Eine Kriegerin wird Sesshaft
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Janarey
Menschen verändern sich mit der Zeit
Einige Tage ist es nun her das sie aus dem Kriegslager wider nach Hause kehrte und vom Alltag wider eingeholt wurde. Doch nicht alles war beim alten geblieben.
Zum einen war da die Sorge um Assamril die seid der Gefangenschaft schon von Alpträumen heimgesucht wurde. Also versuchte man Wege zu finden diese zu beseitigen. Einer davon war, eine erste Sitzung bei der Edlen van Rosenstein die sich der Sache annahm. Ebenso wurde ein Schreiben an das Kloster geschickt um auch die Geistlichen nach Rat zu fragen, sollte es sich hierbei um einen Fluch handeln.
Dann war da noch das eigene Versagen an der Front in dem sie ihre eigenen Gefühle über die Sicherheit der ihr Anvertrauten stellte. So etwas durfte nicht passieren und wurde zurecht von der Frau Oberstleutnant mit einer Freistellung von der Front geahndet. Auch dies wollte sie in Ruhe mit der Edlen van Rosenstein noch besprechen und ergründen.
Desweiteren war da noch eine andere Frau auf der sie ein besonderes Augenmerk legte. Anfangs war es noch Eifersucht die sie deswegen plagte. Doch mit jedem Tag der veging veränderte sie sich zunehmenst und lies sich nicht von diesem Gefühl leiten, sondern nahm die Sache in die eigene Hand.
Als sie am nächsten Morgen aufstand und in den Spiegel schaute betrachtete sie sich selbst eine ganze Weile ruhig. Das junge Mädchen das noch vor garnicht so langer Zeit darin zu sehen war schien weg zu sein.
Es ist einer erwachsenen Frau gewischen die fest im Leben steht, einen Ehrbaren Beruf hat, eine Frau an ihrer Seite die alles tut um sie glücklich zu machen und Freunde die hinter ihr stehen.
Doch das vergangene das sie erlebt hat, hat sie auch geprägt und verändert. Sie sieht Älter aus als sie eigentlich ist, hat ein Auge verloren und ein Bein zur hälfte Steif. Sie ist stets darauf bedacht die Kontrolle über alles zu haben und stellt gewisse erwartungen an sich und die Menschen in ihrer Umgebung.
Vieleicht mag das einigen Menschen nicht gefallen und sie deswegen irgendwann einmal schief anschauen. Doch sie stand in ihrem neuen Leben und hatte alles was sie immer haben wollte. Und das war es, das sie glücklich machte.
Einige Tage ist es nun her das sie aus dem Kriegslager wider nach Hause kehrte und vom Alltag wider eingeholt wurde. Doch nicht alles war beim alten geblieben.
Zum einen war da die Sorge um Assamril die seid der Gefangenschaft schon von Alpträumen heimgesucht wurde. Also versuchte man Wege zu finden diese zu beseitigen. Einer davon war, eine erste Sitzung bei der Edlen van Rosenstein die sich der Sache annahm. Ebenso wurde ein Schreiben an das Kloster geschickt um auch die Geistlichen nach Rat zu fragen, sollte es sich hierbei um einen Fluch handeln.
Dann war da noch das eigene Versagen an der Front in dem sie ihre eigenen Gefühle über die Sicherheit der ihr Anvertrauten stellte. So etwas durfte nicht passieren und wurde zurecht von der Frau Oberstleutnant mit einer Freistellung von der Front geahndet. Auch dies wollte sie in Ruhe mit der Edlen van Rosenstein noch besprechen und ergründen.
Desweiteren war da noch eine andere Frau auf der sie ein besonderes Augenmerk legte. Anfangs war es noch Eifersucht die sie deswegen plagte. Doch mit jedem Tag der veging veränderte sie sich zunehmenst und lies sich nicht von diesem Gefühl leiten, sondern nahm die Sache in die eigene Hand.
Als sie am nächsten Morgen aufstand und in den Spiegel schaute betrachtete sie sich selbst eine ganze Weile ruhig. Das junge Mädchen das noch vor garnicht so langer Zeit darin zu sehen war schien weg zu sein.
Es ist einer erwachsenen Frau gewischen die fest im Leben steht, einen Ehrbaren Beruf hat, eine Frau an ihrer Seite die alles tut um sie glücklich zu machen und Freunde die hinter ihr stehen.
Doch das vergangene das sie erlebt hat, hat sie auch geprägt und verändert. Sie sieht Älter aus als sie eigentlich ist, hat ein Auge verloren und ein Bein zur hälfte Steif. Sie ist stets darauf bedacht die Kontrolle über alles zu haben und stellt gewisse erwartungen an sich und die Menschen in ihrer Umgebung.
Vieleicht mag das einigen Menschen nicht gefallen und sie deswegen irgendwann einmal schief anschauen. Doch sie stand in ihrem neuen Leben und hatte alles was sie immer haben wollte. Und das war es, das sie glücklich machte.
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Assamaril
- Beiträge: 335
- Registriert: Sonntag 7. September 2014, 16:45
Manchmal konnte Assamaril Traum und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden. Angst begleitete sie ihr ganzes Leben schon, sodass sie ein leichtes Opfer für den Letharen war. In Traum schien das Wesen auf sie zu warten, nur um ihr Angst zu machen, um sie nach Rahal zu drängen. Aber auch wenn Assamaril nicht schlief, sobald es im Raum etwas dunkler war, sodass Licht Schatten verursachte, bildeten diese Schatten Umrisse von gierigen und furchtbaren Panthern, die Assamaril immer beobachteten und immer begleiteten.
Die Priester der Temora waren noch mit der Nachkriegssituation beschäftigt. Und Assamaril hatte Glück, dass Janarey und Baznuk befreundet sind. Janarey begleitete Assamaril nach Nilzadan. Aber Nilzadan ist ein Ort der Schatten, die um Assamaril alle lebendig wurden und sie bedrohten. Die Übermacht der Eindrücke war zu viel, sodass sie ohnmächtig zusammenbrach, kurz bevor die beiden Frauen den Priester Baznuk Donnerfaust erreicht hatten. Die Ohnmacht hätte eine rettende Lösung für Assamaril sein können, die Angst zu überstehen. Aber es war nicht so, denn die Angst war weiter da und nahm der Heilerin ihren Atem. Sie atmete nicht mehr. Baznuk reagierte sofort, es ging um Sekunden. Der kräftige Kalure nahm Assamaril über die Schulter und schien durch halb Nilzadan mit einer rasanten Geschwindigkeit zu rennen, die jeden Langbeiner hätte verblüffen können.
Ein Fluch, ein mächtiger Fluch eines Letharen! Assamaril wachte nicht einfach auf, als Baznuk ihr einen Stinkepilz unter ihre Nase hielt. Erst die mächtige Kettenhaube seiner Vorfahren rettete Assamaril aus dem Todesschlaf. Sie wachte auf und atmete. Der erste Schritt war geschafft.
Bier ist das Lebenselixier der Kaluren. Sie heilen damit alles. Und man kann sogar darin baden. Assamaril wurde in ein besonderes Bierbad gesetzt, und Baznuk fing an, Gebete oder Formeln zu sprechen. Assamaril verstand kein Wort. Sie fühlte nur diese Müdigkeit in ihr, die wieder so stark wurde. Dann war es wieder dunkel um sie herum, und sie hörte nur ein abscheuliches Gelächter, das sich immer weiter von ihr distanzierte.
Als sie wieder ihr Bewusstsein zurückbekam, fühlte sie sich befreit. Und auch die nächste Nacht war albtraumlos. Sie fühlte sich geheilt.
Die Priester der Temora waren noch mit der Nachkriegssituation beschäftigt. Und Assamaril hatte Glück, dass Janarey und Baznuk befreundet sind. Janarey begleitete Assamaril nach Nilzadan. Aber Nilzadan ist ein Ort der Schatten, die um Assamaril alle lebendig wurden und sie bedrohten. Die Übermacht der Eindrücke war zu viel, sodass sie ohnmächtig zusammenbrach, kurz bevor die beiden Frauen den Priester Baznuk Donnerfaust erreicht hatten. Die Ohnmacht hätte eine rettende Lösung für Assamaril sein können, die Angst zu überstehen. Aber es war nicht so, denn die Angst war weiter da und nahm der Heilerin ihren Atem. Sie atmete nicht mehr. Baznuk reagierte sofort, es ging um Sekunden. Der kräftige Kalure nahm Assamaril über die Schulter und schien durch halb Nilzadan mit einer rasanten Geschwindigkeit zu rennen, die jeden Langbeiner hätte verblüffen können.
Ein Fluch, ein mächtiger Fluch eines Letharen! Assamaril wachte nicht einfach auf, als Baznuk ihr einen Stinkepilz unter ihre Nase hielt. Erst die mächtige Kettenhaube seiner Vorfahren rettete Assamaril aus dem Todesschlaf. Sie wachte auf und atmete. Der erste Schritt war geschafft.
Bier ist das Lebenselixier der Kaluren. Sie heilen damit alles. Und man kann sogar darin baden. Assamaril wurde in ein besonderes Bierbad gesetzt, und Baznuk fing an, Gebete oder Formeln zu sprechen. Assamaril verstand kein Wort. Sie fühlte nur diese Müdigkeit in ihr, die wieder so stark wurde. Dann war es wieder dunkel um sie herum, und sie hörte nur ein abscheuliches Gelächter, das sich immer weiter von ihr distanzierte.
Als sie wieder ihr Bewusstsein zurückbekam, fühlte sie sich befreit. Und auch die nächste Nacht war albtraumlos. Sie fühlte sich geheilt.
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Janarey
Schritt für Schritt
Viel ist geschehen in den letzten Monden, das das Leben der Kriegerin Schritt für Schritt veränderte. So wie es nach dem Heilungsprozess, den die Folterung mit sich brachte das Kämpfen und das Gehen wider neu zu lernen galt, so musste sie auch Geistig ihren Weg neu finden. Und mit jedem Mond der verging veränderte sie sich ein kleines Stück mehr.
Ihr neues Leben hatte Höhen und Tiefen, doch die Beziehung die sie führte sorgte für eindeutig mehr Höhen. Hatte sie in dieser Beziehung doch das gefunden, nachdem sie im Grunde schon so lange suchte. Doch auch dies brachte Veränderung in ihr Leben. Es gab viele Ideen und Pläne die es um zu setzen galt. Körperlich hatte sie längst wider zu ihrer alten Kraft gefunden, indem sie nach Monden des nicht kämpfens wider täglich trainierte. Die Makel des halb steifen Beins und der eingeschränkten Sicht sorgten zwar dafür das sie nie wider so Reaktionsschnell sein würde wie sie einst war, doch lernte sie gut damit um zu gehen.
Doch die alte Kriegerin die sie einst war würde sie wohl nie wider werden. Zu stark hatte sie sich verändert in ihrem Gemütswesen. Die kleine junge Frau die immer zwichen dem Soldatenleben und dem Privatleben wechseln musste schien nun endlich erwachsen zu sein. Im Dienst wie auch im Privatleben hatte sie die Führung übernommen. Sie brauchte nun nicht mehr zu wechseln und sich zu verstellen. Sie war nun eine Frau, die in die Hand nahm was zu erledigen war. Doch gab es etwas in ihrem Leben das sich nicht geändert hatte. Ein Gefühl in ihr blieb immer präsent und stieg immer wider mal in ihr auf. Es war der Hass den sie einst besiegt zu haben schien als junge Geweihte, der sie immer wider einholte. Allerding war dieser Hass auf bestimmte Personen gerichtet, die ebenfalls alles dran setzten das dieser nicht in ihr erlosch. Sie musste lernen diesen zumindest unter Kontrolle zu halten, damit nicht wider etwas wie im letzten Krieg um Schwingenstein geschah.
