Der Gast und andere Schwierigkeiten [Nilzadan die I]

Moderator: Zwerge [Mod]

Baznuk Donnerfaust

Der Gast und andere Schwierigkeiten [Nilzadan die I]

Beitrag von Baznuk Donnerfaust »

Die Wochen seit dem Krieg vergingen auch für einen Kaluren nur langsam. Der Winter hat sich über die Täler, Dörfer und den Berg gelegt. Die Essen köcheln vor sich her und füllen die Endlosen Hallen mit Ihrem Geruch von Schwefel und Metallen, Die Sippe selbst erfreut sich an bestem Wohlergehen, einzig Eirin hällt die Meute ein wenig mehr in Atem. Baznuk ahnte nicht, welche Herausforderung es war von einer Kalurin erwählt zu werden und ein Kind mit Ihr zu teilen.

Die Ruhe der lande brachte viel Freiraum für Aufgaben jenseits der Berges. Das Volk der Menschen, wie es sich herausstellte hatte viel von den einstigen Geschenken des Vaters vergessen und seinen unschätzbaren wertvollen Gaben für Ihre Leben. Die Bekanntschaft zu Antorius, ein Lehrling des Klosters, ein Bruder aus dem Orden und ein Freund. Ein seltenes Wort für einen Kaluren, doch es kommt hin und wieder vor in Ihren langen Leben das sie zu einem kurzlebigen eine Freundschaft entwickeln.

Antorius war eine Bereicherung für sein Leben und auch für das Verständnis den Menschen gegenüber. Unzählige Stunden waren es bereits die die beiden gemeinsam im Austausch von Gedanken verbracht hatten, Stunden die die beiden gemeinsam die Unholde in den tiefen Stollen des Götterbergs gejagt haben. Ein Bruder aus einem anderen Volke aber doch ein Bruder.
Es war ausgesprochen erstaunlich wie oft sich Ihre unterschiedlichen Ansichten doch in der gleichen Meinung wieder fanden.

Antorius hatte viel Interesse an seinen Volk, den Traditionen und den Lehren Cirmias, auch wenn einige Dinge etwas mehr Zeit brauchten bis sie seinen Verstand erreicht haben war er sehr bemüht darum ein Verständnis zu entwickeln für das erschaffene Volk Cirmias. Beide kamen sie nicht mehr umher, den vor längeren gefassten Gedanken zu verfolgen und in die Tat umzusetzen. Antorius sollte einige Zeit in seinem Volk verbringen, im Götterberg selbst. Untypisch war dieser Gedanke nicht, doch lange ist es her das ein Mensch den Berg länger aufsuchte außerhalb des Handels.

Doch bevor das Unterfangen ,Lehrix, in Angriff genommen werden kann musste das Einverständnis der Sippe eingeholt werden und der Kal Khazad auch darüber informiert werden das ein Mensch zu Gast sein wird
.


Vaters Segen Sippe,
akh habe ein Anliegen das eurer Zustimmung bedarf da es euch alle betrifft. Einige von euch kennen das Langbein Antorius, ein Streiter vom Kloster und ehrbares Langbein. Akh wünsche Antorius einige Zeit bei uns aufzunehmen um ihn näher an die Traditionen und Bräuche unseres Volkes heranzuführen, ebenso den Lehren des Vaters und Berges.

Baznuk.


Vaters Segen ehrwürdiger Kal Khazad,
sofern die Sippe meinem Wunsch entspricht werden wir ein Langbein aus dem Kloster für einige Zeit bei uns aufnehmen um Ihm die Traditionen und Bräuche unseres Volkes näher zu bringen. Ebenso ist es wichtig das er ein Verständnis für die Lehren unserer Vaters entwickelt.
Akh hoffe es gibt keine Einwände.

Baznuk Graik Dar Donnerfaust
Archivar und Schatzmeister der Sippe
Lehrling der Bauhütte
Zuletzt geändert von Baznuk Donnerfaust am Sonntag 10. Januar 2016, 20:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Daz Getwergelyn
Beiträge: 742
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Daz Getwergelyn »

Mrâ, die Graik gewähren Antorius vom Orden der Temora Schutz und uneingeschränktes Aufenthaltsrecht in allen Bereichen des Berges, die Langbeinern zugänglich sind.


