Getuschel in Rahal

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Der Erzähler

Getuschel in Rahal

Beitrag von Der Erzähler »

Nervös und unstet, wie eine flackernde Kerzenflamme, wanderte der Blick des jungen Rekruten über den Marktplatz um nur ein weiteres Mal an der stoischen Ruhe der grünblauen Augen seines Vorgesetzen abzuprallen. Befremdet wandte er den Kopf mit einem Ruck ab und fixierte stattdessen lieber das ältliche, gaunerhafte Ehepaar, welches scheinbar schwer damit beschäftigt war mindere Gifte an forsch feilschende und zwielichtige Gestalten zu verhökern… allerdings nur scheinbar. Das Gesprächsthema war von ganz anderer Sorte und ihm alles andere als fremd, wurde dieses Geflüster doch nun mit jedem Tag lauter, panischer und von matter Verzweiflung geprägt. Schon schlich es sich, ganz ähnlich wie dieses billige Toxikum, in seine Nerven und rüttelte daran, nagte, biss und zog. Schließlich war er ein weiteres Opfer jener Nervosität und Unruhe, die dieses besagte Gesprächsthema wie eine schwere Epidemie hervorbrachte. Er hörte das Flüstern und was weitaus schlimmer war:
Er hörte zu!

„Kein Zeichen von ihm, keines! Man munkelt, dass selbst seine engeren, gut vertrauten Wachen nichts wissen…“, hauchte das zahnlose Kräuterweiblein einem dunkel gewandeten Mann entgegen, der rasch abwehrend die behandschuhten Finger hob.

„Nicht doch, Ermersande, wir beide wissen, dass es nur zu oft vorkommen kann, dass er plötzlich wie vom Erdboden verschluckt ist und mehrere Tage die Fäden zieht, welche uns alle stetig lenken…“, begann jener dann mit dunkler, von einem Mundschutz abgedämpfter Stimme und setzte rasch nach: „Zudem ist es nur allzu weise, dass er nicht wie dieses kümmerliche Abbild eines gestutzten Kapauns in Varuna dauerhaft umherstolziert. Seine Wege müssen undurchsichtig sein!“

Nun schüttelte nicht nur die Alte, sondern auch ihr untersetzter Kumpane das Haupt und schnell fiel er ihr nun auch ins Wort, den Dunklen mit gehetztem Blicke durchbohrend:

„Aber diesmal ist es doch anders. So lange… viel zu lange… wo war er denn, als jene seltsame Meute von Edelsteinsuchenden Marionettengespinstern die Stadt heimsuchten und sich offen gegen den Bund der Klaue stellten? Wo war er da, als sie durch die Straßen der heiligen Stadt schritten und Verwüstung brachten? Niemals, niemals hätte er das zugelassen, beim Gottkönig, niemals!“

Jetzt allerdings zögerte der düstere Käufer merklich und auch seine Antwort kam eher schleppend:

„Es kann doch immer sein, dass er irgendwo aufgehalten wurde… was maßt ihr beide euch an über die hohen Geschäfte des Alkas bescheid zu wissen?! Im Übrigen würde ich das Thema nun hierbei belassen, der Wachmann linkerhands bekommt schon tellerförmige Ohren vom lauschen…“ Jedoch war die Zuversicht aus seiner dumpfen Stimme gewichen und auch seine Augen waren von jenem ängstlichen Flackern infiziert.

Mit einem hörbaren Ächzen wandte der Rekrut den Kopf wieder gen Vorgesetzten und fragte sich mit einem Kloß im Halse wann dessen ruhiger Blick brechen würde. Wie lange noch, bis diese Ungewissheit über den Verbleib der lenkenden Hand, der weltlichen, dunklen Macht, des Alkas die Stadt wie eine nebelartige Wolke einhüllte und würgte.
Was war eine mächtige Nation ohne ihren starken Führer?
Opferlämmer!
Belnu Ror´Vrel

Beitrag von Belnu Ror´Vrel »

Immer wieder hörte er das etwas mit dem Alka nicht stimmte. Auch er sah in in der letzten Zeit nicht mehr. Der Alka war einfach nicht mehr aufzufinden. Es war nicht des Alkas Art seinen treuen Dienern nichts zu sagen wenn er so lange fern blieb. Keine Nachricht und kein Zeichen.

