Ein neuer Grundstein wird gelegt...
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Alexa N'yota
- Beiträge: 37
- Registriert: Dienstag 1. September 2015, 12:52
Ein neuer Grundstein wird gelegt...
Vor wenigen Wochen begann sie mit ihren Ordensgeschwistern ausgedehnte Ausritte und Wanderungen über die Ländereien des Reiches zu unternehmen. Immer ein Blick für die Landschaften und Örtlichkeiten.
Denn es war den meisten Ordensgeschwistern seit Beendigung des Krieges bewusst , dass der Orden wieder ein neues Ordenshaus aufbauen würde.
Die entscheidenste Frage bei diesem großem Unterfangen war: Wo?
Dass es nach dem letzten Krieg hinter den Reichsgrenzen werden würde, stand ziemlich schnell fest. Nun war die erste Herausforderung ein Lehen zu finden, welches ihre neue Heimat werden sollte.
Vieles galt es dabei zu beachten.
Und so brauchte es einige Ausritte bis sie ein paar Plätze gefunden hatten, welche in Frage kommen würden.
Sie selbst bevorzugte einen Platz hinter dem Bergpass an der Straße gen Berchgard. Jener Platz war schön zentral gelegen, er lag an einer Hauptstraße und somit würden mit Sicherheit mehr Menschen als vorher ihren Weg zu ihnen finden.
Noch war es nicht entschieden...
Bei ihrem letzten Ausritt gen Berchgard blieb sie an dem Wäldchen am Berg stehen, lies ihre Stute am Wegrand grasen und spazierte am Berghang entlang. Für den neuen Ordenshof würde man in jedem Fall gutes Holz benötigen und die Bäume vor ihr sahen danach aus. Man sollte sie alsbald fällen und trocknen lassen, damit sie gut zu verarbeiten sind, schoss es ihr durch den Kopf.
In kurzer Zeit hatte sie das Wäldchen umrundet und betrachtete die Felder der Bauern. Ihr Blick wanderte hinüber zur Mühle und dann weiter den Berg entlang. Nachdenklich ging sie wieder zurück zu ihrer Stute und tätschelte ihre Flanken, ehe sie einen angeschrumpelten Apfel aus ihrer Satteltasche holte und ihn aß.
Nachdem sie den Strunk an die Stute verfüttert hatte, schnappte sie sich einen Dolch und ging wieder in Richtung des Wäldchens. Sorgfältig zählte sie ihre Schritte mit bis sie vor einem Baum inne hielt und ihn mit einem großen X markierte. So begann sie das Wäldchen auszumessen. Nach einigen Stunden stapfte sie mit durchgefrorenen Füßen durch den Schnee wieder zurück zum Pferd.
Sie war froh darüber in ihrer Vergangenheit schon an unzähligen Bauwerken beteiligt gewesen zu sein, denn dies brachte ihr die Erfahrungen über welche sie nun verfügte um das Wäldchen in zügigem Tempo auszumessen.
Auf ihrem Heimweg dachte sie an die vergangenen Jahrzehnte und versuchte sich an die einzelnen Bauwerke zu erinnern, die sie beaufsichtigt und teilweise auch selbst mit aufgebaut hatte. Gebäude vor Bajard, Adoran, am Wegeskreuz...Häuser vor dem alten Rahal, dem neuen Rahal...Dann Düstersee,eine ganze Siedlung...Ihr letztes eigenes Haus am Kloster vor Bajard...Da waren so einige zusammen gekommen.
Und nun würde der Bau zu ihrem wichtigsten Anliegen beginnen.
Ein neues Ordenshaus...
Denn es war den meisten Ordensgeschwistern seit Beendigung des Krieges bewusst , dass der Orden wieder ein neues Ordenshaus aufbauen würde.
Die entscheidenste Frage bei diesem großem Unterfangen war: Wo?
Dass es nach dem letzten Krieg hinter den Reichsgrenzen werden würde, stand ziemlich schnell fest. Nun war die erste Herausforderung ein Lehen zu finden, welches ihre neue Heimat werden sollte.
Vieles galt es dabei zu beachten.
Und so brauchte es einige Ausritte bis sie ein paar Plätze gefunden hatten, welche in Frage kommen würden.
Sie selbst bevorzugte einen Platz hinter dem Bergpass an der Straße gen Berchgard. Jener Platz war schön zentral gelegen, er lag an einer Hauptstraße und somit würden mit Sicherheit mehr Menschen als vorher ihren Weg zu ihnen finden.
Noch war es nicht entschieden...
Bei ihrem letzten Ausritt gen Berchgard blieb sie an dem Wäldchen am Berg stehen, lies ihre Stute am Wegrand grasen und spazierte am Berghang entlang. Für den neuen Ordenshof würde man in jedem Fall gutes Holz benötigen und die Bäume vor ihr sahen danach aus. Man sollte sie alsbald fällen und trocknen lassen, damit sie gut zu verarbeiten sind, schoss es ihr durch den Kopf.
In kurzer Zeit hatte sie das Wäldchen umrundet und betrachtete die Felder der Bauern. Ihr Blick wanderte hinüber zur Mühle und dann weiter den Berg entlang. Nachdenklich ging sie wieder zurück zu ihrer Stute und tätschelte ihre Flanken, ehe sie einen angeschrumpelten Apfel aus ihrer Satteltasche holte und ihn aß.
Nachdem sie den Strunk an die Stute verfüttert hatte, schnappte sie sich einen Dolch und ging wieder in Richtung des Wäldchens. Sorgfältig zählte sie ihre Schritte mit bis sie vor einem Baum inne hielt und ihn mit einem großen X markierte. So begann sie das Wäldchen auszumessen. Nach einigen Stunden stapfte sie mit durchgefrorenen Füßen durch den Schnee wieder zurück zum Pferd.
Sie war froh darüber in ihrer Vergangenheit schon an unzähligen Bauwerken beteiligt gewesen zu sein, denn dies brachte ihr die Erfahrungen über welche sie nun verfügte um das Wäldchen in zügigem Tempo auszumessen.
