Und da war das gewisse Etwas
-
Gast
Und da war das gewisse Etwas
Veränderungen die einen Schmied befreien
Er kam als Bauerssohn nach Gerimor
Er lernte Tarya und Taliana kennen und beteiligte sich an der Idee, den Bunten Kessel zu gründen.
Aus der Idee wurde die wohl größte und bekannteste Handelsgilde des Herzogtums Lichtenthal.
Doch seine Leidenschaft für die Arbeit mit Erzen, trieb ihn dazu immer mehr Zeit und Energie in das Handwerk des Schmiedes zu stecken. Der Tag kam, als er beschloss, das Bauernhandwerk auf zu geben und sich voll und ganz des Grob und Feinschmiedens zu widmen. Tag ein, Tag aus steckte er all seine Zeit und Energie in das Projekt, Bunter Kessel.
Der Bunte Kessel, entstanden aus einem kleinen Haus in Adoran, ist nun eine Handelsgemeinschaft, die stabil auf dem Markt handelt und weit über dem normalen treiben der Stadt hinaus geht.
Längst sind nicht mehr nur Handwerker dort vertreten. Kämpfer aller Waffengattungen versammeln sich um den Bunten Kessel.
Viele von ihnen dienen gleichzeitig im Regiment und bringen sich so in den Schutz des Reiches ein.
Für das einbringen in die Sicherung des Reiches, den florierenden Handel der Städte wurden der ein oder andere in den Stand des Edelen gehoben.
Auch der Schmied wurde geedelt. Doch irgendwas fehlte in seinem Leben.
Eines Tages stand er in Adoran vor einem Haus. Die Lage war schön, mitten im Bauernviertel. Lange betrachtete er es und überlegte, bis ihm dann die zündende Idee kam.
Was bringt das ganze Gold, das man verdient, wenn man nichts Sinnvolles damit tut? Das Haus wurde gekauft und in Wochenlanger mühevoller Arbeit umgebaut. Aber er konnte die Idee die er hatte, nicht alleine umsetzen.
Hilfe, wo bekommt man nur Hilfe für solch eine Idee her? Bajard!
Da war sie, dieses kleine zierliche Weibchen mit dem Raubtierhaften lächeln.
Selbstsicher in ihrem Auftreten und unnahbar, schien sie zu sein.
Nach einem längeren Gespräch und unterbreitung der Idee folgte ihrerseits, die erste Besichtigung des Hauses.
Er kam als Bauerssohn nach Gerimor
Er lernte Tarya und Taliana kennen und beteiligte sich an der Idee, den Bunten Kessel zu gründen.
Aus der Idee wurde die wohl größte und bekannteste Handelsgilde des Herzogtums Lichtenthal.
Doch seine Leidenschaft für die Arbeit mit Erzen, trieb ihn dazu immer mehr Zeit und Energie in das Handwerk des Schmiedes zu stecken. Der Tag kam, als er beschloss, das Bauernhandwerk auf zu geben und sich voll und ganz des Grob und Feinschmiedens zu widmen. Tag ein, Tag aus steckte er all seine Zeit und Energie in das Projekt, Bunter Kessel.
Der Bunte Kessel, entstanden aus einem kleinen Haus in Adoran, ist nun eine Handelsgemeinschaft, die stabil auf dem Markt handelt und weit über dem normalen treiben der Stadt hinaus geht.
Längst sind nicht mehr nur Handwerker dort vertreten. Kämpfer aller Waffengattungen versammeln sich um den Bunten Kessel.
Viele von ihnen dienen gleichzeitig im Regiment und bringen sich so in den Schutz des Reiches ein.
Für das einbringen in die Sicherung des Reiches, den florierenden Handel der Städte wurden der ein oder andere in den Stand des Edelen gehoben.
Auch der Schmied wurde geedelt. Doch irgendwas fehlte in seinem Leben.
Eines Tages stand er in Adoran vor einem Haus. Die Lage war schön, mitten im Bauernviertel. Lange betrachtete er es und überlegte, bis ihm dann die zündende Idee kam.
Was bringt das ganze Gold, das man verdient, wenn man nichts Sinnvolles damit tut? Das Haus wurde gekauft und in Wochenlanger mühevoller Arbeit umgebaut. Aber er konnte die Idee die er hatte, nicht alleine umsetzen.
Hilfe, wo bekommt man nur Hilfe für solch eine Idee her? Bajard!
Da war sie, dieses kleine zierliche Weibchen mit dem Raubtierhaften lächeln.
Selbstsicher in ihrem Auftreten und unnahbar, schien sie zu sein.
Nach einem längeren Gespräch und unterbreitung der Idee folgte ihrerseits, die erste Besichtigung des Hauses.
- Jadia Conandil
- Beiträge: 116
- Registriert: Montag 27. Oktober 2014, 18:10
Da stand er. Unvermittelt wie aus dem Nichts stand er dort in Bajard vor ihr. An sich wollte sie das Schiff zur Insel nehmen, da sich die Kundschaft in Adoran doch sehr zierte. Das erste, was ihr auffiel waren die ehrlichen Augen, dann die kräftigen Hände. Schwielen und kleinere Brandnarben übersähten die Pranken. Erst der dritte Blick aus veilchenblauen Augen nahm die teure Kleidung wahr.
Ein gutbürgerlicher Herr, ein Handwerker, der zu Gold und gesichertem Stand gekommen war. Im Grunde genau das, was sie sich erhofft hatte. Er wob keinen Teppich aus schönen Worten. Sie machte keinen Hehl aus dem, was sie war. Ein Vertrag zur gegenseitigen Zufriedenheit wurde geschlossen.
Rote Vorhänge gaben den Fenstern und den Wänden den behaglichen Hauch der Diskretion. Die Einrichtung zeugte von Stil und dennoch Zweckmäßikeit und durch kleine Kniffe ein Hauch Verruchtheit. Alles musste seinen Platz haben, die Tänzerin konnte Unordnung oder Schmutz nicht ausstehen. So heikel das Vorhaben auch war, um so sorgsamer musste es ausgeführt werden. So schmal die Gestalt auch war, die kleinen Hände konnten zupacken und helfen das Haus mit der guten Lage in das zu verwandeln, was es werden sollte. Das Haus zu den drei Wünschen.
