Unabhängigkeitserklärung Schattenwinkel
Moderator: Rahal [Mod]
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Isidor
Vollkommen außer Atem traf der Bote ein, er erstattete dem Alka höchst persönlich Bericht.
Isidors Wut brannte fürchterlich, vollkommen in Rage verfasste er ein Schreiben und entsandte es unverzüglich, jenes ist direkt an Herrn Shasul gerichtet.
Des Herrn Segen,
das Wort des Allmächtigen Herrn ist kaum verhallt da maßt ihr Euch an Euch gegen das Reich zu stellen! Ihr habt 2 Tagesläufe Zeit die Burg zu räumen oder die Verfehlungen Eurer Bruderschaft zu sühnen, sollte ich bei meinem Eintreffen weiterhin diese Verwüstung vorfinden, wird ein Sturm einbrechen dessen Ausmaß ihr noch nicht einmal erahnen könnt.
*unterzeichnet und gesiegelt durch:*
ƖƧƖƊƠƦ
[img]http://imageshack.us/a/img585/1569/wachssiegel7.png[/img]
Isidors Wut brannte fürchterlich, vollkommen in Rage verfasste er ein Schreiben und entsandte es unverzüglich, jenes ist direkt an Herrn Shasul gerichtet.
Des Herrn Segen,
das Wort des Allmächtigen Herrn ist kaum verhallt da maßt ihr Euch an Euch gegen das Reich zu stellen! Ihr habt 2 Tagesläufe Zeit die Burg zu räumen oder die Verfehlungen Eurer Bruderschaft zu sühnen, sollte ich bei meinem Eintreffen weiterhin diese Verwüstung vorfinden, wird ein Sturm einbrechen dessen Ausmaß ihr noch nicht einmal erahnen könnt.
*unterzeichnet und gesiegelt durch:*
ƖƧƖƊƠƦ
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- Kava Shasul
- Beiträge: 1249
- Registriert: Donnerstag 16. Februar 2012, 04:43
Als der Bote vor der Burg steht wird ihm das Tor geöffnet und ihm wird die Möglichkeit gegeben sich erst einmal bei einer warmen Mahlzeit von dem Weg zu erholen welcher er aufgenommen hatte. Während der Bote das Festmahl verzerrt sitzt der Ritter in seinem Zimmer und wird ein Schreiben für den Alka verfassen...
Des Allmächtigen Segen eure Heiligkeit,
es bestürzt mich sehr, dass euch die Kunde unserer Taten erzürnt. Gerade als treue Diener des Reiches, des Herrn und euch als seinem Vertreter auf Erden werde ich mich und unsere Gemeinschaft uns unserer Taten verantworten.
Doch sind diese weder überstürzt noch Falsch - allzu lang haben Niederträchtige und Schwächlinge eure Abwesenheit ausgenutzt um sich daran zu bereichern.
Dagegen kämpfen wir mit aller Macht - und so eure Heiligkeit mir eine Audienz gewährt werdet auch ihr, da bin ich als treuer Diener sicher, die meine Meinung teilen.

Ritter unter der Pranke des All-Einen
Schirmherr von Schattenwinkel
Lord der Schatten
es bestürzt mich sehr, dass euch die Kunde unserer Taten erzürnt. Gerade als treue Diener des Reiches, des Herrn und euch als seinem Vertreter auf Erden werde ich mich und unsere Gemeinschaft uns unserer Taten verantworten.
Doch sind diese weder überstürzt noch Falsch - allzu lang haben Niederträchtige und Schwächlinge eure Abwesenheit ausgenutzt um sich daran zu bereichern.
Dagegen kämpfen wir mit aller Macht - und so eure Heiligkeit mir eine Audienz gewährt werdet auch ihr, da bin ich als treuer Diener sicher, die meine Meinung teilen.
Ritter unter der Pranke des All-Einen
Schirmherr von Schattenwinkel
Lord der Schatten
-
Gast
Das Lachen des Mael'Qil schien sie vollkommen aus jeglichen Konzepten zu werfen. So war die Information, die auf dieses Gelächter zurück zu führen war, nur noch ein Grund mehr sich hin zu setzen. Belustigung war es allerdings nicht, was es bei der Templerin erzeugte, eher vollkommenes Unverständnis. So saß sie lediglich da, starrte auf den Aushang, der mittlerweile auch im Leth'Axorn einen Platz fand und hoffte auf Reaktion, von Vater oder gar ihrer selbst. Denn abgesehen vom versteinerten Gegaffe, fiel ihr dazu nichts mehr ein, weder Mimik noch Gestik.
- Maya Taruval
- Beiträge: 1154
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
*die Aushänge soweit verfügbar werden entfernt und durch eine kurze Notiz ersetzt*
Klarstellung:
Die Wetterau und insbesondere die Siedlung Schattenwinkel wird sich,
nach unserem und dem Willen seiner Heiligkeit des Alka nicht vom alatarischen
Reiche abspalten oder als unabhängig betrachten. Allerdings befinden wir uns
im Bürgerkrieg mit den Anhängern der Garde, oder um das Übel beim Namen zu
nennen, dem höchsten Repräsentanten der Rahaler Garde, Hauptmann Scarlett Lilien.
Bis dass ihre Unrechtherrschaft in der heiligen Stadt ein Ende findet behalten wir
uns vor, die Unseren mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln vor deren Willkür und
Tyrranei zu schützen. Wir werden jedem Zuflucht gewähren dem Gleiches widerfahren ist.
*darunter vermerkt*
Jeder möge beachten: Es ist nicht Ziel unserer Gemeinschaft den Rat zu
entfernen, zu ersetzen, oder die herrschende Ordnung in irgendeiner Anderen
als der erwähnten Weise zu verändern. Sollten das Eure Ziele sein, betrachtet
uns nicht als Freunde.
Für den Lord der Schatten,
Ritter unter der Gunst des All-Einen
und Schirmherr von Wetterau,
Kava Shasul.

Elegida des hohen Ordens der Arkorither
und Teil der Gemeinschaft der Schatten des Panthers
Die Wetterau und insbesondere die Siedlung Schattenwinkel wird sich,
nach unserem und dem Willen seiner Heiligkeit des Alka nicht vom alatarischen
Reiche abspalten oder als unabhängig betrachten. Allerdings befinden wir uns
im Bürgerkrieg mit den Anhängern der Garde, oder um das Übel beim Namen zu
nennen, dem höchsten Repräsentanten der Rahaler Garde, Hauptmann Scarlett Lilien.
Bis dass ihre Unrechtherrschaft in der heiligen Stadt ein Ende findet behalten wir
uns vor, die Unseren mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln vor deren Willkür und
Tyrranei zu schützen. Wir werden jedem Zuflucht gewähren dem Gleiches widerfahren ist.
*darunter vermerkt*
Jeder möge beachten: Es ist nicht Ziel unserer Gemeinschaft den Rat zu
entfernen, zu ersetzen, oder die herrschende Ordnung in irgendeiner Anderen
als der erwähnten Weise zu verändern. Sollten das Eure Ziele sein, betrachtet
uns nicht als Freunde.
