Was will ich eigentlich?
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Janarey
Feuertaufe einer Korporal
Die Nacht war vorrüber und die Sonne war gerade dabei auf zu gehen. Die ersten Strahlen fielen durch das Fenster des Manschaftsraums und weckten die junge Korporal, die mit viel zu viel Met im Bäuchlein noch halb gerüstet eingeschlafen ist.
Das Gesicht verziehend beim aufstehen, ob der schlechten Lage beim Schlafen durch die Rüstung stemmte sie sich auf und ging sich frisch machen.
Die frisch genähte Narbe am Arm wurde provisorich mit einem neuen Veband versehen. Nach dem reinigen der Rüstung begann sie sich fertig zu machen und schepperte hinaus. Der geruch der in der Luft lag, zwang sie dazu, sich eine Maske über zu ziehen.
Ein Wechselbad der Gefühle durchlief sie beim bergen der ganzen Leichen, die sie zu den Scheiterhaufen trug. Immer darauf bedacht, die ernste Dienstvisage aufrecht zu halten. Sollten doch die Bürger und Kamaraden nicht sehen, das sie ebenso unsicher in ihrem Innersten war.
Hatte sie alles richtig gemacht?
Hätte sie mehr Leben schützen können?
Sie hatte soviele Schlachten erlebt und bestritten. Doch waren die letzten drei Tage anders als sonst. Die junge Korporal stand diesmal mit vorne und führte die Truppen an. Sie war es zum teil, die Entscheidungen treffen musste. Niemand war da, der ihr diese abnehmen würde.
Sie blickte nach getaner Arbeit auf die vorbereiteten Scheiterhaufen und kniete sich nieder, um ein kurzes lautes Gebet an die Herrin Temora zu sprechen. Dann nahm sie die Fackel in die Hand und entzündete den Scheiterhaufen. Aussen wirkte sie dabei gelassen und ruhig, doch tief in ihrem Inneren war das reinste Gefühlschaos.
Die Nacht war vorrüber und die Sonne war gerade dabei auf zu gehen. Die ersten Strahlen fielen durch das Fenster des Manschaftsraums und weckten die junge Korporal, die mit viel zu viel Met im Bäuchlein noch halb gerüstet eingeschlafen ist.
Das Gesicht verziehend beim aufstehen, ob der schlechten Lage beim Schlafen durch die Rüstung stemmte sie sich auf und ging sich frisch machen.
Die frisch genähte Narbe am Arm wurde provisorich mit einem neuen Veband versehen. Nach dem reinigen der Rüstung begann sie sich fertig zu machen und schepperte hinaus. Der geruch der in der Luft lag, zwang sie dazu, sich eine Maske über zu ziehen.
Ein Wechselbad der Gefühle durchlief sie beim bergen der ganzen Leichen, die sie zu den Scheiterhaufen trug. Immer darauf bedacht, die ernste Dienstvisage aufrecht zu halten. Sollten doch die Bürger und Kamaraden nicht sehen, das sie ebenso unsicher in ihrem Innersten war.
Hatte sie alles richtig gemacht?
Hätte sie mehr Leben schützen können?
Sie hatte soviele Schlachten erlebt und bestritten. Doch waren die letzten drei Tage anders als sonst. Die junge Korporal stand diesmal mit vorne und führte die Truppen an. Sie war es zum teil, die Entscheidungen treffen musste. Niemand war da, der ihr diese abnehmen würde.
Sie blickte nach getaner Arbeit auf die vorbereiteten Scheiterhaufen und kniete sich nieder, um ein kurzes lautes Gebet an die Herrin Temora zu sprechen. Dann nahm sie die Fackel in die Hand und entzündete den Scheiterhaufen. Aussen wirkte sie dabei gelassen und ruhig, doch tief in ihrem Inneren war das reinste Gefühlschaos.
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Janarey
Die Ruhe nach dem Sturm
Einige Tage waren wider ins Land gezogen, nachdem die Orks einen Ausfall gewagt haben und unsere Ländereien verwüsteten. Erfolgreich wurden sie zurück getrieben von den Heerscharen, bestehend aus Soldaten und Zivielisten.
Die ersten Tage verbrachte man damit, die Städte und Siedlungen wider in den Normalzustand zu bringen.
Doch dann kehrte sie wider ein, die Ruhe und der Alltag. Ein Tag wie der andere folgte unaufhaltsam. Morgens früh aufstehen, trainieren, frühstücken und dann ab zum Dienst in die Kommandantur. Am Abend nach Dienstschluss noch im Büro den Papierkram machen und dann wider nach Hause in die Unleidliche Ruhe.
Die Heutige Besprechung in der Kommandantur sorgte dafür, das sie später als sonst nach Hause kam. Vor ihrem Haus stehend, blickte sie kurz in den Himmel und betrachtete die ersten Sterne. Da war dieser große Stern im Norden, den sie schon so oft bewunderte. Aber irgendwas war anders als sonst. Irgendetwas tief in ihr drinnen. Das Gefühlschaos das sie sonst immer zu verdrängen mochte, es war nicht da. Ihre Gedanken waren klar wie schon sehr lange nicht mehr. Ein innerer Frieden mit sich selbst, machte sich in ihr breit. Langsamen Schrittes ging sie in ihr Haus runter in den Keller. Im Bücherregal zog sie eine kleine Schatulle hervor die sie nun langsam öffnete und einen sehr alten, bereits angerosteten und offenbar Blutverkrusteten Dolch entnahm. Mit diesem ging sie wider hinauf und verlies das Haus in richtung Strand.
Dort angekommen zog sie ihre Stiefel aus und tabste durch den Sand, bis ans Wasser. Die Brandung umspülte dabei ihre Füsse und der Blick richtete sich wider zu dem großen leuchtenden Stern im Norden.
Den Dolch noch immer in der Hand haltend schaute sie eine ganze Weile hinauf zu dem Stern. Eine seltsame Ruhe machte sich nach wie vor in ihr breit und lies sie sanft lächeln.
Mama, ich bins Jana. Du sagtest mir mal, ich solle nicht verzagen. Denn es würde mal alles besser werden. Du hattest Recht, aber ich kann es nicht mit dir teilen. Wir sehen uns sicher bald wider Mama. Denn ich habe was aus meinem Leben gemacht. Es ist eine Ehrenvolle Aufgabe die nicht nur mir selber dient. Ich kämpfe als Soldat für den Schutz anderer, was die Wahrscheinlichkeit auf einen frühen Tod steigert. aber das macht mir nichts aus, weist du. Ich glaube nicht mehr an den Herrn, der nur Hass und Zwietracht in mir sähte. Ich habe mich der Herrin verschrieben. Sie war es, die mir die Augen für das wahre im Leben öffnete.
Für einen Moment lang schloss sie dann die Augen und atmete tief durch. Dann öffnete sie die Augen wider, nahm anlauf und rannte ein stück weit ins Wasser und schleuderte den Dolch weit ins Meer hinein.
Papa. Verzeih mir bitte. Ich wusste mir damals nicht anders zu helfen.
Langsam wendete sie sich um und ging wider aus dem Wasser heraus und setzte sich in den Sand. Die Beine zog sie dicht an ihren Körper heran und umschlang jene mit den Armen. So blieb sie noch die halbe Nacht dort sitzen, ehe sie wider in ihr Haus ging und einschlief.
Einige Tage waren wider ins Land gezogen, nachdem die Orks einen Ausfall gewagt haben und unsere Ländereien verwüsteten. Erfolgreich wurden sie zurück getrieben von den Heerscharen, bestehend aus Soldaten und Zivielisten.
Die ersten Tage verbrachte man damit, die Städte und Siedlungen wider in den Normalzustand zu bringen.
Doch dann kehrte sie wider ein, die Ruhe und der Alltag. Ein Tag wie der andere folgte unaufhaltsam. Morgens früh aufstehen, trainieren, frühstücken und dann ab zum Dienst in die Kommandantur. Am Abend nach Dienstschluss noch im Büro den Papierkram machen und dann wider nach Hause in die Unleidliche Ruhe.
Die Heutige Besprechung in der Kommandantur sorgte dafür, das sie später als sonst nach Hause kam. Vor ihrem Haus stehend, blickte sie kurz in den Himmel und betrachtete die ersten Sterne. Da war dieser große Stern im Norden, den sie schon so oft bewunderte. Aber irgendwas war anders als sonst. Irgendetwas tief in ihr drinnen. Das Gefühlschaos das sie sonst immer zu verdrängen mochte, es war nicht da. Ihre Gedanken waren klar wie schon sehr lange nicht mehr. Ein innerer Frieden mit sich selbst, machte sich in ihr breit. Langsamen Schrittes ging sie in ihr Haus runter in den Keller. Im Bücherregal zog sie eine kleine Schatulle hervor die sie nun langsam öffnete und einen sehr alten, bereits angerosteten und offenbar Blutverkrusteten Dolch entnahm. Mit diesem ging sie wider hinauf und verlies das Haus in richtung Strand.
Dort angekommen zog sie ihre Stiefel aus und tabste durch den Sand, bis ans Wasser. Die Brandung umspülte dabei ihre Füsse und der Blick richtete sich wider zu dem großen leuchtenden Stern im Norden.
Den Dolch noch immer in der Hand haltend schaute sie eine ganze Weile hinauf zu dem Stern. Eine seltsame Ruhe machte sich nach wie vor in ihr breit und lies sie sanft lächeln.
Mama, ich bins Jana. Du sagtest mir mal, ich solle nicht verzagen. Denn es würde mal alles besser werden. Du hattest Recht, aber ich kann es nicht mit dir teilen. Wir sehen uns sicher bald wider Mama. Denn ich habe was aus meinem Leben gemacht. Es ist eine Ehrenvolle Aufgabe die nicht nur mir selber dient. Ich kämpfe als Soldat für den Schutz anderer, was die Wahrscheinlichkeit auf einen frühen Tod steigert. aber das macht mir nichts aus, weist du. Ich glaube nicht mehr an den Herrn, der nur Hass und Zwietracht in mir sähte. Ich habe mich der Herrin verschrieben. Sie war es, die mir die Augen für das wahre im Leben öffnete.
Für einen Moment lang schloss sie dann die Augen und atmete tief durch. Dann öffnete sie die Augen wider, nahm anlauf und rannte ein stück weit ins Wasser und schleuderte den Dolch weit ins Meer hinein.
Papa. Verzeih mir bitte. Ich wusste mir damals nicht anders zu helfen.
Langsam wendete sie sich um und ging wider aus dem Wasser heraus und setzte sich in den Sand. Die Beine zog sie dicht an ihren Körper heran und umschlang jene mit den Armen. So blieb sie noch die halbe Nacht dort sitzen, ehe sie wider in ihr Haus ging und einschlief.
Zuletzt geändert von Janarey am Donnerstag 23. April 2015, 00:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Janarey
Hoffnung
Der Morgen nach dem Feuer, er war kühl. Tau lag auf der umliegenden Wiese im Tyhrenland und die Sonne war dabei am Firmament hinauf zu klettern.
Am Vorabend noch brannte hier das Feuer, das Varrs Irdische Hülle verschlang und seine Seele zu den Ahnen brachte. Wider musste sie eine weitere Person verzeichnen, die noch vor kurzem Seite an Seite mit ihr gegen Feind und Orks kämpfte und nun von ihr gegangen ist.
Die Zeremonie der Beisetzung war ihr sehr befremndlich und unbekannt. Sie war mit Kamaraden gekommen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Befremndlich muss es für alle anderen gewesen sein zu sehen, wie unsereins Abschied nahm.
