Brieffreundschaft...*

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Magdalene Pfirt

Brieffreundschaft...*

Beitrag von Magdalene Pfirt »

  • ~*~

    *Dieses dunkle Zimmer in dem sie stand.. sie konnte es einfach nicht zuordnen. Nach dunklen Gewürzen roch es und sie war umgeben von einer schwülen Luft. -Wo war sie nur?- Unter den nackten Füßen konnte sie den warmen Sand spüren.. -Was hatte das nur alles zu bedeuten?-
    Sie sah im Schatten dunkles Haar unter einem Tuch hervorblitzen und ehe sie wirklich reagieren konnte, wusste sie wen sie gesehen hatte..
    "Nahlah..!", rief sie als sie aus dem seltsamen Traum aufschreckte. Sie sah sich im Raum um. Sie lag in ihrem Bett, allein.. Teron war noch immer nicht von seiner Reise zurück. "Hrm..."
    Vorsichtig setze sie sich auf, um dann einen Fuß aus dem Bett zu schwingen und im Morgenmantel vorsichtig und noch immer auf wackeligen Beinen nach unten zu stapfen. Nachdem sie sich einen Tee gemacht hatte, nahm sie sich einen hellgrünen Briefbogen, griff nach der Feder und begann einmal wieder ihrer Freundin zu schreiben...... *

    ~*~





    Der Mutter Segen liebste Freundin,
    lange haben wir nichts voneinander gehört. Gerade hatte ich einen seltsamen Traum von Dir, und deswegen musste ich Dir unbedingt schreiben damit sich mein Gemüt beruhigt.
    Sag, wie ist es dir ergangen in der letzten Zeit? Das Weizen was du dir für die Lamas gewünscht hattest, steht bereits in einem großen Bund vor dem Tor des Außenpostens. Bitte melde dich Recht schnell bei mir.
    Ich hoffe Dich bald wieder zu sehen.

    Möge die Mutter stets über Dich wachen und deine Träume behüten Nahlah.


    Magda
Nahlah Hibah Ryzan

Beitrag von Nahlah Hibah Ryzan »

Sie war so unglaublich erschöpft. Seit sie die Nachricht erreicht hatte, bewegte sie sich nicht aus dem Haus und weinte Tag ein und Tag aus so bitterlich, dass das Schluchzen selbst die Hauswände durchdrungen haben mochte. Heiße Tränen mit dem kostbaren salzigen Geschmack rannen über ihre Wangen, dass sie sich gar ausgedorrt fühlte, ermattet und kraftlos. Es gab kein Stück an ihrem Körper, das nicht versuchte den Schmerz ihres Herzens abzuleiten. Zwar hatten zwei Natifahs ihr Essen vor die Tür gestellt, doch sie konnte sich kaum überwinden auch nur einen Bissen ihren Hals herunter zu quälen. Sie war nicht fähig Kontakt nach außen zu suchen, in ihrem unendlichen Schmerz war sie nicht fähig neben sich zu blicken und die Trauer anderer zu sehen. Sie hatte nicht die Klarheit um sich zu überlegen, wie es weiter ginge. Und bis auf Imraan war niemand zu ihr hinein gekommen - wie sehr sie ihn dafür liebte. Eine Blüte der Azeezah hatte sie abgewiesen. Imraan war einer der letzten, die ihr geblieben waren und das Tuch des Todes wollte einfach nicht fortgezogen werden. Nachdem den Bashir so viele Tode ereilten, so hatte sie nun ihre größte Liebe, ihr Leben, verloren, ihren Mann Razyr - und Faruk, mit dem sie damals in MenekUr angereist war...Nadim, der ihr seine Freundschaft und Obhut geschenkt hatte... Als der Omar sie festgehalten und ihr Schluchzen und Zittern ertragen hatte, so durfte er schon eine Stunde bei ihr geweilt haben ohne dass die Wüstenblüte auch nur ein einziges Wort verloren hätte. Nur kratzig schaffte sie es nach und nach Silben zu formen. Es brauchte noch mehr Nächte, bis sie sich soweit fing die Briefe zu öffnen die man ihr zahlreich geschickt hatte. Einer verkündete den Tod einer Freundin, ein anderer behielt die Klage über Liebeskummer und der dritte... sprach von einem Traum. Und als sie Magdalenas Namen las da brach sie neuerlich in Tränen aus und krümmte sich auf den Kissen am Küchentisch zusammen. Nach einem halben Stundenlauf war sie zu müde um weiter zu weinen, ihr war schwindelig und fühlte sich matt, grau, stumpf. Es war besser.
Viele Versuche brauchte es und einige Pausen und Unterbrechungen, bis sie mit zittriger Handschrift die Briefe beantwortet hatte. Der letzte Schritt war es sich aus der Tür herauszuwagen... doch dafür müsste sie sich kämmen und ankleiden...


