Was eine Schamanin so braucht...
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Urda Bunjam
Was eine Schamanin so braucht...
Urda ging nachdenklich, mit einem halben Plan im Kopf, zurück vom Hain in Richtung Fort.
Also gut! dachte sie. Eine Athame für Luft, eine Schale für Wasser, ein Menhir für Erde und eine Bodhran für Feuer. Außerdem noch die Runen und für die Totems auch noch je etwas.Ist doch alles halb so wild!
Leise kicherte sie in sich hinein.
Wealkyrige hatte nicht gesagt wie die Athame auszusehen hat, nur das sie aus Knochen geschnitzt oder Metall geschmiedet sein könnte. „Du musst sie aber mit deinen eignen Händen fertigen!“ hörte Urda die Alte immer noch. Sie musste gar nicht lange nachdenken! Sie wollte, in Erinnerung an ihre Tordis, die Runen und die Athame aus Hirschgeweih fertigen. Soviel stand fest. Es war aber erst Herbst und die Männchen brauchten grade jetzt Ihr Geweih, immerhin fing die Brunftzeit an. Erst nach den Schneeglöckchen würden die Hirsche ihre Stangen abwerfen. Jetzt noch eine von vergangen Frühjahr zu finden wäre purer...
Sie hielt inne!
Da war etwas, oder?
Ja genau da war etwas!
Wurde ich beobachteten?
Sie legte eine Hand an den Baumstamm der ihr am nächsten war und sprühte in sich hinein. Verankerte sich in sich selber, nur um ihre innere Aufmerksamkeit danach auszudehnen wie Wellen die ein Stein auf der Wasseroberfläche hinterlässt, wenn er sie durchdringt. Da war er, ein wirklich majestätischer Hirsch. Doch irgendwas war seltsam, er blickte nicht sie an sondern in die andere Richtung, warum fühlte sie sich dennoch beobachtet? Dann hörte die Schamanin das typische Geräusch aufeinanderprallender Geweihe zweier kämpfender Hirsche. Aber es klang nur in ihrem Kopf. Dann ein leise Glöckchen und der Hirsch ging langsam los.
Urda zögerte und hätte ihn beinahe aus den Augen verloren, aber zum Glück nur beinahe. Es kostete sie große Kraft gleichzeitig auf den Weg zu achten ohne die innere Verbindung zu unterbrechen. Im Hain, im Sitzen am Lagerfeuer, war das eintauchen im Lied um einiges einfacher.
Sie gingen eine Weile. Der Hirsch vorran und Urda hinterher. Grade dachte sie das dies eine gute Übung war, als der Hirsch zwischen zwei Bäumen hindurch trat um dann, wie Nebel der von der Sonne geküsst wurde, zu verblassen. Sie schaute sich um. Es war ziemlich unzugänglich hier nur ein schmaler Pfad der offenbar nicht oft genutzt wurde. Da hörte sie wieder das leises Glöckchen klingen. Es kam von der Stelle wo die beiden Bäume standen und unten am Fuße des Rechten lag die rechte Hälfte eines Hirschgeweihes. Es hatte 7 Enden. "Mist Mist Mist! Hätte ich den Hirschen nur genauer beobachtet." Schallte sich Urda selbst und fragte sich dann, ob der Hirsch hier im Frühjahr mit seinem Geweih hängen geblieben war, eng genug standen die beiden Bäume. Oder hatte er hier mit einem Anderen gekämpft?
Bevor sie das Geweih auch nur anfasste, kramte sie einen Salzbrocken heraus und suchte nach einem geeignetem Ort. Ein wenig abseits waren zwei große Steine zwischen denen Urda das Salz festklemmte und als Dank hinterließ.
„Dann kann ich wohl anfangen!“ murmelt sie mit einem Lächeln und barg ihren gefunden Schatz.
Also gut! dachte sie. Eine Athame für Luft, eine Schale für Wasser, ein Menhir für Erde und eine Bodhran für Feuer. Außerdem noch die Runen und für die Totems auch noch je etwas.Ist doch alles halb so wild!
Leise kicherte sie in sich hinein.