Belnu ging zu seinen neuen Schülern Mondaron und Dain und teilte ihnen mit das sie sich auf die suche machen sollten. Sie sollten in erfahrung bringen was geschehn war und rausbekommen wo der Alka sich befand. Sie sollten erst wieder zu ihm kommen wenn sie etwas wussten.
Letast

Beitrag von Letast »

Ein Soldat hämmert an die Türe eines Hauses ... langsam öffnet sich diese von ihnen und ein in schwarz gekleideter öffnet diese der soldat geht sofort auf ein knie und spricht im unterwürfigen tonfall...

eherabener ... die erhabene erwartet euch im turm ... sie meinte eure anwesend wäre tringend von bedarf

ein sachtes nicken des schwarzgekleideten ehe er mit zischelnder stimme beginnt zu sprechen

geht wieder zurück an eurem posten

der soldat nickte heftig ehe er ihm noch seinen segen wünschte und wieder verschwand

der schwarz gekleidete greift langsam nach dem stab der an der türangel steht und geht dann schnellen schrittes in richtung des turm ehe er in diesen eintritt...

schon als er in das erste stockwerk kam sah er seine schwester die bereits auf einen der stühle sass und ihn kurz musternt anblickte ...
ehe sie zu sprechen begann...

bruder ... die gerüchte in der stadt vertichten sich ... meine eigenen soldaten melden mir dies bereits .. wie lange willst du dieser situation noch zuschauen ...

langsam hebt er seinen blick auf sie ehe er sich neben sie setzt und dann mit bekannter zwischelnder stimme zu sprechen beginnt.....

ich hoffte er kommt er ist unfählpaar .. doch nun ist es an der zeit .. zu lange schon .. wartet das volk auf seinen führer ... und ohne ihn ist es nur ein opfer... denn er allein besitzt die weisheit .. das volk so zu regieren wie der herr es will... doch befürchte ich ....

letast lies denn satz unausgesprochen und syrellia nickte nur schwach...

doch sollten wir es wirklich wagen war die antwort ... die er von ihr bekamm....

sollen .. oder nicht wir müssen ... sollte er doch zurückkommen und die stadt im chaos vorfinden ... läst er uns am nächsten baum aufhengen ...


ein sachtes nicken von syrellia ist zu sehen ehe sie dann zu sprechen beginnt ... nun wir müssen wohl... ich werde Belnu benachrichtigen .... und die Lehtaren

letast nickt erneut nur sachte .. ehe er zu sprechen beginnt...

und ich das VOLK
Ark Detrium

Beitrag von Ark Detrium »

Er stand im Versammlungssaal der Bruderschaft der Klaue und schaute vom Fenster herab auf das Markttreiben, auf diese alten Giftmischer.
Kurz war es erst her, dass eine fremde Streitmacht plötzlich auftauchte und die Tür zum Gebäude der Bruderschaft mit Gewalt öffnete.
Die Spuren waren beseitigt, eine neue Tür eingesetzt, aber wo waren damals die Gardisten? Wo waren die Ritter Alatars? Wo war der Alka gewesen?
Ihm gefiel es nicht, war er schließlich lange genug selber Gardist gewesen; und die lange Abwesenheit des Alkas konte nichts Gutes bedeuten.

"Was wird mit diesem Ort nur geschehen, wenn er verschollen bleibt...", murmelte er zu sich selbst, das Treiben auf der Straße weiter betrachtend.
Dain Marchis

Beitrag von Dain Marchis »

Langsam schritt er durch das Tor des Tempels, sah sich nachdenklich um, um gleich darauf den Kopf zu schütteln.
Man konnte nicht sagen, dass er sich nicht geehrt fühlte gleich von Anfang an eine so wichtige Aufgabe zugeteilt bekommen zu haben, aber er machte sich auch Sorgen. Er kannte niemanden in der Stadt und die Worte des Tetrarchen geisterten noch immer in seinem Kopf herum. Erst zurück kommen wenn er etwas gefunden hatte...

