Das strahlende Licht zu dem sie schon vor drei Jahren aufschaute, damals in Bechgard. Sie war gerade erst einige Tag auf Gerimor als sie durch Bechgard ging um die Gegend zu erkunden. Dort geriet sie in eine riesen Menschentraube die sich versammelte und fertig zum Kampf machte.
Da war er, der König. Umringt von mehreren Rittern und weiter abgeschirmt von Regimentlern. Ein wenig neidisch schaute sie auf die vielen goldenen Rüstungen der Ritter auf, konnte sich aber nicht viel Zeit zum neiden lassen. Denn schon ritt einer der Ritter auf sie zu und sprach sie an, ob auch sie bereit wäre mit ihnen gegen die Untoten Horden gen Varuna zu ziehen.
Fasziniert von dem ganzen Trubel und der Tatsache, dem König so nah gewesen zu sein, nickte sie und rüstete sich dann auf Aufforderung in ihre eben erst erstandene Silberplatte.
Von jenem Tag an stand für sie fest, vieleicht, irgendwann, wenn ich mal besser bin, dann werde ich auch mal Ritter. Aber bis dahin wollte sie eine von diesen vielen Soldaten sein, die den König schützen. Das viel mehr selbst zu einem Soldaten gehört, ausser den König zu schützen, musste sie nachdem sie sich hat Rekrutieren lassen schon bald merken. Doch im laufe der Zeit, rückte der Traum Ritter zu werden immer mehr in den Hintergrund.
Bis zu jenem Schicksalshaften Abend, als Assamaril und sie den Dorfkrug wider öffneten.
Sir von Gipfelsturm betrat den Dorfkrug, gab eine Bestellung ab und fragte ob die Zeit für ein kurzes Gespräch bestand. Natürlich willigte sie ein und setzte sich zum Sir an den Tisch. Das Gespräch fing ruhig an mit einigen nachfragen wie sie denn dem versteiften Bein und dem Auge ginge und wie lange es denn schon her war, das sie das Gebetsbuch gegen das Schwert eintauschte.
Sich nichts dabei denkend, beantwortete sie die Frage mit zwei einfachen aber schlichten Sätzen.
Es ist nun etwas über ein Jahr her das ich das Schwert wider ergriff und das Gebetsbuch zwar noch besitze, aber die Worte der Herrin lieber anderen überlasse. Das verlorene Auge wurde gegen ein neues ersetzt, das es mir erlaubt wider zu sehen und das Bein...nun es wird steif bleiben, aber ich lerne damit um zu gehen.
Dann kam die Frage, die alles in ihrem Leben auf den Kopf stellen sollte und sie an diesem Abend völlig aus der Ruhe brachte. Er bot ihr einen Knappenplatz an, gab ihr aber bis zum 2. Lenzig Bedenkzeit in der sie sich Gedanken machen sollte, um ihm dann ihre Antwort mit zu teilen.
Der Abend verlief ziemlich Chaotisch für die Kriegerin. Bestellungen wurden falsch aufgenommen, oder gar falsch weiter gegeben.
So machte sie aus einem Fleischgericht und einen Kaffee für Lady Helisande einen Fleischkaffee den sie bei Assamaril orderte.
Die nächsten Wochenläufe vergingen schneller wie gedacht und es wurde viel darüber nachgedacht und auch gesprochen.
Irgendwo am Horizont ist ein Licht
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Janarey
Irgendwo am Horizont ist ein Licht
Zuletzt geändert von Janarey am Samstag 5. März 2016, 14:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Janarey
Es gibt viel zu lernen, fangen wir an
Lektion 1: Wie kleide ich mich richtig
Da Keylon so früh noch nicht konnte, arbeiteten der Sir und sie schon mal das richtige kleiden eines weiblichen Knappen ab.
Eine Frau hat stets darauf zu achten das die Fesseln bedeckt sind, der Ausschnitt nicht zu viel Einblick gewährt und die Schultern ja nicht frei liegen.
