[Quest - Prüfstand]Der Sanjak verkündet - Hauslose

Moderator: Menekaner [Mod]

Gast

Beitrag von Gast »

"Ehrenwerte? Ehrenwerte...Ein Architekt ist da..." Die Hand der Amme tippte immer wieder gegen meine Schulter und ich hob den Kopf langsam an, hatte ein paar Falten im Gesicht, welche die Buchseiten verursacht hatten, auf denen ich eingeschlafen war und ich wusste erst einmal nicht wo mir der Kopf stand. Aasim war in der Nacht so redseelig, nicht das ich etwas verstanden hätte, das ich wohl nicht viel schlafen konnte. Als es dann soweit war, wurde ich jenem wieder entrissen. So nickte ich, mehrmals, zur Amme hin, schenkte ihr ein schiefes Lächeln und taumelte aus dem Raum. Vorher sendete ich meinen Kindern noch einen kurzen Blick.

Täglich grüßte das Murmeltier, als ich mich, auf einem Bein hüpfend, weil der Schuh wieder nicht so wollte, durch den Gang bewegte. Der Architekt stand oben an der Treppe und ich konnte nicht einmal richtig grüßen, da quasselte er schon los. Meine Schultern senkten sich ab und ich nickte einfach, einmal, zweimal und lief los, er würde mir eh folgen. Nur Sätze wo er das Wort 'Emir' benutzt, hörte ich mir an, es hätte ja was wichtiges sein können. Es war allerdings eher immer ein "Das könnte dem Emir ja gefallen. Das wäre sicher im Interesse des Emirs. Was würde der Emir nur dazu sagen, einfach wundervoll!"

Mit einem genervten Gesichtsausdruck betraten wir dann das Viertel der Hauslosen. Das war dann auch der Moment wo er den Mund hielt, denn er beschäftigte sich mit seiner Arbeit. So würden die Bewohner zu diesen Morgenstunden einen Herren vor ihrer Tür vorfinden, der sich einmal, im Namen des Emirs, den Zustand ihrer Häuser begutachten wollte. Er notierte sich dabei einige Dinge, murmelte einige Dinge vor sich her. "Wand abdichten, Geröll entfernen, im Dach ist ein Loch..." Ich selbst stand nur da, beobachtete und mein Blick fiel, als ich da so stand, auf die rote Kiste, in der Farbe meiner Familie und ich dachte mit einem Lächeln an die Zeit zurück, wo ich noch jeden zweiten Tag essen klaute und hier her brachte. Es war noch nicht die Zeit das alles hier aufzugeben.
Gast

Beitrag von Gast »

Ihr Laden war nun viel kleiner als vorher und die Mürben Mauern und das Loch im Dach ließen Ayasha die Hauptzeit des Tages mit kehren beschäftigen.
Ach wär ihr Laden doch größer Stabil und Prächtiger so müsste sie nun da sie abseits allem guten sitzt. Nicht ihre Geschäfte ausweiten müssen um jeden Nordländer bedienen zu müssen den sie kriegen kann, der sich gegebenenfalls als Feind herausstellt.
Das jedoch kann sie nicht überprüfen, den wer kommt schon in ihren Laden und sagt Salam ich bin der Feind und brauche dies und das.
Nein sie läuft ins offene Messer und es macht für sie das Leben durchaus nicht einfacher, haben doch vorher in der Stadt die Stadtwachen die ankommenden Reisenden an den Toren schon überprüft und sie musste sich keine Gedanken machen wer in ihren Laden kommt.
Viele Kunden hatte sie, doch seit der Laden im Hauslosenviertel steht blieben diese aus.
Musste sie nun doch jeden Kunden annehmen um ein wenig zu verdienen um nicht nur Ihren Laden zu erhalten sondern ihre Existenz selber.
Ihre vorher Lebensfrohe Ader scheint zu versiegen den Hass und Lügen werden über sie und ihr Geschäft verbreitet.


