Das Tagebuch eines alten Gelehrten
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Der Erzähler
Das Tagebuch eines alten Gelehrten
(...)Einst wurden vier Rubinsteine gefunden in den Farben der Erde, des Wassers, der Luft und des Feuers. Jedoch keiner wußte was sie für ein Geheimnis verbergen. Ihnen war nur bewusst, dass man sie zusammen fügen muss, jedoch dies geschah bis heute nicht. Die Rubine befinden sich laut Erzählungen in verschiedenen Besitzen, keiner weiß es genau.
Doch habe ich erschreckendes herausgefunden. Eine alte Prophezeiung lies mich dies erfahren. Werden die Rubine gefunden und nicht zusammen gefügt, um die Macht der Rubine nicht zu entfesseln, macht sich die Macht der Rubine selbstständig. Der Zeitpunkt wann dies geschieht ist ungewiss, es kann jeder Zeit geschehen. Dann könen die Rubine nicht mehr von sterblicher Hand zusammen gefügt werden. Keiner kennt das Geheimnis, dieser sogenannten Macht, die die Rubine verbirgt. Jedoch eins ist bekannt, diese Macht bringt allen Schaden und keiner wird seine Nutzen davon haben.
Wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich die Macht selbstständig wird, wird eine finstere Armee erwachen und die Rubine suchen um das zuvollenden was man hat versucht zu verhindern. Um es aufzuhalten müssen die Rubine zerstört werden, jedoch wie und wodurch weis keiner. Lasst uns hoffen, dass dieser Zeitpunkt noch lange hin ist. Doch ich schätze er bricht bald herein der Tag, wo das Unglück uns alle trifft.
* Die Worte des alten Gelehrten enden, keiner nahm diese Worte bisher ernst oder machte sich Gedanken. Ob der alte Mann Recht hat? *
Das Tagebuch wurde an den Nachwuchs weitergereicht mit der Aufgabe es weiter zu schreiben, wenn der Tag kommt.
(Fortsetzung folgt)
Doch habe ich erschreckendes herausgefunden. Eine alte Prophezeiung lies mich dies erfahren. Werden die Rubine gefunden und nicht zusammen gefügt, um die Macht der Rubine nicht zu entfesseln, macht sich die Macht der Rubine selbstständig. Der Zeitpunkt wann dies geschieht ist ungewiss, es kann jeder Zeit geschehen. Dann könen die Rubine nicht mehr von sterblicher Hand zusammen gefügt werden. Keiner kennt das Geheimnis, dieser sogenannten Macht, die die Rubine verbirgt. Jedoch eins ist bekannt, diese Macht bringt allen Schaden und keiner wird seine Nutzen davon haben.
Wenn der Zeitpunkt kommt, wo sich die Macht selbstständig wird, wird eine finstere Armee erwachen und die Rubine suchen um das zuvollenden was man hat versucht zu verhindern. Um es aufzuhalten müssen die Rubine zerstört werden, jedoch wie und wodurch weis keiner. Lasst uns hoffen, dass dieser Zeitpunkt noch lange hin ist. Doch ich schätze er bricht bald herein der Tag, wo das Unglück uns alle trifft.
* Die Worte des alten Gelehrten enden, keiner nahm diese Worte bisher ernst oder machte sich Gedanken. Ob der alte Mann Recht hat? *
Das Tagebuch wurde an den Nachwuchs weitergereicht mit der Aufgabe es weiter zu schreiben, wenn der Tag kommt.
(Fortsetzung folgt)
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Der Erzähler
In der vergangenen Nacht hatte ich einen schrecklichen Traum. Das Bild war verschwommen und sah einige Menschen, dessen Gesichter von Schrecken erfüllt war. Sie suchten nach etwas und ließen sich nicht aufhalten.
Ist der Tag schon gekommen von dem mein alter Vorfahre gesrpchen hat in seinem Tagebuch? Meine Gedanken quälen mich mit dieser Frage immer mehr. Wir müssen behutsam sein. Ich werde in den alten Schriften forschen und mein Wissen der Öffentlichkeit preisgeben, so bald ich mehr weis.
Seit behutsam meine Lieben.
Ist der Tag schon gekommen von dem mein alter Vorfahre gesrpchen hat in seinem Tagebuch? Meine Gedanken quälen mich mit dieser Frage immer mehr. Wir müssen behutsam sein. Ich werde in den alten Schriften forschen und mein Wissen der Öffentlichkeit preisgeben, so bald ich mehr weis.
Seit behutsam meine Lieben.
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Der Erzähler
Mit zittriger Bewegung strich die alte, kaum vernarbt, doch dafür von Falten gezeichnete Hand die nächste Seite des Buches beiseite und ein müdes, gegrämtes Ächzen hallte in der weiten Halle, deren einzige Zierde die ewig anmutenden Bücherregale waren, wider.
Trübe blickten kluge, weise, wässrig blaue Augen auf die nächsten unheilvollen Zeilen und ein schwächliches Beben berührte die trockenen Lippen. Sanft strich die Hand des Greisen über jene Buchstaben mit einer verzauberten, fast zärtlichen Geste – allein das Gesicht jedoch strahlte Trauer, Sorge und glitzernde Angst aus…
Es wurde immer schwerer alles hinter sich zu lassen, das Buch zu schließen und die beinahe kreischende Wahrheit zu ignorieren. Die Angst wuchs mit jedem Tag seit er die Zeichen vollends verstanden hatte und das Rätsel um diesen vergilbten Wälzer, das Tagebuch seiner Vorfahren langsam doch stetig entschlüsselt hatte. Die Alpträume quälten sein altes Herz mit jener Nacht nur noch schlimmer, hatte doch vor wenigen Stunden ein schauderlich- schrecklich wirkliches Bild vom Untergange des Ganzen und dem Aufstand des Chaos ihn abrupt aus dem spärlichen Schlummer gerissen.
Seine Schritte konnte man beinahe schon als gelenkt betrachten, da er seinen überhasteten Gang zur Bibliothek nach jenem grausigen Erwachen nicht mehr wirklich als selbstständig betrachtete. Es war eher als habe er nicht mehr die Wahl…
„Phanodain, bewahre…“, murmelte er mit erstickter Stimme, als er feststellte, dass er den Blick nicht mehr von den düsteren Zusammenschlüssen aus Prophezeiungen, Beobachtungen und Thesen nehmen. Sie alle deuteten auf eine Zukunft hin, die er nicht wahrhaben wollte. Die nur er bisher überhaupt begriff… nur er.
Gleich einem stählernen Schmiedehammer, geführt von Cirmias selbst, traf ihn eine weitere Erkenntnis und schickte ein klappriges Schaudern durch die alten, müden Glieder. Verzweifelt richtete er den Blick gen kleine Statuette, welche den Arbeitstisch der einfachen Bücherhalle als einziges Schmuckstück verzierte.
„Herr, was soll ich denn tun? Weißt du was du da verlangst? Ich bin alt, ich bin schwach… und es ist doch lange nicht sicher…“ Er stockte.
Nein, sicher war es nicht. Er war kein Seher, nicht einmal recht mit der Gabe Eluives gesegnet und im Grunde lediglich ein ältlicher Mann, der die Schriften seiner Vorfahren studierte, wie jene auch schon vor ihm. Dennoch… dennoch… er hatte jetzt die Wahl.
Endlich vermochte er das Buch mit halbwegs ruhiger Geste zu schließen, doch diesmal fand es nicht den angetrauten Platz im Regal oder auf der Mitte des Schreibpultes, sondern wurde fest an den schwach gebückten Körper gedrückt.
Seufzend griff der Alte dann nach einem Mantel und einer beinahe zerfledderten Ledertasche, welche in der Nähe des eingesessenen Ohrensessels lagen.
Er hatte gewählt und da die Reise nicht gerade kurz war mussten sich die alten, müden Beine sputen. Es gab so unendlich viel zu tun. Er musste erklären, helfen, deuten und verhindern. Trotz der Schwere seiner Entscheidung und dem kaum existenten Fünkchen Hoffnung merkte er, wie langsam etwas Licht in sein gramgebeuteltes Herz drang und seine Geister anhob.
„Ich danke dir, Herr des Wissens und dir, Mutter… Schöpferin. Ich werde euch nicht enttäuschen…“
Leise klangen die Worte eines alten Mannes, welcher nun tapfer, mit festen Schritten, seiner Bestimmung folgte
Trübe blickten kluge, weise, wässrig blaue Augen auf die nächsten unheilvollen Zeilen und ein schwächliches Beben berührte die trockenen Lippen. Sanft strich die Hand des Greisen über jene Buchstaben mit einer verzauberten, fast zärtlichen Geste – allein das Gesicht jedoch strahlte Trauer, Sorge und glitzernde Angst aus…
Es wurde immer schwerer alles hinter sich zu lassen, das Buch zu schließen und die beinahe kreischende Wahrheit zu ignorieren. Die Angst wuchs mit jedem Tag seit er die Zeichen vollends verstanden hatte und das Rätsel um diesen vergilbten Wälzer, das Tagebuch seiner Vorfahren langsam doch stetig entschlüsselt hatte. Die Alpträume quälten sein altes Herz mit jener Nacht nur noch schlimmer, hatte doch vor wenigen Stunden ein schauderlich- schrecklich wirkliches Bild vom Untergange des Ganzen und dem Aufstand des Chaos ihn abrupt aus dem spärlichen Schlummer gerissen.
Seine Schritte konnte man beinahe schon als gelenkt betrachten, da er seinen überhasteten Gang zur Bibliothek nach jenem grausigen Erwachen nicht mehr wirklich als selbstständig betrachtete. Es war eher als habe er nicht mehr die Wahl…
„Phanodain, bewahre…“, murmelte er mit erstickter Stimme, als er feststellte, dass er den Blick nicht mehr von den düsteren Zusammenschlüssen aus Prophezeiungen, Beobachtungen und Thesen nehmen. Sie alle deuteten auf eine Zukunft hin, die er nicht wahrhaben wollte. Die nur er bisher überhaupt begriff… nur er.
Gleich einem stählernen Schmiedehammer, geführt von Cirmias selbst, traf ihn eine weitere Erkenntnis und schickte ein klappriges Schaudern durch die alten, müden Glieder. Verzweifelt richtete er den Blick gen kleine Statuette, welche den Arbeitstisch der einfachen Bücherhalle als einziges Schmuckstück verzierte.
„Herr, was soll ich denn tun? Weißt du was du da verlangst? Ich bin alt, ich bin schwach… und es ist doch lange nicht sicher…“ Er stockte.
Nein, sicher war es nicht. Er war kein Seher, nicht einmal recht mit der Gabe Eluives gesegnet und im Grunde lediglich ein ältlicher Mann, der die Schriften seiner Vorfahren studierte, wie jene auch schon vor ihm. Dennoch… dennoch… er hatte jetzt die Wahl.
Endlich vermochte er das Buch mit halbwegs ruhiger Geste zu schließen, doch diesmal fand es nicht den angetrauten Platz im Regal oder auf der Mitte des Schreibpultes, sondern wurde fest an den schwach gebückten Körper gedrückt.
Seufzend griff der Alte dann nach einem Mantel und einer beinahe zerfledderten Ledertasche, welche in der Nähe des eingesessenen Ohrensessels lagen.
Er hatte gewählt und da die Reise nicht gerade kurz war mussten sich die alten, müden Beine sputen. Es gab so unendlich viel zu tun. Er musste erklären, helfen, deuten und verhindern. Trotz der Schwere seiner Entscheidung und dem kaum existenten Fünkchen Hoffnung merkte er, wie langsam etwas Licht in sein gramgebeuteltes Herz drang und seine Geister anhob.