Auf ihrem Heimweg dachte sie an die vergangenen Jahrzehnte und versuchte sich an die einzelnen Bauwerke zu erinnern, die sie beaufsichtigt und teilweise auch selbst mit aufgebaut hatte. Gebäude vor Bajard, Adoran, am Wegeskreuz...Häuser vor dem alten Rahal, dem neuen Rahal...Dann Düstersee,eine ganze Siedlung...Ihr letztes eigenes Haus am Kloster vor Bajard...Da waren so einige zusammen gekommen.
Und nun würde der Bau zu ihrem wichtigsten Anliegen beginnen.
Ein neues Ordenshaus...
Zuletzt geändert von Alexa N'yota am Dienstag 16. Februar 2016, 22:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Gast
Nachdem sie die Stelle ausgewählt hatten, war es Schwester Alexa die als Erste vor Ort Vorbereitungen traf. Erst wenige Tage später, ritt auch sie hinaus aufs Land. Zum Glück kündigte sich der Frühling schon an, so war es nicht allzu kalt auf dem Rücken des Pferdes. Vereinzelt sprossen schon die ersten Blumen aus dem Boden und kündigten die bald eintretenden, wärmeren Tage an. Eine gute Zeit um ein neues Ordenshaus zu errichten, nun könnten die Handwerker lange arbeiten ohne groß zu frieren.
Als sie an dem Wäldchen eintraf, hob sich ihr Blick als Erstes in die Bäume hinauf. Der Frühling brachte auch den Nestbau der Vögel mit sich. Mit dem Schlagen der Bäume mussten sie sich beeilen, bevor die Vögel ihren Nestbau wirklich aktiv beginnen würden um ihre Eier zu legen. Das Tal, in welchen sie eine Zeitlang lebte, kam ihr in den Sinn und sie seufzt leise aus. Vielleicht sollten sie sich die Hilfe der Waldläufer und Druiden holen. Immerhin wollten sie den Grundstein nicht auf einer Kahlrodung errichten, sie waren der Mutter ebenso zugetan – und gerade sie vergaß die Lehren des Tales nicht, auch wenn sie keine Waldläuferin mehr war. Sie schob sich aus dem Sattel und führte den Wallach hinter sich her, die Zügel an einen Ast bindend ging sie tiefer in das Wäldchen hinein. Einige Jungbäume fielen ihr auf, diese konnte man bestimmt leicht umsetzen. Sonst hätten sie noch die Möglichkeit neu zu säen. Die Steine für den Bau konnte man leicht über die nahe Straße transportieren, es war also alles in Allem ein perfekter Platz. Nur die Rodung bereitete ihr ein grummeliges Gefühl im Magen, doch sie würden jeden Baum verwenden und nicht einfach aus Platzgründung diese schlagen. Ihre Hand glitt über den Stamm eines markierten Baumes hinweg. Solang sie alles verwendeten und umpflanzten sowie neu säten.. und doch würde sie noch gerne mit Earon oder Fineas reden.
Nach ihrer ersten Begegnung mit dem Ort, schwang sie sich wieder auf den Rücken ihres Wallach und ritt zurück nach Adoran. Es gab noch viele Dinge vorzubereiten und zu planen, bis die Bauarbeiten wirklich beginnen konnten.
Als sie an dem Wäldchen eintraf, hob sich ihr Blick als Erstes in die Bäume hinauf. Der Frühling brachte auch den Nestbau der Vögel mit sich. Mit dem Schlagen der Bäume mussten sie sich beeilen, bevor die Vögel ihren Nestbau wirklich aktiv beginnen würden um ihre Eier zu legen. Das Tal, in welchen sie eine Zeitlang lebte, kam ihr in den Sinn und sie seufzt leise aus. Vielleicht sollten sie sich die Hilfe der Waldläufer und Druiden holen. Immerhin wollten sie den Grundstein nicht auf einer Kahlrodung errichten, sie waren der Mutter ebenso zugetan – und gerade sie vergaß die Lehren des Tales nicht, auch wenn sie keine Waldläuferin mehr war. Sie schob sich aus dem Sattel und führte den Wallach hinter sich her, die Zügel an einen Ast bindend ging sie tiefer in das Wäldchen hinein. Einige Jungbäume fielen ihr auf, diese konnte man bestimmt leicht umsetzen. Sonst hätten sie noch die Möglichkeit neu zu säen. Die Steine für den Bau konnte man leicht über die nahe Straße transportieren, es war also alles in Allem ein perfekter Platz. Nur die Rodung bereitete ihr ein grummeliges Gefühl im Magen, doch sie würden jeden Baum verwenden und nicht einfach aus Platzgründung diese schlagen. Ihre Hand glitt über den Stamm eines markierten Baumes hinweg. Solang sie alles verwendeten und umpflanzten sowie neu säten.. und doch würde sie noch gerne mit Earon oder Fineas reden.
Nach ihrer ersten Begegnung mit dem Ort, schwang sie sich wieder auf den Rücken ihres Wallach und ritt zurück nach Adoran. Es gab noch viele Dinge vorzubereiten und zu planen, bis die Bauarbeiten wirklich beginnen konnten.
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Gast
Die ersten Bäume wurden gefällt, sie wollte bei jedem einzelnen Schlag dabei sein. Doch bisher taten sie dies nur bei alten und kranken Bäumen - jene die in wenigen Jahren eh den Boden der Allmutter zugeführt werden würden, ob durch einem Sturm oder einem Käfer. Kritisch beobachtete sie die Arbeiten an den einzelnen Bäumen und ließ ihr Augenmerk dann durch die gesunden Baumkronen streifen. Sie hatte keine Zeit mehr, sie musste handeln..
und so setzte sie sich etwas abseits auf den Wiesenboden und begann mit einem Kohlestift ein Pergament zu beschreiben:
"Unter dem Blick der Herrin,
durch die Allgnade der Mutter,
grüße ich dich, mein Freund Fineas.
