Volk des Reiches, Bürger der Städte, Anhänger des All-Einen!
Der gestrige Tag rief uns in Erinnerung, dass kein sterbliches Wesen vor Fehler und Verblendung gefeit ist. Kein Lethar, kein Mensch, der nicht anfällig wäre für den Keim des Verrats an allem was richtig und wahr ist. Niemand erhaben über jeden Zweifel.
Der geplante Angriff auf den Rat der Altruisten war nur die Krönung einer lang anhaltenden Entwicklung. Viele haben erlebt, wie Letharen unabhängig ihrer Leistung oder ihres Ranges einforderten, als höhergestellte Wesen wahrgenommen zu werden. Als solche, denen Macht und Recht in die Wiege gelegt wurde. Der Abschluss dieser Entwicklung war letztlich die Forderung des Meisters des Axorns, dass Letharen nicht fehlbar sind und daher nicht angezweifelt werden dürfen. Dass jeder Lethar, unabhängig davon welche Leistung er erbracht hat, einem jeden Menschen übergeordnet ist. Verrat an allen Grundsätzen des Glaubens. Verrat an der wahren Bedeutung des Namens Alatar.
Die Ablehnung dieses Ansinnens führte zu einem durch die Letharen lange vorbereiteten Angriff auf das Leben der Mitglieder des Rates der Altruisten, der durch das Eingreifen der Palastwachen und der Ritter des All-Einen sowie der Akorither vor Ort zurückgeschlagen werden konnte. Allein durch die Flucht aus dem Palast gelang es den verräterischen Letharen ihr Leben zu sichern.
Der Rat der Altruisten wird nicht zulassen, dass Geburtsrecht und vererbbare Titel einen jeden Letharen ungeachtet seiner persönlichen Anstrengung oder Leistung zu einem gottgleichen Wesen erhebt, vor dem jeder Mensch das Knie zu beugen hat.
Hochmut und Arroganz, ob Herkunft und Geburt keimten in der Mitte der Letharen, keimten unter ihren Anführern, die mit jedem Tag der verstrich nicht mehr Taten für den All-Einen anerkannten sondern lediglich die Geburt im rechten Haus, vielmehr in der richtigen Höhle. Geleitet durch einen Meister, der bereits einmal versuchte den Rat zu stürzen da er nicht in der Lage war seinen Anspruch durch Leistung zu sichern und sich daher auf sein Geburtsrecht berufen musste. Geleitet durch eine letharische Vicaria die doch schon lange die Gunst des All-Einen verloren hat, die sie zu weiteren Weihen hätte führen können wenn sie nicht durch Verblendung und Arroganz statt auf Arbeit nur auf Geburtsrecht gesetzt hätte.
Nicht alle Letharen folgen ihren verblendeten Meistern, nicht alle Letharen haben vergessen was die Grundpfeiler des Glaubens und des Reiches sind. So wird dieser Kampf allein gegen die Verräter ausgetragen die persönlichen Ruhm und Größenwahn über alles stellen, aber nicht in der Lage dazu sind durch Arbeit und Fleiß zu Ehrfurcht und Ansehen zu gelangen.
Ein Nachgeben des Ansinnens des Meisters der Letharen hätte bedeutet, jede Anstrengung eines jeden Anhänger des All-Einen zunichte zu machen, zu degradieren, jeden Anhänger des All-Einen zu zwingen, ehrfürchtig das Haupt zu neigen vor den jüngsten der Letharen, die nichts weiter zu Stande brachten außer geboren worden zu sein.
Den Anführern des Verrats zu folgen würde bedeuten, jeglichen eigenen Willen zu verdrängen, sich voll und ganz zu unterwerfen, als Marionette die Arbeit für jene zu machen, die es selbst nicht wollen oder können. Diener zu sein, durch Bestimmung und Geburt, nicht länger durch eigenen Willen, freien Willen das eigene Schicksal zu lenken. Verlockend für jene, die wissen, dass ihre eigene Kraft ohnehin nicht reicht um jemals etwas durch eigenen Willen zu formen. Verlockend für jene, die es gewohnt sind das Haupt zu neigen und sich zu unterwerfen um Belohnungen zu erhalten als Geschenk für unwissende und stumpfe Loyalität. Verlockend für all jene, die stets dem leichten Weg folgen, statt zu kämpfen. Verlockend auch für all jene, die stets nur vorgaben dem einzig wahren Glauben zu folgen und doch eigentlich viel zu schwach waren auf diesem Weg zu bestehen. Auch sie wird die Strafe ereilen, die einen jeden Verräter ereilt, wenn der wahre Glaube gesiegt hat.
Der wahre Anhänger des All-Einen folgt seinem freien Willen. Er formt die Welt um sich herum durch seine Taten. Er bestimmt sein Schicksal durch sein Wesen. Weder wird er sich dem lichten Adel unterwerfen, noch dem letharischen Adel, jene Titel, die die Anführer des Verrats für sich beanspruchen.
Solange die Anführer des Verrats ihrer verblendung nicht abschwören, nicht erkennen dass es Machtsucht, Egozentrik, Arroganz und Größenwahn ist der sie treibt, solange besteht keine Möglichkeit ihnen durch Gebote oder Leitgedanken die Augen zu öffnen. Sie haben dem Kern unseres Glaubens abgeschworen. Alatar. Freier Gedanke. So war es und so wird es in Zukunft sein. Kein freier Gedanke wird sich durch Verblendung in Ketten legen lassen.
Bürger des Reiches, Anhänger des All-Einen, das Reich ist nicht das, was es heute ist, weil es sich durch Drohungen von Wahnsinnigen hat einschüchtern lassen. So lasst auch ihr euch nicht bedrohen sondern steht frei und gerade, statt auf Knien um Gnade zu bitten. Der Sturm kommt, der Sturm geht. Er wird Reinheit hinterlassen.
Möge der All-Eine seine wachende Pranke über jeden seiner wahren Anhänger halten, auf dass ihm gefällt was er sieht.