Sie wurde eingekleidet in mehr Kleider als sie jemals würde tragen können, selbst wenn sie sich träglich dreimal würde umziehen müssen. Und sie gehörten ihr. Handgold zur freien Verfügung, sogar die Details der Einrichtung überlies er ihr und war zufrieden sie zu betrachten. Das war nicht ungewöhnlich, die kleine Dachsin wusste, dass sie hübsch war. Nicht mehr so jung, wie sie wirken konnte aber zierlich, geschmeidig und mit der Grazie einer Tänzerin bewaffnet. Jede Geste wirkte natürlich, obwohl sie angelernt und nach Belieben einsetzbar war. Sie war eine Waffe und sie wusste es sehr genau, ebenso wie der Schmied, der nun ihr Vertragspartner war.
Kurtisanendienste.
Gesellschaft leisten, vorzeigbar aussehen, Freundklichkeit und stets den Blick der offenen Anbetung zum Herren richten. Das Lakengeraschel gehörte dazu. Oft nicht der angenehmste Teil des Vertrages, aber doch der oft ausschlaggebende.
Ehrliche Augen und starke Hände, ein Vertrag der bindet und erfüllt werden will. Nächte in der Geborgenheit eines Heimes und nach dem Zögern in der Wärme kräftiger Arme. Die Erkenntnis über die Fallen in Verträgen keimte spät und für das kleine schwarzhaarige Weib wohl zu spät.
Ehrliche Augen, die sie wollten und banden.
Starke Hände die sie hielten.
Der eigene Wille den geflüssterten Wunsch wahr werden zu lassen.
Die Fee, die ein Dachs ist kann nicht zaubern, aber bannen.
Ein gutbürgerlicher Herr, ein Handwerker, der zu Gold und gesichertem Stand gekommen war. Im Grunde genau das, was sie sich erhofft hatte. Er wob keinen Teppich aus schönen Worten. Sie machte keinen Hehl aus dem, was sie war. Ein Vertrag zur gegenseitigen Zufriedenheit wurde geschlossen.
Rote Vorhänge gaben den Fenstern und den Wänden den behaglichen Hauch der Diskretion. Die Einrichtung zeugte von Stil und dennoch Zweckmäßikeit und durch kleine Kniffe ein Hauch Verruchtheit. Alles musste seinen Platz haben, die Tänzerin konnte Unordnung oder Schmutz nicht ausstehen. So heikel das Vorhaben auch war, um so sorgsamer musste es ausgeführt werden. So schmal die Gestalt auch war, die kleinen Hände konnten zupacken und helfen das Haus mit der guten Lage in das zu verwandeln, was es werden sollte. Das Haus zu den drei Wünschen.
Sie wurde eingekleidet in mehr Kleider als sie jemals würde tragen können, selbst wenn sie sich träglich dreimal würde umziehen müssen. Und sie gehörten ihr. Handgold zur freien Verfügung, sogar die Details der Einrichtung überlies er ihr und war zufrieden sie zu betrachten. Das war nicht ungewöhnlich, die kleine Dachsin wusste, dass sie hübsch war. Nicht mehr so jung, wie sie wirken konnte aber zierlich, geschmeidig und mit der Grazie einer Tänzerin bewaffnet. Jede Geste wirkte natürlich, obwohl sie angelernt und nach Belieben einsetzbar war. Sie war eine Waffe und sie wusste es sehr genau, ebenso wie der Schmied, der nun ihr Vertragspartner war.
Kurtisanendienste.
Gesellschaft leisten, vorzeigbar aussehen, Freundklichkeit und stets den Blick der offenen Anbetung zum Herren richten. Das Lakengeraschel gehörte dazu. Oft nicht der angenehmste Teil des Vertrages, aber doch der oft ausschlaggebende.
Ehrliche Augen und starke Hände, ein Vertrag der bindet und erfüllt werden will. Nächte in der Geborgenheit eines Heimes und nach dem Zögern in der Wärme kräftiger Arme. Die Erkenntnis über die Fallen in Verträgen keimte spät und für das kleine schwarzhaarige Weib wohl zu spät.
- Nichts kann so sehr verletzen wie ein Kuss, wenn er ehrlich gemeint ist.
Ehrliche Augen, die sie wollten und banden.
Starke Hände die sie hielten.
Der eigene Wille den geflüssterten Wunsch wahr werden zu lassen.
Die Fee, die ein Dachs ist kann nicht zaubern, aber bannen.
-
Janarey
-
Gast
Der Dachs zähmt den Bären
Es war viel Arbeit und brauchte eine Menge Zeit, um aus der Idee die Fee entstehen zu lassen. Mit der Hilfe von Jadia jedoch viel ihm dies nicht im geringsten schwer. Er ging Morgens ganz früh aus dem Haus und sein erster Weg war der Bunte Kessel, indem er bis vor kurzem noch sein kleines Zimmer eingerichtet hatte, wo er lebte.
Doch nutzte er dieses Zimmer schon seid längerem nicht mehr. Die Nächte verbrachte er nun in den drei Wünchen.
Nachdem er sich um alles wichtige im Bunten Kessel gekümmert hat, führt ihn sein nächster gewohnter Weg in die Mine zu Adoran. Es gilt stets neue Erze zu beschaffen, um den Bedarf des Handelshauses zu decken.
Dann gilt es das beschaffte Material zu verarbeiten und die benötigten Dinge daraus her zu stellen. Kundenaufträge müssen abgearbeitet werden, ebenso wie die Auslieferungen ganz bestimmter Gegenstände für besondere Kunden.
Seine Gedanken jedoch sind in der letzten Zeit immer häufiger nicht bei seiner Arbeit wo sie sein sollten. Dieses kleine schwarzhaarige Weib trieb sich unaufhörlich in seinem Kopf herum. So kostet es ihm einiges an Mühen, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren und einen klaren Kopf zu behalten.
