Die Entschlossenheit eines Zwergen

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Gast

Die Entschlossenheit eines Zwergen

Beitrag von Gast »

Mit ganzer Kraft schlug Belgrom die Spitzhacke in den Boden der Mine und achtete auf jeden einzelnen Stein, welchen er losschlug um auch wirklich jedes bisschen Erz zu finden. Seit Tagen verbrachte er seine freie Zeit nun schon in der Mine auf der Suche nach dem heiligen Erz, hatte jedoch bisher keine Erfolge erzielen können. Doch davon ließ er sich keineswegs entmutigen. Als er kurz verschnaufte und sich etwas Schweiß und Dreck von der Stirn wischte und seinen Bart entstaubt hatte, gönnte er sich ein herzhaftes Zwergenbier und dachte an seine Errungenschaften der letzten Tage zurück.

Nach vielen regelmäßigen Kontrollgängen in der Frostklamm, in den Unheilsberg und in die Schattenklamm hatte er sich stetig verbessern können und war nun endlich, zu seiner Freude, in den Rang eines Hammergraiks erhoben worden. Doch zufrieden geben wollte Belgrom sich damit noch lange nicht. Er wollte sich noch weiter verbessern und seine Fähigkeiten bis zum Umfallen trainieren, um den Berg so gut es geht gegen jeden Feind verteidigen zu können.

Mit dieser Entschlossenheit schnappte er sich wieder seine Picke und bearbeitete weiter den Minenboden auf der Suche nach Erzen, bis er einige Stunden später die Mine erschöpft verließ und er sich in seine Wohnung begab. Dort angekommen verstaute er seine Ausrüstung und die gesammelten Erze und ließ sich ein wohltuendes Starkbier-Bad ein um seine Glieder zu entspannen und danach einen wohligen Schlaf zu erhalten.
Gast

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Einige Dinge hatte sich in den letzten Tagen im Leben von Belgrom Donnerfaust geändert. Zwar war er immer noch vergeblich auf der Suche nach dem heiligen Erz des Bergvaters, doch hatte er das Gefühl, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis er endlich vom Bergvater gesegnet werden würde...

Eine Änderung in seinem Leben war gewesen, dass Belgrom sich einen loyalen Gefährten gesucht hatte, welcher ihm bei der Suche behilflich sein sollte. Diesen hatte er in einem Geschöpf mit mehreren Beinen, einer hellen Farbe und einem harten Panzer gefunden: einen Steinbeißer. Ohne zu Zweifeln hatte der Käfer ihm sehr schnell vertraut, was vermutlich an all dem Steinstaub aus der Mine und dem Geruch nach Starkbier, welcher an ihm haftete, liegen musste.

An all diese Änderungen musste Belgrom an diesem Abend, als er am Tisch des Sippenhauses saß, denken, während er einen weiteren Tag in der Mine beendete, indem er mehrere Krüge Starkbier verschlang, seinen Steinbeißer, welchen er Torrok genannt hatte, eine ordentliche Portion Steine zu fressen gab und sich danach zur Ruhe begab.
Gast

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Weitere Tage waren vergangen in denen Belgrom immer noch vergeblich nach dem heiligen Metall gesucht hatte und bekam langsam das Gefühl das Cimias ihn nicht für würdig erachtete. Seinen Frust hatte er dabei bei seinen Kontrollgängen im Unheilsberg an etlichen Zweiköpfen und Ogern erfolgreich abgelassen und auch seine Ehrfurcht vor dem Bergvater hatte er immer wieder durch Opfergaben und Anbetungen des Gottes bewiesen.

So verging auch dieser Tag für Belgrom bisher erfolglos in der Mine... doch Moment… was war das? Belgom schlug seine Spitzhacke noch einige Male wiederholt in den Stollenboden und ihm kamen dabei einige blau funkelnde Bruchstücke entgegen, bis er es endlich erblickte. Einige Brocken des heiligen Erzes Mithrill! Sofort buddelte er nach weiteren Brocken des Erzes und wurde weiterhin fündig. Mit einem Grinsen beendete er danach seinen Tag, denn es hieß ja man solle aufhören, wenns am schönsten ist. Doch bevor er zur Ruhe ging, opferte er dankbar dem Bergvater einen Batzen Gold und auch einen der Mithrillbrocken, um seine Dankbarkeit zu zeigen.