Sie kämpfte damit, nicht die Fassung zu verlieren und so Neutral wie möglich zu wirken. Doch auch sie, konnte sich Tränen nicht ganz verkneifen und so zeigte sie seid langem wider ungewohnte Gefühle.
Ein Verbündeter, ein Freund, ein Bruder, ein Geliebter, ein Skalde, ein Rudelmitglied. All dies war er für die Leute um ihn herum.
Der Blick liegt ruhig auf der verbrannten Erde, die Atmung ist flach. Mit einem Lächeln blickt sie dann hinauf zum Himmel und spricht ruhig.
Lass es dir gut gehen bei den Ahnen mein Freund. Wir werden uns eines Tages widersehen. Ich hoffe, ich werde so Ehrenvoll wie du sterben Varr.
Dann senkt sich ihr Blick wider und sie geht langsam trottend in richtung Heimat, wo sie der Alltag ereilt.
Der Morgen nach dem Feuer, er war kühl. Tau lag auf der umliegenden Wiese im Tyhrenland und die Sonne war dabei am Firmament hinauf zu klettern.
Am Vorabend noch brannte hier das Feuer, das Varrs Irdische Hülle verschlang und seine Seele zu den Ahnen brachte. Wider musste sie eine weitere Person verzeichnen, die noch vor kurzem Seite an Seite mit ihr gegen Feind und Orks kämpfte und nun von ihr gegangen ist.
Die Zeremonie der Beisetzung war ihr sehr befremndlich und unbekannt. Sie war mit Kamaraden gekommen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Befremndlich muss es für alle anderen gewesen sein zu sehen, wie unsereins Abschied nahm.
Sie kämpfte damit, nicht die Fassung zu verlieren und so Neutral wie möglich zu wirken. Doch auch sie, konnte sich Tränen nicht ganz verkneifen und so zeigte sie seid langem wider ungewohnte Gefühle.
Ein Verbündeter, ein Freund, ein Bruder, ein Geliebter, ein Skalde, ein Rudelmitglied. All dies war er für die Leute um ihn herum.
Der Blick liegt ruhig auf der verbrannten Erde, die Atmung ist flach. Mit einem Lächeln blickt sie dann hinauf zum Himmel und spricht ruhig.
Lass es dir gut gehen bei den Ahnen mein Freund. Wir werden uns eines Tages widersehen. Ich hoffe, ich werde so Ehrenvoll wie du sterben Varr.
Dann senkt sich ihr Blick wider und sie geht langsam trottend in richtung Heimat, wo sie der Alltag ereilt.
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Janarey
Unerträgliche Ruhe
Tag ein, Tag aus immer der gleiche Ablauf des Tagesgeschäfts. Morgens früh aufstehen die alte Trainingsecke nur müde anschauen und frühstücken gehen.
Es war lange her das sie wirklich intensiv trainierte und sich somit Fit hielt.
Nach dem Frühstück trieb sie der Weg in die Kommandantur um dort ihrer Arbeit nach zu gehen. Papierkram erledigen, sich im Lager umsehen und feststellen, das Sigarin seine Arbeit verdammt gut machte und ihr nicht wirklich etwas zu tun gab.
Anschliessend einen Rundgang durch die Stadt machen und feststellen, das die meisten Bürger und Freie sich tatsächlich an die Gesetze hielten und es somit auch nicht viel zu beanstanden war.
Dann anschliessend wider zur Kommandantur zurück, sich in die Ausgehuniform werfen und in die Küche gehen. Kochen...ja, sie hatte tatsächlich das kochen erlernt um die immer wider aufkeimende Langeweile zu verdrängen.
Allerdings gut darauf achtend, das es niemand mitbekam. Und wenn einmal wer nachfragte wer die Sachen zubereitet habe, dann war die Antwort einfach. Gardistin Nojah ist doch für die Küche zuständig.
Irgendwann am Abend dann ging sie nach Hause und setzte sich in ihre Denkerecke im Keller um dort vor sich hin zu dösen.
Was fehlte, war ein Antrieb, ein Schub der dafür sorgte, wider Elan in ihr Leben zu bringen. Eine nette und willkommende Abwechslung war die kleine Pilgerreise mit Helisande und Keylon zum Schrein der Opferbereitschaft.
Tag ein, Tag aus immer der gleiche Ablauf des Tagesgeschäfts. Morgens früh aufstehen die alte Trainingsecke nur müde anschauen und frühstücken gehen.
Es war lange her das sie wirklich intensiv trainierte und sich somit Fit hielt.
Nach dem Frühstück trieb sie der Weg in die Kommandantur um dort ihrer Arbeit nach zu gehen. Papierkram erledigen, sich im Lager umsehen und feststellen, das Sigarin seine Arbeit verdammt gut machte und ihr nicht wirklich etwas zu tun gab.
Anschliessend einen Rundgang durch die Stadt machen und feststellen, das die meisten Bürger und Freie sich tatsächlich an die Gesetze hielten und es somit auch nicht viel zu beanstanden war.
Dann anschliessend wider zur Kommandantur zurück, sich in die Ausgehuniform werfen und in die Küche gehen. Kochen...ja, sie hatte tatsächlich das kochen erlernt um die immer wider aufkeimende Langeweile zu verdrängen.
Allerdings gut darauf achtend, das es niemand mitbekam. Und wenn einmal wer nachfragte wer die Sachen zubereitet habe, dann war die Antwort einfach. Gardistin Nojah ist doch für die Küche zuständig.
Irgendwann am Abend dann ging sie nach Hause und setzte sich in ihre Denkerecke im Keller um dort vor sich hin zu dösen.
Was fehlte, war ein Antrieb, ein Schub der dafür sorgte, wider Elan in ihr Leben zu bringen. Eine nette und willkommende Abwechslung war die kleine Pilgerreise mit Helisande und Keylon zum Schrein der Opferbereitschaft.
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Janarey
Eine Freundin ziehen zu lassen tut weh
Der Abend war noch jung als sie beschloss, die am Vortag verletzte Helisande in ihrem Haus zu besuchen. Bei einer leckeren Tasse Tee saß man dann auf dem Balkon des Hauses und plauderte über das, was sie wohl wäre.
Auch Kamarad Bensor kam hinzu und brachte eine frisch gekochte Hühnersuppe mit Brot vorbei. Schliesslich sollte es der Oberstleutnant an nichts mangeln, bei ihrer Genesung. Spät am Abend dann bemerkte zuerst Helisande dieses Gebilde am Himmel. Die Blicke Bensors und Janareys gingen hinauf zum Himmel und erblickten dort diese Schlange die sich aus Rauch und Schatten bildete. Mit weit aufgerissenem Maul zeigte sie ihre Giftzähne.
Junkerstein war das Wort das über Helisandes Lippen kam und alle drei sprangen auf und machten sich fertig. Zu Pferde ritten sie im Eiltempo zur kleinen Ortschaft. Dort angekommen mussten sie mit entsetzen feststellen, das das sich bereits auflösende Gebilde am Himmel, direkt über dem Haus von Janarey und Saphira stand. Ein tiefkehliges Brummen drang aus Janarey, während sie aus dem Sattel rutschte und auf die Haustüre zulief.
Bensor durchritt zur Vorsicht die kleine Siedlung und Helisande zog ihren Degen, um hinter Janarey Deckung zu geben. Beim ersten Schritt in das Haus stockte der Schritt bei dem Anblick. Es nahm Janarey für einen Moment jegliche Kraft zu agieren. Der Atem blieb ihr für einige Sekunden weg, ehe sie wider reagieren konnte. Helisande war in der Zeit bereits längst bei der am Boden liegenden Saphira und prüfte die Lebenszeichen.Mit einer Mischung aus Trauer, Schmerz und Wut begann Janarey wie in Trance das zu tun, was sie im Erste Hilfe auf dem Feld gelernt hatte. Auch als Helisande die Hand Janareys festhielt und leise mit ruhiger Stimme Janarey sagte und den Kopf schüttelte wollte sie es erst nicht wahr haben, das ihre beste Freundin tod vor ihr lag. Da lag sie nun, das Banner Temoras durchbohrte ihren Körper und als dann langsam die Erkenntnis auch zu Janarey vordrang, sackte sie in sich zusammen. Die Tränen waren nicht auf zu halten und bahnten sich ihren Weg nach draussen. Das rege Treiben um sie herum bemerkte sie nur ganz wage. Hatten sich doch Mittlerweile einige Menschen um den Ort des geschehens versammelt. Keylon, Neralon beide durchsuchten das Haus nach Spuren und vermeindlich versteckte Personen. Irgendwann ritt Keylon dann los richtung Kloster. Bensor war mittlerweile mit Torjan eingetroffen und führte ihn in das Haus. Doch auch Torjan konnte leider nur noch den Tod Saphiras bestätigen.
So beschloss man Saphira zu waschen, an zu ziehen und sorgsam auf dem Friedhof zu Berchgard auf zu Barren. Helisande schickte dann Janarey mit Torjan vor zum Friedhof. Sie wollte wohl vermeiden, das sie den Anblick des leblosen Körpers über dem Pferd liegen sah. Am Friedhof dann angekommen brachte man Saphira in die Kapelle und sprach einige Gebete. Bensor wurde gebeten einen Bericht für das Regiment zu verfassen damit auch sie über diesen Vorfall informiert seien. Gemeinsam mit Helisande verbrachte Janarey dann die erste Nacht der Totenwache.
Der Abend war noch jung als sie beschloss, die am Vortag verletzte Helisande in ihrem Haus zu besuchen. Bei einer leckeren Tasse Tee saß man dann auf dem Balkon des Hauses und plauderte über das, was sie wohl wäre.
Auch Kamarad Bensor kam hinzu und brachte eine frisch gekochte Hühnersuppe mit Brot vorbei. Schliesslich sollte es der Oberstleutnant an nichts mangeln, bei ihrer Genesung. Spät am Abend dann bemerkte zuerst Helisande dieses Gebilde am Himmel. Die Blicke Bensors und Janareys gingen hinauf zum Himmel und erblickten dort diese Schlange die sich aus Rauch und Schatten bildete. Mit weit aufgerissenem Maul zeigte sie ihre Giftzähne.
Junkerstein war das Wort das über Helisandes Lippen kam und alle drei sprangen auf und machten sich fertig. Zu Pferde ritten sie im Eiltempo zur kleinen Ortschaft. Dort angekommen mussten sie mit entsetzen feststellen, das das sich bereits auflösende Gebilde am Himmel, direkt über dem Haus von Janarey und Saphira stand. Ein tiefkehliges Brummen drang aus Janarey, während sie aus dem Sattel rutschte und auf die Haustüre zulief.
