Nachts im Adoraner Hafen..(eine Edle auf der Flucht)
- Liliana van Drachenfels
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Nachts im Adoraner Hafen..(eine Edle auf der Flucht)
Wo sonst meist Ruhe herschte wurde fieberhaft gearbeitet. Die Besatzung der Freiheit, das Flagschiff der Drachenfels Flotte wurde auslaufbereit gemacht, die Mannschaft aus verschiedenen Kneipen herbeigeschafft. Ladung wurde verstaut und aktuelle Karten studiert. Sollte jemand Fragen stellen, würde es nur heißen daß das Schiff am nächsten Morgen mit der Flut auslaufen solle. Würde nach dem Ziel des Schiffes gefragt. würde man lediglich ein Schulterzucken bekommen, anscheinend wußte es niemand...
Zuletzt geändert von Liliana van Drachenfels am Dienstag 17. November 2015, 00:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Zahrak Salberg
"Euer Ernst?" Der angesprochene Bürger im Hafenviertel kam gar nicht zu einer Antwort auf diese ohnehin mehr rethorisch gemeinte Frage. "Die geht, ohne was zu sagen?" Gerade wollte er dann noch einen Versuch starten, den Salberg zu unterbrechen, da schnaubte dieser völlig rum: "Wenn ich erfahre wieso, dann gibt es mächtig Ärger." Ein aller letztes Mal hob der Mann die Hand und öffnete den Mund, im Versuch etwas zu sagen. "Was?", entfuhr es Zahrak da sogar und er schaute entnervt rüber. "I..ich kann leider nicht sagen, warum. Aber.. vielleicht weiß ja einer im bunten Kessel etwas. Sie arbeitet doch mit Euch zusammen, oder nicht?" Ein leises "Hmpf" gab Zahrak nun von sich und wurde schlagartig ruhiger. Schließlich gab er sich geschlagen und nickte nur, ehe er sich wenig ausschweifend verabschiedete und zum Kessel rüber ging.
Dort hoffte er, irgendeinen Hinweis auf Lilianas Verbleib zu finden. Ebenso wird er bei ihr zu Hause schauen gehen und Elaric aufsuchen, so das nichts bringt. Irgendwer musste doch etwas wissen..
Dort hoffte er, irgendeinen Hinweis auf Lilianas Verbleib zu finden. Ebenso wird er bei ihr zu Hause schauen gehen und Elaric aufsuchen, so das nichts bringt. Irgendwer musste doch etwas wissen..
- Liliana van Drachenfels
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Früh am Morgen lief die Freiheit gleich bei den ersten Sonnenstrahlen mit der Flut aus. Liliana war nicht an Board, sie hatte sich im letzten Moment auf ein Schiff das nach Bajard fuhr geschlichen. Ihr Aussehen hatte sie über Nacht so verändert daß sie wohl keiner wieder erkennen würde. Ihre Haare hatte sie kurz geschnitten und schwarz gefärbt. In Bajard erkundigte sie sich nach den nächsten Schiffen die ausfahren würden und nach deren Zielen. Sie war nicht so blöd daß sie gleich den Weg nach Drachenfels antreten würde, denn sollte man nach ihr suchen, würde man es dort tuen. Erst ein mal würde sie Gras über die Sache wachen lassen und Auskünfte einholen.
Noch am Abend hatte sie einige Briefe geschrieben:
An Elaric:
Noch am Abend hatte sie einige Briefe geschrieben:
An Elaric:
An die Salbergs,Eluive mit dir Liebster,
leider ist die Situation gestern eskaliert. Nyome will mich nun vor dem Rat anklagen. Nachdem der König "rein zufällig" schon bei der ersten Aussprache auftauchte, werde ich mir eine solche Farce nicht antuen. Daher habe ich Adoran verlassen. Ich werde einige Monate vergehen lassen und irgendwann nach Drachenfels heimkehren. Es tut mir leid daß ich so schlechte Nachrichten für dich habe, aber es geht einfach nicht anders. So Eluive es will, werde ich eines Tages zuHause sein und dir eine Nachricht zukommen lassen. Ich vermisse dich jetzt schon sehr und weiß gar nicht wie ich die nächsten Monate ohne dich überstehen soll.
