Ein Schreiben an die Garde

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Gast

Ein Schreiben an die Garde

Beitrag von Gast »

*...eiligst werden ein paar Zeilen an die Garde verfasst...*

Seinen Segen der Garde,
Seinen Segen dem Hauptmann der Garde,

ich möchte euch hiermit berichten über die Vorkommnisse im süd-östlichen Teil des alatarischen Reiches am 13. Rabenmond 258:

Örtlichkeit : Frostwassergrotte / Wetterau
Zeitpunkt: zur 6ten Abendstunde

Am gestrigen Tage war ich zusammen mit Herr Dragan Agilar in der Frostwassergrotte welche ja bekanntliche noch zu unserem Hoheitsgebiet gehört. Nichtsahnend feilten wir dort an unseren Waffenkünsten und waren mit der Jagd beschäftigt. Als sich schließlich zwei Gestalten hinter uns befanden. Wir drehten uns um, und hinter uns standen ein Zwerg als auch eine Menekanerin. Vorerst noch dem Erscheinungsbildes einer Mutter mit ihrem Säugling gleichend, wandte sich jenes Trugbild doch bald in die erschreckende Wahrheit. Bei näherer Betrachtung, erkannten wir, dass dem nicht so wahr und es sich hierbei um voll gerüstetete, blutsuchende Krieger aus der goldenen Stadt und dem Berghort handelt.
Die Sandläuferin sprach uns an und verwehrte uns zugleich den Weg. Ich fragte sie, ob sie nicht eigene Probleme in ihrer goldenen Stadt zu lösen habe, woraufhin ihr scheinbar der Sand zu Kopfe stieg, begann sie damit die Klinge drohend zu erheben. Unserer wohl noch laienhaften Schwertausbildung geschuldet, sahen wir keinen anderen Ausweg als die Flucht gen Burg der Schattenpanther zu ergreifen.

Auf einer schier unendlichen Flucht vor den blutrünstigen Wüstenkäfer und dem Steinklopfer mit den Stummelbeinen erreichten wir nahezu unbeschadet die rettungversprechende Burg der Schatten. Glücklicherweise rannten wir unserem Freund und Retter Richard Goldstaub in die Arme. Jener versuchte die Kampfeslust der Fremdlinge mit einer verbalen Aufforderung zu unterbinden. Allerdings schienen die wutentbrannten Angreifer auf dem Gehör taub zu sein, woraufhin Richard sein Eingreifen erzwungen sah. Der wahrlich gut geschulten Klinge des Richard Goldstaub sahen die Gegner sich gänzlich unterlegen und ergriffen die Flucht, wobei sie noch etwas unverständliches von "Tauben" gurgelten. Wir unterließen es den Gegner zu verfolgen, da wir froh waren aus der Sache heil herausgekommen zu sein.

Hiermit schließe ich den Bericht zu den Vorkommnissen an die Garde und erhoffe eine schnellstmögliche Bearbeitung des Falles. Weiterhin erbitte ich eine Aufstockung der Gardisten an den Grenzen. Es kann nicht sein, das Bürger des alatarischen Reiches in ihren eigenen Landesgrenzen derartig durch blutrünstige Menekaner und Zwerge gejagt werden!
Auch der Templerschaft werde ich von jenen Vorkomnissen berichten.

Möge ihm gefallen was er sieht!
Hail Alatar!



Auliverius
Zuletzt geändert von Gast am Samstag 14. November 2015, 12:34, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

*...erneut werden einige Zeilen gefertigt und an der Garde wird darum gebeten jenen Bericht an den bereits bestehenden mit anzufügen...*

Die Ketzer sind nah, sie warten bereits vor unseren Landesgrenzen!


Am heutigen Tage zur 1ten Stund nach dem Mittag konnte ich beobachten wie sich zwei Menekaner vor der Stadt Varuna, welche bekanntlich nicht sehr weit von unserer Grenze ist, aufhielten.
Ich versuchte ihr Vorhaben zu beobachten. Langsam schlich ich mich durchs hohe Gras an sie heran. Eine nahezu unmögliche Aufgabe, bedingt durch die nur minder gute Tarnungswirkung der roten Robe. Dennoch war ich in der Lage jene zwei Menekaner für eine kurze Zeit zu beobachten.


[img]http://upload.pokefans.net/m81_7efiyr7v6.jpg[/img]


Erst waren es nur zwei, doch dann sprossen die Sandläufer nur so aus dem Boden. Meiner nur mangelhaften Rückendeckung geschuldet dauerte es nicht lange ehe mir einer dieser ketzerischen Menekaner zu Pferd im Rücken stand und mich mit einer auf mich gerichteteten Speerspitze empfing. Die Situation war nahezu aussichtslos. Mittlerweile hatten sich sechs Menekaner versammelt und mich nahezu gänzlich umzingelt.

Sie drohten mir mit den Worten, dass jenes Aufeinandertreffen nur EINEN Ausgang hat und wedelten mit ihren Waffen umher.


Glücklicherweise hatte ich noch einen Trank mit Schutzwirkung an meinem Gürtel befestigt. Nur der schnellen Einnahme des Trankes und meines großen Schildes gedankt, konnte ich die Flucht erfolgreich in Angriff nehmen und eilte so schnell es meine Beine zuließen zu meinem in der Nähe abgestellten Ross. Durch Adrenalin gepeitscht sprang ich alter Gaul auf meine Rappe und ritt los. Alatar sei Dank sind diese närrischen Ketzer für ihre Ansprache an mich von ihrem Pferd gestiegen, was ihnen in der Verfolgung meiner Person natürlich zum Nachteil gereicht wurde.


Erst kurz vor den Landesgrenzen ließen sie von ihrer Nacheile ab.

Hail Alatar!

Auliverius
Zuletzt geändert von Gast am Samstag 14. November 2015, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
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