Bensor durchritt zur Vorsicht die kleine Siedlung und Helisande zog ihren Degen, um hinter Janarey Deckung zu geben. Beim ersten Schritt in das Haus stockte der Schritt bei dem Anblick. Es nahm Janarey für einen Moment jegliche Kraft zu agieren. Der Atem blieb ihr für einige Sekunden weg, ehe sie wider reagieren konnte. Helisande war in der Zeit bereits längst bei der am Boden liegenden Saphira und prüfte die Lebenszeichen.Mit einer Mischung aus Trauer, Schmerz und Wut begann Janarey wie in Trance das zu tun, was sie im Erste Hilfe auf dem Feld gelernt hatte. Auch als Helisande die Hand Janareys festhielt und leise mit ruhiger Stimme Janarey sagte und den Kopf schüttelte wollte sie es erst nicht wahr haben, das ihre beste Freundin tod vor ihr lag. Da lag sie nun, das Banner Temoras durchbohrte ihren Körper und als dann langsam die Erkenntnis auch zu Janarey vordrang, sackte sie in sich zusammen. Die Tränen waren nicht auf zu halten und bahnten sich ihren Weg nach draussen. Das rege Treiben um sie herum bemerkte sie nur ganz wage. Hatten sich doch Mittlerweile einige Menschen um den Ort des geschehens versammelt. Keylon, Neralon beide durchsuchten das Haus nach Spuren und vermeindlich versteckte Personen. Irgendwann ritt Keylon dann los richtung Kloster. Bensor war mittlerweile mit Torjan eingetroffen und führte ihn in das Haus. Doch auch Torjan konnte leider nur noch den Tod Saphiras bestätigen.
So beschloss man Saphira zu waschen, an zu ziehen und sorgsam auf dem Friedhof zu Berchgard auf zu Barren. Helisande schickte dann Janarey mit Torjan vor zum Friedhof. Sie wollte wohl vermeiden, das sie den Anblick des leblosen Körpers über dem Pferd liegen sah. Am Friedhof dann angekommen brachte man Saphira in die Kapelle und sprach einige Gebete. Bensor wurde gebeten einen Bericht für das Regiment zu verfassen damit auch sie über diesen Vorfall informiert seien. Gemeinsam mit Helisande verbrachte Janarey dann die erste Nacht der Totenwache.
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Janarey
Und plötzlich droht alles zu zerbrechen
Drei volle Tage und Nächte hat sie neben Saphira Totenwache gehalten.
Dann endlich war der Tag gekommen, an dem sie von ihren Kamaraden zu Grabe getragen wurde. Sie selber war mittlerweile zu schwach um mit an zu fassen. Hatte sie genug damit zu tun, halbwegs gerade auf ihren Füssen zu stehen. Es waren viele gekommen um von einer Kamaradin, einer Freundin, Abschied zu nehmen.
Selbst die Kaluren von der Sippe der Donnerfäuste kamen und erbrachten ihr die letzte Ehre und sprachen einige Worte an ihrem Grab.
Fast jeder sprach einige letzte Worte zu ihr und nahm auf seine Art und Weise abschied von ihr. Gnaden Emric führte dann die Zeremonie durch und gab Saphira ihren letzten Segen mit auf die Reise.
Es wird die Zeit kommen wo du trauerst, wo du weinst, wo du wütend bist. Mit diesen Worten hatte Helisande mehr Recht, als es Janarey lieb war.
Stück für Stück drohte die Welt um sie zu zerbrechen. Es herrschte Planlosigkeit, gefolgt von Ratlosigkeit bis hin zur Wut die drohte sie zu übermannen. In stillen Gebeten an die Herrin versuchte sie Halt und Mut zu finden. Jeden Morgen ging sie nach Berchgard und besuchte das Grab ihrer verstorbenen Freundin. Dort verweilte sie mehrere Stunden in weiteren stillen Gebeten. Doch kaum das sie vom Beten ablies, drohte sie die Wut wider zu übermannen. Wut gegenüber ihren sowieso schon bekannten Feinden die nun noch mehr genährt wurde, seid dem Vorfall.
Lange hatte sie diesen Hass nicht mehr in sich gespürt, doch war schon das Wort Akoriter wie eine Art Katalysator für sie geworden.
Um keine Fehlentscheidungen zu treffen, mied sie den Dienst und hielt sich fern von ihren Freunden.
Sie musste einen Weg finden, wider alles in einen geregelten Ablauf zu bringen. Sie hatte es bereits einmal geschafft, dem Hass den sie in sich trug zu besiegen.
Drei volle Tage und Nächte hat sie neben Saphira Totenwache gehalten.
Dann endlich war der Tag gekommen, an dem sie von ihren Kamaraden zu Grabe getragen wurde. Sie selber war mittlerweile zu schwach um mit an zu fassen. Hatte sie genug damit zu tun, halbwegs gerade auf ihren Füssen zu stehen. Es waren viele gekommen um von einer Kamaradin, einer Freundin, Abschied zu nehmen.
Selbst die Kaluren von der Sippe der Donnerfäuste kamen und erbrachten ihr die letzte Ehre und sprachen einige Worte an ihrem Grab.
Fast jeder sprach einige letzte Worte zu ihr und nahm auf seine Art und Weise abschied von ihr. Gnaden Emric führte dann die Zeremonie durch und gab Saphira ihren letzten Segen mit auf die Reise.
Es wird die Zeit kommen wo du trauerst, wo du weinst, wo du wütend bist. Mit diesen Worten hatte Helisande mehr Recht, als es Janarey lieb war.
Stück für Stück drohte die Welt um sie zu zerbrechen. Es herrschte Planlosigkeit, gefolgt von Ratlosigkeit bis hin zur Wut die drohte sie zu übermannen. In stillen Gebeten an die Herrin versuchte sie Halt und Mut zu finden. Jeden Morgen ging sie nach Berchgard und besuchte das Grab ihrer verstorbenen Freundin. Dort verweilte sie mehrere Stunden in weiteren stillen Gebeten. Doch kaum das sie vom Beten ablies, drohte sie die Wut wider zu übermannen. Wut gegenüber ihren sowieso schon bekannten Feinden die nun noch mehr genährt wurde, seid dem Vorfall.
Lange hatte sie diesen Hass nicht mehr in sich gespürt, doch war schon das Wort Akoriter wie eine Art Katalysator für sie geworden.
Um keine Fehlentscheidungen zu treffen, mied sie den Dienst und hielt sich fern von ihren Freunden.
Sie musste einen Weg finden, wider alles in einen geregelten Ablauf zu bringen. Sie hatte es bereits einmal geschafft, dem Hass den sie in sich trug zu besiegen.
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Janarey
Du kannst so schnell rennen wie du willst, deine Ängste kannst du nicht abschütteln
Die letzten Wochen waren eine Tortour für die eigentlich noch zu junge Kriegerin.
Entführt von einer Rabendienerin und einer Akoriterin. Endlose qualen durch körperliche wie Geistige Folter musste sie über sich ergehen lassen, bis ihre Kamaraden sie dann letzendlich fanden und befreiten.
Neben die körperlichen Einschränkungen die sie dadurch erlitt, die sie wohl den rest ihres Lebens begleiten werden, war da noch etwas das in ihr geweckt wurde.
Angst, sie kann einen Krieger wahrlich handlungsunfähig machen wenn er es nicht schafft, gegen jene an zu kämpfen.
Doch die Führsorge die ihr nach der Befreiung zuteil wurde, gab der Kriegerin wider neuen Lebensmut der dafür sorgte, das sie zu kämpfen begann. Der stetige Zusammenhalt der Kamaraden, die Freundschaft zu Helisande und Tarya, das Mitgefühl und die Anstrengungen von Menschen die sie kaum kannte. Selbst die Kaluren taten ihr Werk und gaben ihr durch das Geschenk, das sie als Freundin der Donnerfäuste auswies neuen Mut. Florentin, mittlerweile Akoluthin des Klosters gab ihr durch das Gespräch und ihre Ratschläge die Kraft gegen ihre Ängste an zu kämpfen.
Doch da war noch mehr, das sich in der Kriegerin regte. Es war ein Gefühl das stärker war als der Hass, die Wut und all ihre Ängste. Viel Zeit verbrachte sie mit der Heilerin Assamaril und sie genoss diese Zeit. Sie war es letztenendes, die dafür sorgte, das sie unabdingbar jeden Tag aufs neue aufstand und trainierte. Es brauchte einige Zeit bis sich die Kriegerin über ihre Gefühle sicher war und noch einiges länger, bis sie sich traute, diese zu äussern.
Doch der Weg zum Herzen Assamarils war schwieriger als anfangs gedacht.
Die letzten Wochen waren eine Tortour für die eigentlich noch zu junge Kriegerin.
Entführt von einer Rabendienerin und einer Akoriterin. Endlose qualen durch körperliche wie Geistige Folter musste sie über sich ergehen lassen, bis ihre Kamaraden sie dann letzendlich fanden und befreiten.
Neben die körperlichen Einschränkungen die sie dadurch erlitt, die sie wohl den rest ihres Lebens begleiten werden, war da noch etwas das in ihr geweckt wurde.
Angst, sie kann einen Krieger wahrlich handlungsunfähig machen wenn er es nicht schafft, gegen jene an zu kämpfen.
Doch die Führsorge die ihr nach der Befreiung zuteil wurde, gab der Kriegerin wider neuen Lebensmut der dafür sorgte, das sie zu kämpfen begann. Der stetige Zusammenhalt der Kamaraden, die Freundschaft zu Helisande und Tarya, das Mitgefühl und die Anstrengungen von Menschen die sie kaum kannte. Selbst die Kaluren taten ihr Werk und gaben ihr durch das Geschenk, das sie als Freundin der Donnerfäuste auswies neuen Mut. Florentin, mittlerweile Akoluthin des Klosters gab ihr durch das Gespräch und ihre Ratschläge die Kraft gegen ihre Ängste an zu kämpfen.
Doch da war noch mehr, das sich in der Kriegerin regte. Es war ein Gefühl das stärker war als der Hass, die Wut und all ihre Ängste. Viel Zeit verbrachte sie mit der Heilerin Assamaril und sie genoss diese Zeit. Sie war es letztenendes, die dafür sorgte, das sie unabdingbar jeden Tag aufs neue aufstand und trainierte. Es brauchte einige Zeit bis sich die Kriegerin über ihre Gefühle sicher war und noch einiges länger, bis sie sich traute, diese zu äussern.
Doch der Weg zum Herzen Assamarils war schwieriger als anfangs gedacht.
Zuletzt geändert von Janarey am Sonntag 25. Oktober 2015, 10:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Assamaril
- Beiträge: 335
- Registriert: Sonntag 7. September 2014, 16:45
Und dann passierte es. Janarey hatte Assamaril ihr großes Haus gezeigt, in dem sie seit Saphiras Tod alleine wohnte. Sogar ein großes Bad im Keller, in dem man schwimmen konnte. Janarey hatte sich beiden Badekleidung gegeben, und sie schwammen. Irgendwann ergab es sich, dass Janarey ihren Arm um Assamarils Hüfte legte und sie zu sich zog. Ein Augenblick mit tausend Gedanken! Assamaril wusste, dass sie sich immer mit ihrem ganzen Herz um Menschen kümmern, die in ihrer Obhut sind, und die sie mag. Ihre Fürsorge musste wohl so aussehen wie ein Liebesgeständnis. Aber das wollte Assamaril gar nicht. Sie hatte Janarey bislang gar nicht angesehen. Sie mochte Korporal Janarey, sie hatten so viel miteinander geredet und gelacht. Aber sie hatte Jana niemals wirklich angesehen und darüber nachgedacht, ob sie eine Partnerin für sich sein könnte. Assamaril war selber gerade unglücklich verliebt und wollte keinen Gedanken mehr denken über Partnerschaften. Janarey und sie passten nicht zusammen. Das entschied Assamaril in diesem kurzen Moment, in dem Janas Arm um ihrer Hüfte lag, und sie drehte sich wortlos aus der Falle heraus. Sie stieg aus dem Wasser und trocknete sich ab. In ihrem Kopf arbeitete es gerade wie im kalurischen Stollen. Sie musste etwas sagen, sie konnte Jana doch nicht so zurücklassen. Sagen, ja, aber was konnte sie sagen? Wortlos ging sie in das Zimmer, dass Janarey als Zurückziehzimmer vorgestellt hatte, und zog sich dort um. Sie wusste, dass sie gerade Janarey furchtbar quälte, während sie sich in einem anderen Raum umzog. Aber Assamaril fielen keine Worte ein. Sie brauchte Zeit zum Nachdenken, um Worte zu suchen. Irgendwann stand Janarey vor dem Durchlass zu dem Zurückziehzimmer, das Assamaril in Denkzimmer umbenannt hatte, und fragte, ob alles in Ordnung wäre. Assamaril war Janarey nicht böse und fand schnell ihre fröhliche Stimme, die die Kriegerin beruhigen sollte. „Ja, es ist alles in Ordnung. Komm zu mir und lass uns gemeinsam denken!“ Janarey war in Assamarils Obhut, und sie wollte auf keinen Fall, sie traurig machen. Aber Gedanken mussten sein. Sie saßen dann auf dem Teppich Rücken an Rücken, und Assamaril sprach ihre Gedanken aus.
