Nun war der Tag gekommen, an dem Amelie's kleine Tochter Millie ihren 10. Geburtstag feiern würde. Es war der erste Geburtstag für sie, den sich auch feiern würde, und Amelie wollte ihn so schön gestalten wie sie nur konnte.
Dazu waren sehr viele Vorbereitungen von Nöten, aber mit Hilfe ihrer Familie und allen Freunden war nun alles geschafft.
Nur das Geschenk dass sie Millie geben wollte, es sollte wirklich etwas ganz Besonderes sein.
Amelie wusste sehr lange nicht, was es werden sollte.
Amelie konnte nur auf ihrem Pferd, wenn sie im Sattel von Leuchtfeuer sass, so richtig nachdenken. Und so ritt sie, den Gedanken nachhängend, durch die Gegend. Viele Bekannte gaben ihr Tipps, aber bei all den schönen Ideen, die sie ihr vorschlugen, war nicht das dabei, dass sie ihrer Tochter schenken wollte.
Und endlich! Auf einmal war die Idee da.
Bloss, dazu benötigte sie einen Baumeister der sich gut mit Holz auskannte. Nun, das ging schneller als gedacht und so wurden sogleich Pläne geschmiedet.
Schnell wurde der Platz gefunden und der Teil des Waldes abgesperrt, und sie erklärte ihrer Tochter, dass in diesem Teil die Waldarbeiter einiges zu tun hatten um den Wald so gesund erhalten zu können. Die Kleine gab sich zum Glück mit der Antwort zufrieden und so konnte mit der Arbeit begonnen werden....
Das Geburtstagsfest
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Amelie von Salberg
- Beiträge: 1553
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19
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Zahrak Salberg
Was man nicht alles für die Familie tut, wenn man sich dessen bewusst wird, dass man für sie verantwortlich ist. Und wie viel Freude es machen kann, wenn das Verantwortungsbewusstsein aus der eigenen Motivation heraus entsteht..
Nathelia war wie jedes Kind, das vor einem großen Tag stand. Sie wollte nicht schlafen. Sagte, dass sie so viel denken müsse und sie eh viel zu müde wäre, um zu schlafen. Amelie war nebenher mit Jakop in der Küche und verbrachte einen schönen Abend. Diese Idylle, die seine ältere Schwester dringend nötig hatte wollte er nicht dadurch gefährden, dass sie sich nun auch noch um ihre Tochter kümmern musste. Also überredeten Adelena als Besucherin und er die jüngste Salberg davon, dass der Tag viel schneller anbricht, wenn man schläft. Weil dann würde man ja nicht darüber nachdenken. Und im Schlaf kann man sich ja auch schon vorstellen, wie es wohl sein wird. Schlussendlich siegten Müdigkeit und Vorfreude, Nathelia ließ sich von Zahrak nach oben tragen. Für die große Treppe zu ihrem Zimmer war sie entschieden zu müde. Ungestraft würde das Tragen trotzdem nicht bleiben. Es wurde schon mit Kitzeleien für den nächsten Tag gedroht. Natürlich erst, nachdem sie ihr Geschenk erhalten haben würde. Vorher bestand ja noch Entzugsgefahr.
Fürsorge hatte sich an diesem Abend in Zahrak breit gemacht und er musste unweigerlich an die kläglichen Versuche mit Tius denken. Sie waren erst am letzten Tag ihres gemeinsamen Lebens in der Lage gewesen, sich wie Vater und Sohn zu verhalten. Bei Nathelia und ihm hingegen funktionierte es fast auf Anhieb. Auch, wenn seine Nichte es vermutlich noch nicht so mitbekam, der wohl größte Beweis für diese Wandlung in Zahraks Art war der Aspekt, dass er sogar ein Handelstreffen in Menek'Ur noch "umging", um doch nicht zu spät zur Geburtstagsfeier zu kommen...
Nathelia war wie jedes Kind, das vor einem großen Tag stand. Sie wollte nicht schlafen. Sagte, dass sie so viel denken müsse und sie eh viel zu müde wäre, um zu schlafen. Amelie war nebenher mit Jakop in der Küche und verbrachte einen schönen Abend. Diese Idylle, die seine ältere Schwester dringend nötig hatte wollte er nicht dadurch gefährden, dass sie sich nun auch noch um ihre Tochter kümmern musste. Also überredeten Adelena als Besucherin und er die jüngste Salberg davon, dass der Tag viel schneller anbricht, wenn man schläft. Weil dann würde man ja nicht darüber nachdenken. Und im Schlaf kann man sich ja auch schon vorstellen, wie es wohl sein wird. Schlussendlich siegten Müdigkeit und Vorfreude, Nathelia ließ sich von Zahrak nach oben tragen. Für die große Treppe zu ihrem Zimmer war sie entschieden zu müde. Ungestraft würde das Tragen trotzdem nicht bleiben. Es wurde schon mit Kitzeleien für den nächsten Tag gedroht. Natürlich erst, nachdem sie ihr Geschenk erhalten haben würde. Vorher bestand ja noch Entzugsgefahr.
