würde er ohnehin kein Auge mehr zu bekommen....
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Gast
"Wie süß, ein Hundi", dachte sich Laina beim Anblick eines Tier-ähnlichen Körpers mit schwarzen Augen vor Bajard, ganz verzückt! Beim näheren Hinsehen fiel ihr jedoch auf: "Oh, doch kein Hundi." Weil das Ding allerdings nach Tier aussah und sich in der letzten Zeit nichts an ihren Bemühungen als Möchtegern-Waldläuferin geändert hatte, umsorgte sie es. Na ja, zumindest soweit sich das merkwürdige Geschöpf umsorgen ließ. Starr humpelte es in Richtung Dorftore und versuchte, hineinzukommen. Wie eine Aufziehpuppe, die stur gegen die Wand läuft. Das konnte sich die tierliebe Blondine natürlich nicht lange ansehen und öffnete dem schwarzäugigen 'Ding' den Eingang.
In Bajard angekommen, humpelte die dunkeläugige Fellkugel weiter. Hielt plötzlich inne und starrte auf eine kleine Menschenansammlung. Das war die Chance für Laina, dem schwächelnden Wesen eine kleine Lammkeule vor die Pfötchen zu werfen. Erwartungsvoll lächelte sie, erhielt als Dank jedoch ein Fauchen zurück. Hinter dem blonden Schopf begann es zu rattern. "Ein Hundi, das faucht? Seltsam..." Tja, damit hatte sie Recht. Ein wenig verängstigt wich sie zurück. Hinzu kam eine Katze, die ähnlich exzentrisch drauf war. Als anschließend der Hunde-ähnliche Körper im schwarzen Rauch, nach dem Treffer einer regelrechten Feuersäule, zerplatzte und Laina die aggressive Katze davon abhalten musste, sich an Leute festzubeißen, wurde auch ihr endlich klar: "Das sind wirklich keine süßen Tierchen, sondern Dämonen." Eluive sei dank hatte sie rechtzeitig auf Ellys', Finjas und die Warnung des fremden Feuersäulen-Magiers gehört, die sie davon abhielten, die mysteriöse Gefahr als Eluives Schöpfung anzusehen. Fakt war letztendlich: Auch, wenn es sich bei den Tieren nicht um echte Vierbeiner handelte, würde es der naturverbundenen kleinen Frau in Zukunft schwer fallen, sich zu überwinden und hinter der täuschend echten, niedlichen Fassade eine gefährliche Bedrohung zu sehen.
In Bajard angekommen, humpelte die dunkeläugige Fellkugel weiter. Hielt plötzlich inne und starrte auf eine kleine Menschenansammlung. Das war die Chance für Laina, dem schwächelnden Wesen eine kleine Lammkeule vor die Pfötchen zu werfen. Erwartungsvoll lächelte sie, erhielt als Dank jedoch ein Fauchen zurück. Hinter dem blonden Schopf begann es zu rattern. "Ein Hundi, das faucht? Seltsam..." Tja, damit hatte sie Recht. Ein wenig verängstigt wich sie zurück. Hinzu kam eine Katze, die ähnlich exzentrisch drauf war. Als anschließend der Hunde-ähnliche Körper im schwarzen Rauch, nach dem Treffer einer regelrechten Feuersäule, zerplatzte und Laina die aggressive Katze davon abhalten musste, sich an Leute festzubeißen, wurde auch ihr endlich klar: "Das sind wirklich keine süßen Tierchen, sondern Dämonen." Eluive sei dank hatte sie rechtzeitig auf Ellys', Finjas und die Warnung des fremden Feuersäulen-Magiers gehört, die sie davon abhielten, die mysteriöse Gefahr als Eluives Schöpfung anzusehen. Fakt war letztendlich: Auch, wenn es sich bei den Tieren nicht um echte Vierbeiner handelte, würde es der naturverbundenen kleinen Frau in Zukunft schwer fallen, sich zu überwinden und hinter der täuschend echten, niedlichen Fassade eine gefährliche Bedrohung zu sehen.