Freudig erwartend auf den Abend geht er so seinem Tageswerk nach, um in den Abendstunden gleich wider in seinem neuen Zuhause zu verschwinden.
Die Gewissheit das dort jemand auf ihn wartet.
Die Gewissheit Zweisamkeit zu geniessen.
Die Gewissheit sich selbst fallen lassen zu können.
Die Gewissheit gebraucht zu werden.
Geborgenheit erhalten und vermitteln
Es war viel Arbeit und brauchte eine Menge Zeit, um aus der Idee die Fee entstehen zu lassen. Mit der Hilfe von Jadia jedoch viel ihm dies nicht im geringsten schwer. Er ging Morgens ganz früh aus dem Haus und sein erster Weg war der Bunte Kessel, indem er bis vor kurzem noch sein kleines Zimmer eingerichtet hatte, wo er lebte.
Doch nutzte er dieses Zimmer schon seid längerem nicht mehr. Die Nächte verbrachte er nun in den drei Wünchen.
Nachdem er sich um alles wichtige im Bunten Kessel gekümmert hat, führt ihn sein nächster gewohnter Weg in die Mine zu Adoran. Es gilt stets neue Erze zu beschaffen, um den Bedarf des Handelshauses zu decken.
Dann gilt es das beschaffte Material zu verarbeiten und die benötigten Dinge daraus her zu stellen. Kundenaufträge müssen abgearbeitet werden, ebenso wie die Auslieferungen ganz bestimmter Gegenstände für besondere Kunden.
Seine Gedanken jedoch sind in der letzten Zeit immer häufiger nicht bei seiner Arbeit wo sie sein sollten. Dieses kleine schwarzhaarige Weib trieb sich unaufhörlich in seinem Kopf herum. So kostet es ihm einiges an Mühen, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren und einen klaren Kopf zu behalten.
Freudig erwartend auf den Abend geht er so seinem Tageswerk nach, um in den Abendstunden gleich wider in seinem neuen Zuhause zu verschwinden.
Die Gewissheit das dort jemand auf ihn wartet.
Die Gewissheit Zweisamkeit zu geniessen.
Die Gewissheit sich selbst fallen lassen zu können.
Die Gewissheit gebraucht zu werden.
Geborgenheit erhalten und vermitteln
-
Gast
Am Ziel angekommen
Einige Monde sind nun ins Land gezogen und aus der anfänglichen Idee, ist ein Etablissement für besondere Kunden geworden.
Auch wenn der Weg nicht immer der unkomplizierteste war, so haben der Dachs und der Bär ihn dennoch gemeistert. Um die Diskretion der Kunden zu wahren, mussten so einige Dinge vollbracht werden.
Sei es das kaufen gewisser Leute, die das Wort "Razia" in den Mund nahmen, oder die Geweihtenschaft, die von der Entspannungsmöglichkeit bestimmter Kunden überzeugt werden musste.
Die Abende die in den drei Wünschen abgehalten wurden, waren ein voller Erfolg. Die Kunden hatten ihren Spass, Jadia verdiente sich ein goldenes Näschen und ich war zufrieden, etwas derart schönes geschaffen zu haben.
Die goldene Regel des Etablissements wurde von allen eingehalten und dennoch gingen " Natürlich" Gerüchte in der Stadt rum, was für eine art Geschäft es wohl sein könne.
Doch dies störte den Bären nicht sonderlich. Probleme die entstehen, kann man lösen. Und mit der kleinen Dachsin an seiner Seite sah er dem ganzen recht gelassen entgegen.
Einige Monde sind nun ins Land gezogen und aus der anfänglichen Idee, ist ein Etablissement für besondere Kunden geworden.
Auch wenn der Weg nicht immer der unkomplizierteste war, so haben der Dachs und der Bär ihn dennoch gemeistert. Um die Diskretion der Kunden zu wahren, mussten so einige Dinge vollbracht werden.
Sei es das kaufen gewisser Leute, die das Wort "Razia" in den Mund nahmen, oder die Geweihtenschaft, die von der Entspannungsmöglichkeit bestimmter Kunden überzeugt werden musste.
Die Abende die in den drei Wünschen abgehalten wurden, waren ein voller Erfolg. Die Kunden hatten ihren Spass, Jadia verdiente sich ein goldenes Näschen und ich war zufrieden, etwas derart schönes geschaffen zu haben.
Die goldene Regel des Etablissements wurde von allen eingehalten und dennoch gingen " Natürlich" Gerüchte in der Stadt rum, was für eine art Geschäft es wohl sein könne.
Doch dies störte den Bären nicht sonderlich. Probleme die entstehen, kann man lösen. Und mit der kleinen Dachsin an seiner Seite sah er dem ganzen recht gelassen entgegen.
- Jadia Conandil
- Beiträge: 116
- Registriert: Montag 27. Oktober 2014, 18:10
Lautlose Schritte wanderten durch das große Haus, die Hände waren tätig und rückten zurecht, zupften glatt und räumten an den richtigen Platz. Alles musste seinen Platz haben. Jedes Ding seinen Ort. Die Regale mit den Vorräten waren wohl sortiert und aufgefüllt worden. Die Flaschen standen immer mit dem Etikett nach vorn. Sortiert nach Sorten, Hersteller und Themen wartetet alles auf seinen Einsatz.
Ein raubtierhaftes Lächeln huschte voller Zufriedenheit über die püppchenhaften Wangen. Alles wie es sein soll.
Dann ging ein Ruck durch den schmalen Körper, vor lauter Räumerei und den täglichen Übungen im Tanz hatte sie doch beinahe das Wichtigste heute vergessen! Abendessen für den immer hungrigen Bären kochen. Er würde sicherlich alsbald heimkehren und sie stand herum und hielt Maulaffen feil. Hurtig wand sie sich die Schürze um und tänzelte bei den notwendigen Verrichtungen durch die Küche. Sie summte. Sie summte oft vor sich hin, meist Lieder aus den Tavernen zu denen sie oft getanzt hatte. Der kleine Dachs bemerkte das oft nichteinmal.