Aber wo sollte er mit dem Suchen anfangen? Nochmal ließ er den Blick über die Strasse wandern ehe er seine Schritte Richtung Taverne lenkte. Er konnte nur hoffen das er irgendetwas nützliches heraus fand...
Letast

Beitrag von Letast »

*ein schreiben ist auf jeden wichtigen punkt der stadt aufgehängt*

Des seinen Segen Volke Rahals

Durch die bereits bekannte abwesenheit des Königs Meritors dem I sind wir um die sicherheit der Bürger Rahals zu gewährleisten gezwungen als Consilium Alataris sofort die Politsche Führung Rahals zu übernehmen.
Das Consilium Alataris wird bis zur Wiederkehr des Alkas die Regierung der Heiligen Stadt Rahals stellen.


Des weiteren wird auch erneut an die Neuen Gesetzte der Heiligen Stadt Rahals errinert.

Gez
CONSILIUM ALATARIS
Im Namen des Alkas
Mondaron Etuar

Beitrag von Mondaron Etuar »

Als Mondaron seinen Auftrag vom Tetrarchen erhalten hatte, schlenderte er nachdenklich durch Rahal. Er war sich nicht bewusst, wo er beginnen soll und überflog gedanklich die, ihm bekannten, Menschen, welche er um Rat fragen könnte. Plötzlich sah er Letasts Schreiben am Haus der Stadtverwaltung. Er verfolgte es aufmerksam. 'Das beste wäre wohl, zuerst einen der erhabenen Ahads selbst zu fragen.' dachte er sich. Auch waren es die einzigen führenden Personen, welche Mondaron bereits kennen gelernt hatte. So verfasste er als erstes einen Brief an Syrellia, welcher sie schnellstmöglich erreichen sollte:

Dem Einen zu Ehr, erhabene Syrellia,

ihr könnt Euch sicher noch an unser kürzliches Gespräch erinnern. Leider kann auch ich Euch keine positiven Neuigkeiten überbringen, da der erhabene Alka, wie auch Ihr sicherlich wisst, noch immer verschollen bleibt. Jedoch wurde ich nun vom Tetrarchen Ror´Vrel selbst dazu beauftragt, das verbleiben des Alkas aufzuklären. Deshalb wäre ich Euch sehr dankbar, wenn ihr mir einen Gefallen tun und mir Euer Wissen über den Verbleib des Alkas mitteilen könntet. Auch interessant wäre die Angabe, wann Ihr ihn das letzte Mal gesehen habt und ob ihr da irgendetwas Besonderes, was sein Verschwinden erklären könnte, bemerkt habt.
Ich hoffe, wir können den Fall schnell aufklären,

In Demut,
Mondaron Etuar

Weitere Gedanken schwirrten ihm durch den Kopf, als er den Brief versandt hatte, doch im Moment war er machtlos. Der Abend rückte näher und seine Suche war noch erfolglos. Also beschloss er, sich für den Tag zurück zu ziehen und auf Syrellias Antwort zu warten. Als er sein bescheidenes Zimmer in der Herberge aufgesucht hatte, legte er sich erschöpft nieder. Vor dem Schlafen sprach er noch einmal zum Herren.

Großer Gott, Schöpfer des Wissens und der Macht, ich danke dir für einen neuen Tag unter deiner Führung. Auch wenn ich nur ein armer Mann bin, hoffe ich dass du mein Flehen erhörst, da du wohl der Einzige bist, der weiß, wo sich der Alka befindet. Ich, der sein Leben für dich opferte und deine Weisen in Ewigkeit durch die Landen tragen möchte, bitte dich um ein Zeichen, damit wir die Heilige Stadt wieder einen können. Und sollte ich, ein niederer Mensch, keines Zeichens würdig sein, so hoffe ich, dass ich, in deinem Namen, Kraft und Wissen stärken kann und meine Aufgabe zu deinem Wohlwollen erfüllen kann.
Ich danke dir für deine Schöpfung und dein Handeln.
So sei es, In Ewigkeit.