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Finja Velten
"Die Schwesternschaft hat die Möglichkeit in den Fluss der Zeit zu blicken. Vergangenes, Gegenwärtiges und manchmal Zukünftiges können wir dadurch sehen. Doch ist der Fluss immer in Bewegung, deshalb sind die Bilder nicht klar, bisweilen symbolisch, meist sehr schwer zu deuten! Heute werden wir erneut in den Fluss der Zeit blicken, um mehr über das Schattenwesen zu erfahren.
Konzentriert euch auf das Ziel, legt alle anderen Gedanken und Sorgen ab.
Wir gehen auf die Spuren des 'Sammlers'"
Bild 1 :
Alles wird schwarz.
Nicht nur dunkel, es ist das vollkommene Schwarz, das Bewusstsein verfängt sich im Nichts, alles ist von dem Nichts aufgesaugt worden.
Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit, in der man keinen Gedanken fassen kann, keine Emotion einen berührt, man verliert das Wissen um die eigene Existenz. Plötzlich erscheint in diesem Nichts ein Funke, strahlend und warm verdrängt er ein wenig der Schwärze, ehe ein zweiter hinzukommt und ein dritter. In Windeseile breitet sich ein ganzes Sternenmeer in der Schwärze aus und erhellt sie. Man wird von der unbestimmten Angst erfüllt von all diesem Licht verdrängt zu werden, doch dann keimt ein Funke in einem selbst, dessen Wärme man in sich spüren kann auf und damit kommen Gefühle hoch:
Wut, Unglauben und tiefe Sehnsucht.
Als würde man sich selbst das erste Mal wahrnehmen, beginnt man sich in Richtung des Lichts zu strecken. Und mit diesem Verlangen hat man das Gefühl sich aus dem Nichts herauszulösen, der schwere Druck verfliegt und die Funken werden heller, scheinen näher zu kommen. Zugleich spürt man aber wie sich hinter einem, verborgen in dem Nichts, etwas Größeres regt. Diese Präsenz ist gewaltig, seine gebündelte Emotionen ähneln den eigenen und doch scheinen sie einen überschwemmen zu wollen, als es ihren Spuren nachzujagen beginnt. Getrieben von der Schwere einer kalten Wut und einer tiefen Gier.
Bild 2:
Es ist der Blick auf einen jungen Mann, man sieht ihn eher von hinten und er scheint zu rennen, nein zu eilen. Er ist auf der Flucht und nicht allein! Er wird von zwei Frauen in eher schlichten Gewändern, es sind keine aufwändigen Roben, begleitet. Panik ist zu spüren, alle drei eilen geschwind und doch ist nicht greifbar, wer alles diese Panik versprüht. Entkommen ist das Wort, welches sich einbrennt.
Jemand will entkommen, jemand könnte entkommen.
Ein Ziel zum greifen nahe, es ist schon bald zu fassen und doch die drückende, immer weiter aufquellende Panik, dass man es nicht mehr erreichen kann. Ein Blick geht zurück über die Schulter. Das Nichts folgt einem von hinten und schwappt zusätzlich an den Seiten entlang – es entsteht das unheimliche Gefühl, das Nichts blicke in einen zurück.
Die Schwärze nähert sich, sie kommt näher heran, sie holt die Fliehenden oder gar den Beobachter ein. Plötzlich, kurz vor dem Ende des flackernden Bildes der ferne Duft von einer Wiese im Sommer, von Kornblumen und Freiheit, bis die Schwärze das belebte Bild ausblendet.
Bild 3:
Man schwebt unbeteiligt über einer Ansammlung von Menschen. Der Blick schweift über die Anwesenden hinweg und es entsteht der Eindruck, als würde die kleine Versammlung, viel mehr ihr Tun, aus der Ferne beobachtet. Ein großes Gebäude mit roten Dach abseits eines Weges, welches nur schwach durch das Licht erhellt wird, ist zu erkennen. Die Gruppe von Menschen, auf die wir hinab blicken, scheinen in einen Kampf verwickelt zu sein. Das Gefühl von Gleichgültigkeit zieht ein.
