Langsam stieg sie die Stufen, zum Kaminzimmer der Feste, empor. Seit vielen Naechten war dieses Zimmer ihr Ziel, es glich schon beinahe einem taeglichen Ritual. Sobald sie ihre Arbeiten erledigt hatte, schweiften ihre Gedanken zu diesem Raum. Knarrend oeffnete sie die Tuer und mit grosser Erleichterung stellte sie fest das dass Feuer noch nicht stark hinunter gebrannt war. Vorsichtig hinkte sie an der im Bett liegenden Person vorbei, dass hinknien machten ihr nun nicht mehr all zu grosse Schwierigkeiten und so entfachte die Schuetzin mit einigen Holzstuecken das Feuer nochmals neu. Dann wandte sie sich der Person zu, welche scheinbar friedlich schlafend da lag. Wenn es doch nur so sein wuerde, dachte Dal mit einem tiefen seufzen.
Sie zog sich den kleinen Schemel an das Bett und ließ sich darauf nieder. Wie schon oft davor ergriff sie die Hand des Mannes und strich, als waere es alltaeglich, mit dem Daumen ueber seinen Handruecken. „Hallo..“, fluesterte sie leise und sanft.“ Ich bin einmal wieder da um dir einige Stunden Gesellschaft zu leisten, solangsam muesstest du mich eigentlich ueber haben. Jede Nacht dieselbe Stimme.“ Wieder lauschte Dalana angespannt ob von ihm eine Reaktion kam, doch wie so oft zuvor wurde sie enttaeuscht. Mittlerweile war es ihr auch egal gewesen ob er sie hoerte oder nicht, vielleicht spuerte er es ja doch das jemand bei ihm war und vielleicht half dies auch das er endlich erwachte. „ Wir haben viele neue Gesichter in der Allianz, viele junge Gesichter. Die brauchen eine starke Kriegerhand welche sie fuehrt. Sieh es mal als Ansporn die Augen zu oeffnen. Die Allianz braucht dich, ohne dich fehlt etwas, die Kette ist nur stark wenn sie fest zusammen haelt.“
In jenen „Zweisamen – Einsamen“ Stunden mit ihm, erzaehlte sie ihm von so vielen, hin und wieder sogar belanglosen Sachen, bis Dalana wieder zu einem Punkt kam an dem sie ihm einfach eine Geschichte erzaehlte. Ja, sie kannte viele Geschichten, als sie vor Jahren wusste das sie ein Kind unter dem Herzen trug, erlernte sie das lesen um ihrem Kind einmal viele Geschichten vor zu lesen. Jedoch dazu kam es nie und so waren die vielen Geschichten doch nicht ganz verloren. Wenn er sie hoeren wuerde wie sie da so erzaehlte, wuerde er sie sicherlich auslachen. Manchmal bildete sich die Schuetzin sogar ein das er im „Schlaf“ laecheln wuerde und obwohl es meist nicht der Fall war nahm sie es dennoch einfach so auf.
Dalana wusste eines jedoch mit Sicherheit, sie wuerde weiterhin jede Nacht herauf kommen und mit ihm Reden und ihm Geschichten erzaehlen. Irgendwann wuerde er die Augen aufschlagen und sagen „ Dalana du spinnst.“ Mit diesen Gedanken beseelt drueckte sie ihm sanft die Hand ehe sie sich wieder erhob. Einen letzten Blick auf ihn ruhen lassend und mit einem leisen, hauchenden „Guten Nacht“ machte sie sich auf in ihre Schlafkammer. Schon morgen Nacht wuerde sie wieder bei ihm sein. Ihr taegliches Ritual nachgehend.
Naechtliche Besuche und viele Geschichten
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Arton Langenfels
Schon seit vielen Tagen liegt er vor dem Kamin auf den Fellen. An manchen Tagen hört man ihn wie in Trance am reden und des öftern,fällt der Name Dalana. Sein Gesundheitszustand hat sich ein wenig gebessert, dass Fieber was er eins hatte, als er von Rahal wiederkehrte, ist fort, aber die Augen aufgeschlagen, dies hat er noch nicht.
