Auf Reisen..

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Liliana van Drachenfels
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Auf Reisen..

Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Seit Tagen liefen die Vorbereitungen..
Elaric kümmerte sich um die Pferde, die sie mit nehmen wollten und um den Proviant. Liliana packte alles was sie möglicherweise brauchen würde, in ihre Reiseapotheke. Leider gab es nicht den geringsten Anhaltspunkt, so mußte sie alles mitnehmen was hilfreich sein könnte. In dem Brief an Elaric hatte nur gestanden daß seine Mutter krank sei. Was sie nun hatte, war vollkommen unklar. Liiana hoffte ihr helfen zu können und sie bat in ihren Gebeten an Eluive inständig darum daß sie so auch das Verhältnis von Elaric uns seiner Familie verbessern könne. Sie liebte ihn sehr und sie wußte wie sehr er darunter litt. Seine Gedanken, seine Miene und seine Stimmung war oft recht düster und Lili versuchte alles erdenkliche ihn aufzuheitern. Es war eine gütige Fügung des Schicksals (denn an Zufälle glaubte Lili schon lange nicht mehr) daß Elaric Johanna an ihrem letzten Abend mitbrachte. Eigentlich war diese zwar nur auf der Suche nach dem Haus des Herrn Zael, aber der Abend entwickelte sich durch ihre Anwesenheit doch ein wenig anders, als er es sonst getan hätte. Auch Johanna, die Noizin im Kloster war, versuchte alles um Elaric ein wenig aufzumuntern, wofür Lili ihr sehr dankbar war. Abends spät gingen beide noch runter in ihren Badebereich, wo Lili die schweren mit Leder verstärkten Vorhänge zuzog, so daß kein Dampf hindurchdringen konnte. DAnn warf sie den Ofen an und verwandelte das Bad mit Hilfe heißer Steine und einer Kräuter-Aufguss in eine Schwitzkammer und massierte seinen immer verspannten Rücken. Früh ging es dann ins Bett, denn sie wollten beim Morgengrauen aufbrechen..
Zuletzt geändert von Liliana van Drachenfels am Mittwoch 9. September 2015, 16:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Liliana van Drachenfels
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Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Beim Morgengrauen brachen sie dann auch schon auf. Mit den Pferden ging es zügig nach Bajard, wo sie auf ein Schiff stiegen daß sie zur Hafenstadt bringen sollte, die in der Nähe von Elarics Heimatdorf lag. Die Seereise war bei schönem Wetter und ruhiger See ein Vergnügen für Lili und Elaric und beide träumten schon davon irgendwann ein mal gemeinsam nach Drachenfels zu fahren. Spät am Abend erreichten sie den Zielort und suchten dort eine Herberge. Zunächst versorgten sie selbst ihre Tiere, dies liess sich Elaric nicht nehmen, dann suchten sie den Wirtsraum auf und nahmen ein gutes Mahl ein, bevor sie ihr Zimmer aufsuchten. Früh ging es ins Bett, denn am nächsten Morgen wollten sie ebenso früh weiter reisen.
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Johanna Hohenhain

Beitrag von Johanna Hohenhain »

