Das Tagebuch eines alten Gelehrten

Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

Merkdata einer der Gelehtren, die seit dem die vielen Schriften durchforscht und studiert hatten, ging im frühen Morgengrauen durchs Osttor nach Varuna. Sein Weg setzte sich in Richtung der Magierakademie fort. Am grossen Tor der Akademie blieb er stehen. Er sah sich um und sah ein älteren Mann am Fenster stehen, der die Gardine zur Seite hielt. Dieser nickt ihm von weiten zu und das Tor öffnete sich wie von magischer Hand. Er trat ein, ging durch den Vorhofharten und ins Haupthaus. Der alte Mann am Fenster war Calor von Gryffenhorst ein alter Magier. Er war es damals der bis heute den Rubine des Windes sicher verwahrte. Sie wechselten einige Worte miteinander. Schließlich übergab Calor ihm den Rubine und spendete ihm sein Schutz. Denn er selbst war zu alt für die gefährliche Reise und für den Gegenangriff der am Abend dieses Tages geplant war. So verließ Merkata die Stadt noch im Morgennebel und schritt von davon. Er machte sich auf den Weg nach Nilzadan um dort alles vorzubereiten für die Ankunft der tapferen Krieger, wenn sie die drei anderen Rubine mit sich bringen.

Hoffen wir das die dunkle Macht nichts von unserem Vorhaben merkt und der Plan gelinkt.
Benutzeravatar
Malachai Schwarzmourne
Beiträge: 1606
Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Nun war es vorbei. die tapferen Mannen und Frauen betraten das Höllenreich der Dunklen und befreiten den Grafen.
Ob jener vollkommen genesen wird, ist unklar, doch Tot ist er nicht. Auch schafften es die Elfen, die Barrieren um die zwei Rubine zu lösen und sie jene so mit nach Varuna zu nehmen, wo Sie im vertrauen den Zwergen zur Vernichtung gegeben wurden.
Malachai selbst wandelte über den Rasen, seine Rüstung und sein Schwert waren mit Blut der Monster überzogen, die er gemeinsam mit den anderen niederstreckte.
"Gruppierung, umzingelt das Biest und greift es gemeinsam an", rief es in seinem Kopfe, als er nach und nach die Mannen und Frauen Fallen sah, umgewurfen von der Kraft jener dunklen und grauenhaften Monster, denen sie sich stellen mussten.
"EIN DRACHE...", rief jemand anderes dann zum späteren Zeitpunkt, als ein riesiges Geschöpf jenen rufenden mit seinem Feueratem zum Brennen brachte.
Der Kampf war mehr als Hart. Es waren Ameisen die versuchten gegen Menschen zu kämpfen. Es dauerte, bis doch der letzte Schwertstich das riesige Geschöpf zum Fallen brachte.
Malachai erreichte nun die Stadttore von Varuna. Er war ermüdet und erschöpft. Er musste ruhen, zuviel ging ihm die letzten Tage durch den Kopf. Er suchte das Gold für den Kutscher hervor, als er das Buch bemerkte, dass in seiner Tasche war.
Er entsinnte sich, die Hölle began einzustürzen, überall fielen Gesteinsbrocken von der Decke und begruben Krieger, die froh waren, überlebt zu hatten.
Sie liefen alle, es gab eine Hektik unter der Gruppe. Einige wurden umgestossen und hatten dann Mühen aufzustehen. Malachai bog falsch ab und landete in der zertrümmerten Bücherei.
"Wir müssen hier heraus, kommt werter Krieger, hier entlang" , rief ein berobter Mann ihm zu, doch Malachai sah ein Buch, eines, was den Namen "Die Geschichte der Dunklen" trug. Er rannte dorthin, wich einigen Felsbrocken aus und einem fallenden Regal. Er langte zum Tisch, griff schnell danach und klemmte es unter seinen Arm.
Dann lief er sofort zurück, wich hier und da weiteren Brocken aus und übersprang das gefallene Regal.
Die meisten waren nun fast draussen, am Ende der Hölle warteten noch einige um Sicher zu gehen, dass keiner zurück blieb. Kurz vor erreichem des Zieles erwischte Malachai ein Felsbrocken an der Schulter, er stürzte und sank auf seine Knie. Ein Zwerg und ein Mann rannten auf ihn zu, hoben ihn hoch und legten ihn auf das Pentagram, dass den Ausgang gebildet hatte. Dann folgten sie ihm und sahen zu, wie das Tor der Hölle in sich zusammen fiel.
Die Dunklen schienen besiegt, so hoffte man, doch Malachai, der sich das Blutverschmierte und zerfledderte Buch in der Kutsche genau ansah, war sich sicher, irgendwann kommen Sie wieder und dann kann uns jenes Buch sagen, wie wir sie besiegen.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
Letast