Bilder um Bilder sieht er in seinem Kopf, wie ein Traum. Er sieht eine etwas ältere Frau die ihm sehr nah kommt, nicht nur körperlich auch im Herzen. Eine Frau mit Charme und Schönheit, aber auch ein junges Kind sieht er. Was ist dies was er dort sieht ? Die Zukunft ? Temora ? Seine Kopf
" Dalana..Dalana.." schallt es wieder durch die Festung der ADL. Die Mitglieder erschreckt es kaum noch, da sie es schon so oft hörten, aber sie machen sich gedanken um ihren Schwertmeister.
Selber Angelina, die Heilerin der ADL weiß keinen Rat mehr um ihn zu helfen. Seine Atmung ist hastig aber es gibt Momente der Ruhe für seinen Körper. Diese Momente finden Abends statt, als er die Nähe im Unterbewußtsein einer Frau spürt. Ihre zarte Stimme beruhigt seinen Körper und er hört ihr zu.
Nur vermag sein Bewußtsein nicht zu wissen, welche Frau zu dieser Stimme gehört.
Wird er eines Tages aufwachen ? Wird sein Körper diese Kraft besitzen oder wird ihm Temora ihm diese geben ?
Fragen über Fragen die sich man in der Festung der ADL und die unbekannte Frau, stellen. Die Zeit wird kommen an dem sie gewissheit haben.
Bilder um Bilder sieht er in seinem Kopf, wie ein Traum. Er sieht eine etwas ältere Frau die ihm sehr nah kommt, nicht nur körperlich auch im Herzen. Eine Frau mit Charme und Schönheit, aber auch ein junges Kind sieht er. Was ist dies was er dort sieht ? Die Zukunft ? Temora ? Seine Kopf
" Dalana..Dalana.." schallt es wieder durch die Festung der ADL. Die Mitglieder erschreckt es kaum noch, da sie es schon so oft hörten, aber sie machen sich gedanken um ihren Schwertmeister.
Selber Angelina, die Heilerin der ADL weiß keinen Rat mehr um ihn zu helfen. Seine Atmung ist hastig aber es gibt Momente der Ruhe für seinen Körper. Diese Momente finden Abends statt, als er die Nähe im Unterbewußtsein einer Frau spürt. Ihre zarte Stimme beruhigt seinen Körper und er hört ihr zu.
Nur vermag sein Bewußtsein nicht zu wissen, welche Frau zu dieser Stimme gehört.
Wird er eines Tages aufwachen ? Wird sein Körper diese Kraft besitzen oder wird ihm Temora ihm diese geben ?
Fragen über Fragen die sich man in der Festung der ADL und die unbekannte Frau, stellen. Die Zeit wird kommen an dem sie gewissheit haben.
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Rafael de Arganta
Wie so oft ging Rafael hinauf zu seinem Schwertmeister.
Wie oft er schon Temora für dessen Gesundung gebeten hatte, vermochte er nicht zu sagen.
Arton lag ruhig da... einer der wenigen Momente und am liebsten würde Rafael Rahal dafür verfluchen was sie mit dem Mann wohl angestellt hatten.
Es gab keine Gewissheit, das wusst er.
Angelina hatte getan was sie konnte, und sah oft nach ihm wie viele andere auch der Allianz... jene die ihnen noch die Treue hielten.
Mons ... Luis...
Einst fester Bestandteil und Allianz waren sie gewesen. Auf sie hatte er immer zählen können, doch hatte er beide schon Wochen nicht mehr gesehen.
Es tat ihm leid um die Gemeinschaft die sie einst waren, aber er selber hatte selbst zu wenig Zeit für sie.
Was würde die Zukunft bringen?
Rafael hoffte auf Arton.
Hoffte das der Mann der immer so voller Elan und Vorbild für jene war wieder erwachte, zu kräften kam.
"Unsere Gedanken und Gebete sind bei dir Arton, hörst du!" sprach er leise zu ihm. "Sieh blos zu das du bald zurückkehrst, wir brauchen dich hier."
Er verzog seufzend das Gesicht, bevor er sich dann umdrehte und ging.
Man konnte nur beten.
Wie oft er schon Temora für dessen Gesundung gebeten hatte, vermochte er nicht zu sagen.
Arton lag ruhig da... einer der wenigen Momente und am liebsten würde Rafael Rahal dafür verfluchen was sie mit dem Mann wohl angestellt hatten.
Es gab keine Gewissheit, das wusst er.