In Liebe
Eluive mit euch,
leider muß ich euch mitteilen daß ich Adoran verlassen habe und Gerimor bald verlassen werde. Mein Streit mit Torjan und dem Hospital ist eskaliert, nun will mich Nyome anklagen. Diese Farce werde ich mir nicht antuen, daher bin ich fort. In den nächsten Monaten wenn Gras über die Sache gewachsen ist, werde ich nach Drachenfels reisen und so Eluive es will, dort in Frieden leben. Hailey ist ja ebenfalls dort. Bitte kümmert euch ein wenig um Elaric, ihn wird diese Nachricht schwer treffen, so wie ich auch jetzt schon unter unser Trennung leide.
In Liebe
An den bunten Kessel
Eluive mit dir Tarek,
leider muß ich euch mitteilen daß ich Adoran verlassen habe und Gerimor bald verlassen werde. Mein Streit mit Torjan und dem Hospital ist eskaliert, nun will mich Nyome anklagen. Diese Farce werde ich mir nicht antuen, daher bin ich fort.
Liebe Grüße
Zuletzt geändert von Liliana van Drachenfels am Freitag 13. November 2015, 19:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Zahrak Salberg
War es wirklich beängstigend, wenn Zahrak rum brüllte? Oder wenn er so ruhig war, dass man meinen musste, es sei etwas in ihm am Brodeln? Nein. Vermutlich war genau jetzt, wo er diesen Brief als Erster zu sehen bekam und las, der Moment, in dem man sich wirklich vor ihm hätte fürchten können. Zu gut, dass Millie spielen und Amelie arbeiten waren. Sie beide hätte er am wenigsten in seiner Nähe gewünscht, als er fast schon willkürlich anfing zu lachen. Fassungslos durch und durch, hielt er den Brief noch eine ganze Weile einfach in der Hand und erfreute sich seiner Einsamkeit. Verständnislos schüttelte er den Kopf und knallte das Pergamentstück wieder auf den Esstisch des Familienhauses. Die Anderen würden ihn irgendwann auch lesen können. Doch, was er vor hatte, war nun erst einmal für Entkräftung sorgen, damit kein böses Blut fließen würde, in den nächsten Tagen. Wäre ihm nun einer über den Weg gelaufen, so hätte er für nichts garantieren wollen. Und was war mit Liliana? Hasste er sie jetzt wirklich? Nein. Er hatte nicht mal Hailey gehasst. Warum also ihre Mutter? Jene hatte noch viel eher einen Grund, als die junge Schützin.
Im späteren Verlauf wird in der wohl unästhetischsten Handschrift, die der Älteste jemals an den Tag gelegt hat, ein ausdrücklicher Befehl an die Familienmitglieder ergehen:
Guten Abend Familie,
wie ihr alle gelesen haben könnt, hat Liliana aus gewissen Gründen das Reich verlassen. Natürlich steht da auch drin, wohin sie ist. Aber ich sage euch, bei aller Liebe eins: Wenn das Regiment, Kllh oder der Adel durch einen von uns erfahren, wo Liliana ist, gibt es mächtig Ärger. Sie werden sie suchen, da sie sich den Konsequenzen eines Gesetzesbruchs entzieht. Aber sie ist und bleibt eine lange Freundin der Familie und hat unseren Schutz verdient. Wenn also jemand doof fragt, antwortet ihr genauso doof zurück.
Liliana ist weg. Ende!

Blieb zu hoffen, dass diese Nachricht nicht zu starke Wellen schlagen würde...