Beitrag von Letast »

die schlacht war seid stunden im gange .. und immer noch kamen neue truppen der unbekannten aus dem portal die leichenberge stapelten sich auf beiden seite..... ein angriff unerwartet und doch erwartet ... inmitten rahals .... die mauern unnütz ... die schlacht auf denn strassen rahals ... schreinede frauen männer ... überrrall verwundete .. tote ... von beiden seiten ...

letast formierte seine verbleibenden truppen erneut am portal ... sie hatten nun schon ... nein er hatte nicht mehr mitgezählt die wievielte angriffswelle es bereits war .. die schlacht tobte seit mehr als einer stunde ... und es schien kein ende ins sicht zu sein ... doch seine soldaten ... die er als reserve in rahal hatten wurden langsam aber sicher ausgedünt ..... er selbst kämpfte an vorderster front .. und versuchte dabei aber immer wieder .... befehle zu geben .. oder zumindest neu zu formieren....

eine erneute grosse angriffswelle brach aus dem tor .... schreined gingen einige soldaten rahals ... und auch bewaffnete bürger die ihren schutzeit leisteten zu boden doch .. diesesmal war der angriff noch heftiger als davor ... mit aller macht wurden von den unbekannten ihre truppen gegen die rahals geworfen .. die langsam aber sicher einen brückenkopf errichten konnten, laut brüllte letast befehle zu denn unteroffizeren das die line um jeden preis gehalten werden muss .. schreie erfüllten rahal als die line der unbekannten brach und der erste drachen rahal betritt ... nur mit mühe und vielen verlusten bekammen sie ihn tot .. doch es war erst der erste ...
die schlacht wütete nun schon zwei stunden lang ... 5 drachen wurden gezählt und die truppen rahals mehr als ausgedünt ... die die noch lebten am ende ihrer kräfte ... doch dann kam das was keiner mehr erwartete ... zwei balrons stürmten aus dem tor ... anscheined das letzte aufgebot .. und erst nach einer stunde konnten die beiden zu boden gerungen werden ... nach dem brach das tor innerhalb zusammen .. und der komandant der feindlichen truppen verschwand .. in einem verschwall ... es war so schnell zuende wie es begann doch die folgen .... würden für rahal noch lange zeit wirkung haben .. zu viele haben denn tot gefunden...

letast erteilte gerade die letzten befehle an die soldaten .. ehe schon die aufräumungsarbeiten beginnen ....
Darna von Hohenfels

Beitrag von Darna von Hohenfels »

Mein Herr

Das wollte sie nie wieder sehen müssen.

"Nein." Wie vom Donner gerührt sah sie zum offenen Sarg, und zu dem Menschen darin, starr, bleich... "Hoheit. Adrian..." Das durfte nicht wahr sein. Das durfte nicht wahr sein. Nicht er, nicht auch noch er.
Sie wollte es nicht glauben, sie hatten sie hier nicht durch dieses Labyrinth aus Feuer und dunklen Kreaturen gejagt, um die Leiche ihres Grafen zu erobern... die Steine, die daneben hinter einer eigenen Barriere aus blitzender Energie ruhten, interessierten sie überhaupt nicht. Der Kampflärm hinter ihr interessierte sie nicht. Nicht mal, daß es ein Drache war, wegen dem der Lärm aufkam. Die anderen würden sich darum kümmern, sie hatten bis hierhin alles niedergemäht.