- Ihre Fürsorge verzauberte Janarey so sehr, dass sie die Nähe zu ihr, also zu einer Frau, sucht. Aus der gemeinsamen Vergangenheit mit Tooru wusste Assa, dass das Lichte Reich nicht sehr gut zurecht kommt mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Janareys Karriere wäre in Gefahr. Assamaril würde dieses Opfer nicht wollen.
- Außerdem ist Assamaril eine Frau, und Frauen können nicht das bieten, was Männer bieten können. Etwas fehlt! Das macht zum Beispiel den Kinderwunsch sehr schwierig.
- Und weiter ist Assamaril gerade unglücklich verliebt. Eine Liebe, die sich nicht erfüllen sollte. Sie weiß nicht, ob es sinnvoll ist, sich nach einer vernünftigeren Partnerschaft umzusehen.
- Das Ergebnis davon ist ihre Erklärung, dass sie nicht in Janarey verliebt wäre. Sie mag Janarey, diese starke Frau, die ganz sanft mit Assa umgeht. Und sie mag es auch, dass Janarey sie begehrt, auch wenn Assamaril das nicht zugibt.
- Aber Janarey ist viel zu jung. Assamaril mag die älteren Frauen, die Erfahrung und Weisheit haben, zu denen sie aufsehen kann, von denen sie lernen kann, von denen sie geführt werden kann.
- Assamaril hält sich selber für keine Frau für eine Nacht und würde sich auf so etwas nicht einlassen. Wenn ihr Partner nicht zu ihr hält, dann verzichtet sie lieber auf Abenteuer, denn das viel größere Abenteuer ist die Gemeinsamkeit auf Dauer.
Der Weg zu ihrem Herz ist wirklich schwer. Schwer aber nur für Menschen, die sich nicht die richtigen Gedanken machen. Schwer für die Menschen, die sich keine Mühe gegeben haben, Assamaril vorher kennen zu lernen. Denn eigentlich ist es gar nicht so schwierig, Assamaril zu verzaubern. Es kostet nur Mühe. Zum Beispiel die Mühe, die sich Tooru einmal gegeben hatte. Tooru hatte Assamaril verzaubert, und das Ergebnis ist, dass Assa noch bis heute zu Tooru hält. Tooru hatte herausgefunden, was Assamaril mag.
„Darf ich um dich kämpfen?“ Janarey ist wirklich eine Kämpferin, niemals mutlos. Aber welche Antwort war nun richtig? Ein „Ja“ gibt ihr Hoffnung. Ein „Nein“ nimmt ihr alle Hoffnung weg.
Und was ist mit Assamaril? Es hatte schon lange niemand um sie gekämpft!
- Ihre Fürsorge verzauberte Janarey so sehr, dass sie die Nähe zu ihr, also zu einer Frau, sucht. Aus der gemeinsamen Vergangenheit mit Tooru wusste Assa, dass das Lichte Reich nicht sehr gut zurecht kommt mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Janareys Karriere wäre in Gefahr. Assamaril würde dieses Opfer nicht wollen.
- Außerdem ist Assamaril eine Frau, und Frauen können nicht das bieten, was Männer bieten können. Etwas fehlt! Das macht zum Beispiel den Kinderwunsch sehr schwierig.
- Und weiter ist Assamaril gerade unglücklich verliebt. Eine Liebe, die sich nicht erfüllen sollte. Sie weiß nicht, ob es sinnvoll ist, sich nach einer vernünftigeren Partnerschaft umzusehen.
- Das Ergebnis davon ist ihre Erklärung, dass sie nicht in Janarey verliebt wäre. Sie mag Janarey, diese starke Frau, die ganz sanft mit Assa umgeht. Und sie mag es auch, dass Janarey sie begehrt, auch wenn Assamaril das nicht zugibt.
- Aber Janarey ist viel zu jung. Assamaril mag die älteren Frauen, die Erfahrung und Weisheit haben, zu denen sie aufsehen kann, von denen sie lernen kann, von denen sie geführt werden kann.
- Assamaril hält sich selber für keine Frau für eine Nacht und würde sich auf so etwas nicht einlassen. Wenn ihr Partner nicht zu ihr hält, dann verzichtet sie lieber auf Abenteuer, denn das viel größere Abenteuer ist die Gemeinsamkeit auf Dauer.
Der Weg zu ihrem Herz ist wirklich schwer. Schwer aber nur für Menschen, die sich nicht die richtigen Gedanken machen. Schwer für die Menschen, die sich keine Mühe gegeben haben, Assamaril vorher kennen zu lernen. Denn eigentlich ist es gar nicht so schwierig, Assamaril zu verzaubern. Es kostet nur Mühe. Zum Beispiel die Mühe, die sich Tooru einmal gegeben hatte. Tooru hatte Assamaril verzaubert, und das Ergebnis ist, dass Assa noch bis heute zu Tooru hält. Tooru hatte herausgefunden, was Assamaril mag.
„Darf ich um dich kämpfen?“ Janarey ist wirklich eine Kämpferin, niemals mutlos. Aber welche Antwort war nun richtig? Ein „Ja“ gibt ihr Hoffnung. Ein „Nein“ nimmt ihr alle Hoffnung weg.
Und was ist mit Assamaril? Es hatte schon lange niemand um sie gekämpft!
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Janarey
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat bereits verloren
Sie hatte weder ein klares ja noch ein klares nein bekommen auf die Frage ob sie um sie kämpfen dürfe. Was sie wusste war das sie einen Weg finden musste, sie davon zu überzeugen und ihr Herz zu gewinnen.
Also ging sie ihrem Alltag weiter nach und besuchte Assamaril in jder freien Minute, obwohl die Behandlungen am Bein längst nicht mehr von Nöten waren.
Aber darum ging es ihr auch garnicht. Sie wollte soviel Zeit wie möglich mit Assamaril verbringen und sie besser kennen lernen. Irgendwann würde sich ihr ein Weg offenbaren, der zu dem Herzen von Assamaril führte.
Dafür machte sie sich sogar eigenst auf nach Menekur und suchte das Gespräch mit Tooru um mit ihr über die ganze Sache zu sprechen. Oft hatte Assamaril von ihr gesprochen und als sie meinte, es gäbe einen Menschen der den Weg zu ihrem Herzen kennen würde, war der Kriegerin klar das es sich um Tooru handeln müsse.
Am letzten Abend äusserte die Kriegerin den Wunsch einer Massage gegenüber Assamaril. Also beschlossen die beiden nach Junkersteyn zu reiten und dort die Ungestörte Umgebung des Eigenheims auf zu suchen.
Es war eine wohltat von Assamarils geübten Händen den Rücken und Nackenbereich massiert zu bekommen. Mit geschickten Händen löste sie die ganzen Verspannungen die sie sich am Schreibtisch durch die ihr so unbeliebte Büroarbeit zugezogen hatte. Aber irgendwas war anders danach bei der Kriegerin. Als sie sich von Assamaril eine letzte fiese Verspannung im Nacken wegkneten lies, lag der Blick der kriegerin auf das leer stehende Gästezimmer.
Die Stimme der Kriegerin war zwar ruhig, doch hatte sie etwas Befehlstonmäßiges an sich, wie sie ihn normalerweise nur im Dienst an sich hat.
Ich werde dir die Tage einen Schlüssel von dem Haus geben, das macht es einfacher für uns. Und wenn es dann mal Abends später wird, kannst du hier übernachten.
Sie sprach diese Worte aus und drehte sich nach einer Weile zu ihr um. Assamaril stand dort, ohne eine Gefühlsreaktion zu zeigen. Wie sie reagiert hat auf die Worte, als die Kriegerin ihr den Rücken noch zugewandt hatte, wusste sie nicht. Doch war die Kriegerin sich unsicher, ob es gut war was sie sagte. Denn nach einem kurzen schluck Milch, zog Assamaril wortlos ihren Mantel an und wollte gehen.
Nur Stumm, überfordert von dem Gefühlschaos in ihr konnte sie ihr nur die Türe öffnen und ihr nachsehen.
Sie hatte weder ein klares ja noch ein klares nein bekommen auf die Frage ob sie um sie kämpfen dürfe. Was sie wusste war das sie einen Weg finden musste, sie davon zu überzeugen und ihr Herz zu gewinnen.
Also ging sie ihrem Alltag weiter nach und besuchte Assamaril in jder freien Minute, obwohl die Behandlungen am Bein längst nicht mehr von Nöten waren.
Aber darum ging es ihr auch garnicht. Sie wollte soviel Zeit wie möglich mit Assamaril verbringen und sie besser kennen lernen. Irgendwann würde sich ihr ein Weg offenbaren, der zu dem Herzen von Assamaril führte.
Dafür machte sie sich sogar eigenst auf nach Menekur und suchte das Gespräch mit Tooru um mit ihr über die ganze Sache zu sprechen. Oft hatte Assamaril von ihr gesprochen und als sie meinte, es gäbe einen Menschen der den Weg zu ihrem Herzen kennen würde, war der Kriegerin klar das es sich um Tooru handeln müsse.
Am letzten Abend äusserte die Kriegerin den Wunsch einer Massage gegenüber Assamaril. Also beschlossen die beiden nach Junkersteyn zu reiten und dort die Ungestörte Umgebung des Eigenheims auf zu suchen.
Es war eine wohltat von Assamarils geübten Händen den Rücken und Nackenbereich massiert zu bekommen. Mit geschickten Händen löste sie die ganzen Verspannungen die sie sich am Schreibtisch durch die ihr so unbeliebte Büroarbeit zugezogen hatte. Aber irgendwas war anders danach bei der Kriegerin. Als sie sich von Assamaril eine letzte fiese Verspannung im Nacken wegkneten lies, lag der Blick der kriegerin auf das leer stehende Gästezimmer.
Die Stimme der Kriegerin war zwar ruhig, doch hatte sie etwas Befehlstonmäßiges an sich, wie sie ihn normalerweise nur im Dienst an sich hat.
Ich werde dir die Tage einen Schlüssel von dem Haus geben, das macht es einfacher für uns. Und wenn es dann mal Abends später wird, kannst du hier übernachten.
Sie sprach diese Worte aus und drehte sich nach einer Weile zu ihr um. Assamaril stand dort, ohne eine Gefühlsreaktion zu zeigen. Wie sie reagiert hat auf die Worte, als die Kriegerin ihr den Rücken noch zugewandt hatte, wusste sie nicht. Doch war die Kriegerin sich unsicher, ob es gut war was sie sagte. Denn nach einem kurzen schluck Milch, zog Assamaril wortlos ihren Mantel an und wollte gehen.