„Ich danke dir, Herr des Wissens und dir, Mutter… Schöpferin. Ich werde euch nicht enttäuschen…“
Leise klangen die Worte eines alten Mannes, welcher nun tapfer, mit festen Schritten, seiner Bestimmung folgte
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Letast
langsam ging letast unruhig in seinem arbeitszimmer auf und ab ... was sollte das ... um was ging es ... er schüttelte dann schwach denn kopf ... einen alten gegenstand ? ... sprach er zu sich selbst und blickte auf die schatule auf denn tisch .. nein ... keiner weis das ich ... nein ... es müsste etwas anderes sein .. etwas was ich die ganze zeit vor meinen augen hatte und es nicht begriff ..
doch scheinpaar scheind sich da jemand seiner sicher zu sein .. das er einen frechen .. lebensmüden bote zu ihm schickte .. das dieser einen alten gegenstand ... von ihn erpressen versuchte ...
warum hab ich denn boten nicht behalten und ihn so lange gefoltert bis ich mehr information hatte ... und ihn dann getötet
sprach er selbst zu sich ehe er erneut unruhig auf und abging ...
wer wagt es sich gegen ihn zu stellen .. und vor allem warum ... wagt dieser jene es ... es muss sich wirklich um etwas sehr mächtiges handeln wenn jemand diese dreistigkeit risikierte .... doch was war es ... was war so wichtig das jemand dafür sein leben .. nein nbicht nur seins das leben all jener die er kannte riskierte und ihm drohte..
letast setzt sich langsam auf seinen stuhl und zündete seine pfeife an ... und murmelte leise zu sich
ich weis nicht was es ist ... ich will es aber haben, und ich habe einen vorteil ... sie glauben bereits das ich im besitzt des dinges .. was es auch immer ist ... bin ... so habe ich genug zeit um nachforschungen anzustellen und es selbst zu finden
langsam schloss er seine augen und zog an der pfeife ...
doch scheinpaar scheind sich da jemand seiner sicher zu sein .. das er einen frechen .. lebensmüden bote zu ihm schickte .. das dieser einen alten gegenstand ... von ihn erpressen versuchte ...
warum hab ich denn boten nicht behalten und ihn so lange gefoltert bis ich mehr information hatte ... und ihn dann getötet
sprach er selbst zu sich ehe er erneut unruhig auf und abging ...
wer wagt es sich gegen ihn zu stellen .. und vor allem warum ... wagt dieser jene es ... es muss sich wirklich um etwas sehr mächtiges handeln wenn jemand diese dreistigkeit risikierte .... doch was war es ... was war so wichtig das jemand dafür sein leben .. nein nbicht nur seins das leben all jener die er kannte riskierte und ihm drohte..
letast setzt sich langsam auf seinen stuhl und zündete seine pfeife an ... und murmelte leise zu sich
ich weis nicht was es ist ... ich will es aber haben, und ich habe einen vorteil ... sie glauben bereits das ich im besitzt des dinges .. was es auch immer ist ... bin ... so habe ich genug zeit um nachforschungen anzustellen und es selbst zu finden
langsam schloss er seine augen und zog an der pfeife ...
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Der Erzähler
Mit weit aufgerissenen Augen saß Namis nun immernoch im Stall und
hegte nicht einmal annähernd den Wunsch wieder aus seinem Versteck
hervorzukriechen. Für den jungen Küchenlehrling hatte sich die Welt
einmal in eine völlig verkehrte Richtung mit irrem Tempo gedreht und
schien noch immer wild hin und her zu schwanken.
Ach, dabei hatte doch der Tag so gut angefangen!
Die Taverne war gut besetzt und innerlich gierte er nach den ersten
zusätzlichen Münzen, welche heute bestimt für ihn abfallen würden.
Eine fesche Dirne am Hafen wäre somit sein eigen für eine Nacht - oder
gar zwei.
Doch mit den ersten Ansätzen des Glücks schlug das Schicksal
urplötzlich erbarmungslos auf den dünnbärtigen Lehrling ein:
Die Gewitterwolke ließ die ersten Gäste aufspringen und spätestens bei
jenen grässlichen Blitzen standen sie dann allesamt am Fenster und
erstarrten. Was war nur in Rahal los? Sicher, dies war sie nun einmal:
Stadt der Halunken, der Diebe, Mörder und Huren und über allem
herrschte der Gottkönig, welcher sich das Chaos so simpel zum Untertan
machte.
Allerdings hatte jenes Bild, welches sich ihm nur kurze Zeit später
bot, ein jedes Nackenhaar des Küchenburschen einzelnd aufgestellt.
Seltsame, schwarze Gestalten wanderten wie ein Zug von leblosen
Marionetten komisch gelenkt durch Rahal. Auf ihren matten Rüstungen
spiegelten sich die Blitze, an ihren schartigen Klingen glomm
schwelende Glut. Inmitten dieser Wesen eine Art Anführer:
breitschultrig, maskiert doch mit stechenden, weissblauen Augen,
welche alles zu durchdringen schienen. Sie suchten... nach etwas.
Er war gerannt. Hals über Kopf - nur möglichst weit fort von allem.
Zum Stall seines Oheims, welcher etwas hinter der Tore Rahals lag.
Noch im vorbeihasten hatte er dann eine Wortfetzen der hochgerüsteten,
aufgeregten Gardisten erfasst, welche tapfer an ihm vorbei ins Zentrum
des Geschehens hasteten.
"Varuna..." und irgendetwas über "Rubine..."
Schlotternd versuchte er nun im Stroh zumindest den Kiefer stiller zu
halten, den das Klappern machte ihn noch närrischer.
Würde sich das Ganze in Varuna wiederholen? Würden die düsteren Wesen
in die Stadt der Lichter einfallen?
Oh, er hoffte es innig... und er schickte diesem Gedanken ein
Stoßgebet hinterher, dass sie sich recht rasch dorthin begeben mögen.
Was kümmerte ihn Varuna? Hauptsache sie waren wieder weg...
hegte nicht einmal annähernd den Wunsch wieder aus seinem Versteck
hervorzukriechen. Für den jungen Küchenlehrling hatte sich die Welt
einmal in eine völlig verkehrte Richtung mit irrem Tempo gedreht und
schien noch immer wild hin und her zu schwanken.
Ach, dabei hatte doch der Tag so gut angefangen!
Die Taverne war gut besetzt und innerlich gierte er nach den ersten
zusätzlichen Münzen, welche heute bestimt für ihn abfallen würden.
Eine fesche Dirne am Hafen wäre somit sein eigen für eine Nacht - oder
gar zwei.
Doch mit den ersten Ansätzen des Glücks schlug das Schicksal
urplötzlich erbarmungslos auf den dünnbärtigen Lehrling ein:
Die Gewitterwolke ließ die ersten Gäste aufspringen und spätestens bei
jenen grässlichen Blitzen standen sie dann allesamt am Fenster und
erstarrten. Was war nur in Rahal los? Sicher, dies war sie nun einmal:
Stadt der Halunken, der Diebe, Mörder und Huren und über allem
herrschte der Gottkönig, welcher sich das Chaos so simpel zum Untertan
machte.
Allerdings hatte jenes Bild, welches sich ihm nur kurze Zeit später
bot, ein jedes Nackenhaar des Küchenburschen einzelnd aufgestellt.
Seltsame, schwarze Gestalten wanderten wie ein Zug von leblosen
Marionetten komisch gelenkt durch Rahal. Auf ihren matten Rüstungen
spiegelten sich die Blitze, an ihren schartigen Klingen glomm
schwelende Glut. Inmitten dieser Wesen eine Art Anführer:
breitschultrig, maskiert doch mit stechenden, weissblauen Augen,
welche alles zu durchdringen schienen. Sie suchten... nach etwas.
Er war gerannt. Hals über Kopf - nur möglichst weit fort von allem.
Zum Stall seines Oheims, welcher etwas hinter der Tore Rahals lag.
Noch im vorbeihasten hatte er dann eine Wortfetzen der hochgerüsteten,
aufgeregten Gardisten erfasst, welche tapfer an ihm vorbei ins Zentrum
des Geschehens hasteten.
"Varuna..." und irgendetwas über "Rubine..."
Schlotternd versuchte er nun im Stroh zumindest den Kiefer stiller zu
halten, den das Klappern machte ihn noch närrischer.
Würde sich das Ganze in Varuna wiederholen? Würden die düsteren Wesen
in die Stadt der Lichter einfallen?
Oh, er hoffte es innig... und er schickte diesem Gedanken ein
Stoßgebet hinterher, dass sie sich recht rasch dorthin begeben mögen.
Was kümmerte ihn Varuna? Hauptsache sie waren wieder weg...
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Der Erzähler
Die müden Knochen gehorchten ihm längst nicht mehr und so stolperte er
mehr als er ging, das Gewicht seines alten Körpers schwer auf den
Reisestab gedrückt.
Er durfte nicht zu spät kommen, konnte nicht... so viel hing doch nun
von ihm ab.
Mit Verzweiflung in den trüben Augen hatte er kurz vor dem Einbruch der
eigentlichen Dunkelheit die düsteren Wolken in der Ferne gesehen und den
stechenden Schmerz der aufkeimenden Panik in seinem Herzen gespürt, als
es dort... vermutlich in der Nähe oder direkt über der Stadt Varuna zu
blitzen begann. Selbst wenn er ein Pferd gehabt hätte, so würde er den
Weg, der noch vor ihm lag, nie bis zum Morgengrauen zurücklegen können.
Die Erkenntnis und auch der bittere Beigeschmack der Hilflosigkeit
dulteten keine Ruhepause und so schleppte er sich voran, hoffend und
heimlich flehend, dass ein Wagen auf diesem Pfade gen Varuna
vorbeiziehen und ihn mitnehmen würde.
Er musste sich eilen. Viel Zeit blieb nicht mehr und irgendwo, das
spürte er, irgendwo erwartete man Antworten, die er geben konnte...
*************************************************
„Wer waren diese dunklen Mannen nur?“
„Lark, hast du dieses Portal noch glühen gesehen? Schrecklich, nicht?
All das wegen irgendwelchen Edelsteinen?“
„Rubine, sagte man, Rubine... und nicht nur irgendwelche. Mächtige
Steine... und wenn ich mächtig sage, dann mein' ich Magie!“
„Wir sollen so etwas haben? Wo denn? Der Sire hätte doch etwas gewusst...“
„Denkst du denn wirklich, dass wir solchen Gestalten etwas so wertvolles
geben würden?“
Mit einem schwachen Schaudern zwang Fineas, junger Rekrut der Garde zu
Varuna, seinen Körper umzudrehen – nochmals dem Portal entgegen. Alles
war besser als die Spekulationen seiner Kameraden nun auch noch
mitanhören zu müssen. Er war einer der Ersten vor Ort gewesen und die
kühnen Augen hatten entsetzt noch gesehen, wie riesenhafte Wesen,
lebenden Kristallen gleich, zu Boden stürzten und zersplitterten, hatten
gesehen wie schwarze Gestalten in jenem Tor verschwanden, sofern sie
nicht im seltsamen Kampfe mit den tapferen Recken und Verbündeten
Varunas waren und hatten dann verwirrt gesehen, wie die Höllenhitze des
Portals plötzlich erlosch... als habe man Wasser über einen heißen Stein
gekippt....
Langsam schritt er neben dem Portal auf und ab. Ein wenig Faszination
ergriff ihn langsam und ehe er sich versah, streckte er die
behandschuhte Hand aus um wie gelenkt gen Stein zu langen. Fahrig
berührten die Fingerspitzen das Steingebilde und zuckten augenblicklich
zurück. Angst riss die Augen des jungen Mannes auf und entstellten sein
Gesicht.
Bei Temora... ES GLÜHTE WIEDER!
Seine Wachhellebarde fast fallen lassend drehte er sich um und öffnete
den Mund um gen Kameraden zu rufen, die Warnung auszustoßen... doch
sollte nie wieder ein Wort über die Lippen des jungen Rekruten kommen
und auch wenn Fineas nicht sah was in jenem Moment sein Herz im inneren
des Körpers bersten ließ, so strahlte der letzte Blick des Jünglings
dennoch pures Entsetzen und Grauen aus...
Es war noch nicht vorbei!
mehr als er ging, das Gewicht seines alten Körpers schwer auf den
Reisestab gedrückt.
Er durfte nicht zu spät kommen, konnte nicht... so viel hing doch nun
von ihm ab.