Salam Alaikum, liebste Magdalene.

Dhabir für das Weizen. Wir haben am Außenposten nun einen Stallburschen, der den Weizen gewiss schon an die trächtigen Lamas verfüttert hat. Von dir zu lesen tut mir gut und gleichzeitig ist es furchtbar dir zu antworten, weil ich nun Worte brauche. Ich kann die Worte zählen, die ich in den letzten Tagen gesprochen habe, denn zu reden fühlt sich an, als brenne mir der Hals bei jeder Silbe. Ich wünschte, ich könnte gehen, aber ich bin zu schwach mich zu dir zu bewegen. Wasser und Speisen schmecken auf der Zunge wie Asche und jeder Atemzug fühlt sich an, als wollte er mich an ein Leben binden, das ich so nicht führen kann. Mein Mann ist tot und brachte mit seiner letzten Handlung eine unverzeihliche Schande auf unser Haus, sodass der Emir sogar die Zeit der Trauer und die Gnade der Beerdigung versagt. Wir waren so glücklich, so stolz, so verliebt und einander das Lebensglück und mit einer Nachricht ist alles genommen und darüber hinaus. In mir schreit es so laut, dass ich sterben sollte und doch könnte mein Tod die Schande nicht nehmen. Ich ertrage den Gedanken nicht, dass Razyr nicht wieder nach Hause kommt, ich ertrage das Haus nicht, nicht in unserem Bett zu schlafen und ich schaffe es nicht aus der Tür zu gehen, will nicht gesehen werden, nicht angeblickt. Ich möchte nicht allein sein. Doch nun muss ich einmal im Schutz der Dunkelheit um dir diesen Brief zu schicken.
Ich bin so hilflos und weiß nicht, was ich tun soll als zu warten, bis die letzte Pflicht getan ist.

Nahlah
Zuletzt geändert von Nahlah Hibah Ryzan am Dienstag 17. November 2015, 23:40, insgesamt 1-mal geändert.
Magdalene Pfirt

Beitrag von Magdalene Pfirt »

  • Diesmal sah sie die Gestalt vom letzten mal zusammengekrümt am Boden liegen. Ein tiefes Schluchzen war zu hören und das Zittern was vom Körper der jungen Frau ausging war nicht zu übersehen....
    Noch bevor etwas anderes passieren konnte, kam Magda zu Bewusstsein und erschreckte sich zutiefst als ihr bewusst wurde, das sie schon wieder von Nahlah geträumt hatte. Sie strich sich den Schweiß von der Stirn. -Was war nur los mit ihr, das sie neuerdings diese Träume hatte?-
    Wie gewohnt wurde der Morgenmantel übergeworfen, nur das sie diesmal den direkten Weg zu ihrem Postkasten suchte. Und ihr Gefühl hatte sich nicht getäuscht. Sie nahm den Brief an sich, schloss die Haustür von innen und sah auf den Umschlag. Tatsächlich.. er war von Nahlah. Als sie die vertraute Handschrift sah, drückte sie ihn fest an die Brust und lehnte sich gegen die Tür.
    So stand sie eine Weile da, ehe sie das feste Siegel langsam brach und begann die Zeilen zu lesen.
    Ihre Augen weiteten sich und allmählich füllten sie sich mit Tränen...
    Sie sank an der Tür auf den Boden hinab und begann bitterlich zu schluchzen.
    -Was war ihrer Freundin nur wiederfahren?-
    -Womit bei den Göttern hatte Sie das verdient, gerade Sie, dieser herzensgute Mensch, der ihr so ans Herz gewachsen war?-


    Sie hatte das Gefühl das Nahlahs Schmerz auch in ihrem Herzen angekommen war, denn es tat ihr so weh und Leid...

    -Teron.. auch Er war schon einige Zeit nicht mehr nach Hause gekommen.., doch Nahlah würde nie wieder die Stimme Ihres Liebsten hören.-

    -Was konnte sie nur für ihre Freundin tun?
    Sollte sie zu Ihr gehen?, oder war das gar zu gefährlich? Sie wusste ja nicht einmal wirklich was los war.-

    All diese Gefühle brachen über sie herab, wie auch die heißen Tränen die an ihrer Wange herab liefen.
    Sie saß mehrere Stunden dort unten und wusste nicht was sie tun sollte,.. tun konnte, bis irgendwann die Tür aufging und Eric im Raum stand und sie mit großen Augen ansah. Er war ein sehr höflicher Mann. Er kam auf sie zu, ohne einen Ton zu sagen und half ihr langsam auf. Dann brachte Er sie zur bank hinüber und verschwand. Nur um dann mit einem Tee in der Hand zurückzukommen und kurz zu sagen: ''Wenn Ihr etwas braucht, dann lasst es mich wissen!''


