Keylon fühlte sich irgendwie fehl am Platze als er um die Ecke bog.
Lili kniete vor einem kleinem heulendem Mädchen und vorne an der Treppe heulte Amelie von Aries getröstet.
Amelie weinte?
Sofort erwachte Keylons Bruderherz und die Wut egal auf wen ließ ihn sofort körperlich wachsen, da alles in ihm sich anspannte.
Amelie war für ihn das Wertvollste auf der Welt was er hatte. Wenn ihr jemand etwas wirklich grausames tun würde...
Keylon mochte sich seine Reaktion nicht einmal ausmalen. Für seine große Schwester, wäre er gar bereit seine Seele zu geben, darüber war er sich im klaren.
"Wer hat dir was getan?" fauchte er sofort und obwohl Aries Amelie schon im Arm hatte, zog er seine Große Schwester in die Seinen.
Fest umschlungen hielt er sie, versuchte er ihr die Sicherheit zu geben, das sie sich bei ihm Geborgen fühlen konnte.
"Nichts niemand hat mir was getan." schluchzte sie und weinte nun nur noch bitterlicher.
Keylon verstand gar nichts mehr und je mehr sie weinte, desto unsicherer wurde er nun.
Mit einem realen Gegner würde er es aufnehmen können aber so?
Jetzt sah er fast hilflos zu Aries hinüber, dann jedoch kam auch schon Liliana um die Ecke und ihre Worte erklärten alles.
Das weinende Kind das an der Ecke wartete, war Nathelia, Amelies lange verschollene Tochter.
Doch statt das Amelie sich nun freute, weinte sie noch mehr um dann als sie die Worte wohl erst richtig begriff einfach in Ohnmacht zu fallen.
Keylon fühlte sich so hilflos wie lange nicht, aber sein Soldatensein übernahm schnell die Führung.
"Aries, hol Wasser." befahl er während er sich neben seine große Schwester kniete sie halb in seine Arme nahm und von Lili das Riechfläschchen nahm da die Heilerin ihm reichte.
Das ganze war doch eigentlich eine gute Nachricht, warum fiel sie dann in Ohnmacht.
"Das war alles einfach zuviel für sie" erklärte Lili ihr es und noch während Amelie langsam erwachte holte Lili die Kleine.
Aries hingegen kam mit einem Krug wieder und schöpfte Wasser aus dem Teich, was Keylon etwas befremdend beobachtete.
"Aries ... würdest du das Wasser trinken was du darin hast?"
Aries schnaubte. "Natürlich nicht?!"
"Ja und warum willst du es dann Amelie zum Trinken geben?"
Aries sah ihn irritiert an. "Das will ich doch gar nicht , ich dachte du willst damit ..."
Keylon winkte ab, denn Lili kam mit der Kleinen um die Ecke.
Nathelia hatte wirklich geglaubt Amelie wolle ihre Tochter nicht.
Wenn sie wüsste ...
Wie sehr hatte Amelie darunter gelitten das ihre Tochter fort war, das ihr Mann sie damals mitnahm.
Und jetzt ? ...
Keylon freute sich mit seiner Schwester und musste selbst bald feststellen das die Kleine wirklich eine ganz Süße war.
Die Rückkehr einer verlorenen Tochter
- Keylon von Salberg
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- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
- Liliana van Drachenfels
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Irgendetwas an der Kleinen kam Lili bekannt vor... Sie konnte nur nicht sagen was, sie konnte einfach nicht den Finger drauf legen. Als diese sie dann nach der besten Schneiderin fragte, nannte sie ganz spontan, ohne darüber nachzudenken, den Namen Amelie.
Sie machte sich dann mit der Kleinen, die sich als Millie vorstellte, auf den Weg nach Kronwalden. Doch um so näher so kamen, um so blasser wurde sie und es war ersichtlich daß sie Angst hatte.
Lili nahm sie in die Arme und wärmte sie auch ein wenig. Sie erklärte ihr daß sie keine Angst haben müsse, denn Amelie könnte keiner Fliege etwas zu Leide tuen. Millie nickte und dann gingen sie weiter. Amelie saß vor ihrem Haus am Teich und so stellte sie die beiden vor. Millie zitterte schon wieder.. war es vor Angst oder vor Kälte? Oder Beides?
So recht konnte Lili sich das nicht erklären. Lili legte ihr ihren Umhang um und legte einen Arm um sie. Es kam zu einem Gespräch zwischen Millie und Amelie und Amelie erzählte von ihrer Tochterf, die seit Jahren verschollen war. Lili wußte wie sehr Amelie seit Jahren schon darunter litt. Doch die kleine sprang plötzlich überaschend auf und flitzte davon. Lili folgte ihr und fand sie weinend hinter einer kleinen Mauer. Sie nahm Millie sanft in die Arme und versuchte sie zu trösten. Millies Verhalten war ihr unerklärlich und so fragte sie was los sei? Stockend und schluchzend und unter dem Versprechen eines "großen Heiler-Ehrenwortes" nichts zu sagen, erzählte Millie schließlich daß Amelie ihre Mutter sei. Sie hatte Angst daß Amelie sie nicht mehr haben wollte und heulte dabei die ganze Zeit.
Lili klappte erst ein mal der Unterkiefer runter und schaute verblüfft zu dem Mädchen. Sie rang um Fassung, erklärte Millie dann aber daß ihre Mutter also Amelie sie sehr lieb habe. Dann versuchte sie Millie soweit zu bewegen daß sie es Amelie sagen solle. "Amelie ist die liebste Person die man sich nur denken kann, sie kann nicht ein mal einer Fliege was zu leide tuen und sie hat dich sehr sehr lieb" Sagte sie und hatte zumindest den Erfolg daß Millie sie nun bat es Amelie zu sagen.