Mit Verzweiflung in den trüben Augen hatte er kurz vor dem Einbruch der
eigentlichen Dunkelheit die düsteren Wolken in der Ferne gesehen und den
stechenden Schmerz der aufkeimenden Panik in seinem Herzen gespürt, als
es dort... vermutlich in der Nähe oder direkt über der Stadt Varuna zu
blitzen begann. Selbst wenn er ein Pferd gehabt hätte, so würde er den
Weg, der noch vor ihm lag, nie bis zum Morgengrauen zurücklegen können.
Die Erkenntnis und auch der bittere Beigeschmack der Hilflosigkeit
dulteten keine Ruhepause und so schleppte er sich voran, hoffend und
heimlich flehend, dass ein Wagen auf diesem Pfade gen Varuna
vorbeiziehen und ihn mitnehmen würde.
Er musste sich eilen. Viel Zeit blieb nicht mehr und irgendwo, das
spürte er, irgendwo erwartete man Antworten, die er geben konnte...
*************************************************
„Wer waren diese dunklen Mannen nur?“
„Lark, hast du dieses Portal noch glühen gesehen? Schrecklich, nicht?
All das wegen irgendwelchen Edelsteinen?“
„Rubine, sagte man, Rubine... und nicht nur irgendwelche. Mächtige
Steine... und wenn ich mächtig sage, dann mein' ich Magie!“
„Wir sollen so etwas haben? Wo denn? Der Sire hätte doch etwas gewusst...“
„Denkst du denn wirklich, dass wir solchen Gestalten etwas so wertvolles
geben würden?“
Mit einem schwachen Schaudern zwang Fineas, junger Rekrut der Garde zu
Varuna, seinen Körper umzudrehen – nochmals dem Portal entgegen. Alles
war besser als die Spekulationen seiner Kameraden nun auch noch
mitanhören zu müssen. Er war einer der Ersten vor Ort gewesen und die
kühnen Augen hatten entsetzt noch gesehen, wie riesenhafte Wesen,
lebenden Kristallen gleich, zu Boden stürzten und zersplitterten, hatten
gesehen wie schwarze Gestalten in jenem Tor verschwanden, sofern sie
nicht im seltsamen Kampfe mit den tapferen Recken und Verbündeten
Varunas waren und hatten dann verwirrt gesehen, wie die Höllenhitze des
Portals plötzlich erlosch... als habe man Wasser über einen heißen Stein
gekippt....
Langsam schritt er neben dem Portal auf und ab. Ein wenig Faszination
ergriff ihn langsam und ehe er sich versah, streckte er die
behandschuhte Hand aus um wie gelenkt gen Stein zu langen. Fahrig
berührten die Fingerspitzen das Steingebilde und zuckten augenblicklich
zurück. Angst riss die Augen des jungen Mannes auf und entstellten sein
Gesicht.
Bei Temora... ES GLÜHTE WIEDER!
Seine Wachhellebarde fast fallen lassend drehte er sich um und öffnete
den Mund um gen Kameraden zu rufen, die Warnung auszustoßen... doch
sollte nie wieder ein Wort über die Lippen des jungen Rekruten kommen
und auch wenn Fineas nicht sah was in jenem Moment sein Herz im inneren
des Körpers bersten ließ, so strahlte der letzte Blick des Jünglings
dennoch pures Entsetzen und Grauen aus...
Es war noch nicht vorbei!
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Rafael de Arganta
Es war warm, und Rafael unterhielt sich mit Thelor über einige Dinge, als sich der Himmel begann zu zu ziehen.
Fernes Donnergrollen, kündigte ein Nahendes Gewitter an, und gerade als Rafael sich entschloss heim zu gehen, spürte er ein leises Wanken unter seinen Füssen.
Anfänglich kaum spürbar, wurde die Bewegung größer so das sie sich einen Moment festhalten mussten. Ein Erdbeben?
Das war das erste was sie dachten und als sie im Osten Varunas eine Rauchwolke aufsteigen sahen, vermuteten sie erst das dort ein Haus zusammen gestürzt war, einen Brand... Personen die Hilfe benötigten.
Sofort eilten sie hin, doch was sie sahen ließ ihn nicht mehr an ein Naturereignis glauben.
Ein Felsgestein... hatte sich aufgetan, aufgeschoben, in der Mitte wie ein Feuer wabern, das eine Hitze ausströmte als wäre man Nahe einem Vulkan.
Nur kurz starrte Rafael darauf dann gab er Anweisung sofort Wasser heran zu holen.
Einen Versuch des Löschens musste man unternehmen, doch glaubte der junge Paladin nicht wirklich daran damit etwas zu bewirken.
Eine Aura umgab das Gebilde das ihn schauern ließ.
Mit Thelor gemeinsam schaffte er ein Fass Wasser heran goss es in das Lodern, doch es verpuffte Wirkungslos.
Es war als würde man Schritte aus dem Lodern hören... Schritte die Näher kamen.
Unwillkürlich musste Rafael den Kopf schütteln, war das nicht unmöglich? Wie konnte etwas darin überleben?
Er wich zurück als einige Gestalten heraustraten, gerüstet in dunklen Rüstungen, und seine Hand fuhr automatisch zum Griff des Schwertes, nicht wirklich wissend was hier geschah.
Leise wisperte er ein Gebet an Temora bevor er versuchte sich zu entspannen und vor zu treten. Mit einer Hand machte er noch eine abschwächende Bewegung hinter sich. „Keine Unüberlegten Handlungen jetzt.“ meinte er leise, der Gestalt entgegen blickend die ihm nun in einer dunklen Robe, das Gesicht hinter einer Maske, entgegen trat. „Wer seid ihr! Was wollt ihr hier.“ wagte er zu fragen, und die Gestalt antwortete zischelnd. „Wir suchen die Rubine! Wir erfuhren aus Rahal das die anderen zwei Rubine hier wären.“
„Rahal erzählt viel um uns zu schaden.“ konterte Rafael einen Blick hinter sich werfend. „Weiß hier jemand etwas von Rubinen?“
„Nun die anderen Rubine hatten sie nicht, also müssen sie hier sein.“ sprach die Gestalt wieder während Rafael ihn wieder ansah. „Ich denke mal ihr sprecht nicht von normalen Edelsteinen, oder irre ich mich?“
„Nun es sind Rubine in der Farbe der Erde und des Windes. So wie dieser hier.“ erklärte der Dunkle einen Stein hervorholend der die Form das Aussehen des Feuers. „Damals wurden die Rubine von Menschenhand genommen.“
Rafael zögerte einen Moment, hatte er die Steine noch nie zu Gesicht bekommen doch davon gehört. Davon gehört wie sie gefunden und verteilt worden waren. „Ich habe so etwas noch nie gesehen,“ antwortete er Wahrheitsgemäß. „Was wollt ihr mit jenen Steinen.“ hackte er nach, auch um Zeit zu gewinnen, und die Gestalt trat ihm weiter entgegen als sie antwortete „Wir dienen der Macht die die Rubine verbergen und wenn wir sie haben werden wir sie entfachen was ihr verhindern wolltet.“
Eine Macht ... durch schoss es Rafaels Hirn... sicherlich keine Gute, doch er hoffte noch immer das sich diese Steine nicht in Varuna befanden. Was er wollte war dringend einen Kampf vermeiden, und Zeit. Zeit um mehr vor zu bereiten, in Erfahrung zu bringen. „Wir können euch nicht geben was wir nicht haben. Ihr müsst woanders suchen.“
Natürlich trauten sie seinen Worten nicht, glaubten ihm nicht. Sie erzählten das Rahal seine Steine ebenso wenig freiwillig heraus gegeben hatten, und nun befanden diese sich wohl doch in den Händen jener Macht. Sie erklärten das sie die Nähe der Steine spüren würden wenn sie da wären.
Rafaels Geist arbeitete fieberhaft. Er konnte ihnen nicht erlauben die Stadt einfach zu durchsuchen, doch jetzt an zu greifen, war ein sinnloses unterfangen.
Schließlich gab er sich scheinbar geschlagen, schlug vor das er mit einem gemeinsam durch die Stadt gehen würde, wenn jenen Menschen nichts geschehen würde.
Als der Dunkle sich darauf einließ, trat Rafael zu Zeron, und unterwies ihn leise.
Nein er hatte sicherlich nicht vor die Steine einfach so in die Hände der Dunklen zu geben.
Aber so, würden sie Zeit gewinnen.
Rafael wollte das während er mit der Gestalt durch Varuna ging, Zeron dafür sorgte das man sich vorbereitete, das man Verstärkung holte.
Ohne wirkliches Ergebnis wanderte der Paladin mit der Gestalt durch Varuna, bis sie an dem neuen Gebäude der Magierakademie vorbei kamen und die Gestalt stehen blieb und ihn darüber ausfragte.
Rafael erklärte ihm das es sich um ein Gebäude von Magiern handelte die gewisse Tinkturen herstellten. Aber auch das das Gebäude erst kürzlich errichtet wurde, und wenn es sich um so alte Artefakte handelte sicher keine davon hätten.
Der Dunkle gab sich zum Glück damit zufrieden und Rafael hoffte das er nicht zu offensichtlich aufatmete.
Als sie zurückkehrten, nickte er Zeron nur kurz zu, der sein Nicken erwiderte, er hatte sich inzwischen um alles gekümmert.
„Es wird hier etwas verschwiegen! Ich .. spüre Angst!“ sprach die Gestalt wieder an ihn gewandt, und Rafael nickte nur. „ist das ein Wunder? Die Erde bebte. Das Feuer wie ein Vulkan. Welcher Mensch hätte da keine Angst.“ Die Gestalt knurrte ihn an. „Hier wird Wissen verschwiegen!“
„Ihr seht Dinge wo es nichts zu sehen gibt. Euer Wunsch die Steine zu finden ist Vater eurer
Gedanken! Hätten wir die Steine, hätte ich euch nicht herumgeführt, denn lassen, würden wir sie euch nicht!“ entgegnete Rafael prompt und schätzte nun die Anzahl der Verteidiger Varunas.
„Mit dem was ich hier gesehen und gespürt habe bin ich nicht zu Frieden.“ meinte die Gestalt fast zornig und Rafael zuckte zusammen als aus dem Himmel ein Blitz fuhr und unweit der Stelle in den Boden schlug.
Die Gestalt blickte ihn Finster an. „Damit ihr mehr Respekt uns erweist werden wir hier bleiben.“
Erklärte sie und schien sich zu konzentrieren, und etwas großes Schweres schien sich aus der Feuerwand zu wälzen. Rafael schüttelte den Kopf. „Das, mit Verlaub, kann ich leider nicht zulassen!“
Nur leise doch mit Inbrunst schickte er ein Gebet gen Himmel und schon spürte er wie sich die Rüstung Temoras um ihn manifestierte, nur ein Wink genügte, die Hand schon am Griff seines Schwertes und die Leute hinter ihm griffen die Kristallernden Geschöpfe an die nun aus den Feurigen Tor traten.
Der Kampf den er hatte vermeiden wollen entbrannte.
Doch sie hatten Zeit gewonnen. Zeit in denen man Verstärkung hatte holen können.
Zug um Zug konnte man zurückschlagen, so das man am Ende zurückgebliebene Wachen des Dunklen der inzwischen verschwunden war erschlagen konnte.
Unter den Kämpfern konnte er Krieger des Clans Hinrahs sehen, Zeron, Cathal, die Gardistin Aurian Lichtenfels die sich tapfer schlug und viele Andere.
Erst als man etwas Luft hatte und gemeinsam von Oben her die Felsen mit Waffen, Hammern und Äxten bearbeitete, konnten einige der Felsen ab gesprengt werden und das Feuer versiegte zunehmend, erkaltete.
Sie hatten gesiegt... doch es war nur eine Schlacht, und Rafael war sich sicher das die nächste kommen würde.
Thelor schickte er gen Berchgard, diese zu warnen, die Gardistin Lichtenfels gen Kastell, alle Gardisten in Alarmbereitschaft zu setzen, und 8 Gardisten gen Tor zu befehlen.