Für den Lord der Schatten,
Ritter unter der Gunst des All-Einen
und Schirmherr von Wetterau,
Kava Shasul.
Elegida des hohen Ordens der Arkorither
und Teil der Gemeinschaft der Schatten des Panthers
-
Gast
Der eine oder andere Rashar scheint ebenfalls von den Ereignissen im Norden erfahren zu haben. RashoAkun ist verunsichert über die Entwicklung. Ein Aushang der Elegida findet seinen Weg in den Tempel von RaKun, Anweisungen der AlakKunBra abwartend, wie reagiert werden soll. Die Rasharii-Kriegerin selbst zeigt sich besorgt über die jüngsten Geschehnisse, kehrt jedoch in Erwartung einer Antwort seitens ihrer ehrenwerten Anführerin ins Bett zurück. Hustend und schniefend. Liskas Behandlung vom Vorabend hatte ihre Grippe ein wenig lindern können.
- Korlay Bruchsteig
- Beiträge: 1486
- Registriert: Samstag 18. Juni 2011, 04:44
*in gewohnter Manier stapft er durch das Haupttor hinaus, der Blick schweift umher und die neuerliche Notiz wird in das Auge gefasst. Die Neugier treibt ihn wohl heran, da er sich sogleich den Inhalt der Notiz zu Gemüte führt. Die Miene gewohnt starr überfliegen die Augen das Schreiben, solange wie er da steht, wird man vielleicht zu dem Entschluss kommen das er sich es nicht nur einmal durchließt*
Wiedersprüche drängt es durch seinen Geist, ein Wort, das alles beschreibt. Nicht das er in der Position war zu bewerten, nein das gewiss nicht. Aber für eine Feststellung der Situation reicht es alle mal.
*die rechte Hand kämpft sich recht schwerfällig zum Kinn hin um dort einer reibenden Tätigkeit nachzugehen*
Willkür ein Umstand der beschreibt das man jemanden oder etwas fern von geltenden Gesetzen behandelt...
Wie oft hatte er das eine Beispiel für solch ein Verhalten widerlegt, was man an ihn herangetragen hatte. War es doch gewiss auch nicht schwer, die Gesetze sind dahin gehend ja eindeutig. Doch was hat es für einen Wert, wenn das eigene Leiden um des Selbstwillen diese Wahrheit nicht zulässt.
*die Hand kommt für einen Augenblick zum stehen*
Gebote... Gesetze... verlieren scheinbar an Wert, wenn sie nicht den eigenen persönlichen Zielen dienen. Ein Umstand, den er bisher nur mit geblendet in Verbindung gebracht hatte.
Das war also der Weg, den er ging und das wohl bis zum Ende. Die Entscheidung war nun gänzlich gefallen, nicht was die Rechtmäßigkeit des Vorwurfes betrifft den man ihm vorgetragen hatte. Diese war niemals gegeben, aber auch ein Umstand, den man wohl selbst auch kannte. Wieso ging man nicht den richtigen Weg unter der Ordnung des Herren, welche uns durch seine Gebote gegeben wurde. Ist das Bewusstsein auch bei einer Blendung im Geist durch sein eigenes persönliches Verlangen oder das einer Gemeinschaft noch fähig den Fehler zu erkennen? Gewiss nicht, sicherlich tat man das nicht aus Berechnung...
Nein es war das Verhalten, das man als Gardist nur zu gut kannte, Ausflüchte für etwas das einem persönlich missfällt, will man ja selbst dem nicht nachkommen. Anders hält es ein Verbrecher auch nicht, wenn er seiner Strafe zugeführt wird. Er findet einen Grund welcher es ihm ermöglichen soll den Sanktionen für das eigenen Handlung zu entrinnen.
Persönlich.... das Wort der Wiederholung wegen schon zu verachten. Sie benutzen es und spiegeln mit dem Vorwurf selbst nur wider das es ihr Geist ist, der dem nachkommt... persönliches Missfallen,persönliche Gefühle, persönliche Gründe. Der Vorwurf gegen Frau Hauptmann und zugleich der Spiegel ihrer eigenen Motive. Wie sonst erklärt man das man Gesetze und deren Wahrung als Willkür auslegt.
*wendet sich dann ab und stapft davon*
Doch dem Herren entgeht nichts, und seinem Willen gilt es zu folgen. Einmal mehr bringt ihm dieser Umstand nicht ins wanken. So widmet er sich wieder seinem Dienst und fängt erst gar nicht an über das nachzudenken was wohl Ritter Shasul gegenüber der Clerica geäussert hat.
Wiedersprüche drängt es durch seinen Geist, ein Wort, das alles beschreibt. Nicht das er in der Position war zu bewerten, nein das gewiss nicht. Aber für eine Feststellung der Situation reicht es alle mal.
*die rechte Hand kämpft sich recht schwerfällig zum Kinn hin um dort einer reibenden Tätigkeit nachzugehen*
Willkür ein Umstand der beschreibt das man jemanden oder etwas fern von geltenden Gesetzen behandelt...
Wie oft hatte er das eine Beispiel für solch ein Verhalten widerlegt, was man an ihn herangetragen hatte. War es doch gewiss auch nicht schwer, die Gesetze sind dahin gehend ja eindeutig. Doch was hat es für einen Wert, wenn das eigene Leiden um des Selbstwillen diese Wahrheit nicht zulässt.
*die Hand kommt für einen Augenblick zum stehen*
Gebote... Gesetze... verlieren scheinbar an Wert, wenn sie nicht den eigenen persönlichen Zielen dienen. Ein Umstand, den er bisher nur mit geblendet in Verbindung gebracht hatte.
Das war also der Weg, den er ging und das wohl bis zum Ende. Die Entscheidung war nun gänzlich gefallen, nicht was die Rechtmäßigkeit des Vorwurfes betrifft den man ihm vorgetragen hatte. Diese war niemals gegeben, aber auch ein Umstand, den man wohl selbst auch kannte. Wieso ging man nicht den richtigen Weg unter der Ordnung des Herren, welche uns durch seine Gebote gegeben wurde. Ist das Bewusstsein auch bei einer Blendung im Geist durch sein eigenes persönliches Verlangen oder das einer Gemeinschaft noch fähig den Fehler zu erkennen? Gewiss nicht, sicherlich tat man das nicht aus Berechnung...
Nein es war das Verhalten, das man als Gardist nur zu gut kannte, Ausflüchte für etwas das einem persönlich missfällt, will man ja selbst dem nicht nachkommen. Anders hält es ein Verbrecher auch nicht, wenn er seiner Strafe zugeführt wird. Er findet einen Grund welcher es ihm ermöglichen soll den Sanktionen für das eigenen Handlung zu entrinnen.
Persönlich.... das Wort der Wiederholung wegen schon zu verachten. Sie benutzen es und spiegeln mit dem Vorwurf selbst nur wider das es ihr Geist ist, der dem nachkommt... persönliches Missfallen,persönliche Gefühle, persönliche Gründe. Der Vorwurf gegen Frau Hauptmann und zugleich der Spiegel ihrer eigenen Motive. Wie sonst erklärt man das man Gesetze und deren Wahrung als Willkür auslegt.