    Sie musste nachdenken..
    Sie würde sich etwas einfallen lassen, damit Nahlah wusste das sie immer an Ihrer Seite war...
Magdalene Pfirt

Beitrag von Magdalene Pfirt »

~*~
Einige Stunden hatte sie in der Küche verbracht und an die Wand gestarrt.
Dann plötzlich sprang sie auf und schnappte sich ihren langem Mantel, den sie sich fest um das Nachthemd zog. Ihre Halbschuhe waren schnell übergestreift als sie auch schon in den Garten trat.
''Hrm..''.. es war stürmisch heute, die grauen Wolken überzogen die Welt unheilvoll und das Acker war wassergetränkt.. die ganze Nacht hatte es aus Eimern geschüttet.

Sie zog sich die Kaputze über das braune Haar und machte sich auf den Weg in Richtung des Bunten Kessels...


Es war später Nachmittag als sie nach Hause kam und sich an einen Brief setzte, der sie abermals einige Tränen kostete.. doch es war notwendig. Nahlah brauchte eine feste Stütze, und die würde die kleine Bäuerin Ihr nun sein.

~*~




Meine liebe Freundin,

hätte ich geahnt was los ist, und warum du dich nicht gemeldet hast,
so wäre ich zu dieser Stunde längst bei dir gewesen.
Das hatte ich auch heute vor, doch zuerst musst du mir schreiben ob es überhaupt zugänglich ist, das ich bei Dir bin, um Trost zu schenken.

Ich weiß, das meine Worte dir wohl nicht mal ein winziger Trost sind, denn was dir passiert ist, kann selbst ich kaum ertragen.
Du sollst wissen.. das Ich für deinen Razyr gebetet habe und auch dafür, das die Mutter dir viel Kraft schenkt für die kommende Zeit.
Anbei Liebes, schicke ich dir etwas, damit Du jeden Tag daran erinnert wirst, das ich da bin wenn es darauf ankommt. (IG)
Außerdem, wirst Du am Grund des Umschlages einen Schlüssel finden. Dieser gehört, sowie Du dir sicher denken kannst, zum Schloss des Gutshofes. So solltest du es einmal nicht mehr aushalten, stehen dir die Türen immer offen, und auch ein Bett ist immer frei für Dich.

Sobald du mir dein Einverständnis gegeben hast, werde ich mich auf den Weg zu dir machen, oder dich, solltest du nicht gesehen werden wollen, auch in der Nacht höchstpersönlich nach Adoran holen.

Ich hoffe das ich auf irgendeinem Weg von dir hören werde.
Achte gut auf dich liebste Wüstenblume.

Magda


Zuletzt geändert von Magdalene Pfirt am Mittwoch 18. November 2015, 22:23, insgesamt 3-mal geändert.
Nahlah Hibah Ryzan

Beitrag von Nahlah Hibah Ryzan »

Den Schlüssel wie auch das mitgeschickte Geschenk der Freundin nahm sie an sich und behielt es auch bei sich. Es fühlte sich warm und tröstend an und das kurze Gefühl von geborgener Sicherheit befreite sie eine Weile vom Tränenfluss. Sie gab die letzten Tage ein gar erbärmliches Bild ab, ein Stück Fleisch gewordenes Elend, das sich jeden Stolz hatte absprechen wollen.
Nahlah war schon immer ein höchst sensibler Menekaner gewesen. Wo andere bei Beleidigungen mit Feuer im Blut aufbegehrten, da war diese zarte Blüte verstört gewesen. Entsprechend zerriss sie der Schmerz um die verlorene Liebe und Zukunft, die verlorenen Freunde, der Verlust der Ehre des Hauses. Hatte sie nicht hier bald schon zehn Familienmitglieder an den Tod verloren?
Der Gedanke ihren Mann nicht beerdigen zu können trieb sie in Charaktereigenschaften, die ihr fremd waren. Verachtung, Zorn und Enttäuschung. Aber wehe sie würde dies äußern, kein Wort gesprochen oder geschrieben, auch nicht an die Freundin.