Viel ist geschehen in den letzten Monden, das das Leben der Kriegerin Schritt für Schritt veränderte. So wie es nach dem Heilungsprozess, den die Folterung mit sich brachte das Kämpfen und das Gehen wider neu zu lernen galt, so musste sie auch Geistig ihren Weg neu finden. Und mit jedem Mond der verging veränderte sie sich ein kleines Stück mehr.
Ihr neues Leben hatte Höhen und Tiefen, doch die Beziehung die sie führte sorgte für eindeutig mehr Höhen. Hatte sie in dieser Beziehung doch das gefunden, nachdem sie im Grunde schon so lange suchte. Doch auch dies brachte Veränderung in ihr Leben. Es gab viele Ideen und Pläne die es um zu setzen galt. Körperlich hatte sie längst wider zu ihrer alten Kraft gefunden, indem sie nach Monden des nicht kämpfens wider täglich trainierte. Die Makel des halb steifen Beins und der eingeschränkten Sicht sorgten zwar dafür das sie nie wider so Reaktionsschnell sein würde wie sie einst war, doch lernte sie gut damit um zu gehen.
Doch die alte Kriegerin die sie einst war würde sie wohl nie wider werden. Zu stark hatte sie sich verändert in ihrem Gemütswesen. Die kleine junge Frau die immer zwichen dem Soldatenleben und dem Privatleben wechseln musste schien nun endlich erwachsen zu sein. Im Dienst wie auch im Privatleben hatte sie die Führung übernommen. Sie brauchte nun nicht mehr zu wechseln und sich zu verstellen. Sie war nun eine Frau, die in die Hand nahm was zu erledigen war. Doch gab es etwas in ihrem Leben das sich nicht geändert hatte. Ein Gefühl in ihr blieb immer präsent und stieg immer wider mal in ihr auf. Es war der Hass den sie einst besiegt zu haben schien als junge Geweihte, der sie immer wider einholte. Allerding war dieser Hass auf bestimmte Personen gerichtet, die ebenfalls alles dran setzten das dieser nicht in ihr erlosch. Sie musste lernen diesen zumindest unter Kontrolle zu halten, damit nicht wider etwas wie im letzten Krieg um Schwingenstein geschah.
Zuletzt geändert von Janarey am Freitag 25. Dezember 2015, 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Janarey
Früh am Morgen auf dem Friedhof
Es war noch vor Sonnenaufgang als sie sich leise aus dem Bett begab. Sie zog die Decke über die stets frierende Assamaril, so das nur die Nase und Augen herausschauten. Nachdem sie sich dann frisch gemacht hatte und warm angezogen, verlies sie das Haus und begab sich zur Kutsche die sie nach Adoran bringen sollte. Dort angekommen führte sie ihr Weg direkt zum Friedhof, an das Grab von Talianna. Eine ganze Weile stand sie regungslos davor und betrachtete es nur schweigend. Anschliessend holte sie einen Becher aus der Umhängetasche und löste die Feldflasche vom Gürtel. Den noch lauwarmen Mocca füllte sie in den Becher und stellte ihn auf dem Grab ab.
Ein Mundwinkel zog sich dann unweigerlich hoch und mit einem leichten klopfen mit der rechten Hand auf ihrer Seitenwehr meinte sie dann: Ich habe meine Lektion gelernt Korporal.
Die Lektion die sie damals gelernt hatte, war im Grunde ganz einfach. Gehe niemals ohne Waffe zum Dienst.
Dann wand sie sich vom Grab ab und machte sich auf den Weg zurück nach Berchgard, wo sie auch dort den Friedhof aufsuchte. Es war ein kleines Unscheinbares Grab das sie dort als erstes ansteuerte und sich davor auf die Knie begab. Die alte abgebrannte Kerze wurde entfernt und gegen eine neue ausgetauscht die sie entzündete.
Ihr Blick lag nun eine Weile auf der kleinen Flamme der Kerze als sie ruhig meinte: Man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt doch liegst du hier begraben. Doch gabst du mir in deinem Tod noch Hoffnung und Mut, den ich damals brauchte. Dafür möchte ich dir erneut danken Hoffnung.
Sie erhob sich wider und atmete einmal tief durch, ehe sie zum nächsten Grab ging. Vor dem Grab lies sie sich auf beide Knie in den Schnee runter fallen und blieb die ersten Minuten schweigend so vor dem Grab.
Dann fuhr sie vorsichtig mit den Händen über das Grab und die Beigaben und befreite alles vom frisch gefallenen Schnee. Auch hier wurde behutsam eine neue Kerze entzündet, wobei ihr die ein oder andere Träne über die Wangen liefen. Du wolltest immer alt werden und eine Familie gründen Liebes. Ich war die, die jung im Kampf sterben wollte. Doch wie es aussieht, haben wir die Rollen getauscht. Ich habe das, was du immer wolltest. Ich bin sesshaft geworden, habe eine Frau an meiner Seite und werde wenn die Zeit Reif ist, ein Kind aufnehmen. Irgendwann sehen wir uns wider Saphira, doch versuche bis dahin, nicht ständig zu fluchen. Auch Götter haben nur begrenzte Geduld.
Mit den letzten Worten hoben sich ihre Mundwinkel wider an und sie wischte sich die Tränen weg, ehe sie sich dann erhob und mit einem Lächeln den Friedhof verlies und wider ins warme Heim ging, um sich wider unter die Decke zu begeben und sich an Assamaril ankuschelte.
Es war noch vor Sonnenaufgang als sie sich leise aus dem Bett begab. Sie zog die Decke über die stets frierende Assamaril, so das nur die Nase und Augen herausschauten. Nachdem sie sich dann frisch gemacht hatte und warm angezogen, verlies sie das Haus und begab sich zur Kutsche die sie nach Adoran bringen sollte. Dort angekommen führte sie ihr Weg direkt zum Friedhof, an das Grab von Talianna. Eine ganze Weile stand sie regungslos davor und betrachtete es nur schweigend. Anschliessend holte sie einen Becher aus der Umhängetasche und löste die Feldflasche vom Gürtel. Den noch lauwarmen Mocca füllte sie in den Becher und stellte ihn auf dem Grab ab.
Ein Mundwinkel zog sich dann unweigerlich hoch und mit einem leichten klopfen mit der rechten Hand auf ihrer Seitenwehr meinte sie dann: Ich habe meine Lektion gelernt Korporal.
Die Lektion die sie damals gelernt hatte, war im Grunde ganz einfach. Gehe niemals ohne Waffe zum Dienst.
Dann wand sie sich vom Grab ab und machte sich auf den Weg zurück nach Berchgard, wo sie auch dort den Friedhof aufsuchte. Es war ein kleines Unscheinbares Grab das sie dort als erstes ansteuerte und sich davor auf die Knie begab. Die alte abgebrannte Kerze wurde entfernt und gegen eine neue ausgetauscht die sie entzündete.
Ihr Blick lag nun eine Weile auf der kleinen Flamme der Kerze als sie ruhig meinte: Man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt doch liegst du hier begraben. Doch gabst du mir in deinem Tod noch Hoffnung und Mut, den ich damals brauchte. Dafür möchte ich dir erneut danken Hoffnung.
Sie erhob sich wider und atmete einmal tief durch, ehe sie zum nächsten Grab ging. Vor dem Grab lies sie sich auf beide Knie in den Schnee runter fallen und blieb die ersten Minuten schweigend so vor dem Grab.
Dann fuhr sie vorsichtig mit den Händen über das Grab und die Beigaben und befreite alles vom frisch gefallenen Schnee. Auch hier wurde behutsam eine neue Kerze entzündet, wobei ihr die ein oder andere Träne über die Wangen liefen. Du wolltest immer alt werden und eine Familie gründen Liebes. Ich war die, die jung im Kampf sterben wollte. Doch wie es aussieht, haben wir die Rollen getauscht. Ich habe das, was du immer wolltest. Ich bin sesshaft geworden, habe eine Frau an meiner Seite und werde wenn die Zeit Reif ist, ein Kind aufnehmen. Irgendwann sehen wir uns wider Saphira, doch versuche bis dahin, nicht ständig zu fluchen. Auch Götter haben nur begrenzte Geduld.
Mit den letzten Worten hoben sich ihre Mundwinkel wider an und sie wischte sich die Tränen weg, ehe sie sich dann erhob und mit einem Lächeln den Friedhof verlies und wider ins warme Heim ging, um sich wider unter die Decke zu begeben und sich an Assamaril ankuschelte.
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Jaryan'dolor
- Beiträge: 884
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Gefürchtet sind nicht nur die Taten der Letharen, nein viel mehr ist es alleine schon deren Existenz die Angst und Schrecken in die Leiber Ihrer Opfer verbreiten. Nicht umsonst wurden sie aus dem Lied gestoßen und verbannt. Auch Ihre Rituale sind für viele Lebensformen nicht nur ein ungreifbares Mysterium, sondern auch äußerst gefährlich. Symptome können bei manchen auch bis ans Lebensende eine Seele verfolgen und belasten.
So war es die Stimme des Mael'Qil Jaryan'dolor. Eine grausame Stimme, wie ein Geflüster das tief in die Ohren gedrungen war. Eine Stimme die ein Schaudern erzeugte, dass es fröstelnd durch Mark und Bein verlief. Ein Geflüster mit der Mischung aus Zähneknirschen, Fingernägel über schwarze Tafeln ziehen und Schmerzeskreische von Folterungen. Fürchterlich ist es von den Stimmen der Letharen in Büchern und Schriften die Geheim im Nirgendwo gehalten wurden zu lesen, aber noch viel schlimmer ist das Erlebnis selbst.
Die Folgen sind bei vielen Lebensformen unterschiedlich. Einige Bluten aus den Ohren und Augenhöhlen. Andere haben vorerst keine Folgen davon getragen aber im Nachhinein geschehen Dinge... Dinge die man am liebsten nicht aussprechen möchte.
In diesem Fall... sind es Albträume. Schreckliche Vorstellungen im Unterbewusstsein die hervorgerufen wurden um verarbeitet zu werden. Doch wenn der Wahnsinn eines Letharf darin sich einmischen sollte... gibt es bösartige Vorstellungen, welche selten oder vielleicht auch nie ihr Ende finden könnten.
Dunkeltrance der Qualen:
Am Abend stand Sie vor dem brennenden Haus. Barfuß im Schnee welche schon so lange sich nicht bewegt haben, dass die Kälte unter den Sohlen schon übergangen ist zu einen brennen. Viel ausweichen kann man hier jedoch nicht, denn hier liegt überall Schnee. Der Blick reisst sich von den eigenen Füßen weg und betrachtet das brennende Haus. Bewegung scheint nicht möglich zu sein, zumindest bis auf die Augen.
