Gesetzesbruch im Handwerksbund

Antworten
Silkan

Gesetzesbruch im Handwerksbund

Beitrag von Silkan »

Kein Schneider da, nirgends ein Schneider und seine neue Rüstung benötigte er dringend. Da hörte er, dass Valia wieder im Lande sei. er kennt sie zwar nicht, aber er hatte schon viel von ihr gehört. Seine Kumpanen drückten ihm die daumen,d ass alles glatt läuft und so machte er sich in einer sehr unauffälligen einfachen Kleidung auf den Weg nach Varuna.

Als er im haus vom handwerksbund angekommen war, traf er auf Rolosin, seinen alten Kumpanen. Er verstand ziemlich schnell, weswegen er hier war und auf welche Weise er seine Ware erwerben wird. Valia verkaufte Rolosin erst noch ein paar Stühle, bevor sie sich ihm zuwandte. Er sprach in einem freundlichem Tonfall zu ihr, dass er eine Ogerlederrüstung suche. Sogleich machte sie sich ans Werk und fertigte die gewünschte Rüstung. Ohne zu zaudern fragte er, ob er sie anprobieren dürfe, was er in Valias Augen selbstverständlich durfte. Doch das war ihr größter Fehler. Plert begab sich in die Umkleide und probierte die Rüstung kurz an. Eine andere Frau, die sich schon einige zeit wartend im Haus befand unterhielt sich nun mit Valia. Als er seine normale Kleidung wieder angezogen hatte, konzentirerte er sich einen Augenblick und ging alles nochmals durch, was er nun vorhaben wird.

Dann stand er auf und ging aus der Kabine ungefähr in die mitte des raumes. Valia war immernoch mit der dame beschäftigt, so ging er Richtung Tür.Kurz davor machte er halt und wendete sich wieder den beiden zu:
"Die Rüstung ist ausgezeichnet. ich hole nur schnell das Geld vom Bankfach"
Dann verschwand er hinter der Tür und wurde in varuna nie mehr gesehen. Die Rüstung jedoch behielt Plert und anstatt zur Bank zu gehen, verlies er einfach die Stadt und die wachen hatten keine Ahnung, was er gemacht hatte.
Valia Famrock

Beitrag von Valia Famrock »

nervös mit den fingern auf dem tresen tippelnd, saß valia an die theke gelehnt.. immer wieder schweifte ihr blick zur türe..
"vielleicht hatte die bank schon geschlossen gehabt und der kunde musste nach berchgard reisen um sein gold zu holen" sagte sich valia stumm. "ja so wird es sicherlich gewesen sein. oder vielleicht hatte der ärmste nicht genug gold auf der bank und traute sich nicht wiederzukommen ehe er den gesamten betrag zusammenbekam.
freundlich hat er ja gewirkt der herr"

mit diesen und anderen gedanken, ähnlicher art, versuchte valia sich selbst zu beruhigen. doch im inneren wusste sie, dass der vermeintliche kunde nicht wiederkehren würde.
Sie wurde bestohlen. Ihr letztes ogerleder hat sie für die rüstung verbraucht und nun saß sie da... ohne leder und ohne gold.

als ihr die wahrheit gewahr wurde begann ihr herz zu rasen, zunächst war es ein gefühl von erleichterung, dass in anbetracht der gefahr der sie und ihre kunden vielleicht ausgesetzt waren, niemandem etwas zugestossen ist. Wer weiss zu was ein solch niederträchtiger mensch sonst noch im stande ist. doch nachdem der erste schrecken vorüber war, wandelte sich das gefühl in wut um.
"so eine frechheit... eine unverschämheit die ihres gleichen sucht.. verflixter schuft" begann sie vor sich hin zu fluchen.

das gefluche ging so noch einige minuten weiter. temora sei dank, befanden sich keine kunden im haus.
nachdem sie sich abgeregt hat, seufzte sie noch einmal langezogen, faltete ihre stoffe und arbeitsutensilien zusammen und verstaute sie.
Mit einem letzten seufzer erhob sie sich und machte sich auf den weg zur gardistei um eine anzeige zu erstatten.
Antworten