Begrünung einer Ruine..

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Marye Larou
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Begrünung einer Ruine..

Beitrag von Marye Larou »

Die Kämpfe zwischen den Städtern aus Adoran und Rahal hatte Marie zwar mit verfolgt, aber sie hatte sich aus ihnen herausgehalten. Sie sah keinen Sinn darin ihr Blut für Städter zu vergiessen. Nur wenn sie persönglich angegriffen wurde, wehrte sie sich. Da sie allerdings Freunde bei den Elfen und Thyren hatte, zählten die Rahaler Marie zu ihren Feinden. Aber in den Wäldern gelang es ihr mühelos die Feinde die ihr nachstellten, abzuschütteln.

Kurz nachdem die Kämpfe wegen des starken Wintereinbruchs beendet waren, traf Marie bei Bajard auf Antorius. Sie kamen ins Gespräch und es wurde auch über die zerstörte Festung des Ordens gesprochen. Einige Tage später hatte Marinnia eine Nachricht von Antorius für sie. Er wollte sie treffen. Sie trafen sich am nächten Tag in Bajard und gingen zu der vollkommen zerstören Ruine. Antorius erklärte ihr daß die Ruine nicht wieder aufgebaut, sondern begrünt werden sollte.
Marie hatte schon öfter Erfahrungen damit gesammelt. Damals das Dorf der Gefährtinnen hatte sie begrünt, was allerdings nicht schwer gewesen war. Schon schwieriger war die Begrünung der Frostklamm.

Marie erzählte ihm wie sie außerhalb der Frostklamm einen Einschlag vorbereitet und dort die vielen Bäumchen herangezogen hatte. Das Problem auf der Frostklamm war daß dort selbst im Sommer Schnee lag und der Boden gefroren war. Sie löste das Problem indem sie den ganzen Sommer über Mist sammelte und einen großen Haufen warf. Dieser gärte vor sich hin und blieb angenehm warm. Als dann im Herbst die Bäume eingepflanzt wurden, wurden große Pflanzlöcher ausgehoben und in jedes Loch kamen einige Schaufeln des dampfendes Mistes. Die Wärme gab den Bäumchen die Möglichkeit anzuwachsen und Wurzeln zu treiben.

Hier würde dies natürlich alles nicht erforderlich sein, sie erklärte ihm sogar daß die Natur sich innerhalb weniger Jahre alles zurück erobern würde. Doch Antorius wollte die Natur darin unterstützen und so diesen Vorgang auch beschleunigen.

So konnte man ind en nächsten Wochen Marie sehen wie sie in den Wäldern umher lief und alle möglichen Beeren, Nüsse und Früchte sammelte.
Diese würde sie sobald der Frühling ins Land ziehen würde dort ausstreuen und dem Rest der Natur überlassen..
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Antorius
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Registriert: Mittwoch 5. August 2015, 23:21

Beitrag von Antorius »

[url=http://postimg.org/image/pq4gcskzp/][img]http://s2.postimg.org/pq4gcskzp/35abf86221.jpg[/img][/url]
Auch wenn der Winter eine weisse Decke über die Burgruine gebreitet hatte verbarg er nicht die Spuren der Verwüstung, die Zerstörungen waren unübersehbar und jedesmal, wenn ich durch das Burgtor trat erfasste mich etwas wie Wehmut. Dennoch hatte sie recht wo eine Türe zugefallen war würde sich eine Neue öffnen und ihnen neue Wege zeigen.

So besuchte ich jeden Morgen die Gräber, um nachzusehen ob wieder eine Botschaft der Anhänger des Panthers dort lag. Ich empfand immer noch tiefes Mitgefühl für diese Menschenwesen und hoffte, dass sie ihre Provokationen irgendwann lassen würden und der Ort in Vergessenheit geriet und die Wunden die sie geschlagen hatten hier heilen würden. Ich wusste, dass sie heilen würden Eluive die Schöpferin die Mutter unserer Hoffnungsträgerin, sie würde diesen Ort mit sanfter Hand berühren und nach und nach diesen Ort in eine Stätte verwandeln, die wieder in ihren Ursprung zurückgeführt werden würde. Mauern würden verfallen, Steine abgetragen werden mit der Zeit, um jene Steinblöcke anderweitig zu verwenden.

[url=http://postimg.org/image/s2dhzx8vt/][img]http://s4.postimg.org/s2dhzx8vt/376877_web.jpg[/img][/url]

So war in mir der Gedanke gereift, jenen Ort zu helfen zurück zu seinem Ursprung zu finden. Ein wenig nur, um meinen Brüdern und Schwestern ein Ort der Erinnerung zu erhalten, verborgen in wenigen Jahren würden bald nur noch wenige wissen, welche Bedeutung dieser Ort einst hatte.

Doch jene die dabei waren würden sich erinnern und hier ihren Gedanken nachhängen können, beten, gedenken, dem Leben hier lauschen und die Stille und den Frieden geniessen. Die Spuren die der Panther geschlagen hatte mit brachialer Gewalt würden verblassen und etwas Neues würde hier entstehen und wachsen... Zuversicht und Hoffnung in den Herzen weckend...

So sprach ich zuvor mit den Mitgliedern des Ordens, jene sprachen weiter mit jenen die der Natur sich verbunden fühlten, während ich in Bajard zufällig auf 'Marie' traf.

Ich war erleichtert, dass sie mir helfen wollte jenes gemeinsam mit den Anderen zu versuchen. Jeder trug seinen Teil bei und so begann es sich zwischen den Gefährten und Freunden der letzten Tage herumzusprechen was einige Menschen für das kommende Frühjahr planten und wer weis vielleicht würden sich mehr finden, die dabei mitwirken wollten...

[url=http://postimg.org/image/vlb2u6zz5/][img]http://s24.postimg.org/vlb2u6zz5/das_rote_schloss_auf_dem_waldstein_wurde_einst_v.jpg[/img][/url]
Zuletzt geändert von Antorius am Samstag 26. Dezember 2015, 17:26, insgesamt 3-mal geändert.
"Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise;
Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise."
Friedrich Rückert
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