Angelina hatte getan was sie konnte, und sah oft nach ihm wie viele andere auch der Allianz... jene die ihnen noch die Treue hielten.
Mons ... Luis...
Einst fester Bestandteil und Allianz waren sie gewesen. Auf sie hatte er immer zählen können, doch hatte er beide schon Wochen nicht mehr gesehen.
Es tat ihm leid um die Gemeinschaft die sie einst waren, aber er selber hatte selbst zu wenig Zeit für sie.
Was würde die Zukunft bringen?
Rafael hoffte auf Arton.
Hoffte das der Mann der immer so voller Elan und Vorbild für jene war wieder erwachte, zu kräften kam.
"Unsere Gedanken und Gebete sind bei dir Arton, hörst du!" sprach er leise zu ihm. "Sieh blos zu das du bald zurückkehrst, wir brauchen dich hier."
Er verzog seufzend das Gesicht, bevor er sich dann umdrehte und ging.
Man konnte nur beten.
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Dalana D´Ron
Wieder einmal hallte laut die Stimme Artons durch die Festung „ Dalana“. Das Rufen ihres Names drang nur leise in ihren Schlaf und doch schien er so intensiv zu sein, dass die Schuetzin sofort aufrecht im Bett saß. Nur mit einem duennen Gewand bekleidet, eilte sie sofort hinauf ins Kaminzimmer, als sie um die Ecke bog erkannte sie gerade noch Rafaels Statur. Er machte sich sorgen um Arton, genauso wie alle anderen der Allianz. Doch sie, sie selbst machte die Sorge um den Krieger beinahe Krank. Dalana wusste das dass Rufen ihres Namens nichts weiter zu bedeuten hatte und doch wollte sie nachsehen ob mit Arton alles in Ordnung war.
Im Kaminzimmer herrschte eine angenehme Kuehle, welche sie jedoch leicht froesteln ließ. Schuetzend schlang sie die Arme um ihren Koerper und stand am Bett Artons. Das leichte nagen auf ihrer Unterlippe, sprachen davon das sie nachdachte. Schlafen konnte sie nun eh nicht mehr und so saß sie wieder am Bett Artons. Abermals drang ihr Name heiser ueber seine Lippen. Instinktiv legte sie ihre Handflaeche auf seine Stirn und streichelte liebevoll ueber diese.
„ Weißt du Arton, damals als mir Gewalt angetan wurde und ich dazu noch durch Gewalt mein Kind verlor, dachte ich es gibt keinen Sinn mehr in meinem Leben. Ich wollte es beenden, wollte meiner Qual und meinen Schmerz ein Ende bereiten. Jedoch es gibt immer Gruende warum es sich lohnt am Leben fest zu halten. Tief im innern gibt es eine Stimme die dir sagt das es noch nicht an der Zeit ist zugehen und obwohl ich auch weiterhin von Schmerzen heimgesucht wurde, habe ich versucht auf diese Stimme zu hoeren. Ich weiss es ist nicht leicht diesen Nebel hinter sich zu lassen, aber du musst es Arton du musst es einfach. Es gibt noch so viele schoene Dinge im Leben die dir-„ Und Kurz verharrte sie in ihrer Erzaehlung,- „ die uns noch bevorstehen und du willst mich doch nicht wirklich alleine lassen?! Das wuerde ich dir nie verzeihen du sturer Esel.“
Dann beugte sie sich hinunter und hauchte ihm einen sanften Kuss auf die Stirn. In alle diesen ganzen Naechten schien ihr das unklare langsam aber sicher klar zu werden und doch hatte sie Angst vor der Erkenntnis welche sich in ihrem kopf ein zu nisten drohte. Dieses Gefuehl in ihr war schon immer da gewesen und doch hatte sie es staendig verborgen gehalten und wuerde es wohl noch weiterhin tun. Einen Moment der Schwache hatte sie sich erlaubt, ein Bruchteil an Sekunden hatte sie sich einst diesem Gefuehl hingegeben. Es war der Kuss zwischen ihr und Arton gewesen, Nachts auf verlassener Straße, und dieser Kuss hatte sich in ihr eingebrannt.