Daz Kal Khazad Getwergelyn
*Darunter befindet sich der mithrillene Grollzack der Graik
mit dem Runensignum des Kal Khazads:*

[img]http://s14.postimg.org/wfreoekj1/kalkhazsiegelkleinklein.png[/img]
Gast

Beitrag von Gast »

*Als Belgrom von seinem Rundgang über die Klamm und seinen Besichtigungen bei den Arbeiten an der Aussichtsplattform zurück ins Sippenhaus kam, entdeckte er direkt die Nachricht, welche Baznuk hinterlassen hatte. Ohne lange zu zögern nahm er die Tafel, las sie und an seinen mal zugekniffenen und mal hochgezogenen Augenbrauen konnte man seine Stimmung nicht deuten. Direkt darauf meißelte er eine kleine Notiz für Baznuk und stellte diese direkt neben der ursprünglichen Tafel ab*

Cirmias seinen wohlwollenden Segen Baznuk,

Wenn dar dem Langbein vertraust, so sehe akh kein Problem. Akh vertraue deinem Urteilsvermögen und gebe dir zumindest mein Einverständnis zur Aufnahme des Langbeins Antorius. Allerdings sollte er nor das ganze gute Bhir aufbrauchen! Akh brauche noch genügend für meine Bierbäder und zum Einreiben meines Streitkäfers! Sonst hinterlässt dieser mir wieder als Rache Kot im Bett.

Cirmias schütze dar!

*darunter ist eine Unterschrift, sowie das Erkennungszeichen, ein Pilz in einem Bierglas eingemeißelt*

Belgrom "Khaz Rhukum" Donnerfaust
Gast

Beitrag von Gast »

Als er die Tafel von Baznuk liest legt sich die Stirn nachdenklich in Falten.

"Antorius, ein Name der ihm wohl in Erinnerung blieb, neben all den anderen die im Zuge des Geschehens der letzten Wochen verblassten und zu Rauch verpufften.

Ein eifriges Kerlchen wie es scheint, wissbegierig und weniger auf sich besonnen als die meisten der Langen aus dem Osten, aufgeschlossen für neues wäre es wohl das Beste ihn unter die Fittiche zu nehmen, innerhalb des Berges.

Ein guter Vorschlag von Baznuk."


Nach den Gedankengängen meißelt er sogleich eine kurze Antwort nieder, die Tafel nebst der von Baznuk aufstellend:

Seitens des Ohrex spricht nichts gegen eine vorübergehende Aufnahme um ihm die Traditionen und Lehren unseres Volkes näher zu bringen. Mrâ, viele Abende im endlosen Fluss des Bieres stehen uns bevor, hinterlassen wir einen Eindruck der die nächsten Generationen überdauern wird!

Geschick und Stärke!


Alaric
Nurin Donnerfaust
Beiträge: 153
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Nurin Donnerfaust »

Auch Nurin lässt Baznuk eine Antwort zukommen, nachdem er sich kurz mit einigen seiner Brüder beraten hat.


"Solange unser Bier nicht versoffen wird!
Wirst schon wissen was du machst, mrâ."



Kurz danach verschwindet Nurin eine Weile im Keller
des Sippenhauses. Goldgeklimper ist zu vernehmen, seine Tasche
scheinen reichlich gefüllt. Zudem hat er eine Bestandsaufnahme
jeder einzelne Kiste Gold auf einer Steinplatte festgehalten.
Zuletzt geändert von Nurin Donnerfaust am Montag 11. Januar 2016, 10:19, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

*Eine Schriftafel wurde im Sippenhaus für Baznuk hinterlegt*
*In den Runenzeichen befinden sich Verschiedene Substanzen die beim Einatmen leicht zu Halozinationen füren können"

Mahal Bruder

Du und deine Langbeine.
Akh gibt dir seine Einwilligung nur wenn das Langbein sich so für unsere Kultur Interresiert das er ein teil davon werden will.
Doch dazu ist etwas von Nöten. Eine Zwergische Nase die ihm denn Weg zum Bier und Gold weist!

gez
Durandal Donnerfaust
Gast

Beitrag von Gast »

Als Kearna die Nachricht von Baznuk laß, reibte sie kurz nachdenklich ihren knollenartige Nase. Anschließend murmelte sie leise vor sich her...