- Sie Handelt mit dem Feind -

- Sie gibt nicht vorhandenes Wissen über den Krieg an den Feind weiter -

- Sie tut alles für Gold! -


Und vieles mehr. Es kränkt sie immer mehr so etwas zu hören und aus der Lebensfrohen Blüte wird ein stilles Mäuschen.
Als wäre das nicht schon genug plagt sie ein ständiger Durst den sie nicht zu Löschen vermag.
Sie ist Krank! und weis nicht mal das es so ist.
Mit Wasser hatte sie es versucht und auch mit Alkohol doch nichts lies den Durst versiegen.
Ihr Körper fühlt sich schwach an und sie muss sich alle Mühe geben zu Arbeiten damit sie das wenige Gold für ihre Existenz zusammenbekommt.
Trotz all ihrer Probleme und der schlechten Kundschaft ist sie bereit das wenige was sie hat mit ihren Freunden und bekannten zu teilen und so stellt sie das wenige essen was sie erübrigen kann in einem Trog neben ihr Haus, den leiden sollten die Tiere auch nicht!
Gast

Beitrag von Gast »

Die Messe im Hauslosenviertel zeigten deutlich die Probleme des Viertels. Es war traurig zu sehen, wie teils runtergekommen das Viertel ist. Viele Löcher in den Wänden und Dächern. Je länger er dort verweilte umso trauriger wurde sein Gesichtsausdruck. Er wusste das was getan werden muss in diesem Viertel. Es musste unbedingt das Leben angenehmer gemacht werden für das Volk was dort leben musste, das wurde ihn deutlich klarer als er durch den Sand des Hauslosenviertel lief. Den Einsatz der Prehaatim die Häuser zu weihen empfand Nabil als eine gute Idee. Es gab vielleicht den Bewohnern ein wenig Hoffnung auf das es vielleicht besser wird. Kaum beendete die Preehaatim die Messe, so erhob er selbst das Wort um sein Bedauern und Mitgefühl auszusprechen.
Nicht also oft bin ich in diesem Viertel gewesen, dies wird Mara wohl bezeugen. Und ich bin erschüttert darüber was ich nun mit eigenen Augen gesehen habe. Mir ist durchaus bewusst dass, das Leben hier unter diesen Bedingungen nicht einfach ist. Die Häuser befinden sich nicht in einem guten Zustand.. all dies habe ich nun mit meinen Augen selbst gesehen.
Es stimmt mich traurig. Doch eins...
eins kann ich euch versprechen so wahr ich vor euch stehe.
Ich werde alles in meiner Macht stehende tun...
das dies hier ein Ende haben wird... und in Zukunft ein deutlich angenehmeres Leben möglich ist.
Denn wenn ich mir eins wünsche das ein jeder Menekaner glücklich und zufrieden leben kann. Sei es innerhalb der Stadt oder auch ausserhalb.
Er hoffte mit den Worten das Volk aufzumuntern ihn noch mehr Hoffnung zu geben um ihnen das Gefühl zu geben, das man sich selbst auch um das einfachste Volk sorgt und dafür bereit ist etwas zu tun. Ein jeder wurde aufgerufen seinen Teil mit beizutragen. Sei es Sandsteine, oder Holz oder gar Essen und Kleidung. Ein jeder konnte nun seinen Beitrag leisten egal welchen Stand er inne hat. Auch er selbst wird seinen Teil dazu beitragen und den größten Anteil der Kosten übernehmen, damit kein Menekaner sich jemals Sorgen machen muss um sein Wohlbefinden.
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Thahida Atiika Yazir
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Registriert: Mittwoch 21. Mai 2014, 16:36

Beitrag von Thahida Atiika Yazir »

Ich machte mich gerade fertig für die Messe, es war klar dass ich dort in Uniform mit gehen würde, die Bewohner des Hauslosenviertel waren doch sehr erbost über den Auszug aus der Stadt, ich wusste nicht wie sie reagieren würden. Natürlich würde ich ungerne meine Waffe auf mein eigenes Volk richten müssen, doch es war der Emir den ich schützen muss aber ich hoffe inständig das nichts passiert, natürlich hat er etwas gemacht was allen nicht gefällt doch er hat auch zurück gerudert und die Bashir wieder zurück kommen lassen.

Ein schritt welcher nicht jeder Emir wohl getan hätte, ich wusste das Nabil den Weg von Imraan weiter gehen möchte natürlich auf seine Weise und das würde er sicher auch gut tun, doch die Hauslosen fort zu schicken war sicher nicht so klug, doch das lag nicht in meinem ermessen ihm dieses Vorzuwerfen, immerhin tat er alles um das leben dort so erträglich zu machen wie möglich.