Er selber zog sich mit Zeron, der anscheinend mehr über die Steine und das Geschehen darum wusste ins Rathaus zurück... gefolgt von Finja Stenfjord, die er ebenso zu diesem Gespräch bat, da er glaubte das sie zu Helfen vermochte mit ihrem Wissen.
Durch ihre Fragen, Antworten auf seine Fragen, hatte sie ihm den Eindruck vermittelt sei wüsste etwas, doch würde sich das noch herausstellen.
Wichtig war jetzt erst einmal das Wissen zusammen zu tragen, denn das ...
War sicher erst der Anfang.
Es würde weiter gehen.
Fernes Donnergrollen, kündigte ein Nahendes Gewitter an, und gerade als Rafael sich entschloss heim zu gehen, spürte er ein leises Wanken unter seinen Füssen.
Anfänglich kaum spürbar, wurde die Bewegung größer so das sie sich einen Moment festhalten mussten. Ein Erdbeben?
Das war das erste was sie dachten und als sie im Osten Varunas eine Rauchwolke aufsteigen sahen, vermuteten sie erst das dort ein Haus zusammen gestürzt war, einen Brand... Personen die Hilfe benötigten.
Sofort eilten sie hin, doch was sie sahen ließ ihn nicht mehr an ein Naturereignis glauben.
Ein Felsgestein... hatte sich aufgetan, aufgeschoben, in der Mitte wie ein Feuer wabern, das eine Hitze ausströmte als wäre man Nahe einem Vulkan.
Nur kurz starrte Rafael darauf dann gab er Anweisung sofort Wasser heran zu holen.
Einen Versuch des Löschens musste man unternehmen, doch glaubte der junge Paladin nicht wirklich daran damit etwas zu bewirken.
Eine Aura umgab das Gebilde das ihn schauern ließ.
Mit Thelor gemeinsam schaffte er ein Fass Wasser heran goss es in das Lodern, doch es verpuffte Wirkungslos.
Es war als würde man Schritte aus dem Lodern hören... Schritte die Näher kamen.
Unwillkürlich musste Rafael den Kopf schütteln, war das nicht unmöglich? Wie konnte etwas darin überleben?
Er wich zurück als einige Gestalten heraustraten, gerüstet in dunklen Rüstungen, und seine Hand fuhr automatisch zum Griff des Schwertes, nicht wirklich wissend was hier geschah.
Leise wisperte er ein Gebet an Temora bevor er versuchte sich zu entspannen und vor zu treten. Mit einer Hand machte er noch eine abschwächende Bewegung hinter sich. „Keine Unüberlegten Handlungen jetzt.“ meinte er leise, der Gestalt entgegen blickend die ihm nun in einer dunklen Robe, das Gesicht hinter einer Maske, entgegen trat. „Wer seid ihr! Was wollt ihr hier.“ wagte er zu fragen, und die Gestalt antwortete zischelnd. „Wir suchen die Rubine! Wir erfuhren aus Rahal das die anderen zwei Rubine hier wären.“
„Rahal erzählt viel um uns zu schaden.“ konterte Rafael einen Blick hinter sich werfend. „Weiß hier jemand etwas von Rubinen?“
„Nun die anderen Rubine hatten sie nicht, also müssen sie hier sein.“ sprach die Gestalt wieder während Rafael ihn wieder ansah. „Ich denke mal ihr sprecht nicht von normalen Edelsteinen, oder irre ich mich?“
„Nun es sind Rubine in der Farbe der Erde und des Windes. So wie dieser hier.“ erklärte der Dunkle einen Stein hervorholend der die Form das Aussehen des Feuers. „Damals wurden die Rubine von Menschenhand genommen.“
Rafael zögerte einen Moment, hatte er die Steine noch nie zu Gesicht bekommen doch davon gehört. Davon gehört wie sie gefunden und verteilt worden waren. „Ich habe so etwas noch nie gesehen,“ antwortete er Wahrheitsgemäß. „Was wollt ihr mit jenen Steinen.“ hackte er nach, auch um Zeit zu gewinnen, und die Gestalt trat ihm weiter entgegen als sie antwortete „Wir dienen der Macht die die Rubine verbergen und wenn wir sie haben werden wir sie entfachen was ihr verhindern wolltet.“
Eine Macht ... durch schoss es Rafaels Hirn... sicherlich keine Gute, doch er hoffte noch immer das sich diese Steine nicht in Varuna befanden. Was er wollte war dringend einen Kampf vermeiden, und Zeit. Zeit um mehr vor zu bereiten, in Erfahrung zu bringen. „Wir können euch nicht geben was wir nicht haben. Ihr müsst woanders suchen.“
Natürlich trauten sie seinen Worten nicht, glaubten ihm nicht. Sie erzählten das Rahal seine Steine ebenso wenig freiwillig heraus gegeben hatten, und nun befanden diese sich wohl doch in den Händen jener Macht. Sie erklärten das sie die Nähe der Steine spüren würden wenn sie da wären.
Rafaels Geist arbeitete fieberhaft. Er konnte ihnen nicht erlauben die Stadt einfach zu durchsuchen, doch jetzt an zu greifen, war ein sinnloses unterfangen.
Schließlich gab er sich scheinbar geschlagen, schlug vor das er mit einem gemeinsam durch die Stadt gehen würde, wenn jenen Menschen nichts geschehen würde.
Als der Dunkle sich darauf einließ, trat Rafael zu Zeron, und unterwies ihn leise.
Nein er hatte sicherlich nicht vor die Steine einfach so in die Hände der Dunklen zu geben.
Aber so, würden sie Zeit gewinnen.
Rafael wollte das während er mit der Gestalt durch Varuna ging, Zeron dafür sorgte das man sich vorbereitete, das man Verstärkung holte.
Ohne wirkliches Ergebnis wanderte der Paladin mit der Gestalt durch Varuna, bis sie an dem neuen Gebäude der Magierakademie vorbei kamen und die Gestalt stehen blieb und ihn darüber ausfragte.
Rafael erklärte ihm das es sich um ein Gebäude von Magiern handelte die gewisse Tinkturen herstellten. Aber auch das das Gebäude erst kürzlich errichtet wurde, und wenn es sich um so alte Artefakte handelte sicher keine davon hätten.
Der Dunkle gab sich zum Glück damit zufrieden und Rafael hoffte das er nicht zu offensichtlich aufatmete.
Als sie zurückkehrten, nickte er Zeron nur kurz zu, der sein Nicken erwiderte, er hatte sich inzwischen um alles gekümmert.
„Es wird hier etwas verschwiegen! Ich .. spüre Angst!“ sprach die Gestalt wieder an ihn gewandt, und Rafael nickte nur. „ist das ein Wunder? Die Erde bebte. Das Feuer wie ein Vulkan. Welcher Mensch hätte da keine Angst.“ Die Gestalt knurrte ihn an. „Hier wird Wissen verschwiegen!“
„Ihr seht Dinge wo es nichts zu sehen gibt. Euer Wunsch die Steine zu finden ist Vater eurer
Gedanken! Hätten wir die Steine, hätte ich euch nicht herumgeführt, denn lassen, würden wir sie euch nicht!“ entgegnete Rafael prompt und schätzte nun die Anzahl der Verteidiger Varunas.
„Mit dem was ich hier gesehen und gespürt habe bin ich nicht zu Frieden.“ meinte die Gestalt fast zornig und Rafael zuckte zusammen als aus dem Himmel ein Blitz fuhr und unweit der Stelle in den Boden schlug.
Die Gestalt blickte ihn Finster an. „Damit ihr mehr Respekt uns erweist werden wir hier bleiben.“
Erklärte sie und schien sich zu konzentrieren, und etwas großes Schweres schien sich aus der Feuerwand zu wälzen. Rafael schüttelte den Kopf. „Das, mit Verlaub, kann ich leider nicht zulassen!“
Nur leise doch mit Inbrunst schickte er ein Gebet gen Himmel und schon spürte er wie sich die Rüstung Temoras um ihn manifestierte, nur ein Wink genügte, die Hand schon am Griff seines Schwertes und die Leute hinter ihm griffen die Kristallernden Geschöpfe an die nun aus den Feurigen Tor traten.
Der Kampf den er hatte vermeiden wollen entbrannte.
Doch sie hatten Zeit gewonnen. Zeit in denen man Verstärkung hatte holen können.
Zug um Zug konnte man zurückschlagen, so das man am Ende zurückgebliebene Wachen des Dunklen der inzwischen verschwunden war erschlagen konnte.
Unter den Kämpfern konnte er Krieger des Clans Hinrahs sehen, Zeron, Cathal, die Gardistin Aurian Lichtenfels die sich tapfer schlug und viele Andere.
Erst als man etwas Luft hatte und gemeinsam von Oben her die Felsen mit Waffen, Hammern und Äxten bearbeitete, konnten einige der Felsen ab gesprengt werden und das Feuer versiegte zunehmend, erkaltete.
Sie hatten gesiegt... doch es war nur eine Schlacht, und Rafael war sich sicher das die nächste kommen würde.
Thelor schickte er gen Berchgard, diese zu warnen, die Gardistin Lichtenfels gen Kastell, alle Gardisten in Alarmbereitschaft zu setzen, und 8 Gardisten gen Tor zu befehlen.
Er selber zog sich mit Zeron, der anscheinend mehr über die Steine und das Geschehen darum wusste ins Rathaus zurück... gefolgt von Finja Stenfjord, die er ebenso zu diesem Gespräch bat, da er glaubte das sie zu Helfen vermochte mit ihrem Wissen.
Durch ihre Fragen, Antworten auf seine Fragen, hatte sie ihm den Eindruck vermittelt sei wüsste etwas, doch würde sich das noch herausstellen.
Wichtig war jetzt erst einmal das Wissen zusammen zu tragen, denn das ...
War sicher erst der Anfang.
Es würde weiter gehen.
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Cathal Llastobhar
Es war alles so dumpf und schwarz. Eine helfende Hand, ein Herr, der ihn weiterzog... er kannte den Weg. Das Heilerhaus auf der anderen Seite des Marktplatzes - auf der anderen Seite des Chaos, des Hitzekessels und des Schlachtfeldes. Immer mehr waren es geworden und als der Boden unter seinen Füßen plötzlich erzitterte, als habe man ihn aus einem viel zu tiefen Schlaf geweckt, da taumelte er kurz umher. Wieder hilflos wie ein wackeliges Kleinkind. Hörte Rafaels tapferen Ruf gen Temora, sah Zeron mutig gegen die Riesen und Elementarwesen heranstürzen und musste selber erst einmal das Gleichgewicht fassen.
Welch ein Knappe! Stolpernder Held! Tollpatschiger Krieger!
Als habe man etwas an der Zeit gespielt und einen trägen Zauber darauf gewirkt, glaubte er alles um sich herum unendlich langsam zu erfassen. Die dunklen Wesen hoben die Hellebarden während das Tor nur so erflammte, das mehrere Männer große Kristallwesen hob die glitzernden Fäußte und ließ sie niederprasseln um tapfere Männer und Frauen gleichermaßen wegzufegen und er würde geschüttelt, wie ein Sack Lumpen.
Dann brach die Erde unmittelbar neben Cathal und um ihn herum an mehreren Stellen auf und grobe, dicke Arme wie Lehmklumpen griffen nach ihm. Jetzt erst spürte er wie das Leben in ihm kam, als hätten Rafaels beherzte Rufe nach Temora seine Lebensgeister wieder geweckt. Er besann sich was er gelernt hatte, wer er war und was seine Aufgaben waren... dann waren alle Gedanken plötzlich wie fortgewischt und er agierte nur vom Instinkt getrieben.
Das Schwert traf auf Lehm, auf eine Art Glas, auf Rüstung und bestimmt auch einige Male in die Luft. Die Hiebe und Schläge spürte er zunächst nicht und obwohl eine innere Stimme ihn erwahnte auch Vorsicht walten zu lassen stürzte er mitsamt der Masse weiter in das tobende, brüllende Schlachtengetümmel hinein. Wieder hatte die Zeit jegliche Bedeutung verloren...