"Wieso nicht, vielleicht ist er ja eine Bereicherung für den heiligen Berg. Vielleicht lerne ich dann ja ein paar Brocken von dieser eigenartigen Langbeinersprache."


Mit den Schultern zuckend setzte sie ihren Weg fort und wird ihren Gedankengang Baznuk beim nächsten Aufeinandertreffen persönlich mitteilen.
Gast

Beitrag von Gast »

Sie betrachtete die Schrift, zog eine Braue hoch und brummte tief aus während sie ihre Axt auf der Schulter wippen ließ. Die Rüstung war mit Blut und anderen Flüssigkeiten besudelt. Ihr Gesicht mit Dreck befleckt, ein missmutiges schmatzen erklang als sie ihre Gedanken sortierte. Die Rüstung musste von Nurin mittlerweile am Bauch ausgebeult werden. Auch ohne Rüstung konnte sie die Schwangerschaft nicht mehr unter den Deckmantel eines gut genährten Bauches verstecken. Und nun wollte der Baznuk einen, ihr Fremden, in ihre Stätte lassen. Langsam begann der Drang das Bett sauberer zu halten, die Sippe daran zu gewöhnen nicht mehr so laut dem Bier zu huldigen, seltsame Hirschtierchen von Norak aufzustellen, große Decken zu kleinen Stramplern zu zerschneiden und mit Knöpfen fest zu machen - um zu überlegen ob man dort einen Nacktbart rein stecken konnte -. Oder zu skizzieren, wie man aus ihrer alten Silberrüstung einen passenden Klein-Helm schmieden könnte, damit sie mit einem Kleinkuren auf dem Rücken noch Oger schlächten konnte. Ihre Mutter nannte das immer: Nestbau. Einen Langbein konnte sie in dieser Zeit eigentlich nicht bei sich haben. Da gab es nun drei Möglichkeiten für Eirin. Die erste: Baznuk mit der Kante ihrer Axt den Kopf tätscheln. Die zweite: Ein eigenes Heim suchen. Die dritte Möglichkeit ließ sie grinsen: Den Langbein als Amme anstellen, aber sie bezweifelte das die Männer bei den Menschen ein Kind ernähren könnten.. Und dann würde es vielleicht kahl bleiben?! - Nôr! Das war keine Möglichkeit! Sie strich die dritte Möglichkeit aus ihrem Kopf.

Sie stellte die Axt ab und lehnte den Stiel an den Tisch an, während sie eine Nachricht für Baznuk aufsetzte und die kleine Tafel neben die vielen zustimmenden abstellte:

  • Darüber müssen wir reden.
    Eirin
Ein Humpen Bier wurde ergriffen und sie stapfte in den Keller um sich im Bierbad zu säubern, ein kleiner Tritt lies sie grinsen: Ein Kämpfer! Mrâgul!
Zuletzt geändert von Gast am Montag 11. Januar 2016, 12:48, insgesamt 1-mal geändert.
Kaz
Beiträge: 109
Registriert: Montag 5. Oktober 2015, 13:10

Beitrag von Kaz »

*Ein Bierkrug mit einer eingravierten Nachricht wird Baznuk durch einen Kurzbart übermittelt. Der Bierkrug ist bis oben hin mit feinstem Bier gefüllt. Nach dem Duft zu urteilen ist es das beste was der Berg zu bieten hat. Feinstes Starkbier aus den Beständen von Grimm*


Cirmias Mâhal dickes Brudix!

Akh ist einverstanden das das Langbein eine Zeit im Berg verbringt mrâ.Wir sollten ihn nur gul im Auge behalten.Nor das er auf den Geschmack unseres Bieres kommt und Grimm in den Krieg zieht weil ein paar Fässer fehlen mrâ mrâ.Weiterhin bin akh für eine finale Abschlussprüfung nach kalurischer Tradition wenn er den Berg wieder verlassen möchte um klar zu stellen das er nor nur zum Saufen hier ist mrâ!

Möge Cirmias über dar wachen!