Wealkyrige hatte nicht gesagt wie die Athame auszusehen hat, nur das sie aus Knochen geschnitzt oder Metall geschmiedet sein könnte. „Du musst sie aber mit deinen eignen Händen fertigen!“ hörte Urda die Alte immer noch. Sie musste gar nicht lange nachdenken! Sie wollte, in Erinnerung an ihre Tordis, die Runen und die Athame aus Hirschgeweih fertigen. Soviel stand fest. Es war aber erst Herbst und die Männchen brauchten grade jetzt Ihr Geweih, immerhin fing die Brunftzeit an. Erst nach den Schneeglöckchen würden die Hirsche ihre Stangen abwerfen. Jetzt noch eine von vergangen Frühjahr zu finden wäre purer...
Sie hielt inne!
Da war etwas, oder?
Ja genau da war etwas!
Wurde ich beobachteten?
Sie legte eine Hand an den Baumstamm der ihr am nächsten war und sprühte in sich hinein. Verankerte sich in sich selber, nur um ihre innere Aufmerksamkeit danach auszudehnen wie Wellen die ein Stein auf der Wasseroberfläche hinterlässt, wenn er sie durchdringt. Da war er, ein wirklich majestätischer Hirsch. Doch irgendwas war seltsam, er blickte nicht sie an sondern in die andere Richtung, warum fühlte sie sich dennoch beobachtet? Dann hörte die Schamanin das typische Geräusch aufeinanderprallender Geweihe zweier kämpfender Hirsche. Aber es klang nur in ihrem Kopf. Dann ein leise Glöckchen und der Hirsch ging langsam los.
Urda zögerte und hätte ihn beinahe aus den Augen verloren, aber zum Glück nur beinahe. Es kostete sie große Kraft gleichzeitig auf den Weg zu achten ohne die innere Verbindung zu unterbrechen. Im Hain, im Sitzen am Lagerfeuer, war das eintauchen im Lied um einiges einfacher.
Sie gingen eine Weile. Der Hirsch vorran und Urda hinterher. Grade dachte sie das dies eine gute Übung war, als der Hirsch zwischen zwei Bäumen hindurch trat um dann, wie Nebel der von der Sonne geküsst wurde, zu verblassen. Sie schaute sich um. Es war ziemlich unzugänglich hier nur ein schmaler Pfad der offenbar nicht oft genutzt wurde. Da hörte sie wieder das leises Glöckchen klingen. Es kam von der Stelle wo die beiden Bäume standen und unten am Fuße des Rechten lag die rechte Hälfte eines Hirschgeweihes. Es hatte 7 Enden. "Mist Mist Mist! Hätte ich den Hirschen nur genauer beobachtet." Schallte sich Urda selbst und fragte sich dann, ob der Hirsch hier im Frühjahr mit seinem Geweih hängen geblieben war, eng genug standen die beiden Bäume. Oder hatte er hier mit einem Anderen gekämpft?
Bevor sie das Geweih auch nur anfasste, kramte sie einen Salzbrocken heraus und suchte nach einem geeignetem Ort. Ein wenig abseits waren zwei große Steine zwischen denen Urda das Salz festklemmte und als Dank hinterließ.
„Dann kann ich wohl anfangen!“ murmelt sie mit einem Lächeln und barg ihren gefunden Schatz.
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Urda Bunjam
Urda war den ganzen Morgen schon unterwegs gewesen, um für sich und Norwin Kräuter, Pilze, Wurzeln und Rinden zu sammeln, als sie über die Brücke zur Miene hinüber ging. Davor saß eine junge Thyrin die sie noch nicht kannte. Erfreut stellten sich einander vor und es wurde ein wenig geplaudert. Die Dame im Wind hatte ihnen Kelja gesandt eine Schmiedehand für kleinen Dinge Werkzeug und Glas. Durch sie erhielt Urda eine gute Säge und ein Schnitzermesser. Sie bedankte sich und machte sich dann auch auf den Weg zurück ins Fort.
In der Händeecke spannte Urda das Geweih in einen Schraubstock und sägte, nach viel nachdenken, zunächst das Stück für die Athame ab. Vom Rest wurden nach und nach kleine Rechtecke abgesägt, alle etwa so gross wie das vorderste Glied eines Daumens. Dabei gab sie sich aller größte Mühe. Irgendwo fand sie einen Handbohrer, der die richtige Lochgröße hatte und fing an jedes Geweihplättchen mit einem Loch zu versehen und anschließend auf eine Tiersehne auf zu fädeln.