Bekleidet ist Sie selbst auch kaum, als sei Sie aus dem Schlaf gerissen worden und mit dem Nachthemd direkt vor die Tür gelaufen. Das Atmen fiel auch sehr schwer, ist Sie in Bedrängnis gewesen? Geflohen? War es vielleicht wegen dem Feuer? Wieso fühlte Sie sich so in Not? Viele Fragen schossen ihr durch den Kopf, aber viel mehr fragte Sie sich was diese zwei Frauen vor dem brennenden Haus machten? Es waren doch einst auch Freunde, oder nicht? Vielleicht sogar von Ihr selbst? Menschen die Ihr nahe liegen könnten wohlmöglich... Bewaffnet mit improvisorischen Waffen. Die eine hatte ein Stuhlbein in der Hand, abgebrochen hing darüber am Ende ein lädierter Teil der Platte einer Sitzmöglichkeit. Die andere Frau hatte einen feingeschliffenen großen Dolch in der Hand gehalten. Eine Verarbeitung, die das Licht der Flammen an der Schneide reflektieren würden und kleine Lichtspiele mit der Bewegung im Schnee davon zu sehen waren. Beide zeigten mit den Fingern der freien Hände auf Sie. Die Stimmen klangen höchst vorwurfsvoll und beschuldigend: "Das ist alles deine Schuld! Du hast versagt und uns im Stich gelassen!" - "Siehst du was du angerichtet hast?! Das hast du nun davon!", doch ehe Sie auch nur beiden hätte antworten geben können, schlugen sie schon aufeinander ein wie wahnsinnige Menschen. Getrieben von Hass und Zorn. Genau vor ihren Augen spielte sich dies alles ab. Schnitte über Schnitte, Schläge über Schläge. Platzwunden und Fleischwunden. Die Körper waren am Ende benetzt mit Blut und verstümmelt, bis die erste vor lauter Blutverlust einfach fiel. Jeder Schmerzensschrei ging einmal durch Ihren Kopf. Wieso taten Sie dies nur? Sie konnte es nicht verstehen... Stille - man hörte nur das Knistern der Flammen am Haus. Nun stand nur noch die Frau mit dem Dolch in der Hand vor ihr. Sie wandte sich nur sehr langsam herum, mit einem geneigten Kopf welcher sich sehr langsam aufrichtete. Der finstere Blick ist auf Assamaril gerichtet, genauso wie dieser Dolch und es kam aus ihr laut heraus. "Jetzt bist du an der Reihe! Stirb Assamaril, Stirb wie Sie!"
Erst nach dieser Morddrohung konnte Sie laufen. Vor Angst und Furcht rannte Sie gleich in den Wald, welcher genau daneben lag. Wo es nebelig und düster wurde nach einem so langen Blutbad dieser beiden wutentbrannten Frauen. Während der Hetze schaute Sie ab und an auch zurück, doch war dieser Waldnebel so dicht, dass man den Verfolger hinter sich nicht mehr sehen konnte. Es machte Sie so besorgt, dass Sie immer mehr an Geschwindigkeit gewann. Sie wusste nämlich, hier ging es um Leben und Tod.
Sie ist über eine dicke Wurzel eines großen Baumes gestolpert und lag mit dem Bauch im kalten Schnee. Der Brustkorb der sich glatt auf den Boden legte, ließ Sie Ihr eigenes Herzrasen spüren. Die Schrammen an den Ellenbögen und Knien wurden erst dann wieder bemerkt. Der Adrenalinschub lässt nach. Die Atmung beruhigte sich auch langsam wieder... Sie war in der Lage sich aufzuraffen und begann auch gleich mit der Begutachtung ihres eigenen Leibes.
Plötzlich ein Gekreisch, laut und unangenehm für die Ohren. Sie kannte es oder? War es nicht...? - Lautes Gestampfe, es kam näher! Buschblätter, Zweige und Äste am Boden hörte man brechen. Noch näher... nein, es ist nun da. Der Blick traf nun auf ein Bein eines Ara'thrax. Eine Echse der Letharen. Haut die weder Schuppen noch Leder aber irgendwas dazwischen waren.... Auf dem Rücken saß nun ein schwarzer Reiter... es war er schon wieder. Dieser Letharf der Sie einst quälte. In der Hand hielt er den Zopf eines Kopfes der vom Körper schon längst abgetrennt wurde. Die Lavendelfarbe umrandet vom Giftgrün seiner so verpesteten Seele starrten Sie an. "Du hast etwas vergessen, Menschenweibchen...", warf diesen abgetrennten Kopf ihr entgegen und wandte sich herum. Nachdem er aufbrach, betrachtete Assamaril den Kopf dessen Augen offen waren. Sie blickten hinauf aber waren eindeutig tot. Nach einer Weile erkannte Sie das Gesicht auch, denn es war die Dolchträgerin.
Aus der Dunkeltrance der Qualen entrissen, war Sie nassgeschwitzt und aus den Ohren rann auch eine Flüssigkeit. War es Blut? Eiter? Sie würde es erst rausfinden, ob es nur ein Gefühl oder Einbildung war, wenn Sie zum Spiegel geht....
So war es die Stimme des Mael'Qil Jaryan'dolor. Eine grausame Stimme, wie ein Geflüster das tief in die Ohren gedrungen war. Eine Stimme die ein Schaudern erzeugte, dass es fröstelnd durch Mark und Bein verlief. Ein Geflüster mit der Mischung aus Zähneknirschen, Fingernägel über schwarze Tafeln ziehen und Schmerzeskreische von Folterungen. Fürchterlich ist es von den Stimmen der Letharen in Büchern und Schriften die Geheim im Nirgendwo gehalten wurden zu lesen, aber noch viel schlimmer ist das Erlebnis selbst.
Die Folgen sind bei vielen Lebensformen unterschiedlich. Einige Bluten aus den Ohren und Augenhöhlen. Andere haben vorerst keine Folgen davon getragen aber im Nachhinein geschehen Dinge... Dinge die man am liebsten nicht aussprechen möchte.
In diesem Fall... sind es Albträume. Schreckliche Vorstellungen im Unterbewusstsein die hervorgerufen wurden um verarbeitet zu werden. Doch wenn der Wahnsinn eines Letharf darin sich einmischen sollte... gibt es bösartige Vorstellungen, welche selten oder vielleicht auch nie ihr Ende finden könnten.
Dunkeltrance der Qualen:
Am Abend stand Sie vor dem brennenden Haus. Barfuß im Schnee welche schon so lange sich nicht bewegt haben, dass die Kälte unter den Sohlen schon übergangen ist zu einen brennen. Viel ausweichen kann man hier jedoch nicht, denn hier liegt überall Schnee. Der Blick reisst sich von den eigenen Füßen weg und betrachtet das brennende Haus. Bewegung scheint nicht möglich zu sein, zumindest bis auf die Augen.
Bekleidet ist Sie selbst auch kaum, als sei Sie aus dem Schlaf gerissen worden und mit dem Nachthemd direkt vor die Tür gelaufen. Das Atmen fiel auch sehr schwer, ist Sie in Bedrängnis gewesen? Geflohen? War es vielleicht wegen dem Feuer? Wieso fühlte Sie sich so in Not? Viele Fragen schossen ihr durch den Kopf, aber viel mehr fragte Sie sich was diese zwei Frauen vor dem brennenden Haus machten? Es waren doch einst auch Freunde, oder nicht? Vielleicht sogar von Ihr selbst? Menschen die Ihr nahe liegen könnten wohlmöglich... Bewaffnet mit improvisorischen Waffen. Die eine hatte ein Stuhlbein in der Hand, abgebrochen hing darüber am Ende ein lädierter Teil der Platte einer Sitzmöglichkeit. Die andere Frau hatte einen feingeschliffenen großen Dolch in der Hand gehalten. Eine Verarbeitung, die das Licht der Flammen an der Schneide reflektieren würden und kleine Lichtspiele mit der Bewegung im Schnee davon zu sehen waren. Beide zeigten mit den Fingern der freien Hände auf Sie. Die Stimmen klangen höchst vorwurfsvoll und beschuldigend: "Das ist alles deine Schuld! Du hast versagt und uns im Stich gelassen!" - "Siehst du was du angerichtet hast?! Das hast du nun davon!", doch ehe Sie auch nur beiden hätte antworten geben können, schlugen sie schon aufeinander ein wie wahnsinnige Menschen. Getrieben von Hass und Zorn. Genau vor ihren Augen spielte sich dies alles ab. Schnitte über Schnitte, Schläge über Schläge. Platzwunden und Fleischwunden. Die Körper waren am Ende benetzt mit Blut und verstümmelt, bis die erste vor lauter Blutverlust einfach fiel. Jeder Schmerzensschrei ging einmal durch Ihren Kopf. Wieso taten Sie dies nur? Sie konnte es nicht verstehen... Stille - man hörte nur das Knistern der Flammen am Haus. Nun stand nur noch die Frau mit dem Dolch in der Hand vor ihr. Sie wandte sich nur sehr langsam herum, mit einem geneigten Kopf welcher sich sehr langsam aufrichtete. Der finstere Blick ist auf Assamaril gerichtet, genauso wie dieser Dolch und es kam aus ihr laut heraus. "Jetzt bist du an der Reihe! Stirb Assamaril, Stirb wie Sie!"
Erst nach dieser Morddrohung konnte Sie laufen. Vor Angst und Furcht rannte Sie gleich in den Wald, welcher genau daneben lag. Wo es nebelig und düster wurde nach einem so langen Blutbad dieser beiden wutentbrannten Frauen. Während der Hetze schaute Sie ab und an auch zurück, doch war dieser Waldnebel so dicht, dass man den Verfolger hinter sich nicht mehr sehen konnte. Es machte Sie so besorgt, dass Sie immer mehr an Geschwindigkeit gewann. Sie wusste nämlich, hier ging es um Leben und Tod.
Sie ist über eine dicke Wurzel eines großen Baumes gestolpert und lag mit dem Bauch im kalten Schnee. Der Brustkorb der sich glatt auf den Boden legte, ließ Sie Ihr eigenes Herzrasen spüren. Die Schrammen an den Ellenbögen und Knien wurden erst dann wieder bemerkt. Der Adrenalinschub lässt nach. Die Atmung beruhigte sich auch langsam wieder... Sie war in der Lage sich aufzuraffen und begann auch gleich mit der Begutachtung ihres eigenen Leibes.
Plötzlich ein Gekreisch, laut und unangenehm für die Ohren. Sie kannte es oder? War es nicht...? - Lautes Gestampfe, es kam näher! Buschblätter, Zweige und Äste am Boden hörte man brechen. Noch näher... nein, es ist nun da. Der Blick traf nun auf ein Bein eines Ara'thrax. Eine Echse der Letharen. Haut die weder Schuppen noch Leder aber irgendwas dazwischen waren.... Auf dem Rücken saß nun ein schwarzer Reiter... es war er schon wieder. Dieser Letharf der Sie einst quälte. In der Hand hielt er den Zopf eines Kopfes der vom Körper schon längst abgetrennt wurde. Die Lavendelfarbe umrandet vom Giftgrün seiner so verpesteten Seele starrten Sie an. "Du hast etwas vergessen, Menschenweibchen...", warf diesen abgetrennten Kopf ihr entgegen und wandte sich herum. Nachdem er aufbrach, betrachtete Assamaril den Kopf dessen Augen offen waren. Sie blickten hinauf aber waren eindeutig tot. Nach einer Weile erkannte Sie das Gesicht auch, denn es war die Dolchträgerin.