Bis es ihn traf. Gleißender Schmerz strömte von seiner Schulter herab und bohrte sich über das gesamte Schulterblatt bis hin zum Rücken. Einem Inferno gleich brannte es herunter und zog ihm in diesem Moment förmlich den Boden unter den Füßen weg.
Dumpf war es kurz. In einer Mischung aud Traumwandel und schwarzer Leere war es ihm, als würde ihn jemand zum Heiler geleiten. Ein Gesicht eines jungen Mannes. Dann die Stimme der Heilerin Gesine, eine weitere etwas strenge, junge Stimme mischte sich hinein. Sprach von Nähen und von Schmerzen.
Temora, steh mir bei! Sein Rücken war eh ab der Schulter herab ein brennendes Stück Schmerz, als habe man dort das Fleisch unter der Haut hervorgerissen und mit Präzision zerstückelt.
Falls man nähte, so merkte er es nicht mehr. Es wurde wieder dunkler.
Wild flackerten die Bilder der Schlacht gleich nochmal vor ihm auf und rissen ihn eine Zeit lang in einen düsteren Strudel. Er war allein, er hatte versagt, er verlor.
Da drang für wenige Augenblicke etwas durch den Schlafnebel durch. Irgendwer hatte seine Schläfe berührt. Nur kurz, dennoch... unter fast ganz geschlossenen Lidern nahm er den Umriß einer Gestalt wahr und erkannte sie.
Rafael, der Ritter war dort am Bett des verletzten Knappen und irgendwie verschwanden die grellen Bilder langsam wieder. Er war nicht allein, man wachte über ihn. Etwas Ruhe kam auf und zog ihn erst einmal tiefer in einen nun erholsameren Schlaf.
Welch ein Knappe! Stolpernder Held! Tollpatschiger Krieger!
Als habe man etwas an der Zeit gespielt und einen trägen Zauber darauf gewirkt, glaubte er alles um sich herum unendlich langsam zu erfassen. Die dunklen Wesen hoben die Hellebarden während das Tor nur so erflammte, das mehrere Männer große Kristallwesen hob die glitzernden Fäußte und ließ sie niederprasseln um tapfere Männer und Frauen gleichermaßen wegzufegen und er würde geschüttelt, wie ein Sack Lumpen.
Dann brach die Erde unmittelbar neben Cathal und um ihn herum an mehreren Stellen auf und grobe, dicke Arme wie Lehmklumpen griffen nach ihm. Jetzt erst spürte er wie das Leben in ihm kam, als hätten Rafaels beherzte Rufe nach Temora seine Lebensgeister wieder geweckt. Er besann sich was er gelernt hatte, wer er war und was seine Aufgaben waren... dann waren alle Gedanken plötzlich wie fortgewischt und er agierte nur vom Instinkt getrieben.
Das Schwert traf auf Lehm, auf eine Art Glas, auf Rüstung und bestimmt auch einige Male in die Luft. Die Hiebe und Schläge spürte er zunächst nicht und obwohl eine innere Stimme ihn erwahnte auch Vorsicht walten zu lassen stürzte er mitsamt der Masse weiter in das tobende, brüllende Schlachtengetümmel hinein. Wieder hatte die Zeit jegliche Bedeutung verloren...
Bis es ihn traf. Gleißender Schmerz strömte von seiner Schulter herab und bohrte sich über das gesamte Schulterblatt bis hin zum Rücken. Einem Inferno gleich brannte es herunter und zog ihm in diesem Moment förmlich den Boden unter den Füßen weg.
Dumpf war es kurz. In einer Mischung aud Traumwandel und schwarzer Leere war es ihm, als würde ihn jemand zum Heiler geleiten. Ein Gesicht eines jungen Mannes. Dann die Stimme der Heilerin Gesine, eine weitere etwas strenge, junge Stimme mischte sich hinein. Sprach von Nähen und von Schmerzen.
Temora, steh mir bei! Sein Rücken war eh ab der Schulter herab ein brennendes Stück Schmerz, als habe man dort das Fleisch unter der Haut hervorgerissen und mit Präzision zerstückelt.
Falls man nähte, so merkte er es nicht mehr. Es wurde wieder dunkler.
Wild flackerten die Bilder der Schlacht gleich nochmal vor ihm auf und rissen ihn eine Zeit lang in einen düsteren Strudel. Er war allein, er hatte versagt, er verlor.
Da drang für wenige Augenblicke etwas durch den Schlafnebel durch. Irgendwer hatte seine Schläfe berührt. Nur kurz, dennoch... unter fast ganz geschlossenen Lidern nahm er den Umriß einer Gestalt wahr und erkannte sie.
Rafael, der Ritter war dort am Bett des verletzten Knappen und irgendwie verschwanden die grellen Bilder langsam wieder. Er war nicht allein, man wachte über ihn. Etwas Ruhe kam auf und zog ihn erst einmal tiefer in einen nun erholsameren Schlaf.
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Rafael de Arganta
Das Gespräch verlief gut, wenn auch er und Finja Stenfjord, sicher eher angifteten, als das man sagen könnte gut miteinander auskamen.
Rafael fluchte einen Moment innerlich das er die Magierin, über die er kaum etwas wusste, mit genommen hatte zu dem Gespräch mit Zeron, der wie so oft gute Vorschläge hatte.
Finja zeigte deutlich das sie informiert werden wollte, und Rafael hatte gedacht das sie etwas von Calor wusste, und als Magierin hilfreich sein könnte, das man jemanden finden konnte den man am Ende ähnliches Vertrauen entgegenbringen konnte wie den anderen Magiern die er kannte.
Respekt und Vertrauen musste man sich erarbeiten, aber das beruhte im Falle von ihm und Finja wohl auf Gegenseitigkeit. Sie Forderte, wo es nichts zu fordern gab, aber Rafael hoffte einfach das man durch diese Arbeit vielleicht eine Gemeinsamkeit finden konnte.
So ließ er Zeron über die Steine berichten.
Er erklärte was er davon wusste, Das der Stein des Windes damals zu Calor gebracht wurde, der der Erde in den Tempel.
Man musste also dringend die Heiligkeit aufsuchen und Calor Bescheid geben.
Der Stein aus dem Tempel musste in Sicherheit gebracht werden, ehe jene Kreaturen dort auftauchten. Nicht aus zu denken in welcher Gefahr die Heiligkeit sich befand.
Sie waren sich einig, sicher, das das nicht das letzte auftauchen dieser Kreaturen war.
Das sie jederzeit wieder hier, Berchgard oder Bajard auftauchen konnten.
Zeron schlug vor den Stein aus dem Kloster zu den Elfen zu bringen. Deren Magie größer war als bei anderen. Vielleicht war der Stein da sicher. Finja und Rafael stimmten dem Zu und Finja bot an den Stein auf diesem Wege dahin zu begleiten wenn es soweit war, und Rafael nahm da Angebot gerne an.
Rafel wies Zeron an sich mit den Elfen in Verbindung zu setzen. Diese zu informieren, währen der selber sich zum Tempel begeben wollte.
Nur kur noch sah er nach seinem Knappen Cathal, der von der Schlacht her verletzt dar nieder lag, dann machte er sich auf gen Kloster.
Im Kloster jedoch traf er nur auf die Templerin Sanjana Valeth, die er einweihte, als sie ihm erklärte das die Heiligkeit mit einem anderen Templer auf Reisen war und erst am nächsten Morgen zurückkehrte.
Sie wolle sie jedoch informieren und dann nach Varuna kommen.
So ritt Rafael zurück in der Hoffnung das der Graf schon von seiner Reise zurückgekehrt war.
Rafael fluchte einen Moment innerlich das er die Magierin, über die er kaum etwas wusste, mit genommen hatte zu dem Gespräch mit Zeron, der wie so oft gute Vorschläge hatte.
Finja zeigte deutlich das sie informiert werden wollte, und Rafael hatte gedacht das sie etwas von Calor wusste, und als Magierin hilfreich sein könnte, das man jemanden finden konnte den man am Ende ähnliches Vertrauen entgegenbringen konnte wie den anderen Magiern die er kannte.
Respekt und Vertrauen musste man sich erarbeiten, aber das beruhte im Falle von ihm und Finja wohl auf Gegenseitigkeit. Sie Forderte, wo es nichts zu fordern gab, aber Rafael hoffte einfach das man durch diese Arbeit vielleicht eine Gemeinsamkeit finden konnte.
So ließ er Zeron über die Steine berichten.
Er erklärte was er davon wusste, Das der Stein des Windes damals zu Calor gebracht wurde, der der Erde in den Tempel.
Man musste also dringend die Heiligkeit aufsuchen und Calor Bescheid geben.
Der Stein aus dem Tempel musste in Sicherheit gebracht werden, ehe jene Kreaturen dort auftauchten. Nicht aus zu denken in welcher Gefahr die Heiligkeit sich befand.
Sie waren sich einig, sicher, das das nicht das letzte auftauchen dieser Kreaturen war.
Das sie jederzeit wieder hier, Berchgard oder Bajard auftauchen konnten.
Zeron schlug vor den Stein aus dem Kloster zu den Elfen zu bringen. Deren Magie größer war als bei anderen. Vielleicht war der Stein da sicher. Finja und Rafael stimmten dem Zu und Finja bot an den Stein auf diesem Wege dahin zu begleiten wenn es soweit war, und Rafael nahm da Angebot gerne an.
Rafel wies Zeron an sich mit den Elfen in Verbindung zu setzen. Diese zu informieren, währen der selber sich zum Tempel begeben wollte.
Nur kur noch sah er nach seinem Knappen Cathal, der von der Schlacht her verletzt dar nieder lag, dann machte er sich auf gen Kloster.
Im Kloster jedoch traf er nur auf die Templerin Sanjana Valeth, die er einweihte, als sie ihm erklärte das die Heiligkeit mit einem anderen Templer auf Reisen war und erst am nächsten Morgen zurückkehrte.
Sie wolle sie jedoch informieren und dann nach Varuna kommen.
So ritt Rafael zurück in der Hoffnung das der Graf schon von seiner Reise zurückgekehrt war.
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Thelor von Reensdorf
Der Kampf tobte auf den wiesen vorm Portal!
Immer mehr der Wesen stürzten sich hinaus ins Getümmel!
Ein Gleißendes Licht tauchte immer dort auf wo Rafael in Strahlender Rüstung hinkahm!
Elemtenarwesen, Kristallungeheuer oder gar die Dunklen Soldaten oder ein grausiges Wesen!
Alle dem wurde sich tapfer entgegengestellt!
Kaum war der Ausgang Verschlossen, wurden sie Cathal gewahr, welcher dort auf dem Schlachtfeld lag.
Zeron und Thelor Schleppten ihn mehr, als das sie liefen, zu dein Häusern der Heilerin.
Zeron sollte noch zu Rafael und Thelor wollte sich um Cathal kümmern.
Sofort als die heilerin Cathal dort liegen sah, begab sie sich daran eine Salbe zu mixen, während Thelor Cathals Wunden freilegte.
Eine weitere Frau mit Heilkentnissen kahm hinzu und mussterte Cathals wunden Kritisch.
Nachdem die Frau Thelor eingewiesen hatte, wie er helfen könne begab sie sich an das Nähen der Wunden.
nachdem sie Cathal Bandagiert hatte und gegangen war kahm Rafael um seinen Knappen zu sehen.
Thelor bekahm eine neue Aufgabe und machte sich auf nach Berchgard um Alliestra zu berichten und zu Warnen.
Immer mehr der Wesen stürzten sich hinaus ins Getümmel!
Ein Gleißendes Licht tauchte immer dort auf wo Rafael in Strahlender Rüstung hinkahm!
Elemtenarwesen, Kristallungeheuer oder gar die Dunklen Soldaten oder ein grausiges Wesen!
Alle dem wurde sich tapfer entgegengestellt!
Kaum war der Ausgang Verschlossen, wurden sie Cathal gewahr, welcher dort auf dem Schlachtfeld lag.
Zeron und Thelor Schleppten ihn mehr, als das sie liefen, zu dein Häusern der Heilerin.