Ebenso sollte sie darauf achten das sie nicht durch zu grelle Farben oder gar Kombinationen eines Papagais auffällt.
Denn wenn sie auffällt, dann nur durch ihre vornehme Art und schicke sowie züchtige Kleidung.
Eine Frau hat immer ein Kleid in der Öffentlichkeit zu tragen. Es sei denn, es wird etwas gemacht, das Hosen erfordert. Dazu gehören zum Beispiel, Kampfübungen oder die Jagd.
Ist die Frau in einem Kleid unterwegs gilt, keine Seitenwehr am Körper zu tragen. Das Fazit hier ist also, kleine versteckte Waffen unter der Kleidung zu tragen.
Lektion 2: Das richtige Verhalten in der Öffentlichkeit
Gemeinsam wurde diese Lektion mit Keylon und ihr an diesem Abend durchgenommen. Als Knappe musste sie nun umso mehr aufpassen nicht durch grobe Fehler in der Etikette oder durch rüpelhaftes Verhalten auf zu fallen. Denn dies würde alles auf den Sir zurück fallen. Und das war das letzte was die beiden Knappen wollten.
Also wurde geklärt, wie man sich richtig verhält und vor allem wie man sich dem Adel gegenüber verhält.
Wichtiges Thema hier war, richtiges Begrüßen in der korrekten Reihenfolge.
Fazit hier an diesem Abend war, Was die Etikette angeht war Keylon ihr um einiges Voraus. Man beschloss also in einer kurzen Pause als der Sir etwas holte, das man sich wohl gut ergänzen würde in der Ausbildung und beide von einander lernen können. Sie bei ihm Sachen über Etikette und er bei ihr, der Umgang mit den Waffen.
Abschluss des Abends:
Zum Ende des ersten Unterrichts gab der Sir den beiden die Aufgabe, einen Stab der an jder Seite mit einem gefüllten Steinesack behangen war, jeden Morgen von Berchgard bis nach Adoran zu tragen. Vor Berchgard, an der Kreuzung zu Kronwalden wie vor Adoran sollen je fünf Kniebeugen gemacht werden. Alle zwei Wochen wird dann das Gewischt von den zehn Steinen je Seite um zwei Steine erhöht.
Lektion 1: Wie kleide ich mich richtig
Da Keylon so früh noch nicht konnte, arbeiteten der Sir und sie schon mal das richtige kleiden eines weiblichen Knappen ab.
Eine Frau hat stets darauf zu achten das die Fesseln bedeckt sind, der Ausschnitt nicht zu viel Einblick gewährt und die Schultern ja nicht frei liegen.
Ebenso sollte sie darauf achten das sie nicht durch zu grelle Farben oder gar Kombinationen eines Papagais auffällt.
Denn wenn sie auffällt, dann nur durch ihre vornehme Art und schicke sowie züchtige Kleidung.
Eine Frau hat immer ein Kleid in der Öffentlichkeit zu tragen. Es sei denn, es wird etwas gemacht, das Hosen erfordert. Dazu gehören zum Beispiel, Kampfübungen oder die Jagd.
Ist die Frau in einem Kleid unterwegs gilt, keine Seitenwehr am Körper zu tragen. Das Fazit hier ist also, kleine versteckte Waffen unter der Kleidung zu tragen.
Lektion 2: Das richtige Verhalten in der Öffentlichkeit
Gemeinsam wurde diese Lektion mit Keylon und ihr an diesem Abend durchgenommen. Als Knappe musste sie nun umso mehr aufpassen nicht durch grobe Fehler in der Etikette oder durch rüpelhaftes Verhalten auf zu fallen. Denn dies würde alles auf den Sir zurück fallen. Und das war das letzte was die beiden Knappen wollten.
Also wurde geklärt, wie man sich richtig verhält und vor allem wie man sich dem Adel gegenüber verhält.
