Nach dem erwachen und einem Ausgibigen Frühstück mit Pfannkuchen und Marmelade, setzt sich Malena hin und schreibt einen Brief, der einem ihr bekannten Boten übergeben wird. Dieser weiss wohl wo ihr Liebster ist.
Grüß dich mein Liebster,
Lange ist es her wo wir uns mal wieder sahen, darum schreib ich dir. Ich hoffe dass der Bote dich sicher und ganz erreicht. Weiß ja nicht wo dich gerade aufhältst, oder welche Aufträge du mal wieder zu erfüllen hast. Hier in Adoran ist es zurzeit Ruhig sehr ruhig, den alles sitzt in Schwingenstein am Kloster in einem Lager.
Ja du wirst es nicht glauben die Rahaler führen wieder Angriffe auf unser schönes Land aus.
Du fragst dich sicher ob es mir gut geht. Ja tut es. Abgesehen von Nase und der Leichten Wunde am Bauch durch einen Pfeil. Aber es ist nichts schlimmes, was nicht zusammen heilt. Torjan geht es auch gut. Der schlägt sich besser als man denkt und seine Rüstung die ihn Thancred seinerzeit Geschmiedet hat hält gut.
Hier im Lager ist die Stimmung den Umständen entsprechend.
Aber weg von den Kriegsgeschichten.
Vor einer weile wurde ich geedelt. Seine Majestät hat meinen Nachnamen sogar rausfinden lassen. Tja, van Rosenstein halt werde ich jetzt gerufen. Aber mach dir keine Sorgen, ich bin noch immer dieselbe.
Weiters wurden wir Übersiedelt in ein zwar Kleineres Häuschen, am Kirchenplatz. aber dem tut der Heimlichkeit Faktor nichts um, ich hab mir Mühe gegeben es so gemütlich wie möglich einzurichten. Du wirst lachen, ich hab mich dem Angeln und Kochen Verschrieben, und werde auch immer besser.
Das warum der Siedlung, der Bunte Kessel ist in die Stadt gesiedelt und das diese ein Ordnungsgemäßes Gebäude haben, wurden einige Häuser dafür abgerissen und der Kessel dort aufgebaut. Steht jetzt genau neben dem Hospital.
Dem Hospital geht es auch gut. Unsere Schüler sind fleißig und lernen brav. Das wissen was wir ihnen lehren nutzen sie jetzt bei der jetzigen Situation.
Gestern hatte ich einen Schrecken bekommen. Ein Schüler stand vor mir und sah aus wie du nur 20 Jahresläufe Jünger. Ich dachte du wärst es. Aber es war Neralon.
Ich vermiss dich sehr, und hätte dich gerne hier, doch ich weiß wie wichtig deine Aufgaben in den fernen Ländern sind, und bin dir auch nicht Kram deswegen.
Meine Schüler, die wie eine Familie sind, umsorgen mich mit ihren Starken Schultern an die ich mich anlehnen kann.
Immer wieder merke ich wie Männer ein Auge auf mich geworfen haben, doch Torjan oder ich selber nehme ihnen den Wind recht schnell aus den Segeln, und sage das ich einen Freund habe. Wenn sie fragen wer, bekommen sie immer, vor allem von Torjan, recht lustige aber sehr eindeutige Antworten. Viele geben sich dann mit zufrieden. Andere machen weiter, aber auch diese geben auf.
Nun gut mein Liebster, ich werde mich nun weiter an die Arbeit machen.
Verbände wechseln, Salben auftragen und Mut aussprechen
In Liebe
Deine Malena
Briefe in die Ferne, Malena und Malachai
-
Malena Rosenstein
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- Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 04:40
Briefe in die Ferne, Malena und Malachai
Zuletzt geändert von Malena Rosenstein am Mittwoch 25. November 2015, 13:22, insgesamt 1-mal geändert.
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Ruhig angelehnt saß die in Schwarz gehüllte Gestalt an den Baum angelehnt. Die viel zu langen, ebenso pechschwarzen Haare lagen ihm teils im Gesicht, bildeten eine dubiose Mischung aus dem ebenfalls zu langen Bart, der ihm schon gewachsen war. Einzig nur wenige Hautpigmente waren zu sehen, die alleine von seinen grauen Augen überdeckt wurden. Doch wenn man ihn lange genug anstarren würde, und der Wind das Haar tänzeln lässt, bleibt doch immer wieder diese Narbe über seinem linken Auge, das jeden, der sie als erstes erblickt, einmal Tief einatmen lässt.
Das Knie angewinkelt, das andere ausgestreckt und mit der Hand am Oberschenkel massiert.
Ja, er war nicht mehr der Jüngste, er bemerkte den erbosten Aufschrei seines geschundenen Körpers bei jeder weiteren Stunde, die er auf dem Ross verbrachte.Ein Umstand, der durch die Klingen, auf denen seine andere Hand ruhte, als Gepäck am Rücken nicht leichter machte.
Noch einmal tief durchatmen, dann würde es weiter gehen. Sie waren dem Ziel so nahe.
Äste knackten, unter dem Gewicht des ankommenden Mannes. Seine schwere, eiserne Rüstung schepperte zum Klang von berstenden Gestrüpp unter ihm. Er wirkte genervt, er bevorzugte die Vornehmlichkeiten der Stadt....fest ausgebaute Straßen, fließend Wasser, frische Düfte, Frauen um ihn herum.
Ja, dieser Graf war ein Paradebeispiel für den Wandel der Bürokratie und dem Verfall des kämpfenden Anführers. Und dennoch, er hatte aus Malachais Sicht länger durchgehalten, als er es für Möglich hielt.
Zudem war der in Schwarz gekleidete Mann dankbar, dass des Grafens Hauptmann ein erfahrener Stratege war und auch gleichzeitig den Babysitter für den werten Adel spielte, der unbedingt auch einmal ein Abenteuer an den vollen Tischen von sich preisgeben wollte.
Er stampfte an ihm vorbei, ein knappes, leichtes Nicken, ein schmales Lächeln. Welch Glück, dass er keine Gedanken lesen könnte, sie würden sich ausmalen, wie oft der Schattenlord am liebsten Schrie, ihn sterbend zurück zu lassen und dieses Karnevalsspiel zu beenden und sich auf die Mission vorzubereiten. Doch immer lächeln, immer bestärken. Schliesslich, nutzte Malachai seine Mittel und sein Heer, um die eigenen Ziele zu erreichen.
Noch einmal durchatmend, in den Himmel blickend, wartend, bis die Sonne in der Ferne sich ins blutende Meer taucht. Dann wären alle ausgeruht, dann würde man zuschlagen.
"Ent....entschuldigt....", krächzte es von der Seite. Ein junger Rekrut, dessen Rüstung doch ein wenig zu groß für ihn war. Er räusperte sich, ehe er wieder nach den Worten griff, die er aussprechen wollte.
"Ein Bote....für euch Mylord."
Malachai lächelte, wischte mit der Hand in die Luft. Er hatte sie so oft schon ermahnt, ihn weder mit "Mein Herr" noch "Sir" noch "Mylord" anzusprechen. Er war nichts davon. Eine Erinnerung, die dem jungen Rekruten auch sofort in den Kopf schoss und er sich gestikulierend zu Entschuldigen versuchte.
Als Malachai sich erhob, die Klinge an seine Seite packte und an ihm vorbei gehen wollte, kam ein weiterer, krächzender Satz hervor.
"Sagt, stimmt es....greifen wir heute Abend das Nest an?"
Angst und Ehrfurcht erfüllten diese Frage, Malachai wischte sich die Haare aus dem Gesicht, ehe er dann nickte. Sein Blick ernst, doch seine Mundwinkel erhebten sich zu einem kleinen, freuden Lächeln.
Dann ging er weiter seiner Wege und traf auf den Boden. Ein junger Mann, der ihm wohlbekannt ist.
"Werter Herr Schwarzmourne, eine Nachricht aus Adoran.", er verbeugte sich kurz und hielt dabei inne, den Brief nach vorne haltend.
Die schmutzigen Hände, an dessen Fingernägel verkrustetes Blut klebte, nahmen ihn entgegen, dann deutete er einem Soldaten, er möge den Boten mitnehmen und versorgen, Speiß und Trank geben, ehe er später die Antwort mitnehmen könne.
Malachai ging weiter, zu einem schwarzen, majestätischen und, wenn man ihn kennt, recht eingebildeten Ross. Er lehnte sich an seine Seite, den Rücken nahe dem Sattel gepresst und blickte auf den Brief, den er öffnete und vorsichtig, als sei es das zerbrechlichste, was er seit Monaten in der Hand hielt, liesst.
Schattenhuf dreht seinen Kopf ein, auf Malachais Schulter lehnend, als würde das edle Tier mitlesen oder zumindest auf eine Reaktion hoffen.
Nachdem die Zeilen vorbei waren, musste Malachai dann doch etwas lauter als sonst lachen. Eine Art, wo schon gewettet wurde, dass der Schattenlord dessen nicht mächtig war und man sah einige Soldaten, verärgert, Goldbeutel an andere Soldaten reichen.
Er legte nun seine Hand an Schattenhufs Kopf und sprach amüsiert:
"Es sieht so aus, als ob wir nun in die Adelskreise gehören mein alter Freund. Ich wünschte, Rafael könnte das erleben. Wahrscheinlich kommen die noch auf die Idee, mich in feine Kleider zu stecken und zu Banketts einzuladen."