Der Emir selbst, der Erhabene und von Mara ausgewählte, hatte heute Mittag vor der Tür des Basars gestanden und um Einlass gebeten. Abbas gab sich sehr höflich und rücksichtsvoll, sprach von seinem Bedauern über all die Umstände, bedankte sich für ihre Zeit, die sie aufwandte um seine Wünsche zu erfüllen. Und doch dachte sie, dass neben diesen gütigen Worten ein grausamer Mann in ihm wohnen musste. Ein ungnädiger, grausamer Herrscher, der wusste mit seinem Angebot der Hilfestellung nicht erfüllen zu können, was den Witwen und Verlobten der Verstorbenen Trost geschenkt hätte. Eine Beerdigung. Diese schlichte Güte und Größe die Leichen aus dem Ahnengrab abhängen zu dürfen. Es waren so stolze und gute Wüstensöhne gewesen, ausgewählte Liedwirker, Schüler, Krieger für das Reich, Diener im Palast, Wesire unter der Familie. Aber ein Fehler reicht aus um sie im Tod zu quälen und ihre Familien gleich mit. Nein, das war grausam. Nicht der Tod selbst, aber diese Entwürdigung beschmutzte Nahlahs unbefleckte Liebe zu den Omar - Imraan als Ausnahme. Ein halbes Jahr hatte sie bei ihnen gewohnt, jeden Morgen die Zimmer betreten, das Essen bereitet - mit an Tisch gesessen und ihre Hochzeitsgewänder gefertigt, selbst wenn es schlaflose Nächte bedeutet hatte. Die Lamazucht hatte sie auf Wunsch eines Omars begonnen. Sie hatte das Kind des verstorbenen Emirs Nabil - dem besten Freund ihres Mannes - in den Armen gehalten und gewickelt, ist den entlaufenen Katzen der Esra nachgeeilt und brachte ihr Herz ein - was sich nun so schwer anfühlte, dass jeder Schlag in der Brust sie anstrengte.

Egal was eine Blüte tat, es reichte nicht um die Schuld eines Mannes zu begleichen. Es reichte nicht um die Güte von sich auf den Geliebten zu richten. Es reichte nur um nicht selbst in Ungnade zu fallen - Es reichte für Trost und ein kleines Versprechen - doch immerhin war es das kleine Versprechen einer Herrscherfamilie ihr zu helfen, wenn sie Hilfe brauchte.



Salam Alaikum, liebste Freundin.

Diese Worte werden dir kaum gerecht. Du bist mir die beste Freundin die ich je hatte und ich will mich für deine liebevolle Fürsorge bedanken. Deine Gesten sind ein Trost, der mir Hoffnung und Stärke schenkte nicht vor dem Schmerz ins Meer zu flüchten, obwohl ich dafür alles vorbereitet habe.
Ich habe lange darüber nachgedacht und tue es noch immer. Würde ich die Schuld begleichen können, die wir uns aufgeladen haben, könnte ich damit bewirken, dass sie Razyr beerdigen und könnte ich Unheil von meinen Liebsten abwenden würde ich meine Seele in Maras Garten schicken. Aber es wäre nichts anderes außer vor mir und meinem Elend zu flüchten und anderen Trauer statt Trost zu bringen, Schuldgefühle statt Erleichterung. Jetzt wo der Krieg beginnt ist die falsche Zeit an sich selbst zu denken.
Ich hatte große Furcht, dass die anderen Menekaner mir mit Verachtung entgegen treten würden. Was sie auch in ihren Häusern reden mögen, so drücken sie mir ihr Beileid aus und versuchen manchmal etwas unbeholfen mit mir zu sprechen. Andere trösten, weitere - mir gar fremde Männer und Frauen - sprechen mir ihre Hilfsangebote aus, als wären wir aus einer Blutlinie entstiegen. Ich weiß jedoch nicht, wie sie mir helfen sollten. Die Hand aber ist ausgestreckt.
Ich arbeite auch wieder. Der Maristan brauchte Taschen für die Heiler und der Erhabene - unser Emir - Stücke für seine Rüstung. Es lenkte mich ab und gab mir das Gefühl eines kleinen Wertes in dieser Gesellschaft - wenn allein durch meine Arbeit.
Ich hoffe mein Brief erreicht dich, bevor das Befürchtete eintritt. Wie ist es zu dieser Zeit in Adoran, sind sie dort ebenso besorgt und machen sich voller Mut kampfbereit?
Du sollst wissen, dass du jederzeit nach MenekUr kommen kannst und Zuflucht in meinem Haus finden wirst.

Ma'Salema,
Nahlah
Nahlah Hibah Ryzan

Beitrag von Nahlah Hibah Ryzan »

Salam Alaikum, meine gute Freundin.