Aus der Dunkeltrance der Qualen entrissen, war Sie nassgeschwitzt und aus den Ohren rann auch eine Flüssigkeit. War es Blut? Eiter? Sie würde es erst rausfinden, ob es nur ein Gefühl oder Einbildung war, wenn Sie zum Spiegel geht....
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Assamaril
- Beiträge: 335
- Registriert: Sonntag 7. September 2014, 16:45
„Wach auf, wach endlich auf!“ Janarey rüttelte Assamaril und schrie sie an. Dieses Anschreien kam wie ein Flüstern bei Assamaril an, und das Rütteln passte zu dem Sturz im Albtraum, den sie gerade erlebte. Und trotzdem drang Jana zu ihr durch, holte sie aus dem Traum. Es war eiskalt, und Janas anschließende Umarmung änderte nichts daran. Die Kälte in Assamaril fühlte sich unnatürlich und beängstigend an. „Du hast so laut geschrien!“, flüsterte Jana
Assamaril hatte wirklich gedacht, dass Baznuk Erfolg hatte. Viele Nächte waren ohne Albträume gewesen. Eigentlich waren sie sogar ganz ohne Träume, aber das war egal, denn in der Nacht wollte Assamaril sowieso nur schlafen – nicht träumen.
Janarey streichelte Assa sanft, und langsam wurde der Körper wieder wärmer. Assamaril weinte leise und die Tränen liefen über die Wangen. „Hey, es ist schon gut, ich bin bei dir“, flüsterte Janarey beruhigend.
„Du bist tot“, erklärte Assamaril schluchzend. Der Traum hatte sich furchtbar wirklich angefühlt. „Unser … unser Haus brannte. Und … und …“
„Ruhig, Schatz! Es war nur ein Traum. Unbedeutend! Und du siehst, ich bin lebendig“, erklärte Janarey und versuchte aufmunternd zu lächeln. Wäre Assasmaril nicht so sehr beschäftigt gewesen mit dem Traum, würde sie wahrscheinlich Janareys Sorge fühlen. Aber im Augenblick konnte Assamaril nicht unterscheiden, ob sie gerade wach, oder ob der Albtraum die Wirklichkeit war.
„Unser Haus, es brannte. Und da war Leni … und du … Ihr kämpftet.“ Wieder zitterte Assamaril, aber dieses Mal nicht wegen Kälte. Janarey drückte sie sanft und verstand, dass sie im Augenblick nur da sein konnte. Die Erinnerungen an den Traum waren da, und Assamaril musste sie aussprechen. „Leni hatte einen Dolch. Ihr hattet so viel Hass aufeinander. Ihr wolltet … Euch töten. Ihr hörtet gar nicht auf, aufeinander zu schlagen. Und dann … und dann!“ Assamaril schluchzte laut. „Dann brachst du zusammen. Da war überall Blut und das Feuer und …“ Assamaril vergass zu atmen und musste in ihrer Aufregung zuerst Luft nachholen. „Und dann kam Leni mit dem blutigen Dolch auf mich zu, um mich zu töten. Sie war voll von Blut. Überall!“ Assamaril unterdrückte den Schrei, den sie gerade schreien wollte. „Leni hatte so viel Hass in ihren Augen. Und ich rannte und rannte und rannte, und ich stolperte.“ Assamaril hielt sich ihre Ohren zu. „Da war dieses furchtbare Geräusch, und dieser Letharf aus dem Lager.“ Assamaril kniff ihre Augen zu und ruderte mit ihren Armen gegen Janareys sanfte Umarmung. „Der … der warf Lenis abgeschnittenen Kopf vor meine Füße!“ Assamaril konnte nicht mehr zurückhalten und schrie wieder wegen Entsetzen. Janarey umschloss Assamaril ganz fest und zwang Assamarils Kopf auf ihre Schulter. Jana streichelte Assamarils Haare. Sie hatte auch gehofft, dass die Albträume vorbei wären. Eigentlich machten sie Albträume nicht nervös. Es sind nur Träume. Aber sie wusste, hier lag noch die Hand dieses abscheulichen Letarfs an Assamarils Seele, und es würde noch mehr Anstrengung als ein Bierbad nötig sein. Bis Baznuk sich vorbereiten kann, würde sie mit Angelica sprechen, ob es ein Mittel gibt, dass einen Schlaf bringt, der ohne Träume ist. Beim Streicheln fühlte Janarey eine Feuchtigkeit an ihren Fingern. Sie schaute darauf. Es war Blut!
Assamaril hatte wirklich gedacht, dass Baznuk Erfolg hatte. Viele Nächte waren ohne Albträume gewesen. Eigentlich waren sie sogar ganz ohne Träume, aber das war egal, denn in der Nacht wollte Assamaril sowieso nur schlafen – nicht träumen.
Janarey streichelte Assa sanft, und langsam wurde der Körper wieder wärmer. Assamaril weinte leise und die Tränen liefen über die Wangen. „Hey, es ist schon gut, ich bin bei dir“, flüsterte Janarey beruhigend.
„Du bist tot“, erklärte Assamaril schluchzend. Der Traum hatte sich furchtbar wirklich angefühlt. „Unser … unser Haus brannte. Und … und …“
„Ruhig, Schatz! Es war nur ein Traum. Unbedeutend! Und du siehst, ich bin lebendig“, erklärte Janarey und versuchte aufmunternd zu lächeln. Wäre Assasmaril nicht so sehr beschäftigt gewesen mit dem Traum, würde sie wahrscheinlich Janareys Sorge fühlen. Aber im Augenblick konnte Assamaril nicht unterscheiden, ob sie gerade wach, oder ob der Albtraum die Wirklichkeit war.
„Unser Haus, es brannte. Und da war Leni … und du … Ihr kämpftet.“ Wieder zitterte Assamaril, aber dieses Mal nicht wegen Kälte. Janarey drückte sie sanft und verstand, dass sie im Augenblick nur da sein konnte. Die Erinnerungen an den Traum waren da, und Assamaril musste sie aussprechen. „Leni hatte einen Dolch. Ihr hattet so viel Hass aufeinander. Ihr wolltet … Euch töten. Ihr hörtet gar nicht auf, aufeinander zu schlagen. Und dann … und dann!“ Assamaril schluchzte laut. „Dann brachst du zusammen. Da war überall Blut und das Feuer und …“ Assamaril vergass zu atmen und musste in ihrer Aufregung zuerst Luft nachholen. „Und dann kam Leni mit dem blutigen Dolch auf mich zu, um mich zu töten. Sie war voll von Blut. Überall!“ Assamaril unterdrückte den Schrei, den sie gerade schreien wollte. „Leni hatte so viel Hass in ihren Augen. Und ich rannte und rannte und rannte, und ich stolperte.“ Assamaril hielt sich ihre Ohren zu. „Da war dieses furchtbare Geräusch, und dieser Letharf aus dem Lager.“ Assamaril kniff ihre Augen zu und ruderte mit ihren Armen gegen Janareys sanfte Umarmung. „Der … der warf Lenis abgeschnittenen Kopf vor meine Füße!“ Assamaril konnte nicht mehr zurückhalten und schrie wieder wegen Entsetzen. Janarey umschloss Assamaril ganz fest und zwang Assamarils Kopf auf ihre Schulter. Jana streichelte Assamarils Haare. Sie hatte auch gehofft, dass die Albträume vorbei wären. Eigentlich machten sie Albträume nicht nervös. Es sind nur Träume. Aber sie wusste, hier lag noch die Hand dieses abscheulichen Letarfs an Assamarils Seele, und es würde noch mehr Anstrengung als ein Bierbad nötig sein. Bis Baznuk sich vorbereiten kann, würde sie mit Angelica sprechen, ob es ein Mittel gibt, dass einen Schlaf bringt, der ohne Träume ist. Beim Streicheln fühlte Janarey eine Feuchtigkeit an ihren Fingern. Sie schaute darauf. Es war Blut!
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Janarey
Die Familie Salberg
Was gibt es über diese Familie zu sagen?
Es gibt viele von ihnen und sie haben sich einen gewissen Ruf im Reich erworben.
Jeder ist auf seine eigene Art und Weise ein unbeschreibliches Phänomen.
Angefangen mit Zahrak, ein Schneidermeister der mittlerweile im bunten Kessel seinem Handwerk nachgeht und damit auch recht Erfolgreich ist. Er ist ein guter Launemensch der immer darauf bedacht ist, die Familie zusammen zu halten, wie ein Hirtenhund seine Herde.
Dann ist da Amelie, die beste Freundin von Assamaril und wie ihr Bruder eine hervorragende Schneiderin. Sie ist stets bemüht soviele Menschen wie möglich um sich zu haben die sie gern hat. Eine Herzensgute Seele die sich rührend um ihre Tochter Milli kümmert.
Milli, ein kleines Mädchen das dauernd irgendwelche Flausen im Kopf hat und meint jedes wildlebende Tier nach Hause schleppen zu müssen. Ein wenig mehr Konsequenz würde ihr sicher gut tun in ihrer Erziehung, aber das ist ein Teil über den man schnell wider weg ist, durch ihre eigentlich ziemlich liebe Art die sie an den Tag legt.
Keylon, ein Mann der sich im Regiment mittlerweile bis zum Wachtmeister hochgearbeitet hat. Auch er hat manchmal noch zuviel Flausen im Kopf, die man ihm gründlich auswaschen sollte. Doch seine Kamaradschaftlichkeit anderen gegenüber ist stark und auch in ihm lauert ein starker Beschützerinstinkt.
Aries, ein noch recht junges Mädchen über das noch nicht viel gesagt werden kann. Aber auch sie scheint wie alle Salbergs voller Lebensfreude zu sein und verbreitet diese mit ihrer ganz eigenen Art.
Und dann gibt es da noch eine Menge Menschen die sich zum Freundeskreis dieser Familie zählen darf.
Aber nicht immer hat es diese Familie leicht und durch ihre immer wider kleineren Fehltritte erleiden sie nicht umbedingt den Besten Ruf auf Gerimor.
Doch diese Familie führte der Kriegerin etwas vor Augen, was sie eigentlich nie besessen hat. Und sie war stolz darauf, sich als eine Freundin dieser Familie bezeichnen zu dürfen.
Lebensfreude
Familienzusammenhalt
Führsorge
Gemeinschaftlichkeit
Dies alles macht wohl eine Familie wirklich aus. Und sie mögen sein, wie sie wollen. Aber nach dem gestrigen Abend fühlte sich die Kriegerin in diesen Kreis aufgenommen.
Was gibt es über diese Familie zu sagen?
Es gibt viele von ihnen und sie haben sich einen gewissen Ruf im Reich erworben.
Jeder ist auf seine eigene Art und Weise ein unbeschreibliches Phänomen.
Angefangen mit Zahrak, ein Schneidermeister der mittlerweile im bunten Kessel seinem Handwerk nachgeht und damit auch recht Erfolgreich ist. Er ist ein guter Launemensch der immer darauf bedacht ist, die Familie zusammen zu halten, wie ein Hirtenhund seine Herde.