Natürlich war sie nicht fertig als die Tür aufschwang und die schweren Schritte sich ihr näherten. Dafür wurde sie aber sogleich in kräftige Arme eingefangen und festgehalten. Er wischte ihr ein wenig Mehl aus dem Gesicht, sie hatte es da wohl verteilt als sie den Fisch meliert hatte. Es würde Fisch im Speckmantel mit Rosmarinkartoffeln und Pflücksalat geben. Sie würden gemeinsam essen und er würde von seinem Tag berichten. Jadia würde zuhören und auf ihre ruhige und besonnene Art Ratschläge geben. Dann würde er ihr zusehen beim abendtlichen Training.
Dann...
Vielleicht ein Spaziergang noch? Oder doch ein gemeinsames Bad? Sinnliche Zeitgestaltung?
Alles war möglich.
Nichts musste.
Ist das Glück?
Der veilchenblaue Blick mussterte den stämmigen Handwerker, der bemüht war den Salat möglichst in seine natürlichen Bestandteile zu zerwaschen. Auch seine Hände konnten schlecht ruhen.
Glück.
Ein raubtierhaftes Lächeln huschte voller Zufriedenheit über die püppchenhaften Wangen. Alles wie es sein soll.
Dann ging ein Ruck durch den schmalen Körper, vor lauter Räumerei und den täglichen Übungen im Tanz hatte sie doch beinahe das Wichtigste heute vergessen! Abendessen für den immer hungrigen Bären kochen. Er würde sicherlich alsbald heimkehren und sie stand herum und hielt Maulaffen feil. Hurtig wand sie sich die Schürze um und tänzelte bei den notwendigen Verrichtungen durch die Küche. Sie summte. Sie summte oft vor sich hin, meist Lieder aus den Tavernen zu denen sie oft getanzt hatte. Der kleine Dachs bemerkte das oft nichteinmal.
Natürlich war sie nicht fertig als die Tür aufschwang und die schweren Schritte sich ihr näherten. Dafür wurde sie aber sogleich in kräftige Arme eingefangen und festgehalten. Er wischte ihr ein wenig Mehl aus dem Gesicht, sie hatte es da wohl verteilt als sie den Fisch meliert hatte. Es würde Fisch im Speckmantel mit Rosmarinkartoffeln und Pflücksalat geben. Sie würden gemeinsam essen und er würde von seinem Tag berichten. Jadia würde zuhören und auf ihre ruhige und besonnene Art Ratschläge geben. Dann würde er ihr zusehen beim abendtlichen Training.
Dann...
Vielleicht ein Spaziergang noch? Oder doch ein gemeinsames Bad? Sinnliche Zeitgestaltung?
Alles war möglich.
Nichts musste.
Ist das Glück?
Der veilchenblaue Blick mussterte den stämmigen Handwerker, der bemüht war den Salat möglichst in seine natürlichen Bestandteile zu zerwaschen. Auch seine Hände konnten schlecht ruhen.
Glück.
-
Gast
Die Nächte sind lang und heiss
Es zogen die Monde ins Land und in den drei Wünschen....erfüllte man Wünsche.
Ich bin Jadia und ich erfülle Wünsche So oft gehört und immer wider brachte es ein Lächeln auf die Lippen des Schmiedes.
Jadia war schon lange über den Status einer Kurtisane hinaus für ihn. Es hatte nicht lange gedauert, bis er der kleinen Dachsin verfallen war.
Immer wenn er des Abends von seiner Arbeit nach Hause kam und sie ihn freudig lächelnd begrüßte, waren die kleinen Sorgen die sich über Tags ansammelten wie weggezaubert.
Er genoss es seid so langer Zeit wider eine Frau an seiner Seite zu haben und das gab ihm immer wider neuen Auftrieb. Auftriebe die er die letzten Monde gut gebrauchen konnte. Gab es doch auch herbe Niederschläge zu verzeichnen in seinem Leben. Der Krieg den das Reich führte forderte Opfer die es zu betrauern gab. Und Jadia, sie war stets für ihn da um ihn auf zu fangen und schenkte ihm neue Kraft.
Letzte Nacht als einige Gäste bereits Heim gegangen waren und das Thema Hochzeit aufkam, blickte er die kleine Dachsin an die sich auf seinen Schoß sitzend an ihn anschmiegte und traf einen Entschluss.
Wir werden bei den Hochzeitsvorbereitungen alles gemeinsam machen, aye?
Dieser Satz kam ohne ein zögern und aus voller Überzeugung aus seinem Mund. Er wollte sie nicht zu einer Antwort bewegen oder gar unter Druck setzen, aber er wollte ihr damit Signalisieren, das sie für ihn die Frau für den Rest seines Lebens sein würde.
Es zogen die Monde ins Land und in den drei Wünschen....erfüllte man Wünsche.
Ich bin Jadia und ich erfülle Wünsche So oft gehört und immer wider brachte es ein Lächeln auf die Lippen des Schmiedes.
Jadia war schon lange über den Status einer Kurtisane hinaus für ihn. Es hatte nicht lange gedauert, bis er der kleinen Dachsin verfallen war.
Immer wenn er des Abends von seiner Arbeit nach Hause kam und sie ihn freudig lächelnd begrüßte, waren die kleinen Sorgen die sich über Tags ansammelten wie weggezaubert.
Er genoss es seid so langer Zeit wider eine Frau an seiner Seite zu haben und das gab ihm immer wider neuen Auftrieb. Auftriebe die er die letzten Monde gut gebrauchen konnte. Gab es doch auch herbe Niederschläge zu verzeichnen in seinem Leben. Der Krieg den das Reich führte forderte Opfer die es zu betrauern gab. Und Jadia, sie war stets für ihn da um ihn auf zu fangen und schenkte ihm neue Kraft.
Letzte Nacht als einige Gäste bereits Heim gegangen waren und das Thema Hochzeit aufkam, blickte er die kleine Dachsin an die sich auf seinen Schoß sitzend an ihn anschmiegte und traf einen Entschluss.