Das letzte Mal als wir uns sahen, war der Boden noch gefroren und die
Blüten blüten nur in unseren Träumen. Doch nun wird das Wetter wärmer,
der Schnee taute ab und gerade diese Gedanken sind es, die mich zu
dir geleiten. Ich benötige deinen Rat, eher auch: deinen Segen als das
was du unter der Lehre der Druiden bist. Lange verweile ich schon nicht
mehr im Tal der Waldläufer, doch du weißt das die Lehren der Mutter mir
im Herzen liegen. Somit ist mir dein Rat und Segen wichtig, ich werde dich
Morgen aufsuchen, dort wo ich dich die letzten Male auch antraf: Bajard.
Hoffentlich werde ich dich sehen können, auch wenn mein Wunsch sehr
rasch kommt.
Mit lieben Gruß,"

Der Brief wurde zweifach gefalten und nur durch ein Band gehalten. Dann entzündete sie noch eine Kerze und verband die zwei Enden der Pergamentkanten durch Wachs. In dem Brief stand mehr, als ein neugieriger Bankier wissen sollte.
Während die Holzarbeiter die alten Bäume beiseite schafften und ihr Holz klein schlugen um es später für den Bau - oder für den nächsten Winter - zu verwenden, schwang sie sich auf ihr Pferd und ritt nach Bajard. Hier sah sie die letzten Male Fineas am Feuer sitzen, der Bankier würde ihn vielleicht früher sehen als sie.
In Bajard angekommen gab sie den Brief den Bankier, mit einer detalierten Beschreibung ihres Freundes und den Namen von diesem. Hoffentlich würde der Brief rasch seinen Weg finden. Der Bau des neuen Ordenshauses würde nicht lange warten können.
und so setzte sie sich etwas abseits auf den Wiesenboden und begann mit einem Kohlestift ein Pergament zu beschreiben:
"Unter dem Blick der Herrin,
durch die Allgnade der Mutter,
grüße ich dich, mein Freund Fineas.
Das letzte Mal als wir uns sahen, war der Boden noch gefroren und die
Blüten blüten nur in unseren Träumen. Doch nun wird das Wetter wärmer,
der Schnee taute ab und gerade diese Gedanken sind es, die mich zu
dir geleiten. Ich benötige deinen Rat, eher auch: deinen Segen als das
was du unter der Lehre der Druiden bist. Lange verweile ich schon nicht
mehr im Tal der Waldläufer, doch du weißt das die Lehren der Mutter mir
im Herzen liegen. Somit ist mir dein Rat und Segen wichtig, ich werde dich
Morgen aufsuchen, dort wo ich dich die letzten Male auch antraf: Bajard.
Hoffentlich werde ich dich sehen können, auch wenn mein Wunsch sehr
rasch kommt.
Mit lieben Gruß,"
Der Brief wurde zweifach gefalten und nur durch ein Band gehalten. Dann entzündete sie noch eine Kerze und verband die zwei Enden der Pergamentkanten durch Wachs. In dem Brief stand mehr, als ein neugieriger Bankier wissen sollte.
Während die Holzarbeiter die alten Bäume beiseite schafften und ihr Holz klein schlugen um es später für den Bau - oder für den nächsten Winter - zu verwenden, schwang sie sich auf ihr Pferd und ritt nach Bajard. Hier sah sie die letzten Male Fineas am Feuer sitzen, der Bankier würde ihn vielleicht früher sehen als sie.
In Bajard angekommen gab sie den Brief den Bankier, mit einer detalierten Beschreibung ihres Freundes und den Namen von diesem. Hoffentlich würde der Brief rasch seinen Weg finden. Der Bau des neuen Ordenshauses würde nicht lange warten können.
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Gast
Früh morgens zu einer Zeit wo andere noch schlafen machte sich Fineas auf nach Bajard um die örtliche Bank zu besuchen. Angekommen in Bajard nahm er nicht den direkten Weg zur Bank sondern wie jedesmal wenn er diese besuchte machte er eine kleine Runde durch das Fischerdorf. Der aufmerksame Blick schweifte durch die Strassen bis er bei dem Bankgebäude angekommen ist und sich sein Blick auf dieses legte. Die Türen des Hauses wurden aufgezogen und er schreitete in das Haus hinein, den Bankier grüßte er wie immer freundlich und forderte sein Bankfach an. Der Bankier erwiederte wie immer den Gruß freundlich und legte einen Brief auf die Theke als er auch schon sprach.
"Dieser Brief hier ist für dich Fineas er wurde von einer Frau gestern am Abend hier abgegeben, sie sagte er sei für dich da sie mir deinen Namen verraten hat und dich sehr gut beschrieben hat."
Mit einem Schmunzeln auf den Lippen nahm er den Brief an sich und nickte dankend gen dem Bankier. Durch den Brief welchen er bekommen hat vergas er vollkommen nach seinem Bankfach zu fragen, freundlich verabschiedete er sich von dem Bankier und verließ wieder die Bank. Der Brief wurde auf dem Wege hinaus aus der Bank geöffnet und als er den Inhalt des Briefes überflog blieb er plötzlich direkt vor dem Eingang des Hauses stehen und murmelte "Eliana" vor sich. An dem Lächeln in seinem Gesicht hätte man jedoch erkennen können das er sich über den Brief sehr freute. Nicht lange dachte er über das Schreiben nach welches er von Eliana bekommen hat und entschied sich dafür am heutigen Tage in Bajard zu verbleiben und auf sie zu warten....
"Dieser Brief hier ist für dich Fineas er wurde von einer Frau gestern am Abend hier abgegeben, sie sagte er sei für dich da sie mir deinen Namen verraten hat und dich sehr gut beschrieben hat."
Mit einem Schmunzeln auf den Lippen nahm er den Brief an sich und nickte dankend gen dem Bankier. Durch den Brief welchen er bekommen hat vergas er vollkommen nach seinem Bankfach zu fragen, freundlich verabschiedete er sich von dem Bankier und verließ wieder die Bank. Der Brief wurde auf dem Wege hinaus aus der Bank geöffnet und als er den Inhalt des Briefes überflog blieb er plötzlich direkt vor dem Eingang des Hauses stehen und murmelte "Eliana" vor sich. An dem Lächeln in seinem Gesicht hätte man jedoch erkennen können das er sich über den Brief sehr freute. Nicht lange dachte er über das Schreiben nach welches er von Eliana bekommen hat und entschied sich dafür am heutigen Tage in Bajard zu verbleiben und auf sie zu warten....