Dann ist da Amelie, die beste Freundin von Assamaril und wie ihr Bruder eine hervorragende Schneiderin. Sie ist stets bemüht soviele Menschen wie möglich um sich zu haben die sie gern hat. Eine Herzensgute Seele die sich rührend um ihre Tochter Milli kümmert.
Milli, ein kleines Mädchen das dauernd irgendwelche Flausen im Kopf hat und meint jedes wildlebende Tier nach Hause schleppen zu müssen. Ein wenig mehr Konsequenz würde ihr sicher gut tun in ihrer Erziehung, aber das ist ein Teil über den man schnell wider weg ist, durch ihre eigentlich ziemlich liebe Art die sie an den Tag legt.
Keylon, ein Mann der sich im Regiment mittlerweile bis zum Wachtmeister hochgearbeitet hat. Auch er hat manchmal noch zuviel Flausen im Kopf, die man ihm gründlich auswaschen sollte. Doch seine Kamaradschaftlichkeit anderen gegenüber ist stark und auch in ihm lauert ein starker Beschützerinstinkt.
Aries, ein noch recht junges Mädchen über das noch nicht viel gesagt werden kann. Aber auch sie scheint wie alle Salbergs voller Lebensfreude zu sein und verbreitet diese mit ihrer ganz eigenen Art.
Und dann gibt es da noch eine Menge Menschen die sich zum Freundeskreis dieser Familie zählen darf.
Aber nicht immer hat es diese Familie leicht und durch ihre immer wider kleineren Fehltritte erleiden sie nicht umbedingt den Besten Ruf auf Gerimor.
Doch diese Familie führte der Kriegerin etwas vor Augen, was sie eigentlich nie besessen hat. Und sie war stolz darauf, sich als eine Freundin dieser Familie bezeichnen zu dürfen.
Lebensfreude
Familienzusammenhalt
Führsorge
Gemeinschaftlichkeit
Dies alles macht wohl eine Familie wirklich aus. Und sie mögen sein, wie sie wollen. Aber nach dem gestrigen Abend fühlte sich die Kriegerin in diesen Kreis aufgenommen.
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Janarey
Der Feind im eigenen Körper
Jeder kennt ihn und jeder hat ihn. Niemand kann sich von ihm freisagen. Und wer behauptet, er habe ihn nicht, der Lügt.
Der richtige Umgang mit ihm und ihn im rechten Moment nicht die Oberhand gewinnen zu lassen, das ist es was schwierig ist.
Zeichnet das eine Person aus, zu der man aufschaut, der man folgt bis zum bitteren Ende?
Die Antwort ist eine ganz einfache. Ja!
Ein jeder Mensch hat Ängste die es ihm schwer machen in gewissen Situationen die Kontrolle über sein Handeln zu halten.
Einst war die Kriegerin an dem Punkt, wo sie dies konnte und die Menschen führte. Sie lernte das das Wort oft stärker war als jede Waffe und es die Menschen beflügeln konnte, schier unlösbares zu leisten. Das es Hoffnung geben konnte, wo längst keine mehr war. Die eigene Angst kontollieren und nicht sich davon kontrollieren lassen war unabdingbar um anderen Menschen ordentlich zu führen.
Die letzten Monde die sie durchlebte waren voll von Ängsten. Sie sah sich kaum im Stande derer Herr zu werden. Doch sie hatte etwas das sie nicht im Stich lies, als sie am tiefsten Punkt ihrer Verzweiflung war.
Sie hatte eine Frau
Sie hatte Freunde
Sie hatte Kamaraden
Allesamt standen zu und hinter ihr und liessen sie nicht alleine mit ihren Ängsten. Sie fand wider zu ihrer alten Geistigen Stärke dadurch und nach und nach fand sie wider in ihr Leben zurück.
Am frühen Morgen machte sie sich auf den Weg nach Bitterforst. An den Ort an dem sie die schlimmsten Quahlen ihres Lebens durchstehen musste und nur durch Hilfe der Kamaraden und Freunden lebend heraus kam.
Am Ort des Geschehens angekommen brachte sie ihr Pferd zum Stillstand und blickt auf den zugeschneiten verlassenen Zigeunerwagen in dem sie Wochen lang gefangen gehalten und gequählt wurde.
Schon der ort lies ihr ein ungutes Gefühl im Magen entstehen, doch es galt seinen Ängsten gegenüber zu treten und sie zu bekämpfen. Aslo lies sie sich aus den Sattel rutschen und ging langsam mit dem gebliebenen leichten hinken auf den Wagen zu.
Es machte sich Angst in ihr breit als sie die Stufen hinaufging und eintrat. Ihre Hände verkrampften sich und für einen Moment lang war sie starr vor Angst.
Sie wusste es war eine Einbildung ihrerseits als sie sich wider dort unten auf dem Boden liegen sah. Bewegungsunfähig und den Tortouren der Peiniger ausgeliefert. Die Schatten die von der Magierin ausgingen waberten auf sie zu und umschlossen sie, während die Rabendienerin den Dolch in ihren Oberschenkel stach und das Gift so in ihren Körper frei setzte.
Dann schloss die Kriegerin die Augen und atmete einige male tief durch nur um dann mit ruhiger Stimme zu sagen.
Beinahe hättet ihr es geschafft mich vollends zu brechen. Aber nur beinahe. Das nächste mal breche ich euch.
Mit diesen Worten wendete sie sich ab und verlies den Wagen wider und ging zu ihrem Pferd. Ein letzter prüfender Blick folgte zum Wagen, der dennoch nicht ganz ohne Angst war, dann schwang sie sich in den Sattel und machte sich geschwind wider auf den Weg nach Hause.
Jeder kennt ihn und jeder hat ihn. Niemand kann sich von ihm freisagen. Und wer behauptet, er habe ihn nicht, der Lügt.
Der richtige Umgang mit ihm und ihn im rechten Moment nicht die Oberhand gewinnen zu lassen, das ist es was schwierig ist.
Zeichnet das eine Person aus, zu der man aufschaut, der man folgt bis zum bitteren Ende?
Die Antwort ist eine ganz einfache. Ja!
Ein jeder Mensch hat Ängste die es ihm schwer machen in gewissen Situationen die Kontrolle über sein Handeln zu halten.
Einst war die Kriegerin an dem Punkt, wo sie dies konnte und die Menschen führte. Sie lernte das das Wort oft stärker war als jede Waffe und es die Menschen beflügeln konnte, schier unlösbares zu leisten. Das es Hoffnung geben konnte, wo längst keine mehr war. Die eigene Angst kontollieren und nicht sich davon kontrollieren lassen war unabdingbar um anderen Menschen ordentlich zu führen.
Die letzten Monde die sie durchlebte waren voll von Ängsten. Sie sah sich kaum im Stande derer Herr zu werden. Doch sie hatte etwas das sie nicht im Stich lies, als sie am tiefsten Punkt ihrer Verzweiflung war.
Sie hatte eine Frau
Sie hatte Freunde
Sie hatte Kamaraden
Allesamt standen zu und hinter ihr und liessen sie nicht alleine mit ihren Ängsten. Sie fand wider zu ihrer alten Geistigen Stärke dadurch und nach und nach fand sie wider in ihr Leben zurück.
Am frühen Morgen machte sie sich auf den Weg nach Bitterforst. An den Ort an dem sie die schlimmsten Quahlen ihres Lebens durchstehen musste und nur durch Hilfe der Kamaraden und Freunden lebend heraus kam.
Am Ort des Geschehens angekommen brachte sie ihr Pferd zum Stillstand und blickt auf den zugeschneiten verlassenen Zigeunerwagen in dem sie Wochen lang gefangen gehalten und gequählt wurde.
Schon der ort lies ihr ein ungutes Gefühl im Magen entstehen, doch es galt seinen Ängsten gegenüber zu treten und sie zu bekämpfen. Aslo lies sie sich aus den Sattel rutschen und ging langsam mit dem gebliebenen leichten hinken auf den Wagen zu.
Es machte sich Angst in ihr breit als sie die Stufen hinaufging und eintrat. Ihre Hände verkrampften sich und für einen Moment lang war sie starr vor Angst.
Sie wusste es war eine Einbildung ihrerseits als sie sich wider dort unten auf dem Boden liegen sah. Bewegungsunfähig und den Tortouren der Peiniger ausgeliefert. Die Schatten die von der Magierin ausgingen waberten auf sie zu und umschlossen sie, während die Rabendienerin den Dolch in ihren Oberschenkel stach und das Gift so in ihren Körper frei setzte.
Dann schloss die Kriegerin die Augen und atmete einige male tief durch nur um dann mit ruhiger Stimme zu sagen.
Beinahe hättet ihr es geschafft mich vollends zu brechen. Aber nur beinahe. Das nächste mal breche ich euch.
Mit diesen Worten wendete sie sich ab und verlies den Wagen wider und ging zu ihrem Pferd. Ein letzter prüfender Blick folgte zum Wagen, der dennoch nicht ganz ohne Angst war, dann schwang sie sich in den Sattel und machte sich geschwind wider auf den Weg nach Hause.
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Janarey
Zeit der Veränderungen
Stunde um Stunde, Woche für Woche und Monat für Monat. Die Zeit zog unaufhörlich an einem vorbei und mit jedem Liedschlag der Welt, änderte sich auch ein Stück im Leben.
Doch Veränderungen im Leben bringen auch oft Entscheidungen mit sich, die getroffen werden mussten. Dies war nun der Fall bei der Kriegerin die endlich gefunden hatte, was sie ihr ganzes Leben gesucht hatte.
Sie musste sich eingestehen, das sie nicht alles was sie derzeit versuchte zu bewältigen schaffen konnte. Denn egal wie wenig sie schlief oder wie schnell sie arbeitete, der Tag hatte eine festgelegte Stundenzahl die unaufhaltsam irgendwann vorbei war.
Mit der Frage die Sir von Gipfelsturm ihr stellte war sie zuerst ein wenig überfordert, dann machte sie innerlich Freudensprünge und versuchte dabei so gefasst wie möglich aus zu sehen. Vermutlich hatte er es ihr dennoch angesehen als guter Menschenkenner. Aber damit stand sie vor einer Wahl die getroffen werden musste. Eine Wahl die sie schon sehr lange vor sich her schob. Es mussten Abstriche gemacht werden in ihrem Leben um alles unter einem Hut zu bekommen.
Nach einem Gespräch mit ihrer Freundin und Vorgesetzten Helisande, fasste sie sich ein Herz und tat ihre Entscheidung auf der letzten Offiziersbesprechung kund. Der Entschluss stand fest, sie würde schon bald das Regiment verlassen und sich mit ganzer Kraft ihrem neuen Weg widmen.
Stunde um Stunde, Woche für Woche und Monat für Monat. Die Zeit zog unaufhörlich an einem vorbei und mit jedem Liedschlag der Welt, änderte sich auch ein Stück im Leben.
Doch Veränderungen im Leben bringen auch oft Entscheidungen mit sich, die getroffen werden mussten. Dies war nun der Fall bei der Kriegerin die endlich gefunden hatte, was sie ihr ganzes Leben gesucht hatte.
Sie musste sich eingestehen, das sie nicht alles was sie derzeit versuchte zu bewältigen schaffen konnte. Denn egal wie wenig sie schlief oder wie schnell sie arbeitete, der Tag hatte eine festgelegte Stundenzahl die unaufhaltsam irgendwann vorbei war.