Wir werden bei den Hochzeitsvorbereitungen alles gemeinsam machen, aye?
Dieser Satz kam ohne ein zögern und aus voller Überzeugung aus seinem Mund. Er wollte sie nicht zu einer Antwort bewegen oder gar unter Druck setzen, aber er wollte ihr damit Signalisieren, das sie für ihn die Frau für den Rest seines Lebens sein würde.
- Jadia Conandil
- Beiträge: 116
- Registriert: Montag 27. Oktober 2014, 18:10
Mit genug Übung verträgt man auch Rum recht gut und die Auswirkungen hielten sich bei ihr am Folgetag in Grenzen. Wie nach jedem sinnichen Abend in den drei Wünschen begann der neue Tag mit aufräumen. Gläser wollten gespült sein, leere Getränkeflaschen ausgekocht und alle Bestände gezählt. Das Zählen war wichtig, das hatte sie von einem ihrer Kunden gelernt. Eine gute Buchführung erspart zwar keine Zeit aber Kosten!
Zeit verbrauchte das Dachstier auch immens, denn sie verzählte sich permanent.
1,2,3,4...7.... 13.. heiraten.
Ein ganz tiefer und ergebener Seufzer wurde dem Spirituosenregal entgegen gehaucht. Nochmal von vorn. Rumflaschen zählen.
1,2,3,4... 8... Lust.
Vermaledeit noch eins!
1,2,3, 17... zum Meerschaumschöpfen war es!
Sie zählte und zählte und zählte und am Ende machte irgendwan eins und eins drei bis fünf und die Tees waren auch nicht mehr farblich sortiert. Ganz bestimmt war sie schwer verflucht. Man sollte sich auch nicht anmaßen das Rumorakel sein zu können, wenn man nicht vorher in Meerwasser getaucht war.
Tarek war schuld! Ganz sicher war er das. Einfach weil er beim Frühstück so fröhlich auf ihre ganz leicht tödlichen Kopfweh gepfiffen hatte. Dann hatte er erst die Eier mit Speck verschlungen und dann noch sie bevor er wieder in die Miene gezogen war. Er hatte es nicht wiederholt.
Dann war es ganz bestimmt nur eine Art edles Kompliment gewesen und er meinte das nicht weiter ernst. Das Regal anstarrend bekaute sie ihre Fingernägel, eine ganz ungehörige Angewohnheit aus Backfischtagen. Die Hände wurden mit einem Putzlappen beschäftigt. Bisher hatte er stets alles ernst gemeint und auch wahr werden lassen. Aber das ging diesmal nicht. Immerhin war sie, was sie war und er musste was Anständiges heiraten. Frauen wie sie heiratete man einfach nicht.
Energisch wurde der schwarze Kopf geschüttelt, was erneut ein frisches mörderisches Aufblitzen des Rums zur Folge hatte. Heimliche Gedanken schlichen sich nach oben, Wünsche, die auch eine Jadia für unerfüllbar hielt.
Schön wär's ja schon.
Der Putzlappen flog in den Eimer. Es gab Arbeit und davon nicht zu knappe. Sie musste noch Schäfte schleifen für die Bolzen, die Tarek brauchte und das Bett neu beziehen. Außerdem sollte es heute ja Gulasch geben und der würde sich nicht von allein kochen. Ein Ruck ging durch den Körper und der kleine, lädierte Dachs wackelte los, dabei tausend Gründe für ein 'Geht nicht' aufzählend um doch bei einem Einzigen für das 'Ja' anzuhaten.
Der sorgte auch für einen Salzunfall an den Kartoffeln.
Das Orakel hat gesprochen.
Zeit verbrauchte das Dachstier auch immens, denn sie verzählte sich permanent.
1,2,3,4...7.... 13.. heiraten.
Ein ganz tiefer und ergebener Seufzer wurde dem Spirituosenregal entgegen gehaucht. Nochmal von vorn. Rumflaschen zählen.
1,2,3,4... 8... Lust.
Vermaledeit noch eins!
1,2,3, 17... zum Meerschaumschöpfen war es!
Sie zählte und zählte und zählte und am Ende machte irgendwan eins und eins drei bis fünf und die Tees waren auch nicht mehr farblich sortiert. Ganz bestimmt war sie schwer verflucht. Man sollte sich auch nicht anmaßen das Rumorakel sein zu können, wenn man nicht vorher in Meerwasser getaucht war.
Tarek war schuld! Ganz sicher war er das. Einfach weil er beim Frühstück so fröhlich auf ihre ganz leicht tödlichen Kopfweh gepfiffen hatte. Dann hatte er erst die Eier mit Speck verschlungen und dann noch sie bevor er wieder in die Miene gezogen war. Er hatte es nicht wiederholt.
Dann war es ganz bestimmt nur eine Art edles Kompliment gewesen und er meinte das nicht weiter ernst. Das Regal anstarrend bekaute sie ihre Fingernägel, eine ganz ungehörige Angewohnheit aus Backfischtagen. Die Hände wurden mit einem Putzlappen beschäftigt. Bisher hatte er stets alles ernst gemeint und auch wahr werden lassen. Aber das ging diesmal nicht. Immerhin war sie, was sie war und er musste was Anständiges heiraten. Frauen wie sie heiratete man einfach nicht.
Energisch wurde der schwarze Kopf geschüttelt, was erneut ein frisches mörderisches Aufblitzen des Rums zur Folge hatte. Heimliche Gedanken schlichen sich nach oben, Wünsche, die auch eine Jadia für unerfüllbar hielt.
Schön wär's ja schon.
Der Putzlappen flog in den Eimer. Es gab Arbeit und davon nicht zu knappe. Sie musste noch Schäfte schleifen für die Bolzen, die Tarek brauchte und das Bett neu beziehen. Außerdem sollte es heute ja Gulasch geben und der würde sich nicht von allein kochen. Ein Ruck ging durch den Körper und der kleine, lädierte Dachs wackelte los, dabei tausend Gründe für ein 'Geht nicht' aufzählend um doch bei einem Einzigen für das 'Ja' anzuhaten.