Tetrarchin Alataris

Clerica Alataris

Vicaria Alataris

Vicarius Alataris

Catulus Alataris

Der gestrige Tag rief uns in Erinnerung, dass kein sterbliches Wesen vor Fehler und Verblendung gefeit ist. Kein Lethar, kein Mensch, der nicht anfällig wäre für den Keim des Verrats an allem was richtig und wahr ist. Niemand erhaben über jeden Zweifel.
Der geplante Angriff auf den Rat der Altruisten war nur die Krönung einer lang anhaltenden Entwicklung. Viele haben erlebt, wie Letharen unabhängig ihrer Leistung oder ihres Ranges einforderten, als höhergestellte Wesen wahrgenommen zu werden. Als solche, denen Macht und Recht in die Wiege gelegt wurde. Der Abschluss dieser Entwicklung war letztlich die Forderung des Meisters des Axorns, dass Letharen nicht fehlbar sind und daher nicht angezweifelt werden dürfen. Dass jeder Lethar, unabhängig davon welche Leistung er erbracht hat, einem jeden Menschen übergeordnet ist. Verrat an allen Grundsätzen des Glaubens. Verrat an der wahren Bedeutung des Namens Alatar.
Die Ablehnung dieses Ansinnens führte zu einem durch die Letharen lange vorbereiteten Angriff auf das Leben der Mitglieder des Rates der Altruisten, der durch das Eingreifen der Palastwachen und der Ritter des All-Einen sowie der Akorither vor Ort zurückgeschlagen werden konnte. Allein durch die Flucht aus dem Palast gelang es den verräterischen Letharen ihr Leben zu sichern.
Der Rat der Altruisten wird nicht zulassen, dass Geburtsrecht und vererbbare Titel einen jeden Letharen ungeachtet seiner persönlichen Anstrengung oder Leistung zu einem gottgleichen Wesen erhebt, vor dem jeder Mensch das Knie zu beugen hat.
Hochmut und Arroganz, ob Herkunft und Geburt keimten in der Mitte der Letharen, keimten unter ihren Anführern, die mit jedem Tag der verstrich nicht mehr Taten für den All-Einen anerkannten sondern lediglich die Geburt im rechten Haus, vielmehr in der richtigen Höhle. Geleitet durch einen Meister, der bereits einmal versuchte den Rat zu stürzen da er nicht in der Lage war seinen Anspruch durch Leistung zu sichern und sich daher auf sein Geburtsrecht berufen musste. Geleitet durch eine letharische Vicaria die doch schon lange die Gunst des All-Einen verloren hat, die sie zu weiteren Weihen hätte führen können wenn sie nicht durch Verblendung und Arroganz statt auf Arbeit nur auf Geburtsrecht gesetzt hätte.
Nicht alle Letharen folgen ihren verblendeten Meistern, nicht alle Letharen haben vergessen was die Grundpfeiler des Glaubens und des Reiches sind. So wird dieser Kampf allein gegen die Verräter ausgetragen die persönlichen Ruhm und Größenwahn über alles stellen, aber nicht in der Lage dazu sind durch Arbeit und Fleiß zu Ehrfurcht und Ansehen zu gelangen.