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Es war ein verregneter Abend gewesen, als Johanna sich östlich von Adoran durch die in kleinen Wäldern ruhenden Häuser bewegte, die sich hinter einem der Stadtmauerringe aufgebaut hatten. Die Tropfen rieselten beharrlich auf die rauschenden Blätterdächer der noch in Grün stehenden Bäume und es roch vertraut nach verbranntem Holz der Küchenöfen und auch nach Tier und Hof. Mittlerer Weile war sie auf ihrer Suche nach dem Haus von Junia auch von den Wegen abgekommen und versuchte sich die leichten Schuhe nicht allzu sehr vom Gras und der Erde nässen zu lassen. Vermutlich hatte sie deshalb auch erst später den Mann bemerkt, der tatkräftig damit beschäftigt war die Futtertröge der abwartenden Stuten zu füllen. Sie ließ einen Gruß erklingen, der eher knapp beantwortet wurde. Zum Einen war er am Arbeiten, zum Anderen ging sie davon aus, dass aus knappen Worten wohl kein längerfristiges Gespräch wachsen würde. Sie hatte sich geirrt.
Statt ihr auf ihre Frage hin lediglich den Weg zu beschreiben kam der Bauer die schmutzigen Hände abschlagend aus seinem Feld heraus und führte die Novizin mit zu seinem eigenen Heim in die trockene Wohnstube. Seine Verlobte kam ihr entgegen, mit aufgeschlossenen Worten und Gesten und griff nach ihrem Mantel. Es war natürlich zu erwarten gewesen. Johanna hätte nur einmal ein Stück weiter und in die andere Richtung abbiegen müssen – doch sich zu verlaufen war eine hohe Kunst ihres Seins. Sowohl Liliana als auch Elaric, wie sie sich ihr vorstellten, hatten eine erstaunlich offene Art vor der Rothaarigen zu kommunizieren und alsbald stellte sich heraus, dass das Paar kurz vor einer Abreise ins Ungewisse und in eine Geschichte voller Sorgen bevorstand. Die Novizin brauchte sich mit keinem Wort anzubieten, so schnell wie sie wieder bei Suppe und Tee zum Aufwärmen in der geheizten Wohnstube saß und den letzten Abend der beiden begleitete. Sie erfuhr viel über das Leben der Heilerin in Varuna und Adoran, der für ihr Wirken eine Edlung ihres Namens zu Teil wurde, und konnte sich einen gewissen Eindruck über ihren mitteilsamen Charakter verschaffen. Elaric war auch gesprächiger als vermutet, aber auch eine gänzlich andere Weise: Nicht mehr Worte als nötig. Es sei denn es ging um seine Pferdezucht. Selbst als Johanna anbot frühzeitiger zu gehen bat man sie zu bleiben, selbst bei den persönlicheren Themen. Und sie glaubte auf diese Weise, wie sie die schwierige Situation begleitete, zum ersten Mal in Adoran so etwas wie Seelsorge betrieben zu haben, als bestände in den Reihen der Bürger das Bedürfnis danach zu reden. Ob es an ihrer Art oder dem Ring des Klosters an ihrem Finger lag, das wusste sie nicht, aber die Farbe Blau erweckte bisweilen stets ein gewisses gesuchtes Vertrauen, welchem sie auf keinen Fall schaden wollte.
Zur Nacht hin, als es Zeit war aufzubrechen, ging sie noch einige Schritte mit dem Bauern, der auf der bevorstehenden Reise die seelische Last am meisten zu tragen hatte. Über seine Pferdezucht zu sprechen war für ihn womöglich eine angenehme Ablenkung, für die sich Johanna tatsächlich auch interessierte. Dass er ihr über die Zeit seiner Reise einen seiner Zuchthengste zur Pflege und zum Ausreiten überließ, war ein weiteres unerwartetes Zeichen von Vertrauen und ein guter Anlass nach seiner Rückkehr noch einmal mit ihm und seiner Zukünftigen zusammen zu kommen und über das zu sprechen, was in der Heimat vorgefallen ist. Und sie erinnerte sich an einen Satz, den sie gesagt hatte… „Wenn diese Frau Euch so sehr hasst, Herr Forstbach, braucht sie vermutlich weniger einen Heiler als einen Priester.“
Sie kannte das Gefühl. Sie fühlte mit dem Sohn mit.
Aber sie durfte es auch nicht zu sehr, es nicht zu ihren Gefühlen machen, sondern sollte nur eine Begleiterin sein. Nun hatte sie eine Frage gefunden, mit der sie sich auch in ihren Gebeten beschäftigen wollte, in welche die an sie herangetragenen Sorgen des Volkes mit bedacht werden sollten: Wie gehen wir mit Schuld um?

Was sie Liliana und Elaric nicht sagen wollte war, dass die kranke Frau, die sie besuchten, vielleicht sogar sterben wollte. Aber das brachte sie nicht über sich.
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Gast

Beitrag von Gast »

Ankunft in der Heimat.

Nach einem langen hin und her und vielen Unsicherheiten hatten Liliana und Elaric sich dazu entschieden, daß erst Elaric selbst und allein zu seinem Elternhaus ging.

Elaric war seit elf Jahren nicht mehr in dem Dorf gewesen, einige Dorfleute schienen ihn nicht einmal wieder zu erkennen. Das Dorf selbst hatte sich kaum verändert, ein paar wenige Häuser waren hinzu gekommen, andere waren kurz vor dem Verfall oder bereits abgerissen worden. Das Haus seiner Eltern dazwischen wirkte ebenfalls trostlos. Der Garten, den seine Mutter immer liebevoll gepflegt hatte, zeigte keine einzige Blüte. Dafür viel Unkraut, Getier und Schmutz.


Wie lange war seine Mutter schon krank? Die Sorge wuchs und er hatte eigentlich große Angst vor der Begegnung mit seinen Eltern, doch die Sorgen waren inzwischen in den Vordergrund getreten. Ein sachtes Klopfen an der Tür des Elternhauses und er wartete. Lange Zeit hörte er nichts. Er wollte gerade erneut klopfen, als sich die Tür sich einen spalt öffnete und ein gebrochen wirkender älterer Mann sah ihm mit müden Augen entgegen. Ein kurzes verachtungsvolles Aufblitzen war im nächsten Moment in seinen Augen zu sehen, als er seinen Sohn erkannte.