Kaz Getwergelyn

*Sollte Baznuk den Krug wie gewohnt in einem Herunterstürzen so findet er am Boden ein befestigtes Stück Zottelrattenkäse in welches das Siegel von Kaz eingeritzt ist. Ein Kalure der eine gegrillte Riesenkeule schwingt*
Baznuk Donnerfaust

Beitrag von Baznuk Donnerfaust »

Schwierigkeiten hatte er erwarte ja. So sehr sein Volk die Langbeiner schätze die Ihre Münzen in den Berg tragen, umso skeptischer waren sie was jenen gegenüber die ohne Münzen auszugeben im Berg waren. Baznuk war schon eine weile als Langbein Narr in seinem Volk verschrien, so sucht er doch oft den Kontakt um eine gewisse Völker Pflege zu betreiben und auch ein zusammen rücken der Völker zu ermöglichen. Doch seine vielen Bemühungen des letzten Jahres verpufften mit wenigen Tagen. Dem Berg und Adoran war es nicht möglich ein Bündnis zu schließen und dabei sah der Vertrag vor allem für die Nachkriegszeit sehr gut aus für Adoran. Vom Gefühl her würde es der Kalur in der Art beschreiben, wie es sich anfühlt von einem Blauling quer übers Gesicht geleckt zu werden. Ein Umstand der Ihn sauer machte, ein Groll der vermutlich die Generation aus Adoran mit Leichtigkeit überdauern wird.
Doch durch den Ruf des Vaters haben sich die Aufgaben und offenen Ansichten ein wenig geändert. Zwar hegte er immer noch seinen Unmut gegenüber der wenigen Obrigkeit, doch ist er ein Priester des Vaters geworden, ein Priester für alle Völker welche sich nachdem Zuspruch und den Lehren Cirmias sehnen. Ein wichtiger Punkt, der über seinen eigenen steht. Schlicht eine unglückliche Situation und doch entschädigt durch das Vertrauen und die Gunst des Vaters selbst.

Der Großteil der Sippe gewährte Ihm sein Anliegen bisher, ausgeschmückt mit etlichen Bedenken bezüglich der Vorräte. Er schmunzelte bei dem Gedanken was seine Brüder glaubten das ein Langbein soviel Bräu des Vater vertragen würde wie sie selbst. Auch die Idee von Kaz ihn am Ende einer Prüfung zu unterziehen gefiel Ihm. Er müsste sich nur was ausdenken was nicht allzu tödlich ist, sonst würde er seinen neuen Freund schon wieder verlieren. Baznuk schenkte sein Vertrauen schon einmal einem Langbeinmann und hatte dafür am Ende neben dem so bekannten Hochmut auch noch eine Brise Spott ertragen müssen. Allein der Gedanken an Thelor und die Zeit die er aufbrachte für zusammen gerückte Völker ließen die wulstigen Kiefer des Zwergen aufeinander pressen.

Doch wie lehrt er der Vater, nicht das Ergebnis ist entscheidend sondern der von Fleiß und Eifer geplagte Weg dorthin. Antorius war bisher gänzlich anders, doch ob er diesmal recht behalten würde war etwas das nur die Zeit preis geben könnte. Er war es Leid mit den wenigen zu sprechen die über viele bestimmten. Er kümmerte sich lieber um die vielen, damit sie Ihren eigenen Weg finden gegenüber den wenigen. Die Menschen mussten wieder an das erinnert werden was Cirmias auch Ihnen gab.

Doch stand die letzte Hürde noch bevor. Eirin, die Donnerfaust Kalurin die Ihn erwählte als Partner, die, die sein Kind in sich trägt. Die, die es galt niemals zu verärgern. Die Kalurinnen der Donnerfaust Sippe waren ohnehin schon gefährlich, doch eine schwangere dazu..bei Cirmias man dürfte sie nicht verärgern. Man sah es an seinen Schritten als er langsam und behäbig die Treppen hinauf stieg zu Ihr das er dieses Gespräch scheute, doch ohne Ihre Zustimmung ging es nicht und wollte er auch nicht. Es war etwas unvergleichbar wertvolles von einer Kalurin erwählt zu werden und so etwas hatte man zu schätzen und zu achten. Bedingunglos.
Grimm Donnerfaust

Beitrag von Grimm Donnerfaust »

*grummelnd las Grimm Baznuks Zeilen und griff zu einer Steinplatte und einem Meißel*

Cirmias Mâhal Bruder!

Akh bin nor begeistert darüber daß ein Langbein, der nor Cirmias huldigt hier in unseren heiligen Hallen verweilen soll. Doch so es dein Wunsch ist unterstütze akh dich. Aber wehe er säuft das ganze gute Bhir weg!