*wendet sich dann ab und stapft davon*
Doch dem Herren entgeht nichts, und seinem Willen gilt es zu folgen. Einmal mehr bringt ihm dieser Umstand nicht ins wanken. So widmet er sich wieder seinem Dienst und fängt erst gar nicht an über das nachzudenken was wohl Ritter Shasul gegenüber der Clerica geäussert hat.
- Rayana Daley
- Beiträge: 168
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
- Fann Wolfseiche
- Beiträge: 1936
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Mit verschränkten Armen stand sie in den Gassen und lauschte den Gesprächen der Bürger, der Morgen hatte noch kühl in der Luft gelegen, während sich das Leben in den Straßen Rahals jedoch langsam aufwärmte. Sie war an jenem Tage hinzugestoßen, als Hauptmann Scarlett Lilien diesen Kerl aufforderte ihr seinen Bürgerbrief zu zeigen. Den meisten war es bekannt, was die Scharfschützin von Frau Hauptmann und der Garde hielt - es war kein Geheimnis, es war nicht viel, da man der Scharfschützenausbildung schon aus Prinzip Steine in den Weg legte. Doch in diesem einen Falle (diese eine Ausnahme) hatte sie keine Klage vorzubringen. Man hatte dem Schattenpanther-Mann sogar mehrfach angeboten ihn zum Bankfach zu begleiten, damit er den Bürgerbrief holen konnte, den er trotzig verweigerte vorzuzeigen. Er machte ganz den Eindruck eines Mannes, der auf Gesetze, auf das Reich und den Glauben spucken würde, wenn er damit sein unbedeutendes Ego über das aller anderen stellen konnte - als glaubte er, er stände durch seinen privaten Schutzherrn über allem. Man hatte ihm sogar angeboten statt in den Kerker für ein Gespräch in den Tempel zu gehen. Wenn auch noch eine Clerica den Mann niederstreckte, weil er sich immer noch wie ein beleidigender Hund wehrte wunderte sie das auch nicht. Aber dass ein Mitglied der Bruderschaft, ein Ritter, seine Privatarmee nutzte um in die Stadt einzufallen, die Kaserne für so einen Lumpen zu stürmen und in Kauf nahm durch seine Schwerthiebe vom Alka ausgewählte Würdenträger zu töten war schon so lächerlich, dass sie nicht umher kam sich für das Reich in diesem Moment zu schämen. Wenn es wirklich einen guten Grund gegeben hätte, der es wert gewesen wäre! Auf eine bestimmte Weise hoffte sie, dass Ritter Shasul sein Fehlverhalten einsah, oder ansonsten Titel oder Kopf verlor.
Die Schützen der Schattenpanther, die daran beteiligt waren, würde sie erstmal nicht mehr ausbilden, ob sie sich je dafür qualifizierten oder nicht. Denn denen konnte sie nicht vertrauen - und die Bruderschaft auch nicht. Was sie taten war kein Angriff gegen die verhasste Garde, sondern gegen das Reich.
Es müsste schon jemand von ganz oben kommen um ihr diese Schüler an den Bauch zu binden und dann hätten sie nichts mehr zu lachen. Sollten sie sich erstmal Vertrauen wieder verdienen.
Ein Glaubender an den All-Einen hat immer die Wahl sich für jeden seiner Schritte, Taten und Gedanken zu entscheiden - und die Pflicht sich selbst dafür zu verantworten.
Die Schützen der Schattenpanther, die daran beteiligt waren, würde sie erstmal nicht mehr ausbilden, ob sie sich je dafür qualifizierten oder nicht. Denn denen konnte sie nicht vertrauen - und die Bruderschaft auch nicht. Was sie taten war kein Angriff gegen die verhasste Garde, sondern gegen das Reich.
Es müsste schon jemand von ganz oben kommen um ihr diese Schüler an den Bauch zu binden und dann hätten sie nichts mehr zu lachen. Sollten sie sich erstmal Vertrauen wieder verdienen.
Ein Glaubender an den All-Einen hat immer die Wahl sich für jeden seiner Schritte, Taten und Gedanken zu entscheiden - und die Pflicht sich selbst dafür zu verantworten.
- Kava Shasul
- Beiträge: 1249
- Registriert: Donnerstag 16. Februar 2012, 04:43
Die Schattenmeuchler der Gemeinschaft machen sich die Nacht zu Nutzen um im Auftrag von Ritter Shasul einige Schreiben in den Städten zu verteilen, vor den Stadttoren und in den Siedlungen liegen massenhaft Pergamente welche durch den Wind hinfort getragen werden und sich im alatarischen Reich verteilen....
Des Allmächtigen Segen,
ihr habt es gehört, es ist nicht allzu lang her als der All-Eine sprach wir sollen unser Reich wieder vereinen! Wir - Menschen, Letharen und Rashar sind die Boten Alatars, wir sind die Gläubigen die SEINE Ziele verfolgen - die Ziele Alatars sollten uns alle wichtig sein, sodass er zufrieden auf uns herabblicken kann.
Doch gibt es eine Person für die das eigene Wohl an erster Stelle steht - Scarlett Lilien, Hauptmann der Garde und Alturist. Das Vertrauen der Gläubigen missbraucht macht sie sich ihren Posten zu nutzen um Zwietracht zwischen den Gläubigen zu streuen, um Tyranei im alatarischen Reich zu verbreiten - um ihre eigenen Ziele zu verfolgen, weder die Alatars noch im Sinne jedes Gläubigen. Scarlett Lilien spaltet das alatarische Reich entgegen dem Befehl des All-Einen!
Selbst die Ketzer aus dem Osten haben erkennen können, dass Scarlett Lilien mit ihren Taten, ihrer Willkür, der Tyrannei und den Verfolgen der eigenen Zielen im alatarischen Reich dienlicher ist als wenn man sie im adoraner Kerker einsperren würde. Selbst aus dem Fernen - selbst von unseren Feinden wird die Spaltung des alatarischen Reich durch Scarlett Lilien bemerkt!
Verschließt nicht länger Eure Augen!
Manch einer möge sich noch erinnern als die Rahaler Garde voller Energie strotzte, es mag Jahre her sein als die Garde eine angesehene Institution im Reich war, Reichsgardisten verdienten Respekt für den Dienst in der Garde - für das alatarische Reich! Manch einer von Euch war vielleicht selbst in der Garde.
Nun hinterfragt Euch aus welchem Grund ihr kein Mitglied der Garde mehr seid!