Dann wird sein Blick ernster, nachdenklicher. Fraglich, was ihm mehr Sorgen bereiten sollte: Rahals Angriffe oder Nebenbuhler. Etwas, was aus seiner Sicht wohl schnellstmöglich eliminiert werden kann....wenn er doch nur da wäre.
Er seufzte, Malena war nicht alleine....Malena kann auf sich aufpassen. Das redete er sich seit so langer Zeit ein. Er musste es auch weiter tun. Und doch, ist dieser Brief ein Lichtblick aus der Dunkelheit, ein warmes, inneres Gefühl...aber auch gleichzeitig ein Schmerzlicher....er vermisste Sie....sie alle...die ganze Truppe...aber allen vorran diese kleine Bardin, dessen Merkwürdigkeiten so einzigartig, so herzlichst sind...so sehr zum verlieben....ja...seine kleine Adlige, wie er sie wohl nun nennen darf.
Er schmunzelte wieder, griff an die Satteltasche und holte Feder sowie Pergament hervor.
Er schrieb, jeder, der ihn auch nur für eine Sekunde stören wollte, wurde mit einem Blick gestrafft, der ihnen klar machte, lieber später zu kommen.
Am Ende, gab er dem Boten, dessen Anmerkung, er sieht ganz schön alt aus und sollte unbedingt, bevor er heim kommt, zum Barbier gehen, ignorierte, gab ihm ein wenig Gold mit mit dem Zusatz, er wisse, wie schnell er sein sollte.
Dazu gab es eine kleine Karte, für nichtswissende wohl unbrachbar, da die Schablone dazu fehlte, die dem Boten aber verriet, wo er ihn das nächste Mal finden könnte.
Dann, wenn er wieder ankam, überreichte er Malena den Brief, den er mitbekam, wo sie folgendes lesen kann:
"Meine liebste Malena,
ein Lichtblick auf meiner Reise, den ich so lange vermisste, wie auch dich.
Ich musste tatsächlich ein wenig lachen, als ich das von deiner Edelung hörte. Nicht wegen der Edelung an sich, denn es ist Ein Titel, den du verdient hast und ein Nachname, der dich besser beschreibt, als ich es jemals könnte. Nein, eher bei der Vorstellung, dass ich nun das Bett mit einer Edlen teile. Mariella würde sich wohl noch in Tausend Jahren bei dem Gedanken im Grabe umdrehen und Rafael würde seine Chance wohl nutzen, zu versuchen, Einfluss auf dich auszuüben, damit ich mich der feinen Gesellschaft anschliesse. Ich glaube, du selber musst bei diesen Zeilen ein wenig Grinsen.
Dennoch bereiten mir deine Zeilen auch Sorgen. Ich weiss, dass du auf dich selber aufpassen kannst. Ebenso weiss ich, dass du nicht alleine bist und viele, gute Menschen auf dich aufpassen. Trotzdem...du kennst mich, ich bin ein Sorgenvoller Mensch und Nebenbuhler sind etwas, was ich nicht auf die leichte Schulter nehme. Denn eine Klinge ist meist effektiver auf zukünftiger Sicht gesehen...wobei....Torjan auch recht effektiv sein kann.
Was Rahal angeht....sei vorsichtig...denk bitte zuerst an dich, dann an andere. Es bringt niemanden etwas, wenn du ein Leben retten konntest, dafür aber 50 Sterben, weil eine meisterliche Heilerin fehlte. Aber auch da mache ich mir wenig Sorgen. Ich werde jetzt schon rasend vor Wut, wenn ich mir ausmale, wen ich eine Narbe an deinem Bauch zu verdanken habe.
Aber gut, du willst sicher auch wissen, wie es mir geht. Wir sind bald am Ende unserer Reise. Das Heer steht, der führende Adlige ist ein Idiot, sein Hauptmann aber ein wahres Talent. Wir haben den Überraschungsmoment und die Stärke. Es wird nichts schiefgehen, als musst du dir um mich keine Sorgen machen. Aber ich glaube, das tust du glücklicherweise eh nicht.
Wenn ich Glück habe, finde ich auch im Nest, was ich solange suche und kann dieses Abenteuer bald beenden. Ich wünsche es mir so sehr und wenn ich weiss, dass du verständnis für diese alte Freundschaftsschuld hast, fühle ich mich schlecht, dir solange Fern zu bleiben.
Hoffentlich ändert es sich schneller, als wir erwarten und dann war es das auch soweit mit den Abenteuern. Ich glaube zumindest fest daran.
Ansonsten, gibt es auf unseren Wegen keine Frauen. Aber so ungewaschen und Blutverschmiert, wie ich bin, würden sie eh kreischend Weglaufen. Einer der Rekruten hat mir glaube ich schöne Augen gemacht, ich will da aber nicht näher drauf eingehen und ich denke, er wird es nie wieder machen.
Ansonsten, denke ich stetig und jede Sekunde an dich. Ich vermisse dich sehr und bin bald wieder da.
Grüße alle von mir, auch deine Buhler, damit sie wissen, dass ich noch nicht unter der Erde liege.
In Liebe
."
Das Knie angewinkelt, das andere ausgestreckt und mit der Hand am Oberschenkel massiert.
Ja, er war nicht mehr der Jüngste, er bemerkte den erbosten Aufschrei seines geschundenen Körpers bei jeder weiteren Stunde, die er auf dem Ross verbrachte.Ein Umstand, der durch die Klingen, auf denen seine andere Hand ruhte, als Gepäck am Rücken nicht leichter machte.
Noch einmal tief durchatmen, dann würde es weiter gehen. Sie waren dem Ziel so nahe.
Äste knackten, unter dem Gewicht des ankommenden Mannes. Seine schwere, eiserne Rüstung schepperte zum Klang von berstenden Gestrüpp unter ihm. Er wirkte genervt, er bevorzugte die Vornehmlichkeiten der Stadt....fest ausgebaute Straßen, fließend Wasser, frische Düfte, Frauen um ihn herum.
Ja, dieser Graf war ein Paradebeispiel für den Wandel der Bürokratie und dem Verfall des kämpfenden Anführers. Und dennoch, er hatte aus Malachais Sicht länger durchgehalten, als er es für Möglich hielt.
Zudem war der in Schwarz gekleidete Mann dankbar, dass des Grafens Hauptmann ein erfahrener Stratege war und auch gleichzeitig den Babysitter für den werten Adel spielte, der unbedingt auch einmal ein Abenteuer an den vollen Tischen von sich preisgeben wollte.
Er stampfte an ihm vorbei, ein knappes, leichtes Nicken, ein schmales Lächeln. Welch Glück, dass er keine Gedanken lesen könnte, sie würden sich ausmalen, wie oft der Schattenlord am liebsten Schrie, ihn sterbend zurück zu lassen und dieses Karnevalsspiel zu beenden und sich auf die Mission vorzubereiten. Doch immer lächeln, immer bestärken. Schliesslich, nutzte Malachai seine Mittel und sein Heer, um die eigenen Ziele zu erreichen.
Noch einmal durchatmend, in den Himmel blickend, wartend, bis die Sonne in der Ferne sich ins blutende Meer taucht. Dann wären alle ausgeruht, dann würde man zuschlagen.
"Ent....entschuldigt....", krächzte es von der Seite. Ein junger Rekrut, dessen Rüstung doch ein wenig zu groß für ihn war. Er räusperte sich, ehe er wieder nach den Worten griff, die er aussprechen wollte.
"Ein Bote....für euch Mylord."
Malachai lächelte, wischte mit der Hand in die Luft. Er hatte sie so oft schon ermahnt, ihn weder mit "Mein Herr" noch "Sir" noch "Mylord" anzusprechen. Er war nichts davon. Eine Erinnerung, die dem jungen Rekruten auch sofort in den Kopf schoss und er sich gestikulierend zu Entschuldigen versuchte.
Als Malachai sich erhob, die Klinge an seine Seite packte und an ihm vorbei gehen wollte, kam ein weiterer, krächzender Satz hervor.
"Sagt, stimmt es....greifen wir heute Abend das Nest an?"
Angst und Ehrfurcht erfüllten diese Frage, Malachai wischte sich die Haare aus dem Gesicht, ehe er dann nickte. Sein Blick ernst, doch seine Mundwinkel erhebten sich zu einem kleinen, freuden Lächeln.
Dann ging er weiter seiner Wege und traf auf den Boden. Ein junger Mann, der ihm wohlbekannt ist.
"Werter Herr Schwarzmourne, eine Nachricht aus Adoran.", er verbeugte sich kurz und hielt dabei inne, den Brief nach vorne haltend.
Die schmutzigen Hände, an dessen Fingernägel verkrustetes Blut klebte, nahmen ihn entgegen, dann deutete er einem Soldaten, er möge den Boten mitnehmen und versorgen, Speiß und Trank geben, ehe er später die Antwort mitnehmen könne.
Malachai ging weiter, zu einem schwarzen, majestätischen und, wenn man ihn kennt, recht eingebildeten Ross. Er lehnte sich an seine Seite, den Rücken nahe dem Sattel gepresst und blickte auf den Brief, den er öffnete und vorsichtig, als sei es das zerbrechlichste, was er seit Monaten in der Hand hielt, liesst.
Schattenhuf dreht seinen Kopf ein, auf Malachais Schulter lehnend, als würde das edle Tier mitlesen oder zumindest auf eine Reaktion hoffen.
