Drei Freunde müsst ihr sein.

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Keylon von Salberg
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Drei Freunde müsst ihr sein.

Beitrag von Keylon von Salberg »

Von klein auf war für Keylon der Schwertkampf interessant gewesen.
So verprügelte er schon in jungen Jahren von 3 die bösen als Bäume getarnten Monster mit einem wie ein Ast aussehendem Ast, bis er zum 6ten Geburtstag von seinem großem Bruder sein erstes Holzschwert geschenkt bekam.
Sogar selbst geschnitzt hatte es Zahrak für den kleinen Bruder.
Man munkelt sogar das der Junge Gardist dieses Schwert heute noch hütet wie sein Augapfel, um ihn eines Tages seinem Sohn zu vermachen.

Zahrak hatte sich auch sichtlich mühe gegeben mit den Verzierungen und Schnitzereien auf dem Schwert.
Oft hingen die beiden Brüder zusammen, und das Holzschwert das von Keylon den Namen "Tatze" bekommen hatte musste überall mit.

Ihr kleines Dorf am Rande des großen Walde bot auch wirklich viele Möglichkeiten zum spielen.
Der Dritte im Bunde war Marlon Kando gewesen.
Der Sohn des Schmiedes der eine Tages die Schmiede es Vaters übernehmen wollte
Keylon verstand den Berufswunsch des Freundes nicht.
War er was die Kampftaktiken anging Keylon doch weit überlegen.
Keylon lernte viel von ihm und was Keylon mit dem Schwert dem Freund voraus war, war Marlon eher derjenige der Keylon erklärte wie er was am besten umsetzte und machte ihn damit zu einem besseren Kämpfer.

Marlon war der Kopf und Keylon das Schwert, neckte Zahrak die beiden, immer wenn er sie dabei beobachtet.
Umgekehrt funktionierte diese Symbiose jedoch überhaupt nicht.
Keylon brachte immer alles Theoretische durcheinander. Er handelte stets nach seinem Instinkt, und Marlon war eben .... Marlon.
Angehender Schmied und lernte alle um die Legierungen und was noch dazu gehörte.
Gemeinsam verbrachten sie so manche Stunden. Anfangs mit Spiel, später in den Sturm und Drangzeiten in so mancher Taverne.

Erst in den späteren Jahren verloren sich die Drei aus den Augen.
Marlon weil er mitten in der Ausbildung war, Keylon, weil er die meiste Zeit bei seinem Onkel in der Ausbildung war, und Zak ... Zak, weil er in frühen Jahren schon auf Wanderschaft ging.
Die Freundschaft war nach wie vor vorhanden gewesen, auch wenn man sich kaum noch wirklich traf.
Erst nach dem Überfall des Dorfes verlor man sich gänzlich aus den Augen.

Keylon hatte auch lange nicht mehr an den Freund gedacht, bis ... bis er vor einigen Tagen vor ihm und Zak stand.
Fast ungläubig war er gewesen dann jedoch überwog die Freude.
Viel hatten sie sich zu erzählen, vor erzählte Marlon ihnen das sein Vater damals auch umgekommen war, und er sich nun doch nach langer Zeit entschlossen hatte, das Schmiedehandwerk auf zu geben und sich nun das Bogenschießen an geeignet hatte.
Schnell entschlossen sich Zak, Keylon und Marlon die alte Freundschaft wieder auf leben zu lassen. Gemeinsam gingen sie auf die Jagd.

Zak und Marlon mit dem Bogen und Keylon mit seinem geliebten Schwert.
Natürlich NICHT Tatze, sondern seinem gutem, noch von Meister Thancred geschmiedetem Schwert.
Die Drei ergänzten sich Prima, und hatte Marlon damals gute Hilfen in Sachen Metalle geben können, verblüffte er Keylon nun mit dem Wissen über die verschiedensten Tränke und auch welcher wann was für was immer auch zu nehmen war.
Keylon für den die Trankkunde bislang immer eine Wissenschaft mit 7 Siegeln gewesen war, gingen in dem Fall zum ersten mal einige Lichter auf.
Und so konnten sie den allerersten gemeinsamen Abend seit langem Erfolgreich beenden.
Zahrak Salberg

Beitrag von Zahrak Salberg »

"Au-", hatte Keylon sich noch beschweren wollen, da sackte er auch schon für einen kurzen Moment unter einer Zyklopenfaust auf die Knie. Es war brüderlicher Instinkt da hin zu laufen und dann war es brüderliche Solidarität sich selbst eine einzufangen, im Versuch die Monster von Keylon fernzuhalten. Schlussendlich sorgte Marlon als einziger nicht Salberg dafür, dass die Gegner besiegt wurden und die Salbergtismusbetreiber am Leben blieben.
Zahrak surrte seit dem der Schädel und eine Weile war ihm sogar schwindelig. Doch kaum äußerte Keylon offensichtliche Besorgnis, da war alles wieder vergessen. Zumindest augenscheinlich. Die beiden Brüder bedankten sich schließlich beim Freund und so ging es weiter. Nahe bei Berchgard war dann die nächste Kampfsituation gegeben und Keylon brachte sich mal wieder in Schwierigkeiten. Klar, es lag in seinen Genen, aber das hieß nicht, dass Zahrak ihm das einfach so durchgehen lassen wollte. Der Bogen wurde auf den Boden fallen gelassen und in einer beinahe als gekonnt zu bezeichnenden Bewegung der Schild vom Rücken gelöst, um mit ihm in der einen und der Peitsche in der anderen Hand aud den Ring aus Monstern zuzulaufen. Der erste Peitschenhieb traf das Bein des Zweikopffürsten, wovon dieser sich nicht beeindrucken ließ. Erst der zweite, wesentlich energischere Treffer brachte den Riesen zum wutentbrannten Schnauben und einer stampfenden Umwendung Richtung des Schneiders. Dieser lief plötzlich wie von einer Tarantel gestochen wieder zurück und man hätte meinen können, es wäre Angst, doch dass der Gegner folgte und Keylon somit die Möglichkeit gab sich mit dem Schild bald überm Kopf gehalten aus dem Fäusteregen zu ziehen ließ den Verdacht nahe erscheinen, dass Zahrak sich durchaus was dabei gedacht haben könnte. Marlon, der die Situation mitbekam nahm sofort den Haufen aufgebrauster Zweiköpfe und Zyklopen in Beschuss, um Keylon ein paar Atemzüge Zeit zu geben, bevor er dann selbst laufen musste, um nicht in Schlagreichweite der Gegner zu geraten. "Zahrak, schießen!", rief er in dem Moment zum Freund rüber. Es funktionierte, denn dieser war bereits wieder an seinem alten Platz angekommen, hatte den Zweikopffürsten auf einen guten Abstand gebracht und hatte folglich etwas Zeit zum Ablenken des Mobs, bis Keylon schlussendlich wieder seine Rolle als Bollwerk zu den Schützen einnahm und auch diese Gegner fielen.
Keuchend und grinsend zugleich kamen die Freunde - nein, eigentlich nur Zahrak und die Anderen grinsten lediglich - nach Adoran zurück und teilten abschließend noch die Beute auf. "Gerne wieder.", waren sie sich einig und nickten, bevor sie allemale ihre Betten aufsuchten, um die Nacht endlich Nacht sein zu lassen.
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