Ich habe mir eine Weile Sorgen gemacht und obgleich ich traurig bin, dass dein Fest ausfallen musste, so war ich froh ein Lebenszeichen von dir erhalten zu haben. Ich hoffe dir geht es gut und dass auch deine Liebsten gesund und bei dir sind.
Ich habe wieder angefangen zu arbeiten, es lenkt mich ab und gibt mir Zeit meine Dinge auf etwas Schönes zu lenken, das meinen Händen entspringt und den Kummer für eine Weile übertüncht. Da sind einmal die edlen Stücke für den Erhabenen, aber auch einige Teppiche die nach Junkerssteyn gehen sollen und Kleidung, welche für die neue Familie gedacht ist.
Ein entfernter Verwandter aus dem Blute von Callistas Großmutter ist nach MenekUr gereist und möchte dort den Namen seiner Familie, den Ryzan, ehrbar machen und mit Stolz erfüllen. Er war bereit dafür die Ifreys in seine Familie aufzunehmen, die bereit waren ihren Namen abzulegen und frei von der Schande eine neue ehrbare Familie zu etablieren. So bin ich nun eine Ryzan, obwohl ich nicht das gleiche Blut mit ihnen teile, so aber das selbe Bestreben. Die Familie wird sich nun kümmern und ich bin dankbar um ihre Güte. Diese Güte versuche ich mit meiner Arbeit zurückzugeben und so sitzen Callista und ich oft im Keller des neuen Familienhauses und sortieren die Erbstücke, die uns geblieben sind. Sie war wirklich sehr fleißig und ich bringe nun noch viel Kleidung dazu, damit frisch angereiste Familienmitglieder - auf die wir sehr hoffen - auch gute Stoffe vorfinden.
Es ist nun wichtig, dass die Familie - als die wir anerkannt wurden - nun auch ehrbar werden, wie es einst das Haus Bashir und vor dem Fall auch das Haus Ifrey war. Das heißt wir müssen präsent sein und Gutes für das Volk tun. Malik hat dafür den ersten Schritt getan und in der großen Umsicht des Emirs den Titel des Handelsministers erhalten.
Mein Herz freute sich auf der einen Seite für die Familie, aber auf der anderen Seite wollte ich nur weinen als ich das hörte. Doch mit meinen Tränen wollte ich die versammelte Familie nicht beschämen, die sich lossagt von den Toten, den Unbeerdigten. Ich erwartete kein Mitleid dafür, dass es Razyrs Titel war, seine Arbeit die ihn stolz gemacht hatte und die er damals annahm um für mich würdig zu sein und uns ein gutes Leben zu verschaffen. Ich bekomme auch keines. Während ich noch Liebeskummer erleide, sehen sie voran. Und wenn sie voran sehen und meinen Liebeskummer nicht als Last dulden, ziehen sie mich mit.
Ich glaube ein Herz wie du versteht, warum ich nun auch aus unserem alten Haus ausgezogen bin. Jedes Möbelstück war für ihn eingerichtet, jeder Schritt Boden wurde von seinen Füßen berührt und immer wenn ich zum Tisch sah habe ich erwartet ihn dort essen zu sehen und stand ich an der Spüle so wollte ich seine Arme spüren, die sich von hinten um mich legten. Es ging nicht mehr. Das Haus brach mir das Herz.
Ich weiß, eine Natifah sollte nicht alleine leben und ich hoffe dass bald eine Ryzan bei mir mit einzieht. Mein neues Haus ist nur ein Stück weiter und liegt direkt vor dem Basar. Ich hoffe, dass ich es dir einmal zeigen darf, wenn es fertig ist. Ich vermisse dich sehr.

Ich habe auch versucht dich meiner neuen Familie näher zu bringen und dich als meine engste Freundin vorgestellt. Ich habe ihnen sogar davon vorgeschwärmt wie gut es ist mit einer Bäuerin befreundet zu sein, auch als ganze Familie. Wobei Malik nicht glauben möchte, dass du so gut kochst wie eine Wüstenblume.
Meine Liebste, ich wäre dir dankbar wenn du die Zeit fändest für unser erstes Familienfest mit mir etwas zu kochen. Es gibt einige wunderbare Dinge und Süßspeisen, die doch nur aus deiner Hand kommen können.

Hudad, schreib mir zurück und erzähl mir von deinem fernen Leben.

[img]http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/nahlahhibahryvar0m4k1o7.png[/img]




Zuletzt geändert von Nahlah Hibah Ryzan am Dienstag 8. Dezember 2015, 01:45, insgesamt 1-mal geändert.
Magdalene Pfirt

Beitrag von Magdalene Pfirt »

  • Der Mutters Segen mit dir meine liebe Nahlah.

    Wie schön, auch Dich in Sicherheit zu wissen!
    Es waren wirklich unruhige Zeiten hier. Ich habe mit Spenden geholfen so gut es ging, doch die meiste Zeit habe ich mich dann bedeckt zuhause gehalten. Außer einer Mistgabel, habe ich mit Waffen nicht viel am Hut, und vor allem wüsste ich nicht, ob ich jemanden so verletzen könnte, Du kennst mich ja.
    Nun was gibt es zu erzählen. Erst einmal bin ich wirklich sehr froh, vor allem für Dich, das du einen anderen Platz gefunden hast, an dem Du geschätzt wirst, für das was Du tust, und dafür wie Du bist.
    Endlich kann ich wieder mit ruhigem Gewissen an Dich denken, und muss mir keine Sorgen machen. Das neue Haus wird Dich sicher in die Zukunft blicken lassen Liebes.