Nachdem die Zeilen vorbei waren, musste Malachai dann doch etwas lauter als sonst lachen. Eine Art, wo schon gewettet wurde, dass der Schattenlord dessen nicht mächtig war und man sah einige Soldaten, verärgert, Goldbeutel an andere Soldaten reichen.
Er legte nun seine Hand an Schattenhufs Kopf und sprach amüsiert:
"Es sieht so aus, als ob wir nun in die Adelskreise gehören mein alter Freund. Ich wünschte, Rafael könnte das erleben. Wahrscheinlich kommen die noch auf die Idee, mich in feine Kleider zu stecken und zu Banketts einzuladen."
Dann wird sein Blick ernster, nachdenklicher. Fraglich, was ihm mehr Sorgen bereiten sollte: Rahals Angriffe oder Nebenbuhler. Etwas, was aus seiner Sicht wohl schnellstmöglich eliminiert werden kann....wenn er doch nur da wäre.
Er seufzte, Malena war nicht alleine....Malena kann auf sich aufpassen. Das redete er sich seit so langer Zeit ein. Er musste es auch weiter tun. Und doch, ist dieser Brief ein Lichtblick aus der Dunkelheit, ein warmes, inneres Gefühl...aber auch gleichzeitig ein Schmerzlicher....er vermisste Sie....sie alle...die ganze Truppe...aber allen vorran diese kleine Bardin, dessen Merkwürdigkeiten so einzigartig, so herzlichst sind...so sehr zum verlieben....ja...seine kleine Adlige, wie er sie wohl nun nennen darf.
Er schmunzelte wieder, griff an die Satteltasche und holte Feder sowie Pergament hervor.
Er schrieb, jeder, der ihn auch nur für eine Sekunde stören wollte, wurde mit einem Blick gestrafft, der ihnen klar machte, lieber später zu kommen.
Am Ende, gab er dem Boten, dessen Anmerkung, er sieht ganz schön alt aus und sollte unbedingt, bevor er heim kommt, zum Barbier gehen, ignorierte, gab ihm ein wenig Gold mit mit dem Zusatz, er wisse, wie schnell er sein sollte.
Dazu gab es eine kleine Karte, für nichtswissende wohl unbrachbar, da die Schablone dazu fehlte, die dem Boten aber verriet, wo er ihn das nächste Mal finden könnte.
Dann, wenn er wieder ankam, überreichte er Malena den Brief, den er mitbekam, wo sie folgendes lesen kann:
"Meine liebste Malena,
ein Lichtblick auf meiner Reise, den ich so lange vermisste, wie auch dich.
Ich musste tatsächlich ein wenig lachen, als ich das von deiner Edelung hörte. Nicht wegen der Edelung an sich, denn es ist Ein Titel, den du verdient hast und ein Nachname, der dich besser beschreibt, als ich es jemals könnte. Nein, eher bei der Vorstellung, dass ich nun das Bett mit einer Edlen teile. Mariella würde sich wohl noch in Tausend Jahren bei dem Gedanken im Grabe umdrehen und Rafael würde seine Chance wohl nutzen, zu versuchen, Einfluss auf dich auszuüben, damit ich mich der feinen Gesellschaft anschliesse. Ich glaube, du selber musst bei diesen Zeilen ein wenig Grinsen.
Dennoch bereiten mir deine Zeilen auch Sorgen. Ich weiss, dass du auf dich selber aufpassen kannst. Ebenso weiss ich, dass du nicht alleine bist und viele, gute Menschen auf dich aufpassen. Trotzdem...du kennst mich, ich bin ein Sorgenvoller Mensch und Nebenbuhler sind etwas, was ich nicht auf die leichte Schulter nehme. Denn eine Klinge ist meist effektiver auf zukünftiger Sicht gesehen...wobei....Torjan auch recht effektiv sein kann.
Was Rahal angeht....sei vorsichtig...denk bitte zuerst an dich, dann an andere. Es bringt niemanden etwas, wenn du ein Leben retten konntest, dafür aber 50 Sterben, weil eine meisterliche Heilerin fehlte. Aber auch da mache ich mir wenig Sorgen. Ich werde jetzt schon rasend vor Wut, wenn ich mir ausmale, wen ich eine Narbe an deinem Bauch zu verdanken habe.
Aber gut, du willst sicher auch wissen, wie es mir geht. Wir sind bald am Ende unserer Reise. Das Heer steht, der führende Adlige ist ein Idiot, sein Hauptmann aber ein wahres Talent. Wir haben den Überraschungsmoment und die Stärke. Es wird nichts schiefgehen, als musst du dir um mich keine Sorgen machen. Aber ich glaube, das tust du glücklicherweise eh nicht.
Wenn ich Glück habe, finde ich auch im Nest, was ich solange suche und kann dieses Abenteuer bald beenden. Ich wünsche es mir so sehr und wenn ich weiss, dass du verständnis für diese alte Freundschaftsschuld hast, fühle ich mich schlecht, dir solange Fern zu bleiben.
Hoffentlich ändert es sich schneller, als wir erwarten und dann war es das auch soweit mit den Abenteuern. Ich glaube zumindest fest daran.
Ansonsten, gibt es auf unseren Wegen keine Frauen. Aber so ungewaschen und Blutverschmiert, wie ich bin, würden sie eh kreischend Weglaufen. Einer der Rekruten hat mir glaube ich schöne Augen gemacht, ich will da aber nicht näher drauf eingehen und ich denke, er wird es nie wieder machen.
Ansonsten, denke ich stetig und jede Sekunde an dich. Ich vermisse dich sehr und bin bald wieder da.
Grüße alle von mir, auch deine Buhler, damit sie wissen, dass ich noch nicht unter der Erde liege.
In Liebe
Zuletzt geändert von Malachai Schwarzmourne am Montag 30. November 2015, 16:37, insgesamt 2-mal geändert.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
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Malena Rosenstein
- Beiträge: 1239
- Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 04:40
Hoch oben in einem Baumgeäst vor Schwingenstein saß sie an den Baum gefesselt um nicht runter zu purzeln. Den Bogen im fest in der Hand, der Pfeil eingelegt, der Herankommende im Visier. Er ging vorüber, entdeckte sie nicht. Noch einer, sie schlichen sich an das Kloster. War es doch der Feind!
Sie Pfiff wie ein Vogel, ein pfiff folgte als Antwort, ein Weiterer folgte in einer anderen Tonlage. Sie blickte sich um und entdeckte ihre 2 Kollegen in anderen Bäumen.
Neuerlich Pfiff sie eine Kurze Melodie. Zwei antworten Folgten. Sie bildete das Seil ab und kletterte langsam hinab. Immer den Feind im Blick, keine Geräusche machend. Ein Wolfsheulen erklang und sie wusste was gleich passieren würde.
Schnell Pfiff sie eine neuerliche Melodie und kletterte wieder hoch, in Sicherheit, und da passierte es. Die Streitmacht des Herzogtums griff an, und so schnell es passierte, so schnell war es auch vorbei. Die Streiter des Rahaler Reichs kämpfte tapfer doch spürten sie schnell die Übermacht, und führten einen Taktischen Rückzug durch, zurück in ihr Lager.
So Strichen die Stunden dahin und Sie saß in ihrem Baum, der Blick in die Sterne, und auch die ersten richtig festen Schneeflocken trafen sie im Gesicht.
„Edle? Edle? …. Edle wo seit ihr?“ rief eine Stimme. „Psstttt, wollt ihr meine Standort verraten!“ wurde hinunter geflüstert zu dem Mitglied des Regiments. „Edle, ein Bote für euch!“ Sprach er nun Leiser aber ins dunkle. Er sucht zwar die Baumkronen ab doch war Malena für ihn Unsichtbar. „Ich bin sofort da!“ und gemacht machte sie sich am Weg hinunter. Ihre Finger waren Klamm und ihre Muskeln Steif. Sie sollte nicht die Wache übernehmen. Sie war zu alt dafür. Es gab Jüngere die das doch machen könnten, aber nein, sie musste sich ja freiwillig melden. Mit einem Pfiff meldete sie ihren Posten ab, und Marschierte gemach ins Lager zurück.
Der Frischling im Regiment wartete schon ganz nervös am Tor, doch Sie ging noch gemütlicher. „Keine sorge, heute wird kein Angriff mehr folgen. Sie sind verletzt und ruhen sich aus. Gibt es bei uns Verletzte?“ Fragte Sie ganz ruhig das Mitglied vom Regiment. „Einen, Edle, aber dieser wird von Balduin versorgt. Der Bote wartet vor dem Lazarett.“ „Danke“ waren nur ihre Worte.
Als sie dann ihren Blick über das Lager schweifen lies nickte sie allen zu grüßte und machte sich gleich am Weg hoch zum Lazarett. Dort stand der junge Mann
„Malena?“ „Gewiss die bin ich.“ Und so übernahm sie die Nachricht. „Nehmt euch vom Brett im Lazarett, esst und trinkt, und keine Falsche scheu. Es ist genug da!“ So verschwand der junge Mann im Haus und lachte mit Neralon und Nasira, die Stimmen waren klar zu vernehmen.
Als sie den Brief öffnete und die Zeilen lass lachte sie einmal kräftig auf.
„Nein, das könnte ich mir an dir nie vorstellen, aber soweit würde es nicht kommen.“ Sprach sie mehr zu sich selber als sie ins Lazarett ging und sich dort gleich mit der Antwort befasste, die sie bei Fertigstellung dem Boten übergab um diese wieder an Malachai herranzutragen.