Die Elfen traten an die Barriere und begannen, das Lied Eluives zu weben.
Sie... kniete nieder und begann, zu beten.
"Herrin Temora, im Lichte deiner Gerechtigkeit erhebe ich mein Antlitz...", sie sah zum Sarg, wappnete ihr Herz gegen die Trauer, musste sie den Tod Adrians hinnehmen. Doch... wenn sie hoffen durfte... leiser und inständig flüsterte sie weiter:
"um meine Augen zu öffnen für alles, was wahr ist." Hinter die Fassade schauen. Sie hatten ihn in einen Sarg gelegt. Die Fassade quälte, sie richtete den Blick auf Adrian. Was hatten sie getan? Sie sah die Bewegung, wiegelte die Skepsis und den Unglauben ab - er hatte sich bewegt, nicht wahr? Sein Brustkorb hatte sich doch eben gesenkt und gehoben... er lebte! Gütige, doch, er lebte!
Sie hatten ihm irgendwas angetan. Es war selten, daß sie für jemand anderen betete, oft genug lag es am leichtfertigen Widerstreben des Menschen selber, daß sie nicht auf die Obhut der Gütigen und ihre Gnade vertrauten, doch er vermochte es nicht. Ihn weiter ansehend, formten ihre Lippen weitere Worte, vertraut und neu: "Dein Licht erhelle sein Herz, dein Wort erfülle seinen Geist, deine Macht erhebe seinen Arm, der in Treue fechten soll für alle, die seiner bedürfen." Ob es dabei nun die Klinge in der Hand war, mit der gefochten wurde, das Szepter oder nichts als die Kraft der eigenen Finger... das war doch so gleichgültig in diesem Moment.

Die Kinder Phanodains vollendeten ihr Werk, und sie konnte zu ihm, als ihre eigenen Worte ebenso verklangen. Rafael rief seine Erleichterung hinaus. Sie hatten den Grafen.
"Bringt ihn nach Hause." Es brauchte keine Worte, keinen Befehl. Sie wusste das Schicksal der Steine in des Paladins Hände gelegt - sie würde nicht von Adrians Seite weichen.

Es war nicht mehr ihr Kampf. Es war erdrückend still im Schloß, die Anspannung fühlbar. Gilvert und Thelor bezogen neben der Tür zu seinem Gemach Wachposten, Angelina war bei ihm... Darna war Kriegerin. Was sollte sie tun, unruhig auf und ab laufen? Ihr stand nicht einmal der Sinn danach, eisern hatte sie bislang ihre Ruhe bewahrt, einzig Sorge zugelassen. Was konnte sie tun?

Wenige Minuten später zog sie den Helm ab, bevor sie die Totenkapelle der verstorbenen Königin betrat. Sie hob den Blick zum weißen Temorakreuz und sank auf den Kissen auf beide Knie. Nur beten konnte sie - und war dies nicht mehr als recht? Starr lag seine Hoheit im Schloß auf seinem Bett, unfähig, sich zu rühren. Leise sprach Lady Angelina ihm Mut zu, machte sich daran, mit alchemistischen Mitteln den Zauber, der auf ihm lag, zu brechen.
Darna senkte den Kopf, horchte in sich, gab dem Sehnen in sich Worte:
"Herrin, du siehst mein Herz, voller Leben, voller Sorge, doch will ich auf dich vertrauen. Und ich weiß, sicher behütet in deinen Händen, unter deinen Fittichen, ruht das treue Herz, das diesem Reich stets Schild und Schutz war und ist.
Sorge einte uns, einte diejenigen, die Klinge, Wort und Hand für ihn und das Wohl der Welt erhoben, die du im Namen deiner Mutter behütest. Sorge füreinander, helfende Hände... was unter deinen Fittichen ruht, trugen wir auf Händen in die Sicherheit des Zuhauses.
Dein ist die wundervolle Wärme des Lebens, Herrin. Heute fliegt sie auf weit ausgebreiteten Schwingen."
Sie lächelte - das Bild gefiel ihr. "Gib ihr Wind, schenke dem, was gefangen ist, Freiheit - die Freiheit, sich zu lösen und zurückzukehren zu jenen, die ihn lieben..."
Zwischen Adrians Lippen rann das alchemistische Elixier hindurch. In die Kapelle kehrte Stille ein, und in seinem Gemach schlug der Regent des Reiches mühsam die Augen auf...