    Mein Knecht ist wirklich ein Goldschatz! Er hilft mir wo er kann und ist immer zur Stelle wenn man Ihn braucht. Gemeinsam mit Ihm habe ich auch meine Wohnstube ein wenig umgebaut und nun einen Tresen extra nur für meinen Süsskrams!
    Ich habe einige wirklich hübsche Anschaffungen getätigt für das Haus. Da ist es schön wenn wenigsten der Knecht und die Magd dieses ein wenig mit mir teilen und sich zuhause fühlen.
    Teron ist noch immer nicht nach Hause gekommen. Er hatte versprochen das Er nicht lange weg sein würde, doch Er ist bereits einige Monate fort. Ich weiss nicht einmal ob Er seine Familie inzwischen gefunden hat... Wenn ich ehrlich bin, mache ich mir ziemlich Sorgen um Ihn. Er war noch nie so lange fort von mir. Gut das der Knecht auf dem Hof hilft, ich wäre einige Male sicher aufgeschmissen ohne starke Hand.

    Was mein Fest angeht, so werde ich es erneut planen, wenn die Zeiten wieder ein wenig zur Ruhe gekommen sind.
    Aber zurück zu Dir!, wann möchtest Du denn mit mir kochen? Und wo?
    Ich bin schon ganz hibbelig Dir helfen zu können Liebes!
    Will ich dem Malik doch mal beweisen was meine flinken Hände so tolles zaubern können!
    Ich werde mir schonmal einige Leckereien mit Menekanischen Zutaten einfallen lassen, sodass Ihm schon im Vorraus das Wasser im Mund zusammenlaufen kann.
    Ich freue mich, sehr bald einen neuen Brief von Dir zu erhalten.

    So möge die Mutter meine kostbarste Wüstenblüte besonders behüten.


    Magda
Nahlah Hibah Ryzan

Beitrag von Nahlah Hibah Ryzan »

Sie ging in ihren Arbeitsalltag und versuchte alles, um so wenige Stunden wie möglich ohne Arbeit zu sein. Es war an der Zeit ihr Umfeld nicht mehr zu belasten, so legte sie die Farben ihrer Trauer langsam ab und bemühte sich darum, ihre Tränen niemals in der Öffentlichkeit zu zeigen. Nicht zu verbergen war aber die Narbe, die sich in ihre Seele geschnitten hatte. Seit sie von Razyrs Tod erfahren hatte, war es ihr nicht mehr gelungen von Herzen zu lächeln und ein Lachen war als gar völlig unmöglich zu betrachten. Sie war auch noch nicht bereit ihren Zopf zu lösen und das Haar offen zu tragen, wie es eine unvermählte Frau tun sollte. Trauer und eine Spur von Selbstmitleid, von Sehnsucht, von Angst und Ohnmacht. Sie hatte weit über ein Dutzend Familienmitglieder und Freunde in MenekUr an das Ende verloren und erlebt, wie ihre Körper und Seelen in den ewigen Garten der Mutter eindrangen. Aber für sie gab es einen Abschied, es gab eine letzte Würde, es gab die geteilte und die erlaubte Anteilnahme. Es gab ein Ende um einen Anfang zu begehen. Die Grausamkeit, die Nahlah zerriss, die sie zu Grunde drängte, das war das Verbot die Knochen aus dem Ahnengrab nehmen zu dürfen. Sie hatte darum gebettelt, sie hatte angeboten alles dafür zu tun, aber es war ihr verwehrt worden und die letzte Hoffnung war in ihr zerbrochen und die Scherben der Trostlosigkeit hatten sich in ihr Herz gebohrt. Was war ein Leben wert, wenn es nichts gab, was sie damit anrichten konnte? Was berechtigte ihr Dasein, ihr Wirken, wenn es nichts gab um ihren einen Wunsch zu erfüllen? Vermutlich waren diese zarten verschleierten Wesen doch die, die auf ihre Weise die größte Stärke beweisen mussten. Und vielleicht würde diese Hoffnungslosigkeit sich auch irgendwann wieder lichten, wie dunkle Wolke nach einem Sturm. Doch daran fehlte ihr noch der Glauben.
Die Familie Omar versuchte auf eine doch würdevolle und stille Weise der Tuchweberin etwas Trost zu schenken und die Hand zu reichen. Ein Omar hatte ihren Mann getötet, auch wenn die Schuld bei einem anderen lag. Ein Omar hatte ihr die Beerdigung verwehrt. Es war ein Omar, der ihr verbot zu trauern. Und es waren die Omars, die nun der Witwe etwas zukommen ließen. Sie wusste nicht, wieviele Mitglieder der Gesellschaft Zugang zum Palast hatten, ohne zur Familie zu gehören oder als Palastdiener oder Palastdame eingestellt zu sein. Ihr wollte man erlauben in den Palast zu gehen, wie sie es wünschte - auch damit sie die Bestellungen aus dem Basar schneller ausliefern konnte.
Es war eine Ehre. Eine grausame Ehre. Es war Liebe und Schmerz, untrennbar verbunden. Blut und Erinnerungen. Schuld und Sühne.