Die Rahaler Garde, heute nur noch ein Schandfleck der Stadt unter der Führung des Hauptmanns Scarlett Lilien verkommt diese einst so angesehene Institution. Wie soll solch eine Garde unser Reich beschützen wenn sie nicht einmal die Stadt, ihr eigenes Gebäude gegen eine kleine Gemeinschaft aus Wetterau verteidigen kann. Wie sollen ungebildete Gardisten welche die Gesetze nicht einmal zum Teil kennen die Stadt beschützen? Wie soll ein Hauptmann welcher die Gesetze keines Weges kennt und sie deswegen jeden Tag aufs neue auslegt ein guter Hauptmann sein? Wie kann ein Hauptmann seine eigenen Ziele verfolgen und die Garde zu einem Schandfleck verfaulen lassen?
Es ist Zeit dem ein Ende zu setzen - leistet Widerstand gegen die Tyrannei Scarlett Liliens sodass, das alatarische Reich den Befehlen des Allmächtigen selbst endlich gehorchen kann um sich VEREINT den wahren Feind entgegen stellen zu können!
Möge Alatar seine mächtige Pranke schützend über Euch halten!

Ritter unter der Pranke des All-Einen
Schirmherr von Schattenwinkel
Lord der Schatten
ihr habt es gehört, es ist nicht allzu lang her als der All-Eine sprach wir sollen unser Reich wieder vereinen! Wir - Menschen, Letharen und Rashar sind die Boten Alatars, wir sind die Gläubigen die SEINE Ziele verfolgen - die Ziele Alatars sollten uns alle wichtig sein, sodass er zufrieden auf uns herabblicken kann.
Doch gibt es eine Person für die das eigene Wohl an erster Stelle steht - Scarlett Lilien, Hauptmann der Garde und Alturist. Das Vertrauen der Gläubigen missbraucht macht sie sich ihren Posten zu nutzen um Zwietracht zwischen den Gläubigen zu streuen, um Tyranei im alatarischen Reich zu verbreiten - um ihre eigenen Ziele zu verfolgen, weder die Alatars noch im Sinne jedes Gläubigen. Scarlett Lilien spaltet das alatarische Reich entgegen dem Befehl des All-Einen!
Selbst die Ketzer aus dem Osten haben erkennen können, dass Scarlett Lilien mit ihren Taten, ihrer Willkür, der Tyrannei und den Verfolgen der eigenen Zielen im alatarischen Reich dienlicher ist als wenn man sie im adoraner Kerker einsperren würde. Selbst aus dem Fernen - selbst von unseren Feinden wird die Spaltung des alatarischen Reich durch Scarlett Lilien bemerkt!
Verschließt nicht länger Eure Augen!
Manch einer möge sich noch erinnern als die Rahaler Garde voller Energie strotzte, es mag Jahre her sein als die Garde eine angesehene Institution im Reich war, Reichsgardisten verdienten Respekt für den Dienst in der Garde - für das alatarische Reich! Manch einer von Euch war vielleicht selbst in der Garde.
Nun hinterfragt Euch aus welchem Grund ihr kein Mitglied der Garde mehr seid!
Die Rahaler Garde, heute nur noch ein Schandfleck der Stadt unter der Führung des Hauptmanns Scarlett Lilien verkommt diese einst so angesehene Institution. Wie soll solch eine Garde unser Reich beschützen wenn sie nicht einmal die Stadt, ihr eigenes Gebäude gegen eine kleine Gemeinschaft aus Wetterau verteidigen kann. Wie sollen ungebildete Gardisten welche die Gesetze nicht einmal zum Teil kennen die Stadt beschützen? Wie soll ein Hauptmann welcher die Gesetze keines Weges kennt und sie deswegen jeden Tag aufs neue auslegt ein guter Hauptmann sein? Wie kann ein Hauptmann seine eigenen Ziele verfolgen und die Garde zu einem Schandfleck verfaulen lassen?
Es ist Zeit dem ein Ende zu setzen - leistet Widerstand gegen die Tyrannei Scarlett Liliens sodass, das alatarische Reich den Befehlen des Allmächtigen selbst endlich gehorchen kann um sich VEREINT den wahren Feind entgegen stellen zu können!
Möge Alatar seine mächtige Pranke schützend über Euch halten!
Ritter unter der Pranke des All-Einen
Schirmherr von Schattenwinkel
Lord der Schatten
Zuletzt geändert von Kava Shasul am Samstag 29. August 2015, 06:34, insgesamt 1-mal geändert.
- Fann Wolfseiche
- Beiträge: 1936
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
*Ein paar dieser Aushänge - die Schattenpanther mussten sich ja über Nacht mit Schreibfedern die Finger wund geschrieben haben - werden aufgehoben und umgedreht an die Wand gebracht. Hier und dort vielleicht (sie hat ja auch besseres zu tun), einen zumindest sichtbar in Schattenwinkel. Ihre Unterschrift hat sie weggelassen, ihre Handschrift ist sauber, eher pragmatisch als charismatisch dem 'schönen Geschlecht' zuordbar:*
- Ein kluger Ritter wäre mit klüger gewählten Worten klügere Wege gegangen um das Problem zu lösen, denn erst kommt das Wort, dann das Schwert. Wer jedoch mit seiner Privatarmee gegen das Reich zieht um Würdenträger in Rahal zugunsten eines einzigen eigenen Mannes niederzuschlagen hat die Relation und seine Glaubwürdigkeit verloren, um jetzt noch die 'richtigen' wirksamen Wege einzuschlagen. Dazu gehört nicht mehr die Volksaufhetzung, die dem Reich weniger nutzt als dem eigenen Wohlgefallen und dem Versuch die eigenen Fehler durch die breite Meinung einer Öffentlichkeit Rechtmäßigkeit zu verleihen.
Nicht Euer Anliegen sei angeklagt, aber Euer bisher eingeschlagener Weg.
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Ithilias
*Mit leicht gefurchter Stirn begutachtete er das umgedrehte und neu beschriftetee Blatt. Die Zustände in der Reichsgarde waren gewiss nicht zu leugnen,doch genau diese Ignoranz war wohl der Grund,warum die Worte letzten endes verstummten und die Taten folgten. Im Stundentakt läutete die Festungsglocke am Tor und immer mehr Bürger sprachen sich gegen die Gardeführung und für den gewagten Schritt der Gemeinschaft der Schatten des Panther's aus. Man wollte doch ledglich das Wohl der Heiligen Stadt wahren und den eigentlichen Feind die Ehrfucht lehren,welche von Tag zu Tag zu schwinden scheinte. Das niemand anderes als der Hauptmann im Fokus steht wurde nun klar und deutlich ausgesprochen,von jenem Ritter,von jener Gemeinschaft,die den Mut aufwies,dass zu tun,was so viele dachten,doch niemand auszusprechen wagte. Man schmiss Ausbildungen,nahm Degradierungen in kauf,verbaute sich vielleicht sogar die Zukunft um dem All-einen ein mächtiges und fähiges Reich bieten zu können,denn dies sind doch die Dinge,für die ein jeder einstehen und in dessem Sinne er handeln,enstehen und dienen sollte. Die Hoffnung,dass sich die vielen Mühen noch lohnen werden überwiegte bei der betrachtung solcherlei Schriften. Irgendwie würde schon alles wieder werden,man musste nur weiterhin fest daran glauben. Mit jenen Gedanken wurden die erblickten Ausänge,welche Ihm unter die Augen kamen wieder umgedreht und erneut befestigt.*
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Fenia Treublatt
Mit ruhigen Schritten wanderte sie durch die Siedlung Schattenwinkel. Es war Teil des Reiches und es würde immer Teil des Reiches sein, gleich wer auch immer irgendetwas verkünden würde. Die Siedlung lag sehr still hinter dem Fluss. Die Türen waren geschlossen, selbst die Burg der Schatten des Panthers wirkte auf eine Art friedlich. Hier war keine Spur davon zu finden dass ein großer Aufstand sich anbahnen würde. Hier waren keine Bürger mit Fackeln und Mistgabeln die nach Rache rufen würden. Es war das gleiche Bild, das sie schon in Rahal und Düstersee wahrnehmen konnte. Das Leben ging weiter. Sicherlich hatten viele die Unabhängigkeitserklärung mitbekommen und ebenso die Versuche, den Kopf irgendwie wieder aus der Schlinge zu ziehen. Doch war es keine Sache die das Leben der Menschen im Reich all zu sehr beeinflusste. Zum Unterricht im Tempel erschienen einige Leute die ihre Bürgerschaft in Rahal anstrebten, auch die kleine Phreya mit ihren vielen Fragen zum All-Einen. Am morgigen Tage würde es in der Hafentaverne erneut Wettkämpfe geben, in Düstersee öffnete die Taverne.