All das, was gerade passiert scheint egal - nichtig zu sein!
Jedoch scheint es etwas zu geben, das nicht egal oder gleichgültig ist!
Zwei von ihnen erstrahlen nicht wie die anderen und dieses Gefühl ist sehr stark!
Die Aufmerksamkeit verlagert sich auf die zwei nicht erstrahlten. Starke Wut ist zu spüren, die immer stärker auflodert. Zuletzt fällt der Blick auf sie hinab, es stürzt sich hinab und alles ist schwarz.
Mit einem Ruck öffnen sich die Augen und der Blick schweift unruhig, gehetzt durch das dunkle Zimmer.
Erleichterung schleicht sich ein – es war nur ein Traum – nein es waren die Erinnerungen aus dem Blick in den Fluss der Zeit.
Sie würde diese Erinnerungen, viel mehr Bilder und Gefühle so schnell nicht mehr vergessen, sie würden sie vorerst jede Nacht begleiten, solange nicht abzusehen war, den 'Sammler' zu fassen.
Konzentriert euch auf das Ziel, legt alle anderen Gedanken und Sorgen ab.
Wir gehen auf die Spuren des 'Sammlers'"
Bild 1 :
Alles wird schwarz.
Nicht nur dunkel, es ist das vollkommene Schwarz, das Bewusstsein verfängt sich im Nichts, alles ist von dem Nichts aufgesaugt worden.
Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit, in der man keinen Gedanken fassen kann, keine Emotion einen berührt, man verliert das Wissen um die eigene Existenz. Plötzlich erscheint in diesem Nichts ein Funke, strahlend und warm verdrängt er ein wenig der Schwärze, ehe ein zweiter hinzukommt und ein dritter. In Windeseile breitet sich ein ganzes Sternenmeer in der Schwärze aus und erhellt sie. Man wird von der unbestimmten Angst erfüllt von all diesem Licht verdrängt zu werden, doch dann keimt ein Funke in einem selbst, dessen Wärme man in sich spüren kann auf und damit kommen Gefühle hoch:
Wut, Unglauben und tiefe Sehnsucht.
Als würde man sich selbst das erste Mal wahrnehmen, beginnt man sich in Richtung des Lichts zu strecken. Und mit diesem Verlangen hat man das Gefühl sich aus dem Nichts herauszulösen, der schwere Druck verfliegt und die Funken werden heller, scheinen näher zu kommen. Zugleich spürt man aber wie sich hinter einem, verborgen in dem Nichts, etwas Größeres regt. Diese Präsenz ist gewaltig, seine gebündelte Emotionen ähneln den eigenen und doch scheinen sie einen überschwemmen zu wollen, als es ihren Spuren nachzujagen beginnt. Getrieben von der Schwere einer kalten Wut und einer tiefen Gier.
Bild 2:
Es ist der Blick auf einen jungen Mann, man sieht ihn eher von hinten und er scheint zu rennen, nein zu eilen. Er ist auf der Flucht und nicht allein! Er wird von zwei Frauen in eher schlichten Gewändern, es sind keine aufwändigen Roben, begleitet. Panik ist zu spüren, alle drei eilen geschwind und doch ist nicht greifbar, wer alles diese Panik versprüht. Entkommen ist das Wort, welches sich einbrennt.
Jemand will entkommen, jemand könnte entkommen.
Ein Ziel zum greifen nahe, es ist schon bald zu fassen und doch die drückende, immer weiter aufquellende Panik, dass man es nicht mehr erreichen kann. Ein Blick geht zurück über die Schulter. Das Nichts folgt einem von hinten und schwappt zusätzlich an den Seiten entlang – es entsteht das unheimliche Gefühl, das Nichts blicke in einen zurück.
Die Schwärze nähert sich, sie kommt näher heran, sie holt die Fliehenden oder gar den Beobachter ein. Plötzlich, kurz vor dem Ende des flackernden Bildes der ferne Duft von einer Wiese im Sommer, von Kornblumen und Freiheit, bis die Schwärze das belebte Bild ausblendet.