Salam Alaikum, meine gute Freundin.

Ich habe für dich gebetet, dass du bald Nachricht von deinem Geliebten erhalten magst. Ich denke an dich und hoffe für dich und ich weiß, was für eine starke Frau du bist.
Bestimmt ist mit dem Winter die Arbeit nicht sehr viel weniger geworden und man erzählte mir auch, dass eure Tage nun immer kürzer würden. Ich selbst versuche meine Tage lang zu halten und war kurz erkrankt. Aber du musst dir keine Sorgen machen, denn ich war im Palast in guten Händen und man achtete auf mich. Meine neue Familie bemüht sich sehr und hat mich auch einmal ins Grünland begleitet. Allerdings waren die zwei Männer nicht unbedingt tadellos höflich, was ich auf den Winter und die ungewohnte Umgebung zurückführe. Einmal haben sie mich sogar kurz im Dunkeln vergessen, kamen aber ganz schnell zurück. Sie sind gute Männer, in ihrem Herzen und ihrer Ehre.
In der Wüste habe ich ein kleines Fennek gefunden. Seine Mutter wurde von einer Schlange totgebissen. Ich nahm es mit in mein Haus und versuche es aufzuziehen, aber es ist schwer und ich weiß nicht, ob es wieder zu Kräften kommen wird. Ich zeige dir das kleine Tierchen aber gerne, wenn du mich besuchen kommst.
Wirst du es schaffen, am 29. dieses Mondes zum Kochen und Essen nach MenekUr zu reisen? Im Basar wollen wir zusammen speisen und Rezepte austauschen. Ich werde dafür noch viel Kochen und vorbereiten müssen.
Ich freue mich darauf, dich bald wiederzusehen.


[img]http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/nahlahhibahryvar0m4k1o7.png[/img]




Zuletzt geändert von Nahlah Hibah Ryzan am Dienstag 29. Dezember 2015, 00:28, insgesamt 2-mal geändert.
Magdalene Pfirt

Beitrag von Magdalene Pfirt »

  • *Mit der geschwungenen Schreibfeder Eric's saß sie einige Stunden da, bevor sie überhaupt wusste was sie schreiben sollte. Wenn Eric sie so finden würde, was sollte er nur denken..*

    Meine liebste Freundin Nahlah.

    Du vermagst kaum zu glauben, wie sehr Du mir fehlst.
    Heute habe ich über vieles nachgedacht, und bin zu dem Entschluss gekommen das ich nach vorne blicken muss. Teron ist noch immer nicht wieder nach Hause gekommen, und die Briefe die ich zu seinen Eltern geschickt habe, blieben unbeantwortet. Sicher verabscheuen Sie mich für meinen Glauben und meine Art zu leben. So ich weiss, ist ihr Glaube Alatar versprochen, sowie es auch Terons Glaube einmal war.
    Wenn ich die Schreibfeder später zur Seite lege, so werde ich Seine Sachen in den Keller hinuntertragen und sie aus den Augen lassen. Ich weine etwas nach, das es wie es aussieht nicht mehr geben wird, und das, wo ich doch solch starke Hilfe direkt im Haus habe.
    Ich sollte mich schämen, wirklich.
    Der arme Eric.. er hilft wo er kann, und ich bin manchmal so sorglos in Gedanken versunken und weiss nicht wohin mit mir.

    Liebste Freundin.. so erzähle mir von Dir, und deinem kleinen Fennek. Geht es dir gut?, behandeln Dich auch alle so wie du es verdienst?

    Ich hörte das Du auf dem Markt in Adoran zugegen warst, doch lag ich leider mit einer schweren Grippe im Bett.
    Ich freue mich bereits, einen neuen Brief von Dir in Händen zu halten.

    In Liebe

    Magdalene
Nahlah Hibah Ryzan

Beitrag von Nahlah Hibah Ryzan »

Nahlah saß noch nachts am Schreibtisch, den sie eigentlich von Wahid für Razyrs Arbeiten als Handelsminister hatte fertigen lassen. Nun brauchte sie ihn für sich und ihre zahlreichen Korrespondenzen, die hauptsächlich mit ihrer verantwortungsreichen Arbeit zu tun hatten. Ab und ab aber waren es private Briefe, die sie erhielt, und die sie nachts auch mehr als einmal durchlas. So wie Magdalenes Nachricht aus Adoran.