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Gast
Nachdem Fineas im Wald verschwunden war und sie den Weg mit ihrem Wallach entlang ging, striff ihr Blick noch einmal zu dem Wäldchen. Fineas Worte, die Segnung und offenbar die Zustimmung der Allmutter durch ihn war wie Balsam für ihre Seele. Nun konnten sie wirklich beginnen den Bau voran zu treiben.
Nachdenklich ging sie den Berg ab und tastete den Stein. Wenn der Platz frei war, würden sie mit der Hilfe von den Kaluren sicherlich schneller mit den Bau voran kommen. Die Steinbeisser konnten viel mehr Gewicht tragen als ein Ochsenkarren. Zudem waren sie trotz hoher Lasten noch flink auf ihren Beinchen. Aber vielleicht gab es sogar im Berg einen Stollen den man direkt zum Abbau benutzen konnte? Somit würden die Wege noch viel kürzer werden. Sie musste Bruder Baznuk fragen - oder vielleicht auch Alaric. Mit einem Schmunzeln dachte sie an das Versprechen welches sie ihm noch gegeben hatte, bald musste sie diesem wohl nachgehen: Ein Bad mit ihn in Nilzadanischen Quellen. Wobei sie nicht nachfragte ob es dabei um einen Bierquell oder einer heißen Quelle ging. Sie präferierte natürlich den heißen Quell.. doch sie musste sich wohl überraschen lassen.
Am nächsten Tag begannen die Baumfällarbeiten. Sie gab Fineas das Versprechen, für jeden gefallenen Baum einen neuen zu säen. Und deshalb notierte sie sich nicht nur die Anzahl der gefällten Bäume sondern auch ihre Art. Junge Bäume, deren Wurzeln noch nicht allzutief in den Boden drangen, wurden großzügig ausgegraben und an anderen Wäldchen wieder eingesetzt - dies zog die Arbeiten in die Länge, doch es war ihr ein Wunsch nicht den Jungbestand zu zerstören. Die Anweisungen waren sonst auch nicht förderlich für die Geschwindigkeit: Das Waldstück immer wieder durchlaufen, nicht nur um Wild zu vertreiben - sondern auch um nach Hasenbauten Ausschau zu halten. Kein Tier durfte verletzt werden. Und so war es Eliana die am Abend mit einer kleinen Holzschachtel in anderes Waldgebiet unterwegs war. Die Igel hatten ihren Winterschlaf beendet, kein Bodenfrost und kein Schnee behinderte sie mehr an der Nahrungssuche. Doch in dem alten Wäldchen würden sie nun keine Ruhe mehr finden und vielleicht auch schlechter Nahrung. Sie stellte die Schachtel schräg auf und wartete abseits bis der erste Igel watschelnd aus der Kiste schlüpfte um in den abendlichen Wald zu verschwinden. Der Zweite ließ etwas länger auf sich warten, doch dann folgte auch er seinen Artgenossen in den neuen Wald. Eliana nahm die Schachtel wieder mit und begab sich auf ihren Heimweg, es war ein langer Tag und der morgige würde noch viel länger werden..
Nachdenklich ging sie den Berg ab und tastete den Stein. Wenn der Platz frei war, würden sie mit der Hilfe von den Kaluren sicherlich schneller mit den Bau voran kommen. Die Steinbeisser konnten viel mehr Gewicht tragen als ein Ochsenkarren. Zudem waren sie trotz hoher Lasten noch flink auf ihren Beinchen. Aber vielleicht gab es sogar im Berg einen Stollen den man direkt zum Abbau benutzen konnte? Somit würden die Wege noch viel kürzer werden. Sie musste Bruder Baznuk fragen - oder vielleicht auch Alaric. Mit einem Schmunzeln dachte sie an das Versprechen welches sie ihm noch gegeben hatte, bald musste sie diesem wohl nachgehen: Ein Bad mit ihn in Nilzadanischen Quellen. Wobei sie nicht nachfragte ob es dabei um einen Bierquell oder einer heißen Quelle ging. Sie präferierte natürlich den heißen Quell.. doch sie musste sich wohl überraschen lassen.
Am nächsten Tag begannen die Baumfällarbeiten. Sie gab Fineas das Versprechen, für jeden gefallenen Baum einen neuen zu säen. Und deshalb notierte sie sich nicht nur die Anzahl der gefällten Bäume sondern auch ihre Art. Junge Bäume, deren Wurzeln noch nicht allzutief in den Boden drangen, wurden großzügig ausgegraben und an anderen Wäldchen wieder eingesetzt - dies zog die Arbeiten in die Länge, doch es war ihr ein Wunsch nicht den Jungbestand zu zerstören. Die Anweisungen waren sonst auch nicht förderlich für die Geschwindigkeit: Das Waldstück immer wieder durchlaufen, nicht nur um Wild zu vertreiben - sondern auch um nach Hasenbauten Ausschau zu halten. Kein Tier durfte verletzt werden. Und so war es Eliana die am Abend mit einer kleinen Holzschachtel in anderes Waldgebiet unterwegs war. Die Igel hatten ihren Winterschlaf beendet, kein Bodenfrost und kein Schnee behinderte sie mehr an der Nahrungssuche. Doch in dem alten Wäldchen würden sie nun keine Ruhe mehr finden und vielleicht auch schlechter Nahrung. Sie stellte die Schachtel schräg auf und wartete abseits bis der erste Igel watschelnd aus der Kiste schlüpfte um in den abendlichen Wald zu verschwinden. Der Zweite ließ etwas länger auf sich warten, doch dann folgte auch er seinen Artgenossen in den neuen Wald. Eliana nahm die Schachtel wieder mit und begab sich auf ihren Heimweg, es war ein langer Tag und der morgige würde noch viel länger werden..