Sie konnte sich anhand der neuerlichen Aushänge nur ausmalen, dass sich ein wenig Verzweiflung und Unsicherheit in die Gemeinschaft geschlichen hatte die sich nun hinter ihren schweren Mauern verbarg. Kein Aufstand, kein Mob der wütend durch die Straßen zog. Keine Situation die dringend in aller Eile behandelt werden musste. Es war ihr als Templerin reichlich egal ob die Schatten des Panthers sich in ihrer Burg versteckten oder nicht. Die Bürger in Schattenwinkel sollten ruhig weiter dort wohnen denn der "Fürst von Wetterau" ... ein Adelstitel den er kurz nach seiner Erklärung sofort wieder für sich beanspruchte obwohl er vor dem Rat der Altruisten versicherte, dass er diesen nie haben wollte und es eher durch zufall geschehen wäre, dass er so genannt wurde, obwohl es Adelstitel im Reich nicht gibt ... Es ließ recht tief blicken.
War es gekränkter Stolz? Was sie an jenem Tag gesehen hatte war eine Garde die sich völlig innerhalt der Gesetze bewegte und zudem noch nachsichtiger war als sie es hätte sein müssen. Burro, dieses stolze Mitglied der Gemeinschaft der Schatten des Panthers allerdings war arrogant, hochmütig, herablassend und beleidigend. Frau Hauptmann hatte mehr Nachsicht gehabt als die Templerin sie hatte. Nachdem dieser Burro mit Beleidigungen und schließlich sogar Drohungen gegen die Stadt um sich warf, was passieren würde wenn man ihn zwingen würde sich an Gesetze zu halten, war auch für sie klar dass dieser Mann sicherlich nicht "zum Wohle des Reiches" handelt. Im Kerker schließlich bewies er sogar selbst die Vermutung, als er ganz offen gestand dass ihn die Gebote des All-Einen nicht interessieren und dass er auch keine Lust hat sich an diesen zu orientieren oder sich gar daran zu halten.
Die Reaktion folgte auf dem Fuße. Ein kleiner Mob, die Privatarmee des Ritters Shasul griff die Stadt an und ob der neuen Zeilen die sie gelesen hatte war ihr bewusst dass dieser und seine Gemeinschaft sogar noch stolz darauf waren, es mit 9 Mann gegen 3 Personen aufgenommen zu haben. Es war die Logik der stumpfen Schläger. Es passte zum Verhalten von Burro. Gebote, Glauben, Gesetze, Hierarchie, der Wille des All-Einen, es kümmerte sie einen Dreck und der Ritter war an diesem Tag sehr bestrebt genau das klarzustellen. Solange sie jeden niederschlagen könnten der glaubt ihnen irgendeine Grenze aufzutun, würden sie es tun.
Mittlerweile musste auch dem Ritter klar geworden sein, dass er sich durch sein Verhalten ins Abseits gestellt hatte. Wer konnte einem Ritter vertrauen der, sobald sein Stolz verletzt ist, gegen jeden, sogar gegen das eigene Reich das Schwert erhebt und in Missachtung aller geltenden Gesetze nur noch für seinen Hochmut kämpft und für nichts anderes mehr?
Der Spaziergang durch Schattenwinkel war beschaulich. Die Siedlung wirkte völlig friedlich. Auf der Straße traf sie einen Prätorianer der ihr entgegen kam und resektvolle Grüße wurden ausgetauscht. In Rahal, das gleiche Bild. Der Ritter hoffte, die Bürger des Reiches durch ein paar Aushänge zu seinen Marionetten zu machen, damit sie für seinen Hochmut kämpfen. Damit sie ihn unterstützen auf dass es ihn nicht den Kopf kosten würde. Nicht zuletzt der letzte Aushang zeigte ihr, dass langsam auch Angst den Ritter beschleichen musste. Doch nicht umsonst besagen die Gebote dass man sich in der Sprache schulen soll, und nicht nur im Kampfe. Ein guter Rat, den weder Burro noch der Ritter beherzigt hatten.
Wieder in Rahal angekommen und vor ihrer Haustür stehend schüttelte die Templerin leicht den Kopf. Wie kann man als eine kleine Gruppe einer einzelnen Person einen Bürgerkrieg erklären? Das Reich war weit entfernt vom Bürgerkrieg. Die Auseinandersetzung mit den Letharen hätte man noch am ehesten so bezeichnen können. Und selbst das nicht, denn die Letharen führten keinen offenen Kampf mit dem Reich sondern einen Kampf der Überzeugungen. Vielleicht sollte man Ritter Shasul zu Ar'ynx schicken oder zu einem der anderen Letharen. Die wussten wie man Argumentiert, die wussten wie man Meinungen macht. Es waren mehr als würdige Gegner gewesen und die Templerin wusste mittlerweile die Letharen für diesen Aspekt mehr als zu respektieren.
Was Ritter Shasul und die seinen betraf ... sie hatten die Argumentation schon am ersten Abend verloren. Weil sie sie verloren hatten, blieb nichts mehr übrig außer auf jeden einzuschlagen der ihre Handlungen entlarvte. Der Versucht die Bürger zum Aufruhr anzustacheln schien gescheitert. Und der Alka würde mehr als unerfreut darüber sein, einen Ritter mit seiner privaten Schlägertruppe vorzufinden, der für sich persönlich in Anspruch nimmt, jedem im Reich einzusetzen und abzusetzen, der nicht seiner Meinung nacheifert.