„Mein liebster Malachai,
so sehr habe ich auf eine Antwort gehofft und heute traf sie ein. Ich mache mir jeden Tag sorgen um dich. Du brauchst nicht denken dass ich es nicht tun würde. Gewiss sind meine Gedanken bei dir und hoffe das du keine schlimmen wunden hast oder gar irgendwo in einem Eck vergehst. Doch wie sagt immer Lady Helisande, Unkraut vergeht nicht, und wo sie Recht hat, hat sie Recht. Ja, Helisande ist zur Ritterin geschlagen worden, mit Sophia Tanar. Ich verstehe mich mit beiden sehr gut und wir haben alle samt ein Gutes Verhältnis. Auch sie achtet auf uns, hier in Schwingenstein. Was gibt es neues an der Front. Tägliche kleine Angriffe und gegen Angriffe. Nichts Tragisches so gesehen. Kleinere Geplänkel. Uns geht es allen gut doch mache ich mir um Opi sorgen. Er wirkt müde und erschöpft. Ich bin am Überlegen ob ich ihn nach Adoran zurück schicke um sich dort erstmal zu erholen, doch habe ich auch bedenken ihn Alleine zu lassen. Was ist wenn er etwas hat, da kann ich nicht da sein ihm zu helfen. Zurzeit schläft er wieder, tief und fest, sein schnarchen kommt dem einer kleinen Waldrodung gleich. Doch sonst sind alle wohl auf.
Nasira macht mir nur ein wenig sorgen noch. Sie ist ein Sturkopf. Schlimmer als wie du. Gut sie ist Jung und ungestüm. Doch hat sie so auch ihre Wunde einstecken müssen. Sie war einige Stunden beim Feind in Gefangenschaft, und haben eine Wunde auf Irgendeiner magischen Weiße verschlossen. Liam konnte mir zwar sagen das nichts Magisches in ihrer Wunde ist. Doch war es für mich sehr erschreckend, ein Familienmitglied aufzuschneiden. Torjan beruhigte mich und sprach mir Mut zu doch ist es mir trotzdem irgendwie unangenehmer als einen Fremden zu Behandeln.
Ja ich bin Edel, Opi sagt immer liebevoll Veredelt, Ach Opi, ja er liegt mir sehr am Herzen, und wäre es für mich wirklich ein Schlag ins Gesicht würde Torjan hier was zustoßen. Im Schlaf redet er von den Patienten die er behandelt hat. Er Träumt sogar schon davon. Liebster was soll ich tun? Hast du einen Ratschlag für mich?
Mach dir wirklich um mich keine Sorgen, hier passen wir alle aufeinander auf, und die Narbe die du Ansprichst die ist wohl eher ein Punkt. Du kannst sie Burro verdanken. Gleich am Ersten Schlachttag als wir eine Übernahme des Ordens Vereiteln konnten und an einem Pass vor Berchgard fallen Entdeckt haben, wurde ich angeschossen. Gerade als wir uns zurückziehen wollten. Burro kam aus dem Nichts. Selbst Sir Thelor war überrascht und hat ihn sofort auf sich Gelenkt um mich zu schützen. Irgendwann wurde mir schwarz vor Augen und ich lag. Torjan und Liliana vermuteten Gift doch war nichts mehr zu finden als ich in Schwingenstein eintraf. Nur der Pfeil und die Gebrochene Nase. Opi hat einen Tag darauf einen Pfeil im Hintern. Ich hab ihn den Rausgeholt, Opi war ganz Tapfer, allerdings hat ihn eine Elfe dann noch behandelt. Da es doch eine blöde stelle war, und er nicht mal richtig sitzen. Er lag die meiste Zeit auf einer der Betten am Bauch.
Inzwischen haben wir den Orden verloren am Feind und wir mussten sogar jemanden beerdigen. Ein Mitglied des Ordens hat uns verlassen. Oswald Schurtag war sein Name, lange war er noch nicht beim Orden, aber dennoch ein trauriger Verlust. Eliana wurde auch verletzt, aber sie ist gut versorgt worden. Xavier ebenfalls ein Mitglied im Orden wurde auch verletzt. Aber auch er ist am Genesen. Sonst war noch keiner vom Orden bei mir und hat sich behandeln lassen. Aber meines wissens geht es Farion gut.
*wohl endet hier der Brief und einige Tage später wird Weiter geschrieben*
Ich musste Schluss machen, ein Patient kam rein, nichts schlimmes doch anstrengend. Erst jetzt zwei Tage später Schafe ich es wieder weiter zu schreiben. Wir haben das Lager der Rahaler angezündet, und die Menekaner sowie die Kaluren haben probiert den Orden wieder einzunehmen, doch leider war das nicht geglückt.
Auch wenn du Blutig, Dreckig und Stinkst wie ein Liegen gebliebener Fisch, ich liebe dich dennoch und würde dich gerne gerade in den Arm nehmen.
Pass auf dich auf mein Liebster und finde das was du suchst. Ich bin dir nicht böse in keinster Weise, so warte ich einfach weiter sehnsüchtig auf deine Heimkehr in die Familie
In Liebe
Deine Veredelte Malena
Sie Pfiff wie ein Vogel, ein pfiff folgte als Antwort, ein Weiterer folgte in einer anderen Tonlage. Sie blickte sich um und entdeckte ihre 2 Kollegen in anderen Bäumen.
Neuerlich Pfiff sie eine Kurze Melodie. Zwei antworten Folgten. Sie bildete das Seil ab und kletterte langsam hinab. Immer den Feind im Blick, keine Geräusche machend. Ein Wolfsheulen erklang und sie wusste was gleich passieren würde.
Schnell Pfiff sie eine neuerliche Melodie und kletterte wieder hoch, in Sicherheit, und da passierte es. Die Streitmacht des Herzogtums griff an, und so schnell es passierte, so schnell war es auch vorbei. Die Streiter des Rahaler Reichs kämpfte tapfer doch spürten sie schnell die Übermacht, und führten einen Taktischen Rückzug durch, zurück in ihr Lager.
So Strichen die Stunden dahin und Sie saß in ihrem Baum, der Blick in die Sterne, und auch die ersten richtig festen Schneeflocken trafen sie im Gesicht.
„Edle? Edle? …. Edle wo seit ihr?“ rief eine Stimme. „Psstttt, wollt ihr meine Standort verraten!“ wurde hinunter geflüstert zu dem Mitglied des Regiments. „Edle, ein Bote für euch!“ Sprach er nun Leiser aber ins dunkle. Er sucht zwar die Baumkronen ab doch war Malena für ihn Unsichtbar. „Ich bin sofort da!“ und gemacht machte sie sich am Weg hinunter. Ihre Finger waren Klamm und ihre Muskeln Steif. Sie sollte nicht die Wache übernehmen. Sie war zu alt dafür. Es gab Jüngere die das doch machen könnten, aber nein, sie musste sich ja freiwillig melden. Mit einem Pfiff meldete sie ihren Posten ab, und Marschierte gemach ins Lager zurück.
Der Frischling im Regiment wartete schon ganz nervös am Tor, doch Sie ging noch gemütlicher. „Keine sorge, heute wird kein Angriff mehr folgen. Sie sind verletzt und ruhen sich aus. Gibt es bei uns Verletzte?“ Fragte Sie ganz ruhig das Mitglied vom Regiment. „Einen, Edle, aber dieser wird von Balduin versorgt. Der Bote wartet vor dem Lazarett.“ „Danke“ waren nur ihre Worte.
Als sie dann ihren Blick über das Lager schweifen lies nickte sie allen zu grüßte und machte sich gleich am Weg hoch zum Lazarett. Dort stand der junge Mann
„Malena?“ „Gewiss die bin ich.“ Und so übernahm sie die Nachricht. „Nehmt euch vom Brett im Lazarett, esst und trinkt, und keine Falsche scheu. Es ist genug da!“ So verschwand der junge Mann im Haus und lachte mit Neralon und Nasira, die Stimmen waren klar zu vernehmen.
Als sie den Brief öffnete und die Zeilen lass lachte sie einmal kräftig auf.
„Nein, das könnte ich mir an dir nie vorstellen, aber soweit würde es nicht kommen.“ Sprach sie mehr zu sich selber als sie ins Lazarett ging und sich dort gleich mit der Antwort befasste, die sie bei Fertigstellung dem Boten übergab um diese wieder an Malachai herranzutragen.
„Mein liebster Malachai,
so sehr habe ich auf eine Antwort gehofft und heute traf sie ein. Ich mache mir jeden Tag sorgen um dich. Du brauchst nicht denken dass ich es nicht tun würde. Gewiss sind meine Gedanken bei dir und hoffe das du keine schlimmen wunden hast oder gar irgendwo in einem Eck vergehst. Doch wie sagt immer Lady Helisande, Unkraut vergeht nicht, und wo sie Recht hat, hat sie Recht. Ja, Helisande ist zur Ritterin geschlagen worden, mit Sophia Tanar. Ich verstehe mich mit beiden sehr gut und wir haben alle samt ein Gutes Verhältnis. Auch sie achtet auf uns, hier in Schwingenstein. Was gibt es neues an der Front. Tägliche kleine Angriffe und gegen Angriffe. Nichts Tragisches so gesehen. Kleinere Geplänkel. Uns geht es allen gut doch mache ich mir um Opi sorgen. Er wirkt müde und erschöpft. Ich bin am Überlegen ob ich ihn nach Adoran zurück schicke um sich dort erstmal zu erholen, doch habe ich auch bedenken ihn Alleine zu lassen. Was ist wenn er etwas hat, da kann ich nicht da sein ihm zu helfen. Zurzeit schläft er wieder, tief und fest, sein schnarchen kommt dem einer kleinen Waldrodung gleich. Doch sonst sind alle wohl auf.