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Baznuk Donnerfaust
Früh morgens schon war die Begehung der kommende Baustelle mit Alexa und Eliana. Ein gut gelegener Platz direkt an der Handelsstraße und im Schutze des Felsmassiv, den Ausläufern des heiligen Berges. Die Rodung der Wälder war bereit in vollem Gange und die Stämme stapelten sich zu ansehnlichen Türmchen.
Bei der Begehung viel dem Kaluren recht schnell auf das unter dem Felsmassiv Wasser herausdrückte, unverkennbar für einen Kaluren war das Wasser als Schmelzwasser der Frostklamm auszumachen. Ein kleinen schmunzeln legte sich auf seine Lippen beim Gedanken an die Möglichkeiten die sich daraus bieten könnte. Ferne noch Listete er sich ein paar Dinge auf die er eiligst zu klären hatte um den Bau zu unterstützen.
-Erkundung des Schmelzwasser Flusses im Bergmassiv durch die Ahmat Nauti, gegenbenfalls Prüfung ob Warentransporte aus dem Berg dadurch möglich sind.
-Helfende Hände aus dem Kalurischen Volk
-Unterstützung des Bau mit Material und Werkzeug
Einige Steintafeln werden verfasst und an wichtige Stellen im Volke Cirmiâs verteilt. Eiligst bringen Kurzbärte die Tafeln zu den Empfängern.
Geschätzer Rat seines Volkes,
akh bringe die Tafel Dâr um darüber in Kenntnis zu setzen das der Orden der Temora, die Gemeinschaft mit der wir einen Protektorats Vertrag haben dabei ist einen Neubau zu errichten, fern ab von Adoran und deren Einfluss. Der Bau ist südlich gelegen von Berchgard, direkt am Felsmassiv des Berges.
Akh bitte darum das Bündnis nôr zu vergessen, helfende Hände, vor allem die der unseren sind sehr gefragt. Akh bin sicher das sobald die Bauarbeiten abgeschlossen sind und der Orden wieder im Besitz jeglicher Ertragreichen Ländereien ist das es uns vergolden wird.
Cirmiâs mit uns.
Baznuk Donnerfaust
Eilauftrag an die mutigsten der Flößer und Einbaumfahrer,
südlich Berchgards, im unteren Felsmassiv gelegen schlängelt sich ein Bach oder Fluss durch. Akh schmecke im Wasser die Frostklamm somit bin akh sicher das er in einer der vielen Abzweigungen seinen Ursprung hat. Akh beabsichtigte den Fluss als Weg für Transporte zu nehmen, doch müssen wir vorher den Weg kennen und die Tauglichkeit feststellen. Ebenso wird ein von uns angelegter Auslass am Fels sorgen das der Bau nicht mit der Zeit unterspült wird. Dafür brauch akh eure Hilfe.
Jedem angetreteten Flößer und Einbaumfahrer zahle akh 100 Bärenmünzen, für den erfolgreichen unter euch lege akh nochmal 100 feinste Bärenmünzen drauf.
Baznuk Donnerfaust
Bei der Begehung viel dem Kaluren recht schnell auf das unter dem Felsmassiv Wasser herausdrückte, unverkennbar für einen Kaluren war das Wasser als Schmelzwasser der Frostklamm auszumachen. Ein kleinen schmunzeln legte sich auf seine Lippen beim Gedanken an die Möglichkeiten die sich daraus bieten könnte. Ferne noch Listete er sich ein paar Dinge auf die er eiligst zu klären hatte um den Bau zu unterstützen.
-Erkundung des Schmelzwasser Flusses im Bergmassiv durch die Ahmat Nauti, gegenbenfalls Prüfung ob Warentransporte aus dem Berg dadurch möglich sind.
-Helfende Hände aus dem Kalurischen Volk
-Unterstützung des Bau mit Material und Werkzeug
Einige Steintafeln werden verfasst und an wichtige Stellen im Volke Cirmiâs verteilt. Eiligst bringen Kurzbärte die Tafeln zu den Empfängern.
Geschätzer Rat seines Volkes,
akh bringe die Tafel Dâr um darüber in Kenntnis zu setzen das der Orden der Temora, die Gemeinschaft mit der wir einen Protektorats Vertrag haben dabei ist einen Neubau zu errichten, fern ab von Adoran und deren Einfluss. Der Bau ist südlich gelegen von Berchgard, direkt am Felsmassiv des Berges.
Akh bitte darum das Bündnis nôr zu vergessen, helfende Hände, vor allem die der unseren sind sehr gefragt. Akh bin sicher das sobald die Bauarbeiten abgeschlossen sind und der Orden wieder im Besitz jeglicher Ertragreichen Ländereien ist das es uns vergolden wird.
Cirmiâs mit uns.
Baznuk Donnerfaust
Eilauftrag an die mutigsten der Flößer und Einbaumfahrer,
südlich Berchgards, im unteren Felsmassiv gelegen schlängelt sich ein Bach oder Fluss durch. Akh schmecke im Wasser die Frostklamm somit bin akh sicher das er in einer der vielen Abzweigungen seinen Ursprung hat. Akh beabsichtigte den Fluss als Weg für Transporte zu nehmen, doch müssen wir vorher den Weg kennen und die Tauglichkeit feststellen. Ebenso wird ein von uns angelegter Auslass am Fels sorgen das der Bau nicht mit der Zeit unterspült wird. Dafür brauch akh eure Hilfe.
Jedem angetreteten Flößer und Einbaumfahrer zahle akh 100 Bärenmünzen, für den erfolgreichen unter euch lege akh nochmal 100 feinste Bärenmünzen drauf.
Baznuk Donnerfaust
Zuletzt geändert von Baznuk Donnerfaust am Sonntag 21. Februar 2016, 14:16, insgesamt 4-mal geändert.
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Alexa N'yota
- Beiträge: 37
- Registriert: Dienstag 1. September 2015, 12:52
Nachdem sie den letzten Tag damit zugebracht hatte, die Bauzeichnungen zu vervielfältigen, während sich Eliana um die Rodungsarbeiten kümmerte, hatte sie sich am heutigen Tag einen anstrengenden Arbeitstag im Freien vorgenommen.
