Tagtaeglich nahm sie sich vor auf Falk zu zugehen und sich mit ihm auszusprechen. Sich auf seinen Schoss zu setzen, einen Arm um seine Schultern gelegt, dem tiefen Bass seiner Stimme lauschend.
Doch die voranschreitende Schwangerschaft machte sie nervoes. Und so schob sie ein Gespraech vor sich her. Doch umso mehr sprach sie mit dem Ungeborenen, ging ganz auf in der Mutterrolle und fantasierte darueber wie ihr Sohn das erste Holzschwert erhielt und mit Falk im Hof uebte, das jauchzende Geplaerre die Pferde scheu machend.
Den Stolz in Falks Augen auf seinen Sohn, die Liebe zu ihr darin wieder leuchten zu sehen.
Caillean wuerde sonst etwas dafuer geben...
Doch die Herrin hatte niemals versprochen dass es leicht sein wuerde.
Nur... das sie zueinander gehoerten, einander brauchten... das es ihr Wille sei... und der ist unumstoesslich fuer den Glauben eines Tieflaenders.
Legte sich Falks Arm aus Gewohnheit um ihren geschwollenen Leib? Kuemmerte er sich ruehrend um sie, weil er sich verspflichtet fuehlte, weil sie seine Gattin war und seinen Erben trug?
Manchmal wollte sie einfach nur laut und sinnlos schreien um sich Luft zu machen.
Sie hatten schoneinmal von vorne angefangen. Vielleicht konnten sie einen Neuanfang machen, wenn sein Sohn geboren war.
Geburt.
Caillean Hinrah, frueher schlank doch nicht zerbrechlich, wie ihre Gestalt vielleicht vermuten liess, hatte Wochen nach der Empfaengnis Aengste ueber die Geburt ausgestanden. Doch jetzt... kaum zwei Mondwechsel davon entfernt, kroch die alte Befuerchtung wieder hoch, sie koenne zu schmal gebaut sein fuer ein Tieflaender Kind. Ihr Bauchumfang liess auf eine Hochschwangere schliessen, dabei war sie gerde Mitte des siebten Monats.
Das erste Kind, UND ein Riesenbaby, sollte sie sich da nicht fuerchten?
Sie wuenschte nur Falk wuerde den Traditionen trotzen und bei der Geburt ihre Hand halten.
Kluft
-
Caillean Hinrah
wenn sie an den Falk vor ein paar jahren dachte....
mittlerweile konnte man Caillean regelrecht aufbluehen sehen, der gruene Blick vertraeumt, verhangen. Die Lippen, zu einem zarten, weiblichen Laecheln verzogen, sass sie im Schatten einer maechtigen Eiche.
Die werdende Mutter streichelte ihren harten Bauch und gurrte vor sich hin, ihrem Ungeborenen etwas vor. Wie sie seinen Dah kennengelernt hatte - wie sie ihn anhimmelte, seine Beherrschtheit. Und doch ganz verzueckt, wenn er aufbrausend wie ein Sturm war.
Sie beide waren nie des kaempfens muede. Stritten sich, ein bestaendiges Knistern zwischen ihnen. Damals in dem riesigen Haus, von der sturm umtosten Kueste. Wenn der rauhe Wind, ihnen ein Schlaflied rauschte und pfiff.
Seine unheimlich blauen Augen, die so eisig einen Fremden ansehen konnten und im naechsten Moment wenn, er das Gesicht dreht, voller Zartheit auf sie herabblickte.
Sie wuerde ihn immer lieben.
Egal was er tat. Sie verstand ja, dass sein Auge wanderte, war sie doch mittlerweile zu empfindlich fuer seine rauhen Zaertlichkeiten.
Doch das bedeutete nicht, dass es sie nicht bedrueckte. Wollte sie doch wie jede Frau, dass er nur Augen fuer sie hatte.
Tapfer wie ein kleiner Krieger ignorierte sie die Herzstiche.
mittlerweile konnte man Caillean regelrecht aufbluehen sehen, der gruene Blick vertraeumt, verhangen. Die Lippen, zu einem zarten, weiblichen Laecheln verzogen, sass sie im Schatten einer maechtigen Eiche.
Die werdende Mutter streichelte ihren harten Bauch und gurrte vor sich hin, ihrem Ungeborenen etwas vor. Wie sie seinen Dah kennengelernt hatte - wie sie ihn anhimmelte, seine Beherrschtheit. Und doch ganz verzueckt, wenn er aufbrausend wie ein Sturm war.
Sie beide waren nie des kaempfens muede. Stritten sich, ein bestaendiges Knistern zwischen ihnen. Damals in dem riesigen Haus, von der sturm umtosten Kueste. Wenn der rauhe Wind, ihnen ein Schlaflied rauschte und pfiff.
Seine unheimlich blauen Augen, die so eisig einen Fremden ansehen konnten und im naechsten Moment wenn, er das Gesicht dreht, voller Zartheit auf sie herabblickte.
Sie wuerde ihn immer lieben.
Egal was er tat. Sie verstand ja, dass sein Auge wanderte, war sie doch mittlerweile zu empfindlich fuer seine rauhen Zaertlichkeiten.
Doch das bedeutete nicht, dass es sie nicht bedrueckte. Wollte sie doch wie jede Frau, dass er nur Augen fuer sie hatte.
Tapfer wie ein kleiner Krieger ignorierte sie die Herzstiche.