"Mutter, sie ist krank. Ich möche sie sehen." - brachte Elaric nur heraus und hoffte sein Vater würde ihm Einlass gewähren.
"Wenn der Tod Nahe ist, bist auch du nicht weit, nicht wahr?" Hass und Verachtung liessen den alten Mann, bei den Worten seinem Sohn gegenüber, sogar einen Moment lebendiger wirken.

Elaric versuchte eine Weile seinen Vater um Einlass zu bitten. Natürlich könnte er sich jenen auch verschaffen, aber was sollte das bringen? Er war noch immer der verhasste Sohn. Vielleicht würde seine Mutter seinen Anblick auch nicht ertragen? Ohne Erfolg ging Elaric zurück zum Gasthaus und erzählte Liliana von dieser Begegnung und dem Zustand des Hauses, sowie den Worten seines Vaters. Nun lag es an ihr. Wenn sie nicht helfen konnte, oder Einlass bekam, wer dann?
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Marye Larou
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Beitrag von Marye Larou »

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Zuletzt geändert von Marye Larou am Sonntag 13. September 2015, 19:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Liliana van Drachenfels
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Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Es kam also so wie Elaric befürchtet hatte. Aber deswegen hatten sie sich ja getrennt, also machte sich Lili kurz darauf auf den Weg. Elaric hatte ihr den Weg und das Haus genau beschrieben, so daß sie keine Probleme hatte das Haus zu finden.
Auch sie klopfte an der Tür an, nachdem sie ihr Pferd abgestellt hatte. Ein alter, müde wirkender Mann, öffnete ihr. Das mußte Elarics Vater sein.
Sie grüßte den misstrauisch dreinschauenden Mann freundlich. Eluive zum Gruße werter Herr. Ich bin auf der Durchreise und hörte eure Frau sei sehr krank. Ich bin Heilerin und würde gerne nach ihr schauen. Und nein keine Sorge, ich behandle meine Patienten immer kostenlos, es wird euch keinen einzigen Taler kosten! Mann konnte dem Mann förmlich ansehen wie wiederstrebende Gefühle in ihm kämpften. Zum einem das Misstrauen einer Fremden gegenüber, zum anderen die Hoffnung eine Heilerin könnte wirklich etwas für seine Frau tuen. Eine Weile kämpfte er mit sich selbst, dann bat er sie hinein.
Lili trat ein und wurde an das Krankenbett der Frau geführt. Liliana grüßte die Frau freundlich lächelnd und begann gleich damit sie zu untersuchen. Der Grund warum es ihr schlecht ging, war offensichtlich. Die Frau hatte den größten Kropf den sie jemals gesehen hatte, aber gut das mochte daran liegen daß die Bewohner Gerimors und Drachenfels so gut wie nie darunter litten. Sie hatte allerdings darüber gelesen. Dem Buch zufolge trat diese Erscheinung nur in Regionen weit vom Meer entfernt auf. Irgendetwas mußte wohl in der salzigen Meerluft sein, dass die Bildung eines solchen Kropfes verhinderte. Die Frau keuchte und war bereits rot angelaufen, Lili erkannte daß sie keine Luft bekam und fast erstickte.
Sie war also in Lebensgefahr, doch würde der Mann sicher nicht zulassen, daß sie ihr die Kehle aufschneiden würde. Dies war jedoch nötig um ihr Leben zu retten. Also schickte sie den Mann unter dem Vorwand Tücher und heißes Wasser zu holen fort. Kaum war er fort, griff sie nach ihrer Heilertasche. Sie holte ein scharfes, spitzes Messer hervor, weiterhin eine Phiole mit ihrer Wundheiltinktur, einen Salbentiegel und Verbandsmaterial.
Auch ein hohles Röhrchen nam sie heraus, dann setzte sie das Messer an und schnitt ihre Luftröhre mit einem senkrechten Schnitt auf. Rasch drückte sie das Röhrchen in den entstandenen Schlitz und legte eine Bandage herum.
Der Mann kam zurück und liess vor Schreck die Schüssel mit dem Wasser und die Tücher fallen. Doch Liliana beruhigte ihn sogleich. Sie bekam keine Luft mehr, aber gleich wird es ihr besser gehen.
Die Frau kam in diesem Moment wieder zu sich. Ihre Gesichtsfarbe war schon fast wieder normal..
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Liliana van Drachenfels
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Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Sie blieb noch so lange bis sie mit Sicherheit wußte daß es der Frau gut ging. Dann teilte sie den beiden mit wo sie erreichbar wäre, sollten Komplikationen auftreten und ritt zurück zu der Herberge. Sie erzählte Elaric alles und dieser war sehr erleichtert darüber daß Lili seiner Mutter helfen konnte.
Sie braucht allerdings eine spezielle Ernährung, damit das nicht wieder passiert. Am besten wäre wohl viel Fisch oder andere Meeresfrüchte, erklärte sie ihm.