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Braumeister und Wächter der Sippe
stellvertretender Bhîr Dhar des kalurischen Großreiches
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Antorius
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Registriert: Mittwoch 5. August 2015, 23:21

Beitrag von Antorius »

Ich muss gestehen ich war noch nie für längere Zeit vom Kloster fortgewesen und nun bot sich die einzigartige Gelegenheit den heiligen Berg und das von Cirmias erschaffene Volk besser kennen zu lernen. Den uralten Geschichten zu lauschen, ihre Traditionen und Lebensweise besser kennen zu lernen.

So hatte ich eine große Ledertasche auf meinem Bett geöffnet und räumte ordentlich meine wenigen Habseligkeiten ein. Auf den Boden legte ich frische Wäsche für drei Tage, dann einige Handtücher, Taschentücher und das Zahnputzzeug, welches ordentlich zu einer Rolle in ein Handtuch gewickelt wurde. Danach folgte ein kinderfaustgrosses Stück Kräuterseife, einige Lederschnüre, einige Kerzen, meinenPfeifentabaksbeutel, das kleine Gebetsbuch für den Akoluthen, ein Kamm und meinen Bartkamm aus Wurzelholz. Nach und nach füllte sich die Tasche und beulte sich langsam aus. Selbst das lange Baumwollnachthemd fand noch einen Platz oben auf, schlussendlich wollte ich keinen Anlass geben zu einem Ärgernis, wenn ich mich nicht ordentlich kleidete.

Obenauf legte ich einige kleine Geschenke für meine Gastgeber ehe ich die Tasche verschloss. Natürlich war es noch einige Tage hin, bis zu meiner Abreise und einiges musste ich auch wieder auspacken, als ich merkte was ich eben täglich hier noch benötigte. Aber es war gepackt und die Ledertasche harrte abreisebereit unter meinem Bett im Kloster. Die Rüstung wurde sorgfältig poliert und ebenso nahm ich alle, wirklich alle Waffen mit sich, die ich besass.

Ja, ich freute mich auf jene Gelegenheit all die werten Damen und Herren des Volkes Cirmias wieder zu sehen. Seit dem Angriff der Pantheranbeter war einige Zeit ins Land gegangen und ich vermisste den quirligen Haufen wirklich, das interessante und kampfstarke Völkchen doch sehr. Doch bis auf wenige Begegnungen einzelner sah ich sie nicht mehr so oft, bis ich Bruder Baznuk wieder traf. Dieser kleine wie breite kampferprobte Kalure wurde bewundert, denn ich schätzte seine Offenheit und Ehrlichkeit, kein falsches Getue, keine höfliche Maske. Er sagte immer was er dachte und das schatze ich so an ihm. So hatte sich jene lockere Verbindung mehr und mehr gefestigt.
Ja, ich wollte lernen um dadurch immer besser zu werden. Nicht getrieben von Ehrgeiz sondern eher, um Andere damit zu beschützen und Temora
als streitbarer Arm zu dienen, nun.. mit Wort, und Schild natürlich auch.

Ich erinnerte sich an meine Bitte, die ich an Alaric von den Donnerfäusten richtete, eine Ausbildung als Streiter bei den Kaluren in Erwägung zu ziehen.
Schlussendlich verstand ich aber was er mir sagen wollte, dass es viel zu viel kosten würde und es aufgrund meiner Lebensjahre als Mensch nicht rentabel wäre. Aber vielleicht konnte ich ihnen zusehen wie sie ihre Kurzbärte ausbildeten, ich war zuversichtlich auch schon dort einiges durch einfaches zusehen mehr zu erfahren.

Beschwingt von jenem Gedanken legte ich noch meine Trommel neben die Tasche, man konnte ja nie wissen, ob sich die Gelegenheit ergeben würde ein wenig zu musizieren.