Gegen frühen Nachmittag war sie mit den Vorbereitungen für die Runen fertig. Und so nützte es alles Nichts. Leise seufzend blickte hinüber. Sie sich jetzt wohl dran wagen, trotz der heiden angst einen Fehler zu machen.
Sie umwickelte zunächst den Genweihknochen fest mit Stoffstücken. Damit keine hässliche Abdrücke, die der Schraubstock bestimmt hinterlassen würde, auf der Athame zurück bleiben würden und spannte ihn senkrecht stehend ein. Trotz dessen das sie mit dem Schnitzermesser anritzte wo sie sägen wollte, was es alles andere als leicht. Ihr Magen zog sich vor Aufregung schmerzhaft zusammen, während die Säge langsam Zug um Zug grob freilegte was mal die Klinge werden sollte. Als die vier Sägeschnitt gemacht waren, war Urda Durchgeschwitzt und sie hätte schwören können das da Jemand lachte, aber von den anderen Claner war niemand zu sehen. So blickte sie schnaubend hinauf ins Gebälk.
Mit allen gesägten Stücken, verschiedenen Schleifsteinen, einem Holzklotz den sie mit einigen Lagen Stoff umwickelte und ihrem neuen Schnitzermesser zog sie sich dann zurück in den Schamanenturm über der Welpenstube. Dann arbeitete sie dran die Klinge dünner zu schleifen. Dabei legte sie den Geweihknochen auf den Holzklotz und zog möglichst gleichmäßig die immer feiner werden Schleifsteine nacheinander darüber. Während ihre Gedanken bei der gleichmäßig monotonen Arbeit abschweiften. Urda dankte der Dame im Wind und der großen Bannshee für ihre Anwesenheit, als ihr eine gute Idee kam. Sie kramt in ihrer Truhe bis sie die Kette von Tordis fand sie Diese ihr mal geschenkt hatte. Rasch lief sie hinunter In die Händeecke und Borte zwei Löcher in die obere Verästelung. Mit einer Lederschnur fädelte sie die Bernsteinperlen und vier kleinen metallische Glöckchen auf. Diese würden von da ab an immer klingen wenn Urda ihre Athame benutzte.
In der Händeecke spannte Urda das Geweih in einen Schraubstock und sägte, nach viel nachdenken, zunächst das Stück für die Athame ab. Vom Rest wurden nach und nach kleine Rechtecke abgesägt, alle etwa so gross wie das vorderste Glied eines Daumens. Dabei gab sie sich aller größte Mühe. Irgendwo fand sie einen Handbohrer, der die richtige Lochgröße hatte und fing an jedes Geweihplättchen mit einem Loch zu versehen und anschließend auf eine Tiersehne auf zu fädeln.
Gegen frühen Nachmittag war sie mit den Vorbereitungen für die Runen fertig. Und so nützte es alles Nichts. Leise seufzend blickte hinüber. Sie sich jetzt wohl dran wagen, trotz der heiden angst einen Fehler zu machen.
Sie umwickelte zunächst den Genweihknochen fest mit Stoffstücken. Damit keine hässliche Abdrücke, die der Schraubstock bestimmt hinterlassen würde, auf der Athame zurück bleiben würden und spannte ihn senkrecht stehend ein. Trotz dessen das sie mit dem Schnitzermesser anritzte wo sie sägen wollte, was es alles andere als leicht. Ihr Magen zog sich vor Aufregung schmerzhaft zusammen, während die Säge langsam Zug um Zug grob freilegte was mal die Klinge werden sollte. Als die vier Sägeschnitt gemacht waren, war Urda Durchgeschwitzt und sie hätte schwören können das da Jemand lachte, aber von den anderen Claner war niemand zu sehen. So blickte sie schnaubend hinauf ins Gebälk.
