An den Palast, alle Würdenträger und die Familienoberhäupter

Moderator: Menekaner [Mod]

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Gast

An den Palast, alle Würdenträger und die Familienoberhäupter

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*An sämtliche Kalifen, den Sajneen, den Palast sowie alle Famlienoberhäupter entgehen unsaubere, offensichtlich in Hast verfasste Schreiben.*

Salam,

während eines Ausfluges im Westen des Landes, unweit der alten Angurenfestung sind wir, angeführt vom Erhabenen selbst in einen Hinterhalt der Letharenbrut geraten, welche uns, begleitet von dämonisch anmutenden Wesen mit dunkler Haut und greller Aufmachung, angegriffen haben.

Ob der großen Überzahlt des Feindes wurden wir besiegt. Der Emir, Abbas Omar und Khalida Yazir wurden gefangen genommen. Die Identität des Emirs wurde dabei offenbart.

Der Bund der Völker wurde umgehend über den Vorfall informiert. Ich habe zunächst die Kaluren benachrichtigt, Berronan vom Blute der Hammergrund bot an die Elfen und Thyren einzuweihen.

Möge die gütige Mara in diesen Zeiten der Not über dem Emir und uns allem wachen.

Tamika Ela vom Blute der Masari
Gast

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Als sie am Abend mit einem Kind auf dem Arm und dem Anderen an der rechten Hand wieder in den Palast kam und jenes Schreiben vor fand, fiel ihr die Farbe aus dem Gesicht. Eine ganze Weile brauchte es, bis sie die ziehende Hand wieder in die Realität holte. In dieser Nacht würde sie wohl wenig Schlaf bekommen, waren es zum einen Gebete, die sie davon abhielten und zum Anderen Übungen, welche auf dem Kasernenplatz vollzogen wurden und ab und an Geräusche von scheppernden Metall in die Nacht trugen.
Gast

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Als die Nachricht ihn über Radschish erreichte zog sich etwas in seinem Brustkorb zusammen. Das gab es schon zuvor und damals war er in dieser Lage. Damals hatte man sich angenährt. Man hatte verhandelt. Es wurde friedlich gelöst. In einer neuen Welt, in einer anderen Welt würde es möglicherweise anders ausgehen, aber so sehr er auch wollte, diesmal durfte er sich nicht einmischen. Er musste denen vertrauen, die auch ihm vieles anvertraut hatten. Er konnte Nabil nicht belehren und durfte das auch bei Abbas nicht. Sie würden es schaffen. Durch Nabil sprach die Mara selbst und ihre Weisheit konnte der Hadcharim nicht anzweifeln. Sofern es ihm möglich sein würde, ließ er über Radschish an Abbas, wie auch Nabil eine persönliche Nachricht zukommen - sei es durch einen einfachen, warmen Lichtschein, der in tiefster Dunkelheit auftaucht oder einfach nur dieser Tropfen Mut, der sich in das Herz eines Wüstenkriegers schleicht.

Seinen Schwur und seine Worte hatte er nicht vergessen. Er liebte seine Familie und würde alles für sie geben, jedoch war er auch froh, dass sein Dasein nicht mehr erforderlich war. Er machte sich selbst ersetzbar und wurde abgelöst. Da war nur manchmal dieses Gefühl, dass0 er etwas vermisste.
Zuletzt geändert von Gast am Montag 27. Juli 2015, 12:38, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

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*Sie schaute gerade erneut nach dem verletzten Ahamet als ihre Gedanken zum vorherigen Abend zurück schweifen. Hier hatte sie es erfahren, ihr Ranim, Khalida und Abbas gefangen genommen. Für einen Moment schien die Welt still zu stehen, doch wusste sie auch das sie stark sein musste. Stark für das Volk und ihren Ranim. Sie hatte beschlossen in den Tempel zu gehen und zu Eluive zu beten, den kleinen Arif dabei stets an ihrer Seite, denn auch wenn er noch klein war fiel ihm auf das sein Radeh dieser Zeit gar neda heim kam und die Mara sorgenvoll wirkte und er spührte wie der Tempel und das beten seine Mara beruhigten. In der übrigen Zeit begrub sie sich unter Bergen von Arbeit bis sie kaum noch konnte. Doch stets wenn sie selbst dachte es ginge nicht mehr, klangen die Worte ihres Ranim in ihren Ohren als stünde er neben ihr: Wenn du denkst es geht neda mehr... stark sein, Kopf hoch und Schultern straff zurück. Und jedes Mal wenn diese Worte in ihrem Kopf erklangen formte sie mit einem leichten lächeln ein "Aiwa" lautlos auf den Lippen und stellte sich dem nächsten Tag oder der nächsten Aufgabe. "Aiwa Ranim, mit dir und für dich, auch wenn du im Moment so fern bist. " waren dabei stets ihre Gedanken. *
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