Wichtiges Thema hier war, richtiges Begrüßen in der korrekten Reihenfolge.
Fazit hier an diesem Abend war, Was die Etikette angeht war Keylon ihr um einiges Voraus. Man beschloss also in einer kurzen Pause als der Sir etwas holte, das man sich wohl gut ergänzen würde in der Ausbildung und beide von einander lernen können. Sie bei ihm Sachen über Etikette und er bei ihr, der Umgang mit den Waffen.
Abschluss des Abends:
Zum Ende des ersten Unterrichts gab der Sir den beiden die Aufgabe, einen Stab der an jder Seite mit einem gefüllten Steinesack behangen war, jeden Morgen von Berchgard bis nach Adoran zu tragen. Vor Berchgard, an der Kreuzung zu Kronwalden wie vor Adoran sollen je fünf Kniebeugen gemacht werden. Alle zwei Wochen wird dann das Gewischt von den zehn Steinen je Seite um zwei Steine erhöht.
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Janarey
Ein Bogen für die Jagd soll es sein
Als wir durchsprachen wie ein Ritter ist und ein Knappe zu sein hat und was man von beiden wohl erwartet hielten wir also fest:
Ein Ritter sollte Tugendhaft sein, also den Tugenden Temoras folgen.
Doch nicht nur die Tugenden der Herrin sind wichtig, sondern ebenso:
Höflichkeit, Zuverlässigkeit, Besonnenheit.
Ein gewisses Maß an diplomatisches Geschick sollte ebenso vorhanden sein.
Nachdem bei der ein oder anderen Tugend eine gewisse Unsicherheit in Keylons und meinem Gesicht auftauchte, versicherte uns der Sir das es ein langer und harter Weg werden würde, wir ihn aber gemeinsam mit seiner Hilfe beschreiten würden. Am ende des Abends, wie sollte es auch anders sein hatte der Sir eine weitere Aufgabe für uns beide.
Für unser nächstes Treffen sollten wir uns einen eigenen Kurzbogen aus Zeder bauen. Auf mein nachfragen hin bestätigte der Sir, das dieser Bogen auch funktionieren soll, da wir damit gemeinsam auf die Jagd gehen würden.
Zumindest war Hilfe erlaubt und so gingen Keylon und ich zu Luninara. Denn wenn sich einer mit Bögen auskannte, dann sie.
So liessen wir uns also von Luninara erklären wie man einen guten Bogen baut, der tatsächlich funktioniert. Alles was sie uns an diesem Abend erklärte wurde fleissig in einem kleinen Buch dokumentiert und mit kleinen mehr schlechten als rechten Zeichnungen verbildlicht. Die Hoffnung das es mit dieser Erklärung als Hilfe einfacher werden würde, starb, als wir uns dann am nächsten Tag an die Arbeit machten.
Zwei volle Tage hackten wir Holz, spalteten es, schliffen es und bogen es. Unzählige Versuche gingen bereits in den ersten Schritten in die Hose. Selbst der erste Bogen den wir dann fertig hatten erwies sich im spannen der Sehne als unbrauchbar und brach, ehe der Pfeil abgeschossen werden konnte.
Völlig übermüdet und erschöpft von der Arbeit hielten wir dann am Abend vor dem nächsten Treffen beide einen Bogen in der Hand der sogar tatsächlich Pfeile verschiessen konnte.
Gemeinsam ans Ziel war hier das Motto. Jeder half dem anderen wo er nur konnte und so baute nicht jeder seinen Bogen, sondern wir bauten gemeinsam zwei Bögen.
Bewaffnet mit diesen mächtigen Mordinstrumenten gingen wir dann mit dem Sir in den Wald und liessen uns die Grundregeln der Jagd erklären. Was war also wichtig bei der Jagd?
Fährten lesen, sich leise anschleichen sein Ziel fest ins Visier nehmen und es im besten Fall mit einem Schuss töten.