Zeron sollte noch zu Rafael und Thelor wollte sich um Cathal kümmern.
Sofort als die heilerin Cathal dort liegen sah, begab sie sich daran eine Salbe zu mixen, während Thelor Cathals Wunden freilegte.
Eine weitere Frau mit Heilkentnissen kahm hinzu und mussterte Cathals wunden Kritisch.
Nachdem die Frau Thelor eingewiesen hatte, wie er helfen könne begab sie sich an das Nähen der Wunden.
nachdem sie Cathal Bandagiert hatte und gegangen war kahm Rafael um seinen Knappen zu sehen.
Thelor bekahm eine neue Aufgabe und machte sich auf nach Berchgard um Alliestra zu berichten und zu Warnen.
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Mhyri Famrock
Müde wälzte sie sich in ihrem Bett hin und her. Es wollte ihr einfach nicht geling nach den heutigen Ereignissen den wohl verdienten Schlaf zu finden. Die erste Nacht. Die erste Nacht, in der sie sich nicht zufrieden vor sich herschmatzend in die wollene Decke hüllte und dem nächsten Tag voller Sorglosigkeit entgegen sah.
Immer wieder kreisten ihre Gedanken um die Worte des alten Mannes.
Sie war geschickt wie eh und je zur rechten Stund am rechten Ort gewesen. Am liebsten wäre ihr das Ganze verborgen geblieben. Sie konnte doch ohnehin nichts tun. Für einen Moment grub sich ihr Gesicht tief in das Kissen.
Nach einer ganzen Weile …
Seufzend erhob sie sich und tippelte auf nackten Füßen die Treppe hinunter, schnurstracks Richtung Heiligtum ihrer geliebten Cousine. Sie würde sich nun Valias Küche annehmen, auch auf die Gefahr hin familiäres Chaos in die Ordnung der Hausherrin zu bringen. Sie musste einfach auf andere Gedanken kommen.
Den Deut des Alten bezüglich Rahals hatte sie sofort verstanden. Zwar konnte sie nicht mit vielen Kenntnissen in politischen Fragen aufprotzen, doch … ein schwieriges Unterfangen dessen war sie sich sicher, das wohl Fingerspitzengefühl und Köpfchen erforderte … ob Rahals Vertreter dem gewachsen waren?
Ein skeptisch, besorgter Blick aus dem Fenster folgte.
Sie hatte auf seine Frage aus dem Bauch heraus geantwortet, so gut sie es eben vermochte.
Zerstören … zerstören… ja… gar nicht gut … gar nicht gut …
Nein, nur die Ruhe jetzt Mhyri, ein kurzes Schnappen nach Luft, jetzt darfst du nur nicht die Nerven verlieren, sprach sie fast beruhigend zu sich selbst. Stillschweigen hatte sie versprochen, das ließe sich deutlich besser mit ihrem Charakter vereinbaren als nichts tuend die Ruhe zu bewahren.
Gedankenverloren bohnerte sie immer wieder über die gleiche Stelle auf dem steinernen Tisch. Zum Kuckuck noch eins .. sie konnte doch ohnehin nichts ausrichten .. niiiiiiiiiichts!
Abwarten also .. abwarten, vertrauen und zur Stelle sein, so man sie wirklich brauchen würde und sei es als bewaffnete Hand Varunas. So weit würden es die schlauen Köpfe der Stadt doch wohl nicht kommen lassen, oooder? Ein Glück, der Boden hatte noch unzählige Krümel aufzuweisen, denen es galt den Gar aus zumachen…
Erst zu früher Stund, der erste Hahnenschrei hallte den Morgen ankündigend durch die Gassen Varunas, sah man in der nun sauberen, famrockschen Küche den noch leichten Schein der Kerzen erlischen.
Immer wieder kreisten ihre Gedanken um die Worte des alten Mannes.
Sie war geschickt wie eh und je zur rechten Stund am rechten Ort gewesen. Am liebsten wäre ihr das Ganze verborgen geblieben. Sie konnte doch ohnehin nichts tun. Für einen Moment grub sich ihr Gesicht tief in das Kissen.
Nach einer ganzen Weile …
Seufzend erhob sie sich und tippelte auf nackten Füßen die Treppe hinunter, schnurstracks Richtung Heiligtum ihrer geliebten Cousine. Sie würde sich nun Valias Küche annehmen, auch auf die Gefahr hin familiäres Chaos in die Ordnung der Hausherrin zu bringen. Sie musste einfach auf andere Gedanken kommen.
Den Deut des Alten bezüglich Rahals hatte sie sofort verstanden. Zwar konnte sie nicht mit vielen Kenntnissen in politischen Fragen aufprotzen, doch … ein schwieriges Unterfangen dessen war sie sich sicher, das wohl Fingerspitzengefühl und Köpfchen erforderte … ob Rahals Vertreter dem gewachsen waren?
Ein skeptisch, besorgter Blick aus dem Fenster folgte.
Sie hatte auf seine Frage aus dem Bauch heraus geantwortet, so gut sie es eben vermochte.
Zerstören … zerstören… ja… gar nicht gut … gar nicht gut …
Nein, nur die Ruhe jetzt Mhyri, ein kurzes Schnappen nach Luft, jetzt darfst du nur nicht die Nerven verlieren, sprach sie fast beruhigend zu sich selbst. Stillschweigen hatte sie versprochen, das ließe sich deutlich besser mit ihrem Charakter vereinbaren als nichts tuend die Ruhe zu bewahren.
Gedankenverloren bohnerte sie immer wieder über die gleiche Stelle auf dem steinernen Tisch. Zum Kuckuck noch eins .. sie konnte doch ohnehin nichts ausrichten .. niiiiiiiiiichts!
Abwarten also .. abwarten, vertrauen und zur Stelle sein, so man sie wirklich brauchen würde und sei es als bewaffnete Hand Varunas. So weit würden es die schlauen Köpfe der Stadt doch wohl nicht kommen lassen, oooder? Ein Glück, der Boden hatte noch unzählige Krümel aufzuweisen, denen es galt den Gar aus zumachen…
Erst zu früher Stund, der erste Hahnenschrei hallte den Morgen ankündigend durch die Gassen Varunas, sah man in der nun sauberen, famrockschen Küche den noch leichten Schein der Kerzen erlischen.
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Der Erzähler
Ersckreckendes erfuhr ich gerade aus der Gegend von Bajard. Die dunklen Wesen sind erneut erschienen vor dem Temora Kloster. Sie suchten nach Wissen über den Verbleib der anderen zwei Rubine. Jedoch stellte sich die Mitglieder des Kloster sich ihnen tapfer in den Weg. Ihr Zorn wurde entfacht und sie werden wie sie es verkündeten keine Rücksicht mehr nehmen. Kein Ort soll mehr sicher sein.
Dies sind erschreckende Nachrichten, meine Lieben, dass weis ich. Wir müssen zusammen halten und das schlimmste erwarten. Fasst euren Mut und eure Kraft und verliert eure Hoffnung nicht. Ich werde euch weiterhin zur Stürtze beistehen.
Dies sind erschreckende Nachrichten, meine Lieben, dass weis ich. Wir müssen zusammen halten und das schlimmste erwarten. Fasst euren Mut und eure Kraft und verliert eure Hoffnung nicht. Ich werde euch weiterhin zur Stürtze beistehen.
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Yonai´luen Nifar
Sein Schritt folgte behutsam dem Weg durch die Schlucht in das Tal der blauen Berge. Das feine filigrane und freundschaftliche Lächeln, welches er dem Menschen, den wohl alle Rafael riefen, entgegenbrachte, ruhte wohl immernoch auf seinen Lippen.
*Eine nennenswerte Gelegenheit meinem Geist den weiteren und nötigen Schub zu verleihen, während Seline's Ruhe nicht umsonst gestört werden muss*
Stein um Brocken und Kiesel überwanden die hageren und dünnen Beine, dessen Füße nur von leichten und lockeren Sandalen bekleidet waren, während Yonai'luen den Aufsteig wagte, um dem uralte Wesen voller Glanz, Anmut, schöpferischer Schönheit und Weisheit zu berichten, dass die Menschen in tiefer Besorgnis um den Einen waren, glutrot, der Stein.
Donnernd und gottmächtig erklang die Stimme des weissen Drachens auf dem Felsvorsprung hoch oben vor dem Gipfel: "Kleines Wesen, nun gib uns unsere Ruhe, der Stein von dem du sprachtest bleibt, wie nach deinem Befinden, weiterhin in unserem Hort!"
*Eine nennenswerte Gelegenheit meinem Geist den weiteren und nötigen Schub zu verleihen, während Seline's Ruhe nicht umsonst gestört werden muss*
Stein um Brocken und Kiesel überwanden die hageren und dünnen Beine, dessen Füße nur von leichten und lockeren Sandalen bekleidet waren, während Yonai'luen den Aufsteig wagte, um dem uralte Wesen voller Glanz, Anmut, schöpferischer Schönheit und Weisheit zu berichten, dass die Menschen in tiefer Besorgnis um den Einen waren, glutrot, der Stein.
Donnernd und gottmächtig erklang die Stimme des weissen Drachens auf dem Felsvorsprung hoch oben vor dem Gipfel: "Kleines Wesen, nun gib uns unsere Ruhe, der Stein von dem du sprachtest bleibt, wie nach deinem Befinden, weiterhin in unserem Hort!"
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Rafael de Arganta
So schnell Rafael es vermochte eilte, er zum Schloss um dem Grafen wissen zu lassen was er erfahren hatte, und danach musste er die Heiligkeit noch unterrichten.
Die Lage spitzte sich immer mehr zu.
Nachdem die Dunklen vor der Heiligkeit hatte weichen müssen, hatten sie geschworen, nun ohne Rücksicht vorgehen zu wollen.
Rafael mochte sich kaum vorstellen was das bedeutete, und hoffte das ihnen Zeit blieb, etwas zu erreichen.
Am Abend war er die Städte ab geritten um noch einmal vor dem Auftauchen der Gefahr zu warnen, doch als er nach Bajard kam, spürte er etwas das er so noch nie zuvor gefühlt hatte.
Ein dumpfes bedrohendes Gefühl presste seinen Magen zusammen und es war ihm als spürte er für einen Moment den Hauch etwas in seinem Nacken.
Er drehte sich um und sah sich einem Mann gegenüber, der ihn anblickte.
Ein Ahad!
Schoss es Rafael durch den Kopf und so war es.
Doch so wie er ihn hatte der Ahad auch ihn erkannt, und Rafael ließ sich von seinem Pferd gleiten.
Vielleicht ließ sich etwas von ihm in Erfahrung bringen über den Angriff auf Rahal, das selber von Nutzen wäre.
Sie unterhielten sich, ohne jeglichen Provokationen doch mit Vorsicht.
Rafael gab nichts von seinem Wissen preis und Letast hatte keine Informationen die dem jungen Paladin wirklich weiter half.
Gerade als Rafael sich verabschieden wollte, setzte sich ein Alter Mann zu ihnen. Ein Gelehrter, und Rafael fragte sich im stillen, ob das Tagebuch das er von Cathal erhalten hatte von diesem Mann stammte.
Er wusste viel über diesen Mythos der Steine hatte sie Jahrelang studiert, und war bereit sein Wissen zu teilen.
Er erzählte das nur jene die die Magie verabscheuten, in Tunneln sich aufhielten und gut mit Erzen umgehen könnten die einzigsten wären die die Steine vernichten könnten.
Aber auch das man die Steine nur im ganzen vernichten könnte.
Als Rafael nach der Gefahr fragte die vier Steine zusammen zufügen, erklärte er das diese Macht nur an einem bestimmten Ort entfesselt werden könnte, und es nur soweit gefährlich wäre, wenn man nicht wüsste, wie jener zusammengefügter Stein, dann vernichtet werden könnte.
Doch das Problem war nun noch, das sich zwei der Steine in den Händen der Dunklen befand, und der Alte erklärte das sogar jemand danach forschte wie man ein Tor öffnen könnte um zu jenen vor zu dringen.