Bei dem morgentlichen Treffen auf der inzwischen gut sichtbaren Baustelle besprach sie mit Eliana und Baznuk das weitere Vorgehen. Bruder Baznuk würde sich um den Steinabbau kümmern, ebenso würde er den Berghang auf die Wasserquelle untersuchen, welche sich durch einen feuchten dunklen und mossbewachsenen Fleck abzeichnete.
Ihre Aufgabe des Tages war , das inzwischen notwendig gerodete Gebiet genau zu vermessen und mit Pfählen zu kennzeichnen.
Mit einigen angeheuerten Handwerkern und den notwendigen Werkzeug im Schlepptau kam sie am frühen Mittag wieder zur Baustelle.
Während zwei Helfer die Abschnitte nach ihren Anweisungen und prüfenden Auge abmaßen, schlugen zwei weitere Männer kleine Pflöcke in den Boden.
Mit kurzen Pausen und immerwährenden Kontrollen nahm langsam Gestalt an. Am späten Nachmittag schickte sie die Helfer an, die Pflöcke entsprechend mit einem dünnen Seil zu verbinden um somit die Wände zu kennzeichnen, welche gemauert werden müssen.
Den ganzen Tag über blieben immer wieder Menschen an der Straße stehen und schauten mit neugierigen Blick dem geschäftigen Treiben zu.
Zwei Holzarbeiter bearbeiteten vor den großen Haufen Hölzern die abgeschlagenen Stämme zu breiten Holzpfählen und unzähligen Holzbrettern. Und offenbar waren im Hintergrund am Berghang sogar Zwerge und ihre Steinbeißer zu sehen.
Und so verbreitete sich die Nachricht im Land, dass der Orden der Temora einen neuen Ordenshof aufbaute.
Bei dem morgentlichen Treffen auf der inzwischen gut sichtbaren Baustelle besprach sie mit Eliana und Baznuk das weitere Vorgehen. Bruder Baznuk würde sich um den Steinabbau kümmern, ebenso würde er den Berghang auf die Wasserquelle untersuchen, welche sich durch einen feuchten dunklen und mossbewachsenen Fleck abzeichnete.
Ihre Aufgabe des Tages war , das inzwischen notwendig gerodete Gebiet genau zu vermessen und mit Pfählen zu kennzeichnen.
Mit einigen angeheuerten Handwerkern und den notwendigen Werkzeug im Schlepptau kam sie am frühen Mittag wieder zur Baustelle.
Während zwei Helfer die Abschnitte nach ihren Anweisungen und prüfenden Auge abmaßen, schlugen zwei weitere Männer kleine Pflöcke in den Boden.
Mit kurzen Pausen und immerwährenden Kontrollen nahm langsam Gestalt an. Am späten Nachmittag schickte sie die Helfer an, die Pflöcke entsprechend mit einem dünnen Seil zu verbinden um somit die Wände zu kennzeichnen, welche gemauert werden müssen.
Den ganzen Tag über blieben immer wieder Menschen an der Straße stehen und schauten mit neugierigen Blick dem geschäftigen Treiben zu.
Zwei Holzarbeiter bearbeiteten vor den großen Haufen Hölzern die abgeschlagenen Stämme zu breiten Holzpfählen und unzähligen Holzbrettern. Und offenbar waren im Hintergrund am Berghang sogar Zwerge und ihre Steinbeißer zu sehen.
Und so verbreitete sich die Nachricht im Land, dass der Orden der Temora einen neuen Ordenshof aufbaute.
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Amanda Louise Erdenblatt
Leise summend steht sie vor den Töpfen und gibt den frischen Mutterboden hinein die mitte wird sie mit ihren Fingern freilegen und einen Setzling hinein stecken. Kurz darauf wird sie abermals etwas Mutterboden hinzufügen und zu guter Letzt das ganze mit Wasser träufel. Jene Prozedur wiederholt sie ganze siebzehn Mal. Birke, Eiche Weide, Zeder und Walnuss im Wechsel.
Nach einer Weile wandern die Augen über das Ergebnis, ein zufriedenes Nicken folgt.
Erst dann wird ihr Weg sie in Richtung des Sud's führen welchen sie vor einigen Tagen angesetzt hat.
Noch ein oder zwei Tage sollte es dauern bis dieser vollendet ist, dann könne man ihn auf die Setzlinge tropfen, nur nicht zu oft. Ein Sud aus Brenneseln und Pferdemist, ich war extra zu dem Hof meiner Tante gelaufen und hatte die Pferde frisch gemistet um jenen Mist dann für den Dünger zu verwenden. Danach hatte ich die Brenneseln geschnitten, die in Wasser eingelegt und jenes leicht aufköcheln lassen, nachdem Abkühlen jener Brenneseln hatte ich dann den Mist darauf gelegt und nun.....nun lass ich ihn gehen um die Flüssigkeit dann abzuschöpfen. Es stinkt zwar fürchterlich, aber es hilft.
Ich freue mich für den Orden in jenen Zeiten eine Hilfe sein zu können immerhin war es ein Neubeginn und mir war klar das noch einiges auf uns zukommen würde. Ein Haus zu bauen war schon eine Herausforderung aber ein ganzes Gelände? Zuerst das Abholzen des Stückchen Landes, dann das ausheben der gezeichneten Landfläche für den Keller, dann musste man zusehen das man nicht auf die Blanke Erde bauen würde da bei Hochwasser ja sonst das Wasser im Keller stehen würde. Wenn der Grundstein sitzen würde so würde auch das hochziehen der Häuser und Stallungen einen geringeren Schweregrad mit sich bringen. Das Dach dann noch und die Zäune, danach würde meine Arbeit wohl ins Spiel kommen, die Setzlinge würden bis dahin schon eine gewisse Wurzelausprägung haben und würden besser in der Erde haften. Man müsste nochmals etwas Mutterboden aufbringen, vielleicht würde ich Herrn Auenbacher fragen ob er mit mir zusammen irgendwann die Bäume noch segnen würde zumindest jene, welche später auch Früchte tragen könnten. Doch erstmals würde ich die jetzigen Setzlinge heranwachsen lassen, danach dann noch ein oder zwei Obstbäume, vielleicht auch mehr? Das sollte ich wohl nochmals mit den Ordens Geschwistern besprechen. Kommt Zeit kommt Rat.