Nur Stumm, überfordert von dem Gefühlschaos in ihr konnte sie ihr nur die Türe öffnen und ihr nachsehen.
Zuletzt geändert von Janarey am Dienstag 27. Oktober 2015, 16:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Assamaril
- Beiträge: 335
- Registriert: Sonntag 7. September 2014, 16:45
Assamaril hatte gerade Janas großes Haus verlassen und war auf dem Heimweg. Ihre Gedanken begleiteten sie.
„Jana, ich bedanke mich bei dir für deine Liebe und für deine Geduld. Ich bin nicht davon überzeugt, dass ich beides von dir verdient habe.“
Eigentlich gab es doch nichts Schöneres als geliebt zu werden, und es war lange her, dass Assa sich wirklich geliebt fühlte. Jana tat es einfach, obwohl sie nur eine Seite von Assamaril kennen gelernt hatte, die Fürsorge.
„Wie kannst du mich lieben, wenn du mich noch gar nicht kennst? Liebst du dann nicht ein Bild von mir? Was wird mit dir geschehen, wenn du erkennst, dass Assamaril nicht das Bild ist, das du liebst?“
Janarey wünschte sich, dass Assa mit in dem großen Haus lebt. Ihr Wunsch klang wie eine Forderung. Aber für Assa war dieses Haus eine fertige Welt. Immer sauber! Jana kochte selber, und Jana war körperlich auch wieder gesund. Assa hätte gar keine Aufgaben.
„ Aber was bekommst du dann in deine Welt? Ein Bild, eine Vase oder ein Möbelstück? Was soll ich tun in deiner Welt? Es gibt für mich in deiner Welt nicht mehr Aufgaben, als eine Vase hätte. Und wie lange hast du Freude an einer Vase? Wann wirst du diese Vase wegwerfen, weil du sie lange genug angesehen hast? Dann ist deine Wohnung immer noch so groß und leer. Und dann wirst du erkennen, dass du für diese Vase zu viel bezahlt hast. Sie kostete deine Zukunft.“
Assamaril erkannte Janareys große Sehnsucht. Und Assa wünschte sich, sie würde mehr fühlen, das würde doch alles einfacher machen. Einfach unendlich verliebt werden. Aber Verlieben war sowieso nicht so einfach bei ihr.
Sie wusste nicht, was richtig war, was sie nun tun sollte. Sie mag Jana. Und Mögen ist doch schon ein guter Weg!
Assamaril kam zuhause an. Sie fiel furchtbar müde ins Bett, so viel Müdigkeit durch Nachdenken, aber trotzdem konnte sie nicht einschlafen.
„Jana, ich bedanke mich bei dir für deine Liebe und für deine Geduld. Ich bin nicht davon überzeugt, dass ich beides von dir verdient habe.“
Eigentlich gab es doch nichts Schöneres als geliebt zu werden, und es war lange her, dass Assa sich wirklich geliebt fühlte. Jana tat es einfach, obwohl sie nur eine Seite von Assamaril kennen gelernt hatte, die Fürsorge.
„Wie kannst du mich lieben, wenn du mich noch gar nicht kennst? Liebst du dann nicht ein Bild von mir? Was wird mit dir geschehen, wenn du erkennst, dass Assamaril nicht das Bild ist, das du liebst?“
Janarey wünschte sich, dass Assa mit in dem großen Haus lebt. Ihr Wunsch klang wie eine Forderung. Aber für Assa war dieses Haus eine fertige Welt. Immer sauber! Jana kochte selber, und Jana war körperlich auch wieder gesund. Assa hätte gar keine Aufgaben.
„ Aber was bekommst du dann in deine Welt? Ein Bild, eine Vase oder ein Möbelstück? Was soll ich tun in deiner Welt? Es gibt für mich in deiner Welt nicht mehr Aufgaben, als eine Vase hätte. Und wie lange hast du Freude an einer Vase? Wann wirst du diese Vase wegwerfen, weil du sie lange genug angesehen hast? Dann ist deine Wohnung immer noch so groß und leer. Und dann wirst du erkennen, dass du für diese Vase zu viel bezahlt hast. Sie kostete deine Zukunft.“
Assamaril erkannte Janareys große Sehnsucht. Und Assa wünschte sich, sie würde mehr fühlen, das würde doch alles einfacher machen. Einfach unendlich verliebt werden. Aber Verlieben war sowieso nicht so einfach bei ihr.
Sie wusste nicht, was richtig war, was sie nun tun sollte. Sie mag Jana. Und Mögen ist doch schon ein guter Weg!
Assamaril kam zuhause an. Sie fiel furchtbar müde ins Bett, so viel Müdigkeit durch Nachdenken, aber trotzdem konnte sie nicht einschlafen.
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Janarey
Halte den Blick stets voran und sieh nicht zurück
Ein Satz den die Kriegerin einmal von einem alten Mann der auf der Strasse lebte gehört hat. Egal was du warst, oder gerade bist Janarey. Du kannst dich ändern und etwas anderes werden. Halte dabei immer den Blick nach vorne auf dein Ziel und schaue nicht zurück. Nun steht sie da, nur ein Auge, ein Bein halb steif und starrt in den Spiegel. Der Blick geht langsam zur Seite und bleibt an dem Rüstständer hängen.
Es ist lange her, das sie die Rüstung getragen hatte und noch viel länger, als sie das letzte mal darin gekämpft hatte. Mit ruhigen und geschickten Handgriffen begann sie die Rüstteile an zu legen. Da stand sie nun, voll gerüstet und das Schwert mit Schild in den Händen vor dem Spiegel. Schon das rumdrehen in der schweren Platte war ungewohnt schwierig mit dem Bein. Und auch das Visier traute sie nicht herunter zu klappen. Sah sie doch so schon kaum etwas durch den Helm. Es ist ganz einfach Jana. Nur einmal die Treppe hinab und wider rauf, dann ist die erste Übung beendet für heute. Sprach die Kriegerin, scheidete die Waffe und ging scheppernd hinkend auf die Treppe zu. Kurz ging der Blick runter zu den Stufen, die rechte Hand suchte das Geländer und ertastete es nach einigen Fehlgriffen. Dann kam er, der erste Schritt auf die Stufen hinab und es kam wie es kommen musste. Auf der hälfte der Treppe setzte sie wie gewohnt das linke und nicht das rechte gesunde Bein zuerst auf die Stufe. Das noch ungewohnt schwere Gewischt der Platte lies das Bein leicht einknicken und gab nach, so das die Kriegerin in der Plattenrüstung mit einem Höllischen gepolter den Rest der Treppe hinunter schepperte.
Einen Moment lang blieb sie regungslos am Boden liegen, dann schob sie das bei fallen geschlossene Visier wider hoch und blickte zur Decke.
Bei Krator noch eins. Ich bin eine verdammte dumme Kuh. Rechts, links, rechts, links. nicht andersrum. Maulte sie mit voller inbrunst und rappelte sich wie die Schildkröte auf dem Rücken, langsam wider auf die Beine. Die Rüstung wurde an Ort und Stelle ausgezogen und in die Ecke geworfen. Der Blick im Spiegel verriet dann das unübersehbare. Eine aufgeplatzte Lippe und ein paar kleine blaue Flecken.
Doch das war nebensache in anbetracht der Vorbereitungen die noch getroffen werden mussten. Es gab viel zu tun.
Ein Satz den die Kriegerin einmal von einem alten Mann der auf der Strasse lebte gehört hat. Egal was du warst, oder gerade bist Janarey. Du kannst dich ändern und etwas anderes werden. Halte dabei immer den Blick nach vorne auf dein Ziel und schaue nicht zurück. Nun steht sie da, nur ein Auge, ein Bein halb steif und starrt in den Spiegel. Der Blick geht langsam zur Seite und bleibt an dem Rüstständer hängen.
Es ist lange her, das sie die Rüstung getragen hatte und noch viel länger, als sie das letzte mal darin gekämpft hatte. Mit ruhigen und geschickten Handgriffen begann sie die Rüstteile an zu legen. Da stand sie nun, voll gerüstet und das Schwert mit Schild in den Händen vor dem Spiegel. Schon das rumdrehen in der schweren Platte war ungewohnt schwierig mit dem Bein. Und auch das Visier traute sie nicht herunter zu klappen. Sah sie doch so schon kaum etwas durch den Helm. Es ist ganz einfach Jana. Nur einmal die Treppe hinab und wider rauf, dann ist die erste Übung beendet für heute. Sprach die Kriegerin, scheidete die Waffe und ging scheppernd hinkend auf die Treppe zu. Kurz ging der Blick runter zu den Stufen, die rechte Hand suchte das Geländer und ertastete es nach einigen Fehlgriffen. Dann kam er, der erste Schritt auf die Stufen hinab und es kam wie es kommen musste. Auf der hälfte der Treppe setzte sie wie gewohnt das linke und nicht das rechte gesunde Bein zuerst auf die Stufe. Das noch ungewohnt schwere Gewischt der Platte lies das Bein leicht einknicken und gab nach, so das die Kriegerin in der Plattenrüstung mit einem Höllischen gepolter den Rest der Treppe hinunter schepperte.
Einen Moment lang blieb sie regungslos am Boden liegen, dann schob sie das bei fallen geschlossene Visier wider hoch und blickte zur Decke.
Bei Krator noch eins. Ich bin eine verdammte dumme Kuh. Rechts, links, rechts, links. nicht andersrum. Maulte sie mit voller inbrunst und rappelte sich wie die Schildkröte auf dem Rücken, langsam wider auf die Beine. Die Rüstung wurde an Ort und Stelle ausgezogen und in die Ecke geworfen. Der Blick im Spiegel verriet dann das unübersehbare. Eine aufgeplatzte Lippe und ein paar kleine blaue Flecken.
Doch das war nebensache in anbetracht der Vorbereitungen die noch getroffen werden mussten. Es gab viel zu tun.
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Janarey
Jede Hürde die man meistert, birgt einen Sieg
Die letzten Monde bargen eine vielzahl an Hürden in ihrem Leben. Die einen etwas kleiner, die anderen etwas größer. Doch eine Hürde sollte sich als groß, auf den ersten Blick unüberwindlich darstellen.
Eine etwas größere war das wider eingewöhnen an die Rüstung und den Kampf mit jener. Nachdem sie feststellen musste, das die schwere Plattenrüstung derzeit noch eine unüberwindbare Hürde darstellte, griff sie auf den Vorschlag der Oberstleutnant zurück und kramte zu Hause in ihrer Rüsttruhe die alte Kettenrüstung aus ihrer Geweihtenzeit heraus und versuchte sich mit dieser.
Und siehe da, die wesentlich leichtere Kette bot ihr erheblich mehr Bewegungsfreiheit und so konnte sie sich mit dem zum Teil steif gebliebenen Bein deutlich besser fortbewegen. So gewappnet machte sie sich dann auf den Weg zur Kommandantur mit dem festen Willen, dort die Trainingspuppen zu verhauen. Doch was gibt es besseres als einfache Puppen die sich nicht wehren? Richtig, Rekruten die sich noch in der Grundausbildung befinden.
Vor der Kommandantur traf sie Rekrut Sturmtahl der sich gerade in Ziviel dort vorbei traute und ihr in die Arme lief.
