...Verschwindet von hier, ich bilde die Nachhut und hole Oswald! Rief er seinen Brüdern Xavier und Antorius zu, als die rahallischen Streitkräfte die Zinnen des Ordenshauses erstürmten. In diesem Moment wendete er sich zu seinem Ordensbruder Oswald, und sah wie ein Ritter Alatars, bereits mit gezogenem Schwert zu einem Hieb ausholte. Thalu war für einen Wimpernschlag wie erstarrt, wie Ohnmächtig war ihm bereits zu diesem Zeitpunkt klar, was für ein Ende dieses Szenario nehmen würde. Er hechtete los, um sein Schwert zwischen Oswald und dem Ritter zu platzieren, doch vergebens. Wie in Zeitlupe verfehlte er um Millimeter den Hieb von Dazen, und dieser traf mit einem Schwung Oswalds Kehlkopf, ein fein säuberlicher Schnitt, der nicht ein mal Oswalds Halsschlagadern Zeit gab sich rechtzeitig zusammen zu ziehen. Das Blut seines Ordensbruders ergoss sich über Thalu's rechte Gesichtshälfte.
Die Zeit schien still zu stehen, die Geräuschkulisse wurde immer dumpfer. Sein realitätsferner Blick folgte dem zusammensackenden Körper seines Ordensbruders. Er sah sein Gesicht, seinen Ausdruck, aber vor allem seine Hände welche sich an die Schnittwunde pressten. Es schien wie ein nicht enden wollender Traum, bis sich der Anblick seines sterbenden Bruders für die Ewigkeit in sein Gedächtnis brannte. In diesem Moment, begriff er was geschehen war und stoß mit ganzer Kraft aus sich heraus:
OSWALD!
Dabei riss er seine Augenlider auf und er sprang aus seinem in Schweiß getränkten Lacken. Der Puls raste, der Atem war hoch frequentiert. Dass erlebte ließ ihn nicht los, jeden Abend verfolgten Ihn die Bilder dieser schicksalshaften Nacht.
Er presst die Hände gegen die Stirn, hoffend und betend, dass dies nur ein surrealer Traum war. Doch jede Nacht, zur selben Zeit, kam der Weckruf der Vergangenheit.
Er erhob sich langsam und ging zum Fenster, um seinen Kopf in die frische Winterluft zu strecken. Um zu atmen... um zu leben. Dabei schwirrte Ihm nur eine Sinnfrage im Kopf herum; warum hat die Hoffnungsträgerin dies zugelassen, weshalb hat Sie nicht Unterstützung geschickt, die Ungläubigen nieder gestreckt hat, Ihm nicht die Kraft gegeben, Oswald und seine Brüder zu retten.
Thalu konnte nicht verstehen, wie es so weit kommen konnte, dabei richtete er seinen Blick auf die linke, gebrandmarkte Hand, und er sah Sie... Muireall Laval. Den Ahad, der den Befehl gab, seine Ordensbrüder zu seiner linken und seiner rechten abzuschlachten. Den General des Bösen, der den Ansturm seines Glaubenszentrums angeführt und niedergebrannt hatte.
Ihm war bewusst, es handle sich nicht um Zorn, der Ihn auf die Seite Alatars führt. Nein, hierbei handelt es sich um Zorn, der ihn nur zu Ihnen führt. Zu Laval, und diesem Ritter Alatars.
Er wusste, es sei nicht mit dem Kodex des Ordens vertretbar, diese Peiniger aus Rache zu verfolgen, doch wusste er auch, würde er keine Ruhe finden können, solange Sie mit Ihren verfluchten Gebeinen über Eluives Schöpfung wandeln. Wie konnte er also an diese Würdenträger des alatarischen Reiches kommen, ohne vorher von tausenden Soldaten aufgehalten zu werden?
Es gibt nur einen Weg, diesen Abschaum von der Erde zu fegen...
*einige Woche später...*
Guten Tag, Frau Oberstleutnant von Senheit! Ich möchte mich in den alumenischen Reihen melden.
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Das Schlachtfeld ist die Chance, diesen Menschen gegenüber zu stehen.... und dieser Tag wird wieder kommen. Doch, das Schlachtfeld verzeiht keine Fehler, also stählt er seinen Körper, seinen Geist und seine Entschlossenheit, den nur diese wird es sein, die Ihn bis zu Ihnen durchhalten lassen wird!
Der blutige Pfad Wolfreyns
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Thalu Wolfreyn
Der blutige Pfad Wolfreyns
Zuletzt geändert von Thalu Wolfreyn am Freitag 26. Februar 2016, 01:45, insgesamt 2-mal geändert.