Es war spät in der Nacht, als sie die Augen von der goldenen Drachenstatue und der nie versiegenden Flamme daraus abwandte und zu dem hellen Sarkophag sah. Wenige Worte, voll Trost, voll Dankbarkeit, wagten es, die Stille bei der Toten zu unterbrechen:
"Er ist zurück, Majestät."
Rafael de Arganta

Beitrag von Rafael de Arganta »

Es war getan.
Die Steine vernichtet, der Graf in Sicherheit und gerettet.
Doch ein bitterer Nachgeschmack war geblieben.
Der bittere Streit am Ende zwischen den Elfen und den Zwergen.
Rafael konnte nur darüber den Kopf schütteln.

Es hatte alles so gut begonnen gehabt, sie waren, so konnte man fast sagen, durch diese dunklen Gewölbe gerauscht.
Anfangs dauerte es die Streiter zu Organisieren, erst als sich Falk noch weiter neben ihn und Darna zurückfallen ließ und seine Befehle mit denen Rafaels koordinierte kam Ruhe und Organisation in die Reihen.
Sie schlugen sich durch bis zu einem größeren Gewölbe in der hinter einer Barriere ein Sarg zu sehen war... ein Sarg in den ein starrer Graf von Hohenfels lag.
Aberwitziger weise erinnerte ihn dieses im Nachhinein, eher an ein Märchen das er mal gehört hatte als er klein war, wo ein junger Prinz seine Prinzessin ... er schüttelte den Kopf. Es wäre zu grotesk diesen Gedanken weiter zu spinnen und Darna wäre sicher NICHT die geeignet um einen Prinzen... Verzeihung Grafen wach zu küssen.

In jenem Augenblick jedenfalls dachte er sicher nicht an Märchen.
Der Schreck hatte ihn sicherlich bleich werden lassen und er konnte einen Ausruf nicht unterdrücken.
Ruhe bewahren hieß es in diesem Moment, was sicherlich nicht wirklich leicht wahr. Aber wenn man jetzt nicht überlegt handelte würde man mehr riskieren als nötig war.
So hatte er die Elfen heran gebeten die es mit ihrer Macht schafften jene Barriere zu zerstören.
Sie konnten zu ihm.
Rafael ließ ihn sofort hervorheben, nur um fest zu stellen das sein Freund starr wie ein Stein war.
Sie mussten ihn heraus bringen, in Sicherheit, sie mussten aber auch die Steine....
Nur für den Moment war er versucht mit dem Grafen zu gehen, für dessen Sicherheit zu Sorgen, dann bat er die Ritterin von Elbenau heran.
Ihr gab er die Aufgabe gut auf Adrian zu achten, und ihn mit einer kleinen Eskorte zum Schloss zu bringen.
Der Paladin hatte die Hoffnung das seine Gegner eher die Gefahr in ihm seinen Leuten und Falk und seinen Tiefländern sahen als das sie der kleinen Eskorte ihre Aufmerksamkeit schenkten.
Er wartete noch das Darna mit ihrer Wertvollen Fracht gegangen war, und wendete sich dann wieder den Elfen zu, in der Hoffnung das sie die Barriere um die Steine bald zerschlagen hatte.
Doch waren sie mit ihrer Arbeit noch nicht angefangen.