Im späteren Verlauf wird in der wohl unästhetischsten Handschrift, die der Älteste jemals an den Tag gelegt hat, ein ausdrücklicher Befehl an die Familienmitglieder ergehen:
Guten Abend Familie,
wie ihr alle gelesen haben könnt, hat Liliana aus gewissen Gründen das Reich verlassen. Natürlich steht da auch drin, wohin sie ist. Aber ich sage euch, bei aller Liebe eins: Wenn das Regiment, Kllh oder der Adel durch einen von uns erfahren, wo Liliana ist, gibt es mächtig Ärger. Sie werden sie suchen, da sie sich den Konsequenzen eines Gesetzesbruchs entzieht. Aber sie ist und bleibt eine lange Freundin der Familie und hat unseren Schutz verdient. Wenn also jemand doof fragt, antwortet ihr genauso doof zurück.
Liliana ist weg. Ende!
Blieb zu hoffen, dass diese Nachricht nicht zu starke Wellen schlagen würde...
Zuletzt geändert von Zahrak Salberg am Freitag 13. November 2015, 17:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Darian Amberg
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Zahrak Salberg
Es war früher Abend, als Amelie, Assamaril, Janarey und er im Familienhaus der Salbergs saßen. Sie philosophierten darüber, wie man Liliana helfen konnte. Ein am Vortag stattgefundenes Gespräch zwischen Zahrak und dem Baron hatte den ersten Denkanstoß zum schlussendlichen Vorhaben gegeben. Liliana hatte nicht viel zu befürchten. Was wollte das Hospital denn auch schon erreichen? Sie hatte 'nur' frei heraus geredet und war seit Jahren immer für das Reich da gewesen. Gut, man müsste ihr vielleicht ein wenig den Sturkopf ausreden. Oder es zumindest versuchen.. Schließlich war es bei den Salbergs auch eine vergebliche Mission. Also einfach stellen.. abwarten und Tee trinken! Das würde vermutlich für die Gegenspieler eher eine Bloßstellung werden, als dass Liliana mit irgend einerm Schamgefühl rum kämpfen müsste. Entschlossen nickte Zahrak, nachdem ihn gefühlt halb Lichtenthal vor einer wutentbrannten Auswanderung abgehalten hatte. Liliana musste zurück und ihre Frau stehen!
So verfasste er also noch in Anwesenheit der Anderen ein Schreiben an die Edle. Sein einziger Anhaltspunkt war Bajard. Also versuchte er es erst mit bloßem Nachfragen. Als da natürlich keiner irgend was sagte, machte er einige Münzen locker, um zumindest potentielle Schiffe ausfindig zu machen, mit denen die Familienfreundin gefahren sein konnte. Nachdem es weitmöglichst eingegrenzt wurde, schickte er verschiedenste Boten auf diese Routen. Spezialboten, verstand sich. Jene, die eben übers Meer dafür segelten. Irgendeiner würde Liliana früher oder später schon finden und ihr das versiegelte Schreiben der Familie Salberg überreichen. So dieser Fall eintritt, wird Liliana folgende Zeilen lesen können. Die Sauklaue ist nicht zu verkennen...
Kronwalden Familienhaus der Familie Salberg,
14. Rabenmond 258
Grüß dich Liliana,
du, ich hab mit dem Baron geredet. Über dich. Er hat gesagt, er informiert sich mal über die Sache und meldet sich dann nochmal. Aber so oder so könnte dir nichts wirklich passieren. Das heißt, es wäre reine Formalie. Für das Hospital wird's vermutlich mehr Schaden geben, als für dich. Bitte komm zurück und biete ihnen die Stirn. Tu dir die Schmach nicht an, dich weiter zu verstecken. Das macht es nur noch schlimmer. Wir stehen alle hinter dir. Selbst Leute, von denen du es vielleicht nicht erwartest. Bitte!
Ich wurde extra zurück- und auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Lass dir in denAr Hintern treten und mach's dann ein letztes Mal selbst beim Hospital. Danach vergisst du einfach die Sache und blickst mit Elaric zusammen in die Zukunft. Wir kümmern uns wie versprochen um ihn. Aber alle Bemühungen bringen nichts, wenn du ihn jetzt hier zurück lässt. Bitte Liliana..
gez.