Da es spät geworden war und Lili erschöpft war, gingen sie zu Bett. Am nächsten Morgen besprachen sie noch ein mal ihr Vorgehen.

Ich reite vor und sage ihnen daß du es warst der mich hergebracht hat. Sie sollen, nein sie müssen wissen da ihr Sohn es war, der mich zu ihnen gebracht hat. Wir werden dann sehen wie sie reagieren.

Elaric nickte, er war offensichtlich nicht überzeugt davon daß ihre Taktik funktionieren würde, aber sie würden es so versuchen. Also ritten sie wieder ein mal getrennt los und Lili klopfte an. Diesmal wurde sie überschwänglich empfangen. Der Frau ging es viel besser und sie bedankte sich mehrfach bei Lili.

Wenn ihr jemandem danken wollt, dann dank eurem Sohn, erwiederte Lili darauf hin. Er war es der mich herbrachte, auch wenn er hier unerwünscht ist. Nur dank ihm kam ich mit um euch zu helfen. Er wartet draußen!
Wie Donnerschläge hallten ihre Worte wohl in den Ohren der beiden. Blass waren sie beide geworden und schauten sich gegenseitig an. Bettelnd wirkte fast der Blick von Elarics Mutter als sie ihren Mann anschaute. Er hat mein Leben gerettet, gib dir einen Ruck! sagte sie dann leise zu ihm.
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Gast

Beitrag von Gast »

Elaric konnte es nicht so recht glauben, er saß das erste Mal nach über elf Jahren wieder an einem Tisch mit seinen Eltern. Gut, sein Vater redete kaum ein Wort und es gab auch keine Umarmungen mit der Mutter, doch sie saßen gemeinsam in der Stube und sprachen ein wenig. Elaric war einfach froh, das Liliana seiner Mutter hatte helfen können. Die weitere Behandlung würde langwierig werden und vielleicht auch kostenintensiv, aber Elaric versicherte seinen Eltern mehrfach, daß er sie bei allem was notwendig war, unterstützen würde.

Seine Mutter wollte ein wenig mehr über Liliana und dem Kennenlernen der beiden erfahren. Und Liliana und Elaric erzählt gerne davon. Elaric hatte sich nie vorstellen können, daß seine Mutter ihm, nach den Geschehnissen von damals, doch ein wenig Glück in seinem Leben gönnte. Doch sie lächelte, wenn auch noch geschwächt wirkend, die ganze Zeit, als die beiden über ihre Begegnung und ihrer Verlobung erzählten.

Elaric und Liliana blieben noch ein wenig und während Liliana sich um die Gesundheit seiner Mutter kümmerte, versorgte er selbst den Garten. Er wollte ihn wieder hübsch herrichten für seine Mutter und da er bei Yette soviel gelernt hatte, gelang es ihm recht rasch, dem trostlosen Garten wieder Leben und Liebe zu schenken.

Seine Brüder sah er in der ganzen Zeit nicht, nur sein Vater schrieb den beiden vom Besuch Elarics und der voranschreitenden Heilung bei ihrer Mutter. Es war Elaric ganz recht, daß er seine Brüder nicht sah, sie waren es, die ihn immer als Feigling und Mörder betitelt hatten, und eine Begegnung würde sicherlich den derzeit gewonnen Frieden im Hause Forstbach stören.

Der Abschied von seiner Heimat, gestaltete sich nicht sonderlich Ereignisreich. Seine Mutter konnte wieder in den hübschen Garten, die warme Sonne geniessen und bedankte sich beständig bei Eluive und bei Liliana, daß sie ihr das Leben gerettet hatten. Liliana erklärte Elarics Mutter noch die weiteren Behandlungsschritte und Elaric versicherte ihr nochmal, daß er sich um die beiden kümmern und ihnen alles notwendige zuschicken würde. Das es ihnen in Zukunft an nichts fehlen sollte. Auch zum Abschied gab es keine Umarmungen, doch das Lächeln auf dem Gesicht seiner Mutter, war mehr als Elaric je erhofft hatte. Es war das schönste Geschenk für ihn in diesem Moment.
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