Ein Einzelner Zwerg hatte sich ihnen in den Weg gestellt ... jener Zwerg der Rafael die ganze Zeit schon unangenehm aufgefallen war, weil er immerzu vor gestürmt war ohne darauf zu achten was sie sagten und das sie zusammen bleiben wollten.
Als wollte er alle Gegner alleine Erschlagen...
und jetzt? Jetzt stellte er sich dickköpfig und ließ die Elfen nicht ihre Arbeit tun nur weil er einen der Steine haben wollte.
Rafael war kurz vor der Grenze seiner Geduld. Würden sie die Zwerge nicht noch brauchen er hätte, er würde .... Ruhig bleiben ... nur ruhig Blut ... begriff jener Kleinwüchsige denn nicht das jede Diskussion Zeit kostete? Zeit die sie nicht hatten?
Stellten sie sich immer so stur oder dumm an? Oder war das nur eine Begleiterscheinung ihres Selbstgebrannten.
Ja gut, er hatte andere Zwerge kennen gelernt. Jene die man Achten und Ernst nehmen konnte, aber diesen hier ... HIMMEL Temora hilf!
Einfach um jene Diskussion ab zu kürzen, versprach Rafael ihm einen der Steine tragen zu dürfen. Erst da trat er beiseite und ließ die Elfen arbeiten, währen der unauffällig einen Gardisten heran winkte dem er den Auftrag gab den Zwergen nicht aus den Augen zu lassen.

Die Elfen schafften auch hier was die Dunklen wohl nicht für möglich gehalten hatten, sie konnten die Barriere aufheben und man erlangte so die beiden letzten Steine.
Kaum hatten sie diese Verstaut, kam es auch zu einem weiteren Angriff der Dunklen...
mit Drachen wollten sie sie bezwingen, doch waren sie alle inzwischen ein solch eingespieltes Team das sie gemeinsam dieser Gefahr trotzte.
In jenem Moment da der letzte Drache fiel, begann die Höhle ein zu stürzen.
Rafael bekam noch mit das die Elfen und der Zwerg noch immer diskutierten, und bat Temora darum das er sich beherrschen möge.
Aufgrund der fallenden Steine gab man die Diskussionen dann wohl doch bald auf und gemeinsam begaben sie sich hinaus, um durch das Offene Tor wieder zurück nach Varuna zu gelangen.

An der Oberfläche angekommen bemerkten sie sehr schnell das der Himmel sich wie bedrohlich zugezogen hatte.
Sie wussten das ihnen wenig Zeit blieb, und so überlegten er und Falk welchen Weg sie besser gehen sollten. Als Falk vorschlug man sollte besser durch den Nordpass gehen, stimmte Rafael zu.
Man würde diesen Schritt sicherlich nicht voraus ahnen, zumal er so schon nicht ganz ungefährlich war.
Während er die Truppen noch einmal neu organisierte, um die Steinträger, ging Falk mit den Seinen schon einmal vor, um den Weg zu sichern, und so kamen sie ohne wirkliche Kämpfe bis nach Nilzsadan, wo sie gemeinsam bis vor die Schmiede kamen wo es erneut zu Angriffen der Dunklen kam.
Während sie noch diese Angriffe abwehrten, schmolzen die Zwerge bereits die Steine zu einem großen Klumpen zusammen.
Warum es dann zu einem neuerlichen Streit zwischen den Zwergen und den Elfen kam vermochte er nicht zu sagen.
Jemand raunte ihm zu das sie wohl dem Hauptmann der Zwerge den Mund verboten hätten und das sie hier in Nilzadan gezaubert hätte, wo doch jedermann wusste das die Zwerge Zauber hassten.