Noch eine ganze Weile wird man Zahrak am Hafen Bajards stehen sehen. Die Hände in den Manteltaschen, das irgendwann einfach nicht mehr gekürzte Haar im Wind wehend.. und den ozeanblauen Blick stur aufs Meer gerichtet.
So verfasste er also noch in Anwesenheit der Anderen ein Schreiben an die Edle. Sein einziger Anhaltspunkt war Bajard. Also versuchte er es erst mit bloßem Nachfragen. Als da natürlich keiner irgend was sagte, machte er einige Münzen locker, um zumindest potentielle Schiffe ausfindig zu machen, mit denen die Familienfreundin gefahren sein konnte. Nachdem es weitmöglichst eingegrenzt wurde, schickte er verschiedenste Boten auf diese Routen. Spezialboten, verstand sich. Jene, die eben übers Meer dafür segelten. Irgendeiner würde Liliana früher oder später schon finden und ihr das versiegelte Schreiben der Familie Salberg überreichen. So dieser Fall eintritt, wird Liliana folgende Zeilen lesen können. Die Sauklaue ist nicht zu verkennen...
Kronwalden Familienhaus der Familie Salberg,
14. Rabenmond 258
Grüß dich Liliana,
du, ich hab mit dem Baron geredet. Über dich. Er hat gesagt, er informiert sich mal über die Sache und meldet sich dann nochmal. Aber so oder so könnte dir nichts wirklich passieren. Das heißt, es wäre reine Formalie. Für das Hospital wird's vermutlich mehr Schaden geben, als für dich. Bitte komm zurück und biete ihnen die Stirn. Tu dir die Schmach nicht an, dich weiter zu verstecken. Das macht es nur noch schlimmer. Wir stehen alle hinter dir. Selbst Leute, von denen du es vielleicht nicht erwartest. Bitte!
Ich wurde extra zurück- und auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Lass dir in den
gez.
Noch eine ganze Weile wird man Zahrak am Hafen Bajards stehen sehen. Die Hände in den Manteltaschen, das irgendwann einfach nicht mehr gekürzte Haar im Wind wehend.. und den ozeanblauen Blick stur aufs Meer gerichtet.
- Liliana van Drachenfels
- Beiträge: 723
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Liliana hatte sich in Bajard verborgen gehalten. Ein passendes Schiff würde erst in ein paar Tagen auslaufen. Trotzt ihrem veränderten Aussehen hatte sie es nicht gewagt hinauszu gehen..
In ihr tobten die verschiedensten Gefühle
Wut, Zorn ja sogar Hass auf Torjan, Malena und Nyome.. selbst auf den König..
Das ganze war eine Intrige und sie war blind in die Falle gelaufen, die ihr Nyome gestellt hatte.
Aber auch Verzweiflung, Trauer
Nie hätte sie gedacht daß es so weh tuen würde von Elaric getrennt zu sein. Es schmerzte sie so sehr daß sie in ein tiefes schwarzes Loch zu fallen drohte in dem ihr Hass und ihr Zorn sie zu überwältigen würde.
Sie erwog sogar schon sich Rahal anzuschließen und so nach Adoran zurück zu kehren um sich zu rächen.
Doch war es das was sie wollte? Sie verehrte Eluive die Schöpfergöttin über alles und sie liebte Elaric, ihre Familie, ihre Freunde..
Über all diese würde sie großes Unheil bringen, nein sie mußte aufhören damit.. jetzt sofort!
Wie konnte es sein daß mit einem mal Wut und Hass in ihr die Überhad zu gewinnen drohten.. Sie war nicht mehr sie selbst und sie wußte nicht was dazu geführt haben konnte.. Vieleicht ein finsterer Fluch von Arkorithern oder Rabendienern? Anders konnte sie es sich fast nicht erklären.
Sie würde sich stellen, sollten sie sie doch in den Kerker werfen.. vieleicht könnte Elaric sie dann ja ab und an mal besuchen.
Und sie würde mit der Priesterschaft reden müssen.
Und so begann sie zu schreiben:
An Nyome:
In ihr tobten die verschiedensten Gefühle
Wut, Zorn ja sogar Hass auf Torjan, Malena und Nyome.. selbst auf den König..