Mit allen gesägten Stücken, verschiedenen Schleifsteinen, einem Holzklotz den sie mit einigen Lagen Stoff umwickelte und ihrem neuen Schnitzermesser zog sie sich dann zurück in den Schamanenturm über der Welpenstube. Dann arbeitete sie dran die Klinge dünner zu schleifen. Dabei legte sie den Geweihknochen auf den Holzklotz und zog möglichst gleichmäßig die immer feiner werden Schleifsteine nacheinander darüber. Während ihre Gedanken bei der gleichmäßig monotonen Arbeit abschweiften. Urda dankte der Dame im Wind und der großen Bannshee für ihre Anwesenheit, als ihr eine gute Idee kam. Sie kramt in ihrer Truhe bis sie die Kette von Tordis fand sie Diese ihr mal geschenkt hatte. Rasch lief sie hinunter In die Händeecke und Borte zwei Löcher in die obere Verästelung. Mit einer Lederschnur fädelte sie die Bernsteinperlen und vier kleinen metallische Glöckchen auf. Diese würden von da ab an immer klingen wenn Urda ihre Athame benutzte.
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Urda Bunjam
Wieder einmal führten ihre Schritte sie nördlich, hoch gen Miene, so wie die letzten Tage schon einige Male. Sie war auf der Suche nach dem einen besonderen Stein. Am See vor der Brücke war ihr dabei Gestern schon ein großer Wolf aufgefallen. Er kam näher und lief wieder weg nur um gleich drauf wieder näher zu kommen und zu jaulen. Er kam ungewöhnlich nahe knurrte kurz und schüttelte dann seinen Kopf. Eine kleine Weile lief Urda ihm hinterher verlor ihn aber Schluss Endlich im Unterholz.
Heute morgen kam sie wieder und fand den Wolf auf Anhieb beim See. Es sah gar nicht gut aus. Er hatte tränende Augen und der Speichel lief über seine Lefzen. Auch ohne ins Lied einzutauchen wusste Sie, das die Krankheitsgeister diesen Wolf nicht mehr her geben würde.
Bisher hatte sie nur Geschichten über Tollwutgeister gehört, so erschreckte Urda ob deren Bösartigkeit und Aggressivität. Die Wut dieser Geister hatte den Verstand des Wolfes ganz und gar in der Hand. Und diese Wut richtete sich nun gegen die Thyrin. Rasch war klar das Urda´s Beine nicht lang genug oder gar schnell genug waren. Um sich und die anderen Tiere zu schützen musste sie den Wolf erlösen und zwar schnell. Sonst würde sie diesen Kampf nicht gewinnen. Während sie lief tauchte sie ins Lied. Fieberhaft verankerte sie sich dort in sich Selbst und suchte dann nach Feuerklänge um sie zu sammeln, miteinander zu verweben und soweit zu stärken das sie einen Feuerball erschuf. Er war aber ob der Hektik wohl zu klein und so musste sie noch zwei weitere erschaffen dann, für einen kurzen Moment hatte Urda das Gefühl als würde ihr etwas über die Wange lecken, dann war es zu Ende.
Sie wickelte den Leichnam in ihren Umhang und trug ihn an den Küste hinunter wo keine Bäume mehr wuchsen und schichtete dort Hölzer und Sträucher auf um das Tier anschließend zu verbrennen. Ihr Singsang erklang den ganzen Tag leise im Wind, während sie beim Feuer aufpasste. Sie legte hin und wieder Holz, Kräuter und Harz nach. Immer wieder hörte sie ins Lied, behielt aber hübsch Abstand zu den Geistern bis sie sich, irgendwann abends, sicher war das keiner den Flammen entkommen war.
Die Fangzähne nahm sie an sich...
Heute morgen kam sie wieder und fand den Wolf auf Anhieb beim See. Es sah gar nicht gut aus. Er hatte tränende Augen und der Speichel lief über seine Lefzen. Auch ohne ins Lied einzutauchen wusste Sie, das die Krankheitsgeister diesen Wolf nicht mehr her geben würde.
Bisher hatte sie nur Geschichten über Tollwutgeister gehört, so erschreckte Urda ob deren Bösartigkeit und Aggressivität. Die Wut dieser Geister hatte den Verstand des Wolfes ganz und gar in der Hand. Und diese Wut richtete sich nun gegen die Thyrin. Rasch war klar das Urda´s Beine nicht lang genug oder gar schnell genug waren. Um sich und die anderen Tiere zu schützen musste sie den Wolf erlösen und zwar schnell. Sonst würde sie diesen Kampf nicht gewinnen. Während sie lief tauchte sie ins Lied. Fieberhaft verankerte sie sich dort in sich Selbst und suchte dann nach Feuerklänge um sie zu sammeln, miteinander zu verweben und soweit zu stärken das sie einen Feuerball erschuf. Er war aber ob der Hektik wohl zu klein und so musste sie noch zwei weitere erschaffen dann, für einen kurzen Moment hatte Urda das Gefühl als würde ihr etwas über die Wange lecken, dann war es zu Ende.