Bild 3:
Man schwebt unbeteiligt über einer Ansammlung von Menschen. Der Blick schweift über die Anwesenden hinweg und es entsteht der Eindruck, als würde die kleine Versammlung, viel mehr ihr Tun, aus der Ferne beobachtet. Ein großes Gebäude mit roten Dach abseits eines Weges, welches nur schwach durch das Licht erhellt wird, ist zu erkennen. Die Gruppe von Menschen, auf die wir hinab blicken, scheinen in einen Kampf verwickelt zu sein. Das Gefühl von Gleichgültigkeit zieht ein.
All das, was gerade passiert scheint egal - nichtig zu sein!
Jedoch scheint es etwas zu geben, das nicht egal oder gleichgültig ist!
Zwei von ihnen erstrahlen nicht wie die anderen und dieses Gefühl ist sehr stark!
Die Aufmerksamkeit verlagert sich auf die zwei nicht erstrahlten. Starke Wut ist zu spüren, die immer stärker auflodert. Zuletzt fällt der Blick auf sie hinab, es stürzt sich hinab und alles ist schwarz.
Mit einem Ruck öffnen sich die Augen und der Blick schweift unruhig, gehetzt durch das dunkle Zimmer.
Erleichterung schleicht sich ein – es war nur ein Traum – nein es waren die Erinnerungen aus dem Blick in den Fluss der Zeit.
Sie würde diese Erinnerungen, viel mehr Bilder und Gefühle so schnell nicht mehr vergessen, sie würden sie vorerst jede Nacht begleiten, solange nicht abzusehen war, den 'Sammler' zu fassen.
- Korlay Bruchsteig
- Beiträge: 1486
- Registriert: Samstag 18. Juni 2011, 04:44
Nun es hatte nicht all zu lange auf sich warten lassen. Wenn auch der Ort vielleicht nicht der war, den man erwartet hatte. Aber nun gewisse Dinge waren unvermeidbar. Wie es schien, war sich wohl nicht jeder der Gefahr bewusst. Die entsprechenden Befehle waren gegeben wurden, auch wenn es klar war, dass es nicht den größten Erfolg haben würde. Nun und der gestrige Abend hatte das auch klar gezeigt. Die meisten Erwachten neigen nicht dazu sich zu erkennen zu geben, so wäre es eben schwer. Einen hatte es nun wohl erwischt, die Frage war, wie viele dem noch folgen werden. Bevor man die Sache beheben kann, oder sich jeder der Gefahr für Leib und Seele bewusst wird. Für seinen Teil gab es nichts zutun, nur warten ob der Orden etwas Neues verkünden würde, etwas das dabei Helfen würde.
"Abzuwarten erfordert oftmals mehr Stärke, als das Handeln."
"Abzuwarten erfordert oftmals mehr Stärke, als das Handeln."
Zuletzt geändert von Korlay Bruchsteig am Freitag 1. April 2016, 18:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Gabriella Mittgenstein
Es gibt immer Tage an denen man nicht weiter kommt. Tage an denen keinerlei Fortschritt zu erkennen oder auch nur zu erahnen ist. In diesem Fall jedoch, waren Tage weit überschritten. Nichts hatte sich herausfinden lassen, rein gar nichts. Es war frustrierend und kostete sie wirklich Nerven. Man hörte wenig von den anderen Akademien und doch war sie sich sicher, dass die Forschungen dort ebenso voran getrieben wurden. Berichte aus den eigenen Reihen fehlten weitestgehend und so wusste sie nicht was am Ende mit der Leiche an der anderen Akademie passiert war. Natürlich hatte sie, ob der Debatte in Adoran, eine gewisse Ahnung. Ob und wie genau man damit verfuhr, blieb jedoch verborgen. Interessiert hätte es sie durchaus aber derweil brauchten die eigenen Experimente ihre Aufmerksamkeit. Nebenbei erinnerte ihr Pflichtbewusstsein sie beständig an die versprochenen Berichte. Doch was hätte man sagen sollen wenn man nicht weiter kam? War der Umstand nützlich, war er es nicht? Sicherlich erwartete man irgendetwas. Derweil war einfach keine Lösung in greifbarer Nähe und diesen Umstand konnte man nicht schön reden, also beschloss sie noch eine Weile zu schweigen.