Das ganze war eine Intrige und sie war blind in die Falle gelaufen, die ihr Nyome gestellt hatte.
Aber auch Verzweiflung, Trauer
Nie hätte sie gedacht daß es so weh tuen würde von Elaric getrennt zu sein. Es schmerzte sie so sehr daß sie in ein tiefes schwarzes Loch zu fallen drohte in dem ihr Hass und ihr Zorn sie zu überwältigen würde.
Sie erwog sogar schon sich Rahal anzuschließen und so nach Adoran zurück zu kehren um sich zu rächen.
Doch war es das was sie wollte? Sie verehrte Eluive die Schöpfergöttin über alles und sie liebte Elaric, ihre Familie, ihre Freunde..
Über all diese würde sie großes Unheil bringen, nein sie mußte aufhören damit.. jetzt sofort!
Wie konnte es sein daß mit einem mal Wut und Hass in ihr die Überhad zu gewinnen drohten.. Sie war nicht mehr sie selbst und sie wußte nicht was dazu geführt haben konnte.. Vieleicht ein finsterer Fluch von Arkorithern oder Rabendienern? Anders konnte sie es sich fast nicht erklären.
Sie würde sich stellen, sollten sie sie doch in den Kerker werfen.. vieleicht könnte Elaric sie dann ja ab und an mal besuchen.
Und sie würde mit der Priesterschaft reden müssen.
Und so begann sie zu schreiben:
An Nyome:
An die Familie Salberg und ElaricSeid gegrüßt Hochedle von Belfa,
ich möchte euch hiermit mitteilen daß ich mich Laufe des Tages stellen werde. Ich weiß selber nicht was mit mir geschehen ist und es erschreckt mich zutiefst. Ich bin nun bereit mich bei Torjan und auch bei euch zu entschuldigen, was mich natürlich nicht vor der gerechten Stafe schützen wird, dies ist mir klar. Doch bin ich bereit die Konsequenzen für mein Tuen zu tragen und ich will meinen Teil dazu leisten meine Heimat und meine Freunde zu verteidigen wenn es zu dem erwarteten Angriff kommt.
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Eluive mit euch meine Lieben,
ich werde mich im Laufe des Tages stellen, ich habe eingesehen daß es keinen Zweck hat forzulaufen.. Ich weiß nicht woher dieser Zorn und dieser Hass in mir auf ein mal kommt, aber ich kann so einfach nicht weiterleben. Ich brauche Hilfe. Eure Hilfe, eure Liebe und wohl auch die der Priesterschaft. Vieleicht könnt ihr Kontakt zu Johanna aufnehmen?
Ich werde sicher in den Kerker gebracht und bin bereit die Konsequenzen für mein Tuen zu tragen, aber ich will auch meine Teil leisten meine Heimat und meine Freunde zu verteidigen wenn es zu dem erwarteten Angriff kommt.
in Liebe
Zuletzt geändert von Liliana van Drachenfels am Sonntag 15. November 2015, 09:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Zahrak Salberg
Als er, wie so oft, in aller Herr Gotts Frühe aufstand und den Brief bemerkte, den man wohl über Nacht hier her gebracht hatte, runzelte er leicht die Stirn. Doch mit jeder Zeile, die er zu lesen begann, glätteten sich die Falten wieder und ein Lächeln machte sich auf seinen Zügen breit. Manchmal waren die Dinge doch wirklich einfacher, als gedacht. Ein einfaches 'Ich bleibe hier und zeige meinen guten Willen' reichte tatsächlich aus, um der Heilerin neuen Mut zu verschaffen und der Familie das Gefühl von Verbundenheit zu geben. Und nun konnte sich die Gegenspielerseite warm einpacken, wenn sie immer noch wollten, dass etwas passierte. Liliana hatte an Zuversicht und gewillten Helfern dazu gewonnen. Diese Geschichte würde glimpflich ausgehen. Andernfalls wollte er nicht mehr Zahrak Salberg heißen. Er würde nicht noch mal eine geliebte Person in den Knast wandern sehen!