Nasira macht mir nur ein wenig sorgen noch. Sie ist ein Sturkopf. Schlimmer als wie du. Gut sie ist Jung und ungestüm. Doch hat sie so auch ihre Wunde einstecken müssen. Sie war einige Stunden beim Feind in Gefangenschaft, und haben eine Wunde auf Irgendeiner magischen Weiße verschlossen. Liam konnte mir zwar sagen das nichts Magisches in ihrer Wunde ist. Doch war es für mich sehr erschreckend, ein Familienmitglied aufzuschneiden. Torjan beruhigte mich und sprach mir Mut zu doch ist es mir trotzdem irgendwie unangenehmer als einen Fremden zu Behandeln.
Ja ich bin Edel, Opi sagt immer liebevoll Veredelt, Ach Opi, ja er liegt mir sehr am Herzen, und wäre es für mich wirklich ein Schlag ins Gesicht würde Torjan hier was zustoßen. Im Schlaf redet er von den Patienten die er behandelt hat. Er Träumt sogar schon davon. Liebster was soll ich tun? Hast du einen Ratschlag für mich?
Mach dir wirklich um mich keine Sorgen, hier passen wir alle aufeinander auf, und die Narbe die du Ansprichst die ist wohl eher ein Punkt. Du kannst sie Burro verdanken. Gleich am Ersten Schlachttag als wir eine Übernahme des Ordens Vereiteln konnten und an einem Pass vor Berchgard fallen Entdeckt haben, wurde ich angeschossen. Gerade als wir uns zurückziehen wollten. Burro kam aus dem Nichts. Selbst Sir Thelor war überrascht und hat ihn sofort auf sich Gelenkt um mich zu schützen. Irgendwann wurde mir schwarz vor Augen und ich lag. Torjan und Liliana vermuteten Gift doch war nichts mehr zu finden als ich in Schwingenstein eintraf. Nur der Pfeil und die Gebrochene Nase. Opi hat einen Tag darauf einen Pfeil im Hintern. Ich hab ihn den Rausgeholt, Opi war ganz Tapfer, allerdings hat ihn eine Elfe dann noch behandelt. Da es doch eine blöde stelle war, und er nicht mal richtig sitzen. Er lag die meiste Zeit auf einer der Betten am Bauch.
Inzwischen haben wir den Orden verloren am Feind und wir mussten sogar jemanden beerdigen. Ein Mitglied des Ordens hat uns verlassen. Oswald Schurtag war sein Name, lange war er noch nicht beim Orden, aber dennoch ein trauriger Verlust. Eliana wurde auch verletzt, aber sie ist gut versorgt worden. Xavier ebenfalls ein Mitglied im Orden wurde auch verletzt. Aber auch er ist am Genesen. Sonst war noch keiner vom Orden bei mir und hat sich behandeln lassen. Aber meines wissens geht es Farion gut.
*wohl endet hier der Brief und einige Tage später wird Weiter geschrieben*
Ich musste Schluss machen, ein Patient kam rein, nichts schlimmes doch anstrengend. Erst jetzt zwei Tage später Schafe ich es wieder weiter zu schreiben. Wir haben das Lager der Rahaler angezündet, und die Menekaner sowie die Kaluren haben probiert den Orden wieder einzunehmen, doch leider war das nicht geglückt.
Auch wenn du Blutig, Dreckig und Stinkst wie ein Liegen gebliebener Fisch, ich liebe dich dennoch und würde dich gerne gerade in den Arm nehmen.
Pass auf dich auf mein Liebster und finde das was du suchst. Ich bin dir nicht böse in keinster Weise, so warte ich einfach weiter sehnsüchtig auf deine Heimkehr in die Familie
In Liebe
Deine Veredelte Malena
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Es war modrig und stickig in der Taverne zur Nacht. Der Rauch legte sich unter den Dachbalken, die Leuten lachten, sangen und schreiten durch die Räume. Langsam liess eine dunkle Gestalt in der Ecke das Messer auf dem Tisch kreisen, als jemand anderes sich dazu saß. Nervös blickte der Neuling herum, die Finger ineinander verkrümt auf den Tisch ablegend, das Bein auf und ab wippelnd.
"Sicher, dass ihr es hier tun wollt? Ich meine, es ist recht voll und..."
Die dunkle Gestalt beendete sein Treiben mit dem Messer, der Kopf hebte sich leicht. Nur für den Hauch einer Sekunde, als die Laternen im richtigen Moment wackelten, konnte man seinen ernsten Blick erkennen, untermalt mit jener Narbe über dem Auge, den die Krieger und Streiter in den letzten Monden mehr als oft gesehen haben. Meist Blutverschmiert, mit Dreck verziert und doch dieser Blick, der einem sagte, nun wird es ernst. Nun gibt es keinen Rückzug. Entweder man erhebt sich, streckt den Waffenarm aus oder stirbt wie ein reudiger Köter.
Ja dieser Blick, der einem das Blut in den Adern gefrieren lassen konnte, diese Mischung aus Ernsthaftigkeit, Berechnung und Konzentration in der Schlacht, vermag in den letzten Kämpfen den Mut geschürrt und den Willen zum Sieg gekürt haben.
Dabei ist es nicht mehr als ein Spiel. Nicht mehr, als Ausweglosigkeit im Keim zu ersticken. Nicht mehr als zu zeigen, dass nichts unmöglich erscheint, wenn nur der Willen und das Vertrauen vorhanden sind.
So rissen sie das Nest in Grund und Boden. Selbst wenn die Schreie der Kameraden, die teilweise von Bestien in Zwei teile gerissen wurden, noch den einen oder anderen Nachts aufschrecken liessen, schweiß gebadet in ihren Fellen, vergessen sie nie, dass das Ende nicht kommt, wenn man es nicht zulässt. Das es immer jemanden geben wird, der vorran stürmt, die Klinge empor und kämpft, so lange, bis er zusammen bricht oder im Blut seiner Feinde ertränkt.
Auch diesen Blick sah der junge Mann. Er schluckte, doch nickte er. Dies war vielleicht nicht die epische Schlacht, die man sich so vorstellt, doch es gehörte auch zum Krieg, den Anhängern, die die guten Menschen unterwandern, im Irrglauben nach mehr als nur Reichtümern lebten. Alles, wie Sklaven, obwohl sie einen hohen Stand besassen, auf Befehl tun würden. Egal wieviel Menschenleben es kostete, egal, welche Familien sie damit zerbrechen. Sie würden nicht aufhören.
Umso mehr bereitete Malachai dies doppelte Freude. Im Nest fanden sie nicht, was er suchte. Doch Hinweise. Eine Liste mit Personen. Selbst wenn der Gegner so Gottesgläubig ist, wie er gibt, will er doch nicht voller Schmerz und Pein seinen angeblichen Schöpfern unter die Augen treten.
Ja recht gesprächig wurden sie sehr schnell, wenn man nur wusste, was man ihnen nehmen musste.
Malachai erhob sich, der Jüngling wollte es ihm gleich tun, doch eine Handgeste deutete ihm, sitzen zu bleiben.
Das Messer, rostig und lang, wo sich nur mit mühen das zähe Fleisch zerschneiden liess, ging mit die paar Schritte an den großen, runden Tisch, wo ältere Herren in prunkvollen Kleidungen ihre Krüge leerten. Es war spät genug, der Alkohol setzte bei allen ein. Keine Situation, wo man Hilfe gebrauchen konnte. Denn was er dort vorfand, waren keine Krieger.
Malachai setzte sich, ungebeten, auf einen freien Platz, den der ursprünglicher Eigentümer vor wenigen Sekunden wohl für einen Gang auf das stille Örtchen verlassen hatte. Links von ihm ein argwöhnisch dreinblickender Mitdreissiger, dessen Spitzbärtchen eher wie gewollt und nicht gekonnt aussah.
Doch rechts, so und so drehte sich Malachai auch ein, sass er. Ein fetter, schmieriger Handelsmann, dessen Soßenreste noch an seinem Kinn klebten.
Er wollte wohl gerade, nachdem er nach Luft durch seinen dicken Hals japste, einen Protestlaut einwerfen, doch ehe nur ein Fieps seine Lippen verliess, rammte Malachai das rostige Messer durch die linke Hand des Mannes. Knochen knacksten wie auch das Holz des Tisches, als es Fleisch und Muskeln durchtrennte.
Der Mann zu seiner linken, entsetzt, wollte wohl herübergreifen und irgendwie die Situation und seinem Freund helfen, doch da schoss schon Malachais linker Ellbogen in sein Gesicht, liess die Nase brechen und ihn rücklings auf den Boden fallen.
Die Taverne verstummte, nur der Fettsack jaulte und umklammerte mit einer Hand die andere, während das Blut in den Tischrillen leise auf den Boden zu tröpfeln began.
Sie blickten nur, feiges Pack. Hau den Leitwolf um, dann wird der Rest des Rudels den Schwanz einziehen. Keiner würde auch nur einen Gedanken daran verschwenden, für jemanden wie ihn sein Leben zu riskieren.