Mit der Frage die Sir von Gipfelsturm ihr stellte war sie zuerst ein wenig überfordert, dann machte sie innerlich Freudensprünge und versuchte dabei so gefasst wie möglich aus zu sehen. Vermutlich hatte er es ihr dennoch angesehen als guter Menschenkenner. Aber damit stand sie vor einer Wahl die getroffen werden musste. Eine Wahl die sie schon sehr lange vor sich her schob. Es mussten Abstriche gemacht werden in ihrem Leben um alles unter einem Hut zu bekommen.
Nach einem Gespräch mit ihrer Freundin und Vorgesetzten Helisande, fasste sie sich ein Herz und tat ihre Entscheidung auf der letzten Offiziersbesprechung kund. Der Entschluss stand fest, sie würde schon bald das Regiment verlassen und sich mit ganzer Kraft ihrem neuen Weg widmen.
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Janarey
Nichts auf dieser Welt was sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß
Die ersten Sonnenstrahlen des Morgens streichelten sanft das Gesicht der jungen Kriegerin die zwichen all den Blumen auf der Wiese lag. Ihre nackten Füße steifen durch das Gras, die Hände gleiten durch das Blumenmeer. Ganz langsam öffnete sie ihre Augen und sie blickte mit einem Lächeln hinauf in den strahlend blauen Himmel. Die Wolken am Firmament zogen nur langsam vorbei.
Sie schien die Zeit um sich herum total zu vergessen und träumte vor sich her, als plötzlich eine ihr sehr bekannte Stimme erklang.
Wie lange willst du da denn noch liegen und nichts tun?
Der Blick der Kriegerin ruckte zur Seite und als sie die junge blonde Frau vor sich sah weiteten sich die Augen erschrocken auf und sie setzte sich sofort aufrecht hin. Das kann nicht, du bist....wie, wo? sichtlich irritiert blickte sie sich um, rieb sich die Augen doch es schien echt zu sein. Die junge Blonde lächelte ihr zu und setzte sich neben die Kriegerin auf die Blumenwiese.
Ich habe dich beobachtet, du wirst nachlässig und lässt dich gehen. Wie willst du da deine Ziele erreichen? Du hast aufgegeben obwohl du deinem Ziel so nah bist.
Mit diesen Worten erhob sich die blonde Frau wider und hielt der Kriegerin eine Hand entgegen. Kurz senkte sich der Blick der Kriegerin nachdenklich, ehe sie aufsah und nach der Hand griff und sich von der Wiese aufzog. Dunkelheit umfing sie dieses mal als sie stand und sie schaute verwundert umher. Sie war weg die Frau und sie stand in ihrem Bett.
Ganz langsam hoben sich da ihre Mundwinkel, der Blick ging zur anderen Seite des Bettes wo Assamaril noch schlief. Sie stieg aus dem Bett und zog sich eine bequeme Hose und und einen Wappenrock an. Ruhigen Schrittes ging sie dann aus dem Haus und blickte gen Himmel, wo sich die Sonne begann ihren Weg zu bahnen. Die Muskulatur wurde aufgewärmt und sie rannte aus der Stadt hinaus und lief, als wäre Krator selbst hinter ihr her durch die Wälder richtung Adoran. Dort angekommen hielt sie auf die Bibliothek zu und mit einem festen Schlag auf die dort drapierte Übungspuppe kam sie zum stehen.
Wie in Trance schlug sie gekonnt in einem schnellen konstanten Rhytmus auf die Puppe ein. Kurz hielt sie dann nach einer Weile inne und verschnauft kurz mit tiefen schnellen Atemzügen, ehe sie dann auch schon wider die Stadt rennend verlies und richtung Bechgard lief. Die behinderung an ihrem Bein lies sie deutlich langsamer vorankommen als es früher mal der Fall war, doch das hielt sie nicht davon ab, die Grenze des Körpers zu überschreiten.
Kurz vor Berchgard blieb sie dann jedoch an einer Baumwurzel hängen und kam zu Fall. Sie rollte sich so gut es ging auf dem Waldboden ab, doch ohne Schrammen kam sie dabei nicht davon. Völlig ausser Atem saß sie nun auf dem Boden und blickte zu dem lahmenden Bein und brummte missmutig auf. Sie stand wider auf, blickte gen Himmel und rannte weiter, den leichten Schmerz des Sturzes unterdrückend.
Zuhause angekommen nahm sie dann erst einmal ein Bad und lies den Tag mit all seinen Pflichten angehen.
Die ersten Sonnenstrahlen des Morgens streichelten sanft das Gesicht der jungen Kriegerin die zwichen all den Blumen auf der Wiese lag. Ihre nackten Füße steifen durch das Gras, die Hände gleiten durch das Blumenmeer. Ganz langsam öffnete sie ihre Augen und sie blickte mit einem Lächeln hinauf in den strahlend blauen Himmel. Die Wolken am Firmament zogen nur langsam vorbei.
Sie schien die Zeit um sich herum total zu vergessen und träumte vor sich her, als plötzlich eine ihr sehr bekannte Stimme erklang.
Wie lange willst du da denn noch liegen und nichts tun?
Der Blick der Kriegerin ruckte zur Seite und als sie die junge blonde Frau vor sich sah weiteten sich die Augen erschrocken auf und sie setzte sich sofort aufrecht hin. Das kann nicht, du bist....wie, wo? sichtlich irritiert blickte sie sich um, rieb sich die Augen doch es schien echt zu sein. Die junge Blonde lächelte ihr zu und setzte sich neben die Kriegerin auf die Blumenwiese.
Ich habe dich beobachtet, du wirst nachlässig und lässt dich gehen. Wie willst du da deine Ziele erreichen? Du hast aufgegeben obwohl du deinem Ziel so nah bist.
Mit diesen Worten erhob sich die blonde Frau wider und hielt der Kriegerin eine Hand entgegen. Kurz senkte sich der Blick der Kriegerin nachdenklich, ehe sie aufsah und nach der Hand griff und sich von der Wiese aufzog. Dunkelheit umfing sie dieses mal als sie stand und sie schaute verwundert umher. Sie war weg die Frau und sie stand in ihrem Bett.
Ganz langsam hoben sich da ihre Mundwinkel, der Blick ging zur anderen Seite des Bettes wo Assamaril noch schlief. Sie stieg aus dem Bett und zog sich eine bequeme Hose und und einen Wappenrock an. Ruhigen Schrittes ging sie dann aus dem Haus und blickte gen Himmel, wo sich die Sonne begann ihren Weg zu bahnen. Die Muskulatur wurde aufgewärmt und sie rannte aus der Stadt hinaus und lief, als wäre Krator selbst hinter ihr her durch die Wälder richtung Adoran. Dort angekommen hielt sie auf die Bibliothek zu und mit einem festen Schlag auf die dort drapierte Übungspuppe kam sie zum stehen.
Wie in Trance schlug sie gekonnt in einem schnellen konstanten Rhytmus auf die Puppe ein. Kurz hielt sie dann nach einer Weile inne und verschnauft kurz mit tiefen schnellen Atemzügen, ehe sie dann auch schon wider die Stadt rennend verlies und richtung Bechgard lief. Die behinderung an ihrem Bein lies sie deutlich langsamer vorankommen als es früher mal der Fall war, doch das hielt sie nicht davon ab, die Grenze des Körpers zu überschreiten.
Kurz vor Berchgard blieb sie dann jedoch an einer Baumwurzel hängen und kam zu Fall. Sie rollte sich so gut es ging auf dem Waldboden ab, doch ohne Schrammen kam sie dabei nicht davon. Völlig ausser Atem saß sie nun auf dem Boden und blickte zu dem lahmenden Bein und brummte missmutig auf. Sie stand wider auf, blickte gen Himmel und rannte weiter, den leichten Schmerz des Sturzes unterdrückend.
Zuhause angekommen nahm sie dann erst einmal ein Bad und lies den Tag mit all seinen Pflichten angehen.
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Janarey
Der letzte Apell des Oberst
Damals vor etwa drei Jahren kam die junge Kriegerin zum Regiment und lies sich als Rekrutin aufnehmen von Korporal Taliana. Sie begann ihre Laufbahn mit Lügen und verheimlichte ihre wahre Vergangenheit. Denn hätte sie die Wahrheit gesagt, wäre sie sicherlich niemals aufgenommen wurden.
War sie doch im Grunde noch viel zu jung mit ihren gerade mal 17 Jahren und auch die Tatsache das sie im Glauben an Alatar groß gezogen wurde, hätte ihr allenfalls einen Aufenthalt im Kerker beschert, statt eine Laufbahn im Regiment.
Doch der Aufmarsch gen Varuna, geführt vom König selbst und auch die Begegnung mit Temora an jenem Schicksalshaften Tag, bewegten sie dazu ein Soldat werden zu wollen. Sie wollte auch so sein wie die Soldaten die sich um den König scharten.
Viele waren es, die versuchten die junge zu der Zeit noch sehr ungebildete Frau zu einer Soldatin zu machen. Sie machte es den Ausbildern nicht immer leicht und machte mehr Unsinn als es für sie gut gewesen wäre. Doch es gab zu der Zeit drei Korporäle die sie immer wider Maßregelten und umso härter arbeiten liessen. Insbesondere Fjalon und Vaighain hatte sie es zu verdanken das sie überhaupt noch im Regiment war. Hatten diese beiden wohl scheinbar etwas in ihr gesehen, was sie selbst noch nicht an sich entdeckt hatte.
Soldaten sind wie eine Familie, doch auch diese Familie findet irgendwann ein Ende. War es der Tod Fjalons und anschliessend der von Taliana der sie sehr mitnahm. So musste sie nun beim letzten Apell vernehmen, das auch ihr letzter Mentor sie verlassen würde. Er würde zwar nicht sterben wie die anderen, dennoch ging er fort. Er verlies Gerimor und somit stand die heutige Korporal inmitten ihrer kamaraden die ihr ebenso wie eine Familie waren und musste diese Worte vom Herrn Oberst aktzeptieren.
Viel zu stark angetrunken kam sie nach Hause und schaute ins Bett wo Assamaril bereits schlief. Sie setzte sich dann in den gemeinsamen Denkraum und starrte in das Kaminfeuer, die Gedanken wild umherschweifend. Bis sie dann irgendwann von Müdigkeit und Alkohol übermannt wurde und auf dem Bärenfell vor dem Kamin einschlief.
Damals vor etwa drei Jahren kam die junge Kriegerin zum Regiment und lies sich als Rekrutin aufnehmen von Korporal Taliana. Sie begann ihre Laufbahn mit Lügen und verheimlichte ihre wahre Vergangenheit. Denn hätte sie die Wahrheit gesagt, wäre sie sicherlich niemals aufgenommen wurden.
War sie doch im Grunde noch viel zu jung mit ihren gerade mal 17 Jahren und auch die Tatsache das sie im Glauben an Alatar groß gezogen wurde, hätte ihr allenfalls einen Aufenthalt im Kerker beschert, statt eine Laufbahn im Regiment.
Doch der Aufmarsch gen Varuna, geführt vom König selbst und auch die Begegnung mit Temora an jenem Schicksalshaften Tag, bewegten sie dazu ein Soldat werden zu wollen. Sie wollte auch so sein wie die Soldaten die sich um den König scharten.