Sie wickelte den Leichnam in ihren Umhang und trug ihn an den Küste hinunter wo keine Bäume mehr wuchsen und schichtete dort Hölzer und Sträucher auf um das Tier anschließend zu verbrennen. Ihr Singsang erklang den ganzen Tag leise im Wind, während sie beim Feuer aufpasste. Sie legte hin und wieder Holz, Kräuter und Harz nach. Immer wieder hörte sie ins Lied, behielt aber hübsch Abstand zu den Geistern bis sie sich, irgendwann abends, sicher war das keiner den Flammen entkommen war.
Die Fangzähne nahm sie an sich...
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Urda Bunjam
In den letzten Tagen war sie oft zu nervös um einfach an einem Platz zu bleiben. Es war ruhig in Wulfgard geworden und das machte ihr unbehagen. So kam es wieder und wieder vor das sie loszog den Einen, den bestimmten Stein zu finden. 7 mal war sie sicher schon genau deswegen losgezogen und bestimmt doppelt so oft hatte sie sich irgendwann ertappt das sie beim Kräutersuchen irgendwie wieder an der Küste stand, mit den Füssen im Wasser und dem Blick nach unten.
So ählich war es Ihr auch heute gegangen. Sie war noch im dunklen aufgebrochen und fand sich kurz darauf in Junkersteyn am Strand wieder. Grade als die Sonne ihre ersten Strahlen über den Horizont streckte, um den Nebel zu vertreiben sah sie etwas auf dem Sand. Genau so als hätte es die eisige Jungfer dort für sie bereitgelegt. Vorsichtig nahm sie die grosse Muschel an sich und drehte sie herum. Sie war perfeckt! Eine Schale für das Wasser aus dem Wasser.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/e74a7d-1447197724.jpg[/img]
So ählich war es Ihr auch heute gegangen. Sie war noch im dunklen aufgebrochen und fand sich kurz darauf in Junkersteyn am Strand wieder. Grade als die Sonne ihre ersten Strahlen über den Horizont streckte, um den Nebel zu vertreiben sah sie etwas auf dem Sand. Genau so als hätte es die eisige Jungfer dort für sie bereitgelegt. Vorsichtig nahm sie die grosse Muschel an sich und drehte sie herum. Sie war perfeckt! Eine Schale für das Wasser aus dem Wasser.
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Urda Bunjam
Sie war fort gefahren und suche die Strände der nähesten Inseln ab. Sicher was genau sie suchte war sie nicht, aber sie hörte dem Wind zu, der Stimme der Elementarherrin, die sie leitete. Ob die Dame im Wind es wirklich war wusste Urda nicht, aber nach vielen Tagen fand sie im untergehenden Licht der Sonne einen glühenden Stein.
Auch am nächsten Morgen blieb dan Gefühl des angekommen seins beim anblick des Steins.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/f3136d-1459376054.jpg[/img]
Urda drehte und wendete ihn immer wieder vor dem aufsteigenden Sonnenscheibe. Da war doch irgendetwas drinen...
Voller Neugier begann sie mit dem Glätten. Zunächst verwendete sie dazu ihr Messer wie beim Schnitzen um dem Stein seine grobe Form zu geben. Dann kaufte sie auf einem Fischermarkt ein stück Haihaut die sie zum feinen Schleifen benutzen konnte. Immer wieder tauchte sie dabei den Bernstein ins Meer um ihn abzukühlen. Bis schlussendlich nach vielen Stunden fleissarbeit nur noch das Polieren blieb. Dazu benutzte sie nacheinander zwei verschiedene Lederstücke bis sie zufrieden den Rückweg antreten konnte.
Mit im Gepäck hatte sie ihren Menhir.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/42a779-1459377726.jpg[/img]
Auch am nächsten Morgen blieb dan Gefühl des angekommen seins beim anblick des Steins.
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Urda drehte und wendete ihn immer wieder vor dem aufsteigenden Sonnenscheibe. Da war doch irgendetwas drinen...