Während der Segnung der Häuser passte ich gut auf, nicht die Gefahr von anderen Menekanern sondern die von Außerhalb musste ich gut im Auge haben. Zum Glück kam es zu keinem Vorfall, die anderen Wachen hatten auch alles unter Kontrolle und so konnte ich mich ganz auf die Segnung und auf den Emir konzentrieren.

Die Worte von Nabil rührten mich immer wieder, er hatte in seiner kurzen Zeit als Emir bewiesen das er genauso ein Menekaner ist wie alle anderen, er machte Fehler doch stand er dazu und versuchte es irgendwie wieder zu ändern, auch hier im Hauslosenviertel. Ich war verwundert als ich hörte das er den größten Teil der Kosten auf sich nehmen würde, natürlich würden das viele Menekaner sicher nicht zulassen. Denn wir hatten uns schon Gedanken gemacht wie wir helfen können.

Zum einen eine Jagd um Gold zu sammeln, weiter wollen wir in die Durrah und Sand einsammeln und in die Wälder im Grünland um Holz zu besorgen und nun verstärkt durch den Emir noch mehr Hilfe. Nicht nur die Architekten taten ihren Teil, jeder hatte irgendwie eine Aufgabe um zu helfen, entweder durch den Emir oder durch eigene Ideen.

Man merkte schon das sich während der Messe uns Segnung etwas Spannung aufgebaut hatte und auch ein Menekaner hob sein Wort, sehr scharf gegen den Emir, er blieb ganz ruhig und antwortete auch sehr ruhig auf die Worte. Erstaunlich ich hätte ihm schon meinen Säbel an den Hals gelegt, schon allein weil er so respektlos dem Emir gegenüber war, doch das hätte er sicher nicht erlaubt.

So lauschte ich einfach den Worten doch immer bereit einzuschreiten, doch mit einigen Dinge hatte er wohl recht, sie waren alle verletzt, gedemütigt und hatten vor allem Angst, solang das Viertel so schutzlos ist wie es im moment ist. Doch hoffen wir alle dass es bald anders sein wird.

Der Emir führt dann noch ein Gespräch mit Haashim, einer der wenigen Bashir Söhnen die noch in der Stadt wahren, es wirkte wirklich so als wollte er ihn überzeugen das Haus der Bashir wieder zu dem alten Glanz zu ermuntern, es ging sogar so weit das ich das Gefühl hatte das Haashim tatsächlich darüber nachdenken würde.

Ich würde es den Bashir wohl wünschen, sie waren eins ein großes Haus und die Stadt bräuchte jede Familie die im vollen Glanz erstrahlte, ob es nun die Masari, die Ifrey, die Yazir oder die Bashir sein würde, alle sollten den Stand haben den sie verdienten. Vielleicht würde es die Familien wieder zusammen bringen und eins sein, genau das wollte Imraan immer und Nabil folgt seinem Bild von Menek’Ur.

Auch die Hauslosen sollten in der Stadt leben und sich den Großen Familien anschließen, dann wäre alles so einfach. Natürlich manchen möchten es einfach nicht, weil sie ihre Familie hier in dem Viertel haben und manche fühlten sich wohl auch wohl, doch so es gab auch genügend die sich unwohl fühlten und nur das Beste versuchten aus der Situation zu machen, genauso wie Ayasha, ich bin der Meinung sie gehört in die Stadt sie gehört doch eigentlich zu den Yazir. Aber es ist wohl noch nicht die Zeit dafür gekommen.

Nun werden wir alle versuchen das Viertel so gut es geht zu verbessern und ich hoffe sehr das ihnen nichts passiert in der Zwischenzeit.
Gast

Beitrag von Gast »

Und so durfte man in den letzten Tagen erleben, wie sich die Handwerker im Hauslosenviertel bis zum letzten Tropfen Schweiß ihrer Arbeit nachgingen. Wände wurden verputzt, Dächer stabiler gemacht, Häuser bewohnbarer und die Straßen etwas fester. So würde es nicht mehr lange dauern, bis das eher ärmliche Viertel ein wenig angenehmer leben konnte. An diesem Tage arbeiteten die Helfer auch bis in die Nacht hinein, stellten Laternen auf, um sehen zu können. Denn in den nächsten Stunden wären es die letzten Handgriffe, die dort getätigt werden.