Der sorgte auch für einen Salzunfall an den Kartoffeln.
Das Orakel hat gesprochen.
-
Gast
Liebe ist stärker als Schmerz
Es war gestern ein langer und vor allem sehr schmerzhafter Tag für den Schmied gewesen. In seiner grünen Lederkluft kam er am Abend dann nach Hause und klaute sich zuerst einmal einen leidenschaftlichen Kuss bei seiner Dachsin, ehe er begann sich aus dem weichgeprügelten Leder zu pellen.
Bereits gegen Mittag hatte er sich ein mehrstündiges Training mit Rekrut Balian geliefert, nur um am Abend aufgezeigt zu bekommen, warum die Ausbildung zum Ritter so lange ist und nur wenige dies auch durchstehen.
Lady Helisande war allerdings eine gute Trainingspartnerin für ihn, da sie keine Rücksicht darauf nahm, das er nur Schmied war. Schliesslich wollte er sich ja auch verbessern und nicht nur ermüden.
Aber sich im Kampf zu verbessern bedeutet auch Schmerzen zu spüren. Und davon hatte er mehr als genug gerade beim ablegen der Trainingsrüstung.
Natürlich versuchte er sich Jadia gegenüber nichts davon ansehen zu lassen und biss die Zähne zusammen.
Ertrage es wie ein Mann, oder verkrieche dich heulend wie ein Weib in die Ecke. Ging ihm der Satz seines alten Herrn wider einmal durch den Kopf. Dann blickte er zu Jadia und wie jedes mal verlor sich sein Blick in die kleine Dachsin und er spürte wie sein Herz ein wenig schneller schlug sich das Gefühl von Geborgenheit in ihm breit machte. Die Schmerzen waren noch da, aber er vernahm sie nur noch im Hintergrund als er dann auf sie zuging und sie in den Arm nahm, nur um ihr einen sanften Kuss auf den Hals zu setzen und ihr ins Ohr zu hauchen Ich liebe dich.
Es war gestern ein langer und vor allem sehr schmerzhafter Tag für den Schmied gewesen. In seiner grünen Lederkluft kam er am Abend dann nach Hause und klaute sich zuerst einmal einen leidenschaftlichen Kuss bei seiner Dachsin, ehe er begann sich aus dem weichgeprügelten Leder zu pellen.
Bereits gegen Mittag hatte er sich ein mehrstündiges Training mit Rekrut Balian geliefert, nur um am Abend aufgezeigt zu bekommen, warum die Ausbildung zum Ritter so lange ist und nur wenige dies auch durchstehen.
Lady Helisande war allerdings eine gute Trainingspartnerin für ihn, da sie keine Rücksicht darauf nahm, das er nur Schmied war. Schliesslich wollte er sich ja auch verbessern und nicht nur ermüden.
Aber sich im Kampf zu verbessern bedeutet auch Schmerzen zu spüren. Und davon hatte er mehr als genug gerade beim ablegen der Trainingsrüstung.
Natürlich versuchte er sich Jadia gegenüber nichts davon ansehen zu lassen und biss die Zähne zusammen.
Ertrage es wie ein Mann, oder verkrieche dich heulend wie ein Weib in die Ecke. Ging ihm der Satz seines alten Herrn wider einmal durch den Kopf. Dann blickte er zu Jadia und wie jedes mal verlor sich sein Blick in die kleine Dachsin und er spürte wie sein Herz ein wenig schneller schlug sich das Gefühl von Geborgenheit in ihm breit machte. Die Schmerzen waren noch da, aber er vernahm sie nur noch im Hintergrund als er dann auf sie zuging und sie in den Arm nahm, nur um ihr einen sanften Kuss auf den Hals zu setzen und ihr ins Ohr zu hauchen Ich liebe dich.
-
Gast
Schwarze Schönheiten
Endlich, es war soweit. Die jungen Stuten bei Elaric auf dem Sonnenhof hatten ein alter erreicht, mit dem sie vom Muttertier getrennt werden konnten. Liliana brachte diese zum Schmied in den Kessel und überreichte ihm diese.
Nun hatte er drei schwarzhaarige Schönheiten an seiner Seite.
Noch vor Sonnenaufgang löste er sich vorsichtig aus dem Kuschelklammergriff von Jadia, hauchte ihr einen Kuss auf die Schulter und schlich sich hinaus.
Er brachte die beiden Stuten zu sich nach Hause und band sie draussen an den Anbindepfosten an. Die am Vortag gefertigte feine und lange Silberkette mit einem Lederband am einen Ende befestigte er ganz vorsichtig an dem Zaun vor dem die beiden Stuten standen. Das andere Ende legte er ganz vorsichtig um Jadias Handgelenk. Neben ihr auf dem Kissen legte er einen Zettel mit folgenden Zeilen.
Alles Gold der Welt macht einen Mann nicht so glücklich, wie es die Liebe vermag.
Ich habe mein großes Glück gefunden indem ich dich an meiner Seite habe. Auf ewig möchte ich das mit dir teilen und dich niemals mehr los lassen. Nun habe ich das Glück erweitert, indem ich zwei weitere Schönheiten besorgt habe. Folge dem lauf der Kette mein Schatz und suche dir eine dieser Schönheiten aus.
Dein dich ewig liebender Tarek
Endlich, es war soweit. Die jungen Stuten bei Elaric auf dem Sonnenhof hatten ein alter erreicht, mit dem sie vom Muttertier getrennt werden konnten. Liliana brachte diese zum Schmied in den Kessel und überreichte ihm diese.
Nun hatte er drei schwarzhaarige Schönheiten an seiner Seite.
Noch vor Sonnenaufgang löste er sich vorsichtig aus dem Kuschelklammergriff von Jadia, hauchte ihr einen Kuss auf die Schulter und schlich sich hinaus.