Bedauerlicherweise hatte auch die gemeinsame Untersuchung der verstorbenen Magierin nichts offenbart. Einmal abgesehen davon das jegliches Organ geliert und zum Teil sogar verbrannt war, kam auch weiterhin nichts neues zu Tage. Der Templer hatte ein starkes Gefühl der Gier wahrgenommen. Es erschien ihr im Bezug auf alles was der Arcomagus von sich gegeben hatte nur logisch. Sie waren leer und wollten gefüllt werden. Ob nun aber wirklich an Emotion oder Energie blieb offen. Je nachdem mit welcher These man dies betrachtete nahm es sich ohnehin nichts. Während der Obduktion durch die Heilerin war so ziemlich dalles gefunden worden was sie bereits erwartet hatte. Im Vergleich zu der damaligen Leiche vor Bajard schienen die Auswirkungen des Angriffes um ein vielfaches stärker. Dummerweise fanden sich jedoch keine neuen Erkenntnisse womit auch diese Hoffnung erstorben war. Nachdenklich rieb sie ihre Schläfen und nach einem Moment kehrten die Gedanken zu den eigenen Experimenten und Versuchen zurück. Inzwischen hatten die Lethyren und die Lethry sicherlich die Amulette vorbereitet und die vom Orden erbrachten Edelsteine in die Fassungen eingearbeitet. Noch fehlte die Möglichkeit das die Schüler die fertigen Stücke dann auch an einem großen Speicherkristall selbstständig wieder aufladen konnten. Sicher würde dem Magister dazu einiges einfallen, immerhin hatte er die Idee dazu gehabt und bereits verschiedene Kristalle die sich eignen könnten zu Hause.
Was aber tat sie selbst derweil? Brütete über Stunden hinweg stirnrunzelnd und konzentriert über Sigillen. Allgemeingültige Zeichen im Orden und neu, dem Zweck entsprechend, verbundene Zeichen. Ein solch trockenes Thema und zudem noch eines mit dem sich wirklich niemand im Orden gerne befasste. Das der ehrenwerte Maestro sich dafür hatte begeistern könnten rang ihr noch immer eine gewisse Bewunderung ab und sie musste sich mehrfach zur Ordnung rufen um die Zeichnungen dazu nicht umgehend zu beseitigen und jeglichen Gedanken daran für immer zu begraben. Immer wieder stolperte sie über den Umstand das jene Sigillen nicht für die Ewigkeit waren. Man musste sie nach Gebrauch 'ausbrennen' oder 'vergraben', was keinesfalls dem zugedachten Zweck dienlich war. Sie erschienen ihr zunehmend ungeeigneter und die Runenmagie der Letharen wurde mit jedem Gedankengang attraktiver und wirkte im Vergleich dazu um einiges beständiger. Vielleicht sollte sie sich noch einmal eingehender damit befassen. Doch grundsätzlich fragte sie sich wie vielversprechend das Ergebnis ausfallen würde. Schon damals im Unterricht beim blauen Volk hatte sie die Runenkunde interessant gefunden. Solange man auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitete erschienen es ihr sogar halbwegs sicher, sich hierbei auf die Letharen zu verlassen.