Fürsorge hatte sich an diesem Abend in Zahrak breit gemacht und er musste unweigerlich an die kläglichen Versuche mit Tius denken. Sie waren erst am letzten Tag ihres gemeinsamen Lebens in der Lage gewesen, sich wie Vater und Sohn zu verhalten. Bei Nathelia und ihm hingegen funktionierte es fast auf Anhieb. Auch, wenn seine Nichte es vermutlich noch nicht so mitbekam, der wohl größte Beweis für diese Wandlung in Zahraks Art war der Aspekt, dass er sogar ein Handelstreffen in Menek'Ur noch "umging", um doch nicht zu spät zur Geburtstagsfeier zu kommen...
- Keylon von Salberg
- Beiträge: 1801
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Er hatte die Organisation der Geburtstagsfeier Zak und Amelie überlassen, da er noch nicht gänzlich auf dem Damm war.
Dennoch machte er es sich nicht einfach das richtige Geschenk für Milli zu finden.
Eine Flöte war ihr Wunsch gewesen und eine auf zu treiben war schon einfach aber damit hatte er sich nicht zufrieden geben wollen.
Milli war ... war ... "sein" Sonnenschein.
Für die Kleine würde er sein letztes Hemd geben, so sehr hatte er sie schon in sein Herz geschlossen.
Deswegen überlegte er noch einfach einen Nachmittag mit ihr zu verbringen, und das in Menek'ur
Milli wollte da schon immer hin und Keylon wollte ihr das ermöglichen.
Einfach einen schönen Nachmittag verbringen.
So begann er ein Päckchen zu packen in das er verschiedene Sachen aus Menek'ur einpackte. Datteln, Kokusnüsse Dattelmilch, Bananen, und die Kleine musste einfach raten um was es ging und das schaffte sie auch.
Alles in allem war das Fest gut gelungen.
Ein schöner Abend mit vielen vielen Gästen.
Dennoch machte er es sich nicht einfach das richtige Geschenk für Milli zu finden.
Eine Flöte war ihr Wunsch gewesen und eine auf zu treiben war schon einfach aber damit hatte er sich nicht zufrieden geben wollen.
Milli war ... war ... "sein" Sonnenschein.
Für die Kleine würde er sein letztes Hemd geben, so sehr hatte er sie schon in sein Herz geschlossen.
Deswegen überlegte er noch einfach einen Nachmittag mit ihr zu verbringen, und das in Menek'ur
Milli wollte da schon immer hin und Keylon wollte ihr das ermöglichen.
Einfach einen schönen Nachmittag verbringen.
So begann er ein Päckchen zu packen in das er verschiedene Sachen aus Menek'ur einpackte. Datteln, Kokusnüsse Dattelmilch, Bananen, und die Kleine musste einfach raten um was es ging und das schaffte sie auch.
Alles in allem war das Fest gut gelungen.
Ein schöner Abend mit vielen vielen Gästen.
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Nathelia Salberg
Der unvergessliche Tag ihres Lebens war gestern. Und auch noch heute war Millie so euphorisch das sie ihre Freude am liebsten laut heraus gerufen hätte. Das erste Geschenk, das sie an ihrem Festtag bekam, rührte sie gleich zu Tränen. Ein Baumhaus, in der Nähe des Hauses und ihre Mutter sagte ihr, das sie nun schon einen kleinen Teil hätte, das sich wie eine eigene Burg anfühlen würde. Dort saß Millie heute fast den ganzen Tag, spielte und kletterte und lachte. Ihr erster Besucher heute war Tapsy, eine junge Frettchendame, die mindestens genauso gern kletterte, wie Millie selbst. Das Baumhaus war bereits liebevoll eingerichtet worden mit Hockern, einem kleinen Tisch und weichen Kissen und Millie fühlte sich gleich wohl darin. Am Nachmittag ging sie ihre Pferde füttern. Sie konnte es immer noch nicht glauben, das sie welche bekommen hate.
Ihre Mutter hatte immer gesagt, das es keinen Platz für ein Pony am Haus gäbe, und das es leider nicht möglich sei eines zu kaufen. Und jetzt? jetzt hatte sie ein Pony und ein Pferd! -Sie musste sie zwar im Stall lassen über Nacht, aber das war in Ordnung, sie war schlieslich jetzt die Besitzerin eines eigenen Pferdes! Gut, reiten musste sie noch lernen .. und den Umgang mit diesen Tieren. Aber da hatten sicher Taliara, Glin und Naischa vor, ihr einiges zu zeigen. Die anderen Geschenke hatte sie noch im Haus in ihrer Truhe verstaut. Und sie lächelte als erneut als sie an jedes einzelne dachte. Vielleicht sollte sie eine Schatztruhe in ihrem Baumhaus aufstellen? Dann hätte sie ihre Schätze und Geschenke in ihrer eigenen Burg und konnte sich immer alles ansehen. Sie wollte ihre Mutter später fragen, was sie davon halten würde.
Das erste Geburtstagsfest in ihrem Leben würde unvergesslich für Millie bleiben. Die Verwandten und Freunde die gekommen waren, hatte Millie allesamt in ihr Herz geschlossen. Und sie nahm sich vor, jeden Geburtstag ihrer Freunde in Zukunft, mindestens genauso schön, wie ihren eigenen zu gestalten.