Kurzerhand wurde er in den Dienst berufen und mit zum Trainingsplatz gezerrt um dort mit ihr unter Realistischen Bedingungen zu üben. Es war deutlich zu sehen, das sich der Rekrut in seinem Handeln zurückhielt und ihr so die Möglichkeit gab, sich langsam an die lang einstudierten doch länger nicht durchgeführten Bewegungen zu gewöhnen.
Es viel ihr dennoch schwer, die Schläge des Rekruten frühzeitig zu erkennen und zu parrieren. Sie musste nun lernen, sich mit dem eingeschränkten Sichtfeld und der hinkenden Bewegung zurecht zu kommen und dies anderweitig zu kompensieren.
Als dann noch die Rekrutin Saran nach einer Weile hinzu kam, beschloss sie mit den beiden in die hiesigen Höhlen zu ziehen um dort etwas Realistischere Luft zu schnuppern. Allerdings nahm sie aus dem Lager einen Bogen und beschloss, lieber erst einmal in der hinteren Reihe zu bleiben. Die so zusammengestellte Jagdgruppe machte sich gut und man traute sich an die etwas stärkeren Gegner heran. Es war wahrscheinlich der Instinkt der sie zu der nächsten Tat beflügelte. Als die Rekrutin kurz zurück wich von dem Alptraum und nur der Rekrut noch dran stand, lies sie den Bogen fallen und löste den Schild vom Rücken und zog das Schwert. Nichtelegant, aber dafür um so waghalsiger ging sie das große Vieh mit im Nahkampf an und stellte sich ihm entgegen.
Doch der Hochmut kam nur ganz kurz vor dem Fall und so kam wie es kommen musste. Das Vieh machte einen Satz auf sie zu und holte mit seiner Pranke aus und ja, es traf genau ins Schwarze und schlug die Kriegerin zu Boden. Mit vereinten Kräften schafften die beiden Rekruten es dann schnell in guter Zusammenarbeit, das Vieh von der am Boden liegenden Kriegerin weg zu drängen und nieder zu schlagen.
Nach einer Weile des Sammelns rappelte sie sich wider auf und blickte zu den beiden Rekruten und meinte sich den Kopf reibend
Das bleibt unter uns und wird nicht weiter getratscht, klar?
Und wie sie unter ihren Helmen wahrscheinlich geschmunzelt haben. Doch einigte man sich darauf, dies zu verschweigen und zog weiter in die Höhle hinein. Am ende der Jagd, wider in Adoran angekommen fragte Rekrutin Saran wie geht es euch Korporal? Nach kurzem nachdenken blickte sie die Rekrutin an und meinte ich fühle mich wie ausgewürgt. Ich brauche Pause.
Mit den Worten trennte sich dann die Jagdgruppe wider.
Die größte Hürde jedoch stand ihr am selbigen Abend noch bevor. Sie machte sich auf dem Weg zu Assamaril um sie zu besuchen. Doch anders als geplant verlief es nicht so gut wie erhofft und nach den offenbar wider falsch gewählten Worten machte sich Assamaril auf und verliess zügig das Haus.
Ihr nachgehend bis zur Kutschstation vor Berchgard rief sie ihr zu Was? Was soll ich deiner Meinung nach tun? Stehen bleiben war die kurze aber knappe Antwort die sie bekam.
Eine Antwort mit der sie nicht gerechnet hat und tatsächlich erst einmal verwundert stehen blieb. Assamaril hingegen nutzte die Gelegenheit und ging schnell fort und lies die Kriegerin dort stehen. Es war eine Mischung aus Verzweiflung und Wut die da in aufstieg und sie machte sich auf den Weg, die aus den Augen verlorene Assamaril zu suchen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit ging sie wider zum Handelshaus zurück, klingelte sturm und pochte mit geballter Faust gegen die Türe. Assamaril war tatsächlich wider da und machte die Türe wohl nichts ahnend auf und erschrak. Sie hätte Kundschaft, der Sir Thelor von Gipfelsturm wäre da. Zum Glück nicht all zu laut fluchend entgegnete sie Assamaril, das ihr der Sir wohl Scheissegal wäre. Doch dann atmete sie tief durch, blickte zu Assamaril und meinte sie würde Tee trinken, sie wüsste welchen. Ihr dann in die Küche folgend wurde dann ein halbwegs freundliches Gesicht aufgesetzt und den Sir mit der Lady die dort sassen begrüßt.
Als der die beiden besucher dann irgendwann am Abend den Heimweg antraten, dachte Assamaril, sie würde direkt mit gehen. Doch sie ging auf Assamaril zu fasste sie am Handgelenk, auf das sie ja nicht wider auf die Idee käme weglaufen zu wollen und blickte sie an.
Den Weg zum Herzen einer Frau zu finden ist wohl die schwierigste Hürde im Leben die es zu meistern gilt. Das musste die Kriegerin die letzten Wochen feststellen.
Die letzten Monde bargen eine vielzahl an Hürden in ihrem Leben. Die einen etwas kleiner, die anderen etwas größer. Doch eine Hürde sollte sich als groß, auf den ersten Blick unüberwindlich darstellen.
Eine etwas größere war das wider eingewöhnen an die Rüstung und den Kampf mit jener. Nachdem sie feststellen musste, das die schwere Plattenrüstung derzeit noch eine unüberwindbare Hürde darstellte, griff sie auf den Vorschlag der Oberstleutnant zurück und kramte zu Hause in ihrer Rüsttruhe die alte Kettenrüstung aus ihrer Geweihtenzeit heraus und versuchte sich mit dieser.
Und siehe da, die wesentlich leichtere Kette bot ihr erheblich mehr Bewegungsfreiheit und so konnte sie sich mit dem zum Teil steif gebliebenen Bein deutlich besser fortbewegen. So gewappnet machte sie sich dann auf den Weg zur Kommandantur mit dem festen Willen, dort die Trainingspuppen zu verhauen. Doch was gibt es besseres als einfache Puppen die sich nicht wehren? Richtig, Rekruten die sich noch in der Grundausbildung befinden.
Vor der Kommandantur traf sie Rekrut Sturmtahl der sich gerade in Ziviel dort vorbei traute und ihr in die Arme lief.
Kurzerhand wurde er in den Dienst berufen und mit zum Trainingsplatz gezerrt um dort mit ihr unter Realistischen Bedingungen zu üben. Es war deutlich zu sehen, das sich der Rekrut in seinem Handeln zurückhielt und ihr so die Möglichkeit gab, sich langsam an die lang einstudierten doch länger nicht durchgeführten Bewegungen zu gewöhnen.
Es viel ihr dennoch schwer, die Schläge des Rekruten frühzeitig zu erkennen und zu parrieren. Sie musste nun lernen, sich mit dem eingeschränkten Sichtfeld und der hinkenden Bewegung zurecht zu kommen und dies anderweitig zu kompensieren.
Als dann noch die Rekrutin Saran nach einer Weile hinzu kam, beschloss sie mit den beiden in die hiesigen Höhlen zu ziehen um dort etwas Realistischere Luft zu schnuppern. Allerdings nahm sie aus dem Lager einen Bogen und beschloss, lieber erst einmal in der hinteren Reihe zu bleiben. Die so zusammengestellte Jagdgruppe machte sich gut und man traute sich an die etwas stärkeren Gegner heran. Es war wahrscheinlich der Instinkt der sie zu der nächsten Tat beflügelte. Als die Rekrutin kurz zurück wich von dem Alptraum und nur der Rekrut noch dran stand, lies sie den Bogen fallen und löste den Schild vom Rücken und zog das Schwert. Nichtelegant, aber dafür um so waghalsiger ging sie das große Vieh mit im Nahkampf an und stellte sich ihm entgegen.
Doch der Hochmut kam nur ganz kurz vor dem Fall und so kam wie es kommen musste. Das Vieh machte einen Satz auf sie zu und holte mit seiner Pranke aus und ja, es traf genau ins Schwarze und schlug die Kriegerin zu Boden. Mit vereinten Kräften schafften die beiden Rekruten es dann schnell in guter Zusammenarbeit, das Vieh von der am Boden liegenden Kriegerin weg zu drängen und nieder zu schlagen.
Nach einer Weile des Sammelns rappelte sie sich wider auf und blickte zu den beiden Rekruten und meinte sich den Kopf reibend
Das bleibt unter uns und wird nicht weiter getratscht, klar?
Und wie sie unter ihren Helmen wahrscheinlich geschmunzelt haben. Doch einigte man sich darauf, dies zu verschweigen und zog weiter in die Höhle hinein. Am ende der Jagd, wider in Adoran angekommen fragte Rekrutin Saran wie geht es euch Korporal? Nach kurzem nachdenken blickte sie die Rekrutin an und meinte ich fühle mich wie ausgewürgt. Ich brauche Pause.
Mit den Worten trennte sich dann die Jagdgruppe wider.
Die größte Hürde jedoch stand ihr am selbigen Abend noch bevor. Sie machte sich auf dem Weg zu Assamaril um sie zu besuchen. Doch anders als geplant verlief es nicht so gut wie erhofft und nach den offenbar wider falsch gewählten Worten machte sich Assamaril auf und verliess zügig das Haus.
Ihr nachgehend bis zur Kutschstation vor Berchgard rief sie ihr zu Was? Was soll ich deiner Meinung nach tun? Stehen bleiben war die kurze aber knappe Antwort die sie bekam.
Eine Antwort mit der sie nicht gerechnet hat und tatsächlich erst einmal verwundert stehen blieb. Assamaril hingegen nutzte die Gelegenheit und ging schnell fort und lies die Kriegerin dort stehen. Es war eine Mischung aus Verzweiflung und Wut die da in aufstieg und sie machte sich auf den Weg, die aus den Augen verlorene Assamaril zu suchen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit ging sie wider zum Handelshaus zurück, klingelte sturm und pochte mit geballter Faust gegen die Türe. Assamaril war tatsächlich wider da und machte die Türe wohl nichts ahnend auf und erschrak. Sie hätte Kundschaft, der Sir Thelor von Gipfelsturm wäre da. Zum Glück nicht all zu laut fluchend entgegnete sie Assamaril, das ihr der Sir wohl Scheissegal wäre. Doch dann atmete sie tief durch, blickte zu Assamaril und meinte sie würde Tee trinken, sie wüsste welchen. Ihr dann in die Küche folgend wurde dann ein halbwegs freundliches Gesicht aufgesetzt und den Sir mit der Lady die dort sassen begrüßt.
Als der die beiden besucher dann irgendwann am Abend den Heimweg antraten, dachte Assamaril, sie würde direkt mit gehen. Doch sie ging auf Assamaril zu fasste sie am Handgelenk, auf das sie ja nicht wider auf die Idee käme weglaufen zu wollen und blickte sie an.
Den Weg zum Herzen einer Frau zu finden ist wohl die schwierigste Hürde im Leben die es zu meistern gilt. Das musste die Kriegerin die letzten Wochen feststellen.
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Assamaril
- Beiträge: 335
- Registriert: Sonntag 7. September 2014, 16:45
Assamaril wusste nicht, was sie Janarey Furchtbares angetan hatte, dass Janarey sich so sehr verliebte. Das mit der Liebe hatte Assamaril sowieso bis heute nicht verstanden. Es war immer unlogisch. Wieso hatte sie sich so sehr in Tooru verliebt? Und als Tooru anfing immer abweisender zu werden, ist die Liebe nicht einfach weggegangen. Das ist doch verrückt! Und nun gibt es einen Menschen, der sich so sehr um Assa bemüht, und Assa schafft es nicht, sich in diesen Menschen zu verlieben. Aber es wurde sogar schlimmer. Assa fing an sich gegen Janarey zu wehren und wegzulaufen und nicht mehr gut mit ihr zu sprechen. Assamaril war gar nicht mehr die fürsorgliche Heilerin, sie fühlte sich nun als Janareys Feind. Wo waren denn die Priester, die sich um Janareys Seele kümmern sollten? Sie waren nicht da. Da war nur Assamaril. Sie konnte verstehen, dass Janareys Herz durcheinander geworden ist. Janarey war alleine gewesen, als sie gefoltert wurde. Und sie war danach auch viel zu alleine gewesen. Meistens Assamaril war da. Wie konnte Janarey es verhindern, sich zu verlieben?! Und nun ist es Assamaril, die versucht Janarey alleine zu lassen.