Entschlossen und offenbar bester Laune, als sei nie etwas gewesen, kochte er sich eigenständig einen Mocca auf und frühstückte erstmal deftig. Dann ging es raus, zum allmorgendlichen Training. Es wurde gelaufen, gesprungen, hochgezogen.. Was man eben alles so tolles anstellen konnte, mit einem Hindernismeer namens 'Adorans Dächer'. Ja, das war ein guter Tag!
Entschlossen und offenbar bester Laune, als sei nie etwas gewesen, kochte er sich eigenständig einen Mocca auf und frühstückte erstmal deftig. Dann ging es raus, zum allmorgendlichen Training. Es wurde gelaufen, gesprungen, hochgezogen.. Was man eben alles so tolles anstellen konnte, mit einem Hindernismeer namens 'Adorans Dächer'. Ja, das war ein guter Tag!
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Gast
Mit einer Spur Erleichterung, aber auch immer noch großen Sorge, las er die Zeilen seiner Verlobten. Er musste einfach weitermachen und hoffen, das alles irgendwie wieder gut werden würde. So verfasste er als erstes das Schreiben an Johanna Hohenhain, um dem Wunsch von Liliana zu folgen.
http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=84728&start=0
http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=84728&start=0
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Grimm Donnerfaust
- Liliana van Drachenfels
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Am Nachmittag traute sie sich dann aus ihrem Versteck hervor und ging auf Zahrak zu der mit einem halben Dutzend Packpferden bei der Bank war. Er erkannte sie erst gar nicht, erst als Lili ihn ansprach, blickte er überrascht zu ihr. Sie machten sich dann gemeinsam auf den Weg nach Adoran. Sie fragte Zahrak was er denn da alles mit so vielen Packtieren transportierte. Er erwiederte daraufhin grinsend "Alles was nicht ins Bankfach passte"
Liliana schmunzelte nur und erkannte daß er hinter ihr stand und ihr helfen wollte. In Adoran angekommen stand Heinrik dort, der sie auch nicht gleich erkannte. Sie stellte sich ihm und wurde in die Regimentatur gebracht. Später kam Elaric und sie durfte mit ihm reden. Es tat ihr gut ihren Liebsten zu sehen, auch wenn sie ihn nicht berühren durfte. Schon bald mußte er wieder gehen, versprach aber bald wieder zu kommen. Auch Johanna kam zu ihr. Sie redeten lange und es tat Lili gut mit ihr über alles zu reden. Sie äußerte Johanna gegenüber auch den Verdacht daß sie durch irgendeine finstere Magie oder einen Fluch dazu gebracht wurde, denn solche Gefühle wie Haß, Zorn und Wut.. wie sie in den letzten Tagen empfunden hatte, waren nicht normal für sie.
Sie war einfach nicht mehr sie selbst gewesen und das erschreckte sie zutiefst.
Liliana schmunzelte nur und erkannte daß er hinter ihr stand und ihr helfen wollte. In Adoran angekommen stand Heinrik dort, der sie auch nicht gleich erkannte. Sie stellte sich ihm und wurde in die Regimentatur gebracht. Später kam Elaric und sie durfte mit ihm reden. Es tat ihr gut ihren Liebsten zu sehen, auch wenn sie ihn nicht berühren durfte. Schon bald mußte er wieder gehen, versprach aber bald wieder zu kommen. Auch Johanna kam zu ihr. Sie redeten lange und es tat Lili gut mit ihr über alles zu reden. Sie äußerte Johanna gegenüber auch den Verdacht daß sie durch irgendeine finstere Magie oder einen Fluch dazu gebracht wurde, denn solche Gefühle wie Haß, Zorn und Wut.. wie sie in den letzten Tagen empfunden hatte, waren nicht normal für sie.
Sie war einfach nicht mehr sie selbst gewesen und das erschreckte sie zutiefst.
Zuletzt geändert von Liliana van Drachenfels am Sonntag 15. November 2015, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.