Voller Neugier begann sie mit dem Glätten. Zunächst verwendete sie dazu ihr Messer wie beim Schnitzen um dem Stein seine grobe Form zu geben. Dann kaufte sie auf einem Fischermarkt ein stück Haihaut die sie zum feinen Schleifen benutzen konnte. Immer wieder tauchte sie dabei den Bernstein ins Meer um ihn abzukühlen. Bis schlussendlich nach vielen Stunden fleissarbeit nur noch das Polieren blieb. Dazu benutzte sie nacheinander zwei verschiedene Lederstücke bis sie zufrieden den Rückweg antreten konnte.
Mit im Gepäck hatte sie ihren Menhir.
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Urda Bunjam
Verflixt was das schwirig und Zeitaufwändig mithilfe von Zwingen und Wasserdampf das dünne Holz in eine einigermassen Runde form zu bringen und das auch noch drei Lagen dick. Drei mal war ihr dabei der Ring schon gerissen oder gar gebrochen, bis sie Schlussendlich noch dünneres Holz nahm und es in vier Schichten versuchte. Das Dämpfen dauerte gar nicht so lange aufgrund der geringen dicke des Holzes aber das Trocknen. Erst beim letzten Versuch gab sie genervt auf immer Ewig warten zu müssen bis sie das etwar nächste Viertel biegen konnte und Trocknete das Holz indem sie auf das Wasserelement zugriff und dieses aus dem Rahmen zog.
Stolz auf das erreichte schlief sie an dem Abend ein. Morgens lies sie sich dann von ihren Gefühlen leiten beim aussuchen der Trommelhaut. Erfahrung hatte sie ja nicht, aber sie schaute sich zuerst die schon fertigen Trommel gut an. Mit dem Gefühl sich für die Richtige entscheiden zu haben entfachte sie wieder das Feuer unter dem Kessel und erwärmte das Wasser. Währenddessen schnitt sie die Haut zurecht und machte die regelmässigen kleinen Löcher am Rand zum spannen der Haut. Nass lies sich das Ganze gut um den Rahmen legen. Das Flechten der Spannschnüre war dann Fleissarbeit aber nachdem Trocknen wurde Sie belohnt. Der Rahmen hat gehalten und sie konnte sich an das scheeren des Felles wagen.
Drei kleine Ruhnen malte sie auf den ledernen Griff in der Mitte des Rückseite. Ansuz Sowulo und Teiwaz.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/fdaf27-1461759708.png[/img]
Stolz auf das erreichte schlief sie an dem Abend ein. Morgens lies sie sich dann von ihren Gefühlen leiten beim aussuchen der Trommelhaut. Erfahrung hatte sie ja nicht, aber sie schaute sich zuerst die schon fertigen Trommel gut an. Mit dem Gefühl sich für die Richtige entscheiden zu haben entfachte sie wieder das Feuer unter dem Kessel und erwärmte das Wasser. Währenddessen schnitt sie die Haut zurecht und machte die regelmässigen kleinen Löcher am Rand zum spannen der Haut. Nass lies sich das Ganze gut um den Rahmen legen. Das Flechten der Spannschnüre war dann Fleissarbeit aber nachdem Trocknen wurde Sie belohnt. Der Rahmen hat gehalten und sie konnte sich an das scheeren des Felles wagen.
Drei kleine Ruhnen malte sie auf den ledernen Griff in der Mitte des Rückseite. Ansuz Sowulo und Teiwaz.
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Zuletzt geändert von Urda Bunjam am Mittwoch 27. April 2016, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Urda Bunjam
Sie war fleissig gewesen und hatte viele Stunden in den Wäldern verbracht. An den verschiedensten Stellen durfte sie Kräuter an sich nehmen und hinterlies dafür kleine Geschenke an den jeweiligen Orten.
In Wulfgard breitet sie Tücher aus, um auf Ihnen ihr Tagewerk zu trocknen. Dabei hies es obacht geben denn zu trocken durften die Stängel nicht werden, sonst währe es ein einziges Gebrösel beim Binden der Bündel. Zu feucht aber auch nicht sonst könnte sich Schimmel bilden.