Rafael hätte sich die Haare raufen können.
Erst jener Zwerg der sich quer stellte, und nun bewiesen die Elfen ebenso wenig Fingerspitzen Gefühl. Von ihnen hatte er sich mehr erhofft. Warum konnte man nicht friedlich miteinander arbeiten. Sehen das hier eine Gefahr war der man gemeinsam gegenüberstand, als sich an Kleinigkeiten.... gut gut. In Nilzadan Zaubern war keine Kleinigkeit.
Aber damit konnte man sich doch JETZT nicht aufhalten.
Die Kreaturen kamen und kamen.
Die Elfen bewiesen dann doch noch kühlen Kopf. Sie nahmen ihn in die Pflicht mit seinem Wort für die Vernichtung der Steine zu stehen und er willigte ein.
Er kümmerte sich nicht weiter um den Disput, und war froh das Falk das übernahm, während er selber mit zwei Zwerge zusammen den Klumpen durch die heiligen Hallen der Zwerge trug, um diesen dann in die das tiefe Loch zu stoßen an dessen Grund glühende Lava den Klumpen empfing und gierig verschluckte.
Es war vollbracht.
Die Steine waren vernichtet.
Die Dunklen für den Augenblick ihrer Macht sichtlich genommen.
Als er zurück kehrte waren die Elfen gegangen, die Tiefländer ziemlich erzürnt und die Zwerge ...
Er seufzte und lud alle nach Varuna in die Taverne ein um auf seine Kosten einen zu trinken.
Sie konnten sich entspannen und Rafael endlich nach dem Grafen sehen.
Isdaniel Nifar

Beitrag von Isdaniel Nifar »

Nocheinmal blickte Isdaniel auf das Portal zurück durch das er gerade den Elfenwald betreten hatte. Langsam verblasste dieses Portal das ihn gerade zur rechten Zeit - ehe dieser wutentbrante Vertreter des kleinen Volkes, der sich Tosch nannte, auf ihn losgehen konnte. Als gäbe es zu dieser Zeit keine wichtigere Aufgabe als gerade die Edhil davon abzuhalten ihren Teil beizutragen.

Erschöpft lies er sich an einen Baumstumpf nieder und blickte zu Yonai, Lenwe und Shalaryl. Sie hatten damit wohl ihre Aufgabe erfüllt. Bleibt zu hoffen das der Himmel sich aufzieht und Steine ihr letztes Schicksal erleiden. Viele Male hatte er all seine Konzentration zusammennehmen müssen um das Lied Eluives zu weben. Am Anfang das Portal - wiederspenstig sträubte es sich zunächst seinen Versuchen. Erst langsam gab es nach. Doch hatte dies bereits viel von seiner Kraft aufgezehrt. Der Weg zu den Steinen war ein weiter - aber die Kämpfer der Edain nutzen den Moment der Überraschung und überranten die Kämpfer der dunklen Macht. Verschlossen hinter einer magischen Barriere lagen die beiden Steine - und wieder war es das Lied Eluives welches ihm und Shalaryl halfen eben jene zu durchbrechen. Zwei Steine und fünf zum Tragen - dies konnte nur zu einem Streit führen. Der Einsturz der Höhle verhinderte wohl bereits an dieser Stelle ein Handgemenge. Einen Stein trug er selbst - doch auch der andere fand sicher seinen Weg zu den Zwergen nun war es Ihnen das Werk zu vollenden. Als ein Sonnenstrahl ihn aus seiner Erinnerung riss und er die friedliche Ruhe im Lied Eluives spürte - wüsste er das die Aufgabe nun vollendet war. Auch wenn der Preis wohl hoch war. Der Graben zwischen dem Volk der Edhil und dem Volk der Zwerge dürfte größer geworden sein. Er bedauerte das die Zwerge in ihrer Sturrheit wohl ihre Weisheit verloren hatten.
Antworten