Er brachte die beiden Stuten zu sich nach Hause und band sie draussen an den Anbindepfosten an. Die am Vortag gefertigte feine und lange Silberkette mit einem Lederband am einen Ende befestigte er ganz vorsichtig an dem Zaun vor dem die beiden Stuten standen. Das andere Ende legte er ganz vorsichtig um Jadias Handgelenk. Neben ihr auf dem Kissen legte er einen Zettel mit folgenden Zeilen.
Alles Gold der Welt macht einen Mann nicht so glücklich, wie es die Liebe vermag.
Ich habe mein großes Glück gefunden indem ich dich an meiner Seite habe. Auf ewig möchte ich das mit dir teilen und dich niemals mehr los lassen. Nun habe ich das Glück erweitert, indem ich zwei weitere Schönheiten besorgt habe. Folge dem lauf der Kette mein Schatz und suche dir eine dieser Schönheiten aus.
Dein dich ewig liebender Tarek
- Jadia Conandil
- Beiträge: 116
- Registriert: Montag 27. Oktober 2014, 18:10
Irgendetwas zog da doch an der Hand, etwas Kaltes und Kettiges. Sachte öffnete das kleine Dachsweib die Augen und beschaute sich ihre eigenartige Fessel. Die andere Hand rieb über die Augen und sie setzt die nackten Füße aus dem Bett um dem Fesselchen auf den Grund zu gehen. Schritt um Schritt tappte sie immer weiter dem Geklimper folgend nach und wickelte es dabei auf.
Das Gras war kalt, die Luft war kalt und das Nachthemdchen jetzt nicht ganz die rechte Wappnung für die beißenden Morgende im Herbst. Aber alles Zittern und Bibbern war vergessen als sie die Pferde erblickte. Schwarzes Fell und schwarze Mähne, genau wie ihr Haar!
Tief und glücklich seufzend näherte sie sich den Pferden, nachdem sie sich einen der überhängigen Äpfel vom Baum gemopst hatte. Mit sanften Worten redete sie auf die Tiere ein und entschied sich dann. Das um einen Hauch kleinere Tier, das mit dem kleinen Stern auf der Stirn, das würde ihres sein. Sie würde es Bella nennen. Ganz selig kuschelte sie sich an ihre Stute und schaute sich vorsichtig um.
Tarek musste doch hier irgendwo sein!
Weiter zockelte das kleine schwarzhaarige Weibchen also ums Haus um sich dann irgendwann vor Kälte zitternd nach innen zu retten. Erstmal anziehen und hübsch machen. Dann einen Picknickkorb packen und ab in die Mine!
Ach was für eine hübsche Überraschung!
Das Gras war kalt, die Luft war kalt und das Nachthemdchen jetzt nicht ganz die rechte Wappnung für die beißenden Morgende im Herbst. Aber alles Zittern und Bibbern war vergessen als sie die Pferde erblickte. Schwarzes Fell und schwarze Mähne, genau wie ihr Haar!
Tief und glücklich seufzend näherte sie sich den Pferden, nachdem sie sich einen der überhängigen Äpfel vom Baum gemopst hatte. Mit sanften Worten redete sie auf die Tiere ein und entschied sich dann. Das um einen Hauch kleinere Tier, das mit dem kleinen Stern auf der Stirn, das würde ihres sein. Sie würde es Bella nennen. Ganz selig kuschelte sie sich an ihre Stute und schaute sich vorsichtig um.
Tarek musste doch hier irgendwo sein!
Weiter zockelte das kleine schwarzhaarige Weibchen also ums Haus um sich dann irgendwann vor Kälte zitternd nach innen zu retten. Erstmal anziehen und hübsch machen. Dann einen Picknickkorb packen und ab in die Mine!
Ach was für eine hübsche Überraschung!
-
Gast
Spare das Gold für die Zeit wo du nicht mehr arbeiten kannst oder willst
Ein Satz den er einst von Jadia zu hören bekam als er sie mit teuren Geschenken überhäufte. Er hatte sich diese Worte zu Herzen genommen und eine Beachtliche Summe an Seite gelegt für diese Zeit. Doch war die Zeit schon gekommen?
Viel ist in den letzten Mondläufen geschehen, auf das er zum teil Einfluss nehmen konnte und zum anderen Teil wider nicht. Er hatte sich definitiv verändert im laufe der Zeit. Seine Ansichten waren strenger als früher und auch den Weg den er eingeschlagen hat, hatte nicht mehr viel mit seinem alten Ich zu tun.
Schon lange vor dem Krieg hatte er angefangen mehr und vor allem genauer darauf zu achten an wen er seine Waffen und Rüstungen verkaufte. Doch vieleicht war es wirklich so und er konnte es schlichtweg nicht verhindern das seine Ware in Feindeshand geriet.
Da stand er nun an seinem Arbeitsplatz im bunten Kessel und starrte eine ganze Weile lang die Esse und den Amboss an. Es brauchte nicht viele Handgriffe um die Esse auf Hochtouren zu bringen und alle Waffen die er auf Lager hatte darin zu versenken. Anschliessend lies er die Esse wider auskühlen und klappte die Deckel seiner Lagertruhen zu.
Im Büro hinterlies er dann am schwarzen Brett einen kurz formulierten Zettel.
" Ich mache erst einmal Urlaub "
Danach trieb ihn sein Weg ohne Umwege direkt zu seinem Haus wo er sich erst einmal etwas bequemes anzog und mit einem guten Weinbrand und seiner Pfeife auf dem Sessel nieder lies.
Ein Satz den er einst von Jadia zu hören bekam als er sie mit teuren Geschenken überhäufte. Er hatte sich diese Worte zu Herzen genommen und eine Beachtliche Summe an Seite gelegt für diese Zeit. Doch war die Zeit schon gekommen?
Viel ist in den letzten Mondläufen geschehen, auf das er zum teil Einfluss nehmen konnte und zum anderen Teil wider nicht. Er hatte sich definitiv verändert im laufe der Zeit. Seine Ansichten waren strenger als früher und auch den Weg den er eingeschlagen hat, hatte nicht mehr viel mit seinem alten Ich zu tun.