Lange unterhielten sie sich noch und war sich einig das eine weiter Möglichkeit wäre, wenn man irgendwie die Feuer löschen könnte die den Eingang zu den Toren sicherten.
Doch der Alte warnte das dahinter eine wahre Armee warten könnte und wohl nicht einfach zu besiegen sei.
Der Dunkle Paladin wies daraufhin das die Grafschaft alleine es wohl nicht schaffen könne und der Alte bestätigte dies.
Doch Rafael würde keine Zugaben machen.
Es lag nicht an ihm diese Entscheidung zu treffen und wenn... leicht war sie allemal nicht.
Man durfte nicht vergessen wen man einlud, was jene für Gräueltaten vollbracht hatten und ob jene nicht danach trachteten die Steine für sich zusammen zu fügen.
Doch Graf würde jene Entscheidung treffen, oder ... die Heiligkeit, nicht er.
Man musste sehen was möglich war.
Rafael jedenfalls hatte drei Ideen wie man die Feuer zu löschen vermochte, denn eines war klar, Nur mit Wasser wäre dieses sicher nicht möglich.
Jene Möglichkeiten, teilte er seinen Gesprächspartnern jedoch nicht mit.
Es reichte wenn er es jenen denen er verpflichtet war erläutern würde.
Zum einen war es einen Versuch wert die Macht der Heiligkeit ein zu setzen die heute eines der kleinen Tore zum erlöschen gebracht hatte, zum anderen ein Zusammenschluss von Magiern, Elfen... vielleicht vermochten jene etwas zu erreichen. Doch selbst wenn nicht, würde man ihre Hilfe benötigen um später durch das Tor zu gehen und die Steine zu erlangen.
Die dritte Möglichkeit war der Magier Calor von Gryffenhorst.
Die Geschichte, wie er das Feuer, das einmal sein Haus ergriffen hatte bekämpft, nein gar zur Mitarbeit gebracht hatte, war legendär geworden.
Wie auch immer sie mussten, sie würden einen Weg finden.
Die Lage spitzte sich immer mehr zu.
Nachdem die Dunklen vor der Heiligkeit hatte weichen müssen, hatten sie geschworen, nun ohne Rücksicht vorgehen zu wollen.
Rafael mochte sich kaum vorstellen was das bedeutete, und hoffte das ihnen Zeit blieb, etwas zu erreichen.
Am Abend war er die Städte ab geritten um noch einmal vor dem Auftauchen der Gefahr zu warnen, doch als er nach Bajard kam, spürte er etwas das er so noch nie zuvor gefühlt hatte.
Ein dumpfes bedrohendes Gefühl presste seinen Magen zusammen und es war ihm als spürte er für einen Moment den Hauch etwas in seinem Nacken.
Er drehte sich um und sah sich einem Mann gegenüber, der ihn anblickte.
Ein Ahad!
Schoss es Rafael durch den Kopf und so war es.
Doch so wie er ihn hatte der Ahad auch ihn erkannt, und Rafael ließ sich von seinem Pferd gleiten.
Vielleicht ließ sich etwas von ihm in Erfahrung bringen über den Angriff auf Rahal, das selber von Nutzen wäre.
Sie unterhielten sich, ohne jeglichen Provokationen doch mit Vorsicht.
Rafael gab nichts von seinem Wissen preis und Letast hatte keine Informationen die dem jungen Paladin wirklich weiter half.
Gerade als Rafael sich verabschieden wollte, setzte sich ein Alter Mann zu ihnen. Ein Gelehrter, und Rafael fragte sich im stillen, ob das Tagebuch das er von Cathal erhalten hatte von diesem Mann stammte.
Er wusste viel über diesen Mythos der Steine hatte sie Jahrelang studiert, und war bereit sein Wissen zu teilen.
Er erzählte das nur jene die die Magie verabscheuten, in Tunneln sich aufhielten und gut mit Erzen umgehen könnten die einzigsten wären die die Steine vernichten könnten.
Aber auch das man die Steine nur im ganzen vernichten könnte.
Als Rafael nach der Gefahr fragte die vier Steine zusammen zufügen, erklärte er das diese Macht nur an einem bestimmten Ort entfesselt werden könnte, und es nur soweit gefährlich wäre, wenn man nicht wüsste, wie jener zusammengefügter Stein, dann vernichtet werden könnte.
Doch das Problem war nun noch, das sich zwei der Steine in den Händen der Dunklen befand, und der Alte erklärte das sogar jemand danach forschte wie man ein Tor öffnen könnte um zu jenen vor zu dringen.
Lange unterhielten sie sich noch und war sich einig das eine weiter Möglichkeit wäre, wenn man irgendwie die Feuer löschen könnte die den Eingang zu den Toren sicherten.
Doch der Alte warnte das dahinter eine wahre Armee warten könnte und wohl nicht einfach zu besiegen sei.
Der Dunkle Paladin wies daraufhin das die Grafschaft alleine es wohl nicht schaffen könne und der Alte bestätigte dies.
Doch Rafael würde keine Zugaben machen.
Es lag nicht an ihm diese Entscheidung zu treffen und wenn... leicht war sie allemal nicht.
Man durfte nicht vergessen wen man einlud, was jene für Gräueltaten vollbracht hatten und ob jene nicht danach trachteten die Steine für sich zusammen zu fügen.
Doch Graf würde jene Entscheidung treffen, oder ... die Heiligkeit, nicht er.
Man musste sehen was möglich war.
Rafael jedenfalls hatte drei Ideen wie man die Feuer zu löschen vermochte, denn eines war klar, Nur mit Wasser wäre dieses sicher nicht möglich.
Jene Möglichkeiten, teilte er seinen Gesprächspartnern jedoch nicht mit.
Es reichte wenn er es jenen denen er verpflichtet war erläutern würde.
Zum einen war es einen Versuch wert die Macht der Heiligkeit ein zu setzen die heute eines der kleinen Tore zum erlöschen gebracht hatte, zum anderen ein Zusammenschluss von Magiern, Elfen... vielleicht vermochten jene etwas zu erreichen. Doch selbst wenn nicht, würde man ihre Hilfe benötigen um später durch das Tor zu gehen und die Steine zu erlangen.
Die dritte Möglichkeit war der Magier Calor von Gryffenhorst.
Die Geschichte, wie er das Feuer, das einmal sein Haus ergriffen hatte bekämpft, nein gar zur Mitarbeit gebracht hatte, war legendär geworden.
Wie auch immer sie mussten, sie würden einen Weg finden.
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Nethaliel Aduial
*Bis spät in die Nacht sass Nethaliel in der Bibleothek der Magieschule Ered Luins. Die zu einem kleinen Stummel geschrumpfte Kerze, welche mühevoll einen kleinen Flecken in diesem grossen Raum erleuchtete, auf dem sich unzähligeaufgeschlagene, mal in prunkvollen mal in einfachen Einbändern eingeschlagene Bücher sich befanden. Nethaliel selbst stand vor einem gewaltigen Regal in dessen Einbänden sich die gesammelte Geschichte Alathairs befand. Hier so glaubte er könne er fündig werden....
Zu dritt sind sie zum schwarzen Tor ausgezogen und obwohl ihn eine dunkle Ahnung beschlich hätte er sich solche Verderbtheit nie inmitten einer solch grosen Stadt der Menschen vorstellen können. Er hatte jenes Volk nicht gerade als eines der weitsichtigsten kennen gelernt und gerade wenn es um Dinge ging die man fürchtete, waren die Edain oft versucht jene Dinge zu vernichten. Das konnte nur bedeuten, dass die Furcht vor diesem Gebilde sostark war, dass sie selbst es nichteinmal wagten zu versuchen es einzureissen, oder aber das sie keine Mittel kannten und schon einige versucht hatten. Sofort als sie sich dem Tor aus schwarzem Gestein mit glatter Oberfläche näherten war die erdrückende und pervertierte Aura jenes Gebildes deutlichst zu spüren gewesen. Ein Gefühl das einem vom untersten Zeh bis tief in das eigene Herz kroch und den Körper frösteln machte. Mit Ehrfrucht und entsetzen betrachteten die Elfenaugen das dunkle Gebilde in dem ein Schwall wabernde schwarzer Energie thronte und das Portal markierte. Schon von weitem beschlich einem die Ahnung das etwas unvorstellbar böses mit jenem zu tun haben musste und am liebsten währe selbst Nethaliel jenem Tor einfach aus dem Weg gegangen. Docher wusste er konnte nur etwas herausfinden wenn er sich diesem nähern würde. Und das war der Grund weshalb sie hier waren. Sehr vorsichtig trat er an das Gebilde heran, Schritt für Schritt die Distanz überbrückend bis seine feingliedrige Hand den schwarzen Stein berühren konnte. Angespannt starrte er in die wabernde Finsternis des Tores, jeden Moment damit rechnend das scharen von schrecklichen Wesen daraus hervortreten könnten, doch es geschah nichts. So legte der schmächtige Elf seine Hand auf den dunklen Stein und befühlte ihn. Fühlte wie durchtränkt er mit einer bösen Macht war, welche einen komplett pervertierten Missklang zur Natur jener Steine darstellte. Seine Hände glitten über die Oberfläche während seine Blicke weiterhin im undurchdringlichen Schwarz des Portals versanken. Hinfortgezogen in die Unendlichkeit undurchdringbarer Finsterniss. Mühevoll riss er seinen Blick los und konzentrierte sich auf die Aufgabe. Die bedrückende Aura jenes Ortes erleichterte es ihn nicht gerade sich zu konzentrieren, aber dennoch musste er einen Versuch wagen. Dem Lied kaum mächtig stellte er sich dem Versuch den Missklang zu bereinigen. Nicht etwa um dies tatsächlich zu vollbringen, die Macht die dieser Ort ausstrahlte war böse und spürbar kraftvoll und sein Wissen um das Lied quasi nicht vorhanden, aber er wollte wissen wie das Tor reagierte wenn man es versuchte. So legte er die flache Hand an den Stein und schloss die Augen. Konzentrierte sich auf den Klang der ihn umgebenden Lebewesen, jenen welcher am leichtesten und deutlichsten zu vernehmen war und liess sich hinforttragen vom Klang des Liedes der Gottmutter. Immer mehr versucht er auch die schwierigeren, leiseren Klänge von Steinen und unbelebten Gegenständen in sich aufzunehmen, den Fluss der Melodie zu spüren und sanft auf die Steine zu lenken, welche er als Obsidiangestein identifizierte. Schweiss bildete sich auf der Stirn des Elfen und deutlich sah man die Anstrengung in seinem Gesicht geschrieben. Zu unbekannt zu ungewohnt waren die Kräfte mit denen er sich hier an diesem finsteren Ort auseinander setzen musste und doch glaubte er für einen winzigen Moment einen kleinen Teil der reinen Energie des Liedes in den Stein gesandt zu haben. Winzig nur und genau wie er vermutete, wurde jener einfach hinfortgewaschen von der bösen Macht, welche die Steine speicherten. Und doch, als jene genau dies taten glaubte er füreinen winzigen Bruchteil einer Sekunde ein Stück jener Macht erspühren zu können. Gerade so als hätte jene die Maske fallen gelassen, um jemanden mit einem giftigen Blick zu verscheuchen. Und was er zu spühren glaubte, jagte ihm kalte Schauer des Entsetzens über den Rücken. Soetwas konnte es nicht geben, so etwas durfte es nicht geben.. oder etwa doch? Mühevoll versuchte er seine innerliche Unruhe welche ihn in diesen Moment packte vor seinen beiden Schwestern die ihn begleiteten zu verbergen, er wollte erst sicher sein bevor er weitere Sorgen schürte ...