Was, wenn die Templerin in ein paar Wochen nicht tut was der Ritter will? Dann würde er zum Bürgerkrieg gegen sie aufrufen. Und wenn ein Statthalter einem Mitglied der Schatten des Panthers keinen Bürgerbrief gibt weil nichtmal die Gebote bekannt sind? Dann erklären sie dem Statthalter den Bürgerkrieg. Und wenn eines ihrer Mitglieder bei den Akorithern nicht schnell genug aufsteigt? Dann erklären sie den Akorithern den Bürgerkrieg. Die Logik und die wahren Hintergründe dieser Gesetzesbrecher war längst offenbar geworden.
Die Templerin drückte die Tür auf und schaute auf das relative Chaos ihrer Wohnung. Sie war nie wirklich dazu gekommen aufzuräumen. Auf dem Tisch stand eine große, verschlossene Flasche. Sie hatte vor einer Weile bei einem örtlichen Händler Quellwasser bestellt. Doch es schien als wäre es einfaches Flusswasser. Sie würde dem Händler dafür den Bürgerkrieg erklären, nahm sie sich fest vor. Schließlich ergab sie sich dem Chaos der Wohnung und machte sich daran aufzuräumen. Eine Arbeit, die sie immer gehasst hatte. Sie nahm sich fest vor, sollte die Wohnung nochmals unordentlich sein, würde sie der Wohnung den Bürgerkrieg erklären...
Sie konnte sich anhand der neuerlichen Aushänge nur ausmalen, dass sich ein wenig Verzweiflung und Unsicherheit in die Gemeinschaft geschlichen hatte die sich nun hinter ihren schweren Mauern verbarg. Kein Aufstand, kein Mob der wütend durch die Straßen zog. Keine Situation die dringend in aller Eile behandelt werden musste. Es war ihr als Templerin reichlich egal ob die Schatten des Panthers sich in ihrer Burg versteckten oder nicht. Die Bürger in Schattenwinkel sollten ruhig weiter dort wohnen denn der "Fürst von Wetterau" ... ein Adelstitel den er kurz nach seiner Erklärung sofort wieder für sich beanspruchte obwohl er vor dem Rat der Altruisten versicherte, dass er diesen nie haben wollte und es eher durch zufall geschehen wäre, dass er so genannt wurde, obwohl es Adelstitel im Reich nicht gibt ... Es ließ recht tief blicken.
War es gekränkter Stolz? Was sie an jenem Tag gesehen hatte war eine Garde die sich völlig innerhalt der Gesetze bewegte und zudem noch nachsichtiger war als sie es hätte sein müssen. Burro, dieses stolze Mitglied der Gemeinschaft der Schatten des Panthers allerdings war arrogant, hochmütig, herablassend und beleidigend. Frau Hauptmann hatte mehr Nachsicht gehabt als die Templerin sie hatte. Nachdem dieser Burro mit Beleidigungen und schließlich sogar Drohungen gegen die Stadt um sich warf, was passieren würde wenn man ihn zwingen würde sich an Gesetze zu halten, war auch für sie klar dass dieser Mann sicherlich nicht "zum Wohle des Reiches" handelt. Im Kerker schließlich bewies er sogar selbst die Vermutung, als er ganz offen gestand dass ihn die Gebote des All-Einen nicht interessieren und dass er auch keine Lust hat sich an diesen zu orientieren oder sich gar daran zu halten.
Die Reaktion folgte auf dem Fuße. Ein kleiner Mob, die Privatarmee des Ritters Shasul griff die Stadt an und ob der neuen Zeilen die sie gelesen hatte war ihr bewusst dass dieser und seine Gemeinschaft sogar noch stolz darauf waren, es mit 9 Mann gegen 3 Personen aufgenommen zu haben. Es war die Logik der stumpfen Schläger. Es passte zum Verhalten von Burro. Gebote, Glauben, Gesetze, Hierarchie, der Wille des All-Einen, es kümmerte sie einen Dreck und der Ritter war an diesem Tag sehr bestrebt genau das klarzustellen. Solange sie jeden niederschlagen könnten der glaubt ihnen irgendeine Grenze aufzutun, würden sie es tun.
Mittlerweile musste auch dem Ritter klar geworden sein, dass er sich durch sein Verhalten ins Abseits gestellt hatte. Wer konnte einem Ritter vertrauen der, sobald sein Stolz verletzt ist, gegen jeden, sogar gegen das eigene Reich das Schwert erhebt und in Missachtung aller geltenden Gesetze nur noch für seinen Hochmut kämpft und für nichts anderes mehr?
Der Spaziergang durch Schattenwinkel war beschaulich. Die Siedlung wirkte völlig friedlich. Auf der Straße traf sie einen Prätorianer der ihr entgegen kam und resektvolle Grüße wurden ausgetauscht. In Rahal, das gleiche Bild. Der Ritter hoffte, die Bürger des Reiches durch ein paar Aushänge zu seinen Marionetten zu machen, damit sie für seinen Hochmut kämpfen. Damit sie ihn unterstützen auf dass es ihn nicht den Kopf kosten würde. Nicht zuletzt der letzte Aushang zeigte ihr, dass langsam auch Angst den Ritter beschleichen musste. Doch nicht umsonst besagen die Gebote dass man sich in der Sprache schulen soll, und nicht nur im Kampfe. Ein guter Rat, den weder Burro noch der Ritter beherzigt hatten.
Wieder in Rahal angekommen und vor ihrer Haustür stehend schüttelte die Templerin leicht den Kopf. Wie kann man als eine kleine Gruppe einer einzelnen Person einen Bürgerkrieg erklären? Das Reich war weit entfernt vom Bürgerkrieg. Die Auseinandersetzung mit den Letharen hätte man noch am ehesten so bezeichnen können. Und selbst das nicht, denn die Letharen führten keinen offenen Kampf mit dem Reich sondern einen Kampf der Überzeugungen. Vielleicht sollte man Ritter Shasul zu Ar'ynx schicken oder zu einem der anderen Letharen. Die wussten wie man Argumentiert, die wussten wie man Meinungen macht. Es waren mehr als würdige Gegner gewesen und die Templerin wusste mittlerweile die Letharen für diesen Aspekt mehr als zu respektieren.
Was Ritter Shasul und die seinen betraf ... sie hatten die Argumentation schon am ersten Abend verloren. Weil sie sie verloren hatten, blieb nichts mehr übrig außer auf jeden einzuschlagen der ihre Handlungen entlarvte. Der Versucht die Bürger zum Aufruhr anzustacheln schien gescheitert. Und der Alka würde mehr als unerfreut darüber sein, einen Ritter mit seiner privaten Schlägertruppe vorzufinden, der für sich persönlich in Anspruch nimmt, jedem im Reich einzusetzen und abzusetzen, der nicht seiner Meinung nacheifert.
Was, wenn die Templerin in ein paar Wochen nicht tut was der Ritter will? Dann würde er zum Bürgerkrieg gegen sie aufrufen. Und wenn ein Statthalter einem Mitglied der Schatten des Panthers keinen Bürgerbrief gibt weil nichtmal die Gebote bekannt sind? Dann erklären sie dem Statthalter den Bürgerkrieg. Und wenn eines ihrer Mitglieder bei den Akorithern nicht schnell genug aufsteigt? Dann erklären sie den Akorithern den Bürgerkrieg. Die Logik und die wahren Hintergründe dieser Gesetzesbrecher war längst offenbar geworden.