Schon lange vor dem Krieg hatte er angefangen mehr und vor allem genauer darauf zu achten an wen er seine Waffen und Rüstungen verkaufte. Doch vieleicht war es wirklich so und er konnte es schlichtweg nicht verhindern das seine Ware in Feindeshand geriet.
Da stand er nun an seinem Arbeitsplatz im bunten Kessel und starrte eine ganze Weile lang die Esse und den Amboss an. Es brauchte nicht viele Handgriffe um die Esse auf Hochtouren zu bringen und alle Waffen die er auf Lager hatte darin zu versenken. Anschliessend lies er die Esse wider auskühlen und klappte die Deckel seiner Lagertruhen zu.
Im Büro hinterlies er dann am schwarzen Brett einen kurz formulierten Zettel.
" Ich mache erst einmal Urlaub "
Danach trieb ihn sein Weg ohne Umwege direkt zu seinem Haus wo er sich erst einmal etwas bequemes anzog und mit einem guten Weinbrand und seiner Pfeife auf dem Sessel nieder lies.
Zuletzt geändert von Gast am Donnerstag 14. Januar 2016, 16:35, insgesamt 1-mal geändert.
-
Gast
Jedes Ende bedeutet auch einen neuen Anfang
Es war soweit und war nun nicht mehr ab zu wenden. Viel wurde diskutiert mit den Kesslern über eine Zukunft des Handelshauses.
Der Entschluss das Handelshaus zu schliessen stand am Ende fest.
So wurden die notwendigen Schritte in die Wege geleitet und der großteil seines Arbeitsmaterials in ein neues Lager in den drei Wünschen verfrachtet. Einige Abende verbrachte er damit, im Sessel mit einem Weinbrand und Pfeife über die Zukunft nach zu denken. Was würde sich ihm nun neues eröffnen an Wege, welche Möglichkeiten hätte er?
Genüsslich zog er an seiner Pfeife und lies den Qualm in Form von kleinen Kringeln wider aus dem Mund. Nachdem er dann einen Schluck seines Weinbrands getrunken hatte nickte er still vor sich hin und hob die Mundwinkel.
Mein alter Herr würde mich dafür erschlagen, würde er davon erfahren. entwisch es ihm leise lachend und er lehnte sich nach hinten in den Sessel an. So beschloss er sich in den Vorruhestand zu begeben und nur noch einen kleinen Kreis an Kundschaft zu bedienen. Die daraus entstehende Mehrzeit, würde er einfach in die drei Wünsche stecken.
Drei Wünsche sind es die erfüllt werden so sagt der kleine Dachs immer mit einem Lächeln im Gesicht. Hier kann alles, muss aber nichts.
Er mochte diesen Spruch und sprach ihn nicht nur einmal aus. Er richtete sich schnell auf sein neues Leben ein und genoss es in vollen Zügen und machte kein Geheimniss daraus. Sollen die Leute ruhig sehen das er das Leben geniesst und Spass daran hat.
Er mochte das anders sein und so zog es ihn auch stets in die Gesellschaft von hübchen Frauen. Doch nicht jede Frau stach ihm dabei ins Auge. Stets schaute er auch hinter die Fassade die die meisten Menschen aufbauten.
Jadia war etwas ganz besonderes für ihn in seinem Leben und er wusste auch stets, das sie immer an seiner Seite sein würde und er immer wider den Weg nach Hause antreten würde. Doch da war diese eine Frau, die ihn sehr interessierte. Sie war nicht wie die anderen Frauen und stach genau damit aus der Masse hervor. Er mochte es sich mit ihr zu treffen und seine Zeit mit ihr zu verbringen.
Es war soweit und war nun nicht mehr ab zu wenden. Viel wurde diskutiert mit den Kesslern über eine Zukunft des Handelshauses.
Der Entschluss das Handelshaus zu schliessen stand am Ende fest.
So wurden die notwendigen Schritte in die Wege geleitet und der großteil seines Arbeitsmaterials in ein neues Lager in den drei Wünschen verfrachtet. Einige Abende verbrachte er damit, im Sessel mit einem Weinbrand und Pfeife über die Zukunft nach zu denken. Was würde sich ihm nun neues eröffnen an Wege, welche Möglichkeiten hätte er?
Genüsslich zog er an seiner Pfeife und lies den Qualm in Form von kleinen Kringeln wider aus dem Mund. Nachdem er dann einen Schluck seines Weinbrands getrunken hatte nickte er still vor sich hin und hob die Mundwinkel.
Mein alter Herr würde mich dafür erschlagen, würde er davon erfahren. entwisch es ihm leise lachend und er lehnte sich nach hinten in den Sessel an. So beschloss er sich in den Vorruhestand zu begeben und nur noch einen kleinen Kreis an Kundschaft zu bedienen. Die daraus entstehende Mehrzeit, würde er einfach in die drei Wünsche stecken.
Drei Wünsche sind es die erfüllt werden so sagt der kleine Dachs immer mit einem Lächeln im Gesicht. Hier kann alles, muss aber nichts.
Er mochte diesen Spruch und sprach ihn nicht nur einmal aus. Er richtete sich schnell auf sein neues Leben ein und genoss es in vollen Zügen und machte kein Geheimniss daraus. Sollen die Leute ruhig sehen das er das Leben geniesst und Spass daran hat.
Er mochte das anders sein und so zog es ihn auch stets in die Gesellschaft von hübchen Frauen. Doch nicht jede Frau stach ihm dabei ins Auge. Stets schaute er auch hinter die Fassade die die meisten Menschen aufbauten.
Jadia war etwas ganz besonderes für ihn in seinem Leben und er wusste auch stets, das sie immer an seiner Seite sein würde und er immer wider den Weg nach Hause antreten würde. Doch da war diese eine Frau, die ihn sehr interessierte. Sie war nicht wie die anderen Frauen und stach genau damit aus der Masse hervor. Er mochte es sich mit ihr zu treffen und seine Zeit mit ihr zu verbringen.