Als er die Worte vollendet hatte, schlief er sofort ein. Was würde der neue Tag wohl bringen?
Sari´Lu

Beitrag von Sari´Lu »

Eigentlich sollte es Unterricht geben, mit Spannung ging Sari jener Zeit entgegen und hoffte auf Lehrreiche und Interessante Informationen. Ueber den Herrn, ueber die Stadt und ihre Bürger. Doch es lief etwas anders, wenn auch nicht ganz das was sie erwartete waren diese neuen Informationen schier Informativer als sie dachte. Zu allererst die Segnung ihres hochgeliebten Rapiers, ihre neue Aufgabe und dann das.

Wo soll er hin sein, wenn nicht in seinem altgewohnten Quartier?
Er würde doch niemals die Stadt einfach so verlassen,
eigenst der wahrhaftige selbst würde wissen wo der Ahad abgeblieben sein könnte.

Die Catulii, Mondaron und Dain, würden mit sicherheit ihrer Aufgabe mit Eifer nachgehen und baldigst könnten wir sicher mit den besten Informationen rechnen.

Später noch waren die Zimmer der Vicarii von nun an bewohnt und schnell war fuer heute ihre gewohnte Nachtruhe angesagt. Stets ein gebet vor dem Schlaf würde sie sicher baldigst schlafen

Oh, wahrhaftiger, all wissender und Vater unseres Volkes.
Möge die Kraft des Zorns, die Macht des wissens und der Weisheit stets
ueber unsere Brueder liegen. Hoffe ich doch das baldigst der Gottkönig selbst unsere doch so Liebenswerte Stadt wieder belebt.
Der Glaube soll baldigst wieder hergestellt sein, nicht durchbohrt und voller Frevel entgegen unserer Templerscharr sein. Wollen wir jene wieder aufhelfen, wie dieses gebet all jene geliebten die sich um das wohlbefinden des Alkas bemuehen. Wie auch ueber unsere Jungen Catulii und dem Alka höchst selbst.
Shan´Rhyl

Beitrag von Shan´Rhyl »

Er gab nicht viel auf diese Gerüchte, welche die Menschen in den Landen verbreiteten. Jedoch war auch Shan'Rhyl aufgefallen, dass der Alka schon seit sehr langer Zeit keinen Fuß mehr nach Rahal gesetzt hatte, zumindest hatte er davon nichts mitbekommen, wenn dem trotzdem so war. Des öfteren bemerkte er die Unruhigen Bürger Rahals in den Gassen, jene Blicke nur allzuleicht zu deuten waren. Führungslos wäre Rahal dem Untergang nahe und die Menschen brauchen einen der ihren an der Spitze, zu jenem sie aufblicken können und deren Befehl sie folgen.

Sein Blick fiel auf das Pergament, den Aushang von Letast und mit zusammengekniffenen Augenbrauen überflog er es. "Soso, das Consilium übernimmt die politische Führung in der Abwesendheit des Alkas" trat es murmelnd aus seiner Kehle hervor. Irgendetwas stimmte nicht, und die Ordnung des Herren schien kurz davor in sich zusammenzubrechen. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen um zu handeln, denn selbst wenn es nur unwürdige Menschen waren, so waren jene immer noch die Ruderleute des pompösen Schiffes Alatar, welches unaufhaltsam seinem Ziel entgegen schwimmen sollte.

Er trat vor das Anwesen der Bruderschaft und ließ einen Moment seinen Blick über das Gemäuer schweifen. Sie würde bereit sein, für alles was kommt.......
Letast

Beitrag von Letast »

*ein schwarzes pergament mit weißer schrift hängt in der kaserne zu rahal aus*

Des seinen Segen Soldaten!

Mit sofortiger Wirkung werden Doppelschichten angeordnet die eine Wachverdoppelung zur Folge haben.

Aufstände innerhalb Rahals sind Sofort zu zerschlagen die Redelsführer .. sofort in die Zellen Rahals zu bringen.
Über jegliche noch scheinpaar so unwichtige verlautung die gegen denn Alka oder das Consilium Alataris sind, die Urheber dieser sofort in denn Zellen Rahals einzusperren und dem Consilium sofort bericht zu erstatten.