Malachai packte nun den wimmernden Gast zu seiner Rechten am Hals und zock mit einem Ruck seinen Oberkörper und seinen Kopf nah an sein eigenes. Leise flüsterte er ihm etwas. Ein minimales Lächeln, wie Freude bei einem Kind, das den ganzen Tag darauf wartete, endlich das Geschenk zu öffnen, was vor ihm lag, umspielte Malachais Lippen.
Ja, er genoss es, so einem Abschaum wie ihn auszuweiden wie ein Schwein. Und das machte er ihm nun klar.
Er stiess den Kopf zurück, griff an das Messer und mit einem Ruck, zeitgleich mit einem weiteren Aufschrei, zog er es aus der Hand hinaus. Recht unsanft, wohl mit zuviel Spiel in der Bewegung, ehe er sich erhob und einen letzten Blick ihm entgegen warf.
"Mitternacht, komm alleine, dann darfst du Leben."
Der Schwarze wandte sich ab, ein leiser Pfiff zum Jüngling, der noch, eine Mischung aus Entsetzen und Begeisterung im Gesicht, am Tische sass, ehe er sich fix erhob und seine Jacke griff.
Dem Tavernen-Besitzer wurden einige Goldstücke für die Sauerei auf den Tresen gelegt. Selbst wenn er wohl für dieses Schauspiel darauf verzichtet hätte.
Als sie die kalte Luft in ihrer Atmung spürten, im Schnee nun zu wandern anfingen, gen Stadtgrenzen, blickte der Neuling wieder zu Malachai.
"Glaubt ihr, er hält sich daran und kommt alleine?"
Malachai schwieg einige Sekunden, ehe er den Kopf schüttelte.
"Sollte ich deswegen kommen, um euch zu helfen gegen ihn?"
Wieder ein Kopfschütteln, ehe er stehen blieb und in seine Tasche griff. Er holte einen Brief hervor und gab ihm diesen.
Wohl ein wenig Enttäuscht und doch erleichtert, dass er nicht Kämpfen sollte, nahm der Jüngling den Brief entgegen und nickte.
"Ich bringe ihn sofort eurer Geliebten. Versprochen. Doch...sagt...warum habt ihr ihn nicht direkt getötet? Ich meine, wenn euch klar ist, dass er niemals alleine kommen würde, dass er nicht einfach euch gibt, was ihr wollt. So jemand...was der alles getan hat...hat den Tot verdient. Wozu also warten?"
Malachai wandte sich ihm nun zu, sein Gesicht war nicht mehr so Ernst, eher väterlich blickte er hinab auf den Jüngling, während eine Hand sich auf dessen Schulter legte.
"Wer gibt mir das Recht, über Leben und Tot zu entscheiden? Ich gebe dem Mann eine Chance. Selbst wenn ich weiß, dass er sie nicht nutzen wird, selbst wenn ich will, dass er die Abmachung bricht und somit seinen Tot beschliesst, gebe ich ihm die Chance. Und dann, wenn die Situation es nicht anders zu lässt, wenn ihm die Konsequenzen seines Handelns bewusst sind, dann wird er sterben durch meine Hand. Doch wenn ich könnte, wenn ich Hoffnung sehen würde in ihm, wenn er mir zeigt, dass er ein besserer Mensch wäre oder sein wollte...würde ich den Kampf und den Tot vermeiden."
Mit diesen einzigen Worten in der dunklen, eisigen Nacht, wandte Malachai sich nun vom Jüngling ab und verschwand, nach wenigen Schritten, in der Dunkelheit.
Der Jüngling blickte ihm nach, wohl verstehend, brannten sich die Worte in sein Gedächtnis ein. Er würde wohl nie vergessen, dass man wohl nur tötet, wenn es nicht anders ginge.
So zog auch er los und nach einiger, langer Zeit und einer weiten Reise, erreichte er auch sein Ziel: Adoran.
Er hörte vom Krieg, nun sah er wohl selbst, dass dieser wieder vorbei waren. An Gebäuden im Umlande sah man die ersten Reperatur-Arbeiten, während andere als Ruinen verendet sind.
Obdachlose streiften alle in Richtung Hauptstadt. Und dennoch froh, die Schlachten überlebt zu haben.
Adoran war voll, die Straßen waren übersät mit Heimatsuchenden und Gardisten, die für Ordnung sorgten.
Er kannte den Weg schon, er wusste, wo er hin sollte, als er die Heilerstube betrat.
Ein alter Mann öffnete ihm die Tür. Er hatte nicht viel mit ihm jemals gesprochen, wusste aber, dass er liebevoll Opi genannt wurde. Dass er wohl unter seinem Robe nichts trug und sich auch oft verdächtig zwischen den Beinen kratzte, ignorierte der Jüngling gekonnt.
Als er sagte, er habe eine Nachricht an die Edle Malena, wurde er erst argwöhnisch bemustert. Als er dann aber hinzufügte, von dem die Nachricht war, sprang 'Opi' förmlich in die Luft und lud den jungen Mann sofort ein, als würde er Segen und das Heilwohl der Welt mitbringen.
Auf einmal wirkte er weniger gebrechlich, als noch in dem Moment, als er kratzend die Tür öffnete. Ja es wirkte fast, als würde er mit einem Salto die Treppen raufspringen.
Und als sie hinab trat, stockte dem jungen Boten der Atem. Wie jedes Mal, wenn er sich fragte, wie so eine Elleganz, so viel Anmut, nur mit so jemanden, wie dem Schattenlord liiert wäre. Diese Gegensätze....nun gut, man muss dem jungen Boten zu Gute heißen, dass er bis auf wenige Momente Malena nicht wirklich kennen gelernt hat.
Doch der Blick dieser bezaubernden, jungen Frau, im Kontrast zum Blutverschmierten, stetig Nachtschwarz gekleideten Malachai, der im Dreck dem Feind den Todesstoss gab, schon etwas irrwitziges an sich hatte.
Er erhob sich, verbeugte sich demütigst und überreichte ihr einen Brief. Wieder das selbe Spiel, Speiß, Trank und die Möglichkeit, sich zu waschen, bis er wohl eine Antwort erhalten würde.
Malena hingegen, wenn sie das Siegel bricht und das Papier entfaltet, wird sie folgendes lesen können:
"Meine liebste Malena,
viel früher wollte ich dir Antworten, doch während ich den Brief solange mit mir trug, konnte ich keinen Boten alleine entbehren, um die weite Reise zu dir zu machen. Nicht auszumalen, diese Zeilen gingen verloren, nicht daran zu denken, du würdest nicht von mir hören.
Ich bin froh, euch alle Gesund zu wissen. Froh, dass ihr so wacker den Gefahren allen trotzt und niemals euren Glauben verliert. Ich weiss, wie Willensstark du bist, daher sorge ich mich auch immer nur Minimal um dich.
Von der Ritter-Ernennungen bin ich tatsächlich überrascht. Selbst wenn ich mir sicher bin, dass Helisande wie auch Sophia wie einst auch Leah, wissen, wie man sich durchsetzt. Ich glaube, ich werde wohl, wenn ich wieder da bin, von neuem Lernen müssen, wer nun wo was zu sagen hat und wofür einsteht. Ja, ich seufze gerade leicht, als ich diesen Gedanken aufschrieb. Aber gut.
Kommen wir zum Opi-Problem. Torjan ist, trotz seines hohen Alters, ein Ungestüm, das schon immer schwer zu bändigen war. Ich glaube, wenn er etwas hat, wird er es alleine lösen können. Vielleicht solltest du ihn mit kleineren Aufgaben betrauen. Ihn mehr wieder in die Alchemie drängen, ihm die Wichtigkeit von neuen Pöten und Tränken klar machen. Die Trankbrauerei ist eine Kunst voller Konzentration. Dort hätte Torjan Zeit, in Ruhe zu Forschen und vor allem mit sich selber wieder in Einklang zu kommen. Fernab von den Gedanken der Patienten, einfach für sich sein und trotzdem wissend, dass das, was er dort tut, so immens wichtig ist, um Menschen zu helfen. Niemals würde er wohl sonst eine Aufgabe erledigen, die tatsächlich sinnlos erscheint. Hinzu vielleicht kleinere Fälle, vielleicht mal ein Kind mit einem gebrochenen Arm, vielleicht einfach mal eine Grippe. Kleinere Erfolge, die ihn aufhoffen lassen und das Lächeln im Gesicht derer sieht, die ihm für seine Heilkünste danken. Ich glaube, das ist der einzige Ratschlag, den ich dir erst einmal mit auf dem Weg schicken kann.
Notfalls, setz ihn auf ein Pferd und schick ihn zu mir, da kann ich ihn schon ablenken mit seinen Patienten. *Malena sollte sicher beim Lesen klar sein, dass Malachai bei diesen Zeilen selber lachen musste.*
Burro.....alles klar.....*mehr steht da nicht in den Zeilen*
Ja der Orden ist mit seinem Standpunkt und auch mit seinem Stand in der Gemeinschaft oft Dreh und Angelpunkt für Angriffe. Sie stehen ja auch meist mit den Soldaten in erster Reihe. Das die Verluste bisher so neidrig sind, grenz wirklich an einem Wunder, selbst wenn ich um die Zähigkeit einiger Ordensbrüder und Ordenschwestern weiß. Umso schöner ist es zu hören, dass die mir bekannten Namen wohlauf sind. Selbst wenn natürlich jeder einzelne Verlust zu betrauern ist.