Nochmals wird das Augenpaar über den Sud wandern ehe sie zufrieden in Richtung Sofa schreitet und sich ihrer Lektüre wieder annimmt.
Nach einer Weile wandern die Augen über das Ergebnis, ein zufriedenes Nicken folgt.
Erst dann wird ihr Weg sie in Richtung des Sud's führen welchen sie vor einigen Tagen angesetzt hat.
Noch ein oder zwei Tage sollte es dauern bis dieser vollendet ist, dann könne man ihn auf die Setzlinge tropfen, nur nicht zu oft. Ein Sud aus Brenneseln und Pferdemist, ich war extra zu dem Hof meiner Tante gelaufen und hatte die Pferde frisch gemistet um jenen Mist dann für den Dünger zu verwenden. Danach hatte ich die Brenneseln geschnitten, die in Wasser eingelegt und jenes leicht aufköcheln lassen, nachdem Abkühlen jener Brenneseln hatte ich dann den Mist darauf gelegt und nun.....nun lass ich ihn gehen um die Flüssigkeit dann abzuschöpfen. Es stinkt zwar fürchterlich, aber es hilft.
Ich freue mich für den Orden in jenen Zeiten eine Hilfe sein zu können immerhin war es ein Neubeginn und mir war klar das noch einiges auf uns zukommen würde. Ein Haus zu bauen war schon eine Herausforderung aber ein ganzes Gelände? Zuerst das Abholzen des Stückchen Landes, dann das ausheben der gezeichneten Landfläche für den Keller, dann musste man zusehen das man nicht auf die Blanke Erde bauen würde da bei Hochwasser ja sonst das Wasser im Keller stehen würde. Wenn der Grundstein sitzen würde so würde auch das hochziehen der Häuser und Stallungen einen geringeren Schweregrad mit sich bringen. Das Dach dann noch und die Zäune, danach würde meine Arbeit wohl ins Spiel kommen, die Setzlinge würden bis dahin schon eine gewisse Wurzelausprägung haben und würden besser in der Erde haften. Man müsste nochmals etwas Mutterboden aufbringen, vielleicht würde ich Herrn Auenbacher fragen ob er mit mir zusammen irgendwann die Bäume noch segnen würde zumindest jene, welche später auch Früchte tragen könnten. Doch erstmals würde ich die jetzigen Setzlinge heranwachsen lassen, danach dann noch ein oder zwei Obstbäume, vielleicht auch mehr? Das sollte ich wohl nochmals mit den Ordens Geschwistern besprechen. Kommt Zeit kommt Rat.
Nochmals wird das Augenpaar über den Sud wandern ehe sie zufrieden in Richtung Sofa schreitet und sich ihrer Lektüre wieder annimmt.
- Antorius
- Beiträge: 3962
- Registriert: Mittwoch 5. August 2015, 23:21
Seine Nächte wurden kürzer und die Tage noch länger. Er versuchte den Spagat zwischen Kloster und Orden aufrecht zu erhalten und Beiden gerecht zu werden. So verbrachte er am Morgen bis zum Mttag seine Zeit auf der Baustelle und packte dort an. Nicht das er sonderlich viel Ahnung hatte was so ein Bauwerk betraf, aber Anweisungen befolgen konnte er. So schleppte er Stein um Stein, Bretter und Stützbalken herum oder türmte sie auf. Tag um Tag verrichtete er in ruhiger Gleichmäßigkeit die ihm aufgetragenen Arbeiten der Anderen dort auf dem neuen Gelände. Gegen Mittag verliess er meistens die Baustelle, um sich den anderen Pflichten zu widmen, die ihn im Kloster erwarteten.
Zuletzt geändert von Antorius am Montag 22. Februar 2016, 18:05, insgesamt 1-mal geändert.
"Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise;
Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise."
Friedrich Rückert
Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise."
Friedrich Rückert
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Kaz
- Beiträge: 109
- Registriert: Montag 5. Oktober 2015, 13:10
*Auf seinem abendlichen Wachgang durch die Gänge und Stollen des Berges und die Strassen und Wege der Frostklamm stolperte der Kalure schon fast über eine der Tafeln. Interessiert las er die darauf verfassten Worte in kalurischen Runen und strich sich nachdenklich durch den Bart. Flößer oder Einbaumfahrer war er nun ganz und gar nicht, aber vielleicht gab es eine Möglichkeit zu helfen die zu seinen Fähigkeiten passte. Ob es Ohren abzuschneiden gab? Vielleicht musste eine Bierbarriere eingetrunken werden? Er fasste den Entschluss eine Tafel an Baznuk zu entsenden.*
Cirmias Segen Bruder!
Akh biete dar hiermit meine Hände und meine Axt an. Die Axt eignet sich zwar nor zum Holzhacken und meine Hände nor zum Steuern eines Floßes aber vielleicht findest dar mit deinen langbeinigen Ordensbrüdern eine Aufgabe für mar. Akh bin auch bereit regelmäßige Versorgungsmärsche vom Berg zur Baustelle zu leiten, damit die Arbeiten nor ohne den Einfluss feinsten kalurischen Essens und Bieres aus den Händen des Bhir Dars persönlich stattfinden.
Möge Cirmias über uns alle wachen!

Cirmias Segen Bruder!
Akh biete dar hiermit meine Hände und meine Axt an. Die Axt eignet sich zwar nor zum Holzhacken und meine Hände nor zum Steuern eines Floßes aber vielleicht findest dar mit deinen langbeinigen Ordensbrüdern eine Aufgabe für mar. Akh bin auch bereit regelmäßige Versorgungsmärsche vom Berg zur Baustelle zu leiten, damit die Arbeiten nor ohne den Einfluss feinsten kalurischen Essens und Bieres aus den Händen des Bhir Dars persönlich stattfinden.
Möge Cirmias über uns alle wachen!