Verschiedene Mischungen brauchte sie für unterschiedle Aufgaben. Eine Räucherung mit Königskerze zum Beispiel vertreibt die Spannung nach Streitigkeiten und reinigt die aufgeladene Luft nach Gewittern. Der starke und harzige Rauch des Salbei´s brauchte sie vor allem vor den Ritualen um sich Selber zu reinigen und von negativen Einflüssen zu befreien.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/b0c0ab-1462009375.jpg[/img]
Die Bündel stellte sie entsprechend ihren Aufgaben zusammen und umwickelte sie recht fest mit einem Faden. Bei Bedarf konnte sie Diese nun an der Spitze anzünden und die Flammen ausblasen, sodas nur noch die Glut langsam das Räucherwerk aufzehren würde.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/2c62d3-1462009577.png[/img]
In Wulfgard breitet sie Tücher aus, um auf Ihnen ihr Tagewerk zu trocknen. Dabei hies es obacht geben denn zu trocken durften die Stängel nicht werden, sonst währe es ein einziges Gebrösel beim Binden der Bündel. Zu feucht aber auch nicht sonst könnte sich Schimmel bilden.
Verschiedene Mischungen brauchte sie für unterschiedle Aufgaben. Eine Räucherung mit Königskerze zum Beispiel vertreibt die Spannung nach Streitigkeiten und reinigt die aufgeladene Luft nach Gewittern. Der starke und harzige Rauch des Salbei´s brauchte sie vor allem vor den Ritualen um sich Selber zu reinigen und von negativen Einflüssen zu befreien.
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Die Bündel stellte sie entsprechend ihren Aufgaben zusammen und umwickelte sie recht fest mit einem Faden. Bei Bedarf konnte sie Diese nun an der Spitze anzünden und die Flammen ausblasen, sodas nur noch die Glut langsam das Räucherwerk aufzehren würde.
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Urda Bunjam
Es war ein richtiges Unwetter und Waelkyrige hatte nicht im Fort Schutz gesucht. Urda konnte nur hoffen das der alten Schamanin nicht zugestoßen war. Unruhig lief sie auf und ab. Versuchte sich krampfhaft, aber nicht besonders erfolgreich, mithilfe ihrer Blüten und Kräuter von den dicken herunterprasselten Hagelkörnern abzulenken, bis das Unwetter etwas nachgelassen hatte.
Immer noch fiel der Regen wie an langen Fäden vom Himmel und weichte den Boden auf. Während ihre schlaksigen Beine sie eher schlitternd als laufend in den Hain brachten. Waelkyrige war weder beim Wolfsrudel, am Feuerplatz, noch hinter der fast undurchdringlichen Hecke, auch nicht unter dem großen Felsentor welches an Samhain der Übergang in die Zwischenwelt darstellte. Die letzte Möglichkeit war also der Ahnenbaum. Da schlummerte die Alte ganz friedlich an ihn gelehnt und es schien als würde der Regen einfach kurz vor ihr herunterfließen. Urda zog sich nachdenklich zurück ohne die `Stimme der Ahnen` zu wecken.
Sie war grade auf der Westseite der kleinen Brücke angekommen als es passierte. Ihr Fuß fand auf einer Wurzel keinen Halt mehr und so rutschte sie ab. Kurz dachte sie sie würde sich fangen können, aber da lag sie schon auf dem Rücken. Der Aufprall ihres Kopfes auf einer weiteren Wurzel nahm ihr ihre Sinne.
Es war allerdings keine Dunkelheit in der sie sich befand. Sie war in der Anderswelt!
Nahm Farben Formen und Klänge war.
Leises Gekichere war um sie herum und sie spürte wie sich etwas veränderte.
Etwas dehnte sich aus.
Begann zu Leben.
Nahm Raum ein.
Wurde gehegt und behütet.
Formte sich drehend.
Bis alles um den dünnen, langen, senkrechten Wirbel herum verschwamm und sie darauf zugezogen wurde.
Alles ging so schnell und gleichzeitig unendlich langsam, sodas Urda sich nicht in der Lage sah zu sagen wie lange es wirklich gedauert hat, aber als sie ihre Augen wieder aufmachte sah sie ihr Geschenk.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/b252b5-1462089872.jpg[/img]
Dies wurde Ihr Stab. Befreit von der Rinde, verziert mit den Ruhnen Ansuz Sowulo und Teiwaz. Geschmückt mit den Fangzähnen des Wolfes, dem Totenschädel eines Raben, einer Bärenkralle und einem auf einem Lederband aufgefädelten und dann getrocknetem Auge eines Hirsches. Zudem Band sie ein kleinen Lederbeutel oben an den Stock fest. Er sah schon alt aus und als Urda ihn anband lächelte sie sanft.