Wie man jedoch die weiteren Experimente sicher ausführen sollte... puh. Im Grunde war es unmöglich. Würde man eine frisch erwachte, potentielle Arkoritherin verlieren? Konnte die junge Frau das überhaupt unbeschadet überstehen? Nachdenklich kehrte sie dem Schreibtisch und den unzähligen, beschriebenen Pergamenten den Rücken. So oder so, erst dieses Experiment würde zeigen ob sie zukünftig mit mehr als Nichts aufwarten konnten. Vielleicht brachte es der jungen Anwärterin statt einem schmerzlichen Ende ja auch die erhoffte Sicherheit und konnte zukünftig für alle Schüler verwendet werden. Möglicherweise jedoch brachte es auch all das ein was die letzten Forschungen, Gedankengänge und Gespräche eingebracht hatten - Nichts wirklich hilfreiches. Es würde sich noch schnell genug offenbaren und bis dahin galt es weitere Ansätze zu finden.
Bedauerlicherweise hatte auch die gemeinsame Untersuchung der verstorbenen Magierin nichts offenbart. Einmal abgesehen davon das jegliches Organ geliert und zum Teil sogar verbrannt war, kam auch weiterhin nichts neues zu Tage. Der Templer hatte ein starkes Gefühl der Gier wahrgenommen. Es erschien ihr im Bezug auf alles was der Arcomagus von sich gegeben hatte nur logisch. Sie waren leer und wollten gefüllt werden. Ob nun aber wirklich an Emotion oder Energie blieb offen. Je nachdem mit welcher These man dies betrachtete nahm es sich ohnehin nichts. Während der Obduktion durch die Heilerin war so ziemlich dalles gefunden worden was sie bereits erwartet hatte. Im Vergleich zu der damaligen Leiche vor Bajard schienen die Auswirkungen des Angriffes um ein vielfaches stärker. Dummerweise fanden sich jedoch keine neuen Erkenntnisse womit auch diese Hoffnung erstorben war. Nachdenklich rieb sie ihre Schläfen und nach einem Moment kehrten die Gedanken zu den eigenen Experimenten und Versuchen zurück. Inzwischen hatten die Lethyren und die Lethry sicherlich die Amulette vorbereitet und die vom Orden erbrachten Edelsteine in die Fassungen eingearbeitet. Noch fehlte die Möglichkeit das die Schüler die fertigen Stücke dann auch an einem großen Speicherkristall selbstständig wieder aufladen konnten. Sicher würde dem Magister dazu einiges einfallen, immerhin hatte er die Idee dazu gehabt und bereits verschiedene Kristalle die sich eignen könnten zu Hause.
Was aber tat sie selbst derweil? Brütete über Stunden hinweg stirnrunzelnd und konzentriert über Sigillen. Allgemeingültige Zeichen im Orden und neu, dem Zweck entsprechend, verbundene Zeichen. Ein solch trockenes Thema und zudem noch eines mit dem sich wirklich niemand im Orden gerne befasste. Das der ehrenwerte Maestro sich dafür hatte begeistern könnten rang ihr noch immer eine gewisse Bewunderung ab und sie musste sich mehrfach zur Ordnung rufen um die Zeichnungen dazu nicht umgehend zu beseitigen und jeglichen Gedanken daran für immer zu begraben. Immer wieder stolperte sie über den Umstand das jene Sigillen nicht für die Ewigkeit waren. Man musste sie nach Gebrauch 'ausbrennen' oder 'vergraben', was keinesfalls dem zugedachten Zweck dienlich war. Sie erschienen ihr zunehmend ungeeigneter und die Runenmagie der Letharen wurde mit jedem Gedankengang attraktiver und wirkte im Vergleich dazu um einiges beständiger. Vielleicht sollte sie sich noch einmal eingehender damit befassen. Doch grundsätzlich fragte sie sich wie vielversprechend das Ergebnis ausfallen würde. Schon damals im Unterricht beim blauen Volk hatte sie die Runenkunde interessant gefunden. Solange man auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitete erschienen es ihr sogar halbwegs sicher, sich hierbei auf die Letharen zu verlassen.