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Gast
Die Sonne war noch nicht aufgegangen, als sie sich auf den Sattel schwang und in Richtung Haupttor im Schritt das Pferd gehen lies. Die Wache am Tor war wohl ebenso verschlafen wie sie selbst, doch sie war sogleich wachsam als die Reiterin näher kam. Der Bürgerbrief wurde hervor geholt und vorgewiesen: Stets korrekt musste es sein, immerhin trug sie für die Baustelle ihre beschlagene Lederhose. Nachdem sie passieren durfte, trieb sie das Ross stärker an. Die Baustelle war im vollen Gange. Die Gerüste wurden höher gezogen - das Fundament war gelegt worden.
Handwerker wuselten in der frühen Morgenstunde schon um die Baustelle herum, richteten Steine zurecht und warteten auf weitere Anweisungen. Die Bauleitung, Alexa in der Führung, war gerade bei der Einweisung der Vorarbeiter. Sie band ihr Tier abseits bei den Lastentieren an und ging zu den Gebirge im Rücken des neuen Ordens. Hier erkannten sie eine nässende Stelle. Der Boden am Fuße des Berges war nass. Sie entschieden sich für ein festes Fundament - doch wie weit würde es der Quelle standhalten die hinter dem Gebirge lauerte? Sie wartete auf die Kaluren, Baznuk sprach etwas von Flößern, die alle Auszweigungen der Gletscher- und Schmelzbäche kannten. Sie mussten diese Quelle irgendwie fassen. Eliana wies die ersten Bauarbeiter an mit Schaufeln einen Rinnsaal zu errichten, es sammelte sich schon in 20 cm tiefer Wasser. Es war wirklich eine Quelle. Doch weiter gingen sie noch nicht. Baznuk hatte eine Idee den Steintransport weiter voran zu treiben, sie wusste nicht gänzlich was er damit meinte.. doch sie vertraute den Kaluren - es kann im schlimmsten Falle ja nur unter einem Bierfluss enden. Mit einem Lächeln bei den Gedanken sah sie auf das Fundament hinter sich zurück. Nun ging die Sonne auf und verbreitete die Wärme der Vorfrühlingssonne auf der Baustelle.. ein neuer Orden, es würde bald soweit sein.
Lächelnd drehte sie den Ring um ihren Finger und betrachtete den Reiter der an diesem Morgen ebenfalls zur Baustelle kam. Sie seufzte leise aus und verlor sich für Sekunden in sanften Gedanken, ehe sie den nächsten Bauarbeiter heran zog um bei der nächsten Steintragung mit anzupacken.
Handwerker wuselten in der frühen Morgenstunde schon um die Baustelle herum, richteten Steine zurecht und warteten auf weitere Anweisungen. Die Bauleitung, Alexa in der Führung, war gerade bei der Einweisung der Vorarbeiter. Sie band ihr Tier abseits bei den Lastentieren an und ging zu den Gebirge im Rücken des neuen Ordens. Hier erkannten sie eine nässende Stelle. Der Boden am Fuße des Berges war nass. Sie entschieden sich für ein festes Fundament - doch wie weit würde es der Quelle standhalten die hinter dem Gebirge lauerte? Sie wartete auf die Kaluren, Baznuk sprach etwas von Flößern, die alle Auszweigungen der Gletscher- und Schmelzbäche kannten. Sie mussten diese Quelle irgendwie fassen. Eliana wies die ersten Bauarbeiter an mit Schaufeln einen Rinnsaal zu errichten, es sammelte sich schon in 20 cm tiefer Wasser. Es war wirklich eine Quelle. Doch weiter gingen sie noch nicht. Baznuk hatte eine Idee den Steintransport weiter voran zu treiben, sie wusste nicht gänzlich was er damit meinte.. doch sie vertraute den Kaluren - es kann im schlimmsten Falle ja nur unter einem Bierfluss enden. Mit einem Lächeln bei den Gedanken sah sie auf das Fundament hinter sich zurück. Nun ging die Sonne auf und verbreitete die Wärme der Vorfrühlingssonne auf der Baustelle.. ein neuer Orden, es würde bald soweit sein.
Lächelnd drehte sie den Ring um ihren Finger und betrachtete den Reiter der an diesem Morgen ebenfalls zur Baustelle kam. Sie seufzte leise aus und verlor sich für Sekunden in sanften Gedanken, ehe sie den nächsten Bauarbeiter heran zog um bei der nächsten Steintragung mit anzupacken.
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Gast
Die letzten Tage waren wie im Flug vergangen. Nachdem der erste Tag noch des öfteren aus Fragen wie: "Wohin kommt das?" "Was soll ich damit?" "Wie geht das?" und "Was gibt es noch zu tun?" bestand, hatte sich auch der Soldat irgendwann auf der Baustelle eingefunden und begonnen wirklich tatkräftig mit anzupacken. Es wurden, so wie es auf dem Plan stand Materialien heran geschafft, - teils mit, teils ohne Lastentiere - Werkzeuge angereicht, den Handwerkern bei Zeiten über die Schulter geschaut, Smalltalks mit den Ordensgeschwistern gehalten, sich versucht mit den engagierten Kaluren gelegentlich zu unterhalten.. Und am Ende sah man wie nach einer Schlacht aus. Nicht so blutig, aber mindestens genauso dreckig und erschöpft. Die langen Haare waren irgendwann schon zu einem mehr praktischen, als chicken losen Dutt gebunden worden, damit sie nicht überall im Weg hingen und die Plattenrüstung war für den halben Wochenlauf einer einfachen, stabilen Straßenklamotte gewichen. Es ging gut voran, denn noch spielte das Wetter mit. Der Schnee war weg und noch! auch der Regen. Aber der Wechselwind stand vor der Tür. Es blieb also abzuwarten und so viel wie möglich noch zu schaffen. Aber erst einmal hieß es heute für den Soldaten Pause, denn am Abend musst er wachsam sein und, soweit im militärischen Rahmen gefordert und möglich, gut aussehen. Eine Hinrichtung und dann würde es weiter gehen..
Zuletzt geändert von Gast am Dienstag 29. März 2016, 12:33, insgesamt 1-mal geändert.