Eine Form der jagd, die mir so garnicht lag. War eine ordentliche Großwildjagd doch viel interessanter. Eine Jagd in der man laut mit dem Schwert auf dem Schild haut und alles das, was dann auf einen zugestürmt kommt erlegt.
Doch es waren Rehe die wir erlegen sollten. Weil, wie konnte es anders sein, wir aus dem erjagdten Leder, unsere neue Rüstung beim Schneider machen lassen sollten. Und dann auch noch ganz ohne Zierat, oder Beschlag sollte sie werden. Nunja sie soll halt praktisch und nicht schön sein, aber ich war mir sicher, Zahrak würde schon was gutes daraus machen, indem ich zumindest gut aussah.
Als wir durchsprachen wie ein Ritter ist und ein Knappe zu sein hat und was man von beiden wohl erwartet hielten wir also fest:
Ein Ritter sollte Tugendhaft sein, also den Tugenden Temoras folgen.
Doch nicht nur die Tugenden der Herrin sind wichtig, sondern ebenso:
Höflichkeit, Zuverlässigkeit, Besonnenheit.
Ein gewisses Maß an diplomatisches Geschick sollte ebenso vorhanden sein.
Nachdem bei der ein oder anderen Tugend eine gewisse Unsicherheit in Keylons und meinem Gesicht auftauchte, versicherte uns der Sir das es ein langer und harter Weg werden würde, wir ihn aber gemeinsam mit seiner Hilfe beschreiten würden. Am ende des Abends, wie sollte es auch anders sein hatte der Sir eine weitere Aufgabe für uns beide.
Für unser nächstes Treffen sollten wir uns einen eigenen Kurzbogen aus Zeder bauen. Auf mein nachfragen hin bestätigte der Sir, das dieser Bogen auch funktionieren soll, da wir damit gemeinsam auf die Jagd gehen würden.
Zumindest war Hilfe erlaubt und so gingen Keylon und ich zu Luninara. Denn wenn sich einer mit Bögen auskannte, dann sie.
So liessen wir uns also von Luninara erklären wie man einen guten Bogen baut, der tatsächlich funktioniert. Alles was sie uns an diesem Abend erklärte wurde fleissig in einem kleinen Buch dokumentiert und mit kleinen mehr schlechten als rechten Zeichnungen verbildlicht. Die Hoffnung das es mit dieser Erklärung als Hilfe einfacher werden würde, starb, als wir uns dann am nächsten Tag an die Arbeit machten.
Zwei volle Tage hackten wir Holz, spalteten es, schliffen es und bogen es. Unzählige Versuche gingen bereits in den ersten Schritten in die Hose. Selbst der erste Bogen den wir dann fertig hatten erwies sich im spannen der Sehne als unbrauchbar und brach, ehe der Pfeil abgeschossen werden konnte.
Völlig übermüdet und erschöpft von der Arbeit hielten wir dann am Abend vor dem nächsten Treffen beide einen Bogen in der Hand der sogar tatsächlich Pfeile verschiessen konnte.
Gemeinsam ans Ziel war hier das Motto. Jeder half dem anderen wo er nur konnte und so baute nicht jeder seinen Bogen, sondern wir bauten gemeinsam zwei Bögen.
Bewaffnet mit diesen mächtigen Mordinstrumenten gingen wir dann mit dem Sir in den Wald und liessen uns die Grundregeln der Jagd erklären. Was war also wichtig bei der Jagd?
Fährten lesen, sich leise anschleichen sein Ziel fest ins Visier nehmen und es im besten Fall mit einem Schuss töten.
Eine Form der jagd, die mir so garnicht lag. War eine ordentliche Großwildjagd doch viel interessanter. Eine Jagd in der man laut mit dem Schwert auf dem Schild haut und alles das, was dann auf einen zugestürmt kommt erlegt.