Wie man jedoch die weiteren Experimente sicher ausführen sollte... puh. Im Grunde war es unmöglich. Würde man eine frisch erwachte, potentielle Arkoritherin verlieren? Konnte die junge Frau das überhaupt unbeschadet überstehen? Nachdenklich kehrte sie dem Schreibtisch und den unzähligen, beschriebenen Pergamenten den Rücken. So oder so, erst dieses Experiment würde zeigen ob sie zukünftig mit mehr als Nichts aufwarten konnten. Vielleicht brachte es der jungen Anwärterin statt einem schmerzlichen Ende ja auch die erhoffte Sicherheit und konnte zukünftig für alle Schüler verwendet werden. Möglicherweise jedoch brachte es auch all das ein was die letzten Forschungen, Gedankengänge und Gespräche eingebracht hatten - Nichts wirklich hilfreiches. Es würde sich noch schnell genug offenbaren und bis dahin galt es weitere Ansätze zu finden.
- Keylon von Salberg
- Beiträge: 1801
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Nach dem Knappentraining befanden sich Key, Janarey und der Sir noch in den Stadtstuben um zum Einen ihren Durst zu löschen zum Anderen wie der Sir es nannte, das diplomatische Trinken zu lernen.
Das gehörte wohl auch dazu, gerade wenn man mit den Thyren und vor allem den Kaluren etwas bereden wollte.
Es wäre wohl schier eine Beleidigung, während solch eines Gespräches nur Wasser zu trinken.
Die Unterhaltung wurde gerade lockerer, als die Alarmglocken Adorans zu läuten begannen, und die drei ließen sofort alles stehen und liegen.
Sie brauchten keine Absprache, verstanden sich blind und stürmten noch immer in dem Trainingsleder gekleidet die Taverne.
Kampfgeräusche ließen sich aus dem Adelsviertel hören und ihre Waffen ... hierbei für Janarey und Keylon nur das Eisenschwert, gezogen eilten dort mit dem Sir hin.
Inzwischen kamen immer mehr verteidigungswillige Bürger hinzu und so bewegte man sich auf Geheiß des Sirs ins Bauernviertel, wohin der Kampf anscheinend nach dem Konzil des Phoenix weitergezogen war.
Inzwischen wusste man es.. sprach es sich rund das es sich wohl um das schwarze Grauen handeln würde, das Jagd auf junge Magier machte.
Sicherlich hatte Keylon Angst um seine Verlobte Adelena, doch seit er gehört hatte das diese schwarze Wesen mit einem einfachem physischen Schlag, mit was auch immer, au zu schalten war, machte er sich wenig Gedanken um die wirkliche Gefahr die davon ausging.
Gemeinsam mit zwei Regimentlern, dem Sir, Janarey, zwei Kaluren und einem Mitglied des Lehrhospitals machten sie sich auf die Suche und obwohl seinen weniger Bedenken, zuckte Keylon genauso wie alle Anderen zusammen als ein fast Unmenschlicher Schrei die Stille zerbrach.
„Ausschwärmen.“ befahl Sir Thelor nur und wie alle anderen stürmte auch Keylon weiter auf der Suche nach der Kreatur, fest entschlossen diesem Ding den Gar Aus zu machen, und wie das Schicksal es so wollte oder auch zum Vergnügen irgendeines schadenfrohen Gottes, war es auch genau gerade Keylon der auf die Gefahr stieß.
Keine Kreatur ....
Mit dem blasser werden seines Teint, kam die Erkenntnis das er vollkommen falsch lag.
Eine riesige wabernde Wolke, sicher 10 Schritt Durchmesser und 1,5 Mann hoch lag vor ihm.
Das schwarze Nichts.
Jetzt wusste er warum es so genannt wurde, und einen Moment lang überlegte er gar auf die Wolke ein zu dreschen.
Doch Key war vernünftiger geworden.
Seine Kameraden würden nicht weit fort sein, so drehte er herum und lief laut rufend auf die Gegend zu an denen er jene vermutete, und er fand sie auch.
Gemeinsam kehrten sie an den Ort zurück wo die Wolke sich befunden hatte, vor dem Imkerhaus, doch statt der Wolke fanden sie nur eine Leiche.
Tot .. wie Leichen nun mal waren, schwarz und ausgebrannt.