Doch würde ich wohl jeden Gedenken, der irgendwo irgendwie in meinem Umkreis das zeitliche segnete, würde ich wohl ewig Still an einem Baum sitzen. Daher bin ich froh, dass die, die an meinem Leben teilhaben, gesund sind....vor allem du.
Ich hoffe, dass der Krieg vorbei ist, wenn diese Zeilen enden und die sie liest. Ich hoffe ebenso, dich bald wieder in den Arm zu nehmen und nie wieder los zu lassen. Ja vielleicht freue ich mich auch, deine neue, feine Gesellschaft kennen zu lernen und sehe es als kleineres Übel für die Zweisamkeit an, die ich mit dir verbringe. Ich stinke, gewiss, und bin dreckiger als der Dreck unter meinen Sohlen, doch innerlich bin ich rein mit der Liebe für dich und meinen Gedanken, die darauf warten, zurück zu kehren.
Pass auf dich auf und grüße alle lieb von mir, die nicht verächtlich bei meinem Namen schnauben.
In Liebe
."
"Sicher, dass ihr es hier tun wollt? Ich meine, es ist recht voll und..."
Die dunkle Gestalt beendete sein Treiben mit dem Messer, der Kopf hebte sich leicht. Nur für den Hauch einer Sekunde, als die Laternen im richtigen Moment wackelten, konnte man seinen ernsten Blick erkennen, untermalt mit jener Narbe über dem Auge, den die Krieger und Streiter in den letzten Monden mehr als oft gesehen haben. Meist Blutverschmiert, mit Dreck verziert und doch dieser Blick, der einem sagte, nun wird es ernst. Nun gibt es keinen Rückzug. Entweder man erhebt sich, streckt den Waffenarm aus oder stirbt wie ein reudiger Köter.
Ja dieser Blick, der einem das Blut in den Adern gefrieren lassen konnte, diese Mischung aus Ernsthaftigkeit, Berechnung und Konzentration in der Schlacht, vermag in den letzten Kämpfen den Mut geschürrt und den Willen zum Sieg gekürt haben.
Dabei ist es nicht mehr als ein Spiel. Nicht mehr, als Ausweglosigkeit im Keim zu ersticken. Nicht mehr als zu zeigen, dass nichts unmöglich erscheint, wenn nur der Willen und das Vertrauen vorhanden sind.
So rissen sie das Nest in Grund und Boden. Selbst wenn die Schreie der Kameraden, die teilweise von Bestien in Zwei teile gerissen wurden, noch den einen oder anderen Nachts aufschrecken liessen, schweiß gebadet in ihren Fellen, vergessen sie nie, dass das Ende nicht kommt, wenn man es nicht zulässt. Das es immer jemanden geben wird, der vorran stürmt, die Klinge empor und kämpft, so lange, bis er zusammen bricht oder im Blut seiner Feinde ertränkt.
Auch diesen Blick sah der junge Mann. Er schluckte, doch nickte er. Dies war vielleicht nicht die epische Schlacht, die man sich so vorstellt, doch es gehörte auch zum Krieg, den Anhängern, die die guten Menschen unterwandern, im Irrglauben nach mehr als nur Reichtümern lebten. Alles, wie Sklaven, obwohl sie einen hohen Stand besassen, auf Befehl tun würden. Egal wieviel Menschenleben es kostete, egal, welche Familien sie damit zerbrechen. Sie würden nicht aufhören.
Umso mehr bereitete Malachai dies doppelte Freude. Im Nest fanden sie nicht, was er suchte. Doch Hinweise. Eine Liste mit Personen. Selbst wenn der Gegner so Gottesgläubig ist, wie er gibt, will er doch nicht voller Schmerz und Pein seinen angeblichen Schöpfern unter die Augen treten.
Ja recht gesprächig wurden sie sehr schnell, wenn man nur wusste, was man ihnen nehmen musste.
Malachai erhob sich, der Jüngling wollte es ihm gleich tun, doch eine Handgeste deutete ihm, sitzen zu bleiben.
Das Messer, rostig und lang, wo sich nur mit mühen das zähe Fleisch zerschneiden liess, ging mit die paar Schritte an den großen, runden Tisch, wo ältere Herren in prunkvollen Kleidungen ihre Krüge leerten. Es war spät genug, der Alkohol setzte bei allen ein. Keine Situation, wo man Hilfe gebrauchen konnte. Denn was er dort vorfand, waren keine Krieger.
Malachai setzte sich, ungebeten, auf einen freien Platz, den der ursprünglicher Eigentümer vor wenigen Sekunden wohl für einen Gang auf das stille Örtchen verlassen hatte. Links von ihm ein argwöhnisch dreinblickender Mitdreissiger, dessen Spitzbärtchen eher wie gewollt und nicht gekonnt aussah.
Doch rechts, so und so drehte sich Malachai auch ein, sass er. Ein fetter, schmieriger Handelsmann, dessen Soßenreste noch an seinem Kinn klebten.
Er wollte wohl gerade, nachdem er nach Luft durch seinen dicken Hals japste, einen Protestlaut einwerfen, doch ehe nur ein Fieps seine Lippen verliess, rammte Malachai das rostige Messer durch die linke Hand des Mannes. Knochen knacksten wie auch das Holz des Tisches, als es Fleisch und Muskeln durchtrennte.
Der Mann zu seiner linken, entsetzt, wollte wohl herübergreifen und irgendwie die Situation und seinem Freund helfen, doch da schoss schon Malachais linker Ellbogen in sein Gesicht, liess die Nase brechen und ihn rücklings auf den Boden fallen.
Die Taverne verstummte, nur der Fettsack jaulte und umklammerte mit einer Hand die andere, während das Blut in den Tischrillen leise auf den Boden zu tröpfeln began.
Sie blickten nur, feiges Pack. Hau den Leitwolf um, dann wird der Rest des Rudels den Schwanz einziehen. Keiner würde auch nur einen Gedanken daran verschwenden, für jemanden wie ihn sein Leben zu riskieren.
Malachai packte nun den wimmernden Gast zu seiner Rechten am Hals und zock mit einem Ruck seinen Oberkörper und seinen Kopf nah an sein eigenes. Leise flüsterte er ihm etwas. Ein minimales Lächeln, wie Freude bei einem Kind, das den ganzen Tag darauf wartete, endlich das Geschenk zu öffnen, was vor ihm lag, umspielte Malachais Lippen.
Ja, er genoss es, so einem Abschaum wie ihn auszuweiden wie ein Schwein. Und das machte er ihm nun klar.
Er stiess den Kopf zurück, griff an das Messer und mit einem Ruck, zeitgleich mit einem weiteren Aufschrei, zog er es aus der Hand hinaus. Recht unsanft, wohl mit zuviel Spiel in der Bewegung, ehe er sich erhob und einen letzten Blick ihm entgegen warf.
"Mitternacht, komm alleine, dann darfst du Leben."
Der Schwarze wandte sich ab, ein leiser Pfiff zum Jüngling, der noch, eine Mischung aus Entsetzen und Begeisterung im Gesicht, am Tische sass, ehe er sich fix erhob und seine Jacke griff.
Dem Tavernen-Besitzer wurden einige Goldstücke für die Sauerei auf den Tresen gelegt. Selbst wenn er wohl für dieses Schauspiel darauf verzichtet hätte.
Als sie die kalte Luft in ihrer Atmung spürten, im Schnee nun zu wandern anfingen, gen Stadtgrenzen, blickte der Neuling wieder zu Malachai.
"Glaubt ihr, er hält sich daran und kommt alleine?"
Malachai schwieg einige Sekunden, ehe er den Kopf schüttelte.
"Sollte ich deswegen kommen, um euch zu helfen gegen ihn?"
Wieder ein Kopfschütteln, ehe er stehen blieb und in seine Tasche griff. Er holte einen Brief hervor und gab ihm diesen.
Wohl ein wenig Enttäuscht und doch erleichtert, dass er nicht Kämpfen sollte, nahm der Jüngling den Brief entgegen und nickte.
"Ich bringe ihn sofort eurer Geliebten. Versprochen. Doch...sagt...warum habt ihr ihn nicht direkt getötet? Ich meine, wenn euch klar ist, dass er niemals alleine kommen würde, dass er nicht einfach euch gibt, was ihr wollt. So jemand...was der alles getan hat...hat den Tot verdient. Wozu also warten?"
Malachai wandte sich ihm nun zu, sein Gesicht war nicht mehr so Ernst, eher väterlich blickte er hinab auf den Jüngling, während eine Hand sich auf dessen Schulter legte.
"Wer gibt mir das Recht, über Leben und Tot zu entscheiden? Ich gebe dem Mann eine Chance. Selbst wenn ich weiß, dass er sie nicht nutzen wird, selbst wenn ich will, dass er die Abmachung bricht und somit seinen Tot beschliesst, gebe ich ihm die Chance. Und dann, wenn die Situation es nicht anders zu lässt, wenn ihm die Konsequenzen seines Handelns bewusst sind, dann wird er sterben durch meine Hand. Doch wenn ich könnte, wenn ich Hoffnung sehen würde in ihm, wenn er mir zeigt, dass er ein besserer Mensch wäre oder sein wollte...würde ich den Kampf und den Tot vermeiden."
Mit diesen einzigen Worten in der dunklen, eisigen Nacht, wandte Malachai sich nun vom Jüngling ab und verschwand, nach wenigen Schritten, in der Dunkelheit.