Ein Nachgeben des Ansinnens des Meisters der Letharen hätte bedeutet, jede Anstrengung eines jeden Anhänger des All-Einen zunichte zu machen, zu degradieren, jeden Anhänger des All-Einen zu zwingen, ehrfürchtig das Haupt zu neigen vor den jüngsten der Letharen, die nichts weiter zu Stande brachten außer geboren worden zu sein.
Den Anführern des Verrats zu folgen würde bedeuten, jeglichen eigenen Willen zu verdrängen, sich voll und ganz zu unterwerfen, als Marionette die Arbeit für jene zu machen, die es selbst nicht wollen oder können. Diener zu sein, durch Bestimmung und Geburt, nicht länger durch eigenen Willen, freien Willen das eigene Schicksal zu lenken. Verlockend für jene, die wissen, dass ihre eigene Kraft ohnehin nicht reicht um jemals etwas durch eigenen Willen zu formen. Verlockend für jene, die es gewohnt sind das Haupt zu neigen und sich zu unterwerfen um Belohnungen zu erhalten als Geschenk für unwissende und stumpfe Loyalität. Verlockend für all jene, die stets dem leichten Weg folgen, statt zu kämpfen. Verlockend auch für all jene, die stets nur vorgaben dem einzig wahren Glauben zu folgen und doch eigentlich viel zu schwach waren auf diesem Weg zu bestehen. Auch sie wird die Strafe ereilen, die einen jeden Verräter ereilt, wenn der wahre Glaube gesiegt hat.
Der wahre Anhänger des All-Einen folgt seinem freien Willen. Er formt die Welt um sich herum durch seine Taten. Er bestimmt sein Schicksal durch sein Wesen. Weder wird er sich dem lichten Adel unterwerfen, noch dem letharischen Adel, jene Titel, die die Anführer des Verrats für sich beanspruchen.
Solange die Anführer des Verrats ihrer verblendung nicht abschwören, nicht erkennen dass es Machtsucht, Egozentrik, Arroganz und Größenwahn ist der sie treibt, solange besteht keine Möglichkeit ihnen durch Gebote oder Leitgedanken die Augen zu öffnen. Sie haben dem Kern unseres Glaubens abgeschworen. Alatar. Freier Gedanke. So war es und so wird es in Zukunft sein. Kein freier Gedanke wird sich durch Verblendung in Ketten legen lassen.
Bürger des Reiches, Anhänger des All-Einen, das Reich ist nicht das, was es heute ist, weil es sich durch Drohungen von Wahnsinnigen hat einschüchtern lassen. So lasst auch ihr euch nicht bedrohen sondern steht frei und gerade, statt auf Knien um Gnade zu bitten. Der Sturm kommt, der Sturm geht. Er wird Reinheit hinterlassen.
Möge der All-Eine seine wachende Pranke über jeden seiner wahren Anhänger halten, auf dass ihm gefällt was er sieht.
Tetrarchin Alataris
Clerica Alataris
Vicaria Alataris
Vicarius Alataris
Catulus Alataris