So wurde ich mit jedem Tag, den ich warten musste etwas hibbeliger auch wenn ich es nach außen hin kaschierte. Je näher der Tag rückte umso flauer wurde ihm ein wenig im Magen, was wenn ich mich dort verlaufen würde, würde man einige Jahre später meine bleichen Knochen in irgendeiner der großen Hallen wiederfinden? Was wenn ich Bier trinken sollte, ich trank doch kein Bier, eher Rotwein, ganz wenig nur und mit Wasser verdünnt, natürlich.
So strichen die Tage dahin... noch dreimal schlafen...
"Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise;
Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise."
Friedrich Rückert
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Antorius
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Registriert: Mittwoch 5. August 2015, 23:21

Beitrag von Antorius »

Das Zermalmen der schweren Kiefer war dröhnend zu vernehmen während sich ein ganzer Stall von Steinbeissern über die kleinen Steinbrocken hermachte die er ihnen in die Futterrinne gelegt hatte. Er hatte aufgehört zu zählen wie oft er mit der kleinen Karre die Steine aus der Mine dorthin geschafft hatte, es waren gefühlte 25 gewesen. Doch abgekämpft und mit einer gewissen Befriedigung sah er wie die Herde, als er das Tor öffnete zielstrebig zu ihrem Futter strebte. Nachdem der letzte Steinbeisser hindurchgekrabbelt war schloss er die schweren Tore, haha.. ausgetrickst.
Das Lachen verging ihm allerdings, als er die vielen unzähligen Dunghaufen entdeckte, die er zu entfernen hatte. Seine Sühne ob der werten berronan nahm langsam stinkende Formen an, das Wort, die Entschuldigung hatte nicht gereicht... einen Bart anzugreifen war schlussendlich ein schweres Vergehen, vor allem wenn es kein Schneeball aus der Frostklamm war. Während er so Karre um Karre den Dung entfernte und ihm auf den rießigen Misthaufen fuhr, lag dennoch die ganze Zeit ein Lächeln auf den Lippen, gleich wie sehr es stank... es schien als konnte nichts absolut nichts seine gute Stimmung trüben. Fast meinte man ihn sogar eine alte Weise summen zu hören während seiner Arbeit.
Später am Morgen, wusch er sich auf einem seiner Spaziergänge auf der Frostklamm an einem der kleinen eisekalten Bäche, er genoss die winterliche Sonne, wenn sie auch sehr schwach schien. Eine Weile stand er da und schloss die Augen die Wärme auf seiner Haut spürend, ehe er die ausgelüftete Robe wieder überstreifte und wieder hinab zum heiligen Berg ging. Es gab bald Frühstück und so langsam kam er auch auf den Geschmack was das Bier betraf...
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Friedrich Rückert
Baznuk Donnerfaust

Beitrag von Baznuk Donnerfaust »

Die angesetzten Tage für das Unterfangen Lehrling vergingen schnell zu schnell. Baznuk hatte nicht mal die Hälfe von den Dingen geschafft die er sich vor genommen hatte. Doch länger ging im Moment nicht, da Antorius seinen anderen Pflichten auch noch nachkommen musste. Letztlich auch nicht weiter tragisch, sobald bei Antorius wieder mehr Ruhe eingekehrt ist würde es direkt weiter gehen.
Er war zufrieden mit dem Langebein, es machte den Anschein als würde der die meisten Sachen wirklich im direkten Anlauf verstehen. Sein Interesse an Volk der Kaluren war groß, ein erfreulicher Umstand. Mit jedem Augenblick den er mehr Zeit mit Antorius verbrachte mochte er das Langbein immer lieber.
Wie dem auch sein, den Schlüssel des Sippenhauses hatte er und ein willkommener Gast war er ohnehin. Baznuk war sich sicher, da er die nächsten Tage wieder im Berg aufschlagen wird. Die Sippe erwartet seine wider kehr schon gespannt.
Baznuk Donnerfaust

Beitrag von Baznuk Donnerfaust »

Lärm und Radau eines kleines Umbaus war das einzige was die Geräuschkulisse des Sippe überdeckte. Antoirus bekam ein kleines Zimmer im Sippenhaus eingerichtet um Ihm ein wenig entgegen zu kommen und vor allem einen kleinen Ort des Rückzug zu schaffen. Ein halbes Jahr war bereits vergangen, in dem Antorius der Sippe folgte und vieles über sein Volk lernte. Die Sipplinge die bereits länger in den oberen Stollen verweilten kannte Ihn bereits alle, die neuankömmlinge waren noch dabei Ihn kennen zu lernen.
Es war schön mitanzusehen, wie die Bindung der Sippe zu Antorius stetig wuchs. Es gab bereits nichts mehr wo er nicht wie ein richtiger Bruder miteingeschlossen wurde. Es konnte also stetig mit seiner Ausbildungim Nilzadan weiter gehen...
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