Die halbe Nacht sass sie auf ihrem Bett und dachte darüber nach. Sie fühlte sich schuldig für die Gefühle, die Janarey nun hatte, und sie fühlte sich schuldig dafür, dass sie Janarey statt Fürsorge jetzt Ablehnung und Schmerzen gab. Und warum? Warum ließ sie es nicht zu? Welcher anderer Mensch hatte sich so sehr um Assamaril bemüht?
Sie wertschätzte Janareys Bemühungen, aber sie berührten nicht ihr Herz. Es fehlte noch etwas. Assamaril verglich ihre Gefühle aus der Vergangenheit. Es war ganz sicher, dass sie sich verlieben konnte. Aber wie?
Und dann erinnerte sie sich an die Momente, in denen Janarey verärgert wegen Assamarils Ablehnungen war. In Janas Verzweiflung griff sie nach Assamarils Handgelenk, hielt sie fest, ließ sie nicht davon laufen. Schimpfte und war zornig. Das war der Moment, in dem Assamarils Herz berührt wurde. Nur für einen kurzen Moment.
Das Erlebnis mit Tooru gab Assamaril Verständnis über sich selber. Damals wurde sie wie eine Königin und gleichzeitig wie eine Sklavin behandelt. Entweder verehrt oder getreten. Aber Assamaril fühlte sich in beiden Momenten immer begehrt. Aber das, was sie damals erlebt hatte, war einzigartig und tief in ihrem Herz begraben. Trotzdem würde es sich wohl niemals ändern, dass sie sich nach der Stärke ihre Partners sehnen würde. Eine Stärke, die sie nicht hat oder auch nicht haben wollte. "Bleib stehen!", hatte sie zu Janarey gesagt. Und Janarey war stehen geblieben. In dem Moment war Assamaril sicher, sie beiden gehören nicht zusammen.
Aber offensichtlich hatte Assamaril mit so einer Anweisung Janarey überrumpelt, denn die Kriegerin gab nicht auf. Janarey hatte nur noch Verzweiflung. Die Verzweiflung ist entweder der Moment, an dem man aufgibt, oder man gibt nicht auf und tut verzweifelte Dinge.
Assamaril legte sich in das Bett und zog die Decke bis an ihr Kinn. Es musste eine Entscheidung getroffen werden, Aber Janarey akzeptiere Assas Ablehnung nicht als Entscheidung.
Die halbe Nacht sass sie auf ihrem Bett und dachte darüber nach. Sie fühlte sich schuldig für die Gefühle, die Janarey nun hatte, und sie fühlte sich schuldig dafür, dass sie Janarey statt Fürsorge jetzt Ablehnung und Schmerzen gab. Und warum? Warum ließ sie es nicht zu? Welcher anderer Mensch hatte sich so sehr um Assamaril bemüht?
Sie wertschätzte Janareys Bemühungen, aber sie berührten nicht ihr Herz. Es fehlte noch etwas. Assamaril verglich ihre Gefühle aus der Vergangenheit. Es war ganz sicher, dass sie sich verlieben konnte. Aber wie?
Und dann erinnerte sie sich an die Momente, in denen Janarey verärgert wegen Assamarils Ablehnungen war. In Janas Verzweiflung griff sie nach Assamarils Handgelenk, hielt sie fest, ließ sie nicht davon laufen. Schimpfte und war zornig. Das war der Moment, in dem Assamarils Herz berührt wurde. Nur für einen kurzen Moment.
Das Erlebnis mit Tooru gab Assamaril Verständnis über sich selber. Damals wurde sie wie eine Königin und gleichzeitig wie eine Sklavin behandelt. Entweder verehrt oder getreten. Aber Assamaril fühlte sich in beiden Momenten immer begehrt. Aber das, was sie damals erlebt hatte, war einzigartig und tief in ihrem Herz begraben. Trotzdem würde es sich wohl niemals ändern, dass sie sich nach der Stärke ihre Partners sehnen würde. Eine Stärke, die sie nicht hat oder auch nicht haben wollte. "Bleib stehen!", hatte sie zu Janarey gesagt. Und Janarey war stehen geblieben. In dem Moment war Assamaril sicher, sie beiden gehören nicht zusammen.
Aber offensichtlich hatte Assamaril mit so einer Anweisung Janarey überrumpelt, denn die Kriegerin gab nicht auf. Janarey hatte nur noch Verzweiflung. Die Verzweiflung ist entweder der Moment, an dem man aufgibt, oder man gibt nicht auf und tut verzweifelte Dinge.
Assamaril legte sich in das Bett und zog die Decke bis an ihr Kinn. Es musste eine Entscheidung getroffen werden, Aber Janarey akzeptiere Assas Ablehnung nicht als Entscheidung.
- Tooru Weidenhang
- Beiträge: 328
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
- Wohnort: Hamburg
Der dümmste Fehler ihres Lebens? Womöglich.
Noch um die Mittagsstunde herum hatte sie Assamaril beschworen sie solle sich auf Janarey einlassen, ihr eine Chance geben. Tooru glaubte in diesem Augenblick daran, sie glaubte daran es sei das Beste für alle beteiligten. Sogar den traurigen Blick von Assamaril ignorierte sie als jene ihr Versprechen gab es zu versuchen.
Sie verdrängte alle Gedanken, verabschiedete sich von ihr und zog sich zurück in ihre Kissenhöhle im Frauenzimmer. Ein Fehler ebenso schrecklich wie die Bitte an Assamaril dem Korporal trotz fehlender Liebe eine Chance zu geben. Nun wo sie alleine war übermannten sie Fantasien und ihre Gefühle über das was sie nun für immer verloren hatte. Für das was nie wieder kommen sollte und das was eine Person bekommen würde die garnicht wusste was es wirklich heisst um diese Frau zu kämpfen.
Es schüttelte sie, der psychische Schmerz begann in einen physischen überzugehen, sie bekam Magenkrämpfe, sie zitterte...selbst der Rum den sie sich mittlerweile geholt hatte half nicht.
Es war spät, schon dunkel und eisig kalt als sie sich nur im Sari und völlig unbewaffnet auf den Weg nach Berchgard machte. Niemand war dort. Auch in Adoran war keine Assamaril, aber ein netter Bürger der sie zum Haus Janareys führen sollte.
Dort angekommen spielte sich ein sehr peinliches Drama ab, 3 Sturköpfe und ein zu anfangs etwas mit der Situation überforderter Beisteher. Am Ende ritt die umkämpfte Assamaril davon und ausser ein paar blauen Flecken hatte wohl weder sie noch der Korporal größere Spuren davongetragen. Zumindest nicht an ihrer Oberfläche.
Assamaril wollte alleine sein, es war schwer für Tooru zu akzeptieren doch sie tat es und so endete sie letztendlich wartend vor dem Handwerkshaus. Sie würde nicht klingeln oder klopfen, sie würde auf Assamaril warten bis zum Morgen und dann wenn sie das Haus verlässt ihren ersten Blick richten lassen darüber ob sie über Tooru erfreut ist oder nicht.
Und so wartete sie....und wartete....das herbstliche Wetter und die Bergwinde fraßen sich ungehindert durch ihren Sari und Nera, der Kerl von früher, hat ihren Rum in den Wald geworfen. Es gab keine Wärme für sie in dieser Nacht.
Klarheit allerdings - die gab es je mehr der Rum von seiner Wirkung nachließ.
Warum wartete sie hier? Assamaril möchte offenbar eine Lüge leben. Und Janarey möchte offenbar in einer einseitigen Beziehung leben in der nur sie selbst glücklich ist. Warum mühte sie sich hier wenn das wertvollste was zwischen den beiden eine bloße Fantasie ist? Das war keine Mühe wert, das würde sich von alleine regeln. Sie musste keinen Kampf mehr kämpfen den sie ohnehin schon vor langem gewonnen hatte. Alles was sie heute Nacht vollbrachte war es sich zum Affen zu machen als hätte sie all die Zeit in der sie in Menekur soviel reifer geworden ist vergessen. Ihr Verhalten war dem was sie mittlerweile geworden ist in keinster Weise würdig. Es war Zeit nach Hause zu reiten. Sie würde weiter an Assamarils Seite bleiben, und sei es auch nur in ihren Träumen.
Und für die Zeit in der sie wartete bis alles wieder so sein würde wie es war hatte sie Rum, Eluive und eine Menge Schreibkram. Am Ende tat ihr lediglich der arme Kerl leid der dem ganzen beiwohnen musste.
Noch um die Mittagsstunde herum hatte sie Assamaril beschworen sie solle sich auf Janarey einlassen, ihr eine Chance geben. Tooru glaubte in diesem Augenblick daran, sie glaubte daran es sei das Beste für alle beteiligten. Sogar den traurigen Blick von Assamaril ignorierte sie als jene ihr Versprechen gab es zu versuchen.
Sie verdrängte alle Gedanken, verabschiedete sich von ihr und zog sich zurück in ihre Kissenhöhle im Frauenzimmer. Ein Fehler ebenso schrecklich wie die Bitte an Assamaril dem Korporal trotz fehlender Liebe eine Chance zu geben. Nun wo sie alleine war übermannten sie Fantasien und ihre Gefühle über das was sie nun für immer verloren hatte. Für das was nie wieder kommen sollte und das was eine Person bekommen würde die garnicht wusste was es wirklich heisst um diese Frau zu kämpfen.
Es schüttelte sie, der psychische Schmerz begann in einen physischen überzugehen, sie bekam Magenkrämpfe, sie zitterte...selbst der Rum den sie sich mittlerweile geholt hatte half nicht.
Es war spät, schon dunkel und eisig kalt als sie sich nur im Sari und völlig unbewaffnet auf den Weg nach Berchgard machte. Niemand war dort. Auch in Adoran war keine Assamaril, aber ein netter Bürger der sie zum Haus Janareys führen sollte.
Dort angekommen spielte sich ein sehr peinliches Drama ab, 3 Sturköpfe und ein zu anfangs etwas mit der Situation überforderter Beisteher. Am Ende ritt die umkämpfte Assamaril davon und ausser ein paar blauen Flecken hatte wohl weder sie noch der Korporal größere Spuren davongetragen. Zumindest nicht an ihrer Oberfläche.
Assamaril wollte alleine sein, es war schwer für Tooru zu akzeptieren doch sie tat es und so endete sie letztendlich wartend vor dem Handwerkshaus. Sie würde nicht klingeln oder klopfen, sie würde auf Assamaril warten bis zum Morgen und dann wenn sie das Haus verlässt ihren ersten Blick richten lassen darüber ob sie über Tooru erfreut ist oder nicht.
Und so wartete sie....und wartete....das herbstliche Wetter und die Bergwinde fraßen sich ungehindert durch ihren Sari und Nera, der Kerl von früher, hat ihren Rum in den Wald geworfen. Es gab keine Wärme für sie in dieser Nacht.