Die Templerin drückte die Tür auf und schaute auf das relative Chaos ihrer Wohnung. Sie war nie wirklich dazu gekommen aufzuräumen. Auf dem Tisch stand eine große, verschlossene Flasche. Sie hatte vor einer Weile bei einem örtlichen Händler Quellwasser bestellt. Doch es schien als wäre es einfaches Flusswasser. Sie würde dem Händler dafür den Bürgerkrieg erklären, nahm sie sich fest vor. Schließlich ergab sie sich dem Chaos der Wohnung und machte sich daran aufzuräumen. Eine Arbeit, die sie immer gehasst hatte. Sie nahm sich fest vor, sollte die Wohnung nochmals unordentlich sein, würde sie der Wohnung den Bürgerkrieg erklären...
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Gast
Die Weihe hatte sie ausgezehrt, die letzten Tage ohnehin. Sie war wieder in Rahal angekommen, nachdem sie Wochen verschwunden war, sich versteckt hatte, versucht hatte, weiterzumachen, wo sie selbst erst einen Weg finden musste. Sie hatte nach dem einzigen gerufen, mit dem sie zu dieser Zeit reden wollte, vergeblich und hatte sich kurz vor ihrer Rückkehr eine ordentliche Lungenentzündung eingefangen. Dennoch hatte sie sich auf den Weg zurück gemacht, um ihren Pflichten wieder nachzugehen, die sie so lange vernachlässigt hatte und die internen Schreiben ließen sie nur wissen, dass es auch ohne sie ging, sie nicht mehr so gebraucht wurde, wie sonst.
Die Aushänge ließen sie stutzen und doch nahm sie sich die Zeit, sie zu lesen. Der Krieg mit den Letharen war vor ihr fast gänzlich verborgen geblieben, sie hatte sich nicht damit beschäftigt, hatte sich abgelenkt, sich nur wenig darüber informiert. Nur war das hier etwas anderes. Sie hatte keine besondere Bindung zu den Anhängern der Schatten des Panthers. Sie erwies den meisten jedoch den angebrachten Respekt, wenn sie ihnen begegnete – Würdenträger, Streiter des All-Einen. Sie hatte sie kämpfen sehen und hatte den Hauch einer Ahnung, wozu diese Gemeinschaft fähig sein konnte, wenn sie gemeinsam stand. Hustend schnappte sie sich jeweils einen der diversen Aushänge und nahm sie mit dorthin, wo sie etwas Ruhe fand. Nicht zu hause, auch nicht ihr eigenes Gemeinschaftshaus. Es war eine willkommene Ablenkung, über etwas anderes nachzudenken. Und genau das tat sie.
Wie oft hatte sie Beschwerden über die 'Angeklagte' gehört. Wie oft hatte sie selbst schon ihr Verhalten miterlebt und die Fehler zur Kenntnis genommen. Wie oft hatte sie sich gewundert, dass die Hierarchie im Reiche so gut funktionierte, dass eben jene Fehler nur hinter verschlossenen Mauern diskutiert wurden. Sie hatte auch denjenigen erlebt, der im Kerker saß.
Sie wusste, dass Menschen Fehler machten. Sie wusste, dass selbst Gesandte oder Auserwählte eines Gottes Fehler machten, wenn ihnen die Wahrheit verborgen blieb. Doch sie wusste auch, dass man aus Fehlern lernen konnte – und musste.
Vielleicht war der Weg der Schatten nicht gänzlich der richtige. Jedoch fragte sie sich, was sie erwarten würde, wenn sie von einer Garde, die selbst bei einer Belagerung versagt und hintergangen hatten, festgesetzt worden wäre als ein Mitglied einer fest verankerten Gemeinschaft in Rahal. Würde sie nicht erwarten, dass eine Gardeführung mit ihrem Präfekten redete, anstatt eingesperrt zu werden? Würde sie nicht erwarten, dass ihr Oberhaupt sie ebenso aus dem Kerker, der eigentlich für Ketzer und Ungläubige, für Feinde und Verräter gedacht war, herausholte, um die Situation auf eine andere Art und Weise zu klären? Ja, sie würde anderes erwarten.
Fehler gab es gewiss auf beiden Seiten. Sicher war die Situation eskaliert und man hätte andere Wege gehen sollen.
Doch ganz am Ende, unter dem Strich, so glaubte sie, war die Absicht die richtige. Sie konnte nicht so falsch sein, wenn nicht nur ein Ritter an der Fähigkeit zweifelte.
Die Aushänge ließen sie stutzen und doch nahm sie sich die Zeit, sie zu lesen. Der Krieg mit den Letharen war vor ihr fast gänzlich verborgen geblieben, sie hatte sich nicht damit beschäftigt, hatte sich abgelenkt, sich nur wenig darüber informiert. Nur war das hier etwas anderes. Sie hatte keine besondere Bindung zu den Anhängern der Schatten des Panthers. Sie erwies den meisten jedoch den angebrachten Respekt, wenn sie ihnen begegnete – Würdenträger, Streiter des All-Einen. Sie hatte sie kämpfen sehen und hatte den Hauch einer Ahnung, wozu diese Gemeinschaft fähig sein konnte, wenn sie gemeinsam stand. Hustend schnappte sie sich jeweils einen der diversen Aushänge und nahm sie mit dorthin, wo sie etwas Ruhe fand. Nicht zu hause, auch nicht ihr eigenes Gemeinschaftshaus. Es war eine willkommene Ablenkung, über etwas anderes nachzudenken. Und genau das tat sie.
Wie oft hatte sie Beschwerden über die 'Angeklagte' gehört. Wie oft hatte sie selbst schon ihr Verhalten miterlebt und die Fehler zur Kenntnis genommen. Wie oft hatte sie sich gewundert, dass die Hierarchie im Reiche so gut funktionierte, dass eben jene Fehler nur hinter verschlossenen Mauern diskutiert wurden. Sie hatte auch denjenigen erlebt, der im Kerker saß.
Sie wusste, dass Menschen Fehler machten. Sie wusste, dass selbst Gesandte oder Auserwählte eines Gottes Fehler machten, wenn ihnen die Wahrheit verborgen blieb. Doch sie wusste auch, dass man aus Fehlern lernen konnte – und musste.
Vielleicht war der Weg der Schatten nicht gänzlich der richtige. Jedoch fragte sie sich, was sie erwarten würde, wenn sie von einer Garde, die selbst bei einer Belagerung versagt und hintergangen hatten, festgesetzt worden wäre als ein Mitglied einer fest verankerten Gemeinschaft in Rahal. Würde sie nicht erwarten, dass eine Gardeführung mit ihrem Präfekten redete, anstatt eingesperrt zu werden? Würde sie nicht erwarten, dass ihr Oberhaupt sie ebenso aus dem Kerker, der eigentlich für Ketzer und Ungläubige, für Feinde und Verräter gedacht war, herausholte, um die Situation auf eine andere Art und Weise zu klären? Ja, sie würde anderes erwarten.