[img]http://i.imgur.com/OXcQyhe.png[/img]
Ihre Mutter hatte immer gesagt, das es keinen Platz für ein Pony am Haus gäbe, und das es leider nicht möglich sei eines zu kaufen. Und jetzt? jetzt hatte sie ein Pony und ein Pferd! -Sie musste sie zwar im Stall lassen über Nacht, aber das war in Ordnung, sie war schlieslich jetzt die Besitzerin eines eigenen Pferdes! Gut, reiten musste sie noch lernen .. und den Umgang mit diesen Tieren. Aber da hatten sicher Taliara, Glin und Naischa vor, ihr einiges zu zeigen. Die anderen Geschenke hatte sie noch im Haus in ihrer Truhe verstaut. Und sie lächelte als erneut als sie an jedes einzelne dachte. Vielleicht sollte sie eine Schatztruhe in ihrem Baumhaus aufstellen? Dann hätte sie ihre Schätze und Geschenke in ihrer eigenen Burg und konnte sich immer alles ansehen. Sie wollte ihre Mutter später fragen, was sie davon halten würde.
Das erste Geburtstagsfest in ihrem Leben würde unvergesslich für Millie bleiben. Die Verwandten und Freunde die gekommen waren, hatte Millie allesamt in ihr Herz geschlossen. Und sie nahm sich vor, jeden Geburtstag ihrer Freunde in Zukunft, mindestens genauso schön, wie ihren eigenen zu gestalten.
[img]http://i.imgur.com/OXcQyhe.png[/img]
Zuletzt geändert von Nathelia Salberg am Montag 12. Oktober 2015, 20:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Gast
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Assamaril
- Beiträge: 335
- Registriert: Sonntag 7. September 2014, 16:45
Assamaril war so stolz darüber, dass die Salbergs Millies Geburtstag im Dorfkrug feiern wollten. Das erste große Fest im Dorfkrug, seitdem Assamaril im Handelshaus lebte, und das erste Fest dort, seitdem sie den Festsaal eingerichtet hatte. Schon viele Tage vorher hatte Assamaril ihrer besten Freundin Amelie geholfen. Dabei war oft ihre Hilfe, Amelie zu bremsen. Amelie wollte offensichtlich Essen für die ganze Gerimor-Bevölkerung kochen.
Es war Millies großer Tag. Das Mädchen wurde so sehr beschenkt, dass sein Herz hätte platzen müssen wegen so viel Freude. Und es waren großartige Geschenke dabei. Als Assamaril dran war, dem Mädchen das kleine Buch in Loraines und ihrem Namen zu schenken, zweifelte sie, ob dieses Buch mit Pferd, Pony und Baumhaus konkurrieren konnte. Bestimmt nicht an diesem Abend! Deshalb schenkten Loraine und Assamaril ihr ein Geschichtenbuch, ohne zu verraten, welche Geschichte da drin steht. Wenn Millie diese Geschichte eines Tages vorgelesen bekommt, denn selber kann sie immer noch nicht lesen, dann wird sie dann nachträglich noch eine kleine Überraschung haben. Denn Amelie hatte Assamaril verraten, dass Millie Einhorngeschichten lieben würde.
Der Abend war wundervoll. Assamaril hatte auch Janarey eingeladen, weil es gut sein musste, wenn Janarey unter vielen Leuten ist. Loraine und Assamaril hatten mit anderen Paaren zu Zahraks Musik getanzt.
Am nächsten Tag, als Assamaril den Festsaal aufräumte, musste sie wirklich lachen, denn es waren Berge von Essen übrig geblieben, die, würde es nicht verderben, noch für zehn solcher Festen reichen würden.
Es war Millies großer Tag. Das Mädchen wurde so sehr beschenkt, dass sein Herz hätte platzen müssen wegen so viel Freude. Und es waren großartige Geschenke dabei. Als Assamaril dran war, dem Mädchen das kleine Buch in Loraines und ihrem Namen zu schenken, zweifelte sie, ob dieses Buch mit Pferd, Pony und Baumhaus konkurrieren konnte. Bestimmt nicht an diesem Abend! Deshalb schenkten Loraine und Assamaril ihr ein Geschichtenbuch, ohne zu verraten, welche Geschichte da drin steht. Wenn Millie diese Geschichte eines Tages vorgelesen bekommt, denn selber kann sie immer noch nicht lesen, dann wird sie dann nachträglich noch eine kleine Überraschung haben. Denn Amelie hatte Assamaril verraten, dass Millie Einhorngeschichten lieben würde.
Der Abend war wundervoll. Assamaril hatte auch Janarey eingeladen, weil es gut sein musste, wenn Janarey unter vielen Leuten ist. Loraine und Assamaril hatten mit anderen Paaren zu Zahraks Musik getanzt.
Am nächsten Tag, als Assamaril den Festsaal aufräumte, musste sie wirklich lachen, denn es waren Berge von Essen übrig geblieben, die, würde es nicht verderben, noch für zehn solcher Festen reichen würden.