Daraufhin legte er sich genüsslich zur Ruhe und das letzte was er wahrnahm, war nur der Geruch von Steinbeisserdung, den Torrok ihm anscheinend voller Freude unters Bett geschoben hatte…
Gast

Beitrag von Gast »

Einige Tage waren vergangen seit Belgrom das erste Mal das heilige Erz gefunden hatte. Seither hatte er einiges an Mithrill gefunden und hatte dieses mit einigem Aufwand, und auch einigen Fehlschlägen, in den meisterlichen Schmiedefeuern der Zwergenschmiede verhütten und in Barren-Form gießen können.

Diese heiligen Barren vermochte Belgrom aber nicht zu verarbeiten, zum Einen, weil ihm jegliches Wissen im Schmieden fehlte, schließlich war er nur ein einfacher Kämpfer der Bergwache und zum anderen, weil er fürchtete, dass sein fehlendes Schmiedegeschick den Gottvater beleidigen könnte, sollte er es dennoch versuchen. Dieses Risiko wollte er natürlich nicht eingehen, da er die hart erarbeitete Gunst seines Gottes nicht verlieren wollte.

Aus diesem Grunde wandte Belgrom sich an seinen guten Freund und Sippenoberhaupt Nurin Donnerfaust, welcher zwar ein wenig Verrückt, aber ein Erfahrener und zuverlässiger Runenschmied war. Dieser würde ihm eine meisterliche Waffe anfertigen, welche Belgroms Feinde unbarmherzig niederstrecken und den Götterberg beschützen würde.
Unter großem Aufwand und mit vollem Einsatz erhitzte Nurin das heilige Metall stundenlang und schmiedete es so gut es ging in eine gewünschte Form, ein Vorgang, welchen er mehrere Male wiederholte bis es von meisterlicher Qualität war und Nurin zufrieden mit dem Ergebnis war.
Er hatte das Metall erfolgreich in die Form eines mächtigen Hammers gebracht, in welchen er nun begann einige Gravierungen hineinzuarbeiten. Das Ergebnis war ein Hammerkopf mit Zwergischen Runen für Schutz und Stärke auf jeder Seite. In den Griff des Hammers war außerdem ein Mithrillbrocken eingelassen, welcher bei jedem Schwung der Waffe goldene Verzierungen und Runen an Stiel und Hammerkopf in ein blaues Leuchten hüllt. Zum Abschluss arbeitete Nurin noch eine Inschrift in den Griff des Hammers ein, welche folgendes besagte: „Ein Hammer um den Berg mit aller Macht zu schützen und zu verteidigen.“

Mit Ehrfurcht nahm Belgrom das Meisterwerk des Sippenoberhauptes entgegen und schwang es einige Male herum, wobei er versehentlich einen Steintisch in Nurins Werkstatt pulverisierte. Nach mehrmaligem Entschuldigen begab sich Belgrom dann zur Ruhe, um mit der meisterlichen Waffe bald die ersten Feinde niederstrecken zu können.
Nun brauchte diese nur noch einen Namen, welchen er schnell für den Hammer finden sollte: Styr-Azaghâl...
Zuletzt geändert von Gast am Donnerstag 18. Juni 2015, 16:49, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

Mit ganzer Kraft schwang Belgrom den Hammer Styr-Azaghâl in Richtung der Ungetüme des Unheilberges. Diese hatten es abermals gewagt ihn bei einem seiner Kontrollgänge anzugreifen. Sie schienen nicht zu verstehen, dass der Unheilsberg unter dem Schutze des Kalurischen Reiches stand und daher jeder Zwerg diese Ungetüme vertreiben werde. Mit tödlicher Effizienz bezwang der Mithrillhammer die Ungetüme und trieb diese immer weiter zurück. Doch strömten immer wieder neue Gegner auf den kleinen Zwerg zu, welcher einfach dem Ansturm entgegenhielt und gekonnt die Feinde erledigte.

Einige Stunden später kehrte Belgrom erschöpft nach Nilzadan zurück und begann nach einem ausgiebigem Bierbad und der Instandhaltung seiner Waffen und Rüstung damit noch einige Besorgungen zu machen. Vor seinem Schlaf kümmerte er sich noch um seinen Steinbeißer Torrok, welcher mal wieder Dung produzierte wie ein Weltmeister und bereitete noch einige Vorräte für seinen Rundgang am nächsten Tag vor. Er erbat zu Guter Letzt noch den Segen des Bergvaters für sein tun und ruhte sich für den kommenden Rundgang aus.
Gast

Beitrag von Gast »