Doch es waren Rehe die wir erlegen sollten. Weil, wie konnte es anders sein, wir aus dem erjagdten Leder, unsere neue Rüstung beim Schneider machen lassen sollten. Und dann auch noch ganz ohne Zierat, oder Beschlag sollte sie werden. Nunja sie soll halt praktisch und nicht schön sein, aber ich war mir sicher, Zahrak würde schon was gutes daraus machen, indem ich zumindest gut aussah.
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Janarey
Die neue Knappenausrüstung
Am Morgen des 11. Wechselwindes fand man sich im Rathaus zu einem Treffen mit Sir Thelor ein. Er empfing uns mit einem deftigen Früshstück das wir dann erst einmal gemeinsam zu uns nahmen.
Alles in allem war es ein recht gemütliches Beisammensitzen zu dritt. Auch wenn es ein wahrlich köstliches Frühstück war, so hatte es für mich irgendwie den faden Beigeschmack einer Henkersmahlzeit.
Nachdem wir dann zu ende gefrühstückt hatten stellte sich auch heraus warum dem so war. Sir Thelor stand auf und kam mit unseren neuen Knappenwaffen zurück die er uns dann reichte. HOLZ!
Er gab uns Waffen aus Holz mit denen wir vortan trainieren sollten.
Das letzte mal als ich eine Holzwaffe in den Händen hatte, war ich Gardistin und verprügelte damit junge Rekruten im gemeinsamen Training.
Vortan hies es also erst einmal nur noch in unserer selbst organisierten Wildlederrüstung und siesen Mordsgefährlichen Holzwaffen zu kämpfen.
Als Hausaufgabe gab er uns den Auftrag, das wir uns im Rahmen der Etikette bei Hochgeboran von Nebelpass zu melden haben und uns dort als die neuen Knappen vor zu stellen haben.
Bereits am 12. Wechselwind trafen wir uns dann am Abend auf dem Adoraner Tounierplatz um das erste gemeinsame Waffentraining zu absolvieren.
In der wirklich Mordsgefährlich anmutenden Ausrüstung traten Keylon und ich dann in den Ring um dem Sir zu zeigen, was wir bisher gelernt haben.
Wir sollten eine Waffengattung nach der anderen benutzen damit er sich einen genauen Überblick verschaffen konnte.
Auch wenn Keylon meinte er würde keine Chanse haben, so konnte man sehen das er durch sein Training wohlweislich Vortschritte gemacht hatte.
Immer wider rief der Sir Anweisungen in den Ring wie, erkennt und nutzt die Schwächen eures Gegners. Offenbar tat sich Keylon jedoch schwer damit, meine größte Schwäche ausnutzen zu wollen. Meine nicht perfekte Standhaftigkeit durch das halb versteifte Bein ist eine Schwäche die dem geschulten Auge trotz meines intensieven Trainings auffallen mag.
Zwichendrin, nachdem wir die ein oder anderen blauen Flecken gefangen hatten, kam der Sir in den Ring und gab uns Tipps wie wir die Waffe richtig zu halten haben. Wie wir die Beinstellung ändern müssen um einen sicheren Stand zu haben.
Zwei Knappen im Kampf, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Wärend Keylon sich sehr schwer damit tat, die Schwächen zu nutzen, machte ich ihm unmissverständlich klar das ich gewillt bin, alles zu nutzen um im Kampf zu bestehen. Doch zum Schluss hin, habe auch ich mich hinreissen lassen von meinem Übermut und wurde durch unachtsamkeit und zuviel Selbstsicherheit von den Füssen gerissen. Ein schneller Hieb traf mich an der Schläfe und ich ging zu Boden.
Nach Beendigung des Waffentrainings begaben wir drei uns in die Adoraner Stadtstube und auf dem Weg dorthin lud der Sir alle ein denen wir begegneten mit den Worten, die Knappen haben heute ihren Spendablen.
Diplomatische Trinkfestigkeit nannte er es. Und ja, nun weis ich warum ich die letzte Zeit gespart hatte. Diplomatie ist ein fieses Geschäft.
