Es war nicht so lange her, dass Assamaril dachte, dass Tooru und sie zusammengehörten. Natürlich hatte sie es nicht vergessen, dass die Beziehung zu Tooru immer schwierig war. Aber es war nur schwierig – mehr nicht. Tooru war der Sturm in Assamarils Gefühlswelt. Das, was sie bei ihr erlebt hatte, würde sie niemals bei einer anderen erleben. Und Assamaril hielt sich für den Menschen, der Tooru am besten kannte. Aber an diesem verhängnisvollen Abend bemerkte sie ihren Irrtum. Tooru hatte Assa in der letzten Zeit zurückgewiesen. Assamaril hatte trotzdem immer wieder versucht, dass beide wieder zusammen kamen. Sie wollte Tooru nicht einfach loslassen. Tooru war schwierig, aber loslassen war zu einfach – wenn alle sich von Tooru abwendeten, wollte Assamaril das niemals tun. Und irgendwann hat es Assa dann doch getan. Janarey war nicht wie Tooru. Janarey ist auch sehr stark, aber bei all ihrer stärke ist sie rücksichtsvoll und vorsichtig. Jede Frau konnte sich das wünschen, rücksichtsvoll und vorsichtig behandelt zu werden. Aber Assamaril war süchtig nach Toorus Art geliebt zu werden. Und das war bestimmt nicht immer rücksichtsvoll und vorsichtig. Janarey kämpfte um Assa. Sie kämpfte eigentlich einen verlorenen Kampf. Sie weiß, wie viel Assa für Tooru empfindet, auch jetzt noch. Aber Janarey hatte Recht damit, wenn sie sagte, dass sie die Frau von den beiden wäre, die Assamaril auf lange Zeit glücklich machen konnte. Das glaubte die Heilerin. Und das sagte auch Tooru zu ihr. Sie pries Janarey an, sie gab sich so viel Mühe, dass dann genau das passiert war, was eigentlich nie passieren sollte. Assamaril ließ Tooru los. Am selben Tag wurden Janarey und Assa ein Paar. Und am selben Abend wurde Assamarils Irrtum deutlich. Es hämmerte an Janareys Tür. Tooru war da mit Neralon als Begleitung. Und Tooru fing an zu kämpfen. Jetzt! Jetzt, als alles zu spät war! Natürlich war das so. Tooru war so, sie geht bis zu einem Abgrund, bei dem jeder vernünftige Mensch stehen bleibt. Aber sie braucht den einen Schritt mehr. Für Tooru endet der Tag nicht zur zwölften Abendstunde, sondern der Tag hat immer einige Minuten mehr. Tooru ist immer einen Schritt schneller, langsamer, weiter, größer niedriger, mehr und weniger, als die Natur es zulässt. Und Assamaril hatte das immer noch nicht verstanden, sie kannte Tooru immer noch nicht.
Aber nun hatte sie sich Janarey versprochen. Und es gab für Assamaril Dinge, die wichtiger waren als blinde Liebe. Zuverlässigkeit! Tooru hatte Recht, Assamaril blieb bei Janarey nicht aus Liebe, sondern wegen ihres Versprechens. Aber dieses Versprechen hatte sie Janarey gegeben, weil sie Janrey vertraute. Sie mochte Janarey, das war schon viel. Und sie war sich sicher, sie wird Janrey lieben lernen. Und sie war schon auf dem Weg dahin. Vielleicht wird es keine stürmische Liebe wie bei Tooru. Und ganz bestimmt wird sie diesen Sturm immer vermissen. Aber Janarey ist die Frau, die die große Aufgabe übernehmen kann und schaffen kann, Assamaril glücklich zu machen.
Und Tooru in Assamarils Herz? Tooru wird dort niemals ausziehen.
Heute ist Janarey nach Berchgard mit Assamaril zusammengezogen. Das, was am Vortag geschehen ist, die Erkenntnis, dass Tooru Assamaril doch noch liebte, schwebt nun wie eine dunkle Wolke über Janareys und Assamarils gemeinsame Zukunft.
Was will ich eigentlich?
-
Janarey
Ich will Liebe, Geborgenheit und Führsorge
Sie war mit Assamaril zusammen in Berchgard eingezogen. Man versuchte gemeinsam aus dem Haus etwas zu machen, wo beide sagen können wir sind zu Hause angekommen.
Die Kriegerin genoss es jemanden um sich zu haben, der sich um sie kümmerte, der ihr jeden Wunsch von den Lippen ablas und ihr diesen dann efüllte. Lange hatte sie für dieses Glück kämpfen müssen das sich ihr da bot. Doch in einer Beziehung darf man nicht aufhören zu kämpfen, nur weil man bereits etwas erreicht hatte sondern musste stets weiter Kraft investieren.