Der Jüngling blickte ihm nach, wohl verstehend, brannten sich die Worte in sein Gedächtnis ein. Er würde wohl nie vergessen, dass man wohl nur tötet, wenn es nicht anders ginge.
So zog auch er los und nach einiger, langer Zeit und einer weiten Reise, erreichte er auch sein Ziel: Adoran.
Er hörte vom Krieg, nun sah er wohl selbst, dass dieser wieder vorbei waren. An Gebäuden im Umlande sah man die ersten Reperatur-Arbeiten, während andere als Ruinen verendet sind.
Obdachlose streiften alle in Richtung Hauptstadt. Und dennoch froh, die Schlachten überlebt zu haben.
Adoran war voll, die Straßen waren übersät mit Heimatsuchenden und Gardisten, die für Ordnung sorgten.
Er kannte den Weg schon, er wusste, wo er hin sollte, als er die Heilerstube betrat.
Ein alter Mann öffnete ihm die Tür. Er hatte nicht viel mit ihm jemals gesprochen, wusste aber, dass er liebevoll Opi genannt wurde. Dass er wohl unter seinem Robe nichts trug und sich auch oft verdächtig zwischen den Beinen kratzte, ignorierte der Jüngling gekonnt.
Als er sagte, er habe eine Nachricht an die Edle Malena, wurde er erst argwöhnisch bemustert. Als er dann aber hinzufügte, von dem die Nachricht war, sprang 'Opi' förmlich in die Luft und lud den jungen Mann sofort ein, als würde er Segen und das Heilwohl der Welt mitbringen.
Auf einmal wirkte er weniger gebrechlich, als noch in dem Moment, als er kratzend die Tür öffnete. Ja es wirkte fast, als würde er mit einem Salto die Treppen raufspringen.
Und als sie hinab trat, stockte dem jungen Boten der Atem. Wie jedes Mal, wenn er sich fragte, wie so eine Elleganz, so viel Anmut, nur mit so jemanden, wie dem Schattenlord liiert wäre. Diese Gegensätze....nun gut, man muss dem jungen Boten zu Gute heißen, dass er bis auf wenige Momente Malena nicht wirklich kennen gelernt hat.
Doch der Blick dieser bezaubernden, jungen Frau, im Kontrast zum Blutverschmierten, stetig Nachtschwarz gekleideten Malachai, der im Dreck dem Feind den Todesstoss gab, schon etwas irrwitziges an sich hatte.
Er erhob sich, verbeugte sich demütigst und überreichte ihr einen Brief. Wieder das selbe Spiel, Speiß, Trank und die Möglichkeit, sich zu waschen, bis er wohl eine Antwort erhalten würde.
Malena hingegen, wenn sie das Siegel bricht und das Papier entfaltet, wird sie folgendes lesen können:
"Meine liebste Malena,
viel früher wollte ich dir Antworten, doch während ich den Brief solange mit mir trug, konnte ich keinen Boten alleine entbehren, um die weite Reise zu dir zu machen. Nicht auszumalen, diese Zeilen gingen verloren, nicht daran zu denken, du würdest nicht von mir hören.
Ich bin froh, euch alle Gesund zu wissen. Froh, dass ihr so wacker den Gefahren allen trotzt und niemals euren Glauben verliert. Ich weiss, wie Willensstark du bist, daher sorge ich mich auch immer nur Minimal um dich.
Von der Ritter-Ernennungen bin ich tatsächlich überrascht. Selbst wenn ich mir sicher bin, dass Helisande wie auch Sophia wie einst auch Leah, wissen, wie man sich durchsetzt. Ich glaube, ich werde wohl, wenn ich wieder da bin, von neuem Lernen müssen, wer nun wo was zu sagen hat und wofür einsteht. Ja, ich seufze gerade leicht, als ich diesen Gedanken aufschrieb. Aber gut.
Kommen wir zum Opi-Problem. Torjan ist, trotz seines hohen Alters, ein Ungestüm, das schon immer schwer zu bändigen war. Ich glaube, wenn er etwas hat, wird er es alleine lösen können. Vielleicht solltest du ihn mit kleineren Aufgaben betrauen. Ihn mehr wieder in die Alchemie drängen, ihm die Wichtigkeit von neuen Pöten und Tränken klar machen. Die Trankbrauerei ist eine Kunst voller Konzentration. Dort hätte Torjan Zeit, in Ruhe zu Forschen und vor allem mit sich selber wieder in Einklang zu kommen. Fernab von den Gedanken der Patienten, einfach für sich sein und trotzdem wissend, dass das, was er dort tut, so immens wichtig ist, um Menschen zu helfen. Niemals würde er wohl sonst eine Aufgabe erledigen, die tatsächlich sinnlos erscheint. Hinzu vielleicht kleinere Fälle, vielleicht mal ein Kind mit einem gebrochenen Arm, vielleicht einfach mal eine Grippe. Kleinere Erfolge, die ihn aufhoffen lassen und das Lächeln im Gesicht derer sieht, die ihm für seine Heilkünste danken. Ich glaube, das ist der einzige Ratschlag, den ich dir erst einmal mit auf dem Weg schicken kann.
Notfalls, setz ihn auf ein Pferd und schick ihn zu mir, da kann ich ihn schon ablenken mit seinen Patienten. *Malena sollte sicher beim Lesen klar sein, dass Malachai bei diesen Zeilen selber lachen musste.*
Burro.....alles klar.....*mehr steht da nicht in den Zeilen*
Ja der Orden ist mit seinem Standpunkt und auch mit seinem Stand in der Gemeinschaft oft Dreh und Angelpunkt für Angriffe. Sie stehen ja auch meist mit den Soldaten in erster Reihe. Das die Verluste bisher so neidrig sind, grenz wirklich an einem Wunder, selbst wenn ich um die Zähigkeit einiger Ordensbrüder und Ordenschwestern weiß. Umso schöner ist es zu hören, dass die mir bekannten Namen wohlauf sind. Selbst wenn natürlich jeder einzelne Verlust zu betrauern ist.
Doch würde ich wohl jeden Gedenken, der irgendwo irgendwie in meinem Umkreis das zeitliche segnete, würde ich wohl ewig Still an einem Baum sitzen. Daher bin ich froh, dass die, die an meinem Leben teilhaben, gesund sind....vor allem du.
Ich hoffe, dass der Krieg vorbei ist, wenn diese Zeilen enden und die sie liest. Ich hoffe ebenso, dich bald wieder in den Arm zu nehmen und nie wieder los zu lassen. Ja vielleicht freue ich mich auch, deine neue, feine Gesellschaft kennen zu lernen und sehe es als kleineres Übel für die Zweisamkeit an, die ich mit dir verbringe. Ich stinke, gewiss, und bin dreckiger als der Dreck unter meinen Sohlen, doch innerlich bin ich rein mit der Liebe für dich und meinen Gedanken, die darauf warten, zurück zu kehren.
Pass auf dich auf und grüße alle lieb von mir, die nicht verächtlich bei meinem Namen schnauben.
In Liebe
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
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Malena Rosenstein
- Beiträge: 1239
- Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 04:40
Ein Brief wird nach Rosenwasser geschickt:
Werter Vater,
lange ist es her das wir uns Schrieben und so übermittel ich dir die frohe Kunde das mein Verlobter dich besuchen wird.
Leider ist es aufgrund meiner Aufgaben hier in Adoran nicht möglich selbst zu kommen.
Mein liebster wird dir helfen so wie ich es mache, und wird dir und dem Rat zur Seite stehen. In seiner Anwesendheit wird er meinen Platz einnehmen.
Ich bitte meinen Bruder Richard das er ihn doch einweisen soll.
Auch kann er gerne meine Gemächer nutzen, ich habe vor ihm nichts zu verbergen.
Desweitern bitte ich dich, liebster Vater, das du ihm erlaubst die Archive durchzusehen, und auch den gesicherten Teil, worin sich die besondern Stücke und Bücher befinden. Er wird dir alles erklären wenn er bei dir ist.
Du wirst ihn mögen und auch Mutter wird ihn mögen. Er ist ein ehrenhafter Mann, der auch was vom Kampf versteht.
Sonnst hoffe ich das ihr euch in Bester gesundheit befindet und alle wohl auf sind.
In liebe
Eure Malena
*Der Brief wird von einem Boten in Farben des Hospitals überbracht*
Werter Vater,
lange ist es her das wir uns Schrieben und so übermittel ich dir die frohe Kunde das mein Verlobter dich besuchen wird.
Leider ist es aufgrund meiner Aufgaben hier in Adoran nicht möglich selbst zu kommen.
Mein liebster wird dir helfen so wie ich es mache, und wird dir und dem Rat zur Seite stehen. In seiner Anwesendheit wird er meinen Platz einnehmen.
Ich bitte meinen Bruder Richard das er ihn doch einweisen soll.
Auch kann er gerne meine Gemächer nutzen, ich habe vor ihm nichts zu verbergen.
Desweitern bitte ich dich, liebster Vater, das du ihm erlaubst die Archive durchzusehen, und auch den gesicherten Teil, worin sich die besondern Stücke und Bücher befinden. Er wird dir alles erklären wenn er bei dir ist.
Du wirst ihn mögen und auch Mutter wird ihn mögen. Er ist ein ehrenhafter Mann, der auch was vom Kampf versteht.
Sonnst hoffe ich das ihr euch in Bester gesundheit befindet und alle wohl auf sind.
In liebe
Eure Malena
*Der Brief wird von einem Boten in Farben des Hospitals überbracht*