Die junge Tuchweberin schlief nur noch sehr selten unten in den Räumlichkeiten, die dafür hergerichtet waren von zwei Personen bewohnt zu werden. Es erinnerte sie zu sehr an die Nächte, die Razyr da war und an all jene, in welchen sie auf seine Rückkehr aus der Bibliothek der Akademie gewartet hatte, wenn er bis zum Morgengrauen studierte. Der Umzug hatte ihr gut getan und er war die richtige Entscheidung gewesen. Doch war ihr dabei aufgefallen, dass ihr Mann ihr nichts hinterlassen hatte außer ein paar Hemden, die sie ihm einst genäht hatte. Seine Kleidung war nicht im Haus gewesen, nicht seine Rüstung, keine Briefe, keine Erinnerungsstücke, kein Gold, kein Buch, keine Studienunterlagen. Nur die Hochzeitsgeschenke trugen ihre gemeinsamen Namen, ihre Initialen, zeigten sie auf einem Bild. Aber sein ehrloser Tod erlaubte es nicht diese kostbaren Stücke so auszustellen, dass andere sie sehen konnten. Also hatten sie ihren eigenen Raum im Keller bekommen und standen unauffällig in offenen Regalen des Obergeschosses.

Magdalene hatte die Erinnerungsstücke an ihren verlorenen Liebsten weggeräumt. Es war ein anderer Umgang, aber wohl auch eine andere Situation gleichwohl die beiden Frauen viele Wochen das gleiche teilten: Liebeskummer. Hoffnung – ohne die Chance je erfüllt zu werden. Ihr Mann kam nicht zurück, sie durfte ihren nicht beerdigen. Und nun saßen sie wohl beide nachts nach einem langen Tag harter, ablenkender Arbeit an einem Schreibtisch und schrieben sich. Beide erzählten von den Geschehnissen ihres Lebens und baten nach neuen Geschichten, die eine von den eigenen ablenkte, eine andere Welt offenbarte.




Salam Alaikum, liebste Magdalene.

Es sind vielleicht nicht die richtigen Worte, wenn ich dir davon schreibe wie leid es mir tut. Du hast schon viele Monate gelitten und gehofft gleichermaßen, aber ich freue mich um deinen Lebensmut und deinem Wunsch voran zu sehen. Schäme dich nicht, wenn du traurig bist. Hoffnung kann so viel Halt und Raum schenken, dass man ohne sie ein tiefes Loch verspüren kann, in dem man die Orientierung verliert. Es braucht wohl seine Zeit wieder Festigkeit zu finden und es ist beruhigend, dass du jemanden im Haus hast, der dich gehalten hat. Als ich deinen Brief las habe ich viel an dich gedacht und mit dir gefühlt.
Der kleine Fennek wird langsam stärker, auch wenn er ein paar Tage lang Durchfall hatte und ich ihm vorsichtig kalten Tee geben musste. Aber ich kann ihn nun schon ein paar Stunden allein lassen. Meine Lamas hatten auch wieder einen kräftigen Wurf und ich verbringe einige Stunden am Tag damit sie an den Geruch von Menekanern und Zaumzeug zu gewöhnen. Da bei euch der Schnee nun langsam schmilzt ist es uns am Außenposten auch neda mehr zu kalt.
Der Basar edler Künste macht mir viel Arbeit, weil ich versuche größere Materiallager zusammen zu stellen. Nun fehlen nur wieder die Kunden, aber hier lassen wir uns etwas einfallen.
Meine ‚neue‘ Familie hat in der Zwischenzeit den Stand eines Hauses erreicht und gilt nun als anerkannt und ehrenhaft. Wir haben ein großes Haus in der Stadt bezogen und richten es nun nach und nach ein. Einige Räume gefallen mir nicht. Da hat der bestellter Bauleiter einfach eigene Pläne als unsere umgesetzt – aber ich muss ja nicht in den Schlafzimmern wohnen, solange ich mich selbst versorgen kann. Es ist ein merkwürdiges Gefühl ‚meine Familie‘ zu schreiben, wenn ich mit niemanden wirklich blutsverwandt bin und mit eigentlich fremden Männern und Frauen einen neuen Namen teile, doch fühle ich mich ihnen immer mehr verbunden. Sie bemühen sich so wie ich und behandeln mich gut – dhabir, dass du fragst. Sie nennen mich ihre liebste Cousine, schauen, dass um mich gesorgt wird und versprachen mir, mich nicht gegen meinen Willen zu verheiraten. Um mich nun nachts etwas zu schützen wenn ich lange arbeite bat ich um eine Wache vor dem Basar, die uns die Sekban auch direkt willigte. Ich verriet ihr aber nicht alle meine Gründe. Die Männer meiner Familie wissen aber um meine Sorgen, was sie wieder leichter zu tragen macht. Manchmal ist man einfach zum Schweigen gezwungen um seine Familie zu schützen.

Ich würde gerne ein Fass Bier bei dir bestellen und vielleicht schaffe ich es ja, es persönlich bei dir abzuholen und wir sprechen über Geschichten, die nicht in einen Brief gehören?

Ma'Salema,
[img]http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/nahlahhibahryvar0m4k1o7.png[/img]




Zuletzt geändert von Nahlah Hibah Ryzan am Freitag 29. Januar 2016, 02:40, insgesamt 1-mal geändert.
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