Die Beziehung die sie mit Assamaril führte war für viele wahrlich befremdlich und mit sicherheit würden auch einige darüber tuscheln. Vieleicht würden einige dies auch nicht tollerieren und sie deswegen anfeinden. Doch das war ihr egal, sie machte kein Geheimniss daraus und tat es jedem Kund. Sie zeigte offen ihre Gefühle für Assamaril, ging sogar Hand in Hand mit ihr durch die Strassen. Auf dem Regimentsessen das Assamaril dann im Dorfkrug veranstaltete stand sie auf und machte die Beziehung dann unter ihren Kamaraden bekannt und war überrascht, auf soviel Aktzeptanz von ihnen. Ebenso war es bei der Sippe der Donnerfäuste die die Aufnahme des Bruders Grimm feierten und sie dazu eingeladen hatten. Sie stellte sich beim hereinkommen mit den Worten" Das ist meine Frau Assamaril" vor. Die Kaluren schien das nicht weiter zu stören und so feierte man gemeinsam das Fest, das damit endete das die Kriegerin ein stück von ihrer Führsorge zeigen konnte und die junge Heilerin unter Alkoholeinfluss nach Hause brachte.
Es viel der Kriegerin nicht sonderlich schwer, in dieser Beziehung immer wider wechselnd auf zu treten. Es war ihre Art durchs Leben zu gehen, das ihr bereits im Regiment viel brachte. Sie brachte Assamaril abwechselnd ihre Führsorge entgegen und gab ihr das Gefühl von Geborgenheit und Schutz. Doch die meiste Zeit strahlte sie diese Ruhe gepaart mit Dominanz aus, die bei bedarf auch in Strenge überging. Ein Gespräch mit Helisande brachte ihr die Erkenntnis "Sei ihr Treu. Und das stand für die Kriegerin auch nicht zur Debatte. Sie war derzeit die Glücklichste Frau der Welt in ihren Augen und war sich sicher, das Assamaril die Frau ist, mit der sie bis an ihr Lebensende zusammen sein wollte.
Sie war mit Assamaril zusammen in Berchgard eingezogen. Man versuchte gemeinsam aus dem Haus etwas zu machen, wo beide sagen können wir sind zu Hause angekommen.
Die Kriegerin genoss es jemanden um sich zu haben, der sich um sie kümmerte, der ihr jeden Wunsch von den Lippen ablas und ihr diesen dann efüllte. Lange hatte sie für dieses Glück kämpfen müssen das sich ihr da bot. Doch in einer Beziehung darf man nicht aufhören zu kämpfen, nur weil man bereits etwas erreicht hatte sondern musste stets weiter Kraft investieren.
Die Beziehung die sie mit Assamaril führte war für viele wahrlich befremdlich und mit sicherheit würden auch einige darüber tuscheln. Vieleicht würden einige dies auch nicht tollerieren und sie deswegen anfeinden. Doch das war ihr egal, sie machte kein Geheimniss daraus und tat es jedem Kund. Sie zeigte offen ihre Gefühle für Assamaril, ging sogar Hand in Hand mit ihr durch die Strassen. Auf dem Regimentsessen das Assamaril dann im Dorfkrug veranstaltete stand sie auf und machte die Beziehung dann unter ihren Kamaraden bekannt und war überrascht, auf soviel Aktzeptanz von ihnen. Ebenso war es bei der Sippe der Donnerfäuste die die Aufnahme des Bruders Grimm feierten und sie dazu eingeladen hatten. Sie stellte sich beim hereinkommen mit den Worten" Das ist meine Frau Assamaril" vor. Die Kaluren schien das nicht weiter zu stören und so feierte man gemeinsam das Fest, das damit endete das die Kriegerin ein stück von ihrer Führsorge zeigen konnte und die junge Heilerin unter Alkoholeinfluss nach Hause brachte.
Es viel der Kriegerin nicht sonderlich schwer, in dieser Beziehung immer wider wechselnd auf zu treten. Es war ihre Art durchs Leben zu gehen, das ihr bereits im Regiment viel brachte. Sie brachte Assamaril abwechselnd ihre Führsorge entgegen und gab ihr das Gefühl von Geborgenheit und Schutz. Doch die meiste Zeit strahlte sie diese Ruhe gepaart mit Dominanz aus, die bei bedarf auch in Strenge überging. Ein Gespräch mit Helisande brachte ihr die Erkenntnis "Sei ihr Treu. Und das stand für die Kriegerin auch nicht zur Debatte. Sie war derzeit die Glücklichste Frau der Welt in ihren Augen und war sich sicher, das Assamaril die Frau ist, mit der sie bis an ihr Lebensende zusammen sein wollte.