Immer wieder grummelte Belgrom etwas unverständliches in seinen Bart und schien sehr viel herumzumurren als er mal wieder in der Mine Nilzadans zugange war.
Dies lag aber nicht an seinem erhöhten Bierkonsum oder ähnlichen Angelegenheiten. Nein es lag an seinem Bruder Grindol, einer der Pilzkundigen Heilsalbenmischer in seiner Sippe. Denn dieser hatte ihm verboten in den nächsten Tagen Rundgänge durch den Unheilsberg oder durch andere Gebiete zu machen.
Anscheinend hatte bei seinem letzten Rundgang ein tot umfallender Oger ihn unter sich begraben und hat ihm dabei ganz schön eine auf den Kopf gegeben. Wodurch er nun einige Kopfschmerzen hatte, worauf er normalerweise nicht viel gab.
Allerdings hielt er sich lieber an die Anweisungen eines Pilzkundigen, auch wenn Grindol die Pilze eher fraß als sie zu verarbeiten.

So begnügte sich Belgrom nun damit in der Mine zu buddeln und im Sippenhaus das Bier von Nurin leer zu saufen und diesen wenn möglich bei seiner Arbeit ein wenig zu unterstützen... oder zu nerven, je nachdem wie man es sehen wollte...
Gast

Beitrag von Gast »

Ein komischer tag war es für Belgrom gewesen, als er sich zum abschluss seines Tages in die Mine begab und dort nach Erzen grub.
begonnen hatte alles als er am Vortag bei seinem Gang durch den Unheilsberg wo eine Ogerkeule ihn besonders hart am Kopf getroffen hatte. Seitdem hatte Belgrom sich Verhalten wie ein Ork welcher zu klein geraten war... Er hatte nur Grunzgeräusche von sich gegeben und immer wild mit der Axt um sich gewirbelt, was ihm so manchen verwirrten Blick eingebracht hatte in Nilzadan.
Und dennoch war er in diesem Zustand in der Lage gewesen zu kämpfen, was er in einem Jagdgang mit Groma Donnerkeil und seinem Sippenoberhaupt Nurin unter beweis stellen konnte. Auch wenn diese kein Wort von ihm verstanden hatten, so klappte die Kommunikation dennoch einigermaßen und sie amen gut vorran. Ohne größere probleme schlugen sie sich durch erbeuteten einiges an Leder, Gold und weiteren Krams, welcher gerecht verteilt wurde.
Als danach noch Nurin und Belgrom alles ins Lager sortierten und eine Bestandsaufnahme machten, platzte Nurin bei dem gegrunze und dem Orkverhalten irgendwann der Kragen, woraufhin er mit dem Schmiedehammer Belgrom einmal ordentlich auf den Kopf schlug. Dies führte dann Cirmias sei Dank zum gewünschten Ergebnis und führte Belgrom seinen Zwergenverstand wieder zu, welcher sich danach in die Mine zum auskurieren und buddeln begab...
Gast

Beitrag von Gast »

Mit Kopfschmerzen und einer Lücke im Gesächtnis erwachte Belgrom direkt vor den Kauwerkzeugen eines weißlichen Steinbeissers und schaute in dessen Steine zermahlendes Maul hinein, wo er glaubte noch einige Brocken sehen zu können.
Murrend erhob er sich dann und streichelte den Käfer einige Male über den Rücken bevor er sich die leeren Bierkrüge um sich herum betrachtete und eibmal mit den Schultern zuckte.
Das letzte an was er sich erinnerte war sein Besuch bei Baznuk um mit diesem wegen seiner Beförderung einige Biere zu trinken. Wahrscheinlich hatte Baznuk mal wieder einige Experimente mit ihm gemacht und ihm einige neue Pilzsorten aus seiner neuesten Zucht in sein Bier gemischt... Grummelnd schaute Belgrom sich nach seinem persönlichen Bierkrüglein um, in welchen seine Initialien einige Pilze und jede Menge Schaumbedeckte Bierkrüge eingraviert sind.
Als er diesen gefunden hatte begab er sich schleunigst in sein Haus, wo er sein Bier bunkerte, welches er Nurin heimlich entwendem konnte und trank nach einigen Gebet an Cirmias ein zwei Bier auf. Grummelnd dachte er an Baznuks Experimente und daraufhin begann er sich etwas als Rache einfallen zu lassen....
Gast

Beitrag von Gast »

Belgroms Bemühen hatten sich ausgezahlt... Vor einigen Stunden war er vom Kal Khazad persönlich im Sippenhaus abgeholt worden und in den alten Thronsaal geführt worden, wo ihm der heilige Eid der Gotteskrieger abgenommen worden war und ihm das Mal des Rhukum zuteil wurde. Nun begann für ihn die Tages und Nachtgleitze.
Nun begann seine Ausbildung zu einem Gotteskrieger...
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