Fehler gab es gewiss auf beiden Seiten. Sicher war die Situation eskaliert und man hätte andere Wege gehen sollen.
Doch ganz am Ende, unter dem Strich, so glaubte sie, war die Absicht die richtige. Sie konnte nicht so falsch sein, wenn nicht nur ein Ritter an der Fähigkeit zweifelte.
Zuletzt geändert von Gast am Samstag 29. August 2015, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.
- Maya Taruval
- Beiträge: 1154
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
-
Fermindia Atensus
- Beiträge: 44
- Registriert: Mittwoch 14. Januar 2015, 22:21
Sie streckt alle Glieder von sich als sie es sich vor dem Kamin etwas bequem zu machen versucht.
Die letzten Tage und Ereignisse nagten an ihr und ihrem Nervenkleid.
War das was sie fühlte der Wille Alatars der sich in ihr festigte,
oder doch nur ein blinder Trieb wie wir Menschen die eben auch nur Tiere sind,
ihn nunmal trocken verspüren bis wir ihm nachkommen?
Das verdorbene Fleisch ist zu entfernen.
Scarlet ist zu entfernen, doch gibt es einfach zu viele Speichellecker.
Blinde, irrsinnige Gefolgsleute die alles tun würden, nur um ihren Rang und ihr Ansehen nicht zu gefährden.
Weil es eben der irre Trieb des Tieres -Mensch- ist, sich zu profillieren,
weil der Schwanz länger wird je höher der Rang, und die Weiber sich endlich
in ihrem kümmerlichen Beine-Breit-Mach Leben wichtig fühlen.
Auch sie war nur ein Tier, jedoch keines das nach einem hohen Rang trachtete,
sondern eher mit unstillbarem Blutdurst durch die Wälder streifte.
Das verdorbene Fleisch gehört entfernt, aber was mit den blinden Hunden im Reich?
Alatar allein wird wissen, ob er wegen einer einzelnen, verirrten Missgestalt,
die Spaltung seines ganzen Reiches bereit ist zu riskieren.
Die Elimination eines Einzelnen, oder das Risiko niemals die Macht zu erreichen,
für die wir einst alle Seite an Seite kämpften.
Sie schlief noch vor dem Kamin ein, und träumte,
von einem blutdurstigen Wolf, der durch die Dunkelheit streifte, auf lautlosen Pfoten,
die Beute umkreisend, bis er mit gefletschten Zähnen an den Hals sprang,
um voller Freude und Genugtuung die Adern zu durchrennen.
Am kommenden Tag teilte sie all ihre Gedankengänge mit dem Menschen,
der ihr am nächsten stand. Dem sie alles anvertraute.
Sie wird Alatar auf ewig dienen und seinem Willen folgen.
Sie wird ihr Leben lassen, wenn er es fordert, weil es einer höheren Sache dient.
Sie vertraut ihm und seinem Urteil blind, wie alle in ihrer Gemeinschaft.
Und sie lehnt sich auf gegen alle, die Alatars Macht für sich allein beanspruchen,
wie Frau Hauptmann.
Wir alle sind Alatars dienliche Werkzeuge, sicher ein jeder in einer anderen Position,
aber keiner weniger wertvoll oder brauchbarer als der andere.
Denn ohne die Bauern auf dem Feld, hat auch Frau Hauptmann nichts zu fressen.
Denn ohne die Gardisten auf den Stadtmauern, die sie zudem auch noch erfolgreich vergraulte,
war das Reich nicht gestärkt und geschützt.
Denn ohne all die Leute, die von ihr permanent schikaniert wurden,
wäre schon längst ihr hässlicher Kopf gerollt.
Ein jeder hat seinen Platz, ein jeder hat seinen Platz zu kennen,
und ein jeder hat seinen Nebenmann zu achten, auch wenn er nur ein Bauer ist.
Die letzten Tage und Ereignisse nagten an ihr und ihrem Nervenkleid.
War das was sie fühlte der Wille Alatars der sich in ihr festigte,
oder doch nur ein blinder Trieb wie wir Menschen die eben auch nur Tiere sind,
ihn nunmal trocken verspüren bis wir ihm nachkommen?
Das verdorbene Fleisch ist zu entfernen.
Scarlet ist zu entfernen, doch gibt es einfach zu viele Speichellecker.
Blinde, irrsinnige Gefolgsleute die alles tun würden, nur um ihren Rang und ihr Ansehen nicht zu gefährden.
Weil es eben der irre Trieb des Tieres -Mensch- ist, sich zu profillieren,
weil der Schwanz länger wird je höher der Rang, und die Weiber sich endlich
in ihrem kümmerlichen Beine-Breit-Mach Leben wichtig fühlen.
Auch sie war nur ein Tier, jedoch keines das nach einem hohen Rang trachtete,
sondern eher mit unstillbarem Blutdurst durch die Wälder streifte.
Das verdorbene Fleisch gehört entfernt, aber was mit den blinden Hunden im Reich?
Alatar allein wird wissen, ob er wegen einer einzelnen, verirrten Missgestalt,
die Spaltung seines ganzen Reiches bereit ist zu riskieren.
Die Elimination eines Einzelnen, oder das Risiko niemals die Macht zu erreichen,
für die wir einst alle Seite an Seite kämpften.
Sie schlief noch vor dem Kamin ein, und träumte,
von einem blutdurstigen Wolf, der durch die Dunkelheit streifte, auf lautlosen Pfoten,
die Beute umkreisend, bis er mit gefletschten Zähnen an den Hals sprang,
um voller Freude und Genugtuung die Adern zu durchrennen.
Am kommenden Tag teilte sie all ihre Gedankengänge mit dem Menschen,
der ihr am nächsten stand. Dem sie alles anvertraute.
Sie wird Alatar auf ewig dienen und seinem Willen folgen.
Sie wird ihr Leben lassen, wenn er es fordert, weil es einer höheren Sache dient.
Sie vertraut ihm und seinem Urteil blind, wie alle in ihrer Gemeinschaft.
Und sie lehnt sich auf gegen alle, die Alatars Macht für sich allein beanspruchen,
wie Frau Hauptmann.
Wir alle sind Alatars dienliche Werkzeuge, sicher ein jeder in einer anderen Position,
aber keiner weniger wertvoll oder brauchbarer als der andere.
Denn ohne die Bauern auf dem Feld, hat auch Frau Hauptmann nichts zu fressen.
Denn ohne die Gardisten auf den Stadtmauern, die sie zudem auch noch erfolgreich vergraulte,
war das Reich nicht gestärkt und geschützt.
Denn ohne all die Leute, die von ihr permanent schikaniert wurden,
wäre schon längst ihr hässlicher Kopf gerollt.
Ein jeder hat seinen Platz, ein jeder hat seinen Platz zu kennen,
und ein jeder hat seinen Nebenmann zu achten, auch wenn er nur ein Bauer ist.