Natürlich wird ihm der Gärtner des Aussenpostens, Alexander von dem dämmernächtlichen Besuch berichten. Nein, den Fremden hätte er nicht genau erkannt und die Statue des Magisters, ehm dessen Ähnlichkeit natürlich nicht im Geringsten getroffen worden war, mehrfach bestätigt. Jedenfalls, als er dem Magister am Morgen die Statue zeigen wollte war sie... fort.
Mit einem grimmigen Gesichtsausdruck machte er sich an die Verfassung eines Antwortschreibens, von dem er hoffte, dass es seine Wirkung nicht verfehlen würde...
So wird sich ein neutraler Bote aus Bajard am frühen Morgen auf den Weg machen, um das Schreiben persönlich derer von Hammergrund zu überreichen.
"Gesegnet seien eure Tage, werte Berronan von den Hammergrunds!
Lange hörten wir nichts mehr voneinander. Auch kreuzten sich unsere
Wege nicht mehr so oft wie früher, dennoch sehe ich es mit einer
gewissen Freude, dass ihr mich noch nicht vergessen habt.
Ich bedanke mich herzlich für eure Gabe auch wenn ich mit gewissem
Bedauern erkennen musste, dass eure hohe künstlerische Fähigkeit doch
arg in die Richtung des Abstrakten sich kehrte.
So weis ich dennoch eine gute alte kalurische Handwerkskunst zu
schätzen.
Gern hätte ich jenes Kunstwerk in meinem Konvent ausgestellt, damit sich
Andere auch daran erfreuen können, doch bedauerlicherweise hat ein
Kunstdieb sich nächtens der Statue bemächtigt und ist mit ihr auf und
davon.
So schlage ich euch vor, solltet ihr mich nochmals mit euren Beweisen
euer tiefen Hingabe zu meiner Person beglücken wollen, sie direkt zu
mir nach Grenzwarth bringen zu lassen.
So verbleibe ich mit höflichem Gruße und hoffe dass wir uns bald
wiedersehen, damit ich mich nochmals persönlich bedanken kann.
gez.
"
Noch bevor der Bote entschwunden ist wird er ein Taube nach Bajard entsenden... an ihrem Beinchen ein gerolltes Pergament.
"Eine Woche."