Sie war doch um viele Jahre aelter als Arton, so etwas kann nicht funktionieren. Mit dieser Aussage versuchte sie weiterhin ihre innere Mauer aufrecht zu erhalten und nur hier alleine ließ die Schuetzin es zu das ihre Mauer hin und wieder Risse bekam, doch sobald sie aus dem Zimmer raus war stand sie wieder fest um ihre Gefuehle her rum. Absurderweise hatte sie sogar ein wenig Angst davor wenn Arton wieder erwachte, wie sollte sie sich ihm gegenueber verhalten?! Was sollte sie tun?! Sie wuerde sich wohl ein Herz nehmen und mit jemanden Reden, es gab nur eine einzige Person der sie sich anvertrauen wuerde und das war Rafael.
Im Kaminzimmer herrschte eine angenehme Kuehle, welche sie jedoch leicht froesteln ließ. Schuetzend schlang sie die Arme um ihren Koerper und stand am Bett Artons. Das leichte nagen auf ihrer Unterlippe, sprachen davon das sie nachdachte. Schlafen konnte sie nun eh nicht mehr und so saß sie wieder am Bett Artons. Abermals drang ihr Name heiser ueber seine Lippen. Instinktiv legte sie ihre Handflaeche auf seine Stirn und streichelte liebevoll ueber diese.
„ Weißt du Arton, damals als mir Gewalt angetan wurde und ich dazu noch durch Gewalt mein Kind verlor, dachte ich es gibt keinen Sinn mehr in meinem Leben. Ich wollte es beenden, wollte meiner Qual und meinen Schmerz ein Ende bereiten. Jedoch es gibt immer Gruende warum es sich lohnt am Leben fest zu halten. Tief im innern gibt es eine Stimme die dir sagt das es noch nicht an der Zeit ist zugehen und obwohl ich auch weiterhin von Schmerzen heimgesucht wurde, habe ich versucht auf diese Stimme zu hoeren. Ich weiss es ist nicht leicht diesen Nebel hinter sich zu lassen, aber du musst es Arton du musst es einfach. Es gibt noch so viele schoene Dinge im Leben die dir-„ Und Kurz verharrte sie in ihrer Erzaehlung,- „ die uns noch bevorstehen und du willst mich doch nicht wirklich alleine lassen?! Das wuerde ich dir nie verzeihen du sturer Esel.“
Dann beugte sie sich hinunter und hauchte ihm einen sanften Kuss auf die Stirn. In alle diesen ganzen Naechten schien ihr das unklare langsam aber sicher klar zu werden und doch hatte sie Angst vor der Erkenntnis welche sich in ihrem kopf ein zu nisten drohte. Dieses Gefuehl in ihr war schon immer da gewesen und doch hatte sie es staendig verborgen gehalten und wuerde es wohl noch weiterhin tun. Einen Moment der Schwache hatte sie sich erlaubt, ein Bruchteil an Sekunden hatte sie sich einst diesem Gefuehl hingegeben. Es war der Kuss zwischen ihr und Arton gewesen, Nachts auf verlassener Straße, und dieser Kuss hatte sich in ihr eingebrannt.
Sie war doch um viele Jahre aelter als Arton, so etwas kann nicht funktionieren. Mit dieser Aussage versuchte sie weiterhin ihre innere Mauer aufrecht zu erhalten und nur hier alleine ließ die Schuetzin es zu das ihre Mauer hin und wieder Risse bekam, doch sobald sie aus dem Zimmer raus war stand sie wieder fest um ihre Gefuehle her rum. Absurderweise hatte sie sogar ein wenig Angst davor wenn Arton wieder erwachte, wie sollte sie sich ihm gegenueber verhalten?! Was sollte sie tun?! Sie wuerde sich wohl ein Herz nehmen und mit jemanden Reden, es gab nur eine einzige Person der sie sich anvertrauen wuerde und das war Rafael.
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Halungar
Jedesmal wenner den Ruf hört sieht er sich fragend um "woraus jener wohl kommen könnte?" schoss es ihm dann jedesmal durch den kopf.
Er versuchte andere Mitglieder kennen zu lernen und suchte Rafael um ihn zu fragen woher jener Ruf kommt und von wem er stammt.
Immer wieder stellt er sich die frage "Woher kommt der Ruf und wer verursacht ihn"
Er versuchte andere Mitglieder kennen zu lernen und suchte Rafael um ihn zu fragen woher jener Ruf kommt und von wem er stammt.
Immer wieder stellt er sich die frage "Woher kommt der Ruf und wer verursacht ihn"