Des weiteren sind auch die Wachposten an der Grenze zwischen Varuna und Rahal zu verdoppeln und jede Millitärische bewegung an dieser von seitens Varuna sofort zu dem Consilium Alataris zu melden.


Gez
DAS CONSILIUM ALATARIS
Syrellia

Beitrag von Syrellia »

Syrellia saß in ihrem Haus als es an der Tür pochte. Ein Bote war gekommen mit einer Nachricht. Geschwind überflog sie Zeilen. Fragen und Fragen: "Wo ist der Alka hin?" Dann noch Letast der meinte nun die Stadtführung mit dem Consilium zu übernehmen. Diese Aufgabe war mit äußester Vorsicht zu genießen. Bei Versagen würde ihr Kopf und der von Letast rollen. Es war nicht ungewöhnlich, dass der Alka längere Zeit fort war. Doch so lange, ausserdem hätte er sich niemals ihre Weihe entgehen lassen. Es war nicht lange her als er ihr erklärt hatte wie wichtig ihre Aufgaben seien und das er sie selbst dabei im Auge haben werde, doch kam er nicht. Was war nur los? War es eine Prüfung? Prüfte der Herr seine treuen Anhänger? Nun fragte sie sich Dinge die sie sich niemals stellen wollte.

Wieder fiel ihr Blick auf den Brief. Sie setzte sich an ihren Tisch und setzte ein Antwort schreiben auf


Der Segen des Herrn mit euch Templer,

wie ich letzte Nacht schon eurem Bruder Dain Marchis erklärte, dass selbst das Consilium Alataris nichts über den Verbleib des Alkas weiss, werdet ihr selbige Antwort erhalten.

Doch betrachtet das Fehlen des Alkas nicht mit Sorge, sondern seht es als Herausforderung. Eine Herausforderung, die uns alle betrifft. So wir uns alle als würdig erweisen, wird der Gottkönig uns bei stehen, um unsere uns gegebenen Aufgaben weiter zu erfüllen.

Möge die Pranke des Herrn schützend über Euch sein,

CONSILIUM ALATARIS
Syrellia

Sie faltete den Schrieb zusammen und veranlasste, dass jener alsgleich an den Templer überbracht werden sollte. Dann setzte sie sich wieder. Unzählige Gedanken schossen ihre durch den Kopf, ehe sie in einem tiefen Gebet versank. Nur eines war sie sich noch sicher. Der Herr würde seiner Stadt bei stehen.
Mondaron Etuar

Beitrag von Mondaron Etuar »

Mondaron erwachte in seinem Bett. Kurz war die Nacht gewesen und noch immer war er von Müdigkeit gezeichnet. Irgendwas war geschehen heute Nacht, er spürte es noch immer, doch seine Erinnerungen waren wie vernebelt. Plötzlich klopfte es am Zimmer und Mondaron wurde aus seinen Gedanken gerissen. Ein Bote überbrachte Syrellias Brief und an Ort und Stelle begann er zu lesen. 'Sprecht der Erhabenen meinen Dank aus' quittierte er den Erhalt des Schriftstückes und schickte den jungen Mann hinfort. Es war irgendwie mysteriös, niemand wusste etwas über den Verbleib des Alkas, was war bloß geschehen.
Plötzlich durchzuckte es seinen Körper wie vom Blitz getroffen und er sah erneut die Bilder seines Traumes vor sich.
Ein Kampf, eine Schlacht, treue Streiter schlugen aufeinander ein. Die Gesichter jedoch blieben verschwommen.
War das das Zeichen, worum Mondaron den Herren gebeten hatte? War der Alka in einen Kampf verwickelt worden und gar gefallen? Was hatte das alles bloß zu bedeuten?
Deutlich aufgewühlt schritt er vor die Tür der Herberge, um Catulus Dain aufzusuchen und ihm von seinem Traum zu berichten, vielleicht würden sie ja gemeinsam eine Antwort finden.
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