Gut angetrunken lag ich dann irgendwann in meinem Bett und wachte am Morgen mit Schmerzen in Kopf und Glieder durch das Training wie das trinken auf.
Am Morgen des 11. Wechselwindes fand man sich im Rathaus zu einem Treffen mit Sir Thelor ein. Er empfing uns mit einem deftigen Früshstück das wir dann erst einmal gemeinsam zu uns nahmen.
Alles in allem war es ein recht gemütliches Beisammensitzen zu dritt. Auch wenn es ein wahrlich köstliches Frühstück war, so hatte es für mich irgendwie den faden Beigeschmack einer Henkersmahlzeit.
Nachdem wir dann zu ende gefrühstückt hatten stellte sich auch heraus warum dem so war. Sir Thelor stand auf und kam mit unseren neuen Knappenwaffen zurück die er uns dann reichte. HOLZ!
Er gab uns Waffen aus Holz mit denen wir vortan trainieren sollten.
Das letzte mal als ich eine Holzwaffe in den Händen hatte, war ich Gardistin und verprügelte damit junge Rekruten im gemeinsamen Training.
Vortan hies es also erst einmal nur noch in unserer selbst organisierten Wildlederrüstung und siesen Mordsgefährlichen Holzwaffen zu kämpfen.
Als Hausaufgabe gab er uns den Auftrag, das wir uns im Rahmen der Etikette bei Hochgeboran von Nebelpass zu melden haben und uns dort als die neuen Knappen vor zu stellen haben.
Bereits am 12. Wechselwind trafen wir uns dann am Abend auf dem Adoraner Tounierplatz um das erste gemeinsame Waffentraining zu absolvieren.
In der wirklich Mordsgefährlich anmutenden Ausrüstung traten Keylon und ich dann in den Ring um dem Sir zu zeigen, was wir bisher gelernt haben.
Wir sollten eine Waffengattung nach der anderen benutzen damit er sich einen genauen Überblick verschaffen konnte.
Auch wenn Keylon meinte er würde keine Chanse haben, so konnte man sehen das er durch sein Training wohlweislich Vortschritte gemacht hatte.
Immer wider rief der Sir Anweisungen in den Ring wie, erkennt und nutzt die Schwächen eures Gegners. Offenbar tat sich Keylon jedoch schwer damit, meine größte Schwäche ausnutzen zu wollen. Meine nicht perfekte Standhaftigkeit durch das halb versteifte Bein ist eine Schwäche die dem geschulten Auge trotz meines intensieven Trainings auffallen mag.
Zwichendrin, nachdem wir die ein oder anderen blauen Flecken gefangen hatten, kam der Sir in den Ring und gab uns Tipps wie wir die Waffe richtig zu halten haben. Wie wir die Beinstellung ändern müssen um einen sicheren Stand zu haben.
Zwei Knappen im Kampf, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Wärend Keylon sich sehr schwer damit tat, die Schwächen zu nutzen, machte ich ihm unmissverständlich klar das ich gewillt bin, alles zu nutzen um im Kampf zu bestehen. Doch zum Schluss hin, habe auch ich mich hinreissen lassen von meinem Übermut und wurde durch unachtsamkeit und zuviel Selbstsicherheit von den Füssen gerissen. Ein schneller Hieb traf mich an der Schläfe und ich ging zu Boden.
Nach Beendigung des Waffentrainings begaben wir drei uns in die Adoraner Stadtstube und auf dem Weg dorthin lud der Sir alle ein denen wir begegneten mit den Worten, die Knappen haben heute ihren Spendablen.
Diplomatische Trinkfestigkeit nannte er es. Und ja, nun weis ich warum ich die letzte Zeit gespart hatte. Diplomatie ist ein fieses Geschäft.
Gut angetrunken lag ich dann irgendwann in meinem Bett und wachte am Morgen mit Schmerzen in Kopf und Glieder durch das Training wie das trinken auf.