Viele waren es, die versuchten die junge zu der Zeit noch sehr ungebildete Frau zu einer Soldatin zu machen. Sie machte es den Ausbildern nicht immer leicht und machte mehr Unsinn als es für sie gut gewesen wäre. Doch es gab zu der Zeit drei Korporäle die sie immer wider Maßregelten und umso härter arbeiten liessen. Insbesondere Fjalon und Vaighain hatte sie es zu verdanken das sie überhaupt noch im Regiment war. Hatten diese beiden wohl scheinbar etwas in ihr gesehen, was sie selbst noch nicht an sich entdeckt hatte.
Soldaten sind wie eine Familie, doch auch diese Familie findet irgendwann ein Ende. War es der Tod Fjalons und anschliessend der von Taliana der sie sehr mitnahm. So musste sie nun beim letzten Apell vernehmen, das auch ihr letzter Mentor sie verlassen würde. Er würde zwar nicht sterben wie die anderen, dennoch ging er fort. Er verlies Gerimor und somit stand die heutige Korporal inmitten ihrer kamaraden die ihr ebenso wie eine Familie waren und musste diese Worte vom Herrn Oberst aktzeptieren.
Viel zu stark angetrunken kam sie nach Hause und schaute ins Bett wo Assamaril bereits schlief. Sie setzte sich dann in den gemeinsamen Denkraum und starrte in das Kaminfeuer, die Gedanken wild umherschweifend. Bis sie dann irgendwann von Müdigkeit und Alkohol übermannt wurde und auf dem Bärenfell vor dem Kamin einschlief.
Zuletzt geändert von Janarey am Mittwoch 6. April 2016, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Janarey
Ich bin Langweilig für dich geworden
Ein Satz der sie mitten in ihr Herz traf und ihr sehr weh tat.
Doch hatte sie vieleicht Recht mit dieser Aussage?
Spät am Abend als sie aus dem Büro nach Hause kam und Assamaril dort im Bett liegen sah, betrachtete sie sie eine ganze Weile still und lies ihre Gedanken schweifen. Mache deinen Kopf nicht kaputt meinte sie erst vor kurzem, doch die letzte Zeit der Kriegerin bestanden nur aus Nachdenken, Pflichtterminen und ihrem immer umfassenderen Training.
Immer seltener wurden die Momente wo sie einfach mal sie selbst sein konnte und sich nicht versuchen musste in irgendeine Rolle zu schlüpfen. Sie wendete sich ab vom Bett und ging in den Denkraum und stellte die Harfe auf um sie ganz leise zu spielen. Sie lies sich von der Musik treiben und schloss die Augen, um ihre Gedanke zu sortieren. Alles um sie herum schien sie dabei zu vergessen und tauchte mithilfe der Musik offenbar in eine völlig andere Welt. Das war etwas, was sie schon früher immer tat um nicht im Gefühlschaos zu versinken.
Eines wurde ihr in diesem Moment klar. Es musste sich etwas ändern in ihrem Leben. Denn das, was sie am meisten begehrte, das hatte sie am wenigsten um sich. Eine Entscheidung musste in ihrem Leben getroffen werden. Nach einiger Zeit des Musizieren lies sie die Seiten ausklingen und öffnete die Augen wider. Ruhigen Schrittes ging sie die Treppen hinauf und öffnete ihre Rüsttruhe. Der Blick ging langsam über die rot goldene Rüstung und den vielen Waffen. Mit einer Hand nahm sie die Rangabzeichen in die Hand und betrachtete sie. Die Hand schloss sich und umschloss die Rangabzeichen, ehe sie diese wider mit ruhiger Bewegung in die Truhe legte. Es war ein Entschluss gefasst, den sie schon einmal getroffen hatte. Diesmal jedoch würde sie ihn auch warmachen. Es galt in den nächsten tagen die Frau Oberstleutnant auf zu suchen und ihren sofortigen Rücktritt bekannt zu geben.
Sie musste sich von einigen ihrer Rollen im leben trennen in die sie immer hin und her wechselte. Und sie beschloss sich von der Soldatin zu trennen um die schöne und aufregende Zeit mit ihrer Lebensgefährtin wider intensiver geniessen zu können.
Ein Satz der sie mitten in ihr Herz traf und ihr sehr weh tat.
Doch hatte sie vieleicht Recht mit dieser Aussage?
Spät am Abend als sie aus dem Büro nach Hause kam und Assamaril dort im Bett liegen sah, betrachtete sie sie eine ganze Weile still und lies ihre Gedanken schweifen. Mache deinen Kopf nicht kaputt meinte sie erst vor kurzem, doch die letzte Zeit der Kriegerin bestanden nur aus Nachdenken, Pflichtterminen und ihrem immer umfassenderen Training.
Immer seltener wurden die Momente wo sie einfach mal sie selbst sein konnte und sich nicht versuchen musste in irgendeine Rolle zu schlüpfen. Sie wendete sich ab vom Bett und ging in den Denkraum und stellte die Harfe auf um sie ganz leise zu spielen. Sie lies sich von der Musik treiben und schloss die Augen, um ihre Gedanke zu sortieren. Alles um sie herum schien sie dabei zu vergessen und tauchte mithilfe der Musik offenbar in eine völlig andere Welt. Das war etwas, was sie schon früher immer tat um nicht im Gefühlschaos zu versinken.
Eines wurde ihr in diesem Moment klar. Es musste sich etwas ändern in ihrem Leben. Denn das, was sie am meisten begehrte, das hatte sie am wenigsten um sich. Eine Entscheidung musste in ihrem Leben getroffen werden. Nach einiger Zeit des Musizieren lies sie die Seiten ausklingen und öffnete die Augen wider. Ruhigen Schrittes ging sie die Treppen hinauf und öffnete ihre Rüsttruhe. Der Blick ging langsam über die rot goldene Rüstung und den vielen Waffen. Mit einer Hand nahm sie die Rangabzeichen in die Hand und betrachtete sie. Die Hand schloss sich und umschloss die Rangabzeichen, ehe sie diese wider mit ruhiger Bewegung in die Truhe legte. Es war ein Entschluss gefasst, den sie schon einmal getroffen hatte. Diesmal jedoch würde sie ihn auch warmachen. Es galt in den nächsten tagen die Frau Oberstleutnant auf zu suchen und ihren sofortigen Rücktritt bekannt zu geben.
Sie musste sich von einigen ihrer Rollen im leben trennen in die sie immer hin und her wechselte. Und sie beschloss sich von der Soldatin zu trennen um die schöne und aufregende Zeit mit ihrer Lebensgefährtin wider intensiver geniessen zu können.
Zuletzt geändert von Janarey am Samstag 7. Mai 2016, 18:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Janarey
Ein Ende mit Schrecken
Es war spät geworden im Dorfkrug am gestrigen Abend. Viele Menschen sind allerdings nicht gekommen um Kochrezepte zu tauschen.
Aber das war eigentlich auch nebensächlich. War es doch auch so teils Angenehm, teils Unangenehm. Angenehm war das, Helisande und sie versucht haben Sigarin mit Luninara zu verkuppeln.
Weniger Angenehm war das Gespräch das sie zuvor mit Helisande als Frau Oberstleutnant führte. Nach längerem überlegen fand sie aber die richtigen Worte und tat ihren Rücktritt im Regiment bei ihr kund. Sie war froh es hinter sich gebracht zu haben und konnte nun ihr weiteres Leben strukturieren und sich auf die übrig gebliebenen Aufgaben konzentrieren.
Als sie dann als alle weg waren den Dorfkrug aufgeräumt hatte ging auch sie dann nach Hause und begab sich zu Bett. Sie lächelte sanft als sie Assamaril dort bereits schlafend vorfand und legte sich zu ihr und schlief auch recht bald ein.
Da stand sie wider, die junge Kriegerin die noch einmal den Weg nach Hause angetreten hatte um Frieden zu schliessen mit ihrer Vergangenheit. Langsamen Schrittes ging sie auf ihren Vater zu und wollte das Gespräch mit ihm suchen. Sie versuchte ihm zu erklären das sie nun ein neues Leben begonnen hatte und eine Ehrliche Arbeit gefunden habe.
Du nichtsnutziges Gör, wo warst du so lange. Was glaubst du
eigentlich was du da tust?
Das waren seine einzigen Worte die er für seine Tochter übrig hatte und mit erhobener Hand ging er auf sie zu. Doch die junge Kriegerin hatte sich verändert, war Selbstbewusster und auch Wehrhaft geworden. Und so lies sie es diesmal nicht zu, von ihm geschlagen zu werden. Es kam zu einem Handgemenge in der sie mehrere Schläge von ihrem Vater bekam. Der inner Zorn und der Hass in ihr keimten dadurch wider auf und sie griff mit der Hand nach dem Dolch den sie am Gürtel trug. Nach mehreren Stichverletzungen ging der Vater dann schwer verwundet zu Boden und lies so von ihr ab. Sie jedoch wollte es ein für alle mal zuende bringen und kniete sich vor ihn und blickte ihn mit hasserfülltem Blick an. Ganz langsam setzte sie den Dolch dann an seinen Hals und meinte nur: Wer zu schwach ist, kann IHM! nicht dienen: Mit einem Ruck stach sie die Klinge dann in seinen Hals und beendete so das Leben von ihm.
Ihr ganzer Körper begann zu zittern und mit einem lauten panischen Schrei schrak sie dann auf aus dem Schlaf und richtete sich schweißnass aurecht im Bett hin.
Wohl war es ein Alptraum den sie schon sehr lange nicht mehr hatte.
Es war spät geworden im Dorfkrug am gestrigen Abend. Viele Menschen sind allerdings nicht gekommen um Kochrezepte zu tauschen.
Aber das war eigentlich auch nebensächlich. War es doch auch so teils Angenehm, teils Unangenehm. Angenehm war das, Helisande und sie versucht haben Sigarin mit Luninara zu verkuppeln.
Weniger Angenehm war das Gespräch das sie zuvor mit Helisande als Frau Oberstleutnant führte. Nach längerem überlegen fand sie aber die richtigen Worte und tat ihren Rücktritt im Regiment bei ihr kund. Sie war froh es hinter sich gebracht zu haben und konnte nun ihr weiteres Leben strukturieren und sich auf die übrig gebliebenen Aufgaben konzentrieren.
Als sie dann als alle weg waren den Dorfkrug aufgeräumt hatte ging auch sie dann nach Hause und begab sich zu Bett. Sie lächelte sanft als sie Assamaril dort bereits schlafend vorfand und legte sich zu ihr und schlief auch recht bald ein.
Da stand sie wider, die junge Kriegerin die noch einmal den Weg nach Hause angetreten hatte um Frieden zu schliessen mit ihrer Vergangenheit. Langsamen Schrittes ging sie auf ihren Vater zu und wollte das Gespräch mit ihm suchen. Sie versuchte ihm zu erklären das sie nun ein neues Leben begonnen hatte und eine Ehrliche Arbeit gefunden habe.
Du nichtsnutziges Gör, wo warst du so lange. Was glaubst du
eigentlich was du da tust?