- Liliana van Drachenfels
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Obwohl Lili todmüde war, fand sie keinen Schlaf.. Sie wälzte sich hin und her..
Sie konnte sich nicht erklären was mit ihr geschehen war. Wie konnte aus ihr, einer Eluive verehrende Heilerin, solch eine Furie geworden sein, die beinahe in ihrem Zorn, ihrer Wut und ja ihrem Hass beinahe zum Feind übergelaufen wäre. Nur um mordend zurückzukehren.. denn das wäre die logische Konsequenz daraus gewesen. Sie war entsetzt über sich selber und froh darüber daß sie nicht diesen letzten kleinen Schritt auch noch gegangen war. Wieviel Leid hatte sie so schon verursacht mit ihrer Raserei und wieviel Trauer und Leid hätte sie verursachen können. Es fiel ihr schwer den Leuten die sie besuchten oder auch den Regimentlern überhaupt noch in die Augen zu schauen. Sie schämte sich schrecklich für das was sie getan, gedacht und empfunden hatte. Der nächste Tag verging qualvoll langsam. Der Hunger brannte in ihrem Magen.. doch sie versuchte das Knurren mit anderen Geräuschen zu überdecken, sie hatte einfach keinen Apetit.. konnte nichts essen. Da konnte der Magen noch so knurren. Am frühen Abend passierte dann etwas das sie vollkommen überaschte. Liam Ecclesia teilte ihr mit daß sie nach Hause gehen konnte, wenn sie versprach nicht fortzulaufen. Lili blickte ihn ungläubig und mit einer ziemlich dämlichen Miene an, konnte nicht glauben was sie da gehört hatte..Sie erhielt ein wenig Zeit sich frisch zu machen, was zwar nicht sonderlich erfolgreich war, dann kam schon Korporal van Eichengrund und liess sie bei Eluive und den oder der? Lichteinen schwören das Herzogtum nicht zu verlassen. Lili leistete den Schwur und dann stand sie auch schon draußen. Der Weg bis zu Elarics Hof erschien ihr ewig lang zu sein, doch irgendwann war auch das geschafft und sie stand vor ihm.
Sie konnte sich nicht erklären was mit ihr geschehen war. Wie konnte aus ihr, einer Eluive verehrende Heilerin, solch eine Furie geworden sein, die beinahe in ihrem Zorn, ihrer Wut und ja ihrem Hass beinahe zum Feind übergelaufen wäre. Nur um mordend zurückzukehren.. denn das wäre die logische Konsequenz daraus gewesen. Sie war entsetzt über sich selber und froh darüber daß sie nicht diesen letzten kleinen Schritt auch noch gegangen war. Wieviel Leid hatte sie so schon verursacht mit ihrer Raserei und wieviel Trauer und Leid hätte sie verursachen können. Es fiel ihr schwer den Leuten die sie besuchten oder auch den Regimentlern überhaupt noch in die Augen zu schauen. Sie schämte sich schrecklich für das was sie getan, gedacht und empfunden hatte. Der nächste Tag verging qualvoll langsam. Der Hunger brannte in ihrem Magen.. doch sie versuchte das Knurren mit anderen Geräuschen zu überdecken, sie hatte einfach keinen Apetit.. konnte nichts essen. Da konnte der Magen noch so knurren. Am frühen Abend passierte dann etwas das sie vollkommen überaschte. Liam Ecclesia teilte ihr mit daß sie nach Hause gehen konnte, wenn sie versprach nicht fortzulaufen. Lili blickte ihn ungläubig und mit einer ziemlich dämlichen Miene an, konnte nicht glauben was sie da gehört hatte..Sie erhielt ein wenig Zeit sich frisch zu machen, was zwar nicht sonderlich erfolgreich war, dann kam schon Korporal van Eichengrund und liess sie bei Eluive und den oder der? Lichteinen schwören das Herzogtum nicht zu verlassen. Lili leistete den Schwur und dann stand sie auch schon draußen. Der Weg bis zu Elarics Hof erschien ihr ewig lang zu sein, doch irgendwann war auch das geschafft und sie stand vor ihm.