Klarheit allerdings - die gab es je mehr der Rum von seiner Wirkung nachließ.
Warum wartete sie hier? Assamaril möchte offenbar eine Lüge leben. Und Janarey möchte offenbar in einer einseitigen Beziehung leben in der nur sie selbst glücklich ist. Warum mühte sie sich hier wenn das wertvollste was zwischen den beiden eine bloße Fantasie ist? Das war keine Mühe wert, das würde sich von alleine regeln. Sie musste keinen Kampf mehr kämpfen den sie ohnehin schon vor langem gewonnen hatte. Alles was sie heute Nacht vollbrachte war es sich zum Affen zu machen als hätte sie all die Zeit in der sie in Menekur soviel reifer geworden ist vergessen. Ihr Verhalten war dem was sie mittlerweile geworden ist in keinster Weise würdig. Es war Zeit nach Hause zu reiten. Sie würde weiter an Assamarils Seite bleiben, und sei es auch nur in ihren Träumen.
Und für die Zeit in der sie wartete bis alles wieder so sein würde wie es war hatte sie Rum, Eluive und eine Menge Schreibkram. Am Ende tat ihr lediglich der arme Kerl leid der dem ganzen beiwohnen musste.
Zuletzt geändert von Tooru Weidenhang am Montag 2. November 2015, 03:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Janarey
Die Zeit vergeht schnell und wenn du nicht aufpasst, rennt sie dir davon
Erst vor zwei Tagen nachdem sie die unliebsame Begegnung mit einem Alptraum in den Höhlen hatte und am frühen Abend bei Assamaril im Handwerkshaus war, dachte sie die Zeit würde still stehen. Lange hatte sie um die Gunst von Assamaril gekämpft und schien sich dem Ziel endlich genähert zu haben.
Es war nach dem Abend als Assamaril ihr sagte sie solle stehen bleiben an der Kutsche etwas passiert. Selbstbewusster und Ruhig stand sie nun vor Assamaril im Handwerkshaus die sogleich versuchte die Flucht zu ergreifen vor ihr. Doch diesesmal nicht dachte sich die Kriegerin und ergriff Assamaril am Handgelenk und schlug die bereits halb geöffnete Türe wider zu. Sie zog Assamaril dicht an sich heran und legte den Arm um sie während die andere Hand noch ihr Handgelenk festhielt. Kein Fragen mehr, kein abwägen ob sie es wolle. Nichts von all dem legte die Kriegerin in diesem Moment an den Tag. Sie nahm sich was sie wollte und erklärte ihr mit ruhiger aber fester Stimme, Du gehörst zu mir, ich werde für dich da sein und dich beschützen, egal vor was und wem, bis in alle Ewigkeit. Ich begehre dich mehr als alles andere.
Dann zog sie Assamaril mit zum Kamin auf die Kissen und setzte sich dort hin. Als die Kundschaft die zwichendurch immer mal reinkam wider weg war passierte es, die Zeit schien still zu stehen. Es begann mit einem langen innigen Kuss den sich die Kriegerin ohne zu fragen nahm. Die ganze Körpersprache der Kriegerin signalisierte Assamaril, das sie begehrt wurde, aber auch beherrscht. Doch auch wenn sie das gefühl hatte die Zeit stünde still so rannte sie ihr dennoch davon. Der Abend neigte sich dem Ende zu der nächste Tag barg eine Menge Arbeit im Regiment.
an dem Tag standen eine neuaufnahme eines Schützenrekruten und ein Grenzritt auf dem Plan. Gegen Abend dann, als die Korporal sich dann endlich von der Arbeit los reissen konnte und die Restarbeiten an Wachtmeister Glenkell abschob machte sie sich auf dem Weg nach Berchgard um Assamaril ab zu holen. Sie würde die Truppe als Heilerin beim Grenzritt begleiten.
Abends dann als sich der Trubel bei Dienstschluss auf zu lösen begann schnappte sie sich die noch draussen wartende Assamaril und suchte schnell das weite mit ihr, ehe noch neue Arbeit hinzu kam. Gemeinsam mit der Kutsche fuhren die beiden dann nach Junkersteyn zum Haus der Kriegerin. Assamaril trat direkt hinein, zog wie auch sie die Stiefel und den Mantel aus und begann sich im Erdgeschoss zu bewegen. Sie deutete mit den Fingern umher und erzählte wo sich was genau befinden würde im Haus. Offensichtlich hatte sie den Schlüssel des Hauses den sie am Vorabend bekam genutzt und sich mit allem vertraut gemacht. Das quittierte die Kriegerin mit einem zufriedenen Lächeln.
Als Assamaril fragte ob sie Hunger habe und eine bestätigende Antwort bekam, wuselte sie gleich in die Küche und bereitete ein Abendbrot vor das die beiden dann gemeinsam zu sich nahmen. Nachdem der Tisch dann abgeräumt wurde stand Assamaril hinter der noch auf dem Stuhl sitzenden Kriegerin und legte ihre Hände auf beide Augen. Das neue Glasauge fühlte sich immer noch falsch an und Assamaril versuchte sie von diesem Gefühl ab zu lenken. Anschliessend gingen beide herunter um ein Bad zu nehmen, das die Kriegerin anfangs noch genoss als sie sich von Assamaril einseifen lies am ganzen Körper. Doch dann polterte es von oben, als würde wer versuchen die Türe ein zu treten. Sie wies Assamaril an unten zu bleiben und schmiss sich nass wie sie war, ein paar Klamotten über und griff nach dem Waffengurt um dann hinauf zu gehen.
Tooru in begleitung eines Herrn stand vor der Türe. Sie machte einen betrunkenen Eindruck auf die Kriegerin und erzählte ihr sie wolle Assamaril sehen und sie sprechen. Doch die Kriegerin machte ihr klar, das es vorbei wäre und sie gehen solle. Assamaril würde nun zu ihr gehören.
Anfangs schien es zu fruchten und sie ging vom Haus weg. Doch nach kurzer Zeit, sie war gerade erst wider unten mit Assamaril im Wasser, da polterte es oben wider unaufhörlich gegen die Türe.
Diesmal war es nicht Sanftmut der sie reagieren lies als sie mit gezogener Klinge nach oben ging und die Türe aufriss. Es gab ein hin und her, Toorus Begleiter versuchte sich schlichtend ein zu bringen, doch alles half nichts. Und als Assamaril dann auch oben ankam und die Kriegerin beschloss Tooru noch einmal mit ihr reden zu lassen draussen vor der Haustüre eskalierte es.
Erst vor zwei Tagen nachdem sie die unliebsame Begegnung mit einem Alptraum in den Höhlen hatte und am frühen Abend bei Assamaril im Handwerkshaus war, dachte sie die Zeit würde still stehen. Lange hatte sie um die Gunst von Assamaril gekämpft und schien sich dem Ziel endlich genähert zu haben.
Es war nach dem Abend als Assamaril ihr sagte sie solle stehen bleiben an der Kutsche etwas passiert. Selbstbewusster und Ruhig stand sie nun vor Assamaril im Handwerkshaus die sogleich versuchte die Flucht zu ergreifen vor ihr. Doch diesesmal nicht dachte sich die Kriegerin und ergriff Assamaril am Handgelenk und schlug die bereits halb geöffnete Türe wider zu. Sie zog Assamaril dicht an sich heran und legte den Arm um sie während die andere Hand noch ihr Handgelenk festhielt. Kein Fragen mehr, kein abwägen ob sie es wolle. Nichts von all dem legte die Kriegerin in diesem Moment an den Tag. Sie nahm sich was sie wollte und erklärte ihr mit ruhiger aber fester Stimme, Du gehörst zu mir, ich werde für dich da sein und dich beschützen, egal vor was und wem, bis in alle Ewigkeit. Ich begehre dich mehr als alles andere.
Dann zog sie Assamaril mit zum Kamin auf die Kissen und setzte sich dort hin. Als die Kundschaft die zwichendurch immer mal reinkam wider weg war passierte es, die Zeit schien still zu stehen. Es begann mit einem langen innigen Kuss den sich die Kriegerin ohne zu fragen nahm. Die ganze Körpersprache der Kriegerin signalisierte Assamaril, das sie begehrt wurde, aber auch beherrscht. Doch auch wenn sie das gefühl hatte die Zeit stünde still so rannte sie ihr dennoch davon. Der Abend neigte sich dem Ende zu der nächste Tag barg eine Menge Arbeit im Regiment.
an dem Tag standen eine neuaufnahme eines Schützenrekruten und ein Grenzritt auf dem Plan. Gegen Abend dann, als die Korporal sich dann endlich von der Arbeit los reissen konnte und die Restarbeiten an Wachtmeister Glenkell abschob machte sie sich auf dem Weg nach Berchgard um Assamaril ab zu holen. Sie würde die Truppe als Heilerin beim Grenzritt begleiten.
Abends dann als sich der Trubel bei Dienstschluss auf zu lösen begann schnappte sie sich die noch draussen wartende Assamaril und suchte schnell das weite mit ihr, ehe noch neue Arbeit hinzu kam. Gemeinsam mit der Kutsche fuhren die beiden dann nach Junkersteyn zum Haus der Kriegerin. Assamaril trat direkt hinein, zog wie auch sie die Stiefel und den Mantel aus und begann sich im Erdgeschoss zu bewegen. Sie deutete mit den Fingern umher und erzählte wo sich was genau befinden würde im Haus. Offensichtlich hatte sie den Schlüssel des Hauses den sie am Vorabend bekam genutzt und sich mit allem vertraut gemacht. Das quittierte die Kriegerin mit einem zufriedenen Lächeln.
Als Assamaril fragte ob sie Hunger habe und eine bestätigende Antwort bekam, wuselte sie gleich in die Küche und bereitete ein Abendbrot vor das die beiden dann gemeinsam zu sich nahmen. Nachdem der Tisch dann abgeräumt wurde stand Assamaril hinter der noch auf dem Stuhl sitzenden Kriegerin und legte ihre Hände auf beide Augen. Das neue Glasauge fühlte sich immer noch falsch an und Assamaril versuchte sie von diesem Gefühl ab zu lenken. Anschliessend gingen beide herunter um ein Bad zu nehmen, das die Kriegerin anfangs noch genoss als sie sich von Assamaril einseifen lies am ganzen Körper. Doch dann polterte es von oben, als würde wer versuchen die Türe ein zu treten. Sie wies Assamaril an unten zu bleiben und schmiss sich nass wie sie war, ein paar Klamotten über und griff nach dem Waffengurt um dann hinauf zu gehen.
Tooru in begleitung eines Herrn stand vor der Türe. Sie machte einen betrunkenen Eindruck auf die Kriegerin und erzählte ihr sie wolle Assamaril sehen und sie sprechen. Doch die Kriegerin machte ihr klar, das es vorbei wäre und sie gehen solle. Assamaril würde nun zu ihr gehören.
Anfangs schien es zu fruchten und sie ging vom Haus weg. Doch nach kurzer Zeit, sie war gerade erst wider unten mit Assamaril im Wasser, da polterte es oben wider unaufhörlich gegen die Türe.
Diesmal war es nicht Sanftmut der sie reagieren lies als sie mit gezogener Klinge nach oben ging und die Türe aufriss. Es gab ein hin und her, Toorus Begleiter versuchte sich schlichtend ein zu bringen, doch alles half nichts. Und als Assamaril dann auch oben ankam und die Kriegerin beschloss Tooru noch einmal mit ihr reden zu lassen draussen vor der Haustüre eskalierte es.