In der Nacht war es nicht so, dass Eluive selbst einen kleinen Sturm über das Land schickte und so konnte jeder Hauslose, am Morgen nach dem Erwachen, erblicken was die ganze Arbeit und Mühe bewirkt hatte. Denn es war vollbracht. Das Leben war ein Stück besser geworden.

Am grauen Fleck, am grauen Land
Und seitab liegt die goldene Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
Eintönig um die Stadt.

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Wechselwind
Kein Vogel ohne Unterlass;
Der Sandsturm im harten Schrei
Nur fliegt in dunkler Nacht vorbei,
Am Strande weht kein Gras.

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
Du grauer Fleck im Sand.
Der Jugend Zauber für und für
Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
Du grauer Fleck im Sand.


Bild
Zuletzt geändert von Gast am Dienstag 28. April 2015, 15:45, insgesamt 2-mal geändert.
Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.

Sie lächelte, wenn sie ihre Kinder sah. Sie weinte, wenn sie sah das sie stritten und wie Gier und hin und wieder ein einzelnes derer überkam. Die Zeit für den Prüfstand war gekommen. Würden einige den lebensbedrohlichen Bedingungen der Wüste im Schatten der Stadt trotzen, wie eins damals schon. Sie hatten aus Nichts etwas geschaffen. Sie würden es sofern sie der Glaube und der Wille nicht verliess wieder schaffen. Sicher war der Boden unbeständig und liess schon beim erstmaligem Versuch die Wände und Mauern abbrökeln. Doch ihr unerbittlicher Wille trug nun Früchte. Der Lehm der die Löcher stopfte hielt, die Bananenpalemnblätter die das Dach abdeckten schmiegten sich undurchlässig aneinander.

Diesmal hatten sie etwas geschafft. Die Gunst der Mara war ihnen sicher. Und dennoch gab es Zweifler.

In der kommenden Nacht füllte sich der vertrocknete Brunnen im Viertel der Hauslosen. Stetig stieg sein Wasserstand. Der frühe Vogel würde sich wohl an seinem Rand niederlassen und von ihm trinken. Süßwasser.

Die Mara gibt, die Mara nimmt.
Gast

Beitrag von Gast »

* Die Architekten kamen voller Stolz in den Palast um dem Emir Bescheid zu geben, dass man die Bauarbeiten am Hauslosenviertel abgeschlossen hatte. Voller Stolz berichteten sie ihm, das man jedes Loch in der Mauer sowie im Dach repariert hatte und sogar den Brunnen so tief gegraben hatte, dass sich dieser mit sauberen und trinkbaren Wasser füllte. Und so machte sich der Emir auf mit einigen Palastwachen zu dem Viertel um sich selbst zu überzeugen. Und während er durch den Sand lief am Hauslosenviertel so konnte man vom Emir ein freudiges und strahlenden Gesichtsausdruck erblicken. Er hatte es geschafft und sein Versprechen eingehalten. Das Leben ist nun im Hauslosenviertel deutlich angenehmer als vorher.*
Gast

Beitrag von Gast »