Für einen kurzen Moment schoss die Frage durch Keylons Kopf ob er dessen Tod hätte verhindern können, doch dieser Schrei, den er solange wohl nicht mehr aus dem Kopf bekommen würde, war lange vor dem Fund der Wolke zu hören gewesen.
Der Mann, war schon tot gewesen.
Der Sir befahl ihm noch einen Brief an das Konzil zu schreiben, dann schon wurde die Leiche, die kaum noch etwas wiegte, ins Lehrhospital verbracht.
Das gehörte wohl auch dazu, gerade wenn man mit den Thyren und vor allem den Kaluren etwas bereden wollte.
Es wäre wohl schier eine Beleidigung, während solch eines Gespräches nur Wasser zu trinken.
Die Unterhaltung wurde gerade lockerer, als die Alarmglocken Adorans zu läuten begannen, und die drei ließen sofort alles stehen und liegen.
Sie brauchten keine Absprache, verstanden sich blind und stürmten noch immer in dem Trainingsleder gekleidet die Taverne.
Kampfgeräusche ließen sich aus dem Adelsviertel hören und ihre Waffen ... hierbei für Janarey und Keylon nur das Eisenschwert, gezogen eilten dort mit dem Sir hin.
Inzwischen kamen immer mehr verteidigungswillige Bürger hinzu und so bewegte man sich auf Geheiß des Sirs ins Bauernviertel, wohin der Kampf anscheinend nach dem Konzil des Phoenix weitergezogen war.
Inzwischen wusste man es.. sprach es sich rund das es sich wohl um das schwarze Grauen handeln würde, das Jagd auf junge Magier machte.
Sicherlich hatte Keylon Angst um seine Verlobte Adelena, doch seit er gehört hatte das diese schwarze Wesen mit einem einfachem physischen Schlag, mit was auch immer, au zu schalten war, machte er sich wenig Gedanken um die wirkliche Gefahr die davon ausging.
Gemeinsam mit zwei Regimentlern, dem Sir, Janarey, zwei Kaluren und einem Mitglied des Lehrhospitals machten sie sich auf die Suche und obwohl seinen weniger Bedenken, zuckte Keylon genauso wie alle Anderen zusammen als ein fast Unmenschlicher Schrei die Stille zerbrach.
„Ausschwärmen.“ befahl Sir Thelor nur und wie alle anderen stürmte auch Keylon weiter auf der Suche nach der Kreatur, fest entschlossen diesem Ding den Gar Aus zu machen, und wie das Schicksal es so wollte oder auch zum Vergnügen irgendeines schadenfrohen Gottes, war es auch genau gerade Keylon der auf die Gefahr stieß.
Keine Kreatur ....
Mit dem blasser werden seines Teint, kam die Erkenntnis das er vollkommen falsch lag.
Eine riesige wabernde Wolke, sicher 10 Schritt Durchmesser und 1,5 Mann hoch lag vor ihm.
Das schwarze Nichts.
Jetzt wusste er warum es so genannt wurde, und einen Moment lang überlegte er gar auf die Wolke ein zu dreschen.
Doch Key war vernünftiger geworden.
Seine Kameraden würden nicht weit fort sein, so drehte er herum und lief laut rufend auf die Gegend zu an denen er jene vermutete, und er fand sie auch.
Gemeinsam kehrten sie an den Ort zurück wo die Wolke sich befunden hatte, vor dem Imkerhaus, doch statt der Wolke fanden sie nur eine Leiche.
Tot .. wie Leichen nun mal waren, schwarz und ausgebrannt.
Für einen kurzen Moment schoss die Frage durch Keylons Kopf ob er dessen Tod hätte verhindern können, doch dieser Schrei, den er solange wohl nicht mehr aus dem Kopf bekommen würde, war lange vor dem Fund der Wolke zu hören gewesen.
Der Mann, war schon tot gewesen.
Der Sir befahl ihm noch einen Brief an das Konzil zu schreiben, dann schon wurde die Leiche, die kaum noch etwas wiegte, ins Lehrhospital verbracht.