Lili war sehr froh darüber, denn trotzt des großen Heiler-Ehrenwortes hätte es ihr Gewissen doch arg belastet, wenn sie dieses Geheimnis hätte für sich behalten müssen. Millie war allerdings nicht dazu zu überreden es Amelie zu sagen, sie schickte Lili vor und als Lili es ihr sagte, konnte sie es erst nicht glauben und fiel dann in eine Ohnmacht
Sie machte sich dann mit der Kleinen, die sich als Millie vorstellte, auf den Weg nach Kronwalden. Doch um so näher so kamen, um so blasser wurde sie und es war ersichtlich daß sie Angst hatte.
Lili nahm sie in die Arme und wärmte sie auch ein wenig. Sie erklärte ihr daß sie keine Angst haben müsse, denn Amelie könnte keiner Fliege etwas zu Leide tuen. Millie nickte und dann gingen sie weiter. Amelie saß vor ihrem Haus am Teich und so stellte sie die beiden vor. Millie zitterte schon wieder.. war es vor Angst oder vor Kälte? Oder Beides?
So recht konnte Lili sich das nicht erklären. Lili legte ihr ihren Umhang um und legte einen Arm um sie. Es kam zu einem Gespräch zwischen Millie und Amelie und Amelie erzählte von ihrer Tochterf, die seit Jahren verschollen war. Lili wußte wie sehr Amelie seit Jahren schon darunter litt. Doch die kleine sprang plötzlich überaschend auf und flitzte davon. Lili folgte ihr und fand sie weinend hinter einer kleinen Mauer. Sie nahm Millie sanft in die Arme und versuchte sie zu trösten. Millies Verhalten war ihr unerklärlich und so fragte sie was los sei? Stockend und schluchzend und unter dem Versprechen eines "großen Heiler-Ehrenwortes" nichts zu sagen, erzählte Millie schließlich daß Amelie ihre Mutter sei. Sie hatte Angst daß Amelie sie nicht mehr haben wollte und heulte dabei die ganze Zeit.
Lili klappte erst ein mal der Unterkiefer runter und schaute verblüfft zu dem Mädchen. Sie rang um Fassung, erklärte Millie dann aber daß ihre Mutter also Amelie sie sehr lieb habe. Dann versuchte sie Millie soweit zu bewegen daß sie es Amelie sagen solle. "Amelie ist die liebste Person die man sich nur denken kann, sie kann nicht ein mal einer Fliege was zu leide tuen und sie hat dich sehr sehr lieb" Sagte sie und hatte zumindest den Erfolg daß Millie sie nun bat es Amelie zu sagen.
Lili war sehr froh darüber, denn trotzt des großen Heiler-Ehrenwortes hätte es ihr Gewissen doch arg belastet, wenn sie dieses Geheimnis hätte für sich behalten müssen. Millie war allerdings nicht dazu zu überreden es Amelie zu sagen, sie schickte Lili vor und als Lili es ihr sagte, konnte sie es erst nicht glauben und fiel dann in eine Ohnmacht
Zuletzt geändert von Liliana van Drachenfels am Samstag 27. Juni 2015, 04:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Amelie von Salberg
- Beiträge: 1553
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19
Amelies Tochter war wieder zurück....
sie konnte es immer noch nicht fassen, und dachte immer wieder aus einem großen, wunderbaren Traum in die harte Wirklichkeit zurück finden zu müssen.
Aber es vergingen ein Tag, dann zwei..und Nathelia war immer noch hier.
Langsam begann sie daran zu denken, dass alles doch wirklich geschehen war.
Sie hatte so viele Jahre damit gehadert, dass ihr Ehemann mit ihrer Tochter weg war, dass sie nicht wußte, wohin...
Sie hatte Angst um die beiden gehabt, aber vor allem um ihre Tochter, erst Amu hatte es damals geschafft sie ein wenig zu trösten und dann...stand die Kleine auf einmal mit Lili vor ihrem Haus.
Dass es Lili war, der sie begegnet war, wunderte sie nicht, denn Lili zog Kinder an, das wußte Amelie schon lange.
Und nun, sie blickte auf die Kleine, schlief sie im großen Bett, so zufrieden und glücklich wie sie selbst.
Amelie spürte, wie froh auch ihre Familie war, dass der kleine Sonnenschein wieder in ihr Leben getreten war.
sie konnte es immer noch nicht fassen, und dachte immer wieder aus einem großen, wunderbaren Traum in die harte Wirklichkeit zurück finden zu müssen.
Aber es vergingen ein Tag, dann zwei..und Nathelia war immer noch hier.
Langsam begann sie daran zu denken, dass alles doch wirklich geschehen war.
Sie hatte so viele Jahre damit gehadert, dass ihr Ehemann mit ihrer Tochter weg war, dass sie nicht wußte, wohin...
Sie hatte Angst um die beiden gehabt, aber vor allem um ihre Tochter, erst Amu hatte es damals geschafft sie ein wenig zu trösten und dann...stand die Kleine auf einmal mit Lili vor ihrem Haus.
Dass es Lili war, der sie begegnet war, wunderte sie nicht, denn Lili zog Kinder an, das wußte Amelie schon lange.
Und nun, sie blickte auf die Kleine, schlief sie im großen Bett, so zufrieden und glücklich wie sie selbst.
Amelie spürte, wie froh auch ihre Familie war, dass der kleine Sonnenschein wieder in ihr Leben getreten war.