Verscheucht .. in die Wüste verbannt ... eine niedere Familie ...
dem Namenlosen gleich ... Familienhaus verloren ... die Familie verstreut...
das eigene Haus auch verloren ... in die Wüste geschickt ...
sie hatte alles einlagern lassen und nur das Nötigste mitgenommen...
so war sie an den Steg getreten ... das Gesicht verborgen ...
vor Scham versteckt ... so bestieg sie das Schiff in Richtung der Miene
der Thyren würde sie reisen ... ein Ort der ihr noch eine Heimat war.
Ein Ort an dem sie eine Aufgabe hatte ... so weilte sie dort um mit Erzen
zurück zu kehren. Diamanten und Golderze ... sie wollte das Haupt gehoben
tragen wenn sie zurück kam und sich zumindest im Handel einbringen können.
Sie wollte mit Stolz zurück kehren und ihre Arbeit im Basar der Ifrey
noch besser fortsetzen als bisher. Jener Familie eine Hilfe sein, die sie schon
nach dem ersten Schlag des Schicksals so unterstützt hatte.
So arbeitete sie an der Miene .. Tag um Tag ... und in der Nacht ... versteckt
im Wald ein Lager... so vergingen die Wochen ... die Kleidung zerschlissen...
die Nahrung wurde knapper... und die Kälte die sie immer mehr erkranken lies.
Sie sehnte sich nach der wärmenden Sonne der Mara ... nach der goldenen
Stadt Menekur ... nach jenen die aus ihrer Familie übrig waren ... nach
dem Schutz der Mauern ... die Schritte der jungen Blüte führten sie zurück
an den Steg der Thyren ... nein für eine Überfahrt von ihr und den Erzen
reichten ihre Münzen nicht ... nun ... so sollen es die Erze sein... in
verschlossenen Truhen, versehen mit ihrem Namen, adressiert an das
Basar der Ifrey.
Sie würde mit ihrem treuen Lama den Weg zu Fuß wählen... was blieb ihr
anderes übrig... so ging es also Schritt um Schritt gen Westen.
Durch die dichten Wälder ... nächtlicher Halt nahe Berchgard ...
der Hunger machte sie schwach und dürr ... doch stehlen würde sie nicht..
sie sammelte Früchte am Wegesrand die sie zu greifen bekam ...
jene hielten sie bei Kräften so gut es eben ging.
Weiter gen Westen ... Bajard kam näher ... es war also nicht mehr weit ...
nur noch die Wüste ... die gefährliche, heiße und viel umschriebene Durrah ...
Sie nutzte die eintretende Nacht um jene zu durchwandern ... hier waren die
Kühle und das Sternenlicht ein besserer Wegbegleiter als die sengende Hitze
des Tages. Ein Geräusch aus dem Hintergrund ... das leise Rascheln von
schnell durchschrittenem Sand ... sie brauchte keinen Blick zurück werfen
um zu wissen, dass sie verfolgt wurde ... sie riss an den Zügeln ihres
treuen Lamas und rannte los ... so schnell ihre Füße sie nur trugen ...
sie eilte und eilte ... doch die Geräusche hinter ihr wollten nicht verklingen...
Hinauf auf die Dühne und ... einen Blick zurück ... ein Stolpern und das
Lama welches sich losreißt um weiter zu laufen ... kopfüber fiel sie über
den Dühnenkamm und hinab ... immer weiter rollte sie hinab .. nicht mehr
wissend wo oben und unten ist ... bis sie mit einem Schlag zum erliegen kommt ...
ein betäubendes Geräuscht welches sie tief aufstöhnen lässt.
Ein vager Griff an die Schläfe ... warm ... feucht ... rot ... alle Gedanken..
alle Erinnerungen wie weggespühlt ... sie wollte schlafen ... nur ein wenig ...
bis sie weiter gehen konnte ... weiter ... doch wohin wollte sie ...
woher kam sie ... wer war sie ... nur ein wenig ausruhen ...
Zuletzt geändert von Gast am Montag 25. Mai 2015, 19:49, insgesamt 3-mal geändert.
Ali
Beiträge: 124
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19

Beitrag von Ali »

Heute war Alis Glückstag!
Freudig hüpfte er vor seinem Haus auf und ab. Er liebte Eluive! Und Eluive liebte ihn! Wie sollte es auch anders möglich sein, dass ihm Eluive ein neues Lama schenkte? Zugegeben, es war ein klein wenig abgemagert und etwas schreckhaft, aber das sollte ihn nicht weiter stören. Nun besaß er zwei Lamas, eins war ein Geschenk von Suraya und eins war ein Geschenk von Eluive!
(Sein) Lama lief ihm einfach so, ohne irgendeinen Hinweis auf einen vorherigen Besitzer des Nachts zu. Ohne auch nur daran zu denken, dass das Lama nicht direkt von Eluive kam, sondern vielleicht jemand anderem weggelaufen wäre(oder diese andere Person gar in der Wüste abgeworfen hatte) begann Ali die Geschichte seines neuen Lamas gleich jedem zu erzählen der es hören wollte, und auch jedem, der es nicht hören wollte, aber nicht schnell genug weglaufen konnte.
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