Immer noch fiel der Regen wie an langen Fäden vom Himmel und weichte den Boden auf. Während ihre schlaksigen Beine sie eher schlitternd als laufend in den Hain brachten. Waelkyrige war weder beim Wolfsrudel, am Feuerplatz, noch hinter der fast undurchdringlichen Hecke, auch nicht unter dem großen Felsentor welches an Samhain der Übergang in die Zwischenwelt darstellte. Die letzte Möglichkeit war also der Ahnenbaum. Da schlummerte die Alte ganz friedlich an ihn gelehnt und es schien als würde der Regen einfach kurz vor ihr herunterfließen. Urda zog sich nachdenklich zurück ohne die `Stimme der Ahnen` zu wecken.
Sie war grade auf der Westseite der kleinen Brücke angekommen als es passierte. Ihr Fuß fand auf einer Wurzel keinen Halt mehr und so rutschte sie ab. Kurz dachte sie sie würde sich fangen können, aber da lag sie schon auf dem Rücken. Der Aufprall ihres Kopfes auf einer weiteren Wurzel nahm ihr ihre Sinne.
Es war allerdings keine Dunkelheit in der sie sich befand. Sie war in der Anderswelt!
Nahm Farben Formen und Klänge war.
Leises Gekichere war um sie herum und sie spürte wie sich etwas veränderte.
Etwas dehnte sich aus.
Begann zu Leben.
Nahm Raum ein.
Wurde gehegt und behütet.
Formte sich drehend.
Bis alles um den dünnen, langen, senkrechten Wirbel herum verschwamm und sie darauf zugezogen wurde.
Alles ging so schnell und gleichzeitig unendlich langsam, sodas Urda sich nicht in der Lage sah zu sagen wie lange es wirklich gedauert hat, aber als sie ihre Augen wieder aufmachte sah sie ihr Geschenk.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/b252b5-1462089872.jpg[/img]
Dies wurde Ihr Stab. Befreit von der Rinde, verziert mit den Ruhnen Ansuz Sowulo und Teiwaz. Geschmückt mit den Fangzähnen des Wolfes, dem Totenschädel eines Raben, einer Bärenkralle und einem auf einem Lederband aufgefädelten und dann getrocknetem Auge eines Hirsches. Zudem Band sie ein kleinen Lederbeutel oben an den Stock fest. Er sah schon alt aus und als Urda ihn anband lächelte sie sanft.
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Urda Bunjam
Kerzen!
Lichter in der Dunkelheit.
Wegfinder zu Samhain.
Mit Runen verziert oder wohlduftend durch Öle.
Geflochten aus drei dünn mit Bienenwachs ummantelten Dochten.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Einem.
Und jetzt im Moment grade ein nerviges Ärgernis.
Immer wieder misslang ihr die Mischung aus Öl und Wachs, oder sie machte den Wachs, nach dem Kerzenziehen, zum flechten wieder zu weich sodass es vom Docht lief. Ein anderes Mal brachen die dünnen Stangen, weil Diese schon zu hart geworden waren. Es war zum Haare raufen.
Wie sie aussehen sollten wusste Urda genau,
aber bis sie so aussehen würden würde es gewiss noch lange dauern und viel üben bedeuten.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/52d878-1463649566.jpg[/img]
Lichter in der Dunkelheit.
Wegfinder zu Samhain.
Mit Runen verziert oder wohlduftend durch Öle.
Geflochten aus drei dünn mit Bienenwachs ummantelten Dochten.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Einem.
Und jetzt im Moment grade ein nerviges Ärgernis.
Immer wieder misslang ihr die Mischung aus Öl und Wachs, oder sie machte den Wachs, nach dem Kerzenziehen, zum flechten wieder zu weich sodass es vom Docht lief. Ein anderes Mal brachen die dünnen Stangen, weil Diese schon zu hart geworden waren. Es war zum Haare raufen.
Wie sie aussehen sollten wusste Urda genau,
aber bis sie so aussehen würden würde es gewiss noch lange dauern und viel üben bedeuten.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/52d878-1463649566.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Urda Bunjam am Donnerstag 26. Mai 2016, 09:41, insgesamt 2-mal geändert.