Das waren seine einzigen Worte die er für seine Tochter übrig hatte und mit erhobener Hand ging er auf sie zu. Doch die junge Kriegerin hatte sich verändert, war Selbstbewusster und auch Wehrhaft geworden. Und so lies sie es diesmal nicht zu, von ihm geschlagen zu werden. Es kam zu einem Handgemenge in der sie mehrere Schläge von ihrem Vater bekam. Der inner Zorn und der Hass in ihr keimten dadurch wider auf und sie griff mit der Hand nach dem Dolch den sie am Gürtel trug. Nach mehreren Stichverletzungen ging der Vater dann schwer verwundet zu Boden und lies so von ihr ab. Sie jedoch wollte es ein für alle mal zuende bringen und kniete sich vor ihn und blickte ihn mit hasserfülltem Blick an. Ganz langsam setzte sie den Dolch dann an seinen Hals und meinte nur: Wer zu schwach ist, kann IHM! nicht dienen: Mit einem Ruck stach sie die Klinge dann in seinen Hals und beendete so das Leben von ihm.
Ihr ganzer Körper begann zu zittern und mit einem lauten panischen Schrei schrak sie dann auf aus dem Schlaf und richtete sich schweißnass aurecht im Bett hin.
Wohl war es ein Alptraum den sie schon sehr lange nicht mehr hatte.
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Janarey
Mit Fuchs, Lerche Bär und Wolf treibt man keinen Handel
Zwei Mondläufe ist es nun her das sie ein Teil der Gemeinschaft im Handelshaus zu Gerimor wurde. Eigentlich wollte sie ja nur gemeinsam mit Assamaril den Dorfkrug leiten und den Gästen so ein paar schöne Stunden bieten.
Doch die vielen Kunden die kamen und nach Waren fragten bewegten sie dazu zumindest mit dem was sie konnte aus zu helfen. Also zog sie immer häufiger in den Wald, schlug Holz und sammelte Federn. Auch wurde viel geangelt um die stetige Nachfrage nach frischem Fisch ab zu decken.
Erst kürzlich begann sie dann auch in den Handel mit Leder und Fellen ein zu steigen. All das bescherte ihr eine Menge Zeit, die sie nicht nur in den Höhlen verbrachte um zu jagen. Nicht das sie es leid wäre zu jagen, aber sie erkannte, das es auch andere Tätigkeiten gab die einem Freude bereiten konnten.
Um Ruhe zu finden an manchen Tagen ging sie auch einfach mal in den Wald, setzte sich auf einen alten Baumstumpf und beobachtete die Tiere des Waldes.
So lernte sie eine Menge über das Verhalten der einzelnen Tiere und begann diese zu studieren. Das Interesse war geweckt und so weitete sie die Beobachtungen auch auf Heimische und Hoftiere aus. Irgendwann, wenn sie genug über all die Tiere herausgefunden hat und auch ihre Anatomie ergründet hat, könnte sie vieleicht so eine kleine Lücke im neuen Hospital schliessen und sich der Tierheilkunde widmen.
Dann gab es da noch Pepi den kleinen jungen Fuchs den sie schon eine ganze Weile lang immer wider beobachtete und auch als Boten nutzte um Nachrichten nach Ered Luin zu bringen. Menschlichen Boten gab sie stets ein Trinkgold, doch wie nannte man es nun bei Füchsen? Ihm gab sie immer ein leckeres stück Fleisch aus der Dorfkrugküche. Trinkfleisch, witzelten Assamaril und sie am gestrigen Abend noch über diesen Ausdruck. Doch Pepi war kein Mensch. Mit ihm konnte man nicht handeln musste sie feststellen. Einem Menschen bietet man einfach etwas mehr und meist schafft man es so, ihn zu überreden. Doch Pepi war ein Tier, Instinktgesteuert und lies sich nicht von den versuchen ihn mit Fleisch zu locken nur um ihn zu untersuchen beeindrucken. Es musste also ein anderer Weg gefunden werden ihn, beziehungsweise andere Tiere näher zu untersuchen.
Zwei Mondläufe ist es nun her das sie ein Teil der Gemeinschaft im Handelshaus zu Gerimor wurde. Eigentlich wollte sie ja nur gemeinsam mit Assamaril den Dorfkrug leiten und den Gästen so ein paar schöne Stunden bieten.
Doch die vielen Kunden die kamen und nach Waren fragten bewegten sie dazu zumindest mit dem was sie konnte aus zu helfen. Also zog sie immer häufiger in den Wald, schlug Holz und sammelte Federn. Auch wurde viel geangelt um die stetige Nachfrage nach frischem Fisch ab zu decken.
Erst kürzlich begann sie dann auch in den Handel mit Leder und Fellen ein zu steigen. All das bescherte ihr eine Menge Zeit, die sie nicht nur in den Höhlen verbrachte um zu jagen. Nicht das sie es leid wäre zu jagen, aber sie erkannte, das es auch andere Tätigkeiten gab die einem Freude bereiten konnten.
Um Ruhe zu finden an manchen Tagen ging sie auch einfach mal in den Wald, setzte sich auf einen alten Baumstumpf und beobachtete die Tiere des Waldes.
So lernte sie eine Menge über das Verhalten der einzelnen Tiere und begann diese zu studieren. Das Interesse war geweckt und so weitete sie die Beobachtungen auch auf Heimische und Hoftiere aus. Irgendwann, wenn sie genug über all die Tiere herausgefunden hat und auch ihre Anatomie ergründet hat, könnte sie vieleicht so eine kleine Lücke im neuen Hospital schliessen und sich der Tierheilkunde widmen.
Dann gab es da noch Pepi den kleinen jungen Fuchs den sie schon eine ganze Weile lang immer wider beobachtete und auch als Boten nutzte um Nachrichten nach Ered Luin zu bringen. Menschlichen Boten gab sie stets ein Trinkgold, doch wie nannte man es nun bei Füchsen? Ihm gab sie immer ein leckeres stück Fleisch aus der Dorfkrugküche. Trinkfleisch, witzelten Assamaril und sie am gestrigen Abend noch über diesen Ausdruck. Doch Pepi war kein Mensch. Mit ihm konnte man nicht handeln musste sie feststellen. Einem Menschen bietet man einfach etwas mehr und meist schafft man es so, ihn zu überreden. Doch Pepi war ein Tier, Instinktgesteuert und lies sich nicht von den versuchen ihn mit Fleisch zu locken nur um ihn zu untersuchen beeindrucken. Es musste also ein anderer Weg gefunden werden ihn, beziehungsweise andere Tiere näher zu untersuchen.
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Janarey
Gedanken über die man nicht redet aber offen zu sehen sind
Es sollte der schönste Tag für Elaric und Liliana werden an ihrer Hochzeit. Die Zeremonie, sie war beeindruckend und wunderschön zugleich. Und auch wenn sie das Fest nicht mit Assa an ihrer Seite erleben durfte, so war sie sich sicher, das die anderen eine Menge Spass hatten an jenem Abend. Nachdem sie sich dem Alkohol zu sehr hingab verlies sie dann irgendwann still und heimlich das Fest mit dem letzten klaren Gedanken den sie noch hatte und machte sich auf dem Heimweg. Ihre Gedanken waren wirr und sprunghaft zugleich als sie mehr oder minder gerade einen Fuss vor den anderen setzte.
Zuhause angekommen, blickte sie sich suchend um, ging dann in das Schlafzimmer und schaute auf das leere Bett. In einer schwankenden Drehung wendete sie sich um und schlug mit viel Kraft die Faust gegen den Schrank.
Dann ging sie wider aus dem Keller und verlies das Haus um sich auf den Weg ins Handelshaus zu machen. Dort führte sie ihr Weg direkt in das noch vorhandene Zimmer von Assamaril. Als sie jene dort im bett liegen sah wollte sie zuerst laut rufen, doch hielt sie inne und lies sie erst einmal schlafen. Die Türe hinter sich zu ziehend verlies sie dann wider das Handelshaus und ging nach Hause um sich aus ihrer kleinen Schatzkiste einige Glimmstängel mit Wildkrautzusatz und eine Flasche Schnaps zu holen. So bewaffnet ging sie dann zu dem Ort wo sie schon öfter mit Assamaril zusammen saß und liess ihren Gedanken freien Lauf.
Das Wildkraut und der Schnaps taten ihr übriges, das sie immer wider zu einem einzigen Gedanken fand. Ich war wohl zu schwach und habe nicht gesehen das sie sich verändert.
Als sie dann aufblickte zum Nachthimmel und dort die Sterne sah, wollte sie sich aufdrücken und den Weg nach Hause antreten. Doch der ganze Alkohol und das Wildkraut sorgten dafür, das sie ihren Körper nicht gezielt unter Kontrolle hatte und direkt wider mit dem Gesicht voran auf dem Boden landete. Den Schmerz den sie dabei erlitt nahm sie durch die betäubten Sinne kaum wahr und so drehte sie sich schlichtweg einfach auf den Rücken und blickte hinauf zu den Sternen. Mit diesem Blick verliess sie dann auch das Bewusstsein und viel in einen tiefen Schlaf der wohl bis zum Morgengrauen anhielt.
Es sollte der schönste Tag für Elaric und Liliana werden an ihrer Hochzeit. Die Zeremonie, sie war beeindruckend und wunderschön zugleich. Und auch wenn sie das Fest nicht mit Assa an ihrer Seite erleben durfte, so war sie sich sicher, das die anderen eine Menge Spass hatten an jenem Abend. Nachdem sie sich dem Alkohol zu sehr hingab verlies sie dann irgendwann still und heimlich das Fest mit dem letzten klaren Gedanken den sie noch hatte und machte sich auf dem Heimweg. Ihre Gedanken waren wirr und sprunghaft zugleich als sie mehr oder minder gerade einen Fuss vor den anderen setzte.
Zuhause angekommen, blickte sie sich suchend um, ging dann in das Schlafzimmer und schaute auf das leere Bett. In einer schwankenden Drehung wendete sie sich um und schlug mit viel Kraft die Faust gegen den Schrank.
Dann ging sie wider aus dem Keller und verlies das Haus um sich auf den Weg ins Handelshaus zu machen. Dort führte sie ihr Weg direkt in das noch vorhandene Zimmer von Assamaril. Als sie jene dort im bett liegen sah wollte sie zuerst laut rufen, doch hielt sie inne und lies sie erst einmal schlafen. Die Türe hinter sich zu ziehend verlies sie dann wider das Handelshaus und ging nach Hause um sich aus ihrer kleinen Schatzkiste einige Glimmstängel mit Wildkrautzusatz und eine Flasche Schnaps zu holen. So bewaffnet ging sie dann zu dem Ort wo sie schon öfter mit Assamaril zusammen saß und liess ihren Gedanken freien Lauf.
Das Wildkraut und der Schnaps taten ihr übriges, das sie immer wider zu einem einzigen Gedanken fand. Ich war wohl zu schwach und habe nicht gesehen das sie sich verändert.
Als sie dann aufblickte zum Nachthimmel und dort die Sterne sah, wollte sie sich aufdrücken und den Weg nach Hause antreten. Doch der ganze Alkohol und das Wildkraut sorgten dafür, das sie ihren Körper nicht gezielt unter Kontrolle hatte und direkt wider mit dem Gesicht voran auf dem Boden landete. Den Schmerz den sie dabei erlitt nahm sie durch die betäubten Sinne kaum wahr und so drehte sie sich schlichtweg einfach auf den Rücken und blickte hinauf zu den Sternen. Mit diesem Blick verliess sie dann auch das Bewusstsein und viel in einen tiefen Schlaf der wohl bis zum Morgengrauen anhielt.