und so fand er sich in der Bibleothek ein und studierte die Geschichte Alathairs. Viel gab es nicht zu erfahren, das Meiste kannte er auch bereits. Es waren Legenden und Berichte über die dunklen Zeiten und grossen Kriege. Über die Entstehung der Welt und der Götter und deren Wirken. Insbesondere jedoch die dunkle Zeit, die Zeit in der Alatar auf Erden wandelte und immer neue Plagen und Gräuel über die Welt brachte. Langsam zogen seine Fingerein weiteres Buch aus dem Regal. Der Einband war einfach gehalten und staubig und die einsetzende Vergilbung des Pergamentes war Zeuge des Alters jenes Buches. Unter dem einfachen Titel "Geschichte Alathairs" befanden sich alte Sagen und Erzählungen, welche heute in das Land der Legenden gehörten, und doch liess ihn eine Passage nicht los. "Und so geschah es das von des Brudermörders Hand geschaffenes verbannt ward, denn was er nicht kontrollieren konnte nützte dem Einen nichts..." Viel mehr gab es nicht zu lesen, doch regte die Geschichte Nethaliels Phantasie an. War es möglich das ein so verderbtes Wesen wie Alatar selbst, Mächte Schuf die noch verderbter als er selbst waren? Das er in der Lage war Mächte zu schaffen, Chaos zu schaffen das so chaotisch war, das er es selbst nicht mehr kontrollieren konnte? Wenn dies der Fall war, war es möglich das jene Macht, welche man am Tor spüren konnte, vielleicht eine jener Mächte war? Jedoch wenn dem so ist, was will jene dann mit den Steinen? Eine chaotische Macht die nur auf Zerstörung aus ist, könnte mit einer furchtbaren Waffe, die die Steine bilden sollen, vielleicht eines von Alatars alten Zielen vollenden und Alathair zerstören. Dies jedoch währe sehr durchschaubar und wer war er das er sich anmassen konnte die Motive einer Macht zu verstehen, welche nichteinmal der Gott der Verderbtheit selbst zu begreifen schien? ... Bedächtig legte er die Bücher beiseite und griff zu Pergament und Feder und sandte ein Schreiben an seine Mitbrüder und Mitschwestern.*
Mae Gowannen Gwedyr a Gwethil
WIe besprochen haben wir den dunklen Stein und das Portal untersucht welches sich mitten in der Hauptstadt der Edain befindet. Nun will ich euch mitteilen was wir herausfanden. Die Steine die das Portal säumen scheinen selbst aus schwarzen Obsidian zu bestehen, welcher angefüllt mit einer tief bösen schwarzen Macht zu sein scheint. Es scheint, dass es sich hierbei um eine Pervertierung und Umkehrung des Liedes handelt, ähnlich der welche die Edain "Hexerei der Blauhäute" schimpfen. Und obwohl der Eindruck schnell entstehen kann, so glaube ich, sind es nicht die verderbten und verblendeten Anhänger des Brudermörders welche hinter dieser Teufelei stecken. Es scheint viel mehr eine unbekannte Macht zu sein, welche ihren Ursprung vielleicht in einem Gräuel Alatars hatte, sich nun aber, so scheint es, selbstständig gemacht hat. Es ist nicht auszuschliessen, dass jene aus völlig chaotischen Energien besteht, sodass nichteinmal der Brudermörder selbst jene zu lenken vermag. Ich nehme daher an, dass jene auch seinen Schergen nicht unbedingt wohl gesonnen ist. Es könnte möglich sein, dass wir es hier mit etwas zu tun haben, dass so böse und unberechenbar ist, dass es selbst die Verderbtheit Alatars noch in den Schatten stellt. Ich mahne meine Brüder und Schwestern zu höhster Vorsicht und denke ein alsbald erneutes Treffen und eine erneute Beratung ist dringend erforderlich, denn Eile sollte unsere Schritte gebieten wenn wir vielleicht gewaltiges Unheil abwenden wollen.
So verbleibe ich in Sorge

Zu dritt sind sie zum schwarzen Tor ausgezogen und obwohl ihn eine dunkle Ahnung beschlich hätte er sich solche Verderbtheit nie inmitten einer solch grosen Stadt der Menschen vorstellen können. Er hatte jenes Volk nicht gerade als eines der weitsichtigsten kennen gelernt und gerade wenn es um Dinge ging die man fürchtete, waren die Edain oft versucht jene Dinge zu vernichten. Das konnte nur bedeuten, dass die Furcht vor diesem Gebilde sostark war, dass sie selbst es nichteinmal wagten zu versuchen es einzureissen, oder aber das sie keine Mittel kannten und schon einige versucht hatten. Sofort als sie sich dem Tor aus schwarzem Gestein mit glatter Oberfläche näherten war die erdrückende und pervertierte Aura jenes Gebildes deutlichst zu spüren gewesen. Ein Gefühl das einem vom untersten Zeh bis tief in das eigene Herz kroch und den Körper frösteln machte. Mit Ehrfrucht und entsetzen betrachteten die Elfenaugen das dunkle Gebilde in dem ein Schwall wabernde schwarzer Energie thronte und das Portal markierte. Schon von weitem beschlich einem die Ahnung das etwas unvorstellbar böses mit jenem zu tun haben musste und am liebsten währe selbst Nethaliel jenem Tor einfach aus dem Weg gegangen. Docher wusste er konnte nur etwas herausfinden wenn er sich diesem nähern würde. Und das war der Grund weshalb sie hier waren. Sehr vorsichtig trat er an das Gebilde heran, Schritt für Schritt die Distanz überbrückend bis seine feingliedrige Hand den schwarzen Stein berühren konnte. Angespannt starrte er in die wabernde Finsternis des Tores, jeden Moment damit rechnend das scharen von schrecklichen Wesen daraus hervortreten könnten, doch es geschah nichts. So legte der schmächtige Elf seine Hand auf den dunklen Stein und befühlte ihn. Fühlte wie durchtränkt er mit einer bösen Macht war, welche einen komplett pervertierten Missklang zur Natur jener Steine darstellte. Seine Hände glitten über die Oberfläche während seine Blicke weiterhin im undurchdringlichen Schwarz des Portals versanken. Hinfortgezogen in die Unendlichkeit undurchdringbarer Finsterniss. Mühevoll riss er seinen Blick los und konzentrierte sich auf die Aufgabe. Die bedrückende Aura jenes Ortes erleichterte es ihn nicht gerade sich zu konzentrieren, aber dennoch musste er einen Versuch wagen. Dem Lied kaum mächtig stellte er sich dem Versuch den Missklang zu bereinigen. Nicht etwa um dies tatsächlich zu vollbringen, die Macht die dieser Ort ausstrahlte war böse und spürbar kraftvoll und sein Wissen um das Lied quasi nicht vorhanden, aber er wollte wissen wie das Tor reagierte wenn man es versuchte. So legte er die flache Hand an den Stein und schloss die Augen. Konzentrierte sich auf den Klang der ihn umgebenden Lebewesen, jenen welcher am leichtesten und deutlichsten zu vernehmen war und liess sich hinforttragen vom Klang des Liedes der Gottmutter. Immer mehr versucht er auch die schwierigeren, leiseren Klänge von Steinen und unbelebten Gegenständen in sich aufzunehmen, den Fluss der Melodie zu spüren und sanft auf die Steine zu lenken, welche er als Obsidiangestein identifizierte. Schweiss bildete sich auf der Stirn des Elfen und deutlich sah man die Anstrengung in seinem Gesicht geschrieben. Zu unbekannt zu ungewohnt waren die Kräfte mit denen er sich hier an diesem finsteren Ort auseinander setzen musste und doch glaubte er für einen winzigen Moment einen kleinen Teil der reinen Energie des Liedes in den Stein gesandt zu haben. Winzig nur und genau wie er vermutete, wurde jener einfach hinfortgewaschen von der bösen Macht, welche die Steine speicherten. Und doch, als jene genau dies taten glaubte er füreinen winzigen Bruchteil einer Sekunde ein Stück jener Macht erspühren zu können. Gerade so als hätte jene die Maske fallen gelassen, um jemanden mit einem giftigen Blick zu verscheuchen. Und was er zu spühren glaubte, jagte ihm kalte Schauer des Entsetzens über den Rücken. Soetwas konnte es nicht geben, so etwas durfte es nicht geben.. oder etwa doch? Mühevoll versuchte er seine innerliche Unruhe welche ihn in diesen Moment packte vor seinen beiden Schwestern die ihn begleiteten zu verbergen, er wollte erst sicher sein bevor er weitere Sorgen schürte ...
und so fand er sich in der Bibleothek ein und studierte die Geschichte Alathairs. Viel gab es nicht zu erfahren, das Meiste kannte er auch bereits. Es waren Legenden und Berichte über die dunklen Zeiten und grossen Kriege. Über die Entstehung der Welt und der Götter und deren Wirken. Insbesondere jedoch die dunkle Zeit, die Zeit in der Alatar auf Erden wandelte und immer neue Plagen und Gräuel über die Welt brachte. Langsam zogen seine Fingerein weiteres Buch aus dem Regal. Der Einband war einfach gehalten und staubig und die einsetzende Vergilbung des Pergamentes war Zeuge des Alters jenes Buches. Unter dem einfachen Titel "Geschichte Alathairs" befanden sich alte Sagen und Erzählungen, welche heute in das Land der Legenden gehörten, und doch liess ihn eine Passage nicht los. "Und so geschah es das von des Brudermörders Hand geschaffenes verbannt ward, denn was er nicht kontrollieren konnte nützte dem Einen nichts..." Viel mehr gab es nicht zu lesen, doch regte die Geschichte Nethaliels Phantasie an. War es möglich das ein so verderbtes Wesen wie Alatar selbst, Mächte Schuf die noch verderbter als er selbst waren? Das er in der Lage war Mächte zu schaffen, Chaos zu schaffen das so chaotisch war, das er es selbst nicht mehr kontrollieren konnte? Wenn dies der Fall war, war es möglich das jene Macht, welche man am Tor spüren konnte, vielleicht eine jener Mächte war? Jedoch wenn dem so ist, was will jene dann mit den Steinen? Eine chaotische Macht die nur auf Zerstörung aus ist, könnte mit einer furchtbaren Waffe, die die Steine bilden sollen, vielleicht eines von Alatars alten Zielen vollenden und Alathair zerstören. Dies jedoch währe sehr durchschaubar und wer war er das er sich anmassen konnte die Motive einer Macht zu verstehen, welche nichteinmal der Gott der Verderbtheit selbst zu begreifen schien? ... Bedächtig legte er die Bücher beiseite und griff zu Pergament und Feder und sandte ein Schreiben an seine Mitbrüder und Mitschwestern.*
Mae Gowannen Gwedyr a Gwethil
WIe besprochen haben wir den dunklen Stein und das Portal untersucht welches sich mitten in der Hauptstadt der Edain befindet. Nun will ich euch mitteilen was wir herausfanden. Die Steine die das Portal säumen scheinen selbst aus schwarzen Obsidian zu bestehen, welcher angefüllt mit einer tief bösen schwarzen Macht zu sein scheint. Es scheint, dass es sich hierbei um eine Pervertierung und Umkehrung des Liedes handelt, ähnlich der welche die Edain "Hexerei der Blauhäute" schimpfen. Und obwohl der Eindruck schnell entstehen kann, so glaube ich, sind es nicht die verderbten und verblendeten Anhänger des Brudermörders welche hinter dieser Teufelei stecken. Es scheint viel mehr eine unbekannte Macht zu sein, welche ihren Ursprung vielleicht in einem Gräuel Alatars hatte, sich nun aber, so scheint es, selbstständig gemacht hat. Es ist nicht auszuschliessen, dass jene aus völlig chaotischen Energien besteht, sodass nichteinmal der Brudermörder selbst jene zu lenken vermag. Ich nehme daher an, dass jene auch seinen Schergen nicht unbedingt wohl gesonnen ist. Es könnte möglich sein, dass wir es hier mit etwas zu tun haben, dass so böse und unberechenbar ist, dass es selbst die Verderbtheit Alatars noch in den Schatten stellt. Ich mahne meine Brüder und Schwestern zu höhster Vorsicht und denke ein alsbald erneutes Treffen und eine erneute Beratung ist dringend erforderlich, denn Eile sollte unsere Schritte gebieten wenn wir vielleicht gewaltiges Unheil abwenden wollen.
So verbleibe ich in Sorge